In meiner Familie gibt es hervorragende Köche und Köchinnen. 

Alle wissen meistens, was sie tun.

Nur leider sind sie selten in der Lage, Rezepte weiter zu geben. Warum? Weil alle Mengenangaben a Bissle davon, oder das merksch dann, wieviel du brauchsch lauten. Ich gebe zu, ich bin da ähnlich, versuche hier aber, einigermaßen logische Rezepte zu basteln.. 

Ich koche, weil ich Spaß daran habe. Meistens ist es essbar.



Hier bist du auf der Startseite von zimtkringel. Hier landet erstmal alles, was neu ist. Das Wort zum Alltag sozusagen...

Wenn du ältere Beiträge suchst, findest du sie unter Rezepte nach Rubriken geordnet, oder, gleich daneben in der Chronik, nach Veröffentlichungsdatum aufgelistet.

Uuuuh, da kommt wieder der Buchhändler durch: Wir stehen auf Listen und wir erklären einfach gerne.


Darf ich vorstellen? Tessa- Mineralwassersommelière

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Bekanntermaßen bin ich ziemlich neugierig auf alles, was mit Essen und Trinken zu tun hat.

Wenn man sich allerdings an einem frühen Samstagnachmittag mitten ins Gewimmel einer der größten Foodmessen der Republik wirft, muß man schon besondere Voraussetzungen mitbringen: Entschlossenheit, Neugier und ein wenig Irrsinn, würde ich sagen, oder mit anderen Worten: Man muß wohl Foodblogger sein. 

Man entdeckt aber auch so viel Neues und manchmal Altbekanntes, das man so gar nicht vermutet hätte.

Auf der Slow Food Messe Stuttgart , halb betäubt vom Überfluss der Eindrücke, mit einem schon leicht genervten Gatten im Schlepp, hatte ich im letzten Jahr riesiges Glück, Altbekanntes an unvermuteter Stelle zu entdecken: Und dieses Glück hieß an dieser Stelle Tessa!

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12 von 12 im Januar 2018

Juhu und schon wieder ist der 12te des Monats und wieder bin ich bei Caro´s 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen dabei.

Ihr kennt das noch nicht? Dann klickt nachher doch mal hier und werft einen Blick ins Leben von vielen, vielen Bloggern an diesem einen, speziellen Tag.

Das macht Spaß! Aber erst könnt Ihr mich durch meinen nicht sehr spektakulären Januartag begleiten.

Bild 1 von 12:

Naja, ein Kaffeebild muß schon dabei sein. Das ist mittlerweile Tradition. Und heute gibt es Porridge mit Blaubeeren zum Frühstück.

 

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Synchronbacken 22 - Weizenschiffchen nach Salz-Hefe-Verfahren

Das Dreikönigswochende kam und ging und damit traditionsgemäß hier in Schwaben, zumindest im evangelischen Teil, auch die Weihnachtsdeko und der Christbaum. Schade, ich bedaure das immer sehr, wenn die Lichter verschwinden.

Bei uns ist der 6. Januar ein Feiertag und für gewöhnlich backe ich einen Dreikönigskuchen. Dieses Jahr habe ich das mal ausfallen lassen, dafür aber mit viel Spaß am 22ten Synchronbacken teilgenommen.

Wobei am eigentlichen Dreikönigstag nur minimale Vorarbeiten anstanden, nämlich das Mixen der Salz-Hefe-Lösung.

 

Das hat mir mehr Zeit gelassen, die gefühlt sieben Millionen Tannennadeln zusammen zu sammeln, saugen, kehren, schütteln, die unser Weihnachtsbaum als bleibende Erinnerung hinterlassen hat. Aaargh!

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Kartoffeldätscher mit Lauch

Es gibt Gerichte, deren Duft allein schon die ganze Familie in die Küche lockt.

Bei uns funktionierte das heute wunderbar mit diesen Kartoffeldätschern.

Die Bezeichnung Dätscher mag Euch nun nicht so viel sagen, denn es ist der recht regionale Name für das Gebäck, das früher nach der Arbeit im Backhaus als Mahlzeit für die Bäcker und Bäckerinnen in der Restwärme gebacken wurde.

