Braten, Schinken, ...

Sticky Pork Skewers - asiatisch glasierter Schweinebauch vom Grill

Ich weiß, ich habe schonmal von dem legendären Londonbesuch mit meiner lieben Freundin Carina erzählt.

Damals haben wir die Belegschaft eines chinesischen Restaurants mitten in Soho verblüfft, weil wir, vorsichtig gesagt, einen gesegneten Appetit haben.

Damals, wie heute. Jedenfalls kamen die Köche aus der Küche, um die verfressenen Touri-Damen zu besichtigen....

 

Eines der beeindruckensten Gerichte waren kleine Schweinrippchen, die die chinesischen Gäste mal locker mittels Essstäbchen abgeknabbert haben.

Ganz so geschickt waren wir nicht, aber verschwunden sind die Rippchen auch bei uns ziemlich flott.

Jetzt, Jahre später, habe ich diesen Geschmack endlich wieder entdeckt: Die Sticky Pork Skewers aus einer amerikanischen Küchen-Zeitschrift kommen ihnen schon ziemlich nahe.

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Schweinefleisch süß-sauer Koe Loe Yuk

schön bunt: Schweinefleisch süßsauer aus dem Wok

Ihr Lieben, wir alle sitzen daheim und schieben ein wenig bis mittelstark den Blues. Alles ist so anders, alles so eng und etwas trist.

 

Das ist selbstverständlich momentan die einzig richtige Wahl. #stayathome! #staysafe!

Dennoch braucht es ein wenig Fantasie, um den Lagerkoller gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wir brauchen Farbe auf dem Teller!

 

Und weil allen hier bei zimtkringel der lieb gewordene samstägliche Mittagsbesuch beim Mongolen fehlt, kommt jetzt das wahrscheinlich weltweit am häufigsten bestellte asiatische Wokgericht.

 

Weltweit?

 

Naja, wahrscheinlich überall, ausser in China, denn so richtig, wirklich und wahrhaftig original chinesisch ist es natürlich nicht.

Sagen wir mal, es ist das liebste Ich-bestell-mal-was-beim-Asiaimbiss-Essen:

Schweinfleisch süß-sauer Koe Loe  Yuk

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Hackbraten aka Falscher Hase

Hackbraten aka Falscher Hase, nach einem Rezept meiner Oma -> echte Hausmannskost

Um das gleich mal vorweg zu nehmen:

Bei uns in Schwaben heißt Hackbraten nicht Falscher Hase. Hackbraten ist einfach Haggbroada. Oder so.

 

Bei Falscher Hase fällt mir als erstes der Häuptlingssohn aus dem Schuh des Manitu ein.

Ihr erinnert Euch?

 

Abahachi: "Darf ich kurz vorstellen? Falscher Hase, Santa Maria. Santa Maria, Ranger. Ranger, Santa Maria. Ranger, Hase. Santa, Hase, Häuptlingssohn vom Stamme der Schoschonen."
Santa Maria: "Schau, schau, Schoschonen?!"

 

Wie dem auch sei, ich schweife etwas ab und bin mir sicher, dass die Hälfte der Leser mal wieder überlegt, ob ich einen an der Waffel habe.

Die andere Hälfte kann höchstwahrscheinlich auswendig mitsprechen.

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Frühlings-Weckle

Es gibt wenig, was zufriedener macht, als ein gut belegtes Sandwich, soll heißen Weckle.

Das habe ich schon früh gelernt, diese Leidenschaft teile ich mit vielen und uns bei zimtkringel ist da auch keine Mühe zu groß, kein Zeitpunkt zu seltsam und kein Belag zu exotisch.

Weckle-Ideen kann man nie genug haben! Weckle an sich natürlich auch nicht. Am besten gut belegte solche.

 

Gleich im ersten zimtkringel-Jahr habe ich deshalb eine kleine Ideen-Sammlung gestartet, zu der damals einige nette Menschen sogar Gastbeiträge erstellt haben.

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Porchetta fürs Türchen Nr. 10

Porchetta, Rollbraten vom Schwein mit vielen Kräutern, für den Kulinarischen Adventskalender

Kennt Ihr Porchetta?

 

Porchetta ist in Italien das ultimative Fleischgericht, wenn sich die (Groß-)Familie angesagt hat, oder man Lust hat, einmal zu kochen und dann mehrmals davon zu essen.

