In meiner Familie gibt es hervorragende Köche und Köchinnen. 

Alle wissen meistens, was sie tun.

Nur leider sind sie selten in der Lage, Rezepte weiter zu geben. Warum? Weil alle Mengenangaben a Bissle davon, oder das merksch dann, wieviel du brauchsch lauten. Ich gebe zu, ich bin da ähnlich, versuche hier aber, einigermaßen logische Rezepte zu basteln.. 

Ich koche, weil ich Spaß daran habe. Meistens ist es essbar.



Glühweingugelhupf

Siebenhundert Weihnachtsmänner und dreitausend Lebkuchenpackungen im Supermarkt meines Vertrauens können sich nicht irren:

 

Weihnachten lugt langsam aber sicher ums Eck.

 

Naja, wenn ich vom Supermarkt ausgehe, gilt das natürlich bereits seit zwei Monaten, aber Mitte November darf man ja auch schon mal langsam an Adventskaffee, Plätzchen und Wunschlisten denken.

 

Ich habe beschlossen, dass es in diesem Jahr nicht so viele Plätzchen geben wird, also, ausser den allernötigsten Basics.... nun, wie auch immer.

 

Dafür backe ich ein paar Kuchen mit Adventstouch.

 

Heute also einen sehr schokoladigen, leicht beschwipsten Glühweingugel. Und weil ich weiter unten zu vielen tollen Bloggern verlinke, markiere ich brav als Werbung.

 

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12 von 12 im November 2018

Es ist mal wieder der 12te. Ihr wisst wohl mittlerweile schon, was das heißt?

Rischtiiiisch! Viele, viele lustige Blogger halten heute ihren ganz normalen Alltag in 12 Bildern fest und Frau Kännchen sammelt. Link unten!

 

Wir haben seit heute unseren obligatorischen Novemberurlaub, den ich wir uns immer als letztes Verschnaufen vor dem Weihnachtsgeschäft gönnen. Entsprechend ist Bild 1 von 12 heute auch recht spät entstanden: Momentan läuft auf Instagram die Kochbuchchallenge, bei der ich neben vielen anderen Teilnehmern jeden Tag ein Kochbuch zu einem bestimmten Thema vorstelle. Ihr findet mich hier: Klick! Leider habe ich heute meinen automatisch gesetzten Veröffentlichungstermin verpennt. Der PC war nicht an, und so mußte ich die heutige Besprechung manuell starten, wie man hier sieht. Ach ja, und damit keine Fragen aufkommen: Man erkennt hier und auch auf einem Foto weiter unten Marken, deshalb muß ich wohl als WERBUNG kennzeichnen. Unbezahlt, unbeabsichtigt, ohne Auftrag und ein wenig lächerlich, aber halt rechtlich notwendig. Seufz.

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Brussels Sprouts - mag wirklich niemand Rosenkohl?

Rosenkohl, hier scheiden sich die Geister...

Die Sache ist die: Ich mag Rosenkohl.

Schon immer.

Meine Mama macht Rosenkohl mit einer wunderbaren weißen Sauce und kleinen Fleischbällchen und Kartöffelchen dazu.

Daran könnte ich mich dumm essen!

 

Dann gibt es da meinen nicht angetrauten Ehegatten. Der hat mit etwa 10 Jahren mal ein Röschen Rosenkohl gegessen. Wahrscheinlich war es nur ein halbes. Seither ist er Experte.

 

Er weiß ganz genau, dass man Rosenkohl nie nicht essen kann. Never ever. Keiner. Niemand.

 

Und so alle paar Jahre versuche ich mal, ihn umzustimmen.

Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, ich versuche, ihn auszutricksen. Irgendwie klappt das zwar selten (ausser mit Marzipan, aber das ist eine andere Geschichte), aber noch habe ich nicht aufgegeben.

Heute also: Rosenkohl, die zwölfzigste Version.

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Vesperlaible mit Gewürzen

Sauerteigbrot mit Gewürzen

Jetzt wird´s hier rustikal!

Ich wollte schon so lange mal Odenwälder Kochkäse brauen und nun hatte sich endlich die Gelegenheit ergeben.

Das Rezept findet Ihr hier: Klick!

 

Wichtig, gaaanz wichtig: Dazu braucht es unbedingt ein herzhaftes, rustikales Brot!

