Marzipan, my love

Marzipan kann man einfach selbst herstellen.

*enthält Werbung*

Also mit Marzipan ist das ja so eine Sache...

 

Es soll Menschen geben, die es so gar nicht mögen. Seltsame Menschen.

 

Und dann gibt es noch die, die das Zeug verschlingen könnten.

Gerne viel davon.

 

Räusper. Hier kommen wir nun also zu mir. Wobei ich bei Marzipan gnadenlos wählerisch bin. Frühkindliche Prägung, nehme ich an.

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Geflügellebermousse

So, nun ist es also da, das Weihnachtsfest!

Vor lauter Hektik und langen Tagen in der Buchhandlung, wehen Füssen und steifem Rücken, vor Terminen, Geschenkekauf, Verpacken und Vorbereiten bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen.

Das hole ich nun schleunigst nach!

Um ehrlich zu sein, ich liebe die Adventszeit, mit aller Hektik und Arbeit, mit den Gerüchen und der ganzen, verrückten Familie.

Und an den Feiertagen gibt es bei uns - wie könnte es anders sein? - üppig zu Essen. In diesem Jahr darf ich an Heiligabend die Vorspeise(n) zubereiten und bisher war es ein wenig geheim, aber Euch verrate ich es: Es gibt einen kleinen Wintersalat mit Granatapfeldressing, ähnlich, wie Ihr ihn vielleicht von meinem Türchen zum ersten Advent im kulinarischen Adventskalender kennt. Dazu habe ich heute schon in aller Frühe Sauerteigbaguettes mit Leinsamen gebacken, die sich jeder wahlweise mit einer bunten Knoblauchbutter, mit gekräutertem Schmalz oder eben mit der hier beschriebenen Geflügellebermousse bestreichen darf. Oder mit allen dreien, wild durcheinander, oder hintereinander, oder wie auch immer! Farblich ist mein Lebertöpfchen nun nicht gerade der Hit, aber glaubt mir, dafür schmeckt die Mousse umso sahnig-lebriger.

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Birnenpunsch

Also, in unserer Gegend kommt ja am 6. Dezember der Nikolaus, an Heiligabend das Christkind und am 6. Januar kommen die Heiligen Drei Könige.


In Amerika stellt man Santa - wir fernsehgebildeten Kinder wissen das - ja wenigstens Kekse und Milch hin, und manchmal einen Eggnogg oder gar Whiskey.

 

Santa  kommt bei uns nicht vorbei. Ausserdem, würde bei Rentierschlitten das Prinzip "Don´t drink and drive" nicht auch gelten?

 

Die anderen sind nicht als sonderlich trinkfest bekannt, zumal mindestens einer der oben erwähnten noch minderjährig ist.

 

Irgendwie werde ich meinen Weihnachtsdrink also nicht los.

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Tante Lore`s Schokoladenbrot

Irgendwie fallen mir in der Zeit vor Weihnachten oft Episoden, Gerüche und Geschmäcker aus meiner Kindheit ein. Geht es Euch auch so?

 

Zum ersten Advent durfte ich ein Türchen beim großen kulinarischen Adventskalender von Zorra füllen und zu diesem Anlaß ist mir mal wieder meine leider längst verstorbene Patentante Eleonore, genannt Lore eingefallen.

 

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Festlicher Salat mit Rotkohl-Pesto-Crostini Türchen #3 im Kulinarischen Adventskalender

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Verzeihung, ich konnte mir den Spruch nicht verkneifen!

 

Seit ich weiß, dass ich am ersten Advent das Türchen in Zorras Kulinarischem Adventskalender befüllen darf -  ok, seit sich meine Aufregung ob dieser Ehre ein wenig gelegt hat - geht mir der Spruch nicht mehr aus dem Kopf! Zum nunmehr 13ten Mal organisiert Zorra diesen in Blogger- und Foodliebhaberkreisen legendären Kalender und wie ich das hier schreibe, stelle ich mir vor, wie bei Euch das erste Kerzchen angezündet wird, und Ihr dieses, mein Türchen öffnet. Und ich bin ein wenig verlegen...

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Nougat-Stollenkonfekt mit Rumrosinen

Eigentlich wäre es langsam Zeit, mich mit Plätzchenrezepten zu beschäftigen, aber irgendwie habe ich in diesem Jahr noch gar keine große Lust dazu.

Dabei ist in einer Woche schon der erste Advent. Waaaaah, und ich habe noch nicht einmal alle Päckchen für den Adventskalender für Thomas beisammen!

