Essen ist Heimat und hier kommen Familie und Freunde kochend zu Wort.

Petras Weckle mit Pfälzer Touch

Das Internet ist eine seltsame Welt. Man findet hier manches, was man nicht erwartet hat und vieles ist anders, als es auf den ersten Blick scheint.

Ich hatte das Glück, in den vielen Jahren in denen ich mich schon in diesem absurden kleinen Universum aufhalte, doch ein paar seltene Funde gemacht zu haben: Zwischen Freaks und Spam und absonderlichen Wundermitteln habe ich tatsächlich ein paar Freunde entdeckt.

Ja, nun ist es heraus: Auch ich habe Freunde!

 

Ich höre Petra leise kichern.

 

Wir kennen uns gefühlt hundert Jahre, und haben uns doch noch nie persönlich getroffen. Verrückt!

Hier kommt ihr Beitrag und komfortablerweise hat sie den Text gleich mitgeliefert. Um unsere Texte unterscheiden zu können, ist ihrer blau. Eigentlich hatte ich für sie eine passendere Farbe im Sinn, aber Pink kann man so schlecht lesen.

 

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Tessas Nuss-Saaten-Brot ohne Mehl

Jetzt kann ich es Euch ja verraten, Tessa ist die Wasser-Sommelière, von der ich Euch schon erzählt habe.

Ausserdem ist sie eine passionierte Köchin und Bäckerin. Wie Euch vielleicht aufgefallen ist, kocht sie deutlich gesünder, als ich das tue. Dazu noch vegetarisch. Und weil es hier die letzten Tage doch sehr rustikal zuging, kommt ihr mehlfreies Nuss-Saaten-Brot genau zur rechten Zeit! Ich freue mich, dass sie so tolle Rezepte zu meiner A Weckle-Aktion beiträgt. Besser geht´s nicht, deshalb habe ich einfach ihren Text übernommen:

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Tessas Zucchini-Brotring mit Parmesan und Käse-Dip

Aktion A Weckle? Läuft!

 

Da trifft man nach Jahren eine alte Bekannte, (ok, nicht so steinalt, wie ich) erwähnt die Weckle-Sache auf dem Blog und dann kommt sowas dabei raus! Innerhalb von einem Tag!

 

Unglaublich, oder?

 

Tessa hat mal flott ein Rezept aus ihrem Lieblingsmagazin slowly veggie! nachgebacken,  fotografiert und ich darf es hier veröffentlichen. Ich freu mich!

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Genussfestival in Kirchheim -Gastbeitrag von Thomas

Mein Mann Thomas kommt als  Journalist unserer Lokalzeitung viel herum. Von Zeit zu Zeit sind Veranstaltungen dabei, um die ich ihn ehrlich beneide. Letzten Samstag war er bei einem Genussfestival mit sechs Spitzenköchen. Das paßt natürlich wunderbar auf einen Foodblog. Deshalb habe ich ihn gebeten, seine Eindrücke und seine Bilder hier zu teilen.

Hier könnt Ihr übrigens den Originalbeitrag aus dem Teckboten sehen, falls Ihr mögt: Klick!

 

Hier nun sein Bericht:

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Engadiner Graupensuppe auf Empfehlung vom Brüderchen

Und wieder mal ein Schweizer Rezept.

Aber eins, das mir mein schwäbisches Bruderherz empfohlen hat. Der kann nämlich richtig gut kochen. Und mein Mann war erfreut, eine Suppe aus der Heimat und Kindheit wieder zu entdecken.

Ich dagegen habe, soviel ich weiß, vorher in meinem ganzen Leben noch nie Graupen gegessen. Und jetzt gleich zweimal in einer Woche!

Optik: Geht so. Geschmack: Yamm!

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Einfache salzige Pfannkuchen wie bei Mama

Hmmm, Samstag und ich habe frei. Freude herrscht!

