Granita di caffè

Vor gut 25 Jahren war ich mit zwei lieben Freundinnen auf Mädels-Trip in Rom.

Puh, ist das lange her, dabei habe ich das Gefühl, es war erst neulich!

 

Bevor ich jetzt anfange, nostalgisch zu werden - hach, ja ... Trevi Brunnen, Sixtinische Kapelle, unglaublich viel Shoppen, noch mehr Essen, fliegende Sandwiches (kicher, Insiderwitz) und platt gelaufene Füsse - komme ich lieber auf etwas zurück, was mir damals das erste Mal aufgefallen ist, auch wenn ich ein paar Jährchen gebraucht habe, es wirklich zu schätzen:

Granita di caffè

 

Gestatten, Simone, Meisterin der laaaaangen Vorrede! Eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass mir damals Espresso-Granita, oder Granita di caffè das erste Mal begegnet ist.

 

Auffällig viele ältere, elegante Signori saßen in Eckcafés und genossen am Abend sichtlich ihre Granita.

 

Fare una bella figura mit Kaltgetränk.

 

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Radiesle-Salat

36 Grad und es wird noch heißer....

 

Ja, ich weiß, der Text ist geklaut.

 

Aber das Gefühl ist echt. Ich bin - man sieht es mir wohl an - nicht für den Hochsommer gebaut.

 

Nun bin ich ja die Küchenfee (hüstel hüstel), aber es gibt Momente, da strecke selbst ich den Kochlöffel und die Bratengabel. So ab 27 Grad in etwa.

 

Fazit: Wenn heiß, dann Salat. Feddisch!

 

Ok, ich bin eine Sprücheklopferin. Es gibt auch noch Brezeln, Weißwurst und süßen Senf dazu.

 

Allesamt gekauft. Und - Sakrileg! - am Abend serviert, obwohl man Weißwurst vor dem Mittagleuten essen soll.

 

Wenn schon Biergartenwetter ist, dann leben wir das auch aus, und wenn es nach Feierabend ist!

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Käse-Speck-Tomaten-Brot zum Synchronbacken im Juni 2019

Ihr kennt das ja nun vielleicht schon langsam: Einmal im Monat warte ich gespannt auf den Montag, um zu erfahren, was wohl am folgenden Sonntag bei uns auf dem Tisch stehen wird.

Versteht Ihr nicht?

Ganz einfach: Zorra von 1xumrühren, bitte aka kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen organisieren schon seit langer Zeit Synchronbackevents. Soll heißen, sie suchen ein tolles Backrezept aus, veröffentlichen es an einem Montag und am folgenden Wochenende wird dann kollektiv bei vielen Bloggern und Nicht-Bloggern danach gebacken. Danke an die Organisatorinnen, Ihr habt wieder was tolles ausgesucht!

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Aprikosenknödel mit Himbeersauce

Tja, ich werde  meinen Arm wahrscheinlich demnächst in einer Schlinge tragen müssen. Andere haben einen Tennisarm, ich bin wohl demnächst ein Kandidat für den weltersten offiziell bestätigten Einkaufskorb-Arm. (Bei Sport, seien wir ehrlich, besteht bei mir dafür auch keine Gefahr.)

 

Jedenfalls bin ich jedes Jahr im Juni höchst gefährdet. Nicht nur, dass ich frische Erbsen, Kirschen und Beeren aller Art heim schleppe (meist viel zuviel und ohne Sinn und Verstand), vor allem  Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen haben es mir angetan.

Und Melonen..... Letzteren gebe ich heute die Schuld am fast ausgekugelten Schultergelenk.

 

Ja, jammern auf hohem Niveau. Und es geht noch weiter. Macht Euch darauf gefasst!

Also: Ich hatte mir schon lange einmal vorgenommen, Aprikosenknödel aus Quarkteig zu machen.

Nicht, dass die je den  Zwetschgenknödeln meiner Mama Konkurrenz machen könnten, aber sagen wir mal, ich habe mich bemüht. Hätte ich allerdings gewußt, was das für ein Gefitzel wird, hätte ich die Früchtchen vielleicht eher so gegessen...

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Erdbeer-Tomaten-Spinat-Salat

Es ist wieder passiert!

Ich habe mir den Einkaufskorb gegriffen und bin ein wenig über den Markt geschlendert. Aber haltet Euch fest, ich habe fast nichts gekauft! Ächz! Schlepp! Schwitz!

 

Bis ich dann auf dem Heimweg am Stand des lokalen Erdbeerproduzenten einen kleinen Stopp eingelegt habe. Ich mußte! Die Beeren riefen mich schon leise aus der Ferne.

Komm rüber!

Bring den Geldbeutel mit!

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gefüllte Paprika nach Erika und Ruth

Hier kommt bereits mein zweiter Beitrag zur kulinarischen Weltreise im Monat Juni.

 

Viele lustige Blogger treten ein weiteres Mal mit  Volker von volkermampft als Reiseleiter eine virtuelle und vor allem leckere Reise an.