Knusprig, saftig, zart, extrem lecker, nur für Fleischesser, versteht sich.

Sprich: Porchetta ist ideal fürs Weihnachtsessen.

 

Mit etwas Vorarbeit gart der Braten locker vor sich hin und der Koch/die Köchin hat Zeit für anderes, zum Beispiel für ein Gläschen Punsch, den Baum oder lustiges Weihnachtsliedersingen.

Eine Kombination wäre natürlich denkbar.

Auf letztere kommen wir noch zurück.

Porchetta ist nicht unbedingt als kleiner Snack gedacht.

Vielmehr kommt ein gutes Stück Schwein auf den Tisch, denn am nächsten Tag soll es genug Reste geben, um leckere Ciabatta-Brötchen zu belegen. So zumindest der Plan. Schlecht, wenn das Fleisch so lecker ist, dass die ganze Familie den halben Abend immer wieder in die Küche schleicht und heimlich am Braten säbelt. Ich kenne meine Weihnachtselfen. Das könnte hier durchaus passieren...

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Jajangmyeon - Nudeln mit schwarzen Bohnen

Werbung durch Verlinkung vieler toller Blogs*

Vor gut fünfundzwanzig Jahren war unser liebstes Lokal ein koreanisches mit dem sinnigen Namen Korea. Ja, hier auf dem Land!

 

Tatsächlich lag es ganz versteckt in einem Wohngebiet und es war mehr Zufall, dass wir es dort entdeckt hatten. 

 

Wenn wir nicht mindestens einmal die Woche dort auftauchten, fragten die Wirtsleute beim nächsten Besuch, ob jemand krank gewesen sei. Der Wirt schnitzte für uns Figürchen aus Äpfeln und Rüben, lies uns manches Gericht versuchen, das uns damals extrem exotisch vorkam, und wir tranken aus Höflichkeit Ginsengschnaps, der uns dereinst sicher allesamt 100 Jahre alt werden lassen wird, und der, wenn ich mich recht erinnere, ziemlich gesund (und schrecklich) schmeckte.

Irgendwann brannte es in der Küche, das Restaurant schloß und die Wirtsleute zog es in die große Stadt Stuttgart, wo wahrscheinlich mehr Menschen die koreanische Küche zu schätzen wußten.

Das war es dann für die nächsten Jahre mit Kimchi und Co in der schwäbischen Provinz.

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Bratenweckle

Ja, wir bei zimtkringel essen Fleisch. Mal mehr, mal weniger, aber ja, wir sind omnivor, essen also so ziemlich alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. 

(Mal abgesehen von Papaya. Die esse ich nicht. Never. Nicht freiwillig. Yeeeechhhh!)

 

Ich glaube, ich habe es schonmal erwähnt, aber als damals der Herr zimtkringel einzog, hatte meine Mama einen tiefempfundenen Rat für mich: "Du mußt dann auch mal was Gscheids kochen, nicht immer nur Gemüse, auch mal Braten!"

Wenn´s nach meinem liebsten Mit-Esser geht, dürfte das immer ganz klassisch die Variante mit Kartoffelbrei und Sauce sein. Aber ab und zu braucht´s auch mal ein wenig Abwechslung. Tädäääää, Tusch und Trommelwirbel: Bratenweckle.

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Zeit für Tapas!

eine kleine Tapas-Auswahl mit Datteln in Bacon und Patatas bravas

Ok, der Oktober ist da. Ob und golden oder nicht, wird sich zeigen.

Irgendwie ist der Sommer noch gar nicht so lange vorbei, da biegen sich die Zeitschriftenregale schon wieder unter Plätzchen- und Advents-Zeitschriften.

Hilfe! Ich bin noch gar nicht wirklich auf die kalte Jahreszeit eingestellt!

 

Wie gut, dass ein kleines Grüppchen wackerer Blogger, "angestiftet" von Volker von volkermampft den heutigen Feiertag in Deutschland zum Brutzeln, Kochen und Backen nutzt, um noch ein wenig Urlaubsgefühle nachklingen zu lassen.

 

Bei zimtkringels daheim stehen kleine, leckere Snacks hoch in der Gunst. So hat sich auch schon das ein oder andere Rezept angesammelt.

