In meine Familie gibt es hervorragende Köchinnen und Köche. Alle wissen meistens, was sie tun.

Nur leider sind sie selten in der Lage, Rezepte weiter zu geben. Warum? Weil alle Mengenangaben a Bissle davon, oder das merksch dann, wieviel du brauchsch lauten. Ich gebe zu, ich bin da ähnlich, versuche hier aber, einigermaßen logische Rezepte zu basteln.

Ich koche, weil ich Spaß daran habe. Meistens ist es essbar.



Schweinefleisch süß-sauer Koe Loe Yuk

schön bunt: Schweinefleisch süßsauer aus dem Wok

Ihr Lieben, wir alle sitzen daheim und schieben ein wenig bis mittelstark den Blues. Alles ist so anders, alles so eng und etwas trist.

 

Das ist selbstverständlich momentan die einzig richtige Wahl. #stayathome! #staysafe!

Dennoch braucht es ein wenig Fantasie, um den Lagerkoller gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wir brauchen Farbe auf dem Teller!

 

Und weil allen hier bei zimtkringel der lieb gewordene samstägliche Mittagsbesuch beim Mongolen fehlt, kommt jetzt das wahrscheinlich weltweit am häufigsten bestellte asiatische Wokgericht.

 

Weltweit?

 

Naja, wahrscheinlich überall, ausser in China, denn so richtig, wirklich und wahrhaftig original chinesisch ist es natürlich nicht.

Sagen wir mal, es ist das liebste Ich-bestell-mal-was-beim-Asiaimbiss-Essen:

Schweinfleisch süß-sauer Koe Loe  Yuk

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Hackbraten aka Falscher Hase

Hackbraten aka Falscher Hase, nach einem Rezept meiner Oma -> echte Hausmannskost

Um das gleich mal vorweg zu nehmen:

Bei uns in Schwaben heißt Hackbraten nicht Falscher Hase. Hackbraten ist einfach Haggbroada. Oder so.

 

Bei Falscher Hase fällt mir als erstes der Häuptlingssohn aus dem Schuh des Manitu ein.

Ihr erinnert Euch?

 

Abahachi: "Darf ich kurz vorstellen? Falscher Hase, Santa Maria. Santa Maria, Ranger. Ranger, Santa Maria. Ranger, Hase. Santa, Hase, Häuptlingssohn vom Stamme der Schoschonen."
Santa Maria: "Schau, schau, Schoschonen?!"

 

Wie dem auch sei, ich schweife etwas ab und bin mir sicher, dass die Hälfte der Leser mal wieder überlegt, ob ich einen an der Waffel habe.

Die andere Hälfte kann höchstwahrscheinlich auswendig mitsprechen.

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Fastenwähen zum Synchronbacken im März 2020

Fastenwähen mit Kümmel, feines saisonales Hefegebäck zum Synchronbacken

Über Hiobsbotschaften und völlig neuem, beklemmendem Legensgefühl geht momentan fast unter, dass ja eigentlich die Fastenzeit gerade in den Endspurt geht und Ostern vor der Tür steht.

 

Ich geb es zu, das war nicht der Grund, warum ich aus den 24 vorgegebenen Rezepten zum Synchronbacken im März gerade die Fastenwähen ausgesucht habe. Vielmehr wollte ich gerne ein Rezept aus der Heimat von Herrn zimtkringel zeigen und die meisten anderen solchen aus der Liste gibt es hier bei zimtkringel schon irgendwo.

 

So einfach isses manchmal!

 

Und so kommt´s, dass ich aus Versehen ein saisonal absolut passendes Rezept nachgebacken habe UND das es noch dazu ein backtechnischer und optischer Glücksgriff war, der dem Gatten extrem viel Freude bereitet hat. Die Dinger stehen ab sofort auf meiner Dauer-Lieblings-immer-wieder-gerne-Liste!

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Rahmwähe mit Birnen

Flacher Birnenkuchen mit Schmand und Vanillepudding

Bei mir kommen auf zehn herzhafte Rezepte maximal ein bis zwei süße. Manchmal brauche aber auch ich zuckriges Seelenfutter. 

 

Desserts sind einfach nicht so meins und bei Kuchen ziehe ich auch die eher trockenen Varianten vor. Ausnahme: Kuchen mit Rahm, Quark oder Schmand gehen immer!

Die kommen bei uns in Süddeutschland oft als Wähe, also als flache Blechkuchen mit Rahm und/oder Obst daher.

Wenn so eine Wähe dann noch einfach, ohne viel Schnick und Schnack herzustellen ist, dann bin ich gleich dabei.

