Vesperlaible mit Gewürzen

Sauerteigbrot mit Gewürzen

Jetzt wird´s hier rustikal!

Ich wollte schon so lange mal Odenwälder Kochkäse brauen und nun hatte sich endlich die Gelegenheit ergeben.

Das Rezept findet Ihr hier: Klick!

 

Wichtig, gaaanz wichtig: Dazu braucht es unbedingt ein herzhaftes, rustikales Brot!

 

Weil ich meinen Sauerteig eh längst wieder nutzen wollte, habe ich mir diese beiden kleinen Vesperlaible ausgedacht, eine Kombi aus Weizen-Dinkel-Mischbrot mit Roggensauerteig und der Würzmischung, die man normalerweise zum Beispiel vom Vinschgauerle kennt.

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Cranberry-Walnuß-Früchtebrot zum Synchronbacken 31

Warum ich so gerne beim Synchronbacken dabei bin? Nicht nur, dass man zumindest virtuell unheimlich viele backende Menschen mit ähnlichen Interessen trifft, nein, man kommt auch zu Rezepten, die man sonst vielleicht nie ausprobiert hätte!

 

Ich backe seit Jahr und Tag das immer gleiche Früchtebrot . Das gehört bei uns zur Adventszeit, wie Kerzchen und die ewig gleiche Frage, wo wir den Adventskranz platzieren, ohne dass die Katzen ran kommen. 

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Laugenbaguettes zum World Bread Day 2018

Laugenbrot zum WBD 2018

Ich lebe in Laugenweckle-Country, soll heißen, mitten in Schwaben.

 

Bei uns werden Kleinkinder mit Laugenbrezeln groß gezogen und in der Schulpause gibt es Laugenweckle mit Schokokuss darauf. Ohne Witz!

 

Mein liebstes Lieblingsweckle besteht aus einem Laugenbrötchen mit Kalbsleberwurst und einem Gürkchen.

 

Soweit zur regionalen Verortung von zimtkringel.

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BLT rustikal zum Tag des deutschen Butterbrots

Butterbrot mit Bacon, Tomate und Rucola

Enthält Werbung durch Verlinkung zu extrem vielen coolen Blogs! Ja, es ist offiziell, ich bin alt.

Ich kenne es noch, das Butterbrot mit ein wenig Salz und sonst nix.

 

Na gut, so alt bin ich dann doch nicht.

Das war damals nicht der Not geschuldet, sondern vielmehr meiner Vorliebe für Butter und frischem Brot.

Etwas später kamen dann die Sandwichkreationen meines Brudes auf meine kulinarische Bestenliste. Ab da ging´s gewichtstechnisch bergauf.

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Elsässer zum Synchronbacken #30

Brötchen aus Ruchmehl

Langsam schon Tradition und mit einer meiner liebsten Blogtermine ist das von Zorra von kochtopf.me und Sandra von from-snuggs-kitchen organisierte Synchronbacken.

 

Viele bloggende und nichtbloggende BäckerInnen finden sich am selben Wochenende virtuell zusammen, um nach einem vorgegebenen Rezept richtig gute Dinge zu backen und vor allem, um sich nebenher locker über die sozialen Medien auszutauschen. Das macht Spaß! Und sogar die kleinen Fails sind so noch lustig!

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Mischbrot mit Ruchmehl

enthält Werbung Es ist mal wieder soweit, ich wage mich an ein Brot, das einen Roggenanteil enthält.

Wer hier ab und an mitliest, weiß, dass das nicht gerade meine Stärke ist. Tatsächlich habe ich es mit Roggenmehl schon mehrmals geschafft, der Welt plattestes Brot und gleichzeitig einen ersthaften Angriff auf das Gebiß meines Mannes herzustellen.

 

Dabei mögen wir das kompakte, lange frisch schmeckende Roggenbrot sehr gerne. Nur der Teig mag mich nicht. Bäm!

 

Ein weiterer Versuch: Mischbrot mit Vorteig, Weizenruchmehl, Weizenmehl Type 1050 und ein wenig Roggenmehl Type 1150.

 

Und siehe da: Es hat funktioniert!

 

Schaut Euch mal mein Brot der Woche an! Es hatte die kompakte Krume, die wir gerne mögen, eine knusprige Kruste und es war auch am Tag drei (!) nach dem Backtag noch feucht und schmeckte frisch. Das Rezept ist auf jeden Fall etwas für meine das-gibt-es-wieder-Liste!

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Milchweggli für Zorra und den Schweizer

Eine Kindheitserinnerung von Thomas und wahrscheinlich dem Großteil der Schweizer seiner Generation, sind Milchweggli zur Schulpause, am besten noch mit einem Schokostängeli dazu.

 

Nun gibt es da noch eine Schweizerin, die sich in diesem Monat Brötchen wünscht:

Zorra, Urgestein der Foodbloggerwelt, feiert im September doch tatsächlich schon den 14ten Geburtstag ihres Blogs 1xUMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF und ja, Ihr habt richtig gelesen, sie wünscht sich Brötchenrezepte. Viele, viele Brötchenrezepte!

 

Meine sind laut meinem Spezialisten übrigens etwas zu dunkel geraten, aber ich kann Euch sagen, gut sind sie!

 

Weich, fluffig, etwas süß, etwas salzig.

 

Also setzt Euch, meine Lieben, und nehmt eins der zehn Milchweggli, die man mit diesem Rezept locker hinbekommt!

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Synchronbacken 29 - Wurzelbrot

Der Monat nähert sich dem Ende, der Urlaub ist auch rum und wenn man es genau betrachtet, schwächelt der Sommer auch ein wenig. Gut, wir haben lange genug über die Hitze und Trockenheit gejammert und das frühherbstliche Wetter paßte genau zu meiner Wochenendplanung: Es wurde mal wieder synchron gebacken!

 

Das Prinzip Synchronbacken, geplant und ausgeführt von Sandra von from-snuggs-kitchen und Zorra von kochtopf.me habe ich ja nun schon oft genug erklärt.

 

Falls Ihr mal mitmachen wollt, hier erklärt Zorra noch einmal, wie es funktioniert. Ich kann Euch sagen, es macht Spaß und lohnt sich immer!

 

Diesmal sollte es also Wurzelbrot werden und siehe da, ein Leuchten ging über Thomas´ Gesicht!

 

Eigentlich ist er ja kein großer Brotesser, aber wenn es ein Rezept aus der schweizer Heimat ist, wird er doch hellhörig.

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Fladenbrot - Ramazan pidesi

Noch ist Sommer, langsam aber sicher bröckelt er aber schon an den Kanten, soll heißen, der Herbst guckt schon ein wenig ums Eck.

Samstag habe ich das Wochenende mit meiner Mama und einer lieben Freundin mit einem netten Marktbesuch nebst ausgiebigem Frühstück im Marktcafé begonnen.

Und natürlich mußte ich den vorbei flanierenen Marktkäufern in die Körbe linsen. Ich kann es einfach nicht lassen!

 

Damit war klar: Mindestens einmal müssen wir noch Sommerhäppchen essen, am besten einen wilden Mix quer über den Wochenmarkt! Juhuuuu, heute gibt es Tappas, Meze, eben Sommerhäppchen! Das passende Brot dazu: Ramazan pidesi!

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Bagels aus der Speisekammer

enthält Werbung in Form einer Buchempfehlung

Ooooookayyyyy, hier kommt ein weiteres Rezept aus meinem neuen Lieblingsbuch Speisekammer vom Hölkerverlag.

 

Unter der Woche frühstücken wir eigentlich eher selten.

 

Nur am  Sonntag darf es gerne auch mal länger dauern. Tatsächlich gönne ich mir da oft einen Bagel mit Frischkäse. Oder zwei.

Und ja, das waren bisher eher welche aus der Kategorie Aufbackbrötchen.

 

Ich hatte ja keine Ahnung, wie unglaublich viel besser die Selbstgebackenen sind!

 

Optisch eher, sagen wir mal, anders, was allerdings einem kleinen Hoppala bei meinem ersten Versuch geschuldet ist. Aber sie sind so viel besser in Biss und Geschmack, als alles, was ich bisher in Sachen Bagel auf dem Teller hatte!

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Kartoffelfladen zum Synchronbacken im Juni 2018

Snychronbacken , diesmal rustikale Weizenfladen mit Kartoffeln im Teig

Langsam wird es schon zur lieben Gewohnheit: Einmal im Monat warte ich montags auf die Ankündigung, was am jeweils kommenden Wochenende synchron gebacken werden soll.