 

Heute gibt´s zwei schnelle Kleinigkeiten dazu:

 

Datteln im Speckmantel und Patatas bravas.

Die gibt es hier öfter, als sogenanntes Sofafood, aber irgendwie sind sie nie auf dem Blog gelandet.

 

It´s Tapas-Time! Schaut mal, was den anderen zum Thema eingefallen ist:

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Flammkuchen mit Kürbis

In meinem Kühlschrank wohnt ein halber Kürbis.

 

Selbst gezogen ist das Ding deutlich größer, als die kleinen Knubbel, die ich für gewöhnlich kaufe und die gerade mal für einen Topf Suppe reichen.

 

Um keine falschen Ideen aufkommen zu lassen: Ich liebe Kürbis in jeder Version. Allerdings sieht das die Familie nicht ganz so.

Mein von der Familie akzeptiertes Kontingent an Kürbissuppe habe ich für diese Saison praktisch schon erschöpft.

 

Hmmm, ich glaube, heute lege ich ihn einfach mal auf den allseits beliebten Flammkuchen. Warum? Weil ich´s kann!

 

Kein Mensch hat schließlich von limitierten Kürbis-Mengen auf Backwerk gesprochen!

 

Ausserdem paßt das Rezept nicht nur wundervoll zum langsam nahenden Herbst, sondern auch ideal zum Septembermotto der All you need is...- Blogger, das da

Pizza, Zwiebel- und Flammkuchen heißt.

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butterzarte Asia Rippchen aus dem Slowcooker

Vor vielen Jahren saß ich mit einer sehr lieben Freundin in einem kleinen chinesischen Restaurant im Londoner  Stadtteil Soho und die gesammelte asiatische Küchenmannschaft pilgerte kichernd und staunend an unserem Tisch vorbei.

Ich weiß nicht recht, was Vielfraß auf Mandarin heißt, aber ich denke, der Begriff könnte wohl mehrmals gefallen sein.

 

Tatsächlich lag das in erster Linie an den wunderbaren frittierten Algen und den glasierten Schweinerippchen, die wir uns bestellt hatten. Nur als einen Gang von vielen. In der Version für zwei Personen. Und zwar jeweils zweimal, soll heißen, für vier Personen....

 

Heute habe ich versucht, ähnliche Rippchen nachzubasteln, zumindest, was die Würze angeht. Allerdings brutzle ich nicht im Wok, sondern gare erst einmal im Slowcooker, dann wird unterm Backofengrill geschmurgelt.

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80er-Jahre Schichtsalat

Halloho! Na, noch jemand da, der sich noch all Dalli Dalli und das Laufende Band erinnern kann?

Der Modern Talking kommen, gehen und nochmal kommen und wieder gehen sah?

Der alle Abba-Titel mitsingen kann, noch weiß, was Punks, Popper, Teds und Mods sind? Der die Unendliche Geschichte gelesen hat, und den Herrn der Ringe, lange, ehe der Hobbit im Kino auftauchte? Bud Spencer und Terence Hill, Adriano Celentano und Italowestern in der Glotze? Der später Depeche Mode und die Petshop Boys auf dem Walkman hörte? Ja, Walkman, nur echt mit Kassette nebst Bandsalat!

Wenn Euch irgendetwas davon bekannt vorkommt, dann kennt Ihr wahrscheinlich auch noch den Star des heutigen Rezeptes. TADAAAAAAA! Schichtsalat, die exotische Komponente jedes 80er-Jahre Familienfestes im Hause zimtkringel!

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Flammkuchen mit Nektarine und Ziegenkäse

Eine meiner kleinen Schwächen: Ich komme praktisch nie ohne neue Kochzeitschrift vom Einkaufen heim.

 

Dabei besitze ich gut 15 laufende Meter an Kochbüchern, Tendenz steigend....

 

Übrigens werfe ich die Zeitschriften praktisch nie ins Altpapier. Die liegen hier überall rum. Räusper.

 

Letztlich koche ich dann aber fast nie nach den vorgegebenen Rezepten, man könnte sagen, ich lasse mich eher inspirieren.

 

Ok. Ich weiß meistens nicht mehr, in welcher Zeitschrift ich was gesehen habe.

 

Völllig normal.

 

Oder? Oder????

 

Oder nicht?