 

Hier handelt es sich um ein Rezept, bei dem selbst ich Küchengerätefreak komplett ohne Maschinchen auskomme - mal vom Backofen abgesehen, versteht sich.

Langer Rede kurzer Sinn: Wir backen eine einfache, dabei sehr leckere Birnenwähe.Flacher Birnenkuchen mit Schmand und Vanillepudding

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Shrub mit Orange und Thymian

hr habt es vielleicht in der Ankündigung gesehen:

 

Ich darf momentan bei Zorra von 1xUMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF als Gastgeberin des 162ten Blogevents fungieren. Hurray!

 

Um der momentanen allgemeinen Tristesse ein wenig entgegen zu wirken, haben wir beschlossen, die gesammelte Bloggerschaft zu Rezepten zu vielen bunten, spannenden und natürlich leckeren Getränken aufzurufen. Warm oder kalt, alkoholisch oder ganz zahm, fruchtig, milchig, mit Kaffee... da sind wir völlig offen!

 

Naja, und natürlich will ich als Gastgeberin nicht schlecht aussehen, deshalb habe ich mir als erstes ein uraltes Rezept für Shrub ausgesucht.

 

Also, wer auf süß und sauer mit einem Schuß Frucht und vielleicht einem wönzigen Schlöckchen Alk steht, sollt dieses sommerliche Tröpfchen unbedingt probieren!

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Ich darf wieder Gastgeberin beim Blogevent vom Kochtopf sein!

Blog-Event CLXII - Zum Wohl! (Einsendeschluss 15. April 2020)

Hallo Ihr Lieben, wie Ihr alle wisst, leben wir momentan in sehr interessanten Zeiten. So sehr ich mich gefreut habe, als Zorra mich vor einiger Zeit gefragt hat, ob ich sie wieder als Gastgeberin beim neuen  Blog-Event unterstützen will, so sehr haben wir uns jetzt überlegt, ob „business as usual“ wohl angemessen ist


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Papas arrugadas und Mojo rojo

So schnell geht´s und plötzlich wird unsere Welt kleiner und kleiner: Flugzeuge gegroundet, Grenzen zu und der Mensch sitzt - im Idealfall - in den eigenen vier Wänden und wehrt sich gegen das schlechte Gefühl der absoluten Machtlosigkeit gegen einen Gegner, den man nicht einmal sieht. Ihr wisst, wovon ich rede.

 

Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, ob es in der gegenwärtigen Situation wohl angebracht ist, weiter munter Rezepte zu posten.

 

Vor allem der gerade wieder anstehende Beitrag zur kulinarischen Weltreise hat mir deutlich zu schaffen gemacht. Ist es wohl angemessen, virtuell kulinarisch durch die ganze Welt zu reisen? Gerade jetzt?

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Hackfleischpide

Säge ich langsam aber sicher an meinem Ruf, wenn ich schon wieder ein Rezept für Sofa-Food zeige?

Nun, wie es momentan läuft, werden wir alle  demnächst viel Zeit daheim verbringen, also ist das wohl gar nicht so abwegig.

 

Pide ist für uns das ideale Samstagabendessen. Eigentlich ist Pide für mich das ideale Essen für jeden Tag. Knuspriger Hefeteig trifft hier auf würzige Füllung.

 

Sofa-Food nenne ich es auch nur deshalb, weil man es einigermaßen kleckerfrei aus der Hand essen kann.

 

Sagt die Kleckerkönigin.

 

Und klar, Seelenfutter hilft nix gegen Viren, kann aber auch nicht schaden. Im Gegenteil, Ihr wisst schon, die kleinen Freuden...

 

Heute also nun eine türkisch angehauchte Variante:

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12 von 12 im März 2020

Tja, schon wieder steht die große 12 auf dem Kalenderblatt. Was heißt das? Rischtiiiiiisch! Euch erwarten hier und heute, wie auch bei vielen, vielen anderen Bloggern, 12 Bildchen vom stinknormalen Alltag, was auch immer das heißen mag. Wie immer sammelt Caro von Draußen nur Kännchen die Links. Wenn Ihr auch so neugierig seid, wie ich, dann hüpft Ihr nachher schnell hin. 

 

Und ja, auch hier in Schwaben gibt es vor allem ein Thema: Corona

Dass das Leben trotzdem weiter läuft, seht Ihr hier.

 

Bild 1 von 12: Meine ganz alltägliche Tasse Kaffee. Zur Zeit mal wieder schwarz. Ich habe endlich wieder die Kurve zum Intervallfasten erwischt.

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White Chocolate Chip Cookies - Keeeekse!

Keeeekse!