 

Synchronbacken sagt Euch nichts?

Stellt Euch einfach ein virtuelles Backkränzchen vor!

Ja, das trifft es wohl am Besten: Backen mit vielen netten Menschen und recht regem Austausch. Nur, dass Ihr Euch dabei  nicht überlegen müßt, was Ihr anzieht, wie Ihr pünktlich nach XY kommt und ob wohl jeder bemerkt, dass Euch der Teig schon wieder runter gefallen ist. Nein! Scherz! Das mit dem Runterfallen passiert mir fast nie...

 

Ihr dürft in der alten Jogginghose in die Küche schlumpfen, wenn Ihr daran Spaß habt, nebenher Locken drehen, oder wie in meinem Fall Schrott im Fernsehen schauen. Teig kneten und Criminal Intent in der Glotze gehört bei mir zusammen! 

Sonntagmorgenentspannung pur und am Ende kommt sogar etwas Leckeres dabei heraus. Im Idealfall. Meistens.

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Landbrot mit Roggensauerteig

Landbrot aus Weizenmehl und Roggensauerteig  auf dem Stein gebacken

Juni!

Da die Kirschbäume in diesem Jahr bei uns fast unter der Last der Früchte zusammen brechen, habe ich in der letzten Woche ein paar Gläser ganz einfacher Marmelade gekocht.

Oder wie es bei uns heißt: A Gsälz.

Das gehört natürlich auf gutes Brot.

Demnach ist es heute wohl Zeit, ein solches auf den Weg zu bringen.

 

Laßt uns backen!

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Dillbrot

Dill-Baguette mit buttrig-kräuterigem Geschmack

enthält eine Buchempfehlung Eines, nein eigentlich DAS liebste Mittagessen bei meiner Oma Marie und heute bei meiner Mama Erika ist Rindfleisch mit Dillsauce. Was sich für den ein oder anderen vielleicht seltsam anhören mag, ist in unserer Familie über Generationen das meist gewünschte Oma-kochst-du-das-?-Gericht, zu dem sich die Familie gerne immer wieder zusammen findet. (Und oft genug selbst einlädt!).

Seit es zimtkringel gibt, will ich das Rezept eigentlich verbloggen, aber irgendwie klappt es nie. Wahrscheinlich, weil die Teller immer schon vor dem Fotografieren leer sind.

Als ich vor einiger Zeit auf dieses Brotrezept zum Dillbrot stieß, war ich milde neugierig, dachte aber nicht, dass der Grundgeschmack tatsächlich der selbe sein könnte, wie beim legendären Mama-Essen.

Erstaunlicherweise kommt es aber sehr, sehr nahe und ist eines meiner Lieblingsbrote, das ich schon zigmal gebacken habe. Probiert es mal aus, es schmeckt herrlich mit Butter oder zum Grillen!

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Butterknoten

Herr zimtkringel liebt seinen Schweizer Butterzopf aka Ankezüpfe.

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Kernige Roggen-Dinkelbrötchen zum Synchronbacken #25

Huch, ich werde echt langsam alt: Die ganze Woche dachte ich daran, dass ja am Wochenende das 25te Synchronbacken ansteht, nur am Samstag, als es eigentlich zur Sache gehen sollte, hatte ich es komplett vergessen!

Dabei hatten Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen, von der dieses Mal auch das Rezept stammt, die idealen Sonntagsbrötchen ausgesucht:

Kernige Roggen-Dinkelbrötchen.

 

Macht nix, ausser, dass mein Roggensauerteig diesmal eben ungefüttert ans Werk gehen mußte, war das Rezept so pflegeleicht, dass es nicht so viel Vorarbeit erforderte. Die größte Schwierigkeit war eigentlich, mich am fortgeschrittenen Samstagabend nochmal vom Sofa zu hieven.

 

Ja, ich bin alt. Bei meiner Vorstellung eines gelungenen Samstagabends spielt mittlerweile meist an irgendeiner Stelle das Sofa eine feste Rolle.

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Sauerteigbaguette mit Übernachtgare

Baguette mit Sauerteig zum Blogevent bei kochtopf.me

Artikel enthält Werbung 

Uuuund, da isser wieder, der Winter! Frei nach der alten Volksweise I´m dreaming of a white Easter haben wir die Eier in diesem Jahr bei frostigen Temperaturen gesammelt.

 

Und weil wir schon Winterwetter hatten, bot sich die Gelegenheit gleich mal für ein schönes Käsefondue mit dem passenden Brot zum späten Frühstück.

 

Nicht, dass wir mit einem Schweizer im Haus das Wetter als Ausrede bräuchten. Raclette und Käsefondue gehen bei uns auch im Hochsommer. Auf so Kleinigkeiten wie die Tageszeit nehmen wir dann natürlich auch keine Rücksicht!

 

 

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Rosmarin-Pfeffersonne zum Brunch

enthält Werbung Ich mag Brot. Fact of life. 

Ich backe es gerne. Ich finde und erfinde dafür gerne Rezepte, und ich esse es vor allem gerne. Und viel. Seufz.

Ausserdem versuche ich, möglichst oft bei den Blogevents der fabelhaften Zorra von kochtopf.me dabei zu sein. Das macht mir einfach Spaß!

Heute lassen sich sogar gleich drei Punkte auf meiner kopfinternen Das-mag-ich-Liste abhaken: Zorra sammelt in ihrem neuesten Event Brotideen, die sich auf einem Brunchbuffet gut machen würden und Hobbybäcker, der Versand für tolle Backideen, stellt uns dafür spannende Produkte kostenlos zur Verfügung. Punkt drei auf meiner Liste: Ich probiere sehr gerne neue Zutaten aus. Ausserdem komme ich endlich einmal dazu, ein Brot mit Pfefferstreuseln zu versehen. So ähnlich habe ich das nämlich vor einiger Zeit gegessen und nun probiere ich aus, ob mir das wohl auch gelingt.

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Miche zum 24ten Synchronbacken

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dunkel gebackenes Sauerteigbrot mit Gewürzen

Dunkles Weizenmischbrot mit selbst angesetzem Sauerteig, langsam gebacken.

Heute habe ich in einem leicht esoterischen Lifestyle-Blatt gelesen, dass Brotbacken das neue Yoga sei. Vor allem, wenn man den Sauerteig selbst ansetzt,  diesen über Tage und Wochen pflegt und eine Beziehung zu ihm entwickelt.

Wenn man sich dann zwei Tage zum Backen frei nimmt, um bewußt das Wachsen des Teiges zu beobachten, sei das eine meditative Erfahrung.

Dabei solle man idealerweise mit allen Sinnen (hä?) die Wärme des Ofens spüren und den Duft des Brotes aufnehmen.

So weit, so ...ähm... seltsam?

 

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La vraie Brioche du Boulanger - Synchronbacken #23

Alle paar Wochen steht bei Zorra von kochtopf.me und Sandra von FromSnuggsKitchen  Synchronbacken an. Wenn irgend möglich bin ich gerne dabei. Es macht mir einfach Spaß!

Diesmal haben wir zu Thomas´ großer Freude Brioche gebacken.

 

Ich glaube, der arme Kerl ist ab und zu mal einfach froh, wenn ich ihm keine Experimente vorsetze. Deshalb wollte ich mich auch möglichst ans vorgegebene Rezept von Le Pétrin halten.

 

Also.....in der Theorie.

 

Wie so oft bei mir, kam es dann ein wenig anders:

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Reutlinger Kimmicher

Zeit, mal wieder Brot zu backen! Oder Brötchen?

 

In unserer Region, nahe Reutlingen im Vorland der Schwäbischen Alb, gibt es ein geniales Zwischending. Sind das nun überdimensionale Brötchen oder zu klein geratene Brote? Jedenfalls sind sie herrlich herzhaft und ein Leckerbissen für Kümmelliebhaber.

Daher auch der Name: Reutlinger Kimmicher.

Früher wurden sie nur in der Fastenzeit gebacken und da auch nur am Mittwoch und Donnerstag. Heute findet man sie das ganze Jahr in der Auslage traditioneller Bäcker.

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Leinsamenbaguette mit Roggensauerteig

Erster Weihnachtsfeiertag. Heute ist bei uns sogenannter Pyjama-Tag. Soll heißen, nach einer recht stessigen und arbeitsreichen Zeit im Advent und einem voll gepackten Heiligabend machen wir es uns heute gemütlich, genießen unseren Weihnachtsbaum, die Zeit miteinander und am Abend ein gemütliches Raclette in kleinem Kreis, ehe es morgen wieder zu einem weitern Familientreffen geht. Und ich habe Zeit, meine Rezepte der letzten Tage zu verbloggen. Hier die Baguettestangen, die es zur Vorspeise an Heiligabend gab.