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Gyros vom Drehspieß

in Joghurt eingelegtes Gyros vom Drehspieß

Dumdidumdidum! Ja, es stimmt mich immer fröhlich, wenn ein neues Spielzeug in meinem Maschinenpark eingezogen ist.

Und ja, ich weiß, ich habe eine klitzekleine Meise. Harhar.

Um es kurz zu machen: Ich habe mir einen wönzigen Rotisseriegrill zugelegt. Noch einen. Diesmal vertikal.

 

Anders gesagt: Ihich hab eiheinen Döhönerspieß!

(An dieser Stelle muß man sich eine fröhliche Melodie dazu denken, sonst wirkt es ein wenig albern.)

 

Wie dem auch sei, als ersten Test gab es Gyros, schön knusprig, ein wenig knoblauchig, mit einem Fitzelchen Krautsalat.

Gut war´s!

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Maple Fennel Bacon auf Salat

Blattsalat mit Johannisbeeren und Bacon mit Ahornsirup und Fenchelsamen

Hier kommt eine kleine bis mittelgroße Sünde.

 

Ich sag´s ja nur...

 

Diesen Monat geht die kulinarische Weltreise, die lustige Gruppenreise von monatlich mehr Bloggern, nach Kanada.

 

Da ich noch nicht dort war, habe ich mich ein wenig eingelesen und fernsehtechnisch (!) gebildet.

Ein Hoch auf den Food Channel und Satellitenfernsehen!

 

Tatsächlich lief neulich eine Folge über Kanada und die Ahornsirupgewinnung, plus dem kleinen Vorurteil, die Kanadier würden gerne alles mit Maplesirup übergießen.

 

Na, da bin ich doch glatt dabei!

 

Ahornsirup habe ich eh immer da. Bacon auch. Und warum Bacon mit Sirup?

 

Aus  Gründen!

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Käse-Speck-Tomaten-Brot zum Synchronbacken im Juni 2019

Ihr kennt das ja nun vielleicht schon langsam: Einmal im Monat warte ich gespannt auf den Montag, um zu erfahren, was wohl am folgenden Sonntag bei uns auf dem Tisch stehen wird.

Versteht Ihr nicht?

Ganz einfach: Zorra von 1xumrühren, bitte aka kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen organisieren schon seit langer Zeit Synchronbackevents. Soll heißen, sie suchen ein tolles Backrezept aus, veröffentlichen es an einem Montag und am folgenden Wochenende wird dann kollektiv bei vielen Bloggern und Nicht-Bloggern danach gebacken. Danke an die Organisatorinnen, Ihr habt wieder was tolles ausgesucht!

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Spargel aus dem Pergament mit Grüner Soße

Spargel aus dem Pergament mit Frankfurter Grüner Soße

Hoy, die Schwäbin geht kulinarisch fremd!

 

Am 6. Juni 2019 feiert Frankfurt den Grüne Soße Tag und will mit 231775 verspeisten Grie Soß-Portionen den Weltrekord aufstellen.

 

Alles in allem ein leckerer Riesenspaß, denn nicht nur die Frankfurter lieben die Sauce (sorry, ich hab mich an die Schreibweise gewöhnt) aus den sieben Kräutern Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Kerbel, Pimpinelle, Sauerampfer und Kresse. Nein, weit über die Main-Skyline hinaus ist Grie Soß (hier die Originalschreibweise) Thema.

 

Weil ich bekennender Fan regionaler, nahezu heimatstiftender Spezialitäten bin, habe ich als Schwäbin beschlossen, mich einigen Bloggern anzuschließen und Grüne Soße zuzubereiten.

 

Jaaa, wieder mal eine Situation, in der ich erstmal HIER gerufen und mir dann erst Gedanken gemacht habe.

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Lunch to go - Vesperbrot à la zimtkringel

Ciabatta mit Thunfischaufstrich, oder lieber mit Schinken und Coleslaw?

Meal Prep, Lunch to go und Bentobox.

Oder wie es bei uns heißt: Hosch dei Vesperbrot eipackt?

 

Falls Ihr in einem bestimmten Alter seid, kennt Ihr es auch noch, das gute, alte Vesperbrot, das man in der Brottüte mitbekam. Bei mir meist mit Wurst und einem Gürkchen drauf. Später fand ich das uncool und habe mir lieber in der Pause beim Bäcker eine Brezel gekauft.