Ein paar Dörfer weiter werden diese köstlichen Fladen Deie oder Dinnede genannt und sicher gibt es in ganz Süddeutschland noch eine Menge mehr Bezeichnungen.  Oft wurden sie einfach mit den Resten des Brotteiges gebacken, oder, wie hier, mit rohen Kartoffeln gestreckt, was den Hefeteig lockerer und saftiger macht.

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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Topinamburstampf und Bratmöhren

Topinambur mit Kartoffeln gestampft und mit gebratenen Karotten, Bacon und Kampotpfeffer gepimpt

Wow, es stürmt!

Orkanböen jagen ums Haus, Thomas ist entsprechend den ganzen Tag mit der Kamera im Einsatz, ich aber habe heute frei.

Das schreit nach Mädchenessen!

Heute koche ich mal etwas, das mir schmeckt und bei meinem Liebsten mit Sicherheit nicht unbedingt für Freudenschreie gesorgt hätte. 

Und ich muß gestehen, ich hatte zum ersten Mal überhaupt Mühe, das Essen auf den Teller zu bekommen. Es schmeckte mir so gut und ich mußte mich ehrlich beherrschen, nicht laufend den Löffel in den Topf zu hängen. Dabei wird Topinambur mit Sicherheit nicht meine Lieblingsknolle werden, denn die Schälerei ist echt nicht meins. Aber der Geschmack....! Bombe!

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gelassen gebrutzeltes Neujahrs-Glücksschwein mit Maroni-Sauce

Das neue Jahr hat begonnen und demnächst kommen wieder alle mit ihren guten Vorsätzen ums Eck, die dann mindestens einen Tag auch durchgezogen werden.

 

Vorher gibt es bei uns noch ein kleines Familienessen mit unserem persönlichen Glücksschwein zum neuen Jahr. OK, ob es für das Schwein nun ein Glückstag ist, bleibt zu bezweifeln, aber wir haben uns zumindest über einen feinen Schweinebraten mit Maroni-Sauce gefreut!

Wie Ihr wahrscheinlich mit geschultem Blick auf den Fotos erkannt habt, handelt es sich hier um ein Essen für viele Personen, hier für  neun, um genau zu sein. Die Mengenangaben im Rezept beziehen sich allerdings auf 4 Portionen, denn wer bekocht schon auf täglicher Basis ganze Menschenmengen?

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#foodblogbilanz17, ein kleiner Jahresrückblick

Hallo Ihr Lieben, das Jahr 2017 geht rasant dem Ende zu und es war ein bewegtes.

Überall laufen momentan die Jahresrückblicke und wahrscheinlich fragt sich jeder, was 2018 wohl bringen mag. Eins ist sicher: Das neue Jahr beginnt, wie jedes Jahr, bei uns mit Neujahrsgebäck, hier Brezeln.

Und ansonsten mache ich es mir da einfach: Was kommt, kommt und was war, zumindest, was zimtkringel angeht, fasse ich mit Hilfe des genialen Foodblogrückblicks von Sabine von Schmeckt nach mehr zusammen.

 

Sie hat einen kleinen Fragenkatalog zusammen gefaßt und hier kommen meine Antworten:

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Schwarzwälder-Kirsch-Dessert

Nach den Feiertagen ist bekanntlich vor den Feiertagen, das nächste Familienessen steht an und ich bin fürs Dessert zuständig.

 

Nach kurzem Überlegen habe ich mich für ein sahniges Schichtdessert nach Art einer Schwarzwälder Kirschtorte entschieden.

 

Eine recht große Portion mit dem dazu gehörenden Kirschschnaps. wobei ich momentan den Verdacht habe, dass ich es damit vielleicht ein wenig übertrieben habe, und eine kleine Portion für die Familienmitglieder, die nicht so auf Alk stehen.

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Pfitzauf

Heute gibt es Frühstück Deluxe im Hause zimtkringel!

 

Kennt Ihr Pfitzauf? Die Schwaben unter Euch mit ziemlicher Sicherheit zumindest dem Namen nach. Wenn nicht, dann habt Ihr vielleicht schon von amerikanischen Popovers gehört, oder im wahrscheinlichsten Fall sagt Euch der Name Yorkshire Pudding etwas.