Nach einem sehr erfolgreichen Spaziergang über den Flohmarkt und einigen Besorgungen steht nun endlich ein wenig Bloggen auf dem Programm. Und Putzen. Kochen. Tiere versorgen. Backen wollte ich auch noch.....

Soweit zum freien Samstag.

 

Zwischendrin gibt es deshalb einen schnellen Snack, den ich schon als Kind bei Mama und Oma geliebt habe: Salzige Pfannkuchen.

Bei Oma kam immer Wurst rein, die weg mußte. Ich habe mich mal für die Variante mit Schinken entschieden.

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Cervelat - eine Liebesgeschichte

Gibt es Gerichte oder Lebensmittel aus Eurer Jugend, die Euch ein Leben lang begleiten?

Also in meinem Fall ist das etwas Urschwäbisches: Ohne Laugenbrezeln und Laugenbrötchen würde mir wirklich etwas fehlen.

Nun, ich lebe im Laugenbrezelwunderland. Man kann kaum umfallen, ohne vor einem Bäcker zu landen, der die Dinger den ganzen Tag frisch gebacken und noch warm anbietet.

 

Anders beim Kindheits-Lieblingsessen meines Schweizers: Cervelat!

Die einzig wahre, wirkliche Wurst, wenn man ihm glauben darf.  Das Prekäre daran: Bis vor Kurzem gab es die in ganz Deutschland nicht zu kaufen!

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Limetten-Ingwer-Pannacotta mit Mango-Chili-Sauce von Sibylle Mockler

Und auch das Dessert zum Literaturcafé 2016 kam von Sibylle Mockler.

 

Tolle Farbe! Toller Geschmack: Süß, fruchtig, cremig, aber mit versteckter Schärfe.

 

Die Gäste waren beeindruckt!

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Zwei Varianten scharfer Karottensalat mit Spießchen von Sibylle Mockler

Gleich in zwei Versionen, einmal mit Garnelen und einmal vegetarisch mit Ananas, kam der Karottensalat von Sibylle Mockler auf das Buffet zum Literaturcafé 2016.

 

Edel, gell? Und so gut!


 

 

 

Und wie immer, der Ordnung halber sei erwähnt: Alle Rezepte des Buffets stammen in diesem Jahr aus Fingerfood&Co. des Christian Verlages.


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Bresaolaröllchen mit Rucola von Gaby Ensinger

Von Gaby Ensinger kommt dieser edle Beitrag zu unserem Literaturcafé-Buffet 2016:

 

Bresaolaröllchen mit Rucola und dazu ein herrliches Dressing zum Dippen.

 

 

 

 

 

Fingerfood&Co.

aus dem Christian Verlag


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Minipaprika mit Gorgonzola-Nuss-Füllung von Nicole Kocheise

Nicole Kocheise hat 2016 ihr Literaturcafé-Debut, und nicht nur das, auch ihr erstes Literaturcafé-Buffet mit Bravour gemeistert!

 

Willkommen im Club, Nicole!

 

Von ihr kommen diese bildschönen gefüllten Minipaprika.

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Käsestangen von Martina Krämer

Der ideale Snack zu einem Glas Wein: Käsestangen

 

...und wie es sich trifft, gibt es zum Buffet nach dem Literaturcafé immer ein, zwei, drei Gläschen Wein für unsere Kunden.

Und eben einen kleinen Imbiss aus einem ausgewählten Buch. Aber ich wiederhole mich...

 

Von Martina Krämer waren jedenfalls die Käsestangen auf unserem Buffet! Sieht das Exemplar links nicht perfekt aus? Und guckt erst das Bild unten an!

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Börek mit Schafskäse von Sabrina Schömers

Börek!

Ich liebe Börek! Bisher kannte ich sie aber nur vom Vorspeisenteller bei meinem Lieblingstürken.

Fürs Literaturcafé 2016 hat sich Sabrina Schömers an den Klassiker heran gewagt und kann locker mit dem Restaurant mithalten!