 

Mönsch, wenn ich damals gewußt hätte, wie extrem cool es heute wieder ist, sein Lunch to go im passenden, schnieken Bentoböxchen mit zur Arbeit zu nehmen! Vorausgesetzt, es schmeckt. Wollt Ihr mal einen Blick auf unsere Vesperbrote werfen?

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Mein bestes Sauerkraut

Sauerkraut mit Schäufele, wie wir es mögen. Ein Beitrag zum Blogevent #entstaubteklassiker

Setzt Euch, es gibt Oma-Essen!

 

Ja, es ist schon wieder ein Oma-Marie-Teller. Man könnte sagen, 2019 beginnt deutlich deftig und in Gedenken am meine Oma, die Silvester stolze 108 Jahre alt geworden wäre. Habt Ihr schon die gefüllten Kartoffelknödel von Neujahr gesehen? Auch ein Oma-Rezept!

Blöd nur, wenn man es einfach nicht 100 Prozent so hinbekommt, wie es früher bei Oma geschmeckt hat. Die kann ich leider nicht mehr fragen, habe aber den leichten Verdacht, dass es etwas mit Oma Marie´s selbst gemachten Schweineschmalz und der Tatsache zu tun hat, dass alles Gemüse so lange gekocht wurde, bis man es mit dem Löffel essen und locker auch ohne Kauen schlucken konnte. Aber irgendwie war es unheimlich gut!

 

Ganz so bekomme ich es nicht hin, aber nach Jahren mit zu hartem, zu weichem, zu saurem Kraut, mit Kraut, das zu sehr nach Brühe schmeckte, oder so nach ganz und garnix, hab ich irgendwann das Rezept gefunden, das uns gut schmeckt. Besser noch, es schmeckt fast so, wie damals bei Oma Marie!

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Simones Spicy Pork                                  Schweinebraten mit Gewürzrub

Wie meine Mama schon vor Jahren sagte: Ab und zu muss ein Stück Fleisch auf den Tisch!

Ok, hier ist es: 1 kg Schweinebraten, dem ich jetzt eine Gewürzhülle verpassen werde!

 

Zutaten:

1kg Schweinebraten

3 Zwiebeln

2 Tomaten

3 Karotten

1 Knoblauchzehe

1 rote Chili

2 EL Öl zum Anbraten

1/2 l kräftige Fleischbrühe

für den Gewürzrub:

noch 1 Knoblauchzehe

1 EL Senf

1 TL Salz

1/2 TL Kümmel ganz

1 gehäufter TL geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Koriander ganz

1/2 TL Pfefferkörner ganz

3 Körner Piment

1 EL Öl

 

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Tepsija II - diesmal mit mediterranem Schweinebraten

Die Tepsija ist neben dem Slowcooker mein liebstes Küchenutensil, wenn es um Braten geht.

Heute ist mal wieder Sonntag, und da darf es gerne ein Stück Fleisch sein. Über Herkunft aus artgerechter Haltung sind wir uns ja wohl einig. 

Ein Sonntagsessen findet bei uns am liebsten abends statt, und wennn möglich mag ich es gerne unkompliziert.

Es ist Sommer, also war ich erst einmal im Garten am Kräuterbeet.

 

 

 

 

Zutaten:

1,2kg Schweinebraten aus der Schulter

1 Süßkartoffel, weil die hier noch rum lag

6 große Kartoffeln

2 große Karotten

4 Zwiebeln, rot und weiß

2 große Tomaten

1 rote Spitzpaprika

2 Knoblauchzehen (hier eine große chinesische)

2 EL Tomatenmark

1 Packung (500g) passierte Tomaten

1 EL Suppenpulver

Rosmarin und Olivenkraut

geräuchertes Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Öl zum Anbraten

 

Das Fleisch kräftig salzen und pfeffern.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein schneiden, das übrige geputzte und geschälte Gemüse in gleichmäßige, nicht zu kleine Stücke schneiden.