 

Diesmal geht es nach Israel.

Für mich schon das zweite Mal.

Das erste Rezept für Süßkartoffeln mit Feigen und Ziegenkäse nach Ottolenghi findet Ihr hier.

 

Ich mag die Bücher von Yotham Ottolenghi sehr gerne und war einigermaßen überrascht, nachzulesen, dass seine Mutter Ruth fast das selbe Rezept für gefüllte Paprika verwendet, wie meine Mama Erika.

Wenn man allerdings einen Blick in die Geschichte wirft, läßt die Verwunderung schnell nach. Hier kommt demnach eine israelisch-tschechische Kombi aus beiden Rezepten:

 

Gefüllte Paprika nach dem Rezept nach zwei Mamas - Erika und Ruth

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grüne Tagliatelle mit Ofensugo

Ja, es läßt sich wohl nun nicht länger leugnen:

Passend zu meinem ausgeprägten Hang zu selbstgemachter Pasta aller Art, gesellt sich momentan auch noch eine deutliche Vorliebe für die einfache italienische Küche.

 

Ich kann nicht anders, ich bin einfach urlaubsreif!

Naja, nicht wirklich. Eigentlich essen wir von Januar bis Dezember gerne Italienisch. Laut Statistik geht es uns da, wie 61 Prozent der Deutschen.

 

Wenn das Rezept dann noch mit wenigen guten Zutaten und noch weniger Handgriffen auskommt, hat es Potenzial, auf der Liste meiner Lieblingsgerichte zu landen.

 

So, wie diese Tagliatelle mit einfacher, aber dennoch superaromatischer Sauce aus dem Backofen.

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Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse

Nachdem ich im letzen Monat bei der Kulinarischen Weltreise eindeutig geschwächelt habe, und das Reiseziel Island bei zimtkringel schlicht nicht vorkam, liegt mir das Monatsmotto Israel schon deutlich mehr!

 

Nicht zuletzt, weil einer meiner derzeit liebsten Lieblingsköche, Yotam Ottolenghi, Israeli ist.

 

Entsprechend stammt mein Beitrag, wenn auch ein wenig abgewandelt, aus einem seiner Kochbücher, in denen die moderne levantinische Küche zu Recht gefeiert wird.

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Tramezzini mit Thunfischcreme

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Und noch ein Rezept aus der Kategorie

Wir futtern uns Richtung Urlaub.

 

Seit letzten Samstag das Riesenpaket voller italienischer Goodies vom Grande Mercato Italiano Andronaco bei uns eingetroffen ist, schwelgen wir hier im zimtkringel-Land mitten in Schwaben in herrlichstem Italien-Feeling.

Gut, der Paketbote hat uns jetzt wahrscheinlich nicht mehr lieb, weil er Samstagnachmittag noch so einen Oschi zu uns schleppen mußte, aber hey, dafür bekommt er nächstens einen Espresso und vielleicht, wenn´s gut läuft, auch einen kleinen Snack.

 

Jetzt gibt es aber erst einmal den Lieblingsimbiss von Herrn zimtkringel:

 

Tramezzini mit Thunfischcreme.

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Zwölf von zwölf im Juni 2019

Schwuppdiwupp, schon wieder ein Monat vorbei!

Ehe es hier mit italienischen Rezepten weiter geht, zeige ich Euch, wie jeden 12ten im Monat, meinen Alltag in 12 Bildern. So, wie das übrigens viele Blogger machen. Caro von Draußen nur Kännchen! sammelt unsere Bilder. Schaut mal rein, das ist herrlich (un-)spannend, herrlich schräg, herrlich normal!

 

Bild 1 von 12

Wie langweilig! Hier seht Ihr mein obligatorisches Kaffeetassen-Bild.

Diesmal allerdings in schwarz, weil ich mich mal wieder in Intervallfasten versuche.

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Bruschette - zimtkringels italienische Reise beginnt!

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Noch 38 Tage bis zum ersten Urlaubstag. Das ist ja eigentlich gar nicht mehr so lange hin.

 

Andererseits: Das sind noch über 900 Stunden.

Mehr als 54 700 Minuten.

3 282 000 Sekunden.

Und ob wir es in diesem Jahr zum Meer schaffen, ist auch mehr als fraglich.

Ich heul gleich!

 

Ich brauche ein wenig tröstliches Urlaubsfeeling. Am besten so eines, das auf einen Teller passt.

Mehrere Teller wären mir allerdings fast noch lieber!

 

Also Ihr Lieben, stellt Euch in den nächsten Tagen und Wochen auf ein paar leckere italienische Rezepte ein. Ich brauche Sommer, Sonne, Meer auf dem Teller!

 

Irgendwie herrscht daran hier im schwäbischen zimtkringel-Land doch ein gewisser Mangel. 