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Schinkenhörnchen von Tina Meixner

Aus der Abteilung zum Knabbern und Dippen.

 

Ein weiteres Rezept, das auf dem Buffet zum Literaturcafé 2016 landete:     

Tinas Schinkenhörnchen.

Richtige Schönheiten, die ratzfatz aufgefuttert waren!

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Ziegenkäsecreme und Schinken-Rucola-Creme von Maxi Neumann

Maxi Neumann hat für unser Literaturcafé-Buffet 2016 gleich zwei Rezepte aus dem Buch Fingerfood&Co. ausgesucht.

 

Pikante Aufstriche waren ihr Thema:

Ziegenkäsecreme links auf dem Bild, Schinken-Rucola-Creme rechts.

 

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Mama Erikas Apfelstrudel

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Migges Riesenapfelbrot

Nun blogge ich schon ein halbes Jahr!

Die Zeit ist mächtig schnell vergangen, und es macht mir Spaß ohne Ende. Nicht nur das Kochen, Backen und Schreiben, sondern auch, ständig Neues dazu zu lernen, und viele neue, kreative Menschen kennen zu lernen.  So darf ich auch endlich bei Köstlich&Konsorten mitmachen, was mich ein wenig stolz macht, um ehrlich zu sein. Nicht zuletzt deshalb habe ich nach langem Überlegen beschlossen, mir selbst eine bessere Kamera zu schenken.

 

Blöderweise hat mir nun aber das lange Wochenende einen Strich durch dir Rechnung gemacht: Die Kamera ist noch nicht da! Seufz!

Wie wunderbar, dass ich eine koch- und backfreudige Familie habe, und so wird heute eine neue Brotkreation meines Bruders Migge verbloggt, gleich komplett mit seinem Rezept und seinen Bildern.

Es handelt sich dabei zwar um ein Apfelbrot, aber um keinen Kuchen, sondern um ein richtiges, salziges Brot!

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Caros Kartoffelpuffer

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Das ultimative Baguette-Rezept vom Bruderherz

Nun suche ich schon seit Wochen das ultimative Rezept für Baguette, wie wir es gerne mögen.

Ich wußte ja, dass mein Bruder eins hat, aber dooferweise war er so lange im Urlaub. Dann hat er mir das Rezept endlich geschickt, aber es gab ein weiteres Handicap: Die Baguettes wurden zweimal gleich aufgefuttert, ehe ich sie fotografieren konnte! Skandal!

Hier nun also endlich das für uns ideale Rezept. Ganz einfach, aber so lecker!

 

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Caros bunte Sommertomatensuppe

Gibt es Schwiegernichten? Also, falls es sowas gibt, dann heißt eine meiner Schwiegernichten Caro. 

Und Caro hat mir aus dem Sommerurlaub 2016 diese Bilder und das  Rezept zu einer sommerlichen Tomatensuppe geschickt.

Sieht das nicht hübsch aus?

Hier kommen die Zutaten:

 

1 Dose Tomaten

400ml Wasser

2kg frische Tomaten

250g Möhren

3 große Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

3 EL Butter

2cm frischer Ingwer

200ml Sahne + etwas mehr als Topping

1 EL Tomatenmark

2 EL Zucker

etwas Instantbrühe, Salz, Pfeffer

Kräuter nach Wahl (Petersilie, Basilikum, Thymian, Oregano)

2 Frühlingszwiebeln

 

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Mama Erikas Zwetschgenknödel

Es gibt Rezepte, die schmecken nach daheim. Bei uns sind das viele Gerichte, die Oma Marie, Jahrgang 1910, geboren im Sudetenland, in unserer Kindheit für uns gekocht hat. Irgendwann war Oma Marie nicht mehr da, und keiner wußte mehr so richtig, wie man diese Oma-Essen kocht.

Glücklicherweise weiß meine Mama Erika noch einige davon, wenn auch nicht alle.

