In meiner Familie gibt es hervorragende Köche und Köchinnen. 

Alle wissen meistens, was sie tun.

Nur leider sind sie selten in der Lage, Rezepte weiter zu geben. Warum? Weil alle Mengenangaben a Bissle davon, oder das merksch dann, wieviel du brauchsch lauten. Ich gebe zu, ich bin da ähnlich, versuche hier aber, einigermaßen logische Rezepte zu basteln.. 

Ich koche, weil ich Spaß daran habe. Meistens ist es essbar.



Birewegge - Adventsgebäck aus der Schweiz

Bireweggen, ein traditionelles alpenländisches Adventsgebäcl mit vielen Trockenfrüchten.

Fröhöliche Weihnacht....usw....

 

Hab ich schon erwähnt, dass Kochen und Backen für mich ab und an reine, pure Entspannung ist?

Deshalb neige ich vielleicht auch manchmal zu leicht schrägen Zeitplänen. Als Vollzeit-Einzelhändlerlein ist bei mir nämlich so kurz vor Weihnachten nicht wirklich viel freie Zeit übrig. Also packe ich meine Vorbereitungen eben da hin, wo noch Platz ist.

 

Das nur zur Erklärung, warum ich morgens um sieben Trockenfrüchte in Alkohol koche und danach den halben Morgen recht beschwingt durch die Buchhandlung renne.... Das war ein lustiger Adventssamstag und ich meine, das  Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

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Brötchenkranz mit Bacon und Käsedip

Brötchenkranz mit BAcon und geschmolzenem, würzigen Käse. So gut!

Der Rezepttitel ist jetzt nicht gerade geschmeidig, ich weiß. Die Käsefüllung dafür schon ....uh....das war jetzt auch kein sprachliches Highlight.

 

Wie soll ich es nennen? Salzige Buchteln mit Baconfüllung und Ofenkäse? Oder der ideale Snack, um aufs Christkind zu warten?

 

Jo, geht, oder?

 

Wie ich ab und an mal erwähne, gibt es bei uns recht oft Raclette, Käsefondue, auch mal Ofenkäse. Man kann wohl einen gewissen Hang zu Käse erkennen, oder? Bei Thomas noch ein wenig mehr, als bei mir.

 

Plus, ich liebe frische Hefebrötchen!

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12 von 12 im Dezember 2018

Und wieder haben wir den 12ten des Monats, was bedeutet, dass auch heute wieder viele Blogger in 12 Bildern ihren ganz normalen Alltag festhalten.

Caro von Draussen nur Kännchen sammelt jeden Monat die Links und es kommen ganz schön viele lustige/traurige/spannende/rührende/auf jeden Fall bunte Artikel zusammen.

Guckt einfach mal rein: Klick!

 

Und so war mein 12. Dezember 2018:

Bild 1 von 12:

 

Türchen 12 vom nostalgischen Kätzchenkalender. Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja keinen, aber an dem herrlich kitschigen Stück kam ich einfach nicht vorbei. Und das Beste: Hinter jedem Türchen wartet ein weiteres zuckersüßes Katzenbildchen.

 

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Wintersalat für Mareen

Winterlicher Gemüsesalat mit Brokkoli und Roter Beete.

Test: Rote Beete und Brokkoli.

 

Höre ich Würgegeräusche? Nicht? Fein! 

Wir mögen diese beiden Komponenten gerne. Ja, auch Herr Zimtkringel, nun guckt mal nicht so erstaunt! Mir ist aber auch klar, dass diese Gemüse ganze Familien entzweien.

 

Nun weiß ich zufällig, dass eine meiner lieben Kolleginnen unglaublich heldenhafte Kinder hat, die Brokkoli mögen. Sie selbst hat sich noch dazu sozusagen als Rote-Beetoholic geoutet. Da dachte ich, ich bastle mal ein Salätchen für sie.  Mareen, dieser Salat ist für dich.

Ok, und für mich. Und farblich ist er ... äh ... lustig. Aber lecker!

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Stracotto - langsam gegarter Rinderbraten zu selbstgemachter Pasta

langsam gegarter Rinderbraten auf italienische Art

Hui, das Weihnachtsgeschäft hält mich momentan  etwas auf Trab. Heute habe ich aber endlich Zeit, Euch ein echtes Sonntagsessen zu zeigen. Zumal ich meinen Fuhrpark mal wieder um ein Maschinchen aufgestockt habe.

