Ich liebe meine Maschinchen!

Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Kaeng Phanaeng - Thai Instant Pot Panang Curry

Thai Pang Panang Curry, im Multikocher zubereitet

Nerv, nerv, nerv. Jetzt nervt die alte Frau zimtkringel schon wieder mit ihrem doofen Instant Pot. 

Keine Sorge, das relativ milde Panang Curry könnt Ihr auch im ganz normalen Topf kochen.

Dauert bissele länger, aber hey, es schmeckt trotzdem wunderbar!

Bei mir kommt es noch einmal aus dem Instant Pot und dann, ich verspreche es, lasse ich Euch mit dem Teil auch in Ruhe... ach nee... stimmt ja nicht. So ein bis dreizehn Küchenexperimente mit dem etwas unhandlichen, aber trotzdem tollen Teil folgen wohl noch. Tja, sorry, not sorry!

Nach den eher herzhaften Gerichten der letzten Tage war es mir heute jedenfalls nach leichter Thai-Küche. 

Da kam mir das Curry gerade recht.

Mit Hähnchen, Kokosmilch und Limette zu Jasminreis. Der kommt diesmal übrigens auch aus dem Instant Pot, weil ich es mal ausprobieren wollte, aber hey, damit lasse ich Euch in Ruhe. ...nur soviel (hihi, ich kann´s nicht lassen): Abgesehen vom Indischen Würzreis, der echt relativ aufwendig ist, ist mir Reis bisher selten so gelungen, wie hier im Pot!

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Lauras Fagioli all`uccelletto

Bohnen nach italienischer Art mit Tomate und Salbei

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser. 

Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen. 

Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen. 

Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft. 

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einfaches Rinderragout aus dem Instant Pot

herzhafter Rindertopf mit Gemüse im Instat Pot gegart

Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch. 

Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen. 

Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.

Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.

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Risotto aus dem Instant Pot

ganz einfaches Risotto mit Erbsen, im Instant Pot gegart

enthält unverlante, unvergütete Werbung, denn wenn ich das Ding nicht nennen würde, würde der Artikel echt wenig Sinn machen. Wow, diesmal hat mich das Christkind echt überrascht. Schon am 23. lag ein ziemlich massives Paket unter dem geschmückten Baum, mit der strikten Anweisung, ich solle es ja nicht berühren.

Natürlich musste ich es nachts im Vorbeilaufen kurz ganz aus Versehen anstubsen. Hey, ich bin ü50, aber man wird ja wohl mal vorsichtig dran stoßen dürfen, wenn man eh zufällig vorbei läuft. Mehrmals. 

Allerdings war ich nachher auch nicht viel schlauer.

Das Paket war groß und schwer. Punkt.

Wie gut, dass ich nicht neugierig bin.

Also, nicht sehr.

OK, ich bin extrem neugierig, da ich aber am heiligen Vormittag arbeiten war und der Gatte nachher quasi neben dem Baum saß, war die Gelegenheit zu weiteren Spionageversuchen gering. 

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Frühlingsrollen aus dem Airfryer

Frühlingsrollen mit Sommergemüsefüllung aus der Heißluftfritteuse

Langsam aber sicher geht hier in Schwabilon der Sommer dem Ende entgegen. Nach unglaublich heißen Tagen guckt hier heute der Herbst fast schon ums Eck.

Bei meinem Besuch auf dem Wochenmarkt habe ich Berge von Kürbissen und riesige Sonnenblumensträuße bewundert. Das ist bei uns immer das erste Zeichen dafür, dass es dann bald aus ist mit "a Tässle Kaffee auf der Gass" im Marktcafé. Aber: Noch ist Sommer und laut Wetterbericht wird es am Wochenende nochmal richtig warm.

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Corn Ribs aus dem Airfryer

Corn Ribs aus den Airfryer, mit Knoblauch, Parmesan und Chili - der ultimative Snack

Sodele, wir reisen weiter...

Regelmäßige Leser wissen an dieser Stelle wohl schon, was ich meine. 

Richtig! Ich bin auch in diesem Monat wieder bei der Kulinarischen Weltreise dabei und freue mich diesmal sehr über das Ziel USA.

Bereits ganz zu Beginn der monatlichen virtuellen Foodiereiseaktion, im Jahr 2018, waren die USA Thema. Damals gab es bei mir Biscuits & Gravy, ein etwas eigenartiges Südstaatengericht.

Seither findet man bei mir immer wieder Rezepte aus dieser Ecke der USA.

Nicht, dass ich dahin eine persönliche Verbindung hätte. Tatsächlich lese ich einfach seit vielen Jahren immer wieder Romanserien, die dort spielen und in denen erstaunlicherweise immer wieder Essen Thema ist. Ja, ich gebe es zu, man erkennt hier wohl einen roten Faden.

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Curry mit Gemüse und Huhn aus dem Slowcooker

Curry mit Gemüse und Hähnchen aus dem Slowcooker

Ab und zu werde ich gefragt, wie ich Rezepte entwickle. Oder auch, wie ich auf Ideen komme . Und manchmal frag man mich auch ganz einfach, wie ich entscheide, was ich als nächstes koche und was entsprechend im Blog landet.

