Pollo tonnato und ein tolles Kochbuch

enthält Werbung in Form einer Buchbesprechung

Was geht immer? Huhn!

Was isst jeder in der Familie? Huhn!

Was ist vielseitig und lecker? Huhn!

Wobei ich natürlich nur für Familie zimtkringel spreche. Aber ja, so ist das bei uns. 

Meine Familie steht auf Huhn, Hähnchen, Geggele, Henn, oder wie mein Liebster sagt: Poulet.

Und das in jeglicher Form.

 

Und um das gleich zu sagen: Es muss  Geflügel sein , das vorher ein anständiges Hühnerleben führen durfte. Und auch bei Eiern will ich wissen, wie sie produziert wurden. Ja, wir sind omnivor, aber wir achten darauf, was wir essen und woher es kommt. Wie und wo das bei gutem Geflügel der Fall ist, zeige ich Euch demnächst in einem extra Bericht. Ich freue mich schon darauf! Heute wird aber erst einmal gebrutzelt.  Bild © Marcus Lawett  Aus: Huhn & Hähnchen, Sieveking Verlag 2018

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Empanadas de carne - Rindfleischpasteten

Fleischtaschen, Pasteten mit Rindfleischfüllung aus Südamerika, genauer Mexiko

Es ist mal wieder so weit, viele lustige Blogger begeben sich zusammen mit Reiseleiter Volker von volkermampft auf große Reise.

Diesmal geht es nach Mexiko!

 

Äh, ja, für mich terra incognita, obwohl ich mich in diesem Jahr schon einmal kulinarisch hin gewagt habe. Guckt mal hier:

Pollo Enjococado.

Aber auch damals musste ich mich erst einmal heftig einlesen.

Heute mache ich es mir einfach: Es gibt Fleischpastetchen, sprich Empanadas.

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Wirsingpfanne mit Hackbällchen - der Herbst kann kommen!

Der Herbst hat so schöne Seiten. Vor allem, wenn die schönsten davon auf dem Teller landen!

 

Wenn es nach mir geht, darf es gerne und oft Herbstgemüse sein. Dazu ein wenig Fleisch und ein schönes Sößchen, und ich bin zufrieden! ...ok, und vielleicht ein nettes, breites Sofa, ein leckeres Getränk, ein gutes Buch, einen freien Tag, meine Katzen, den Mann.... jetzt geht es mit mir durch! Wahrscheinlich habe ich in letzter Zeit zu viele Hygge- und Lagombücher in der Gegend herum getragen.

 

Aber so ganz unrecht haben die Skandinavier ja nicht: Man kann es mit wenigen Zutaten so gemütlich haben, wenn man es locker angeht. Und ein wenig Wirsinggemüse mit Fleischbällchen erhöhen meinen Wohlfühlfaktor mit Sicherheit gleich mal um gute drei Stufen!

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Miso-Hähnchen nach Nigella Lawson

Es gab Zeiten, da konnte man sich einmal durchs Fernsehprogramm zappen und hatte gute Chancen, auf jedem zweiten Programm auf kochende Menschen zu treffen. Promi- und Fernsehköche allüberall und zu jeder Tageszeit!

 

Mittlerweise hat sich das längst gelegt. Nach wie vor gibt es aber ein paar Herrschaften, die ich sehr gerne sehe und bei denen ich mich immer freue, wenn ich zufällig mal an einer ihrer Sendungen hängen bleibe. Nigella Lawson ist so eine Ausnameköchin!

 

Nicht nur, dass ich ihre unkomplizierten, dennoch speziellen Rezepte sehr schätze, nein, ich mag auch die Frau: Eine kochende, genießende, essende Frau, die sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und die mitten im Leben steht.

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Mit Kaffirlimettenblättern gebeizte Lachsforelle

selbstgebeizte Lachsforelle

Noch so ein Projekt, das mir schon lange im Kopf herum spukt: Ich wollte schon ewig mal einen Lachs beizen.

 

Graved Lachs steht bei uns jedes Jahr zu unserem ganz kleinen, privaten Weihnachtsfrühstück auf dem Tisch. Aber eben fertig gekauft. Bisher scheiterte das Küchenexperiment immer daran, dass mir kein frischer Lachs über den Weg gelaufen ist, denn wir wohnen weit, weit weg vom Meer.

 

Manchmal liegt das Bessere deutlich näher, als man denkt!

 

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Gelbes Thai-Curry mit Aubergine

Gelbes Thai-Curry mit Huhn und Aubergine.

So, der erste Arbeitstag ist geschafft und ich bin gleich mal heftig ins Schwitzen gekommen.

Es ist so warm!

Und die zig Kartons sackschwerer Kalender, die schon auf mich gewartet haben, taten ihr Übriges.

 

Was tun, um ein wenig Urlaubsfeeling mit in die neue Woche zu nehmen?

Ganz einfach: Ich packe die restlichen Zutaten aus, die ich vorletzte Woche im Thai-Lädchen gekauft habe.

Zeit für gelbe Currypaste!

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Beef Jerky Part III

Beef Jerky - so gut!

Ich tendierte dazu, manche Dinge wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Nicht zuletzt auf Nachfrage eines bestimmten Mannes. Eigentlich bin ich der Meinung, ich würde dabei immer das selbe Rezept nutzen.

Naaaaa! Mööööp! Falsche Annahme, wie ich langsam aber sicher merke, seit ich meine Rezepte hier schriftlich festhalte. Und ich schwöre, das war mir vorher gar nicht bewußt.

 

So kommt hier bereits die dritte (!!!) Version Beef Jerky. Die anderen beiden findet Ihr übrigens hier im Backofen zubereitet und hier mit dem Dörrautomaten.

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Yam Wun Sen - scharfer Thai-Glasnudelsalat

Glasnudelsalat nach thailändischem Rezept

Oh weh, unser Sommerurlaub ist fast schon zu Ende. Gereist sind wir in diesem Jahr nicht viel, hatten aber trotzdem eine schöne Zeit.

 

Was für ein Glück, dass in diesem Jahr auf vielen Blogs die kulinarische Weltreise, mit Volker von volkermampft als virtuellem Reiseleiter läuft.

 

Ich bin von Anfang an dabei und war so zumindest kulinarisch schon in Italien, auf den Philippinen, in Kroatien und den USA.