Immerhin, die Weihnachtsgeschenke weiß ich zumindest schon...teils....aaaah!

Gegen Weihnachtspanik (ich weiß, ich weiß, es ist noch eine Weile hin, aber ich habe im Advent kaum Freizeit!)...wo war ich? Ach ja: Gegen Weihnachtspanik hilft Stollen. Mit Rum. Viel Rum! Und Nougat. Habe ich Rum schon erwähnt? Rum hilft!

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Panettone zum 21. Synchronbacken

Vergangenes Wochenende war es mal wieder soweit: Wir haben synchron gebacken.

 

Diesmal hatten Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen einen kleinen  Ausblick auf die traditionelle Weihnachtsbäckerei ausgesucht: Den Übernacht-Panettone der im Original von King Arthur Flour stammt.

 

Als ich Anfang der Woche daheim erzählt habe, was diesmal auf dem Plan steht, war die Freude groß.

Panettone gehört bei uns zur Adventsroutine und wir mögen ihn alle sehr.

Ich weiß, dass man viele Menschen mit kandierten Früchten einmal um den Erdballl jagen kann. Uns nicht! Je mehr, je lieber! So wanderte in meine Panettone-Version eine ordentliche Portion davon, wie Ihr sehen könnt. Ausserdem habe ich ein wenig Rosenwasser hinein gegeben.

 

 

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Orangenwaffeln

Bah, was für ein grauer, nasser Sonntag!

Ok es ist November und es heißt nicht umsonst herbstgrau, aber mal ehrlich: Am Sonntag? Ausgerechnet am Sonntag?

Da wird es mir automatisch ein wenig adventig. Gutes Wort, oder? Ist meins, Ihr dürft es aber nutzen. Da bin ich großzügig!

 

Es soll heißen, ich muß unbedingt Plätzchen haben, eine Kerze und ne Tasse Kaffee.

Also los: Schnelle Kekse müssen her, und für solche Gelegenheiten habe ich mein Zimtwaffeleisen!

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Zimt-Haselnuss-Waffeln

Ich hab ein neues Spielzeug! Ich freu mich so!

...ja, ja, man sollte meinen, ich wäre langsam aus dem Spielzeugalter raus gewachsen.

Aaaaaber....nein! Das wird wahrscheinlich nie passieren! Zumindest nicht, wenn es sich um Küchengerätschaften aller Art handelt. Never ever!

Ich hab endlich ein Waffeleisen für Zimtwaffeln bekommen, meinem geduldigen Mann sei´s gedankt, der echt jede zimtkringel-Expedition mit macht. Und fast immer fast völlig freiwillig!

Diesmal ging´s nun also auf die Zimtwaffeleisen-Quest und wir waren erfolgreich!

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Weihnachten im Ländle

Die Adventszeit geht langsam aber sicher in den Endspurt und es ist Zeit für die letzten Vorbereitungen fürs Fest und eventuell letzte Geschenke.

 

Ich bin seit Kindheitstagen neugierig auf regionales Brauchtum und erfahre unheimlich gerne, was in den verschiedenen Ecken des Landes zu dieser Zeit (und auch anderen Zeiten) traditionell so vor sich geht. 

Weihnachten im Ländle  aus dem Theiss Verlag ist eine richtig nette, gelungene Mischung aus Rezepten, regionalen Traditionen, Bastel- und Dekotipps, Erinnerungen an vergangene Zeiten und Brauchtum aus Schwaben.

 

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Fünf Gugel zum vierten Advent

Huch, wie die Zeit vergeht! Nun haben wir schon den vierten Advent, und vor lauter Hektik und Gehetze kommt die Besinnlichkeit irgendwie völlig zu kurz!

So viele Ideen, und ich komme gar nicht dazu, die umzusetzen und hier im Blog zu veröffentlichen.

Das muß anders werden!

 

Jetzt wird´s hier aber mal besinnlich, zack, zack!

Nee, im Ernst, ich wollte so viele schöne Dinge kochen und backen...

 

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zimtkringels Florentiner

Alle Jahre wieder backe ich einen arbeitsamen, zuckrig-süßen Tag lang Plätzchen.