Klar, einige von Omas Familienessen würden heute wahrscheinlich nicht mehr durch den gesund-und-lecker-Scanner kommen, denn Gemüse wurde grundsätzlich weich bis sämig gekocht, Schweineschmalz war Bratfett für alles und hier galt: Viel hilft viel.

Oma kannte noch alle Pilze, das Gemüse kam aus ihrem Gärtle und mit zunehmendem Alter und abnehmender Sehkraft war man gut beraten, beim Putzen und Sortieren zu helfen, aber: Lecker war´s halt immer!

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Schweiz meets Schwaben - Gefüllte Tomaten mit Spätzle

Und noch ein Leibgericht meines Schweizers, das er von daheim mitgebracht hat, an das ich mich allerdings mangels Rezept per trial an error erst einmal heran tasten mußte. Nun, irgendwann war das Optimum erreicht, und nun gibt es das so schon seit vielen Jahren bei uns. Ob es nun dem Original entspricht, oder auch nicht...

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Olivenkringel für die Kringelnichte

Wenn meine Nichte und ihr Freund nach langen Wochen aus dem Urlaub zurück kommen, müssen sie natürlich eine Kleinigkeit zu Essen haben und werden von meinem Bruder bekocht: Olivenkringel für die Kringelnichte

Zutaten:

500g Blätterteig

150g schwarze Oliven entsteint

80g Parmesan

mediterrane Kräuter

1 Ei

3 EL Sahne oder Milch

Pfeffer

 

Die Oliven werden gehackt, und mit Kräutern, dem geriebenen Käse und Pfeffer abgeschmeckt.Ei und Sahne/Milch verquirlen und auf dem Teig verstreichen. Dabei ein wenig für die Ränder aufbewahren.

Nun die Olivenmasse auf dem Teig verstreichen, und den Teig zu einer Rolle wickeln.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Teig in 2 bis 3 cm dicke Streifen schneiden und die so entstandenen Kringel mit etwas Abstand aufs Blech legen und mit der restlichen Eiermilch bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Etwas abkühlen lassen und entweder die Kinderlein füttern, oder selbst alles auffuttern!

 

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Schweizer Ankezüpfe- Butterzopf XXL

Wenn man etwas sucht, das alle Kantone vereint, dann ist das unter anderem wohl der Ankezüpf, der schweizweit zum Frühstück gehört. 

Nun wohnt mein Schweizer schon viele Jahre in Schwabilon, und so, wie ich Schwäbin in regelmäßigen Abständen Laugenbrezeln brauche, braucht er zu seinem Wohlbefinden von Zeit zu Zeit einen Butterzopf. Wie gut, dass er eine hauseigene Erna (mich)  hat, die ihm das kulinarische Heimweh ab und zu nimmt, indem sie sich in die Küche stellt. Und der Zopf soll dann möglichst morgen früh frisch sein....also: Eeeeeerna!

 

Zutaten:

1kg Mehl Typ 550

500ml Milch

40g Frischhefe

160g weiche Butter

2 TL Salz

2 TL Zucker

2 Eier

Mehl für die Arbeitsfläche

und 1 Ei mit etwas Milch zum Bestreichen

 

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Mach ma Pita!

Unsere Familie ist bunt und voller Köche. Hier kommt wieder was von meinem Bruder Migge. Diesmal mit seinem eigenen Text:

 

Mach ma Pita!

 

Pitas werden in meinem Urlaubsland Kroatien wahlweise mit Hackfleisch, Körnerkäse (Hüttenkäse, Tulum) oder mit Käse und Spinat in jeder Bäckerei hergestellt, und finden gleich warm aus einem Stück Papier als Imbiss oder auch vollwertige Mahlzeit reißenden Absatz. Dort wir von morgens bis abends Blech um Blech gebacken.

Mein Favorit ist die Kartoffel-Pita, auch als Beilage zu Gegrilltem.