 

Nun, selbstverständlich gehe ich da mit viel Planung, Tabellen, Hochrechnungen, Logik und äusserstem Kalkül vor.

 

Nicht.

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Asem-Asem Daging - Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

Asem-Asem Daging aus dem Slowcooker, viel Aroma, wenig Arbeit und ein wunderbares Curry als Ergebnis

Wow, dafür, dass ich seit unserem Salzburg-Trip und ein, zwei Einkaufstouren nach Frankreich und in die Schweiz nicht verreist bin, komme ich kulinarisch ganz schön rum: In diesem Monat reist die kulinarische Weltreise nach Singapur.

 

Wie cool ist das denn?

 

Die Küche Singapurs, oder eher die Küchen, Plural, vereint Einflüsse aus den Landesküchen seiner vielen Einwanderer aus Teilen Chinas, Indonesiens und aus Malaysia, aber auch aus Teilen Europas und des nahen Ostens.

Über die Jahre verbanden sich so diverse Länderküchen zu einer ganz eigenen, singapur-typischen Aromenvielfalt.

Man könnte sagen, Singapur hat die Fusionküche mehr oder weniger entdeckt und zu seiner ganz eigenen gemacht.

 

Das macht den Insel- und Stadtstaat nicht nur für Foodies aus aller Welt zum Traumziel, auch die Einheimischen lieben und zelebrieren Essen vom Streetfood bis zur Gourmetküche.

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Pollo Cacciatore aus dem Slowcooker

Pollo Cacciatore, Hähnchen nach Jägerart, hier ganz langsam im Slowcooker gegart.

Laut Wikipedia handelt es sich bei Pollo Cacciatore,  auch Pollo alla Cacciatora genannt, um ein Geflügelrezept der Italienischen Küche, das regional variiert.

Allen Varianten ist gemeinsam, dass das Fleisch nach kurzem Anbraten zusammen mit Knoblauch, Kräutern, Tomatensauce und Wein längere Zeit geschmort wird. 

Ein Schmorgericht! Wir lieben es! Vor allem, wenn am Wochenende viel Zeit ist und sich langsam der Duft der feinen Zutaten in der Küche verteilt.

Heute fehlt mir aber ein wenig die Zeit, den Schmortopf zu überwachen.

 

Ausserdem habe ich ein für Kochblogger desaströses Handycap: Mein Ceranfeld lahmt!

Von fünf Platten funktioniert momentan nur eine. Der Horror!

 

Bis das wieder in Ordnung ist, kommt der Slowcooker zu Ehren.

 

Also, Hähnchen nach Jägerart soll es sein.

Ob da wohl die Pilze gemeint sind? Selbst geschossen habe ich es jedenfalls nicht.

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Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

mildes Curry mit Tomaten, Rindfleisch und Erbsen, im Slowcooker gegart

Seit ich am letzten Samstag einen klützekloinen Einkauf beim indischen Laden zwei Dörfer weiter getätigt habe, konnte ich das Wochenende kaum erwarten:

 

Die vielen schönen Gewürze wollten einfach unbedingt ausprobiert werden! 

 

Nun habe ich mir ein mildes Rindercurry aus dem Slowcooker ausgesucht und so wanderte nur ein ganz kleiner Bruchteil meiner Neuerwerbungen in den Topf.

 

Aber hey, was für ein Aroma! Es duftet im ganzen Haus!

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Beef Jerky mit Asia-Marinade

Beef Jerky, Trockenfleisch, asiatisch mariniert

Wenn ein Rezept über die Jahre in einem Blog immer wieder in Variationen auftaucht, gibt es wahrscheinlich verschiedene Gründe.

 

Einfallslosigkeit.

Extremen Spaß am Ergebnis.

Neue Produkte.

Einfallslosigkeit und vielleicht extremen Spaß am Ergebnis.

Ach ja, und eventuell Probleme mit dem Gedächtnis.

Hab ich schon erwähnt, dass wir extremen Spaß an Jerky haben?

 

Und ich mich manchmal wiederhole?

 

Nö, oder?

 

Nun gut, Späßle gmacht. Tatsächlich taucht Trockenfleisch hier so oft auf, weil ich gerne immer neue Marinaden ausprobiere.

Und weil wir Vielfraße sind.

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Lauwarmer Auberginensalat aus dem Slowcooker

Hahaaaaaa! Heute gibt es mal etwas, das nur für mich gedacht ist.

Meins. MEINS! MAAAAAAAAAAAAAAINS! (An der Stelle dramatische Orgelmusik dazu denken!)

Ups, zu viel?

 

Es gibt ein paar Sachen, die ich einfach gern habe, also küchentechnisch meine ich:

 

Ich spiele unheimlich gerne mit der Küchentechnik rum und der Slowcooker ist nach wie vor eines meiner liebsten Teilchen.