Am Abend brauche ich dann immer eine dicke Scheibe Salami und eine saure Gurke. Schuld an der Überzuckerung sind für gewöhnlich diese allerliebsten Lieblingsplätzchen:

Meine Florentiner. Ich backe sie seit Jahren. Über die Zeit haben sie eine gewisse rückwärtsgerichtete Evolution durchlaufen: Von eigentlich filigranen Florentinern mit Schokofüßchen nach einem Rezept aus einem alten Sanella-Backbuch zu diesen Neandertalern unter den Mandel-Karamellplätzchen. Irgendwann hatte ich das Rezept so weit abgewandelt, dass diese Dinger dabei heraus kamen. Und so sehen sie seit Jahren nun aus und werden heiß geliebt und lang erwartet.

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Mailänderli

Hmm, Mailänderli, oder Butterplätzchen oder wie wir sie hier nennen: Ausstecherle!

Die wohl gängigsten und einfachsten Weihnachtsplätzchen weit und breit, und trotzdem so gut!

 

Man sagt ja, viele Frauen suchen sich einen Mann, der dem Vater ähnelt...nun, nein, eher nicht....Aber: Sowohl mein Vater als auch mein Schweizer teilen, bzw. teilten die Vorliebe für dieses eine, allerliebste Weihnachtsgebäck. Das hatte früher schon mal zur Folge, dass ich das dreifache Rezept backen mußte. Dabei backe ich die nicht mal sonderlich gerne...

Hier kommen jetzt aber erst einmal die Zutaten für die einfache Menge. Und das werden schon ziemlich viele! Ach, und man merkt auch hier wieder: Dekoration, die hinterher aufs Plätczhen muß, ist so gar nicht meins! Ich kenne BäckerInnen, die da unglaubliche Sorgfalt und Hingabe hinein legen, und wahre Kunstwerke schaffen. Und bin voller Bewunderung. Nur:  Ich....mache das eher nicht!

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Dornröschenlebkuchen - Fail!

Vor gut einem Monat habe ich begonnen, diese Lebkuchen nach einem sehr alten Rezept vorzubereiten. Der Teig sollte lange kühl lagern und dann sollten sich wundervoll aromatische Lebkuchen daraus backen lassen. Soweit zum Plan. Wow, ging der Plan daneben!

Drei Reaktionen, nachdem ich den Teig heute früh aus dem Kühlschrank und seiner mumienartigen Verpackung geholt hatte. Wirklich so passiert, nichts dazu erfunden:

1. Beim Auspacken hatte ich fast Tränen in den Augen, weil der Teig sehr alkoholisch roch. 2. Mein Schweizer kam fragen, was das für ein Geruch sei...Subtext: Was stinkt hier so? 3. Nach dem Backen kam mein Bruder fragen, ob es bei mir Kässpätzle zu Mittag gebe....

Langer Rede kurzer Sinn: Trotz sorgfältigster Zubereitung, Verpackung und Lagerung war das mal aber so gar nix! Ich denke mal die Gewürzmischung hinüber....oder so.

Falls noch jemand sein Glück versuchen mag, hier nochmal das Rezept:

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Meitschibei

Nein, Meitschibei hat nichts mit dem Heintje-Hit Heidschi Bumbeidschi zu tun, der in meiner Kindheit um Weihnachten herum von alten Langspielplatten dudelte. (Herrjeh, bin ich alt!)

Genau genommen sind Meitschibei nicht einmal Weihnachtsgebäck. Und genau genommen sind sie auch nicht sehr fotogen. Aber lecker!

Mein Schweizer mag sie gerne, denn er hat sie früher bei seiner Schweizer Grosi gegessen. Also backe ich sie für ihn in der Advents- und Weihnachtszeit nach einem Rezept, das ich vor Jahren bei swissmilk gefunden habe. Meine Oma hingegen hat früher für Weihnachten die Riesenversion davon unter dem Namen Nussstrudel und dazu noch Kakaostrudel für ihre sieben Kinder samt aller Enkel gebacken. Wahre Berge von Strudel! Da treffen sich also unsere Kindheitserinnerungen über die Deutsch-Schweizer Grenze hinweg.  Meidschibei heißt übrigens Mädchenbeine, und langsam aber sicher gehören sie zu unserer ganz persönlichen Weihnachtstradition.

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Husarenkrapfen - das Backen beginnt....

Wenn ich mich so in den Blogs umgucke, hat das große Weihnachtsbacken schon überall begonnen und anscheinend sind Husarenkrapfen und Engelsaugen dieses Jahr oft mit dabei.

Ich bin nun nicht so die Bäckerin filigraner Kunstwerke, weil bei mir immer schnell die Ungeduld siegt. Diese Plätzchen gibts sicher auch in schöner....aber sie schmecken wirklich gut!

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Hutzelbrot mit Apfel

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