 

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Rosinenbrötchen und Salzkaramellbutter

knuffige Rosinenbrötchen und fluffige Salzkaramellbutter

Früüüüüüüühstüüüüüück!

 

Zweierlei: Wir frühstücken unter der Woche nicht und am Sonntag zur Zeit eher selten. Zu wenig Zeit trifft auf Intervallfasten.

Und: Wenn, dann will ich etwas Herzhaftes, Eieriges, Speckiges! Senf? Gürkchen? Tomate? Her damit!

 

Ja. Also. Räusper.

 

Deshalb habe ich mich heute auch für Rosinenbrötchen und Salzkaramellbutter zum Frühstück entschieden.

 

Was? Ich muß nicht logisch sein!

 

Immerhin läuft heute wieder das allmonatliche Bloggerevent All you need is.... Diesmal mit dem Thema Brotzeit, also mit Rezepten für Brot, Brötchen und/oder für Aufstriche.

Und ich bin schon gespannt, was die anderen so alles auffahren werden.

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Spargel aus dem Pergament mit Grüner Soße

Spargel aus dem Pergament mit Frankfurter Grüner Soße

Hoy, die Schwäbin geht kulinarisch fremd!

 

Am 6. Juni 2019 feiert Frankfurt den Grüne Soße Tag und will mit 231775 verspeisten Grie Soß-Portionen den Weltrekord aufstellen.

 

Alles in allem ein leckerer Riesenspaß, denn nicht nur die Frankfurter lieben die Sauce (sorry, ich hab mich an die Schreibweise gewöhnt) aus den sieben Kräutern Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Sauerampfer und Kresse. Nein, weit über die Main-Skyline hinaus ist Grie Soß (hier die Originalschreibweise) Thema.

 

Weil ich bekennender Fan regionaler, nahezu heimatstiftender Spezialitäten bin, habe ich als Schwäbin beschlossen, mich einigen Bloggern anzuschließen und Grüne Soße zuzubereiten.

 

Jaaa, wieder mal eine Situation, in der ich erstmal HIER gerufen und mir dann erst Gedanken gemacht habe.

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Peanutbutter-Beef-Burger

Burger mit beef patty, selbstgemachten Briochebuns, frischer Gurke, Erdnußbutter, glasierten Zwiebelen, Bacon und Gorgonzola

Ab und zu hab ich echt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Nun ist unser Kühlschrank immer recht üppig bestückt, also greift sich jeder, was er mag und los geht´s:

 

Bei uns heißt Burgeressen zum Beispiel DoItYourself nach Baukastensystem.

Oder anders gesagt: Weil bei uns die Geschmäcker äusserst verschieden sind, kommen bei einem echten Burgeressen viele Einzelkomponenten auf den Tisch und jeder darf selbst basteln, was er mag.

Der Kühlschrank wird etwas entrümpelt und lustig ist es auch.

Ausserdem entstehen manchmal aus einer Laune heraus Kreationen, die sich sehen lassen können. Wie zum Beispiel dieser Burger mit Erdnussbutter.

In Kombi mit einem der genialen Brioche-Burgerbuns vom letzten Synchronbacken hat er Potential zum neuen Lieblingssnack!

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Pickled Watermelon Rind - eingelegte Wassermelonenschale

eingelegte Melonenschalen, die leckerste Art der Müllvermeidung

enthält Werbung* Ich versuche viele Produkte möglichst frisch vom Erzeuger zu kaufen. Mindestens einmal die Woche bin ich auf dem Wochenmarkt und seit Jahren ist es für uns selbstverständlich, Einkaufsnetze und Körbe zu nutzen. Zum Metzger und in den Unverpacktladen nehmen wir unsere eigenen Behälter mit (man beachte die stylische Glasschale mit Bambusdeckel, die uns IKEA hier zur Verfügung gestellt hat)- OK, Werbung aus! Zurück zum Thema:

Wir trennen Müll, Trinkwasser kommt aus dem Sprudler in die Glasflasche und wir kompostieren....meistens. Dennoch ist unsere Mülltonne bei jeder Abholung gut gefüllt. Hier ein paar Katzenfutterdosen, dort eine Brötchentüte, Weingummisäckchen, Schokopapier, Kaffeeverpackungen. Soll ich weiter aufzählen? Die Müllberge wachsen, wie die Meere aussehen, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Unser Müll landet oft genug in den ärmsten Ländern der Welt.

Menschen hungern und Tiere sterben im Verpackungsmüll, während wir Blogger uns überlegen, wie wir möglichst perfekte Foodbilder schießen. Vollkommen gute Nahrungsmittel wandern in den Müll, weil sie nicht der Norm entsprechen, oder - Gott bewahre! - dem empfohlenen Verzehrdatum nahe kommen. Das Ungleichgewicht läßt sich nicht weg diskutieren. Alles zu spät? Vielleicht. Trotzdem: Jeder kann etwas tun und jeder kleine Beitrag zählt, dem Wahnsinn ein wenig entgegen zu setzen.

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