 

Das ist für mich ja bekanntlich immer ein Grund zum Feiern und ein Anlass für neue Küchenexperimente. Also, hier kommt ein Essen, wie es die italienische Nonna macht: Langsam geschmurgelt mit feiner Sauce, die sich mit den in meinem neuen Pastamaker gezimmerten Fettucchine wundervoll zum primi piatti eignet.

 

Als secondi piatti di carne wird dann eigentlich traditionell der Braten mit Gemüsesauce gereicht.

 

Übrigens soll das Rindfleisch so zart sein, dass es sich auf dem Teller mit der Gabel zerteilen läßt.

Zart wohlgemerkt, nicht zerkocht!

 

Kleiner Spoiler: Es hat geklappt! Butterweich!

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selbstgemachte Fettuccine aus dem Pastamaker

Werbung durch Nennung, unbezahlt, da selbst gekauft *

Ja, ich habe es getan, ich habe mir ganz spontan ein neues Maschinchen zugelegt:

 

Den kleinen Pastamaker aus der Viva-Serie von Philips. Schnuckelig klein, was meiner übervollen Küche sehr entgegen kommt, dabei aber schön massiv, funktional und vor allem: Die relevanten Teile können in die Spülmaschine!

 

Und was soll ich sagen? Sogar Thomas - sonst kein so großer Fan meines Fuhrparks - findet das Teil richtig gut!

 

Als erstes Versuchsrezept gab es gleich mal spät nachts Penne mit Tomatensauce. Dafür, dass wir an sich nicht hungrig waren, haben wir den Topf ganz schön schnell inhaliert!

 

Heute gibt es nun Fettuccine zu langsam gegartem Rinderbraten Stracotto.

Das Rezept dazu werdet Ihr wohl übermorgen hier finden.

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Zeit für Grittibänze

Hefeteignikolaus, Grittibänz, Stutenkerl, wie auch immer, die sind lecker!

"Das in Solothurn alteinheimische landesübliche Gebildgebäck zeigt in seiner Figur auffallende Ähnlichkeiten mit dem Landesheiligen dem Ritter St.Ursus.“ 

Ausserdem übliche Bezeichnungen: Grättimaa, Elggermaa, Brötige Maa, Chläus, Bonhomme de Saint Nicolas, Stutenkerl, Weckamaa und viele mehr.

 

Soweit zur Theorie, zusammengeklaut aus einer Menge kulinarischer Nachschlagewerke.

 

Tatsache ist: Es ist der erste Advent, es regnet in Strömen und ausser mir und dem Kater, der mich mal wieder wegen unglaublichem, sofort zu stillendem Hunger (er wurde in dieser Nacht schließlich maximal dreimal von diversen Hausbewohnern gefüttert)  geweckt hat, schlafen alle noch.

Der ideale Zeitpunkt, ein wenig in der Küche zu werkeln. Was könnte ich wohl zum Sonntagsfrühstück backen?

 

Thomas hätte schon lange sehr gerne mal wieder einen Grittibänz, wie das Gebildbrot zum Nikolaustag in seiner Heimat rund um Solothurn genannt wird.

 

Also: Grittibänze sollen es heute werden!

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Ofenkartoffeln mit Thunfischsauce

Werbung durch Nennung* Ich hab´s getan, ich hab mir schon wieder Zuwachs für meinen Küchengerätefuhrpark gekauf. So cool! Ich freu mich wie ein kleines Kind.

 

Aber ehe in den nächsten Tagen die Nudelmaschine bei uns einzieht und hier die Pastaschwemme einsetzt, mußte ich unbedingt noch dieses Kartoffelrezept ausprobieren.

Und es hat sich gelohnt. Lecker gebackene Ofenkartoffeln mit würziger Thunfischsauce und einem weichen Ei.

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Pomeloni

extrem fruchtige Zitrusplätzchen mit kandierter Pomelo

*unbezahlte Werbung durch Nennung und Verlinkung*

Fröhöliche Weihnacht überall! Dideldum und dideldei!

 

Naja, noch nicht ganz. Trotzdem: Langsam aber sicher geht es auf den Advent zu. Ich gestehe, mich gelüstet es nach Plätzchen, Dominostein und  Co.!

 

Dieses Jahr wollte ich es ja eigentlich langsam angehen lassen. Vielleicht sogar überhaupt nicht backen. Ja. Also. Nein. Klappt nicht.

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Grünkernsuppe

Bah, Gartenarbeit. Wie ich sie liebe! Nicht.

 

Gartenarbeit überlasse ich das Jahr über komplett Thomas.