 

Und heute geht es nun also nach Thailand.

 

 

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Schnelle Köfte und wie das so ist mit kulinarischen Berührungsängsten

Normalerweise koche ich ja leise (manchmal auch laut fluchend, aber das ist eine andere Geschichte) vor mich hin, mache mir dann Gedanken über Deko und maximal noch übers Licht, schieße ein paar Fotos und schreibe über meine Küchenabenteuer.

 

Abgesehen von Esstischbegegnungen mit meinen familieneigenen Testessern, ist das Foodbloggen eher kein Kontaktsport. Klar, man tauscht sich mit anderen Bloggern und natürlich Lesern aus, aber das passiert doch meist eher virtuell.

 

Vergangenes Wochenende hatte ich nun aber ausnahmsweise einmal Gelegenheit, mit meinen Rezepten beim Jubiläum des Hofmarkts unseres Vertrauens stehen zu dürfen, und mit einer Menge Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Das war lustig, denn ob jung oder alt, dick oder dünn, zum Thema Essen hat doch jeder eine Meinung. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich sehr gerne dazu austauschen. Und viele sind Experten. Eigentlich alle.

 

Mein Glück, denn wer würde mein Geschreibsel sonst lesen?

 

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Tajine mit Huhn, Feigen und Süßkartoffeln

Ja, es ist wieder passiert.

 

Ein Kochgerät hat mir im Laden "Kauf mich!" zugeflüstert, und obwohl ich praktisch nicht zugehört habe, tat es mir ein wenig leid, heimatlos, wie es war.

Und jetzt wohnt es eben bei uns. Ja. Aus purer Herzensgüte habe ich mir eine Tajine gekauft.

 

Weil sie so einsam war. Und mit wollte. Klar, oder?

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One-Pot-Pasta mit Salsicciabällchen

one-pot-pasta

One-Pot-Gerichte. Alles aus einem Topf und trotzdem etwas anderes, als das, was meine Oma schon vor fast 100 Jahren unter dem Begriff Eintopf auf den Tisch brachte.

 

Klar, dass ich das auch mal ausprobieren mußte. Schon allein deshalb, weil ich nicht so der Spül-Fan bin. Und die Spülmaschine eh mal wieder auf dem letzten Loch pfeift.

Eigentlich neige ich nämlich zur Nutzung von zig Töpfchen, Schälchen, Löffelchen und entsprechend schaut es bei mir in der Küche meistens aus.

Mal gucken, ob das nach diesem Gericht anders wird.

Spoiler: Nö, anders war es nicht. Ich habe zwar nur einen Topf gebraucht, aber an meinem Kochen nach Chaosprinzip hat es nix geändert. Wie immer bei mir: Spülmageddon!

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A Fischweckle mit Dill

Fischbrötchen mit Dillmayo und Matjes

Oh Mann, jetzt kommt die Schwäbin auch noch mit einem Fischbrötchen ums Eck.

 

Ausgerechnet!

 

Viel weiter kann man wohl vom Meer nicht weg sein, als hier am Rande der Schwäbischen Alb.

Tatsächlich teile ich mit meiner Mama aber seit vielen Jahren eine Leidenschaft:

Wir lieben, wie es bei uns heißt, unser Fischweckle! Egal, ob mit Rollmops, Brathering, oder wie hier - und das am Allerliebsten - mit Matjes!

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Biscuits & Gravy

Soulfood - Frühstück aus dem Süden der USA

Ich lese seit zig Jahren Krimis, die in den Südstaaten der USA angesiedelt sind.  Irgendwie scheinen manche Morde wirklich gut dort hin zu passen. Von den Vampirbüchern, die dort spielen und die sich quasi zufällig in meinem heimischen Regal finden (meterweise!) , schreibe ich als seriöse Buchhändlerin wohl besser nicht. Das würde mein literarisches Ansehen ja völlig untergraben! Räusper.

 

Jedenfalls haben mich einige Gerichte - obwohl ich nie in den USA war - literarisch ewig begleitet, ohne dass ich mir wirklich Gedanken gemacht habe, um was es sich dabei überhaupt handelt. Man liest halt so darüber hinweg.

 

Southern Fried Chicken, Fried Green Tomatoes, Bread Pudding und Shrimp Boil... so langsam arbeite ich mich in die Materie ein und glücklicherweise gibt es genug Kochbücher und tolle Blogs, z.B. USA kulinarisch der wundervollen Gabi Frankemölle, die dem neugierigen Krimi- und Vampirleser (erröt) auf die Sprünge helfen.

 

Heute also nun erst einmal Biscuits und Gravy!  

 

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Spareribs aus dem Airfryer

Gegrillte Rippchen aus der Heißluftfritteuse

Verbuchen wir das jetzt unter Küchenexperimente, neue Technikspielereien oder schieben wir es einfach auf den unglaublichen Appetit der Familie zimtkringel auf alles, was knusprig und saftig ist?

 

Tatsache ist ja, dass ich vor einiger Zeit schon Spareribs im Slowcooker gebrutzelt habe, die schon sehr gut und vor allem zart und extrem saftig waren. Aaaaaber, großes Aber, ich habe so unheimlichen Spaß an meinen vielen bunten, glitzernden, brummenden Maschinchen. Und die Spareribs flüsterten mir leise "Brutzel uns im Fön!" ins Ohr. Da konnte ich wohl kaum nein sagen, das versteht Ihr sicher, oder?

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Pregos - portugiesische Steak-Sandwiches nach Mimi Jardim

Steakbrötchen in Knoblauchsauce mit Weißwein

Enthält Werbung in Form einer Buchempfehlung Woran merkt man, dass mir ein Kochbuch richtig  gut gefällt? Richtig, es landet hier auf dem Blog, was zugegeben recht selten ist, wenn man bedenkt, dass ich praktisch täglich neue Kochbücher sehe. Woran merkt man, dass mir ein Kochbuch richtig richtig richtig gut gefällt? Yup, ich koche mehrere Gerichte daraus innerhalb kürzester Zeit.

 

Anfang der Woche habe ich Euch eine unglaubliche Hühnersuppe aus Mimi Jardims Mein portugiesisches Fest vorgestellt. Und die war ohne Übertreibung sehr, sehr gut.