 

Weil ich meinen Sauerteig eh längst wieder nutzen wollte, habe ich mir diese beiden kleinen Vesperlaible ausgedacht, eine Kombi aus Weizen-Dinkel-Mischbrot mit Roggensauerteig und der Würzmischung, die man normalerweise zum Beispiel vom Vinschgauerle kennt.

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Cranberry-Walnuß-Früchtebrot zum Synchronbacken 31

Warum ich so gerne beim Synchronbacken dabei bin? Nicht nur, dass man zumindest virtuell unheimlich viele backende Menschen mit ähnlichen Interessen trifft, nein, man kommt auch zu Rezepten, die man sonst vielleicht nie ausprobiert hätte!

 

Ich backe seit Jahr und Tag das immer gleiche Früchtebrot . Das gehört bei uns zur Adventszeit, wie Kerzchen und die ewig gleiche Frage, wo wir den Adventskranz platzieren, ohne dass die Katzen ran kommen. 

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Marzipan, my love

Marzipan kann man einfach selbst herstellen.

*enthält Werbung*

Also mit Marzipan ist das ja so eine Sache...

 

Es soll Menschen geben, die es so gar nicht mögen. Seltsame Menschen.

 

Und dann gibt es noch die, die das Zeug verschlingen könnten.

Gerne viel davon.

 

Räusper. Hier kommen wir nun also zu mir. Wobei ich bei Marzipan gnadenlos wählerisch bin. Frühkindliche Prägung, nehme ich an.

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Kochkäse, ein deftiges Mitbringsel

deftig, sahnig, köstlich: Kochkäse

Neulich habe ich eine vierstöckige Schokoladentorte gebacken. Das wollte ich nur mal kurz anmerken.

Tatsächlich hatte ich dabei ein National-Geographic-Naturfilmer-Erlebnis. Zumindest gefühlt: Ich nahm das Meisterwerk viel zu früh aus dem Kühlschrank und ein Drittel davon immitierte quasi in Zeitlupe einen kalbenden Eisberg. Ja, das heißt so! Nur, dass nicht Eis majestätisch im Polarmeer landete um einen neuen, kleinen Eisberg zu bilden, sondern dass Brownieboden mit Pfirsichsahne und Schokoganache auf den Küchenboden klatschte. Jener ist übrigens weiß. Das war er dann nicht mehr. Die Küchenschränke auch nicht. Erstaunlich, was für eine Streuung so eine Torte hat.

Dies nur zur Erklärung, warum meine Geschenke aus der Küche eher von der rustikaleren Sorte sind. Fact of live.

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Marktsuppe - auch "a gscheide Nudlsupp" genannt

Nudelsuppe mit Zutaten vom Wochenmarkt

Fakt ist: Familienmitglieder von Foodbloggern sind ganz arme Menschen. Sie müssen immer Sachen essen, die ganz furchtbar hip und in und fotogen sind. Ausserdem müssen sie immer warten, bis alles fotografiert ist und Küche und Vorratskammer sind auch immer knallvoll mit exotischem Zeug. Das keiner mag. Und womöglich irgendwo Sachen drin hat, die KEINER essen kann. Wie Kokos. Oder Leber. Oder womöglich Kürbis und Süßkartoffeln. Alles böse Sachen.

 

Kurz gefaßt, Herr Zimtkringel wünscht sich ab und zu einfach mal "Was Gescheits ohne Zuigs drin". Ok. Dann gibts heute also mal A Nudlsupp mit allem, was mir auf dem Markt in den Korb gehüpft ist. So!

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heiße Schokolade für große Mädchen

heiße Schokolade, Marshmallows, Sahne. Likör und Glitzer - Kakao für große Mädchen

Heiße Schokoholaaadeeeee!

Boah, kaum guckt der Winter ums Eck, schon denke ich ans Einkuscheln auf dem Sofa, an Bücher, Katzen, Kaminfeuer und heiße Schokolade.

 

Es gibt doch nichts Wohligeres, als sich nach einem Tag im Schnee aufzuwärmen, oder?

 

Wobei ich die Sache mit dem Schnee und dem Wintersport auslasse.

Was dachtet Ihr denn? Sehe ich etwa sportlich aus? Nun seid mal ernst!

 

Aber die Sache mit dem Gemütlichmachen, die beherrsche ich! Aber sowas von aus dem Effeff! Plus, ich kann die perfekte heiße Schokolade für große Mädchen. Wollt Ihr mal sehen?