Ich könnte immer und überall Auberginen essen. In Variationen und von mir aus auch in großen Portionen! Feta finde ich extrem lecker und die levantinische Küche mit Granatapfel und vielen, vielen Gewürzen finde ich superklasse.

Um es kurz zu machen: Der zimtkringel-Gatte mag das alles nicht. Also, so ganz und gar nicht!

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Einmal mit Alles - Buchbesprechung und leckerer Döner

Einmal mit Alles! Döner und eine kleine Buchbesprechung

enthält Werbung in Form einer Buchbesprechung*

Na, wie wär´s mit Döner, Einmal mit Alles und a Bissele scharf?

 

Und jetzt sagt nicht, dass Ihr keinen Döner esst, noch nie gegessen habt und auch nie essen werdet!

Laut Umfrage ist der Döner Kebab das beliebteste Fastfood-Gericht der Deutschen.

Ja, noch vor Burgern, Pommes rot-weiß und der Currywurst!

Mehr als 9000 bundesdeutsche Betriebe produzieren täglich fast 3 Millionen Döner, die selbstverständlich auch am selben Tag in ca. 3 Millionen Mägen (oder wahlweise auf dem möglichst weißen Shirt) landen.

 

Und seien wir mal ehrlich, auch wenn die Vorlieben auseinander gehen, ob vegetarisch, oder mit viiiieeeeel Flaaaaaisch, egal, ob mit Kalb, Huhn, Lamm, Ihr wollt es doch auch:  Einmal mit Alles!

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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würzige Bratkartoffeln aus dem Airfryer

knusprige Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse

Kleiner Rückblick: Samstagabend und ich bin ein wenig faul.

 

Ha! Und alt!

Andere machen sich um diese Zeit wahrscheinlich zum Ausgehen fertig. Ich hab mir eben die kuschelige Sofahose angezogen.

 

Was? Sagt nicht, Ihr habt keine Sofahose?

 

Während der Gatte nebenan noch arbeitend am Schreibtisch sitzt, rufe ich jedenfalls mal langsam das Wochenende aus und bastle uns ein stressfreies Abendessen.

 

Am besten eins, das sich noch dazu vom Sofa aus regeln läßt. Ich bin ja bekennende im-Wohnzimmer-vor-der-Glotze-Kartoffeln-Schälerin.

 

Ihr wisst schon, ich hab doch jetzt die passende Hose an...

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langsam geschmortes Rind in Senfsauce

Rinderbraten in Senfsauce, im Slowcooker gegart

Wenn das Wetter kalt und eklig ist, schmecken deftige Gerichte gleich nochmal so gut!

Also, behaupte ich jetzt zumindest mal.

 

Uns Schwaben sagt man ja nach, dass wir zu allem gerne viel Soße essen.

Groß durch Spätzle und Soß ist ein stehender Begriff.

Was soll ich sagen? Soße ist halt auch was Gutes, oder nicht?

Heute gibt es jedenfalls ein besonders feins Sößle, wie wir sagen: Und zwar ein Senfsößle zu sehr langsam gegartem Rinderbraten, zubereitet im Slowcooker.

 

Sonntagsessen, das sich Dank des Slowcookers fast von selbst schmurgelt und butterzart auf die Gabel kommt.

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Shorba Ads - Ägyptische Heilsuppe aus dem Slowcooker

Shorba Ads, Suppe aus roten Linsen nach ägyptischem Rezept

Warum heißt die Shorba Ads wohl ägyptische Heilsuppe?

Weil die eiweiß- und ballaststoffhaltigen Linsen dafür bekannt sind, die Blutzuckerwerte zu regulieren. 

 

Warum gibt es die heute hier?

Zwei Gründe: Die All you need is - Blogger schreiben in diesem Monat zum Thema Hülsenfrüchte und, für mich immer und überall der wichtigste Grund:

Die Suppe schmeckt gut.

Punktum. Einfach gut!

Ach ja, ich hab noch einen Grund: Sie kocht sich im Slowcooker fast von selbst!

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Puten-Shawarma

Kling Glöckchen, klingelingeling.... Na, türmen sich bei Euch auch Apfel, Nuss und Mandelkern, von Plätzchen, Marzipankartoffeln und Dominosteinen ganz zu schweigen?

 

Also, ganz so heftig ist es bei uns zwar nicht, aber ja, der eine oder andere Lebkuchen rutscht schon dazwischen. Ganz von selbst. Ich schwör!

 

Jedenfalls brauch ich nach dem ganzen Süßkram

(Ok, ja, zwei Lebkuchen. Meine Güte. Wer zählt schon mit? Und vielleicht eine Marzipankartoffel. Mit Nougat aussenrum.

Und Plätzchen. Viele Plätzchen.

Aber nicht mit Absicht, ehrlich! Die Dinger sind tückisch, die landen ganz von selbst in meinem Mund....Warum bekomme ich auch so viel von dem Zeug geschenkt? Hmmm, leckeres Zeug...! Danke, Ihr Lieben! Uiiiiiii, Krokant!).