Sie waren Beilage zu einem kleinen Salat, Knoblauch-Blütenbutter, gekräuterem Schmalz und einer Geflügellebermousse.

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Gewürzbrot mit Sauerteig und viel Zeit

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glutenfreie Karottenbrötchen

glutenfreie Brötchen aus Schär Mehl mit Mohn und Leinsamen

Dieser Beiträg enthält Produktwerbung für Schär

Tusch! Ihr erlebt hier gerade eine Premiere: Nach gefühlt Hunderten von Broten backe ich heute doch tatsächlich das erste Mal glutenfrei!

 

In der Buchhandlung erlebe ich fast täglich mehr oder weniger verzweifelte Menschen vor dem Kochbuchregal.  Nach der Diagnose Zöliakie oder auch Glutenunverträglichkeit sehen sich viele vor der schwierigen Aufgabe, ihre gesamten Ernährungsgewohnheiten von einem Tag auf den anderen umstellen zu müssen.

Sehr oft höre ich dann "Jetzt darf ich gar nichts mehr essen, was ich mag!"

 

Ganz richtig ist das, angesichts der Vielzahl von Kochbüchern, wohl nicht, aber die Umstellung auf Selbsversorgung fällt sicher schwer. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl Produkte, die den Betroffenen das Leben ein wenig leichter machen.

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Butterzopf mit Lievito madre

Was Ankezüpf ist, brauche ich den Schweizern nicht erst zu erklären und für alle anderen habe ich hier schon vor geraumer Zeit die traditionelle Version vorgestellt.

Seit einigen Monaten halte ich zwei neue Haustierchen: Roggensauerteig und Lievito madre aus Weizenmehl und ja, ich hab Spaß daran! Weil ich heute mal gerade Zeit habe, es verwerflicherweise Suppe ganz ohne Fleisch geben wird und der Schweizer hier im Haus deshalb ein kleines Trostleckerli braucht, backe ich heute also Ankezüpf. Und weil ich gerne experimentiere, kommt Lievito madre und dafür weniger Hefe rein!

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San Francisco Sourdough Bread zum World Bread Day 2017

Es ist mal wieder soweit, der World Bread Day steht an und Zorra von kochtopf.me sammelt wieder die Rezepte. Klickt mal hier: Klick!

Zur Feier des Tages habe ich mich entschieden, meine ganzen Maschinchen ausnahmsweise im Schrank zu lassen und ein handgemachtes Brot ohne viel Chichi zu backen.

Ausserdem hat es geklappt: Meine jahrelange Fehde mit Roggensauerteig ist endlich beendet. Mein Ansatz mit Apfel hat tatsächlich funktioniert.

Ich fühle mich wie Doktor Frankenstein: Er lebt! Er lebt!

Wenn ich mir die Zutaten so angucke, entspricht das Brot wohl dem "Eingenetzten" aus unserer Region, da ich mich aber an einem amerikanischen Rezept orientiere, belasse ich es beim Originaltitel: San Francisco Sourdough Bread.

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Tomaten-Oregano-Baguettes

Uuuuuund, schon wieder Brot!

Aber hey, diesmal schaut es etwas anders aus: Baguette mit Tomaten und Oregano. Ihr merkt schon, da schwingt ein wenig Pizza-Feeling mit.

Tatsächlich bin ich heute sogar mal nett, und esse nicht alles selbst auf.

 

Einmal im Monat backen wir für unsere Kunden und an diesem ersten Samstag im Monat bin ich dran. Nach Kuchen war es mir nicht, bei mir gibt´s Brot!

Ich bin gespannt, wie es bei unseren Buchhandelskunden ankommen wird.

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Walnuss-Kleie-Topfbrot, heimisches Superfood

Samstagnachmittag. Gerade bin ich von der Arbeit heim gekommen und hab das erste Mal in dieser Woche Zeit. So richtig Zeit.

Ein Konzept, das mir nicht so vertraut ist.

 

Also nutze ich mal den angebrochenen Nachmittag und überlege mir, was ich wohl für das Event "heimisches Superfood" von Sina von Giftigeblonde und Christina von The Apricot Lady extrem gesundes und superfoodiges basteln könnte.

 

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Synchronbacken 20, oder wie ich mich völlig verquatscht und dabei ein fantastisches Brot versemmelt habe

Also, mit dem Multitastking ist das ja nun so: Frauen können es, Männer nicht so. Angeblich. Also, hab ich gehört.

Ich kann das. Angeblich.

 

Dann kommt da bei mir allerdings noch der, ich nenne ihn mal, "Faktor Schwätzchen" dazu.

 

Also, mal anders gesagt: Hier nebenan sieht man das unglaublich appetitliche Foto eines unglaublich appetitlichen Brotes. Noch...

Ja. Also, das war, bevor ich dachte, ich würde es schon merken, wenn 10 Minuten rum sind und mich zu einem kleinen Schwätzchen mit der Family nieder lies.

 

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Kartoffelbrot aus Pü und Lievito madre

Ich koche immer zu viel Kartoffelpüree. Immer! Ich habs einfach nicht im Griff und dann klebt ein trauriger Rest im Topf. Zu wenig für ein weiteres Essen, zu viel, um es ohne Bedauern weg zu werfen.

 

Das liegt daran, dass ich Kartoffeln grundsätzlich vor der Glotze schäle und je fesselnder die Sendung, desto mehr Kartoffeln werden es.  Jaja, ich weiß....So auch heute, aber diesmal wird das übrige Pü weiter verwertet! Mit Kroketten oder Herzoginkartoffeln brauche ich dem Wertesten allerdings gar nicht erst zu kommen. Deshalb versuche ich mit heute mal an einem Kartoffelbrot Marke Eigenbau.

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Sandwichtoast mit Lievito madre

Wow, meine Lievito madre versucht schon wieder, aus dem Topf zu krabbeln! Zeit, sie mal wieder zum Einsatz zu bringen. Heute ist es mir mal nach ganz hellem Brot und fürs Frühstück ist Buttertoast immer was Feines.

Komischerweise habe ich den noch nie selbst gebacken. Wenn man bedenkt, wie oft ich Brot backe, ist das ja fast schon eine (Bildungs-)Lücke!

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Fougasse zum 19. Synchronbacken

Wenn viele Menschen zur gleichen Zeit das gleiche Rezept backen, muß dabei noch lange nicht das gleiche Ergebnis heraus kommen!

 

Mit anderen Worten: Wir haben mal wieder synchron gebacken, hatten viel Spaß dabei und die eine oder andere hatte ein wenig mit dem etwas anderen Teig zu kämpfen. Diesmal stand Fougasse nach einem Rezept vom home baking blog aus Österreich auf dem Plan. Zum Originalrezept kommt Ihr hier: Klick!

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Ein Teig, viele Brötchen mit Lievito madre

Samstagmorgen, ich habe noch ein wenig Zeit, ehe ich zur Arbeit aufbrechen muß, und wieder einmal überkommt mich ein heftiger Anfall von Schaffensdrang.

Andere nennen es Simones`  frühmorgentlichen Irrsinn.

 

Ausserdem sitzt meine Lievito madre schon seit über einer Woche untätig im Kühlschrank und ich habe jedes Mal, wenn ich die Tür öffne, die Befürchtung, dass sie mich gleich anspringt.

 

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Mohnzöpfle mit lievito madre

Auf die Gefahr hin, dass ich Euch langsam mit meiner Schwärmerei für lievito madre auf den Nerv gehe: Hefegebäck wird damit so gut!

Schaut Euch mal meine kleinen, hübschen Mohnzöpfle an!

....und fragt besser nicht, wie lange ich gebraucht habe, bis ich die von meiner Mutter in der Theorie erklärte Flechtanleitung begriffen habe!

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Knäckebrot mit Lievito madre zu Käse und sehr feinem Chutney

Hach, hier kommen ein paar meiner Favoriten zusammen: Die tollen Chutneys der Damen von Single-Chutneys & Co., leckerer Käse und die Gelegenheit, mal wieder meine Lievito Madre aus dem Kühlschrank zu nehmen!