 

Heute zeige ich Euch diese Steak-Sandwiches aus der selben Quelle. Und auch hier kann ich sagen: Leckerstes Wohlfühlessen, ganz nach unserem Geschmack!

 

Pregos, eigentlich Prego no Pão, sind praktisch der traditionelle portugiesische Imbiss an sich: Zwischen in Sauce gedippte Brötchenhälften kommen fein eingelegte, mit Knoblauch gewürzte dünne Steaks.

 

Kleckern inklusive!

Mimi, die Königin der portugiesischen Küche, nennt sie ihr privates Wohlfühlessen und ich verstehe, was sie damit meint.

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Man wurste(l)t sich so durch...

selbst gewurstet, was bin ich stolz!

Liebe Vegetarier unter meinen Lesern, ich habe Euch lieb, aber jetzt müßt Ihr mal kurz ganz stark sein: Ich habe endlich meinen lang gehegten Plan wahr gemacht, und selbst gewurstet!

Und ich hatte solchen Spaß dabei, dass es mit Sicherheit ab jetzt regelmäßig neue Versuchsreihen geben wird!

 

Fürs Erste wollte ich ein wenig bei den Basics bleiben und habe mich an groben Bratwürsten für Grill oder Pfanne versucht. Es hat geklappt und war gar nicht schwer! Tatsächlich kommt man sogar mit einfach Hilfsmitteln zu beeindruckenden Resultaten.

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Hühnersuppe mit Kichererbsen nach Mimi Jardim

Portugiesische Suppe mit vorher gebratenem Huhn und Kichererbsen, Kreuzkümmel und Zimt

Enthält Werbung in Form einer Buchempfehlung Wie Ihr vielleicht mittlerweile mitbekommen habt, verbringe ich schon viele Jahre damit, tagein tagaus manchmal mehr, manchmal weniger schlaue Dinge über Bücher zu sagen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, Buchbesprechungen auf dem Blog auf ein Minimum zu begrenzen. Stattdessen biete ich ab und zu eine BuchbeKOCHUNG. Und zwar immer dann, wenn es mir ein Kochbuch besonders angetan hat.

Das ist hier der Fall: Ich habe mich in Mein portugiesisches Fest der wundervollen Mimi Jardim verguckt und mich die letzten Tage hindurch gekocht. Ein paar der Rezepte möchte ich Euch gerne nach und nach zeigen. Den Anfang macht eine pyramidale Hühnersuppe mit aussergewöhnlichen Aromen.

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Pollo Enjococado

Mexikanische Küche: Huhn in Sauerrahm

Zugegeben, meine Berührungspunkte mit der mexikanischen Küche beschränken sich auf den üblichen Teller Nachos im Kino, Guacamole, die ich liebe, Tequila (hicks, immer gerne!) und längst zurückliegende Besuche in TexMex-Restaurants.

Alles also nicht so wirklich authentisch, wenn auch echt lecker. (Wann war ich eigentlich das letzte Mal im Kino?)

Nun ist es aber mal wieder Zeit für ein weiteres Blogevent bei Zorra von kochtopf.me, diesmal in Zusammenarbeit mit Simone von Aus der Lameng. Das Thema ist FIESTA mexicana! und ich habe mir zu diesem Zweck extra einen Riesenschmöker mit echter Landesküche zugelegt, also, schau mer mal:

Ich habe mich für Huhn in Jocoque-Sauce entschieden und das Rezept wie immer ein wenig modifiziert.

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Gubbröra

Gubbröra gibt es heute. Da kommt Ihr ins Grübeln, oder? Was ist das denn? Na, dann werde ich Euch mal die Übersetzung liefern.

Also, Tusch: Alt-Männer-Mischung!

Sagt Euch nichts? Macht nix, mir erstmal auch nicht, dabei ist es echt lecker!

Bei Gubbröra handelt es sich um einen Klassiker der Schwedischen Küche, der spätestens Weihnachten auf keinem Buffet fehlen darf. Entweder als Füllung für Eier, als Aufstrich auf knusprigem Brot, oder einfach nur so! Wir haben es mal locker weg gelöffelt!

Es gibt Varianten, mit und ohne Kartoffeln, mal mit Kaviar, mal mit den unterschiedlichsten Fischarten. Fisch, Kräuter und Eier sind aber eine Konstante.

 

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Teriyakibällchen aus dem Airfryer

Es ist Samstag und mir ist es mal wieder nach einem schnellen, würzigen Essen.

Ausserdem wollte ich ewig schon mein Glück mit selbstgemachter Würzsauce probieren und habe mich an eine eigene Version einer Teriyaki-Sauce gewagt.

 

Sonst noch jemand, der es mag, wenn Fleisch eine leicht süßlich-rauchige Note hat?

Ich liebe ja Barbecuesauce und einen deutlichen Schlag Honig habe ich in die Sauce geschmuggelt. Na, Ihr werdet ja sehen...

 

Ausserdem darf mein  Schätzchen, der Airfryer heute wieder brummen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Küchenmaschinen toll finde?

Ok, habe ich. Ab und zu. Ok oft. Ich weiß.

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Scotch Eggs aus dem Airfryer

Enthält Werbung Wir. Haben. Urlaub. Urlaub. Uuuuurlaub! Man sollte meinen, ich mache es mir gemütlich und liege mit einem Buch im Garten, aber irgendwie klappt das bei mir nicht. Der Haushalt will erledigt sein und irgendwie drängen sich mir laufend irgendwelche Rezepte auf, die gekocht, gebacken oder sonst irgendwie gebastelt sein wollen.

So auch diese Eiervariante: Scotch Eggs.

Ausserdem haben uns liebe Freunde eine tolle Barbecue-Sauce verehrt, die unbedingt ausprobiert sein wollte. Klar, dass die gleich mit rein mußte!

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Mildes Thaicurry

Thailändisches Essen, ausnahmsweise mal mild gehalten.

Nach den ganzen Brotrezepten und dem vielen süßen Zeug zu Ostern war es mir extrem nach ein wenig Abwechslung der würzigen Art.

 

Ganz so scharf wollte ich es diesmal nicht halten, deshalb gab es eine schnelle, milde Variante eines Thaicurrys mit Huhn, Kokosmilch und ein paar feinen Gemüsesorten.