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Schoko-Tiramisu-Kuchen nach Donna Hay aus ihrem neuen Buch Modern Baking

*Werbung durch Buchempfehlung und Verlinkung*

Schwelgen.

Schwelgen ist eine Vokabel, die nicht unbedingt oft in meinem Alltagswortschatz auftaucht.

 

Wenn das dann doch mal der Fall ist, kann man mit fast 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass Essen oder Bücher in irgendeiner Form damit zu tun haben.

Heute frifft beides zu: Ich möchte ich Euch gerne ein Buch vorstellen, für das ich genau diese Vokabel heraus gekramt habe. Schwelgen.

Tatsächlich fällt mir sogar noch mehr dazu ein:

 

Augenweide, unglaublich schön fotografiert, Wasser im Mund zusammengelaufen, lecker und nicht zuletzt:

Mein persönlicher Backbuchfavorit in dieser Saison.

Donna Hay: Modern Baking

Zu viel? Möglich, aber eben: Das Buch ist genau meins!

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Fastfood auf indisch: Pakora

Pakora, in Kichererbsenteig panierte Gemüsestückchen. Knusprig, würzig und schnell gemacht.

Wohooo, gerade noch geschafft!

Seit Wochen steht bei mir ein Säckchen Kichererbsenmehl in der Kühe, weil ich unbedingt längst mal Pakora machen wollte.

Zum einen, weil ich diese kleinen frittierten Gemüsehäppchen unheimlich gerne mag, zum anderen und besonders, weil die Kulinarische Weltreise im Oktober in Indien Station macht.

 

 

Blöd nur, dass  bei mir tausend Sachen dazwischen kamen und ich immer dachte, jetzt aber, jetzt dann, jetzt bald....

Uff, heute ist der letzte Tag und Volker von volkermampft, der dieses lustige Dauerevent dankenswerterweise organisiert, hat schon gefragt, ob wohl noch was kommt. Jooo, kommt: Schnelle Pakora mit Blumenkohl, Zucchini, Zwiebeln und Paprika. Fastfood, im wahrsten Sinne des Wortes!

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Zwiebelrostbraten vom Weideochsen

Schwäbischer Rostbraten vom heimischen Weideochsen, dazu Spätzle und Sauce

Was Steaks angeht, bin ich deutlich besser im Essen, als im Braten.

Geschmortes Fleisch, Geflügel, Ragouts und große Braten kann ich ganz gut, aber bei Steaks ist Thomas der Spezialist.

Der Schweizer. Hier, im Zwiebelrostbratencountry! Ich schäme mich ein wenig.

 

Das kann ich doch nicht auf mit sitzen lassen, oder?

Aber ich muß sämtliche Vorteile nutzen, die sich mir bieten. Und der größte Vorteil ist bestes Fleisch vom regionalen Anbieter. Ihr erinnert Euch an unserem Besuch bei den Becks? Ich sage nur Rostbraten vom Weideochsen!

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der Welt knusprigste Bratkartoffeln

Bratkartoffeln, wie sie sein sollen. Dazu Ei von Weidehühnern und ein Salätchen.

Da sag mir noch einer, Fernsehen würde nicht bilden!

Wo ich doch immer hochwissenschaftliche Beiträge und gesellschaftspolitisch relevante Sendungen schaue.

Ok, es handelt sich hier um Kochshows. Aber hey, immerhin habe ich dort irgendwo den Tipp aufgeschnappt, wie man diese superknusprigen Bratkartoffeln im Ofen bastelt!

Dazu gab´s Spiegelei von glücklichen Weidehühnern und ein Salätchen.

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Laugenbaguettes zum World Bread Day 2018

Laugenbrot zum WBD 2018

Ich lebe in Laugenweckle-Country, soll heißen, mitten in Schwaben.

 

Bei uns werden Kleinkinder mit Laugenbrezeln groß gezogen und in der Schulpause gibt es Laugenweckle mit Schokokuss darauf. Ohne Witz!

 

Mein liebstes Lieblingsweckle besteht aus einem Laugenbrötchen mit Kalbsleberwurst und einem Gürkchen.

 

Soweit zur regionalen Verortung von zimtkringel.

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Gebratene Nudeln und Hühnerspieße - heute lasse ich meinen Kochgerätespleen raus zum Spielen!