 

Nun, grob gesagt, man braucht Ei, Mehl und liebe Freunde dazu, die einen zu Weihnachten mit so einer tollen Popovers-Form überraschen!

 

Hey Familie Mahl, guckt mal, wir haben sie eingeweiht!

Erstmal mit dem Grundrezept und jetzt läuft die Versuchsreihe an!

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Leinsamenbaguette mit Roggensauerteig

Erster Weihnachtsfeiertag. Heute ist bei uns sogenannter Pyjama-Tag. Soll heißen, nach einer recht stessigen und arbeitsreichen Zeit im Advent und einem voll gepackten Heiligabend machen wir es uns heute gemütlich, genießen unseren Weihnachtsbaum, die Zeit miteinander und am Abend ein gemütliches Raclette in kleinem Kreis, ehe es morgen wieder zu einem weitern Familientreffen geht. Und ich habe Zeit, meine Rezepte der letzten Tage zu verbloggen. Hier die Baguettestangen, die es zur Vorspeise an Heiligabend gab.

Sie waren Beilage zu einem kleinen Salat, Knoblauch-Blütenbutter, gekräuterem Schmalz und einer Geflügellebermousse.

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Geflügellebermousse

So, nun ist es also da, das Weihnachtsfest!

Vor lauter Hektik und langen Tagen in der Buchhandlung, wehen Füssen und steifem Rücken, vor Terminen, Geschenkekauf, Verpacken und Vorbereiten bin ich fast nicht zum Bloggen gekommen.

Das hole ich nun schleunigst nach!

Um ehrlich zu sein, ich liebe die Adventszeit, mit aller Hektik und Arbeit, mit den Gerüchen und der ganzen, verrückten Familie.

Und an den Feiertagen gibt es bei uns - wie könnte es anders sein? - üppig zu Essen. In diesem Jahr darf ich an Heiligabend die Vorspeise(n) zubereiten und bisher war es ein wenig geheim, aber Euch verrate ich es: Es gibt einen kleinen Wintersalat mit Granatapfeldressing, ähnlich, wie Ihr ihn vielleicht von meinem Türchen zum ersten Advent im kulinarischen Adventskalender kennt. Dazu habe ich heute schon in aller Frühe Sauerteigbaguettes mit Leinsamen gebacken, die sich jeder wahlweise mit einer bunten Knoblauchbutter, mit gekräutertem Schmalz oder eben mit der hier beschriebenen Geflügellebermousse bestreichen darf. Oder mit allen dreien, wild durcheinander, oder hintereinander, oder wie auch immer! Farblich ist mein Lebertöpfchen nun nicht gerade der Hit, aber glaubt mir, dafür schmeckt die Mousse umso sahnig-lebriger.

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Teck-Lensa, Spätzla und Saitenwürschtla

Witzig: Da frage ich meine Leser, welches Rezept sie sich wohl von zimtkringel für Weihnachten wünschen und denke, das wird was richtig Festliches. Und was wünscht man sich? Lensa, Spätzla und Saitenwürschtla!

Ist es denn die Möglichkeit? Aber erstens ist mir Euer Wunsch Befehl, und zweitens essen wir das auch sehr gerne. Also los:

 

Einst ein Arme-Leute-Essen, sind die Linsen heute längst in der Spitzengastronomie anzutreffen. Die Teller der schwäbischen Haushalte haben sie allerdings nie wirklich verlassen. Nur die Sorte, die echte, wirkliche Alblinse, ist eigenlich eine kleine Sensation. Ich greife hier besonders gerne auf eine Linse aus ganz regionalem Anbau zurück: Die Teck-Linse, angebaut vom Biolandhof Gruel in Owen. Damit liegen zwischen  Acker und meinem Kochtopf nämlich knapp 10 Kilometer Luftlinie!

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Birnenpunsch

Also, in unserer Gegend kommt ja am 6. Dezember der Nikolaus, an Heiligabend das Christkind und am 6. Januar kommen die Heiligen Drei Könige.


In Amerika stellt man Santa - wir fernsehgebildeten Kinder wissen das - ja wenigstens Kekse und Milch hin, und manchmal einen Eggnogg oder gar Whiskey.