 

 

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Frühlingssalat mit Sprossen und Rumpsteak

Die Woche war lang und - ich gebe es zu - etwas Fastfood-lastig.

Zeit, den Frühling auf den Teller zu holen und vielleicht auch mal wieder etwas zu zeigen, was optisch ein kleinwenig was her macht.

Mit anderen Worten: Schmecken soll es, aber auch nach Foodblooger bei der Arbeit ausschauen!

Also los, ich bastle einen kleinen Kräuter-Sprossensalat mit Beerchen, rosa gebratenem Rindersteak, Kaiserschoten und Dressing mit Marillen-Crema-   Essigzubereitung.

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Medizin für den Gatten: Hühnersuppe

Nun haben die fiesen Viren auch uns erwischt: Thomas liegt flach und wir sprechen hier nicht von Mimimi-Männergrippe.

Eher von der Variante Ich-leg-mich-hin-und-stehe-nie-wieder-auf.

 

Eigentlich war dieses Wochenende anders geplant: Thomas hätte arbeiten sollen (unmöglich!), und ich wollte eine Menge lustiger Sachen für den Blog kochen und backen.

Jetzt fahren wir eben das Anti-Erkältungs-Kontrastprogramm!

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Rinderragout mit Kräuterseitlingen

Boah ist das kalt! Nicht, dass es mich sonderlich tangieren würde, so lang ich nicht raus muß. Leider läßt es sich nicht komplett vermeiden. Immerhin hab ich dann eine Ausrede für meine Vorliebe für herzhafte Gerichte.

Kalt, Ragout gibt warm, logisch, oder?

 

Ich bastle heute mal ein Ragout, wie es genau so auch von meiner Oma Marie hätte stammen können.

 Nur, dass es bei ihr mit Sicherheit Knödel dazu gegeben hätte, während ich mit dem Kartoffelbrei-König zusammen lebe.

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Krustenbraten - Be my valentine!

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Rindersteak aus der neuen Pfanne

Juppiduuu, bei uns wohnt eine neue Pfanne!

 

Und zwar eine richtig tolle: Eine eiserne de Buyer.

Mein kochender Bruder schwört darauf und hat uns eine verehrt!

Wie cool ist das denn?

 

Ihr müßt wissen, Steak ist - neben den Kohlrouladen des Todes, von denen ich Euch irgendwann einmal erzählen werde - so ziemlich meine kochtechnische Schwäche.

Ich kann das einfach nicht. Thomas schon, und hey, ich bin ja nicht blöd, da überlasse ich das Brutzeln doch dem Gatten!

 

Jetzt ist also die neue Pfanne bei uns eingezogen. Ich komme also nicht länger darum herum, ein Stück tote Kuh hinein zu werfen.

Tatsächlich bin ich auch einfach gespannt, ob die Pfanne wohl tatsächlich einen Unterschied macht, und siehe da, es hat tatsächlich geklappt. Seht selbst:

Mein kleines, rosa gebratenes Rindersteak mit Kampotpfeffer und einem Salätchen.

 

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Blumenkohl-Hühnercurry aus dem Slowcooker

Dumdidumdidum, Sonntagfrüh um halb sieben....ich bin ein Frühaufsteher.

Morgens hab ich die meisten Ideen und Lust, tausend Dinge zu erledigen.

 

Gut, das läßt im Laufe des Tages nach, aber jetzt bin ich erstmal wach und koche. Nur blöd, dass der Rest der Familie sich wegen a) Nachtarbeit oder b) extrem wichtigen Katzengeschäften gerade erst hingelegt hat.

Mittagessen gibt es heute also voraussichtlich irgendwann am sehr späten Nachmittag.

 

Geistesblitz! Ein Fall für den Slowcooker!

 

Das ist die Möglichkeit, eines meiner liebsten Küchenspielzeuge mal wieder in Einsatz zu bringen.

Mal sehen, was der Kühlschrank so her gibt....

Es wird .... Trommelwirbel! .... eine Variante Chicken Tikka Masala mit Blumenkohl!

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Sommerrollen

Mitten im Winter fallen mir Sommerrollen ein!

 

Im Unterschied zu den sehr bekannten, frittierten Frühlingsrollen sind Sommerrollen eine eher knackige, frische Angelegenheit, hauptsächlich roh befüllt und in tolle Saucen gedippt der ideale Snack für den kleinen Hunger... und so gar nix für meinen Mann! Zu quietschig, zu roh, zu gesund....

 

OK, die gibt es nicht so oft und ausserdem fallen sie damit wieder in die beliebte Rubrik "mehr für mich".

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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gelassen gebrutzeltes Neujahrs-Glücksschwein mit Maroni-Sauce

Das neue Jahr hat begonnen und demnächst kommen wieder alle mit ihren guten Vorsätzen ums Eck, die dann mindestens einen Tag auch durchgezogen werden.

 

Vorher gibt es bei uns noch ein kleines Familienessen mit unserem persönlichen Glücksschwein zum neuen Jahr. OK, ob es für das Schwein nun ein Glückstag ist, bleibt zu bezweifeln, aber wir haben uns zumindest über einen feinen Schweinebraten mit Maroni-Sauce gefreut!

Wie Ihr wahrscheinlich mit geschultem Blick auf den Fotos erkannt habt, handelt es sich hier um ein Essen für viele Personen, hier für  neun, um genau zu sein. Die Mengenangaben im Rezept beziehen sich allerdings auf 4 Portionen, denn wer bekocht schon auf täglicher Basis ganze Menschenmengen?

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Geflügellebermousse

So, nun ist es also da, das Weihnachtsfest!

Vor lauter Hektik und langen Tagen in der Buchhandlung, wehen Füssen und steifem Rücken, vor Terminen, Geschenkekauf, Verpacken und Vorbereiten bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen.

Das hole ich nun schleunigst nach!

Um ehrlich zu sein, ich liebe die Adventszeit, mit aller Hektik und Arbeit, mit den Gerüchen und der ganzen, verrückten Familie.