Die beste Pita der Welt macht meine Schwiegermutter Marija.
Natürlich mit "echtem" Teig. Ich zeig Euch hier die schnelle Version:

1 Paket Strudelteig- oder Yufkateigblätter für ein kleines Blech, für ein Familienblech 2 Pakete Teig

3-4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln

2-3 kleine Zwiebeln

Salz , Pfeffer und Olivenöl

 

Tipp: runde, hohe Backbleche in verschiedenen Größen gibt es extrem günstig im Türkischen Lebensmittelmarkt.

 

Zubereitung:

Die Teigblätter immer auf einem großen Küchenstofftuch (Molton, Tischtuch, etc.) auslegen. Bei Yufkateig ruhig ein Quadrat aus             4 Blättern, die Stöße angefeuchtet und 2-3 cm überlappend, auslegen. Ohne Tuch hat man da allerdings beim späteren Ausrollen keine Chance.

Den Teig mit Olivenöl einpinseln und salzen und pfeffern. Die Kartoffeln gehobelt und die Zwiebeln fein gewürfelt weitläufig auf den Teig streuen.

Blech mit Olivenöl einpinseln.

Den Teig vorsichtig zu einem Strudel zusammenrollen und bei einem runden Blech schneckenförmig, bei einem eckigen Belch längs nebeneinander ins geölte Blech legen.

Um vorgeheizten Ofen (Umluft, 150° bis 180°) knapp 30 Minuten nicht zu dunkel backen.

10 Minuten vor Backende mit ca. 1/2 Kaffeetasse Wasser begießen und fertig backen.

Lauwarm oder kalt genießen!

 

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Schweizer Chäschüechli

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Fiiiisch vom Bruder! Gebratener Tintenfisch

Mein Bruder Migge kann kochen. Und zwar mal so richtig gut! Ok, er hat nen leichten Hang zu stinkigen Sachen, soll heißen, Knoblauch sollte schon drin sein. Gerne auch a bissi viel!

Beim folgenden Gericht - und sieht das nicht schon super aus? - ist davon ne klitzekleine Spur drin:

Tintenfischtuben à la Bruderherz

Zutaten:

6 große Tintenfischtuben, wenn`s nach mir geht, bereits geputzt, Migge sagt, die kleineren, am besten ungeputzt, noch mit der roten Haut dran, sind aromatischer.

Knoblauch, Olivenöl

Petersilie

Salz oder Vegeta

Variante:

Tomaten, Olivenöl

mediterrane Kräuter

Salz oder Vegeta

 

 

Zubereitung:

Die Tintenfischtuben putzen und waschen. NICHT würzen, die sind schon leicht salzig! Frische Tintenfische weich klopfen.

Keine Ahnung mit was, aber mein großer Bruder hat das gesagt! Ich würde sie dazu in eine Gefriertüte packen und mit ner Pfanne drauf hauen, aber wer weiß? OK, Nachtrag: Er sagt, auf Stein hauen...ich bleibe glaube ich bei der Variante mit der Tüte. Ich habe keine Felsen in der Küche....

Gefrorene und aufgetaute Tuben sind zarter, also muß man sie wohl nicht mishandeln.

Aus Knoblauchzehen, gehackter Petersilie und gutem Olivenöl eine Paste hacken, mit Salz oder Vegeta abschmecken.

Oder: Aus Tomatenwürfeln, Olivenöl und Kräutern und Salz eine grobe Würzpaste hacken.

Die Tintenfische werden nun in Öl gebraten, oder auf den heißen Grill geworfen. Wenn Grill, dann kurz, sonst werden sie schnell trocken.

Nach dem Grillen/Braten mit der gewünschten Paste würzen, und mit Brot und vielleicht Salat genießen!

 

 

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Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus - hört sich komisch an, ist aber lecker!

Ja, es gibt seltsames Essen. Sehr, sehr seltsames Essen. Und dann probiert man erstmal ganz vorsichtig ein Löffelchen voll, dann noch eins, und dann muss man irgendwann aufhören, bevor man platzt!

Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus ist so ne seltsame Sache:

Eines der Gerichte, die mein Mann aus der Schweiz und damit direkt aus seiner Kindheit mitgebracht hat.

Die herbe, dunkle  Rindfleisch-Weinsauce und das fruchtige Apfelmus passen wunderbar zusammen, und ja, man isst das wirklich und echt und wahrhaftig zusammen. Am besten auf einem Löffel! Ich stelle gerade fest, fotografieren kann man das auch nicht wirklich attraktiv, deshalb schlage ich vor, kocht es nach, versucht es, und dann seid Ihr entweder schlagartig im Fanclub Hörnli und Ghackts, oder es packt Euch der Würgereiz.

 

Ihr findet mich in  der Fankurve!

 

Zutaten:

500g Rinderhack

2 EL Öl

1 EL Butter

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

6 Blätter Salbei

100ml kräftige Fleischbrühe

200ml Rotwein

2 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer

400g Hörnchennudeln oder Gabelmacaroni

1 Glas Apfelmus, oder besser noch: Selbstgemachtes! (Rezept weiter unten)

 

Zubereitung:

Das Rinderhack in Öl in einem großen Topf krümelig anbraten, bis es fast durch ist. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und mit dem Salbei zum Fleisch geben und mitbraten. Tomatenmark kurz mit anbraten, dann Brühe und Rotwein zugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten leicht kochen lassen. Die Hörnchennudeln al dente garen.  Falls die Flüssigkeit in der Fleischsauce völlig verschwindet, ruhig eine Kelle vom Nudelwasser zugeben und weiter garen.

Nach Ende der Garzeit die Nudeln abgießen, den Löffel Butter auf die heißen Nudeln geben, und dann alles in den Topf mit der Sauce kippen. Spätestens jetzt ist klar, warum man einen großen Topf nehmen sollte!

Vorsichtig unter die Sauce heben und die  Nudeln dabei möglichst nicht zermatschen.

Und dann mit Apfelmus genießen!

Doch! Ehrlich! Das schmeckt toll! Und ist natürlich sehr nahrhaft, weshalb es gerne auf Schweizer Berghütten serviert wird.

Versucht es!

Meine Güte, jetzt traut Euch mal was!

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Sinas Erdbeerlimes - oder: So macht man Tante Simone glücklich!

Sina ist meine mittlere Nichte, schlau, hübsch, witzig und mit einem gut ausgeprägten Sinn für alles, was gut schmeckt!

Zu unseren Sommern gehört für gewöhnlich ein nettes, kühles  Glas Irgendwas am Ende einer langen Woche. Am besten im Garten mit netten Leuten genossen.  Vielleicht auch zwei Gläser...drei? Viele? 

 

Eine von Sinas Spezialitäten ist Erdbeerlimes, ein herrlich fruchtig, süßes Getränk, das es ganz schön in sich hat. Ob pur oder mit Sekt aufgefüllt, im Cocktail, über Vanielleeis oder on the rocks, damit kann man die liebe, alte Tante Zimtkringel glücklich machen!

Und betrunken. Und das ziemlich schnell.

 

 

 

 

 

 

Zutaten für zwei Flaschen à 750ml:

750g frische Erdbeeren

300g Zucker

250ml Wasser

250ml Zitronensaft (Konzentrat oder frisch gepresst)

500ml Wodka

 

Die Erdbeeren werden geputzt, klein geschnitten und püriert, dann mit dem Zucker und Wasser aufgekocht. Erst komplett erkalten lassen, dann Zitronensaft und Wodka einrühren und sich dran freuen!

Hicks!

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Tepsija, hier mal mit Hähnchen gefüllt

So schmeckt der Sommer! Und in Ermangelung eines Riesengrills tut es auch der Backofen.

