Roggensauerteig selbst angesetzt

Tag 1:

Unglaublich spannend, ich mische in einem Schraubglas 1 EL Roggenmehl mit 2 EL lauwarmen Wasser und lege den Deckel nur locker auf. Das ganze bleibt jetzt bei Zimmertemperatur stehen. 

Optik: Eher unspannend....

 

Tag 2:

Mein Leben ist ein einziges Abenteuer.  Heute passiert nichts. Der Sauerteigansatz bleibt einfach stehen und darf vor sich hin sauerteigen.

 

Tag 3:

Achtung, Trommelwirbel! Heute wird ein weiterer EL Roggenmehl untergemischt. Dann wird der Deckel wieder leicht aufgelegt, und weiter...nix! Die Optik bleibt nach wie vor unspektakulär.

 

Tag 4:

Woah, heute geht´s ab! 2 weitere EL Roggenmehl und 2 EL lauwarmes Wasser kommen dazu! Rühren, weiter stehen lassen, und innerhalb des nächsten halben Tages sollten sich Blasen bilden.  Falls nicht, gebt dem Ansatz nen weiteren halben Tag! Das wird schon!

 

Tag 4einhalb:

Mein Erstaunen ist fast grenzenlos! Es hat geklappt! Der Sauerteigansatz ist schaumig und riecht, naja, eben nach Sauerteigbrot!

 

Ok, dem Roggenbrot steht jetzt quasi nichts mehr im Wege!

 

Man kann den Ansatz jetzt entweder sofort verwenden, oder noch ein paarmal mit jeweils 2

EL Roggenmehl und 2 EL Wasser auffüttern.

Mein Wunderwerk steht jetzt jedenfalls im Kühlschrank und harrt der Dinge, die da kommen!

 

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