Und an den Feiertagen gibt es bei uns - wie könnte es anders sein? - üppig zu Essen. In diesem Jahr darf ich an Heiligabend die Vorspeise(n) zubereiten und bisher war es ein wenig geheim, aber Euch verrate ich es: Es gibt einen kleinen Wintersalat mit Granatapfeldressing, ähnlich, wie Ihr ihn vielleicht von meinem Türchen zum ersten Advent im kulinarischen Adventskalender kennt. Dazu habe ich heute schon in aller Frühe Sauerteigbaguettes mit Leinsamen gebacken, die sich jeder wahlweise mit einer bunten Knoblauchbutter, mit gekräutertem Schmalz oder eben mit der hier beschriebenen Geflügellebermousse bestreichen darf. Oder mit allen dreien, wild durcheinander, oder hintereinander, oder wie auch immer! Farblich ist mein Lebertöpfchen nun nicht gerade der Hit, aber glaubt mir, dafür schmeckt die Mousse umso sahnig-lebriger.

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Filet mit Kampotpfeffer - aus dem Airfryer

feines Filet aus dem Philips Airfryer XXL

Oh weh, es ist wieder passiert: Ein neues Gerät ist in unsere Küche eingezogen!

Nein, im Ernst, ich freu mich so! Dank der wundervollen Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten und ihrem Suppenwettbewerb, bei dem ich das Glück hatte, zu gewinnen, wohnt seit wenigen Tagen ein wundervoller, glänzender, toller Airfryer XXL, sprich eine ziemlich große Heißluftfritteuse bei uns.

Und schlagartig ist die ganze Familie Fan! Sogar der Mann, der normalerweise eine steile Stirnfalte bekommt, wenn ich wieder ein Gerät anschleppe.

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Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

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Krustenbraten auf Wurzelgemüse

Heute ist Feiertag. Der 3. Oktober und damit genau der richtige Zeitpunkt, ein Stück Fleisch mit Wurzelgemüsebett auf den Teller zu bringen. Ja, es gibt mal wieder Krustenbraten.

Wenn Thomas einkaufen geht, stehen die Chancen jeweils gut, dass Krustenbraten im Einkaufswagen landet. Und weil er es sich gewünscht hat, gibt es Kartoffelsalat dazu, eines der ersten Rezepte, die ich je verbloggt habe. Das ruft nach neuen Fotos!

 

 

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Zarte Spareribs aus dem Slowcooker

Ok, der Sommer ist wohl fürs Erste vorbei. Dieses Jahr kam unser Grill nicht einmal zum Einsatz. Jedes Mal, wenn ich ihn im Abstellraum sehe, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Das heißt aber nicht, dass wir deshalb auf leckere BBQ-Spareribs verzichten würden! Wozu hab ich mein Lieblingsgerät, den Slowcooker?

 

Heute gibt´s nun also eine kleine Schweinerei, langsam gegart!

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Cottage Pie zum Bloggeburtstag

Veronique von Keksstaub feiert ihren ersten Bloggeburtstag und ich gratuliere ganz herzlich!

 

Da die liebe Veronique ein großer Irland-Fan ist, hat sie sich zu ihrer Party ein Irisches Buffet gewünscht.

 

Und da ich wiederum unheimlich gerne bei solchen Bloggeschichten mitmache, hüpf ich doch gerne noch auf den letzten Drücker mit meinem Cottage Pie ums Eck und stelle eine Schüssel davon auf ihre Festtafel.

Keine Schönheit, aber sooo gut!

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Hongshaorou - glasierter Schweinebauch aus dem Slowcooker

Ich liebe diesen ewig geschmurgelten süß-salzigen Schweinebauch!

 

Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die an einen Restaurantbesuch in Soho mit meiner lieben Freundin Carina , als uns die Küchenmannschaft leise kichernd besichtigen kam. Und das nur, weil wir bereits zum wiederholten Mal die eigentlich eh schon für mehrere Personen gedachten Gerichte nachbestellten. Spätestens, als wir versuchten, die glasierten Rippchen mit Stäbchen zu essen, waren wir wohl die Sensation des Hauses....

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Plattes Huhn mit Orangensenf

Mal ehrlich, Huhn geht doch eigentlich immer, oder?

Diese Variante kommt dazu noch äusserst attraktiv daher. Mit anderen Worten: Beeindruckt mal Eure Gäste mit einem knusprigen Huhn mit sanftem Orangenaroma!

Der Trick dabei ist, es bedarf nur weniger Vorarbeiten und dann könnt Ihr Euch, von gelegentlichen Kortrollblicken abgesehen, am besten mit einem Gläschen gekühlten Weißwein in der Hand, auf die Terrasse setzen und auf die Gäste warten. Vergeßt dann nachher nicht, an den passenden Stellen zu erwähnen, wie viel Mühe es  gemacht hat. Auch Küchenhelden müssen schließlich an ihrem Ruf arbeiten!

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Bauernbratwurst aus dem Glas

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt, ich habe eine kleine Schwäche für Küchenmaschinen.

Gestern lief mir ein Fleischwolf nach. Der wollte so gerne bei mir wohnen. Also habe ich ihn eben in mein Waisenhaus der Küchengerätschaften einziehen lassen. Ihr seht, ich bin ein herzensguter Mensch. Oder so.

Ok....

Und jetzt wird gewurstet! Ha!

Eingeweiht wurde das Maschinchen mit Rindertatar und jetzt habe ich zum ersten Mal überhaupt Bauernbratwurst eingeweckt und bin richtig stolz darauf.

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Tatarbrötchen vom Biorind

Einigen meiner vegetarischen Freunde wird es da wahrscheinlich ganz anders, aber bei uns kommt doch tatsächlich mitunter rohe tote Kuh aufs Brötchen!

Übrigens fast die einzige Gelegenheit, zu der mein brotverschmähender Gatte gerne Brötchen isst. Und deshalb ist dies auch sein Beitrag zur Rubrik A Weckle:

Rindertatarbrötchen

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Nudelauflauf mit Salzzitrone und Lachs

So, Schluß mit den ständigen Festtagen, ab jetzt wird wieder normal gekocht!

Was allerdings nicht heißt, dass es immer das Gleiche sein muß.

Heute gibt´s mal Fisch! Lachs, um genau zu sein.

Ausserdem suche ich schon eine Weile nach einer Kombi, die zu meinen vor einigen Wochen eingelegten Salzzitronen paßt, und ich denke, meine Idee könnte funktionieren...