Nun das Fleisch in Öl von allen Seiten kräftig anbraten und danach in die Mitte der Tepsija (oder einer großen, ofenfesten Kasserole) setzen und es rundum mit dem geräucherten Paprikapulver einreiben. In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in Öl anbraten, das Tomatenmark dazu geben, und anrösten. 500ml kochendes Wasser und den Löffel Instantsuppe (ja, ich weiß, sowas mach man selbst...ich eher nicht, zumindest nicht, wenn es schnell gehen soll!) zu den angebraten Zwiebeln geben und den Bratensatz etwas los kochen.

Zum Fleisch in die Tepsia geben, und erstmal bei 160°C Umluft für ein Stündchen in den Backofen schieben.

Nach etwa einer Stunde das klein geschnittene Gemüse um den Braten verteilen, das Gemüse ein wenig salzen und die Kräuter gleichmäßig darauf verteilen.

Noch einmal ab in den Backofen!

Nach etwa einer halben Stunde habe ich das Fleisch einmal gedreht, mit dem Bratensaft übergossen und einen Bratenthermometer darin platziert. Bei ca. 75°C Kerntemperatur ist es so, wie wir es gerne mögen. Bis das erreicht ist, wird auch das Gemüse weich, und die Kartoffeln saugen sich voll Sauce. Nun noch eine kurze Würzkontrolle und eventuell etwas nachsalzen. Währendessen darf der Braten kurz ruhen. Und dann: Jamm!

 

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Sonntagsfrühstück: Croque Madame

Manchmal braucht es ein kleines Tässchen Kaffee und ein feines Kekschen zum Frühstück, und manchmal eben ein heftig deftiges Toast-und-Kaffeepot-Ensemble. Gerne auch mehr Kaffee und vielleicht auch noch mehr Toast. Man gönnt sich ja sonst nichts!  Wir haben die Portion zu zweit geschafft.

Das ganze wird seinem edlen Namen übrigens nicht ganz gerecht: Wir frühstücken heute deftige Croque Madame, gefunden in meinem derzeitigen Lieblingskochbuch Die-keine-Zeit-zu-Kochen-Küche von Laura Herring.

 

Ein wenig mehr Aufwand, als der übliche Buttertoast, aber nach einem späten Samstagabend genau das Richtige für das Sonntagsfrühstück, sofern es mit der Hand-Augen-Koordination um die Zeit schon klappt....

 

Zutaten:

10 Scheiben Toast

5 Scheiben Schinken

weiche Butter, und das üppig

Senf

250g Käse (und noch ein Käserest, der weg kommt!) in meinem Fall Englischer Chester, es kann aber jeder aromatische Hartkäse sein

5 Eier

Salz, Pfeffer, granulierter Knoblauch

1 EL Öl

 

Zubereitung:

Den Käse grob reiben. Nur den Käse, nicht die Finger! So, jetzt bin ich wach...

Dann alle Toastscheiben von beiden Seiten mit Butter bestreichen. Auf fünf davon  wird jetzt je eine Kleks Senf gestrichen. Dann ein Drittel des gehobelten Käses auf die Scheiben geben, und mit der flachen Hand fest drücken. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und je eine Scheibe vom Schinken auflegen. Dann kommt wieder eine Schicht Käse und oben drauf die letzte Scheibe Toast.  Alles noch einmal flach drücken!

Nun zwei Esslöffel Butter in einer beschichteten Pfanne heiß werden lassen und parallel auch schon den Backofengrill aufheizen.

Jedes Sandwich in der Pfanne von beiden Seiten knusprig goldbraun anbraten, dabei mit einem Spatel flach drücken. Sobald der Käse schmilzt, kleben die Schichten zusammen.

Wenn alle "Schnitten" gebräunt sind, werden sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt und das restliche Drittel Käse wird aufgestreut.

Die Pfanne, falls nötig, mit einem Küchentuch ausreiben und mit dem Öl auf die Herdplatte stellen.

Nun erfordert es Multitasking, sofern man dazu am Sonntagmorgen fähig ist: Während die Toasts kurz im Backofen landen , bis der Käse geschmolzen ist, sollten in der Pfanne fünf Spiegeleier gebraten werden.

Sobald man das hinter sich gebracht hat, kommt je ein Ei auf jedes Toasttürmchen, und nun steht dem deftigen Frühstück nichts mehr im Wege.

Übrigens ist das Ganze so heftig, dass man sich danach gut zu einem Verdauungsschläfchen wieder ins Bett legen kann....

Aber lecker ist es allemal!

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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