 

Wo war ich? Ach ja, nach so viel Süßem brauch ich was Handfestes. Ich werf den Döner-Spieß an!

Ausserdem stelle ich immer wieder fest, dass so ein Floischle, wie wir sagen, auch ungemein gut für die ein wenig vorweihnachtlich strapazierten Nerven ist.

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Interview bei Gesund mit Genuss - Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse

Na, ob es sich wohl rumgesprochen hat, dass ich einen kleinen Küchengeräte-Knall habe?

 

Jedenfalls wurde ich von den Jungs von Lust mit Genuss  gefragt, ob ich nicht Spaß daran hätte, zusammen mit 29 anderen ausgewählten Bloggern meine Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse in Form eines kleinen Interviews zu teilen.

 

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butterzarte Asia Rippchen aus dem Slowcooker

Vor vielen Jahren saß ich mit einer sehr lieben Freundin in einem kleinen chinesischen Restaurant im Londoner  Stadtteil Soho und die gesammelte asiatische Küchenmannschaft pilgerte kichernd und staunend an unserem Tisch vorbei.

Ich weiß nicht recht, was Vielfraß auf Mandarin heißt, aber ich denke, der Begriff könnte wohl mehrmals gefallen sein.

 

Tatsächlich lag das in erster Linie an den wunderbaren frittierten Algen und den glasierten Schweinerippchen, die wir uns bestellt hatten. Nur als einen Gang von vielen. In der Version für zwei Personen. Und zwar jeweils zweimal, soll heißen, für vier Personen....

 

Heute habe ich versucht, ähnliche Rippchen nachzubasteln, zumindest, was die Würze angeht. Allerdings brutzle ich nicht im Wok, sondern gare erst einmal im Slowcooker, dann wird unterm Backofengrill geschmurgelt.

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Döner vom Drehspieß

Das monatliche Synchonbacken ist ein bisschen, wie ein Treffen unter Freunden. Allerdings mit dem deutlichen Vorteil, dass man sich weder schön anziehen, noch die Bude vorher putzen muss. Die Menschen gucken mir zwar in die Küche, aber die Kruschtelecken fotografiere ich natürlich nicht. 

Ganz nebenbei lernt man immer neue Rezepte kennen und als krönenden Abschluß gibt es auch noch etwas Gutes zum Beissen.

 

Coole Sache, oder?

 

Im Juli hat das Rezept noch dazu bombig zu meinem neuesten Küchen-Gadget gepaßt:

 

Fladenbrot aus der Grillpfanne, genau rechtzeitig zum ersten Döner aus dem neuen Rotisserie-Grill und danach immer und immer wieder. Tja, was soll ich sagen? Wir sind gute Esser. Das Rezept zum Brot findet Ihr hier: Klick! Und weil mir mein neuer Grill Spaß macht, gibt es ein bereits getestetes und ratzekahl aufgefuttertes Rezept für Gyros auch schon. Klick!

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Gyros vom Drehspieß

in Joghurt eingelegtes Gyros vom Drehspieß

Dumdidumdidum! Ja, es stimmt mich immer fröhlich, wenn ein neues Spielzeug in meinem Maschinenpark eingezogen ist.

Und ja, ich weiß, ich habe eine klitzekleine Meise. Harhar.

Um es kurz zu machen: Ich habe mir einen wönzigen Rotisseriegrill zugelegt. Noch einen. Diesmal vertikal.

 

Anders gesagt: Ihich hab eiheinen Döhönerspieß!

(An dieser Stelle muß man sich eine fröhliche Melodie dazu denken, sonst wirkt es ein wenig albern.)

 

Wie dem auch sei, als ersten Test gab es Gyros, schön knusprig, ein wenig knoblauchig, mit einem Fitzelchen Krautsalat.

Gut war´s!

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Cashew Chicken aus dem Slowcooker

Curry mit Huhn, Cashew, Kürbis, Kokosmilch und vielen Gewürzen

Urlaub, Urlaub, Urlaaaaaaaub!

 

Endlich Zeit zum Rumschlumpfen, soll heißen, für kitschige Bücher, junkige Fernsehserien und für`s stundenlange Kochen!

 

Das ist die Gelegenheit, den Slowcooker mal wieder zum Einsatz zu bringen.

 

Der kocht, während ich Zeit habe, mir noch eine oder zwei Folgen unglaublich lehrreicher Krimiserien anzuschauen, Kirschen zu essen und nebenher Katzen zu streicheln, die heute genauso faul sind, wie ich.

 

Kleine Rückblende: 

Urlaub hin oder her, drei Minuten, bevor normalerweise mein Wecker klingelt, bin ich am Morgen wach. Immer. 

Ob das wohl schon unter senile Bettflucht läuft?

Ach was, ich nenne es einfach die Gelegenheit, mir den Marktkorb zu schnappen und Richtung Kirchheim aufzubrechen.