 

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Weizen-Dinkel-Mischbrot mit Lievito Madre und Brotgewürzen

Regelmäßige Leser wissen, Küchenexperimente reizen mich immer! Was nicht heißt, dass sie mir dann auch ausnahmslos gelingen. Ich weise da mal etwas verschämt auf meinen selbst gezüchteten Sauerteig hin, der ein rekordverdächtig plattes, steinhartes Roggenbrot lieferte und dann spontan in den Müll wanderte.

Neuerdings versuche ich mich aber an Lievito Madre, der italienischen, äusserst milden Form des Sauerteigs, auch Mutterhefe genannt. Und siehe da: Es klappt, wie man an diesem feinporigen, luftigen Mischbrot sieht. Wie man Lievito Madre herstellt? Klick!

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Lievito Madre

Wer sich mit Backen und der passenden Literatur darüber beschäftigt, wird früher oder später auf den Begriff Lievito Madre stoßen.

 

Mir ging es da nicht anders, Lievito madre sagte mir ganz und gar nichts.

Auch die Übersetzung Mutterhefe war jetzt nicht so ergiebig, wohl aber die tollen Beschreibungen bei vielen großartigen Bloggern.

 

Ich habe mein Hefe-Wunder-Ding nach der Anleitung von boulancherienchen angesetzt, einem etwas älteren Blog mit großartigen Rezepten, der leider schon einige Zeit brach liegt. Hier seht ihr übrigens ein mit nicht ganz ausgereifter Lievito Madre hergestelltes Gewürzbrot.

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Nan-E Barbari Iranisches Fladenbrot zum 17ten Synchronbacken

Juhu, es ist wieder soweit, das Synchronbacken organisiert von Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen steht wieder an.

Und das bereits zum 17ten Mal!

Diesmal ist eine interessante Variante Fladenbrot vorgegeben, die vor dem Backen mit einer Mehl-Wasser-Paste, dem Roo-Mal eingestrichen wird.

Es gibt zwei Varianten, einmal mit Hefe, einmal mit Sauerteig. Ich werde mich mal an der Hefeteigversion versuchen.

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Schwäbische Seelen

Nein, jetzt kommt kein tiefer Einblick ins schwäbische Seelenleben, oder vielleicht doch, wenn auch nur ein sehr seichter Ansatz: Wir vespern gerne und gut.

Und dazu braucht es ein anständiges Brot, wie eben hier die Seele, die ihren Ursprung in Oberschwaben hat.

Der Legende nach schwor ein Ravensburger Bäcker, sollte die Pest an seiner Stadt vorbei ziehen, jedem Bettler, sprich jeder armen Seele, einmal im Jahr an Allerseelen ein Brot zu schenken. Aus schwäbischer Sparsamkeit wurde daraus dieses verhältnismäßig kleine, baguetteartige Gebäck aus anteilig Dinkel- und Weizenmehl. Aber lecker ist es allemal!

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Abfrischbrot zum Synchronbacken April 2017

Sagt Euch Synchronbacken etwas?

Ich verfolge das schon eine ganze Weile und jetzt hat es endlich geklappt, auch einmal dabei zu sein.

Kurz gesagt geht es darum, dass viele Menschen zu einem festgelegten Zeitpunkt nach einem vorgegebenen Rezept backen, dabei Spaß haben und sich darüber sozusagen live über verschiedene Social Media-Kanäle austauschen. Organisiert wird das ganze von Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen. Genaueres und eine Zusammenfassung vergangener Durchgänge könnt ihr hier nachlesen: Klick!

Dieses Mal stand ein Topfbrot mit zwei Vorteigen und einem Brühstück auf dem Programm. Alles in allem ist es an einem Tag zu schaffen, ich habe allerdings die beiden Vorteige am Samstag angesetzt und dann im Kühlschrank gelagert, um dann Sonntagfrüh mit dem Brühstück zu beginnen und am frühen Sonntagmittag mit dem Hauptteig weiter zu machen. Hier kommt Ihr zum Originalrezept, das ich ein wenig abgeändert habe. Ich wollte gerne etwas körnig-kerniges im Teig haben:

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Tessas Nuss-Saaten-Brot ohne Mehl

Jetzt kann ich es Euch ja verraten, Tessa ist die Wasser-Sommelière, von der ich Euch schon erzählt habe.

Ausserdem ist sie eine passionierte Köchin und Bäckerin. Wie Euch vielleicht aufgefallen ist, kocht sie deutlich gesünder, als ich das tue. Dazu noch vegetarisch. Und weil es hier die letzten Tage doch sehr rustikal zuging, kommt ihr mehlfreies Nuss-Saaten-Brot genau zur rechten Zeit! Ich freue mich, dass sie so tolle Rezepte zu meiner A Weckle-Aktion beiträgt. Besser geht´s nicht, deshalb habe ich einfach ihren Text übernommen:

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Österliches Kräuterbrot der First Lady

Ostern naht mit Riesenschritten! Gibt es bei Euch auch Brunch? Da hätte ich das passende, ziemlich hübsche Brot für Euch:

Österliches Kräuterbrot aus meinem momentanen Lieblings-Brotbackbuch Knuspriger Südwesten.

Dieses Rezept hat Gerlinde Kretschmann, die Ehefrau unseres derzeitigen Ministerpräsidenten, zur Sammlung hinzu gefügt. Grün, so ein Zufall, oder? Aber es sieht nicht nur schön aus, sondern ist mit der gerösteten Zwiebel, den Kräutern und Eiern auch wunderbar würzig. Fast schon ein Essen für sich allein.

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Schwarzbierknorz, Bierdusche und ein Vögelchen

Heute war sowas von nicht mein Morgen...

Ich plane gerne. Sogar den Alltag. Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht, nur manchmal kommt mir etwas dazwischen. Wenn ich dann keinem die Schuld geben kann, ist das nicht gut. Gar.Nicht.Gut. Selbst habe ich selbstverständlich nie Schuld. Nie.

Plan für heute: Aufstehen, Zutaten kaufen, zur Arbeit gehen, in der Mittagspause den Brotteig ansetzen, noch fünfeinhalb Stündchen arbeiten, heim kommen, Schwarzbierknorz backen. Smooth. Läuft bei mir.              Nicht.

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Manakish - kleine Fladenbrote mit Zatar

Seit einiger Zeit mag ich orientalische Rezepte. Neulich habe ich Zatar gekauft, eine Würzmischung aus wildem Thymian, Sumach und Ysop in unterschiedlicher Zusammensetzung, je nachdem, woher man sie hat.

Meine stammt jedenfalls vom türkischen Supermarkt um die Ecke.

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Roggenmischbrot - Versuch 2 - gelungen!

Also gut, es ist Sonntag, ich habe lange geschlafen und gut gefrühstückt. Körperliche Verfassung: OK.

Geistige Verfassung: Naja, so gut es halt geht...

 

Mit anderen Worten, die Voraussetzungen sind ideal, ich stelle mich jetzt nochmal (schon wieder!) meinem Lieblingsgegner: Roggenbrot!

 

 

 

 

 

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Roggenmischbrot mit Pilzen - Versuch 1

Auf die Gefahr hin, dass ich Euch langweile: Ich backe schon wieder Brot!   

 

Diesmal aber ein, wie ich hoffe, etwas spezielleres, nämlich ein Roggenbrot mit Trockenpilzen.

Das Grundrezept stammt übrigens aus der LandGenuss, Heft 1/2017. Versuch 1 habe ich im Titel, weil ich zum einen noch nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden bin, und weil zum anderen meine Mutter eine etwas andere Version backen will, die ich dann hoffentlich auch vor die Linse bekommen werde.

 

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Schnelles, helles Zwiebelbrot nach Doris Bopp

Meist gilt bei Brot das Motto, je länger, je lieber. Soll heißen, ja länger der Teig ruhen darf, desto besser wird nachher das Brot.

 

Manchmal darf es aber gerne auch schnell gehen, und wenn dabei noch etwas Leckeres heraus kommt, steckt nicht selten ein bewährtes Rezept dahinter.

 

 

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Quarkbrötchen

 Es geht doch nichts über frische Brötchen auf dem Frühstückstisch!

 

Während unser Frühstück unter der Woche meist aus einer Tasse Milchkaffee besteht, genießen wir am Sonntag gerne ein längeres, ausgedehntes Morgen-in-den-Mittag-Übergangs-Mahl.

 

Gerne mit selbst gebackenen Brötchen.

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Schwäbische Laugenweckle

Wenn ich mir vorstelle, dass es arme Menschen gibt, die ohne Laugengebäck durchs Leben gehen müssen, überkommt mich unsagbares Mitleid.