Dieses wunderbare Kochutensil nennt sich Tepsija und kommt auf direktem Weg aus Kroatien. Meine Schwägerin und mein Bruder haben mir das Riesenteil mitgebracht, und es paßt gerade mal so in meinen Backofen, wobei es Varianten von ganz klein bis riesig gibt.

Das Ding - nicht viel anderes, als eine sehr große, emaillierte Blechform, ist superpraktisch  und liefert tolle Resultate.  Es funktioniert genauso auf dem Grill, auf dem Herd, wie auch im Backofen und läßt sich nach kurzem Einweichen in klarem Wasser auch wieder rückstandslos reinigen.

 

Zutaten:

5 große Kartoffeln

2 Spitzpaprika

2 große Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

3 Tomaten

8 Hühnerbeine

Öl

Salz

Pfeffer

geräuchertes Paprikapulver

 

Eigentlich kann aber alles hinein, wonach einem gerade der Sinn steht.

Hier habe ich einfach die rohen geschälten Kartoffeln und das geputze Gemüse grob  gewürfelt, gewürzt und in der Tepsija mit etwas Öl gemischt. Nicht zuviel Öl, denn die Hühnerbeine geben noch einmal genug Fett ab.

Die Hühnerschenkel falls nötig auftauen, waschen, abtrocknen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.  Einfach auf das Gemüse legen, alles bei 200°C Umluft in den Backofen schieben, und warten, bis alles knusprig braun ist. Super lecker und super einfach!

 

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Kevins superduper Hirtensalat

Wie gesagt, hier soll meine kochende Familie zu Wort kommen. 

Und was bietet sich da besser an, als bei einem Familienfest alle Anwesenden ein wenig zu nötigen, Rezepte zu verraten?

Also: Kevin ist der Freund meiner mittleren Nichte. Kevin mag keine Tomaten. Kevin mag keinen Feta. Auch keine Peperoni, und keine Kräuter. Aber Kevin, und das ist die Hauptsache, mag uns! 

Und deshalb hat er heute für uns  quasi im Morgengrauen schon einen Salat kreiert, den er selbst schrecklich fand, wir aber absolut klasse!

 

Kevins superduper Hirtensalat!

 

Zutaten für 8 Personen:

500g Romanotomaten und 500g Minirispentomaten

1 große rote Zwiebel

1,5 Gläser eingelegte schwarze entkernte Oliven

1 Salatgurke

1 Glas milde Peperoni

400g Feta

 

Für die Salatsauce: 

3 EL Peperoniwasser aus dem Glas

8 EL Zitronensaft

6 EL Essig

Olivenöl

Salz/Pfeffer

4 Knoblauchzehen gehackt

1 Bund Minze

1 Bund Petersilie

 

Tomaten,  Gurke, eingelegte Peperoni und Feta in gleichmäßige Stücke schneiden, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und alles in einer Schüssel mit den Oliven mischen. 

Für die Salatsauce 3 EL Flüssigkeit aus dem Peperoniglas mit dem Zitronensaft und dem Essig mischen. Mit dem Olivenöl zur doppelten Menge auffüllen, den gehackten Knoblauch beigeben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. 

Die Kräuter fein schneiden und darüber geben, mit der Salatsauce übergießen, vorsichtig mischen und fertig ist Kevins superduper Hirtensalat!

 

Und der war wirklich super! Die zitronig-minzige Salatsauce und die knackigen Zutaten machten den Salat zu einer echten geschmacklichen Freude, ohne dem lieben Kevin schmeicheln zu wollen! Und das von einem Koch, der den Salat nicht mal probieren wollte, weil er persönlich die Zutaten so richtig eklig fand! Das muss Liebe sein!

 

 

 

 

 

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Entdeckung in Omas Küchenschrank: Rosenküchles-Eisen

Eigentlich hatte ich was ganz anderes gesucht, dann hab ich aber in Omas Küchenschrank im Keller einen Schatz gefunden! Rosenküchle-Eisen, schätzungsweise 80 Jahre alt!