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Peanutbutter-Beef-Burger

Burger mit beef patty, selbstgemachten Briochebuns, frischer Gurke, Erdnußbutter, glasierten Zwiebelen, Bacon und Gorgonzola

Ab und zu hab ich echt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Nun ist unser Kühlschrank immer recht üppig bestückt, also greift sich jeder, was er mag und los geht´s:

 

Bei uns heißt Burgeressen zum Beispiel DoItYourself nach Baukastensystem.

Oder anders gesagt: Weil bei uns die Geschmäcker äusserst verschieden sind, kommen bei einem echten Burgeressen viele Einzelkomponenten auf den Tisch und jeder darf selbst basteln, was er mag.

Der Kühlschrank wird etwas entrümpelt und lustig ist es auch.

Ausserdem entstehen manchmal aus einer Laune heraus Kreationen, die sich sehen lassen können. Wie zum Beispiel dieser Burger mit Erdnussbutter.

In Kombi mit einem der genialen Brioche-Burgerbuns vom letzten Synchronbacken hat er Potential zum neuen Lieblingssnack!

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Biltong zur kulinarischen Weltreise

Die kulinarische Weltreise geht weiter und macht diesmal Station in Südafrika.

 

Hm, was könnte ich da wohl rezepttechnisch beitragen? Kurz war ich versucht, eine Melktert zu backen, aber ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste zeigte, dass die schon dabei ist.

Mehr fiel mir aber auf Anhieb nicht ein, ausser natürlich Braai, aber für so eine richtige große Grillsession fehlt uns momentan die Feuerstelle.

 

Also gut, dann halt etwas, was es hier schon in Variationen auf dem Blog gibt: Ich mache Dörrfleisch! Und zwar sehr zur Freude des Gatten. Der liebt das nämlich. Heute also mal nicht Jerky, das Ihr im Übrigen hier und hier schon finden könnt, sondern die südafrikanische Variante Biltong.

 

So, was ist nun der grundlegende Unterschied zwischen Biltong und Jerky? Jerky wird für gewöhnlich etwas dünner geschnitten und mit mehr Zucker und auch Zusatzstoffen versetzt. Zumindest, wenn man von der US-amerikanischen, heute sehr kommerzialisierten Variante ausgeht. In Südafrika werden neben dem hier genutzten Rind noch eine Menge einheimischer Fleischarten, wie Strauß, Kudu, Springbock, Eland oder Gemsbock genutzt. Alles in allem ist die Südafrikanische Variante wohl die naturbelassenere und deutlich gewürzlastigere. Vor allem Koriander ist eine tragende Aromakomponente.

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Frittierhype allenthalben und ein nettes Gewinnspiel

enthält Werbung durch Markennennung Dass ich seit Jahr und Tag auf Küchentechnik stehe und damals vor Freude fast hyperventiliert hätte, als die erste Heißluftfritteuse bei uns einzog, brauche ich ja wohl nicht nochmal extra zu erwähnen, oder?

 

Dass gerade das Frittieren in allen Variationen momentan der Hype zu sein scheint, haben mir meine letzten Zugriffszahlen gezeigt.

Auf meinem Pinterest-Account  liegt der eigentlich ganz harmlose Artikel über die Kichererbsen aus der Heißluftfritte mit ganz weitem Abstand vorne. Mit internationalen Zugriffen. Ich wundere mich selbst ein wenig. Bei der Gelegenheit, sagt, kennt Ihr meine Pinterestsammmlung überhaupt schon?

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Kartoffel-Lauch-Gratin aus dem Airfryer

Gartin mit Lauch

Was, jetzt macht sie schon wieder Gratin?

 

Logisch!

 

Das Zeug schmeckt aber auch zu gut und kommt mir heute als schnelles Feierabendgericht gerade gelegen.

 

Ausserdem läßt es sich herrlich vorbereiten, verschwindet ruck zuck in der Heißluftfritteuse und ist mit ein paar kleinen Änderungen immer wieder anders.

 

Heute gibt es die flotte, wenig künstlerische, aber genauso leckere Variante mit Speck und Lauch. Weil... ok, der Lauch mußte weg. Und zwar dringend!

 

Für die Puristen habe ich hier die klassische Version.

 

Im Airfryer ist die Schüssel für zwei Hungrige nach ca. 15 Minuten gar, im Backofen bei Umluft dauert`s etwa 15 Minuten länger.

 

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Superknuspriges Buttermilk Chicken aus dem Airfryer

Knuspriges Hähnchen in Backteig aus der Heißluftfritteuse

Es gibt verschiedene Gründe für Huhn in zimtkringels Küche:

  1. Huhn schmeckt gut. Punkt.
  2. Der Gatte will ab und an etwas "Gscheids" zu Essen haben.
  3. Zorra vom Kochtopf begeht mit dem 150ten Blogevent "Huhn oder Ei" ihr 15tes Blogjahr und wünscht sich Rezepte mit Huhn und/oder Ei.
  4. Ach ja, Huhn schmeckt unglaublich gut. Hatte ich das schon erwähnt?