Mit anderen Worten: Ich liebe Brezeln und Laugenweckle, bin damit aufgefwachsen und kann mir kaum vorstellen, ohne auszukommen.

Allein der Gedanke an ofenwarme Brezeln mit Butter läßt mich leise seufzen.....

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Brötchenknoten mit eingelegten Tomaten

Ich kann es kaum erwarten, meine getrockneten und eingelegten Tomaten weiter zu verarbeiten. Bei den heutigen Minusgraden im zweistelligen Bereich kommt so wenigstens der Geschmack des Sommers auf den Teller.

Heute also geknotete Snackbrötchen mit Knoblauchtomaten.

Die Würstchen auf dem Bild sind übrigens die letzten Überlebenden der Riesenlieferung aus der Produktion meines Bruders. Irgendwann poste ich, wie er die macht!

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Ade 2016! Hallo 2017! Alle Jahre wieder: Neujahrsbrezeln

2016 tickt langsam seinem Ende entgegen. Es war ein Jahr der überraschenden Abschiede und heftigen Unruhen und vielen wird es wohl als kein gutes Jahr in Erinnerung bleiben.

 

Zu uns war 2016 dagegen alles in allem recht gut: Es war ein Jahr der Neuanfänge, der spannenden Herausforderungen und der interessanten Begegnungen.

 

Und wie jedes Jahr backe ich Silvester große Neujahrsbrezeln, wie es bei uns in der Gegend Brauch ist. Sie sollen das neue Jahr gut stimmen und Glück und Wohlstand bringen....vor allem aber sollen sie gut schmecken!

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Weihnachtsbaum aus Über-Nacht-Brötchen

In der Weihnachtsbäckerei....träller....sing....

Aaaaber: Ich glaube, mit Plätzchen bin ich jetzt endgültig durch!

Trotzdem spricht nichts dagegen, unser täglich Brot, sprich meine Frühstücksbrötchen ein wenig der Jahreszeit anzupassen.

Es gibt knusprige Frühstücksbrötchen, hübsch zum Bäumchen gestaltet, und trotzdem schnell gemacht!

Nett für einen gemütlichen Weihnachtsbrunch, oder, wie in meinem Fall, als spontaner Bloganfall: Abends kurz vor elf schnell zusammen gerührt und vor der Arbeit im Morgengrauen gebacken. Auf dem Sprung, wie man am lauschigen Bildaufbau sieht, denn eiiiiigentlich, also eigentlich hab ich ja jetzt während des Weihnachtsgeschäftes mit langen Stunden auf den Beinen gar keine Zeit und Energie, etwas für den Blog zu machen. Aber ehrlich gesagt kann ich es nicht lassen.

 

 

Ich: "Hallo, mein Name ist Simone und ich bin blogsüchtig."

Chor: "Hallo Simone!"

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Brotschnecken mit Bacon

Um es kurz zu machen, ich konnte mich nicht entscheiden, was denn nun letztlich bei meinem heutigen Backgang heraus kommen sollte.

Eigentlich brauchen wir Brot. Eigentlich hab ich bereits im Morgengrauen einen No-Knead-Teig angesetzt. Eigentlich ist es jetzt aber schon Abend, und ich hab gar keine Lust mehr auf normales Brot. Eigentlich....

Also, es wurden ...ach, Ihr seht es ja!

Brotschnecken mit Zeug drin. Rumfort-Schnecken, könnte man sagen! Der Mascarpone mußte unbedingt weg, und es ist sogar etwas Gutes dabei heraus gekommen!

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Gäuguette-Chips

Es adventet allüberall, obwohl die Zeit noch gar nicht da ist, aber ich gebe zu, ich habe auch schon die ersten Plätzchen im Ofen und das Hutzelbrot ist fast schon gegessen... Dabei steh ich gar nicht mal so auf Süßes. Tatsächlich bin ich jemand, der immer ein Stückchen Salami als Gegengift nach Süßem braucht, und ein Stück Schokolade als Nachtisch, was dann wieder ein Stückchen Käse erfordert...usw. Das könnte eventuell meine Figur erklären!

Jedenfalls hab ich hier mal etwas, das auch herrlich als kleines, schnelles Mitbringsel in der Adventszeit - und natürlich auch sonst- funktioniert, und eben nicht süß ist. Für die Leute in meiner Umgebung, die immer schon von Weitem "Bloß nix Süßes!" schreien....und für mich als Gegenmittel zu Nougat. Oh, hat jemand Nougat erwähnt? Und Salami? Hat jemand Salami da?

Jetzt gibt es jedenfalls erst mal Brotchips, hier aus Gäuguette!

 

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Gäuguette - Schwäbisches Stangenweißbrot nach Rezept aus der Gültsteiner Mühle

Von unserem Novemberausflug zur Gültseiner Mühle und zu den Müllersleuten Unsöld habe ich ja schon berichtet.

Falls Ihr nochmal sehen wollt, wie es da ausschaut: Klick! 

Frau Unsöld hat eine Menge toller Rezepte entwickelt, die Ihr auch auf der Homepage der Mühle nachlesen könnt: Klick!

Unter anderem gibt es im Mühlenladen auch eine spezielle Mehlmischung für Gäuguette, die ich natürlich gleich ausprobieren mußte.

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Drei-Nuss-Brot für den World Bread Day 2016

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Kartoffelbrot

Juhu und Hurra, meine neue Kamera ist da! Wahrscheinlich muß sich der DHL-Fahrer noch ein wenig von dem Schreck erholen, dass ich ihm quasi an der Tür aufgelauert habe.

Jedenfalls frage ich mich gerade, was als erstes fotografiert werden könnte.

Aaalso, ich müßte Brot backen, aber mal ehrlich, so spektakuläre Bilder gibt das nicht.....wobei das Wetter nicht unbedingt zu Expeditionen einlädt....Ok, bis mir was besseres einfällt, wir Brot gebacken! Und zwar nach einem Rezept, das ich gestern bei Thorsten von JailhouseCooKing entdeckt habe.

Wie immer habe ich aber nicht alle Zutaten genauso da, deshalb hier das leicht abgewandelte Kartoffelbrot. 

 

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Migges Riesenapfelbrot

Nun blogge ich schon ein halbes Jahr!

Die Zeit ist mächtig schnell vergangen, und es macht mir Spaß ohne Ende. Nicht nur das Kochen, Backen und Schreiben, sondern auch, ständig Neues dazu zu lernen, und viele neue, kreative Menschen kennen zu lernen.  So darf ich auch endlich bei Köstlich&Konsorten mitmachen, was mich ein wenig stolz macht, um ehrlich zu sein. Nicht zuletzt deshalb habe ich nach langem Überlegen beschlossen, mir selbst eine bessere Kamera zu schenken.

 

Blöderweise hat mir nun aber das lange Wochenende einen Strich durch dir Rechnung gemacht: Die Kamera ist noch nicht da! Seufz!

Wie wunderbar, dass ich eine koch- und backfreudige Familie habe, und so wird heute eine neue Brotkreation meines Bruders Migge verbloggt, gleich komplett mit seinem Rezept und seinen Bildern.

Es handelt sich dabei zwar um ein Apfelbrot, aber um keinen Kuchen, sondern um ein richtiges, salziges Brot!

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Käsweckle

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Kürbisbrot-Ähre für den Erntedankkorb

Nachdem ich letzte Woche einen der Wildbaker bei der Arbeit beobachten durfte, bin ich auf die Idee zu diesem Entedankkorb gekommen.

Der Meisterbäcker hat unter anderem ein Ähre aus Roggenteig geformt, die mir sehr gut gefallen hat. Ich würde nun aber gerne Kürbisbrot backen, schon allein, weil die Farbe dann einer goldgelben Ähre nahe kommen könnte...glaube ich zumindest.

 

Also, das Experiment beginnt!

 

Dazu kommt noch, dass ich gerne einen zweiten Beitrag zum Kürbisevent der großartigen Tina von Lecker&Co. einreichen möchte, die zu einer Sammlung möglichst vieler Kürbisrezepte eingeladen hat . Ein Klick aufs Banner führt Euch direkt dort hin.  Guckt mal rein, es hat schon eine Menge toller Rezepte!

 

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Das ultimative Baguette-Rezept vom Bruderherz

Nun suche ich schon seit Wochen das ultimative Rezept für Baguette, wie wir es gerne mögen.

Ich wußte ja, dass mein Bruder eins hat, aber dooferweise war er so lange im Urlaub. Dann hat er mir das Rezept endlich geschickt, aber es gab ein weiteres Handicap: Die Baguettes wurden zweimal gleich aufgefuttert, ehe ich sie fotografieren konnte! Skandal!