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Maultaschen zum Gründonnerstag

Nachdem wir uns nun einige Tage aufs Schönste bekochen lassen haben, ist der Alltag wieder eingekehrt und zu meinem Erstaunen steht Ostern bereits vor der Tür!

 

Vielleicht wißt Ihr, dass es bei uns hier in Schwaben Gründonnerstag und Karfeitag traditionell Maultaschen gibt? 

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Pfannengerührtes Thaihuhn mit Aubergine

Vorab: Ich war noch nie in Asien, mal von einem Tagestrip über den Bosporus abgesehen. Aber ich liebe asiatisches Essen!

Klar, die Art asiatisches Essen, die man in unseren Gefilden bekommt, ist sicher sehr europäisiert, aber nichtsdestotrotz: Ich könnte es jeden Tag vertilgen!

Ich versuche mich immer wieder daran, und ab und zu reicht es sogar zu einem Besuch in meinem liebsten Asia-Supermarkt, um Originalzutaten zu kaufen.

Heute gibt es jedenfalls mal Pfannengerührtes Huhn.

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Hangover-Heringssalat

Na, schön gefeiert?

Karneval, Fasching, oder gar ein laaaaanger Valentinstag und am Morgen danach tut das Köpflein weh und der Magen rebelliert?

 

Das schreit nach ner Kopfschmerztablette, viel Wasser und nem Heringssalat!

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Chicken Tikka Masala aus dem Slowcooker

Der Wind weht kalt ums Eck und mir steht ein langer Arbeitstag bevor. Was bedeutet das? Richtig: Zeit, mal wieder den Slowcooker vom Schrank zu kramen!

Es gibt nichts Schöneres -na gut, fast nichts- als nach einem langen Tag durch das Mistwetter heim zu fahren, und zu wissen, dass daheim ein leckeres, würziges  Curry wartet.

Fast hätte ich ja indisches Gericht geschrieben, nur stimmt das nicht ganz. Chicken Tikka Masala ist nämlich eigentlich ein britisches Gericht. Mir egal, wir mögen es auf jeden Fall!

 

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Jetzt beginnen dürre Zeiten... Juhuuu! Jerky für alle!

Ich liebe Geschenke, ich liebe Küchengeräte! Und weil mein Schweizer das weiß, hat er dem Christkind einen Tipp gegeben:

Juhuuu, ich habe eine Dörrautomaten!

Und der durfte auch schon zwei Nachtschichten einlegen, da die Bescherung bereits am 23. stattfand. So konnte ich am 24. früh am Morgen noch ein wenig Dörrmaterial einkaufen gehen. "Ein wenig" umschreibt es eher vage....

Ich habe so einen Spaß!

Und die Resultate können sich sehen lassen, finde ich!

 

 

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Maispoularde zu Allerheiligen

Der Tag fing schon gut an: Heizungsausfall und ewiges Warten auf den Notdienst...wurde dann aber mit einem gemeinsamen Mittagssnack mit meinem Liebsten und meiner Mama schon besser, und dann zum Nachmittag mit einem wirklich schönen Spaziergang im strahlenden Sonnenschein richtig nett.

Jetzt gibt es noch einen lustigen Vogel zum Abendessen, und das war es dann mit Allerheiligen 2016. Immerhin haben wir hier in Schwabilon einen Feiertag, also sollte ich mich nicht beklagen.

 

Hier kommen ein paar Bildchen von einem gar nicht nebligen 1. November:

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Ragù alla Bolognese - langsam gekocht

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stinknormale Rinderrouladen

Tja, und hier nun der Komplettheit halber das passende Rezept zu den stinknormalen Rinderrouladen. Wie gesagt, es ist eigentlich eher eine Fotoübung, aber nichts desto trotz:

4 Rinderrouladen

8 Scheiben Bacon

7 saure Gurken

4 EL Senf

Salz, Pfeffer

3 Karotten

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

500ml Wasser

1 Suppenwürfel

400ml Wasser

Öl zum Anbraten

hilfreich: Rouladennadeln

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Schweiz meets Schwaben - Gefüllte Tomaten mit Spätzle

Und noch ein Leibgericht meines Schweizers, das er von daheim mitgebracht hat, an das ich mich allerdings mangels Rezept per trial an error erst einmal heran tasten mußte. Nun, irgendwann war das Optimum erreicht, und nun gibt es das so schon seit vielen Jahren bei uns. Ob es nun dem Original entspricht, oder auch nicht...

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Simones Spicy Pork                                  Schweinebraten mit Gewürzrub

Wie meine Mama schon vor Jahren sagte: Ab und zu muss ein Stück Fleisch auf den Tisch!

Ok, hier ist es: 1 kg Schweinebraten, dem ich jetzt eine Gewürzhülle verpassen werde!

 

Zutaten:

1kg Schweinebraten

3 Zwiebeln

2 Tomaten

3 Karotten

1 Knoblauchzehe

1 rote Chili

2 EL Öl zum Anbraten

1/2 l kräftige Fleischbrühe

für den Gewürzrub:

noch 1 Knoblauchzehe

1 EL Senf

1 TL Salz

1/2 TL Kümmel ganz

1 gehäufter TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Koriander ganz

1/2 TL Pfefferkörner ganz

3 Körner Piment

1 EL Öl

 

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Tepsija II - diesmal mit mediterranem Schweinebraten

Die Tepsija ist neben dem Slowcooker mein liebstes Küchenutensil, wenn es um Braten geht.

Heute ist mal wieder Sonntag, und da darf es gerne ein Stück Fleisch sein. Über Herkunft aus artgerechter Haltung sind wir uns ja wohl einig. 

Ein Sonntagsessen findet bei uns am liebsten abends statt, und wennn möglich mag ich es gerne unkompliziert.

Es ist Sommer, also war ich erst einmal im Garten am Kräuterbeet.