Hühnerspießchen auf wokgerührten Mie-Nudeln mit Gemüse

Ja, ich habe viele Kochgeräte. Manche machen Brumm, manche machen Töff und einige kommen völlig ohne Kabel und Motor aus. Erstaunlich, aber wahr!

 

Ab und zu lasse ich meinem kleinen Spleen freien Lauf. Diesmal mit Wok, Wasserkocher und Airfryer.

 

Uns war es nach asiatischem do-it-yourself und so gab es gestern zum Abendessen einen recht schnellen Mie-Nudel-Wok mit Gemüse und Hühnerspießchen. Nennen wir die mal Yakitori.

 

Keine Angst, das funktioniert alles natürlich ganz genauso ohne übertriebene Technik, einfach nur mit Herd und Pfanne. Aber wie gesagt:  Ich liebe meinen Koch-Fuhrpark, auch wenn ich wahrscheinlich demnächst anbauen muß, um alles unterzubringen.

 

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12 von 12 im Oktober 2018

Da isser wieder, der 12te des Monats! Nach einer Woche voller Hühner, Bücher und lustiger Momente zeige ich Euch, wie mein ganz persönlicher 12ter Oktober aussah. Mit einem kleinen Klick hier zeigen Euch ganz viele Blogger, angeführt von  Caro von Draußen nur Kännchen, ihren Tag.

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Bauer Becks - Wissen, woher´s kommt!

*enthält Werbung durch Verlinkung* Als ich vor einigen Tagen über ein Hühner-Kochbuch geschrieben habe, hatte ich es ja schon angedeutet: Ich würde Euch gerne zeigen, wie anständige Tierhaltung aussehen kann. 

 

Ja, wir sind omnivor. Bei Familie zimtkringel gibt es Fleisch, wir essen Fisch, Milchprodukte und Eier. Dabei gibt es aber Bedingungen: Es muß nicht jeden Tag sein. Qualität geht vor Quantität. Regionalität ist uns lieb und vor allem: Wir wollen gerne wissen, wo unser Essen her kommt und wie es gehalten wurde.

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Pilzreis

Reis und Pilze, wie gut ist das denn?

Als großer Fan von allem, was mit Kohlenhydraten zu tun hat, stehe ich natürlich auch auf Reis in allen Spielarten.

Deshalb gab und gibt es bei uns auch oft Reis. Nicht nur als Beilage, sondern gerne auch als Hauptgericht. Mal mit Tomaten, mal mit Gemüse oder Fisch und heute mal in dieser Variante.

 

Frei nach Peach Weber "Öberalll heds Pilzli draa!": Pilzreis mit Kräuterseitlingen, braunen Champignons und Austerpilzen.

 

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Salat mit Backofen-Auberginen

Auberginen gegrillt und gematscht, oder wie andere sagen: Auberginenkaviar auf Salat.

Noch so ein Gericht, das bei uns die Familie spaltet: Auberginen in jeglicher Variante und Ausformung.

Ich liebe die Dinger! Eines meiner liebsten Gemüsegerichte ist Auberginen nach Jamie Oliver.

Die könnte ich mehrmals die Woche essen.

So ziemlich der ganze Rest der Famile hält Auberginen für ein Essen für Zahnlose. Banausen!

 

Entsprechend blieb auch von diesem Salat das Meiste für mich. Ha! Meins! Umso besser!

 

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Mac & Cheese mit Brokkoli

Hm, Mac & Cheese, im Idealfall gerade noch bißfeste Nüdelchen in cremiger Sauce aus feinem Käse, vielleicht noch knusprig mit Butterbröseln überbacken.

Hausgemacht.

Ok, die Nudeln dürfen schon gekauft sein, aber die Sauce kommt nicht aus der Packung und wo wir schon dabei sind, den guten Käse möchte ich gerne noch einmal betonen.

Kein Analogkäse, nix Scheibletten oder Tube... so schaut für mich ein Teller Wohlgefühl aus.

Und dann nehme ich auch gerne (mit Sicherheit, Ihr kennt mich!) eine zweite Portion!

 

So einfach kann pure Feierabendfreude sein!

 

Und plötzlich kommt mir hier das neue Blogevent von Zorra von kochtopf.me ums Eck, mit Susanne von magentratzerl.de als Gastgeberin, die sich eben diese Mac & Cheese wünscht.

 

Aber anders! Soll heißen, eben in Variationen.

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