Hier nun also endlich das für uns ideale Rezept. Ganz einfach, aber so lecker!

 

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Baguetteversion 3: Bauernbaguettes mit Übernachtgare

So, nun habe ich wohl das Baguetterezept gefunden, das für uns, und vor allem für mein neues Baguetteblech, am besten passt: Bauernbaguettes mit Übernachtgare.

Zutaten:

450g Weizenmehl Type 550

3g frische Hefe

10g Salz

350ml kaltes Wasser

 

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Sauerteig-Baguette, aka Stangenweißbrot mit Sauerteig...weil man mir gesagt hat, das sei kein echtes Baguette :)

Wie gesagt, ich hab eie supertolles Baguette-Blech aus Frankreich mitgebracht, und nun probiere ich rum, wie wohl das ideale Brot damit entsteht. Dummerweise hat jeder in diesem Haus eine andere Vorstellung von idealem Brot. Ich zum Beispiel mag gerne Sauerteigbrot.

Hier also meine Variation mit Sauerteig.

 

 

 

 

 

375g Mehl Type 550

75g Sauerteig (warum so krumme Mengen? Weil im gekauften Flüssigsauerteig  75g pro Beutel drin sind!)

4g Frischhefe

8g Salz

250g Wasser

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und alle Zutaten am besten in der Küchenmaschine gut durchkneten. Den Teig dann bei Raumtemperatur ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Danach in drei gleiche Teile teilen, rund formen und auf bemehltem Backbrett unter einem feuchten Tuch ca. eine Dreiviertelstunde gehen lassen.

Die Kugeln dann zu Baguettes formen und falls vorhanden aufs Baguetteblech, sonst auf ein mit einem Backpapier belegtes Blech legen. Tuch wieder drüber, und 2 Stunden stehen lassen.

Den Backofen auf ca. 220° Umluft vorheizen. Die Baguettes nach Ende der Stehzeit mehrmals diagonal einschneiden. Ein Glas Wasser vorsichtig - möglichst ohne sich zu verbrühen - auf den Backofenboden schütten und das Backblech in die mittlere Schiebeleiste schieben. Die Temperatur auf ca. 200° reduzieren und ca. 25 Minuten goldbraun backen. 

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Jägerin des verlorenen Baguettes

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Walnußbrot

Und wieder mal überkam mich der nächtliche Backwahn: Gestern kurz vor Mitternacht hab ich schnell noch Teig angerührt und heute früh frisches Walnußbrot gebacken.

 

Zutaten:

500g Mehl Type 1050

1 Pck. Trockenhefe

1,5 TL Salz

500ml lauwarmes Wasser

150g Walnußkerne

 

 

Zubereitung:

Wie immer bei no-knead-bread extrem easy: Mehl, Hefe und Salz trocken gründlich mischen, Wasser zugeben und alles kurz mit der Hand mischen. Walnüsse dazu geben und einfach mit einem Deckel oder mit einem nassen Geschirrtuch bedeckt in der Schüssel über Nacht stehen lassen.

Nach ca. 10 Stunden den Backofen mit samt einem Gußtopf auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen. Den heftig gegangenen Teig auf eine gründlich bemehlte Fläche kippen, mit einem Schlesinger mehrmals falten und unter einem Tuch ruhen lassen, bis der Ofen auf Temperatur ist.

Dann den heißen Topf vorsichtig mit Backhandschuhen aus dem Backofen holen, etwas Mehl in den Gußtopf stäuben und das Teigpaket hinein geben. Deckel drauf und für 45 Minuten ab in den Backofen! Nach dieser Dreiviertelstunde den Deckel abnehmen und das Brot noch weitere 20 Minuten Farbe bekommen lassen.

Auf einem Gitter gut auskühlen lassen und genießen!

 

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Zwiebelbrötchen mit Speck

Schwaben lieben LKWs!

Das hat wenig mit Kraftfahrzeugen zu tun, sondern bedeutet Leberkäsweggle mit a Bissele Senf.

Heute gibt´s das nun endlich mal wieder, auch wenn mein Schweizer nicht ganz so begeistert ist, wie ich.

Und nein, in Leberkäse ist keine Leber enthalten. Keine Panik! Echt nicht!

Damit es wenigstens ein wenig handgemacht rüber kommt, hab ich die Weggle selbst gebacken. An sich sind sie durch Speck und Zwiebeln auch ganz ohne Belag schon gut, aber hey, was soll der Geiz (der den Schwaben übrigens völlig grundlos nachgesagt wird!)

Weggle = Brötchen aufschneiden, ne ordentliche Scheibe warmen Leberkäse drauf, Senf dazu und ein wenig schwäbisches Lebensgefühl genießen!

 

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Mir-ist-heiß-und-ich-bin-faul-Brot mit Karotten

34 Grad. Ich habe keine große Lust, in der Küche zu stehen. 

Da kommt mir das gute, alte no-knead-bread der New York Times, das vor einigen Jahren durch sämtliche Kochzeitschriften geisterte, doch sehr entgegen! Gutes Brot mit mir bekannten Zutaten, und das ganze, ohne besonders ins Schwitzen zu kommen, denn die Hauptarbeit übernimmt die Hefe.

Da diese aber eher stetig, als schnell arbeitet - das Originalbrot braucht gut und gerne 18 Stunden Gehzeit, wird dafür aber auch fantastisch - ich wiederum aber nicht so viel Geduld habe, hab ich ein wenig herum probiert, und mir das folgende, relativ schnelle Brot für Knetfaule (also mich) ausgedacht:

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Brombeer-Chutney auf Ziegenkäse und Walnussbrot

Der Sommer ist da, und mit ihm der unglaubliche Drang, mindestens einmal pro Woche über unseren Markt zu schlendern, und zu zaubern: Ich kann langweilige Euro innerhalb kürzester Zeit in einen Korb mit saftigem, glänzenden Obst und tollen Leckereinen verwandeln! Hex, hex!

Nein, im Ernst: Unser Markt in Kirchheim unter Teck ist wunderschön und wird mir noch einmal zum Verhängnis werden. Er findet dreimal die Woche statt, und zieht mich magisch an.

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Schweizer Ankezüpfe- Butterzopf XXL

Wenn man etwas sucht, das alle Kantone vereint, dann ist das unter anderem wohl der Ankezüpf, der schweizweit zum Frühstück gehört. 

Nun wohnt mein Schweizer schon viele Jahre in Schwabilon, und so, wie ich Schwäbin in regelmäßigen Abständen Laugenbrezeln brauche, braucht er zu seinem Wohlbefinden von Zeit zu Zeit einen Butterzopf. Wie gut, dass er eine hauseigene Erna (mich)  hat, die ihm das kulinarische Heimweh ab und zu nimmt, indem sie sich in die Küche stellt. Und der Zopf soll dann möglichst morgen früh frisch sein....also: Eeeeeerna!

 

Zutaten:

1kg Mehl Typ 550

500ml Milch

40g Frischhefe

160g weiche Butter

2 TL Salz

2 TL Zucker

2 Eier

Mehl für die Arbeitsfläche

und 1 Ei mit etwas Milch zum Bestreichen

 

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Tessinerbrot

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Kartoffelbrot mit Schwarzkümmel und Haferflocken aus dem Gußtopf

Schon vor ein paar Jahren ging das No-Knead-Bread der New York Times durch viele Medien, und seither kommen Variationen davon immer wieder auf meinen Backplan. Die lange Gare kombiniert mit dem geringen Arbeitsaufwand kommen mir dabei sehr entgegen. Ich setze den Teig oft abends vor einem freien Tag an, und am folgenden Vormittag geht die Bearbeitung dann weiter.

Heute habe ich ein Kartoffelbrot mit Haferflocken und Schwarzkümmel ausgesucht. 

Da ich bei uns der einzige wirkliche Brotesser bin, ein kleiner Laib, der in meinem großen Gusseisentopf ganz einsam und verlassen aussah.

Als Backfom funktioniert übrigens aus ein Römertopf oder ein andere Form, die 250° verträgt und einen Deckel hat.

Vorsicht mit Kunststoffgriffen!

