Mirabellenketchup

selbst gemachter Ketchup aus Tomaten und Mirabellen

Wah! Im einen Jahr jammern wir, weil es kein Obst gibt, im nächsten haben wir so viel, dass wir schauen müssen, wie wir der Schwemme Herr werden!
Ok, und bei mir kommt noch das Korb-Syndrom dazu, von dem ich Euch ja ab und zu schon im Zusammenhang mit meinen Markteinkäufen berichtet habe: Kaum habe ich einen Korb am Arm hängen, schon legt sich in meinem Kopf ein Relais um und schaltet auf "Voll machen!"

 

So auch bei der Mirabellenernte in diesem Jahr. Der Baum meines Bruders ist übervoll und ich wollte mir nur eine ganz kleine Schüssel zum Naschen füllen. Aaaaaah!

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Süß-saure Würztomaten in Karamell-Sud

süß-saure Tomaten in Würzsud mit Zimt, Sternanis, Koriander, Senfsaat und noch so ein paar leckeren Zutaten

Kennt Ihr das auch, dass Ihr ab und zu mitten in einem Rezept kurz innehaltet, Euch mit der flachen Hand auf die Stirn klatscht und überlegt, warum Ihr überhaupt mit so einer Fitzelarbeit angefangen habt?

 

Na so ein Glück, dass ich mir die Antwort auf die Frage heute blitzschnell geben konnte.

 

Nämlich: Ich bin eine elendige Angeberin.

 

Fakt!

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Kirschchutney

Topping aus Kirschen mit roter Zwiebel und Zimt

Ich weiß, ich weiß, ich habe es schon so oft erzählt, aber es stimmt: Sößchen, Tunken, Chutneys, Senf, Ketchups, Relishes, Dips, egal wie man es nennen mag, ich liebe sie alle! Man könnte sagen, ich bin die Topping-Queen!

Wahrscheinlich habe ich das meinem großen Bruder zu verdanken, der mir schon in jungen Jahren beigebracht hat, dass auf jedes Wurstbrot mindestens noch Ketchup muss, man Käse mit Senf isst (wobei ich da mittlerweile süßes Topping bevorzuge) und Mayo&Co. zu den Grundnahrungsmitteln gehören. 

Seither stapeln sich in meinen Schränken und auf allen Ablagen Fläschchen, Gläschen und Döschen ohne Ende. Was liegt da näher, als die diesjährige Kirschschwemme in ein feines Chutney für mein geliebtes Weckle zu verwandeln?

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Teriyaki-Sauce selbstgemacht

Teriyaki (jap. 照り焼き, von teri, „Glanz“ und yaku „grillen, schmoren“) ist eine Zubereitungsart in der japanischen Küche, bei der Fisch, Fleisch (besonders Rindfleisch oder Geflügel) und Gemüse mit einer speziellen Teriyaki-Sauce mariniert und dann gebraten, gegrillt oder geschmort werden.

 

Ok, das habe ich aus der Wikipedia geklaut.

 

Tatsächlich mag ich die süßlich-würzige Tunke sehr gerne, aber ich stehe ja eh auf Sößchen und Marinaden aller Art und ausserdem ist mir jeder Vorwand recht, mal wieder im Asiamarkt einkaufen zu gehen.

Allerdings kann man die Teriyaki-Sauce auch ganz easy selbst brauen. Guckt mal:

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Kampf den Erregern: Apfelmeerrettich für den Gatten

Meerrettich gegen Erkältung

Vielleicht habt Ihr es ja schon im letzten Post gelesen, bei uns fliegen momentan die Erreger ziemlich tief. Mit anderen Worten: Thomas hustet und schnieft ganz fürchterlich und auch sonst sah er schonmal deutlich frischer aus.

Da ich bislang verschont geblieben bin und an diesem freien Wochenend eine Menge Energie habe, gibt mir das die Gelegenheit, ein wenig Krankenpflege zu betreiben.

Ob er will, oder nicht.

Momentan will er eher nicht, denn jetzt kommt Oma´s Geheimwaffe ins Spiel: Es gibt Meerrettich!

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dunkel gebackenes Sauerteigbrot mit Gewürzen

Dunkles Weizenmischbrot mit selbst angesetzem Sauerteig, langsam gebacken.