Draussen Sitzen geht. Auf einem gepolsteren Sessel. So mit Gläschen und Kerzchen und so. Das man mir reicht. Gerne habe ich dann auch eine Gabel in der Hand, und sitze malerisch da, gewärmt vom Grill, auf dem jemand anderes ein nettes Steak für mich brutzelt.

Das bringt es dann aber mit sich, dass mindestens zweimal im Jahr Gartenarbeit ansteht, der ich mich fairerweise nicht ganz entziehen kann. Einmal im Frühjahr, wenn alles raus geräumt wird, und eben einmal jetzt, im Herbst.

 

Lange Vorrede: Es ist kalt, es ist nass, es ist draussen.

 

Ich brauche eine warme Suppe zum Trost! Idealerweise eine schön herzhafte, wie zum Beispiel diese herrliche Grünkernsuppe.

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Naan - indisches Fladenbrot

Indisches Fladenbrot Naan

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt, ich bin die Königin der Dips und Saucen.

Ich mag es unheimlich, Brot, Gemüse, Kartoffeln, was auch immer, in würzige Saucen zu tunken.

 

Wenn es bei uns kulinarisch-indisch wird, esse ich besonders gerne Naan, die fluffigen kleinen Hefeteigfladen, die man noch lauwarm in Curry stippen kann und die sich so schön einfach und problemlos herstellen lassen.

 

Ich zeige Euch heute, wie das geht:

 

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Aubergine mit Curry-Joghurt nach Ottolenghi

Werbung durch Nennung*

Auberginen - ich weiß, ich habe es schon ein paarmal erwähnt - stehen auf meiner Gemüse-Favoritenliste ganz weit oben.

Zudem bin ich momentan ein großer Fan der Küche des Nahen Ostens.

Wahrscheinlich lasse ich mich dabei heftig von meiner Kochbuchsammlung beeinflussen, allen voran von den tollen Büchern von Sabrina Ghayour und Yotam Ottolenghi.

Das heutige Rezept hat seinen Ursprung in Simple, dem neuen Titel von Yotam Ottolenghi, erscheinen im Dorling Kindersley Verlag.

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Murgh Kari - indisches Huhn in würziger Sauce

Huhn auf indische Art: Murgh Kari mit würziger Sauce

Momentan läuft mal wieder auf Instagram die Kochbuchchallenge.

 

Übrigens, folgt Ihr mir schon auf Instagram? Ihr findet mich hier: Klick! oder einfach unter zimtkringel1 .

Ich stelle im November fast jeden Tag ein neues Kochbuch vor. Und so kommen mir laufend Bücher in die Hände, die ich lange habe und die völlig zu Unrecht irgendwie im Regal nach hinten gerutscht sind. Heute habe ich mich in meinem kleinen Stapel indischer Kochbücher festgelesen.

Geistesblitz: Zeit, mal wieder ein wenig indisch zu kochen!

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Glühweingugelhupf

Siebenhundert Weihnachtsmänner und dreitausend Lebkuchenpackungen im Supermarkt meines Vertrauens können sich nicht irren:

 

Weihnachten lugt langsam aber sicher ums Eck.

 

Naja, wenn ich vom Supermarkt ausgehe, gilt das natürlich bereits seit zwei Monaten, aber Mitte November darf man ja auch schon mal langsam an Adventskaffee, Plätzchen und Wunschlisten denken.

 

Ich habe beschlossen, dass es in diesem Jahr nicht so viele Plätzchen geben wird, also, ausser den allernötigsten Basics.... nun, wie auch immer.

 

Dafür backe ich ein paar Kuchen mit Adventstouch.

 

Heute also einen sehr schokoladigen, leicht beschwipsten Glühweingugel. Und weil ich weiter unten zu vielen tollen Bloggern verlinke, markiere ich brav als Werbung.

 

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12 von 12 im November 2018

Es ist mal wieder der 12te. Ihr wisst wohl mittlerweile schon, was das heißt?

Rischtiiiisch! Viele, viele lustige Blogger halten heute ihren ganz normalen Alltag in 12 Bildern fest und Frau Kännchen sammelt. Link unten!

 

Wir haben seit heute unseren obligatorischen Novemberurlaub, den ich wir uns immer als letztes Verschnaufen vor dem Weihnachtsgeschäft gönnen. Entsprechend ist Bild 1 von 12 heute auch recht spät entstanden: Momentan läuft auf Instagram die Kochbuchchallenge, bei der ich neben vielen anderen Teilnehmern jeden Tag ein Kochbuch zu einem bestimmten Thema vorstelle. Ihr findet mich hier: Klick! Leider habe ich heute meinen automatisch gesetzten Veröffentlichungstermin verpennt. Der PC war nicht an, und so mußte ich die heutige Besprechung manuell starten, wie man hier sieht. Ach ja, und damit keine Fragen aufkommen: Man erkennt hier und auch auf einem Foto weiter unten Marken, deshalb muß ich wohl als WERBUNG kennzeichnen. Unbezahlt, unbeabsichtigt, ohne Auftrag und ein wenig lächerlich, aber halt rechtlich notwendig. Seufz.