 

Letzten Advent habe ich nach vielen Jahren das erste Mal die Plätzchenproduktion nahezu verweigert. Obwohl ich mich gerne in der Küche aufhalte, konnte ich mich einfach nicht dazu aufraffen.

Und siehe da, es wurde auch ohne zig Plätzchensorten Weihnachten!

 

Jetzt, wo Ostern schon fast in Sicht ist, tja, was soll ich sagen, überkam mich doch tatsächlich der Keksbackwahn.

 

Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, ein klassisches Weihnachtsrezept heraus zu kramen, dann wurden es aber doch diese schnell gemachten Cookies mit weißer Schokolade.

Weil: Das Sofa rief doch noch lauter, als der Backofen!

 

Das Rezept stammt ursprünglich aus einem englischen Kochmagazin, auf das ich jeden Monat sehnlichst warte.

Wundert Euch also nicht über die leicht schrägen Mengenangaben, ich musste sie ein wenig umbasteln.

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Kräuterburger auf Kartoffelbrötchen mit karamellisierten Frühlingszwiebeln

Oh diese Entscheidungen!

 

Bei den All you need is-Bloggern steht das Monatsmotto Frühlingsburger an.

 

Nun steht man im Haus zimtkringel sehr auf Burger.

 

Problem: Wir sind furchtbar langweilig.

Der Gatte mag gerne die Version mit Käse, ich die Sorte mit Barbecuesauce und Zwiebeln.

 

Immer.

 

Hauptsache Flaaaaaaaiiiiiiiiscchhhhhhhh!

 

Nun stehen beide Versionen nicht unbedingt für Frühling.

Plus: Sie sehen halt so, naja, normal aus. Und ich weiß aus Erfahrung, die All you need is-Leutchen werden wieder ganz unglaublich tolle Dinge auftischen.

 

Wollt Ihr mal sehen? Guckt mal da:

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Baltische Frischkäsepfannkuchen

enthält Werbung in Form einer Buchnennung*

Vor ein paar Tagen habe ich hier

Die Baltische Küche von Simon Bajada, erschienen bei Dorling Kindersley vorgestellt.

 

Mein bislang erster Vorstoß in die Küche Estlands, Lettlands und Litauens und für mich eine sehr nette Überraschung, denn ich habe selten auf Anhieb gleich so viele Muss-ich-probieren-Rezepte gefunden, wie in diesem Buch.

 

Da ich bekanntlich sehr auf Küchenexperimente stehe, war der selbstgemachte Baltische Frischkäse sofort Nummer 1 auf meiner Liste. Aus dieser Grundzutat werden wiederum diese fluffigen, saftigen, nicht zu süßen Pfannkuchen gemacht, die im Buch unter Lieblingsgericht der Litauer laufen.

Und das mit Recht. Die Dinger sind der Hit!

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Baltischer Frischkäse

enhält Werbung in Form einer Buchvorstellung*

Über die Jahre hat es sich ein wenig herumgesprochen: Kochen und Essen ist ein Thema, über das man sich mit mir immer unterhalten kann.

 

Da ich jeden Tag schon allein berufsmäßig acht Stunden zwischen Kochbüchern verbringe - von der privaten etwas überbordenden Küchensammlung ganz abgesehen - denke ich ja manchmal, jetzt kann nicht mehr viel Neues kommen.

 

Tja, und dann kommt wieder ein Verlag mit für mich ganz neuen Anregungen ums Eck!

 

In diesem Frühjahr freue ich mich sogar gleich auf mehrere Neuerscheinungen, die ganz neue Küchenerfahrungen versprechen.

 

Da mache ich monatelang keine Buchbesprechungen und dann kommen plötzlich ganz viele.

 

Tja, da müßt Ihr jetzt durch!

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Lauch-Brokkoli-Suppe mit Käse und Knuspertopping

Lesen bildet.

 

Wenn die Buchhändlerin das schreibt, kommt es wahrscheinlich nicht sonderlich überraschend.

Ich nehm das jetzt einfach mal als Ausrede dafür, nicht nur eine Menge Zeit, Platz und Geld für Kochbücher aufzuwenden, sondern manchmal auch die ein oder andere (ok, viele) Kochzeitschrift zu kaufen.

Ok, und ich habe auch welche abonniert. Mehrere. Oh je...

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Croissants und Laugenecken zum Synchronbacken im Februar 2020

Dumdidumdidum, ich hab Spaß!

 

Ich bin ja bekanntermaßen immer sehr gerne beim Synchronbacken von Sandra von From-Snuggs-Kitchen und Zorra vom kochtopf dabei. Wenn dann noch ein Rezept ausgesucht wird, das ein wenig kniffliger ist, hab ich den besagten Spaß!