Heute habe ich in einem leicht esoterischen Lifestyle-Blatt gelesen, dass Brotbacken das neue Yoga sei. Vor allem, wenn man den Sauerteig selbst ansetzt,  diesen über Tage und Wochen pflegt und eine Beziehung zu ihm entwickelt.

Wenn man sich dann zwei Tage zum Backen frei nimmt, um bewußt das Wachsen des Teiges zu beobachten, sei das eine meditative Erfahrung.

Dabei solle man idealerweise mit allen Sinnen (hä?) die Wärme des Ofens spüren und den Duft des Brotes aufnehmen.

So weit, so ...ähm... seltsam?

 

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Gremolata

Oh Mann, und wieder hängt hier ein kaum angetasteter Strauß Petersilie traurig in der Gegend herum!

Im Sommer geht es ja, da hole ich mir meine drei, vier Blättchen aus dem Garten, aber seid ehrlich, wenn Ihr im Winter frische Kräuter braucht, was macht Ihr dann mit dem traurigen Rest?

 

Also, ich mache Gremolata!

 

Gremolata ist eine nette, würzige Beigabe zu allem möglichen . Ein Klecks davon pimpt Suppen und Ragouts ungemein. Ich packe es manchmal sogar auf meine indischen Gerichte .

 

Nicht zuletzt jubelt mein Schwabenherz ein wenig: Reschtlesverwertung mit Spareffekt und Schmackes!

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Mayo - blitzschnell selbst gemacht

Hallo Ihr Lieben, ich weiß, ich weiß, die letzen beiden Wochen waren blogtechnisch etwas mager.

 

Erst die sehr spontane Berlinreise, dann war es so warm, es war so viel zu tun.... Ja, ich ich tanze den Ausreden-Mambo!

Das ändert sich jetzt. Aber sofort!

 

Nun ja, in zwei Tagen, um genau zu sein. Dann beginnt nämlich unser Sommerurlaub und wir haben schon ein paar nette Sachen für Blog und Nachrichtenportal geplant. By the way, kennt Ihr Thomas` Nachrichtenportal mit News aus der Region schon? Wenn nicht, dann guckt mal hier: Klick!

 

Erstmal gibt es bei uns aber noch ein wenig schnelle Küche. Heute mal Huhn und Pommes. Gucken solltet Ihr dabei allerdings nur auf die selbstgemachte Mayonnaise. Die war nämlich ultraflott gemacht, und so gut!

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Sommersalat mit Tomatenvinaigrette

Ja, ich gebe es zu, so ein Salätchen ist einfach ein dankbares Fotomotiv.

Nicht gerade große Kochkunst, aber hey, wenn dabei meine überdimensionierten Markteinkäufe eine Heimat finden und noch dazu ein leckerer Mittagssnack heraus kommt, was will man mehr?

 

Diesmal habe ich leicht bittere Zutaten mit einer fruchtigen Komponente und ein wenig Käse kombiniert.

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Guacamole - Avocados gehen bekanntlich immer!

Avocados gehören zu meinen liebsten...ja, was sind sind eigenlich? Früchte? Gemüse? Nüsse?

 

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse und ist botanisch gesehen Obst, genauer eine Beere.

Sie trägt viele Namen, unter anderem Butterfrucht und Alligatorbirne. Ihr Ruf schwankt irgendwo zwischen Superfood, Hipsterfutter und Kalorienbombe. Sicher ist allerdings, dass sie seit einigen Jahren auch in Europa einen Boom erlebt.

Naja, weil sie einfach toll schmeckt. Also, sage ich. Wie bei vielem gehen da die Ansichten im Hause zimtkringel ein wenig auseinander. Zitat eines nicht näher benannten Mannes: "Warum soll ich etwas essen, das nach nichts schmeckt?" Was soll man dazu sagen? Bei uns gibt es  heute jedenfalls Guacamole, Fajitas und ein Schüsselchen Tacochips.

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Eingelegte Salzzitronen

Sodele, und noch ein zitroniges Rezept. Ihr seht schon, die Frührung durch die Zitrusausstellung in der Wilhelma hat mich doch ziemlich beeindruckt.

 

Aber um ehrlich zu sein, Salzzitronen wollte ich schon längst mal machen.

 

Zur Zeit mag ich dir orientalische Küche sehr gerne, und da werden die einfach oft als Zutat genannt.