 

 

 

 

Zutaten:

1,2kg Schweinebraten aus der Schulter

1 Süßkartoffel, weil die hier noch rum lag

6 große Kartoffeln

2 große Karotten

4 Zwiebeln, rot und weiß

2 große Tomaten

1 rote Spitzpaprika

2 Knoblauchzehen (hier eine große chinesische)

2 EL Tomatenmark

1 Packung (500g) passierte Tomaten

1 EL Suppenpulver

Rosmarin und Olivenkraut

geräuchertes Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Öl zum Anbraten

 

Das Fleisch kräftig salzen und pfeffern.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein schneiden, das übrige geputzte und geschälte Gemüse in gleichmäßige, nicht zu kleine Stücke schneiden.

Nun das Fleisch in Öl von allen Seiten kräftig anbraten und danach in die Mitte der Tepsija (oder einer großen, ofenfesten Kasserole) setzen und es rundum mit dem geräucherten Paprikapulver einreiben. In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in Öl anbraten, das Tomatenmark dazu geben, und anrösten. 500ml kochendes Wasser und den Löffel Instantsuppe (ja, ich weiß, sowas mach man selbst...ich eher nicht, zumindest nicht, wenn es schnell gehen soll!) zu den angebraten Zwiebeln geben und den Bratensatz etwas los kochen.

Zum Fleisch in die Tepsia geben, und erstmal bei 160°C Umluft für ein Stündchen in den Backofen schieben.

Nach etwa einer Stunde das klein geschnittene Gemüse um den Braten verteilen, das Gemüse ein wenig salzen und die Kräuter gleichmäßig darauf verteilen.

Noch einmal ab in den Backofen!

Nach etwa einer halben Stunde habe ich das Fleisch einmal gedreht, mit dem Bratensaft übergossen und einen Bratenthermometer darin platziert. Bei ca. 75°C Kerntemperatur ist es so, wie wir es gerne mögen. Bis das erreicht ist, wird auch das Gemüse weich, und die Kartoffeln saugen sich voll Sauce. Nun noch eine kurze Würzkontrolle und eventuell etwas nachsalzen. Währendessen darf der Braten kurz ruhen. Und dann: Jamm!

 

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Fiiiisch vom Bruder! Gebratener Tintenfisch

Mein Bruder Migge kann kochen. Und zwar mal so richtig gut! Ok, er hat nen leichten Hang zu stinkigen Sachen, soll heißen, Knoblauch sollte schon drin sein. Gerne auch a bissi viel!

Beim folgenden Gericht - und sieht das nicht schon super aus? - ist davon ne klitzekleine Spur drin:

Tintenfischtuben à la Bruderherz

Zutaten:

6 große Tintenfischtuben, wenn`s nach mir geht, bereits geputzt, Migge sagt, die kleineren, am besten ungeputzt, noch mit der roten Haut dran, sind aromatischer.

Knoblauch, Olivenöl

Petersilie

Salz oder Vegeta

Variante:

Tomaten, Olivenöl

mediterrane Kräuter

Salz oder Vegeta

 

 

Zubereitung:

Die Tintenfischtuben putzen und waschen. NICHT würzen, die sind schon leicht salzig! Frische Tintenfische weich klopfen.

Keine Ahnung mit was, aber mein großer Bruder hat das gesagt! Ich würde sie dazu in eine Gefriertüte packen und mit ner Pfanne drauf hauen, aber wer weiß? OK, Nachtrag: Er sagt, auf Stein hauen...ich bleibe glaube ich bei der Variante mit der Tüte. Ich habe keine Felsen in der Küche....

Gefrorene und aufgetaute Tuben sind zarter, also muß man sie wohl nicht mishandeln.

Aus Knoblauchzehen, gehackter Petersilie und gutem Olivenöl eine Paste hacken, mit Salz oder Vegeta abschmecken.

Oder: Aus Tomatenwürfeln, Olivenöl und Kräutern und Salz eine grobe Würzpaste hacken.

Die Tintenfische werden nun in Öl gebraten, oder auf den heißen Grill geworfen. Wenn Grill, dann kurz, sonst werden sie schnell trocken.

Nach dem Grillen/Braten mit der gewünschten Paste würzen, und mit Brot und vielleicht Salat genießen!

 

 

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Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus - hört sich komisch an, ist aber lecker!

Ja, es gibt seltsames Essen. Sehr, sehr seltsames Essen. Und dann probiert man erstmal ganz vorsichtig ein Löffelchen voll, dann noch eins, und dann muss man irgendwann aufhören, bevor man platzt!

Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus ist so ne seltsame Sache:

Eines der Gerichte, die mein Mann aus der Schweiz und damit direkt aus seiner Kindheit mitgebracht hat.

Die herbe, dunkle  Rindfleisch-Weinsauce und das fruchtige Apfelmus passen wunderbar zusammen, und ja, man isst das wirklich und echt und wahrhaftig zusammen. Am besten auf einem Löffel! Ich stelle gerade fest, fotografieren kann man das auch nicht wirklich attraktiv, deshalb schlage ich vor, kocht es nach, versucht es, und dann seid Ihr entweder schlagartig im Fanclub Hörnli und Ghackts, oder es packt Euch der Würgereiz.

 

Ihr findet mich in  der Fankurve!

 

Zutaten:

500g Rinderhack

2 EL Öl

1 EL Butter

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

6 Blätter Salbei

100ml kräftige Fleischbrühe

200ml Rotwein

2 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer

400g Hörnchennudeln oder Gabelmacaroni

1 Glas Apfelmus, oder besser noch: Selbstgemachtes! (Rezept weiter unten)

 

Zubereitung:

Das Rinderhack in Öl in einem großen Topf krümelig anbraten, bis es fast durch ist. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und mit dem Salbei zum Fleisch geben und mitbraten. Tomatenmark kurz mit anbraten, dann Brühe und Rotwein zugeben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten leicht kochen lassen. Die Hörnchennudeln al dente garen.  Falls die Flüssigkeit in der Fleischsauce völlig verschwindet, ruhig eine Kelle vom Nudelwasser zugeben und weiter garen.

Nach Ende der Garzeit die Nudeln abgießen, den Löffel Butter auf die heißen Nudeln geben, und dann alles in den Topf mit der Sauce kippen. Spätestens jetzt ist klar, warum man einen großen Topf nehmen sollte!

Vorsichtig unter die Sauce heben und die  Nudeln dabei möglichst nicht zermatschen.

Und dann mit Apfelmus genießen!