Ok, ich war schon lang auf sie gestoßen, hatte aber keine Ahnung, was das ist, und hab sie dann einfach wieder vergessen. Nun hab ich aber vor kurzem in einem alten Brauchtumsbuch eine ähnliche Abbildung gesehen, und als sie mir gestern wieder in die Finger kamen, hab ich beschlossen, dass ich die ausprobieren werde.

Was übrigens aussieht, wie ein Brandeisen, ist auch so etwas ähnliches! Rosenküchle funktionieren im Grunde wohl so, dass man die Brenneisen in heißem Öl warm macht, dann in Teig taucht, und dann das Eisen samt Teig so lang ins siedende Öl hält, bis das knusprig braune Rosenküchle abfällt.

Soweit zur Theorie. Erstmal muss ich die Eisen aber vom Schmutz und Rost der Dekaden befreien.....ok, uralter Schmutz vielleicht schon. Am Rost bin ich Doof selbst schuld, und der ist auch neu....einen Tag alt, um genau zu sein. Ich hab nämlich versucht, die Eisen zu spülen....ok...in der Spülmaschine. Schwerer Fehler! Gußeisen sag ich da nur...

To be continued.

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Mein Kartoffelsalat

Ja, ich experimentiere sehr gerne mit Zutaten, die ich noch nicht kenne, und manchmal kann es nicht exotisch genug sein.

Auf der anderen Seite braucht es aber auch ab und zu Gerichte, die nach Familie schmecken, nach Omas oder Mamas Küche, oder, wie hier im Fall des Kartoffelsalates, nach der Heimat meines Mannes. Im Grunde ist es ein Schweizer Rezept seiner Familie, ein wenig modifiziert. Das Kassler liegt übrigens nur zur Deko auf dem Teller, hier geht es um die Beilage. Also, Augen auf den Salat!

 

Die Zutaten sind nicht unbedingt leicht, und kein Mensch behauptet, dass es sich um einen gesunden Salat handelt. 

 

 

 

 

Zutaten: 

1 kg festkochende Kartoffeln

1 Zwiebel

2 Zehen sautierten Knoblauch (oder Knoblauchgranulat)

4 hartgekochte Eier

10 Essiggurken

Salz

Aromat (ja, ich benutze das!)

1 TL Maggi 

1 Spritzer flüssigen Süßstoff

1 EL Senf

2 EL Miracel Whip (keiner hat gesagt, dass das ein gesundes Rezept ist!)

Pfeffer

1 Suppenkelle Fleischbrühe

4 EL Essig

3 EL Öl

 

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Kartoffeln werden in Salzwasser gar gekocht.

Die Zwiebel schneide ich sehr fein, dazu kommen die Knoblauchzehen zerkleinert gleich in die Salatschüssel. Die folgenden Zutaten kommen  dazu: Senf, Miracel Whip, Aromat, Maggi, Salz, Pfeffer, Essig, Öl, Süßstoff einfach einrühren. Das ganze sollte ziemlich kräftig schmecken. 

Die gekochten Kartoffeln ein wenig abkühlen lassen, dann pellen und ruhig noch lauwarm in die vorbereitete Sauce schnippeln. Ich versuche, die Kartoffelscheibchen einigermaßen gleichmäßig hin zu bekommen. Da der Salat aber meistens neben dem Fernsehen her entsteht, ist das Resultat eher, sagen wir mal, ungleich. Die sauren Gurken werden genauso in Scheibchen geschnitten und kommen in die Kartoffelmasse, und zum Schluss werden die gepellten Eier in Scheiben geschnitten und vorsichtig untergemischt. Kurz stehen lassen, und falls der Salat zu trocken ist, mit Fleischbrühe "befeuchten". Nach Geschmack kräftig nachwürzen!

Jetzt fehlt noch Deko, also schnell ein Kassler, Würstchen oder Steak dazu legen! 

  

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