 

Ausserdem gehen sie ganz einfach und brauchen einfach nur etwas Zeit zum Reifen.

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Eingelegte getrocknete Tomaten zimtkringel-Art

Seit der Dörrautomat im Haus ist, muß das arme Ding fast pausenlos arbeiten. Ich bin einfach so neugierig auszuprobieren, was alles geht. Langsam habe ich aber ein kleines Problem: Auf der eh schon recht vollen Arbeitsplatte stehen nun zig kleine Schüsselchen und Schälchen mit diversem Trockenobst, mit Jerky und mit Gemüse. Entweder sterbe ich demnächst an Völlegefühl, oder an Dehydration.

Logischerweise kann man nicht alles weg knuspern, sondern sollte auch einiges weiter verarbeiten. Eigentlich habe ich eine Ciabattavariante mit eingelegten getrockneten Tomaten im Auge. Und sobald das Rezept steht, wird es auch verbloggt, versprochen! ...aber vor die Ciabatta hat der Küchengott der Trockner und Dörrgeräte das Tomaten-Einlegen gestellt. Und nun stellt sich mal wieder die Frage, welches der gefühlt tausend Rezepte wohl das richtige ist. Die Antwort fällt wie immer zimtkringelig aus: Das selbst gemachte! Und davor steht wiederum eine Menge trial & error. Hier kommen nun also eingelegte Tomaten zimtkringel-Art, die bisher beste Variante:

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Warum ich Suppenpulver selbst herstelle?

Wer ab und zu bei mir liest, wird nicht wirklich erstaunt sein, dass ich mal wieder völlig der Küchengerätemanie verfallen bin...

Mein Name ist Simone, und ich bin dörr-abhängig!

Chor: Hallo Simone!

Im Ernst: Seit Weihnachten ein riesiges Paket mit einem Dörrautomaten für mich unterm (übrigens sehr hübschen, weil von mir ganz allein geschmückten) Weihnachtsbaum lag, bin ich völlig aufs Dörren und Trocknen fixiert.

Nun weiß mein Schweizer natürlich auch, womit man mich so richtig glücklich machen kann, und ja, Küchengeräte stehen ziemlich weit oben auf der Liste! Und das Ding läuft und läuft seither permanent, und hat schon so tolle Sachen, wie Apfelringe, Jerky, getrocknete Tomaten, Birnen, Kiwi und Heidelbeeren ausgespuckt. Manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. Laßt Euch gesagt sein, Bananen sind der Hit, Heidelbeeren sind kleine, blaue, blitzsaure Schrumpeldinger.

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Barbecuesauce mit Bier

Juhu, noch ein spannender Besuch bei regionalen Anbietern. Das mache ich so gerne!

 

Und diesmal in einem Bereich, der mir eigentlich sowas von fremd ist, und der mir jetzt ein kleines Bisschen vertrauter geworden ist: Bier!

 

Ich durfte bei der Braurevolution in Notzingen vorbei gucken, und ein paar Fragen stellen. Guckt mal hier!

 

Und warum das nun? Also, erstens, weil ich immer auf regionale Anbieter neugierig bin, zweitens, weil ich auf Saucen und Dips aller Art stehe,  und drittens, weil ich ein Rezept mit Bier entwickeln wollte.

 

Und zwar dafür: B*-Day bei Schlemmerkatze.

Wobei B sowohl für Birthday als auch für Beer steht!

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Simones Spicy Pork                                  Schweinebraten mit Gewürzrub

Wie meine Mama schon vor Jahren sagte: Ab und zu muss ein Stück Fleisch auf den Tisch!

Ok, hier ist es: 1 kg Schweinebraten, dem ich jetzt eine Gewürzhülle verpassen werde!

 

Zutaten:

1kg Schweinebraten

3 Zwiebeln

2 Tomaten

3 Karotten

1 Knoblauchzehe

1 rote Chili

2 EL Öl zum Anbraten

1/2 l kräftige Fleischbrühe

für den Gewürzrub:

noch 1 Knoblauchzehe

1 EL Senf

1 TL Salz

1/2 TL Kümmel ganz

1 gehäufter TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Koriander ganz

1/2 TL Pfefferkörner ganz

3 Körner Piment

1 EL Öl

 

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Sautierter Knoblauch aus dem Slowcooker

Der kleine Slowi mit 1,5l Inhalt ist bestens für die Zubereitung von Gerichten für 2 Personen geeignet, aber eben auch, um lustige Küchenexperimente damit zu veranstalten.