Huhn oder Ei? Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Ausserdem hänge ich mental noch immer bei der Tatsache fest, dass es sich um das 150te (!!!) Event und das 15te (!!!) Blogjahr handelt. Blogtechnisch könnte man fast behaupten, Zorra war schon lange vor Huhn und Ei präsent.


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Ossobuco aus dem Slowcooker

Schmorgericht vom Feinsten: Ossobuco aus dem Slowcooker

Hui, ist das heute draussen wieder kalt und nass! Glücklicherweise bin ich drinnen! Und zwar drinnen in der Küche und gerade dabei, etwas fürs Gemüt zu tun. Falls es irgendwer nämlich noch nicht wissen sollte, Schmorgerichte sind bei dem Wetter gut für die Seele. Also, behaupte ich jetzt einfach mal.

 

Heute hole ich mal wieder eines meiner Lieblingsmaschinchen vom Schrank: Der 3,5l-Slowcooker kommt zum Einsatz!

Selbstverständlich geht Ossobuco traditionell auch im herkömmlichen Schmortopf, aber hey, der Slowcooker ist dafür einfach ideal.

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Toastmuffins zum Feiertagsfrühstück

Ei, Schinken, Toast und Käse aus dem Töpfchen. Quasi ein Frühstücksmuffin!

Liebling, komm frühstücken!

 

Naja, wir sind ja nicht in einer amerikanischen Soap. Ganz so lieblich wird bei uns meist nicht zum Frühstück gebeten. Tatsächlich fällt das Frühstück bei uns unter der Woche bis auf die obligatorische Tasse Kaffee eh meist flach und die wird noch eher einsilbig, wenn nicht gar mit einem Gähnen serviert.

 

Am Wochenende sieht das meist anders aus. Sofern der Gatte nicht bei der Arbeit ist.

Und am Feiertag erst recht!

 

Manchmal mache ich da einen riesen Frühstücksaufriß, heute eher nicht...

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Gebratene Nudeln und Hühnerspieße - heute lasse ich meinen Kochgerätespleen raus zum Spielen!

Hühnerspießchen auf wokgerührten Mie-Nudeln mit Gemüse

Ja, ich habe viele Kochgeräte. Manche machen Brumm, manche machen Töff und einige kommen völlig ohne Kabel und Motor aus. Erstaunlich, aber wahr!

 

Ab und zu lasse ich meinem kleinen Spleen freien Lauf. Diesmal mit Wok, Wasserkocher und Airfryer.

 

Uns war es nach asiatischem do-it-yourself und so gab es gestern zum Abendessen einen recht schnellen Mie-Nudel-Wok mit Gemüse und Hühnerspießchen. Nennen wir die mal Yakitori.

 

Keine Angst, das funktioniert alles natürlich ganz genauso ohne übertriebene Technik, einfach nur mit Herd und Pfanne. Aber wie gesagt:  Ich liebe meinen Koch-Fuhrpark, auch wenn ich wahrscheinlich demnächst anbauen muß, um alles unterzubringen.

 

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Schnelles Zwetschgen-Crumbledessert für zwei

schnell, süß, fruchtig, was will man mehr?

Noch ist Sommer, aber die ersten Zwetschgen sind schon reif und ich mag die Dinger einfach zu gerne!

 

Vor lauter Küchenexperimenten, bzw. den Auswirkungen davon, kam ich in der letzten Zeit kaum dazu, anständig zu Kochen.

 

Heute sollte es auch wieder schnell gehen und das hat auch richtig gut geklappt: In unter 20 Minuten stand dieses süße Zwetschgencrumle mit Joghurt auf dem Tisch!

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Beef Jerky Part III

Beef Jerky - so gut!

Ich tendierte dazu, manche Dinge wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Nicht zuletzt auf Nachfrage eines bestimmten Mannes. Eigentlich bin ich der Meinung, ich würde dabei immer das selbe Rezept nutzen.

Naaaaa! Mööööp! Falsche Annahme, wie ich langsam aber sicher merke, seit ich meine Rezepte hier schriftlich festhalte. Und ich schwöre, das war mir vorher gar nicht bewußt.

 

So kommt hier bereits die dritte (!!!) Version Beef Jerky. Die anderen beiden findet Ihr übrigens hier im Backofen zubereitet und hier mit dem Dörrautomaten.

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Schnelle Köfte und wie das so ist mit kulinarischen Berührungsängsten

Normalerweise koche ich ja leise (manchmal auch laut fluchend, aber das ist eine andere Geschichte) vor mich hin, mache mir dann Gedanken über Deko und maximal noch übers Licht, schieße ein paar Fotos und schreibe über meine Küchenabenteuer.

 

Abgesehen von Esstischbegegnungen mit meinen familieneigenen Testessern, ist das Foodbloggen eher kein Kontaktsport. Klar, man tauscht sich mit anderen Bloggern und natürlich Lesern aus, aber das passiert doch meist eher virtuell.