 

Zutaten:

150g geschälte, gekochte Kartoffeln

1/2 TL Trockenhefe

350ml kaltes Wasser

1 TL Rohrohrzucker

1 1/2 TL Salz

1 EL Schwarzkümmel

200g Haferflocken

300g Weizenmehl Type 1050

Öl für die Schüssel

 

Zubereitung:

Trockenhefe, Salz und Zucker im Wasser auflösen. Die Kartoffeln in der Teigschüssel stampfen und den Schwarzkümmel zugeben. Dann mit dem Wasser-Hefe-Mix übergießen. Erst dann die Haferflocken und das Mehl dazu geben und alles schnell mischen. Der Teig muß nicht geknetet werden, gründliches Verrühren genügt. Er sollte feucht, aber nicht flüssig sein.

Tuch oder Frischhaltefolie über die Schüssel geben und einfach mal für mindestens 12 Stunden vergessen!

Mein Teig war diesmal nach gut 18 Stunden bei Zimmertemperatur genug aufgegangen, um weiter verarbeitet zu werden.

 

Naja, eigentlich wäre er sicher auch schon drei Stunden eher soweit gewesen, aber ich hab mich sozusagen verlesen. Soll heißen, ich habe ein Buch angefangen und bin darin hängen geblieben. 

 

Ok, zurück zum Brot: Der aufgegangene Teig wird auch jetzt nicht geknetet, sondern auf einer bemehlten Fläche mehrmals gefaltet, bis ein kompakter Ball entsteht. Die Teigschüssel auswaschen, trocknen, mit wenig Öl einreiben, und den Teig noch einmal für zwei Stunden abgedeckt darin ruhen lassen.

Etwa 30 Minten vor Ende der Ruhezeit wird der Backofen mit samt dem Gußtopf darin auf 250°C vorgeheizt.

Den Topf aus dem Backofen nehmen - VORSICHT! HEISS! - mit ein wenig Mehl den Boden bestäuben und die Teigkugel darauf gleiten lassen. Deckel drauf und ab in den Backofen! Nach 25 Minuten den Deckel abnehmen und die Temperatur auf 225°C reduzieren. Nun noch einmal ca. 10 bis 15 Minuten bräunen lassen.

 

Mein neues liebstes Butterbrot!

 

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Fougasse

Heut ist es mir irgendwie so mittelmeerig...

Ausserdem spielt die Schweiz bei der EM und da ist es gerade gut, wenn sich das Abendessen fast selbst zubereitet.

 

Da kommt mir doch ein Brot mit langer Gare und dazu etwas aus dem Slowcooker sehr entgegen!

Den Abschnitt zu Parmigiana di Melanzane aus dem Slowcooker schreib ich nachher noch für die Rubrik Slowcooker, bzw. das Rezeptarchiv unter Vegetarisches.

  

Aaaaalso, Fougasse!

Ich hab ein liebstes Lieblingsbrotbackbuch, siehe unten, dass bei uns recht oft zum Einsatz kommt. Seit Monaten gucke ich mir die Fougasse an, dann wird es aber meist doch was kompakteres, brotigeres. Heute nicht! Heut gibt´s die tollen blattförmigen Teile aus Südfrankreich! Und dazu hab ich schon heute morgen den Teig angesetzt:

 

Zutaten:

300g Weizenmehl Type 550

5g Frischhefe

Olivenöl

6g Salz

3g Zucker

grobes Salz zum Bestreuen

Kräuter der Provence (bei mir Oregano, Rosmarin, Thymian, kein Lavendel! Lavendel ist igitt!)

 

Zubereitung: Mehl, Hefe, 1 EL Olivenöl, Salz, Zucker und 200ml kaltes Wasser in einer Schüssel schnell von Hand oder mit der Maschine verrühren, ohne groß zu kneten.  Die Schüssel dann abdecken und den Teig etwa 45 Minuten gehen lassen.  

 

Den Teig auf einer bemehlten Fläche halbieren und jedes Teil rund wirken. Einen Teller mit ein wenig Öl füllen, die Teigkugeln darin wenden und darauf abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen, bis sie schön aufgegangen sind. Johannson schlägt 8 Stunden vor, bei mir waren sie aber bereits nach 5 Stunden gut. Sollte der Teig nicht ausreichend gehen, den Teller aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig bei Zimmertemperatur gehen lassen.

 

Den Backofen gut 30 Minuten vor Backbeginn auf höchste Stufe vorheizen. Bei mir Umluft bei 270° C, aus dem einfachen Grund, weil heute einen Einschub tiefer Hühnerteile garen sollen. Normalerweise würde ich wahrscheinlich eher Ober-/Unterhitze wählen.  

Die Teigfladen mit etwas Olivenöl beträufeln und zu ovalen Fladen ziehen. Das Backblech mit Backpapier belegen und auch dieses mit Olivenöl beträufeln. Die Fladen darauf legen und mehrmals einschneiden. Mit Salz und Kräutern bestreuen und danach noch einmal ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

 

Dann etwa 10 Minuten auf mittlerer Schiebeleiste goldbraun backen und noch warm genießen!

 

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Baguettes

Sonntagabend, das Brot ist alle...

Weil ich aber Montagmorgen mit Sicherheit zu faul bin, zum Bäcker zu laufen, und ich heute auch noch ne Kleinigkeit essen könnte (ok, bei frischem Brot eventuell auch ne größere Kleinigkeit), werfe ich jetzt die Küchenmaschine an. Hab ich schon erwähnt, dass Küchengeräte meine Freunde sind?

Also, ein Baguette für heute Abend, und eins fürs Frühstück:

 

 

500g Mehl (550er oder 1050er wäre ideal)

10g frische Hefe

1/2 TL Zucker

1 knapper TL Salz

330ml lauwarmes Wasser

 

 

Die Hefe in das lauwarme Wasser krümeln, den Zucker zugeben und unter Rühren auflösen. Kurz stehen lassen, Mehl mit Salz mischen und dann das Hefewasser zugeben. Meine Küchenmaschine macht innerhalb von 10 Minuten auf langsamster Stufe daraus einen elastischen Brotteig.

Kurz von Hand auf bemehlter Fläche eine Kugel formen und in einer Schüssel mit angefeuchtetem Tuch darüber stehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppfelt hat. Dann wieder auf bemehlter Fläche kurz durchkneten und den Teig in zwei Hälften teilen. Diese zu  flachen Rechtecken formen. Ich mache das ohne Wellholz, einfach von Hand. Die langen Seiten aufeinander klappen und andrücken. Die Teigstücke zwei-, dreimal mit Wucht flach auf die bemehlte Fläche fallen lassen.

Nein, ich bin kein notorischer Teigquäler, das verdichtet den Teig etwas.  Danach mit der zweiten Teihälfte genauso verfahren. Aus den schmalen Teigrechtecken nun zwei Baguettes formen., und auf ein Backblech legen. Wahrscheinlich diagonal, je nach geformter Länge. Noch einmal abdecken und noch eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen -ausnahmsweise mal  Ober-/Unterhitze- auf 230° vorheizen. 

Schon während der Aufwärmzeit ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Backofenboden stellen. 

Die Baguettes mit einer Schere oder einem sehr scharfen Messer einschneiden und auf mittlerer Leiste je nach gewünschtem Bräunungsgrad und Backofen 12 bis 20 Minuten hellbraun und knusprig backen!

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Roggensauerteig selbst angesetzt

Tag 1:

Unglaublich spannend, ich mische in einem Schraubglas 1 EL Roggenmehl mit 2 EL lauwarmen Wasser und lege den Deckel nur locker auf. Das ganze bleibt jetzt bei Zimmertemperatur stehen. 

Optik: Eher unspannend....

 

Tag 2:

Mein Leben ist ein einziges Abenteuer.  Heute passiert nichts. Der Sauerteigansatz bleibt einfach stehen und darf vor sich hin sauerteigen.

 

Tag 3:

Achtung, Trommelwirbel! Heute wird ein weiterer EL Roggenmehl untergemischt. Dann wird der Deckel wieder leicht aufgelegt, und weiter...nix! Die Optik bleibt nach wie vor unspektakulär.

 

Tag 4:

Woah, heute geht´s ab! 2 weitere EL Roggenmehl und 2 EL lauwarmes Wasser kommen dazu! Rühren, weiter stehen lassen, und innerhalb des nächsten halben Tages sollten sich Blasen bilden.  Falls nicht, gebt dem Ansatz nen weiteren halben Tag! Das wird schon!

 

Tag 4einhalb:

Mein Erstaunen ist fast grenzenlos! Es hat geklappt! Der Sauerteigansatz ist schaumig und riecht, naja, eben nach Sauerteigbrot!

 

Ok, dem Roggenbrot steht jetzt quasi nichts mehr im Wege!