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Brussels Sprouts - mag wirklich niemand Rosenkohl?

Rosenkohl, hier scheiden sich die Geister...

Die Sache ist die: Ich mag Rosenkohl.

Schon immer.

Meine Mama macht Rosenkohl mit einer wunderbaren weißen Sauce und kleinen Fleischbällchen und Kartöffelchen dazu.

Daran könnte ich mich dumm essen!

 

Dann gibt es da meinen nicht angetrauten Ehegatten. Der hat mit etwa 10 Jahren mal ein Röschen Rosenkohl gegessen. Wahrscheinlich war es nur ein halbes. Seither ist er Experte.

 

Er weiß ganz genau, dass man Rosenkohl nie nicht essen kann. Never ever. Keiner. Niemand.

 

Und so alle paar Jahre versuche ich mal, ihn umzustimmen.

Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, ich versuche, ihn auszutricksen. Irgendwie klappt das zwar selten (ausser mit Marzipan, aber das ist eine andere Geschichte), aber noch habe ich nicht aufgegeben.

Heute also: Rosenkohl, die zwölfzigste Version.

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Vesperlaible mit Gewürzen

Sauerteigbrot mit Gewürzen

Jetzt wird´s hier rustikal!

Ich wollte schon so lange mal Odenwälder Kochkäse brauen und nun hatte sich endlich die Gelegenheit ergeben.

Das Rezept findet Ihr hier: Klick!

 

Wichtig, gaaanz wichtig: Dazu braucht es unbedingt ein herzhaftes, rustikales Brot!

 

Weil ich meinen Sauerteig eh längst wieder nutzen wollte, habe ich mir diese beiden kleinen Vesperlaible ausgedacht, eine Kombi aus Weizen-Dinkel-Mischbrot mit Roggensauerteig und der Würzmischung, die man normalerweise zum Beispiel vom Vinschgauerle kennt.

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Cranberry-Walnuß-Früchtebrot zum Synchronbacken 31

Warum ich so gerne beim Synchronbacken dabei bin? Nicht nur, dass man zumindest virtuell unheimlich viele backende Menschen mit ähnlichen Interessen trifft, nein, man kommt auch zu Rezepten, die man sonst vielleicht nie ausprobiert hätte!

 

Ich backe seit Jahr und Tag das immer gleiche Früchtebrot . Das gehört bei uns zur Adventszeit, wie Kerzchen und die ewig gleiche Frage, wo wir den Adventskranz platzieren, ohne dass die Katzen ran kommen. 

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Marzipan, my love

Marzipan kann man einfach selbst herstellen.

*enthält Werbung*

Also mit Marzipan ist das ja so eine Sache...

 

Es soll Menschen geben, die es so gar nicht mögen. Seltsame Menschen.

 

Und dann gibt es noch die, die das Zeug verschlingen könnten.

Gerne viel davon.

 

Räusper. Hier kommen wir nun also zu mir. Wobei ich bei Marzipan gnadenlos wählerisch bin. Frühkindliche Prägung, nehme ich an.

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Kochkäse, ein deftiges Mitbringsel

deftig, sahnig, köstlich: Kochkäse

Neulich habe ich eine vierstöckige Schokoladentorte gebacken. Das wollte ich nur mal kurz anmerken.

Tatsächlich hatte ich dabei ein National-Geographic-Naturfilmer-Erlebnis. Zumindest gefühlt: Ich nahm das Meisterwerk viel zu früh aus dem Kühlschrank und ein Drittel davon immitierte quasi in Zeitlupe einen kalbenden Eisberg. Ja, das heißt so! Nur, dass nicht Eis majestätisch im Polarmeer landete um einen neuen, kleinen Eisberg zu bilden, sondern dass Brownieboden mit Pfirsichsahne und Schokoganache auf den Küchenboden klatschte. Jener ist übrigens weiß. Das war er dann nicht mehr. Die Küchenschränke auch nicht. Erstaunlich, was für eine Streuung so eine Torte hat.

Dies nur zur Erklärung, warum meine Geschenke aus der Küche eher von der rustikaleren Sorte sind. Fact of live.

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