 

Vergangenes Wochenende hatte ich nun aber ausnahmsweise einmal Gelegenheit, mit meinen Rezepten beim Jubiläum des Hofmarkts unseres Vertrauens stehen zu dürfen, und mit einer Menge Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Das war lustig, denn ob jung oder alt, dick oder dünn, zum Thema Essen hat doch jeder eine Meinung. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich sehr gerne dazu austauschen. Und viele sind Experten. Eigentlich alle.

 

Mein Glück, denn wer würde mein Geschreibsel sonst lesen?

 

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Kichererbsen-Knabberei

Knabbert Ihr auch so gerne? Ich schon!

 

Klar, jetzt sagt mein Gewissen ganz leise: Karottensticks, Sellerie und Radieschen kann man ganz toll knabbern und gesund sind sie auch.

Meine Geschmacksknospen dagegen flüstern vernehmlich: Chiiiiips! Fliiiiiips! Kroeeeepoeeeek! Erdnüsscheeeeen! Iss uns, wir sind ganz klein und so lecker und was so klein ist, hat sicher kaum Kalorien...

 

Nun denn...

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Spareribs aus dem Airfryer

Gegrillte Rippchen aus der Heißluftfritteuse

Verbuchen wir das jetzt unter Küchenexperimente, neue Technikspielereien oder schieben wir es einfach auf den unglaublichen Appetit der Familie zimtkringel auf alles, was knusprig und saftig ist?

 

Tatsache ist ja, dass ich vor einiger Zeit schon Spareribs im Slowcooker gebrutzelt habe, die schon sehr gut und vor allem zart und extrem saftig waren. Aaaaaber, großes Aber, ich habe so unheimlichen Spaß an meinen vielen bunten, glitzernden, brummenden Maschinchen. Und die Spareribs flüsterten mir leise "Brutzel uns im Fön!" ins Ohr. Da konnte ich wohl kaum nein sagen, das versteht Ihr sicher, oder?

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Teriyakibällchen aus dem Airfryer

Es ist Samstag und mir ist es mal wieder nach einem schnellen, würzigen Essen.

Ausserdem wollte ich ewig schon mein Glück mit selbstgemachter Würzsauce probieren und habe mich an eine eigene Version einer Teriyaki-Sauce gewagt.

 

Sonst noch jemand, der es mag, wenn Fleisch eine leicht süßlich-rauchige Note hat?

Ich liebe ja Barbecuesauce und einen deutlichen Schlag Honig habe ich in die Sauce geschmuggelt. Na, Ihr werdet ja sehen...

 

Ausserdem darf mein  Schätzchen, der Airfryer heute wieder brummen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Küchenmaschinen toll finde?

Ok, habe ich. Ab und zu. Ok oft. Ich weiß.

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Scotch Eggs aus dem Airfryer

Enthält Werbung Wir. Haben. Urlaub. Urlaub. Uuuuurlaub! Man sollte meinen, ich mache es mir gemütlich und liege mit einem Buch im Garten, aber irgendwie klappt das bei mir nicht. Der Haushalt will erledigt sein und irgendwie drängen sich mir laufend irgendwelche Rezepte auf, die gekocht, gebacken oder sonst irgendwie gebastelt sein wollen.

So auch diese Eiervariante: Scotch Eggs.

Ausserdem haben uns liebe Freunde eine tolle Barbecue-Sauce verehrt, die unbedingt ausprobiert sein wollte. Klar, dass die gleich mit rein mußte!

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Krustenbraten - Be my valentine!

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schnelle Paprika-Antipasti aus dem Airfryer als Samstagabendsnack

Es wird mal wieder Zeit für meine kleine, ganz eigene Rubrik A Weckle.

Zum einen, weil ich die Dinger einfach gerne esse, zum andern, weil ich mal wieder viel zu viel eingekauft habe. 

Also gemüsemäsig. Das passiert mir immer wieder.

Irgendwie sind mir die roten Paprika wie von selbst in den Einkaufskorb gehüpft.

Ausserdem ist heute Samstag und es muß was Schnelles, Unkompliziertes auf den Tisch!

 

Zeit, die Heißluftfritteuse anzuwerfen. Wir brutzeln schnelle Antipasti!

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Blumenkohl-Hühnercurry aus dem Slowcooker

Dumdidumdidum, Sonntagfrüh um halb sieben....ich bin ein Frühaufsteher.

Morgens hab ich die meisten Ideen und Lust, tausend Dinge zu erledigen.

 

Gut, das läßt im Laufe des Tages nach, aber jetzt bin ich erstmal wach und koche. Nur blöd, dass der Rest der Familie sich wegen a) Nachtarbeit oder b) extrem wichtigen Katzengeschäften gerade erst hingelegt hat.

Mittagessen gibt es heute also voraussichtlich irgendwann am sehr späten Nachmittag.

 

Geistesblitz! Ein Fall für den Slowcooker!

 

Das ist die Möglichkeit, eines meiner liebsten Küchenspielzeuge mal wieder in Einsatz zu bringen.

Mal sehen, was der Kühlschrank so her gibt....