 

Man kann den Ansatz jetzt entweder sofort verwenden, oder noch ein paarmal mit jeweils 2

EL Roggenmehl und 2 EL Wasser auffüttern.

Mein Wunderwerk steht jetzt jedenfalls im Kühlschrank und harrt der Dinge, die da kommen!

 

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Schnelle weiche Brötchen

Wieder kein Kuchen....

Dafür schneller Brötchenteig, der sich wahlweise in indisches Naanbrot, in Ciabattabrötchen, oder -brot, oder, wie wir es am liebsten mögen, in Sesamkringel weiter verarbeiten lässt. Und das ganze locker unter zwei Stunden!

 

500g helles Mehl

1/3 Würfel frische Hefe

150g Naturjoghurt

200ml Milch

1 Ei

1 TL Backpulver

2 EL Öl

1EL Zucker

2 TL Salz

Sesam und Schwarzkümmel, falls gewünscht

 

Hefe und Zucker in die lauwarme Milch einrühren und aufgehen lassen. Alle übrigen Zutaten mische ich schon einmal in der Rührschüssel der Küchenmaschine. Sobald sich die ersten Blasen in der Hefemilch bilden, kommt alles zusammen in die Rührschüssel und wird 10 Minuten mit dem Knethaken bearbeitet. Feuchtes Küchenhandtuch über die Schüssel, und ab damit in den auf allerniedrigste Stufe (ca. 40°C) eingestellten  Umluftofen, wo der Teig eine Stunde saunieren darf.

 

Nach der Stunde nehme ich den Teig heraus und heize den Ofen auf   220°C vor. Je nach weiterer Verarbeitung wird der Teig nun entweder zur Ciabattabrot, oder eben zu Brötchen oder Kringeln geformt. Für Naan-Brot werden die Backbleche mit aufgeheizt. 

 

 Simit-ähnliche Sesamringe: Der Teig wird in sechs Teile geteilt, und die Stücke werden gewirkt, soll hießen, die Ränder werden rundum nach hinten und zur Mitte gezogen, bis ein Teigball mit Oberflächenspannung entsteht.  Den legt man auf eine leicht gemehlte Oberfläche, drückt den Handballen leicht in die Teigmitte und dreht den Teig schnell so lange,  bis in der Mitte eine dünnere Stelle  und dann ein Loch entsteht. Die Fliehkraft tut quasi die ganze Arbeit. Immer drei Ringe auf ein mit Backpapier  belegetes Backblech legen, mit Wasser anfeuchten und dicht mit Sesam und einigen Körnchen Schwarzkümmel bestreuen. Noch einmal 15 Minuten zugedeckt gehen lassen, und im Backofen ca. 12 Minuten goldbraun backen. 

 

Ciabattabrot, oder -brötchen: Is eigentlich logisch. Teig rechteckig nicht zu dünn auf einem bemehlten Backbrett ausrollen, einmal die lange Seite bis zur Teigmitte falten, die andere Seite darüber schlagen und unter einem trockenen Geschirrtuch eine Viertelstunde gehen lassen.

Sollen es Brötchen werden, nach dem Gehen einfach in Teile schneiden, soll es Ciabattabrot werden, am Stück lassen, 20 Minuten backen, gut isses!

 

Naan: Um aus dem Teig weiche Naan-Brote zu machen, die sich herrlich zum Dippen in Curry oder zum Füllen mit Falafel eignen, wird der Teig nach dem Gehen in acht Teile geteilt. Diese noch einmal kneten und zu runden Fladen formen. Mittlerweile den Ofen mit zwei Backblechen darin auf 225° Umluft vorheizen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Teigfladen auf die heißen Bleche legen, und acht Minuten goldbraun backen!

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Dreikönigskuchen Galette des Rois

Ok ich gebe es zu, bei mir bricht periodisch der Brot-Back-Wahn aus. Nicht zu verwechseln mit einem Glaubensbekenntnis, aber wenn, dann grenzt es bei mir schon ein wenig an Besessenheit.

Der hier beschriebene Dreikönigskuchen ist nun eigentlich ein Zwitter aus Brot und Kuchen, und ausserdem momentan völlig aus der Saison, weil er, wie der Name schon sagt, ja eigentlich am 6. Januar traditionell auf den Tisch kommt. Dann mit einem kleinen Tonfigürchen oder einer Mandel eingebacken. Wer den Fremdkörper in seinem Stück findet, und sich dabei keinen Zahn ausbeißt, darf den ganzen Tag König sein.

Is mir aber egal! Erstens bin ich eh immer Königin, und zweites schmeckt der so gut, vor allem noch lauwarm, dass es den bei uns auch mal mitten im Jahr geben darf.

 

Zutaten:

250ml Milch + 1 EL Milch

20g, also ca. 1/2 Würfel frische Hefe

4 EL Zucker

1 TL Salz

70g Butter

2 Eier

500g Mehl (405er oder anderes helles Weizenmehl)

1 Hand voll Rosinen, wer mag

1 Mandel oder eine kleine Tonfigur, wer Spaß dran hat

3 EL Mandelblättchen

1 EL Hagelzucker

 

Erwärtmt die 250ml Milch leicht und bröckelt die Hefe hinein. Ein EL Zucker dazu, damit die Hefekultur was zum Essen hat. und alles ein paar Minuten stehen lassen, bis die Hefe sichtbar  zu reagieren beginnt.

Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel mischen. die Butter schmelzen lassen, hach, das flutscht ja heute wieder!

Ich hab mich ja schon als Küchengerätejunkie geoutet, also kann ich ruhig zugeben, dass bei mir dazu, ja sogar zum Milch erwärmen, die Mikrowelle in Einsatz kommt. Blöd nur, dass die Butter gerne, sobald man kurz weg guckt, in der Mikrowelle explodiert....jaja, Wassereinschlüsse in der Butter, Physik, ist mir alles klar...man wird ja wohl mal kurz weg gucken dürfen!

 

Ok, nachdem wir also Butter von den Innenwänden der Mikrowelle gekratzt haben, uns einmal kräftig über uns selbst geärgert, und dann die Mikrowelle sauber gemacht haben, schmelzen wir noch einmal die benötigte (natürlich neue) Buttermenge und geben die zum Mehlgemisch. Mittlerweile dürfte die Hefe mehr als aufgegangen sein. Ein Held, der vorher daran gedacht hat, die Milch-Hefemischung in ein möglichst großes Gefäß zu geben. Die wird nun jedenfalls zusammen mit einem Ei zur Mehlmischung gegeben, und das ganze dann zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Bei mir macht das natürlich die Küchenmaschine, aber ich gratuliere jedem, der genug Armmuskeln hat, das von Hand zu machen.

Zum Schluß kommen, falls gewünscht, die Rosinen dazu und werden auch noch einmal gut untergeknetet.

Nun stelle ich meinen Umluftherd auf die niedrigst mögliche Temperatur (irgendwo um die 30 Grad), mache ein Geschirrtuch nass, und lege das über die Teigschüssel, die dann für etwa eine halbe Stunde auf dem Rost im Umluftofen verschwindet. Der Teig geht aber auch sonst an einer warmen Stelle auf, nur dauert es dann eben etwas länger.

Wenn der Teig zu etwa doppelter Größe aufgegangen ist, teile ich ihn auf einer bemehlten Fläche erst einmal in Viertel. Ein Viertel wird die große Kugel in der Mitte und kommt in die Mitte eines mit Backpapier ausgelegten Bleches. Die restlichen Viertel werden dann noch einmal in je zwei Hälften geteilt, zu Kugeln geformt und zum Kleben mit der Andockstelle in etwas Wasser getaucht. Nun ist es an der Zeit, den König, also die Mandel oder die Figur irgendwo im Teig zu verstecken. . Dann setzt Ihr die kleinen Kugeln rund um die große Kugel und drückt alles ein wenig flach. 

Das restliche Ei und den EL Milch miteinander verquirlen, und gleichmäßig auf den ganzen Kuchen streichen. Auf die mittlere Kugel kommt der Zucker, auf die äußeren die Mandelblättchen.

Heizt den Ofen bei Ober-/Unterhitze auf 200 ° vor, bei Umluft auf 170°, der Königskuchen darf jetzt noch etwa 20 Minuten unter einem Küchentuch ruhen. Dann für ca. 30 Minuten auf der mittleren  Schiene goldgelb backen, auf einem Gitter abkühlen lassen, und möglichst noch lauwarm mit ner schönen Tasse Milchkaffee genießen!.

 

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