Doch! Ehrlich! Das schmeckt toll! Und ist natürlich sehr nahrhaft, weshalb es gerne auf Schweizer Berghütten serviert wird.

Versucht es!

Meine Güte, jetzt traut Euch mal was!

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Tepsija, hier mal mit Hähnchen gefüllt

So schmeckt der Sommer! Und in Ermangelung eines Riesengrills tut es auch der Backofen.

Dieses wunderbare Kochutensil nennt sich Tepsija und kommt auf direktem Weg aus Kroatien. Meine Schwägerin und mein Bruder haben mir das Riesenteil mitgebracht, und es paßt gerade mal so in meinen Backofen, wobei es Varianten von ganz klein bis riesig gibt.

Das Ding - nicht viel anderes, als eine sehr große, emaillierte Blechform, ist superpraktisch  und liefert tolle Resultate.  Es funktioniert genauso auf dem Grill, auf dem Herd, wie auch im Backofen und läßt sich nach kurzem Einweichen in klarem Wasser auch wieder rückstandslos reinigen.

 

Zutaten:

5 große Kartoffeln

2 Spitzpaprika

2 große Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

3 Tomaten

8 Hühnerbeine

Öl

Salz

Pfeffer

geräuchertes Paprikapulver

 

Eigentlich kann aber alles hinein, wonach einem gerade der Sinn steht.

Hier habe ich einfach die rohen geschälten Kartoffeln und das geputze Gemüse grob  gewürfelt, gewürzt und in der Tepsija mit etwas Öl gemischt. Nicht zuviel Öl, denn die Hühnerbeine geben noch einmal genug Fett ab.

Die Hühnerschenkel falls nötig auftauen, waschen, abtrocknen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.  Einfach auf das Gemüse legen, alles bei 200°C Umluft in den Backofen schieben, und warten, bis alles knusprig braun ist. Super lecker und super einfach!

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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Jerky vom Rind

Eindeutig in die Abteilung Seltsames gehört zumindest in unseren Gefilden das Rezept für Trockenfleisch, hier aus Rind, also  Beef Jerky. Wahrscheinlich ist der Schrägheitsfaktor mit ein Grund, warum ich das schon vor Jahren das erste Mal ausprobiert habe, und wir seither in regelmäßigen Abständen immer wieder das ganze Haus damit einstinken . Andere Leute knabbern getrocknete  Apfelringe und nippen dazu an einem Weizengrassmoothie, wir snacken eine halbe tote Kuh!

Völlig falsch und verwerflich, Vegetarier werden uns hassen, aber das Zeug ist so lecker!

Wie gesagt, es stinkt das ganze Haus danach, der Trockenvorgang frißt Energie, das Resultat sieht im Idealfall aus, wie Hundeleckerli, vom Normalfall sprechen wir besser mal nicht, und was besonders interessant ist: Wenn man nicht genug Wasser dazu trinkt, wacht man am nächsten Tag mit dem Brummschädel seines Lebens auf. Im Ernst: Man trocknet aus, und wenn man nicht genug Flüssigkeit zuführt, hat man am nächsten Morgen Katersymptome, die sich gewaschen haben.

 

Ok, wieder zurück zu "Warum macht man sowas denn dann?" Erstens: Weil man alles mal ausprobieren sollte, und zweitens: Das Zeug schmeckt super gut!

 

Wie machen, wenn machen? So:

 

500 mageres Rind, ich bin bequem und nehme Rouladenfleisch.

1 kleine Zwiebel fein gehackt

3 große Knoblauchzehen aus der Presse

1/4 Liter Sajasauce

2 EL milden Essig , ich nehme englischen Malzessig

1 EL Maggi oder Worcestersauce

1 EL Zitronensaft

2 EL Zucker

1 TL Sambal Oelek 

 

Das Rindfleisch wird möglichst sauber pariert, also  von Fett und Sehnen befreit und in dünne Scheiben oder Streifen geschnitten. In den Originalrezepten wird immer mit der Fleischfaser geschnitten, weil man früher, als Jerky Notration war,  wohl möglichst lange etwas davon haben wollte. Wer aber keinen Wert auf kaugummiartiges Fleisch hat, schneidet möglichst gegen die Faser, was das spätere Kauen (wir sind auch nicht mehr die jüngsten!)  deutlich erleichtert. Aus den übrigen Zutaten wird eine Marinade gemischt, das Fleisch kommt in eine verschließbare Schüssel, wird gleichmäßig mit der Sauce einbalsamiert und kommt in der geschlossenen Schüssel über Nacht, aber mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank. Je länger, desto besser!

 

Zum Trocknen nutze ich meinen Umluftbackofen, aber sicher kann man genauso einen Dörrapparat nutzen.

Um sich nachher nicht schwarz zu ärgern, wird der Boden des Backofens erst einmal mit Backpapier ausgelegt. Wenn das Fleisch gut durchgezogen ist, aktiviere ich den Backrost und sämtliche Backbleche, die ich habe.Den Backofen heize ich auf 80°C vor. Achtet darauf, dass der Boden des Ofens wirklich gut abgedeckt ist. Auf die Backbleche lege ich auch jeweils eine Lage Backpapier und stelle meine Kuchengitter darauf. Nun werden die Fleischstreifen gut abgetropft, zusätzlich mit Küchenpapier trocken getupft, und wie auf dem Bild auf den Gittern und dem Rost mit etwas Abstand ausgelegt. 

Alles zusammen rein in den Backofen! Dabei klemmt man einen Rührlöffel oder ähnliches in die Backofentür, um diese einen Spalt offen zu halten. Das Fleisch wird ca. 4 Stunden getrocknet, Je nach Dicke können manche Stücke kürzer oder auch länger brauchen. Prüft das Jerky regelmäßig!

Fertig ist es, wenn es sich beim Anfassen trocken anfühlt, und idealerweise beim Draufbeißen fast splittert!

Enjoy!

 

Kleiner Nachtrag: Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines Rommelsbacher Dörrautomaten. Großer Vorteil: Er braucht viel weniger Energie, als der Backofen, und es stinkt auch nicht mehr im ganzen Haus.

Ich dörre mein Jerky nun auf Stufe 3, also bei ca. 75 Grad, für ca. 6 Stunden und drehe es dabei einmal.

Lecker, kann ich nur sagen!

 

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