 

Santa  kommt bei uns nicht vorbei. Ausserdem, würde bei Rentierschlitten das Prinzip "Don´t drink and drive" nicht auch gelten?

 

Die anderen sind nicht als sonderlich trinkfest bekannt, zumal mindestens einer der oben erwähnten noch minderjährig ist.

 

Irgendwie werde ich meinen Weihnachtsdrink also nicht los.

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Gewürzbrot mit Sauerteig und viel Zeit

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das zimtkringel-Wintermagazin ist online!

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Ja, ich gebe es zu, ich habe langsam aber sicher ein kleines Platzproblem.

Ein papierbedingtes, um genau zu sein.

Gut, das verwundert bei einer Buchhändlerin wahrscheinlich niemanden so richtig. Über die Jahre haben sich allein an Kochbüchern ein paar laufende Meter angesammelt. Tonnen von Papier.

Seit ich allerdings vor ein paar Jahren die neue Generation Foodmagazine entdeckt habe, bin ich vollends verloren. Diese hochglänzenden, toll fotografierten, flott geschriebenen Foodiedinger sind noch einmal mein Untergang! Fast kein Einkauf, ohne dass eins davon wie zufällig im Einkaufskorb landet!

 

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12 von 12 im Dezember 2017

Es ist mal wieder der 12te des Monats, noch dazu im 12ten Monat und damit Zeit für meine 12 von 12 ...von 12, um genau zu sein.

Soll heißen, wie jeden 12ten sammeln ganz viele Blogger unter der Regie von Caro bei Draußen nur Kännchen die Eindrücke ihres Tages. Klickt nachher einfach mal hin, das ist spannend!

Hier kommen aber erst einmal meine 12:

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Lila Patatas bravas - Chips

Puh, nach einem Tag der Plätzchen- und Früchtebrotproduktion brauche ich jetzt echt etwas Salziges!

Und da kommen drei, vielleicht sogar vier kleine Schwächen gerade recht: Unstillbarer Appetit auf Kartoffelchips, meine Vorliebe für Küchenmaschinen jeder Art, dann die Tatsache, dass ich unheimlich gerne Würzmischungen ausprobiere und noch dazu, dass ich als Schwäbin wenig verschwenden mag (andere sagen, wir seien geizig. Ha! Never!...wir nutzen nur gerne alle Resourcen bis zum letzten Rest).

Mit anderen Worten, ich habe die restlichen blauen Kartoffeln vom Adventssalat mit der

gerade auf dem Weihnachtsmarkt in der Pusteblume erstandenen neuen Würzmischung gemischt, in den Airfryer gepackt und gleich knuspre ich Kartoffelchips in einer etwas ungewöhnlichen Farbe. Nachher passen vielleicht wieder ein paar Plätzchen rein. Habe ich schon erwähnt, dass im Advent gegessene Kalorien nicht zählen?

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Tante Lore`s Schokoladenbrot

Irgendwie fallen mir in der Zeit vor Weihnachten oft Episoden, Gerüche und Geschmäcker aus meiner Kindheit ein. Geht es Euch auch so?

 

Zum ersten Advent durfte ich ein Türchen beim großen kulinarischen Adventskalender von Zorra füllen und zu diesem Anlaß ist mir mal wieder meine leider längst verstorbene Patentante Eleonore, genannt Lore eingefallen.

 

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Festlicher Salat mit Rotkohl-Pesto-Crostini Türchen #3 im Kulinarischen Adventskalender

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Verzeihung, ich konnte mir den Spruch nicht verkneifen!

 

Seit ich weiß, dass ich am ersten Advent das Türchen in Zorras Kulinarischem Adventskalender befüllen darf -  ok, seit sich meine Aufregung ob dieser Ehre ein wenig gelegt hat - geht mir der Spruch nicht mehr aus dem Kopf! Zum nunmehr 13ten Mal organisiert Zorra diesen in Blogger- und Foodliebhaberkreisen legendären Kalender und wie ich das hier schreibe, stelle ich mir vor, wie bei Euch das erste Kerzchen angezündet wird, und Ihr dieses, mein Türchen öffnet. Und ich bin ein wenig verlegen...

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