 

Das Rezept für Plunderteig nach Lutz vom Plötzblog fällt auf jeden Fall unter diese Kategorie!

 

Im Mai 2018 haben wir schon einmal Croissants aus selbst gemachtem Blätterteig synchron gebacken. Meine Güte, bin ich schon lange synchronbackend dabei!

 

Lutz Geissler gibt dreierlei Gebäcksorten vor: Croissants, Franzbrötchen und Laugenecken.

 

Ich habe mich für Croissants und Laugenecken entschieden. Ganz einfach, weil Croissants zu Thomas` Lieblingsgebäck gehören und ich Laugengebäck unglaublich gerne mag.

 

Hier seht Ihr, was die anderen aus dem vorgegebenen Teig gebastelt haben:

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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Rotkohlsalat mit Apfel und Erdnüssen

Krautsalat gehört zu meinen Favoriten. Vor allem im Winter, wenn Tomaten nur nach Wasser schmecken und die meisten meiner Lieblingsgemüse um die halbe Welt geflogen werden müssen, ehe sie bei uns im Regal landen.

Rüben aller Art und eben Kraut gehen da eigentlich immer. Vor allem hier in meiner Heimat, unweit der Krautfelder auf der Filderebene.

 

Tatsächlich mag ich die amerikanische Variante des Krautsalats genauso gerne, wie die bayrische, die schwäbische und was es noch so alles gibt.

 

Ein paar meiner liebsten Rezepte haben es ja schon auf den Blog geschafft.

 

Guckt mal: Als Picknicksalat im Glas, als Topping auf Schinkenchiabatta oder auch als Filderkrautslaw.

Und auch in der gekochten, gebratenen, geschmorten Variante mag ich Kohl aller Art, Kraut, wie wir hier sagen, sehr gerne:  Zum Beispiel als Krautfleckerl, Filderkraut-Blatz, Sauerkraut oder Wirsing-Hack-Pfanne.

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Sakuma Wike - die kulinarische Weltreise stoppt in Kenia

Die kulinarische Weltreise führt mich oft in Gegenden, die ich sonst wahrscheinlich nie mit dem Kochlöffel erkundet hätte.

 

Kenias Küche ist auch wieder so ein Thema, in das ich mich eigentlich erstmal einlesen wollte, ja sogar mußte.

 

Da kam mir der Zufall zu Hilfe: In einer Kochzeitschrift, die ich eben entsorgen wollte, versteckte sich doch tatsächlich Sakuma Wike (andernorts auch Sukuma Wiki genannt).

Ein kenianisches Alltagsgericht aus Sukuma-Kohl, das gerne zu Ugali, dem täglich servierten Maisbrei, oder in der modernen kenianischen Küche auch gerne zu Pasta gegessen wird.

 

Sukuma Wiki bezeichnet sowohl das Gericht, als auch dessen Funktion: Wörtlich übersetzt heißt Sukuma Wiki "pushes you through the week". Soll heißen, Gerichte werden mit Kohl gestreckt, um die ganze Woche davon essen zu können.

 

Sukuma bezeichnet aber auch den Hauptbestandteil des Rezeptes, einen leicht bitteren, nussigen Stängelkohl, der in Ostafrika gut gedeiht.

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Melt in Mouth Shin Stew - Rinderragout nach Jamie Oliver

Von Fernsehköchen mag man halten, was man will. Tatsache ist, dass ich den ein oder anderen sehr gerne gucke und mich freue, wenn ich Bekanntes entdecke und Neues lerne.

 

An Jamie Oliver - ja ja, ich weiß, er ist mittlerweile Großunternehmer - schätze ich, dass er trotzdem nach wie vor eine recht bodenständige Küche pflegt. Soll heißen, es kommen saisonale Gemüse auf den Teller und auch mal Teile vom Tier, die nicht Steak oder Filet heißen.

 

Der Titel sagt es ja schon, heute kommt bei zimtkringels mal wieder Rinderbeinscheibe in den Topf. Ossobuco, oder, auf englisch weniger putzig: Shin, also Schienbein.

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Chäswähe

Wenn ich Käsekuchen sage, geht gleich wieder die Diskussion mit oder ohne Rosine? los.

 

Äh ja. Mit, wenn man mich fragt.

 

Bei der Schweizer Chäswähe ist die Frage aber eher, Gruyère oder doch lieber Appenzeller? Und darf jetzt Zwiebel mit rein, oder ist das ein furchtbares Sakrileg? Von Speck fange ich hier daheim erst gar nicht an, da ist der Herr zimtkringel - sonst ein großer Baconfan- streng. Never ever Bacon in der Chäswähe!

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