Eins davon, und noch dazu ein gelungenes, sind sautierte Knoblauchzehen. Also langsam in ca. 80 Grad heißem Öl gar gezogene Zehchen.

Warum das, fragt man sich. Ganz einfach; Weil es geht! Und weil man nicht daneben stehen bleiben muss. Arbeitszeit ca.15 Minuten, den Rest erledigt der Slowcooker.

Die Zehen und auch das dazu gehörige Öl, werden herrlich knoblauchig mild und nicht zuletzt hat man so immer Knoblauch zum Kochen auf Vorrat, ohne dass die Finger jedes mal wieder stinken.

Angeblich soll man nach dem Genuss auch nicht ganz so penetrant müffeln, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. 

Jedenfalls werden die Zehen so weich, dass man sie locker aufs getoastete Baguette streichen, oder statt Kräuterbutter aufs Steak drücken kann. In etwas Balsamico und nach Belieben gewürzt, sind sie auch als kleine Tapas super, und letztlich ist das Öl eine tolle Zutat zu Spaghetti.

 

Wie machen? Ganz einfach: Man nehme (ha! das wollte ich schon immer mal schreiben!) mehrere Knollen Knoblauch und vereinzele die ungeschälten Zehen. Falls sich keiner findet, der einem das überaus lästige Schälen der kleinen Dinger abnimmt, bringt man einfach Wasser zum Kochen, wirft die Zehen hinein, schöpft sie nach ca. 20 Sekunden mit einem Schaumlöffel ab, und schreckt sie in einer bereitstehenden Schüssel mit kaltem Wasser ab. So behandelt lassen sie sich wie blanchierte Mandeln einfach aus der Schale flutschen. Zur Not muss man mit einem kleinen Messerchen die harte Stelle am Keim abschneiden, dann geht das ganz locker von der Hand (wollte ich auch schon immer mal schreiben!).

Ich hab die Zehen dann auf einem Küchentuch abgetrocknet, und in den Slowcooker geworfen. Dann wurden sie mit neutralem Öl (ich hatte Rapsöl) komplett bedeckt. Deckel drauf, zwei Stunden auf high (wenn man sie vorher nicht blanchiert hat, eventuell auch 2,5 Stunden),  dann ist der sautierte Knoblauch fertig zur weiteren Verwendung. 

Ich habe sie in mehrere kleine Gläser abgefüllt. Mit Öl bedeckt sollen sie so mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sein. ...meine allerdings nicht, weil sie schon am nächsten Tag gefuttert wurden und der letzte Rest uns heute Abend wunderbares Knoblauchhuhn beschert hat. 

 

 

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Garam Masala

Ich mag Gewürze, das sagt wohl mein gewählter Blog-Name schon aus. Manche kaufe ich ganz normal im Laden, sogar im Discounter, ich gebe es zu. Manche finde ich auf unserem Krämermarkt, Kräuter ziehen wir zumindest im Sommer gerne selbst. Es gibt hervorragende Gewürzmühlen, die ihre Produkte online versenden, und dann gibt es noch die Mischungen, die ich selbst zusammen stelle. 

 

Garam Masala

ist so eine Mischung, die ich gerne selbst mische und variiere. Ich nutze sie zum einen für die unten genannte Nussmischung, zum anderen aber auch für Chicken Tikka Masala. Je nach Motivation nutze ich bereits gemahlene Zutaten, oder mörsere selbst. In einem geschlossenen Glas dunkel gelagert hält sich das locker einige Monate. Selbstmörsern bildet zumindest Armmuskeln, intensiviert aber auch das Aroma, wobei ich zum Muskatnussreiben deutlich zu faul bin. Die kaufe ich schon gemahlen. Hier nun meine Zutaten, ein wenig über den Daumen  gepeilt, und je nach Vorliebe variierbar. 

Letztlich muss alles nur gleichmäßig fein gemahlen und gemischt werden. Fertig!

 

4 Teile Kreuzkümmel

2 Teile Pfeffer

1 Teil Nelke

1 Teil Muskatnuss

3 Teile Kardamom

2 Teile Zimt

3 Teile Koriander

1 Teil Chili

 

 

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