Es wird .... Trommelwirbel! .... eine Variante Chicken Tikka Masala mit Blumenkohl!

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Filet mit Kampotpfeffer - aus dem Airfryer

feines Filet aus dem Philips Airfryer XXL

Oh weh, es ist wieder passiert: Ein neues Gerät ist in unsere Küche eingezogen!

Nein, im Ernst, ich freu mich so! Dank der wundervollen Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten und ihrem Suppenwettbewerb, bei dem ich das Glück hatte, zu gewinnen, wohnt seit wenigen Tagen ein wundervoller, glänzender, toller Airfryer XXL, sprich eine ziemlich große Heißluftfritteuse bei uns.

Und schlagartig ist die ganze Familie Fan! Sogar der Mann, der normalerweise eine steile Stirnfalte bekommt, wenn ich wieder ein Gerät anschleppe.

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Süßkartoffeln nach Ottolenghi

*Dieser Artikel enthält eine Buchempfehlung und wird deshalb als Werbung gekennzeichnet*

November....graues Wetter, nass und kalt. Der Winter steht schon fast vor der Tür.

 

Alle Jahre wieder heißt das für Thomas und mich zum einen, wir haben noch einmal eine Woche Urlaub, quasi, um Anlauf zu nehmen und dann locker in die stressige Adventszeit zu starten, die in unseren Berufen recht viel Arbeit, lange Tage und Anstrengung mit sich bringt.

Zudem wird es nun auch Zeit, den Garten winterfest zu machen und unsere Teichbewohner, die Schildkröten, in ihr Winterquartier zu bringen.

Nun, ich war heute, am ersten Urlaubstag, jedenfalls schon fleissig: Die Schildkröten sitzen in ihren Winterbecken, die Pflanzen sind im Winterraum. Ich habe mich ordentlich dreckig gemacht, bin nass geworden und trotzdem heftig ins Schwitzen gekommen.

Das schreit förmlich nach ein wenig Comfortfood. Bei mir sind das heute orientalisch angehauchte Süßkartoffeln nach einem Rezept des wunderbaren Yotam Ottolenghi.

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Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

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Zarte Spareribs aus dem Slowcooker

Ok, der Sommer ist wohl fürs Erste vorbei. Dieses Jahr kam unser Grill nicht einmal zum Einsatz. Jedes Mal, wenn ich ihn im Abstellraum sehe, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Das heißt aber nicht, dass wir deshalb auf leckere BBQ-Spareribs verzichten würden! Wozu hab ich mein Lieblingsgerät, den Slowcooker?

 

Heute gibt´s nun also eine kleine Schweinerei, langsam gegart!

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Dörrbohnen

Winter is coming!

Ok, ein running gag für Game of Thrones-Freunde, aber es stimmt ja auch: Noch ist Sommer, die Märkte sind voller tollem, frischem Gemüse, aber der Winter wird auch in diesem Jahr wieder kommen.

Und dann freuen wir uns - besonders mein Mann - über diese kleinen, nach Algen aussehenden, verschrumpelten Dörrdinger: Buschbohnen!

Dieses Jahr das erste Mal überhaupt selbst gedörrt.

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Hongshaorou - glasierter Schweinebauch aus dem Slowcooker

Ich liebe diesen ewig geschmurgelten süß-salzigen Schweinebauch!

 

Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die an einen Restaurantbesuch in Soho mit meiner lieben Freundin Carina , als uns die Küchenmannschaft leise kichernd besichtigen kam. Und das nur, weil wir bereits zum wiederholten Mal die eigentlich eh schon für mehrere Personen gedachten Gerichte nachbestellten. Spätestens, als wir versuchten, die glasierten Rippchen mit Stäbchen zu essen, waren wir wohl die Sensation des Hauses....

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Rhabarbersirup für Faule aus dem Slowcooker

Jaaaa, schon gut! Ich habe es wieder getan! Die Augen waren beim Einkaufen mal wieder deutlich

größer, als der Verstand.

 

Fakt ist, der Frühling hat sich mal kurz blicken lassen und auf dem Markt lag an jedem Stand bündelweise Rhabarber. Ich mag Rhabarber. Alle Blogger bloggen über Rhabarber. Und das sieht bei allen so schön aus. Ich will auch!

Nur: Weder mein Liebster noch meine Mutter wollen Rhabarber essen, denn die böse Oxalsäure verträgt einfach nicht jeder.

Fakt zwei: Ich habe hier gut zwei Kilo Rhabarber liegen, die mich vorwurfsvoll angucken.

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Ratatouille aus dem Slow Cooker

Sonntag, die Sonne scheint endlich mal wieder, das schreit doch geradezu nach einem kleinen Ausflug!

 

Das ist die Gelegenheit, meinen Slow Cooker mal wieder vom Schrank zu holen. Der darf arbeiten, während wir ein wenig unterwegs sind, und wenn wir dann heim kommen, ist das Essen fertig:

Ratatouille, oder zumindest etwas in der Art soll es werden. Nicht wirklich originale Ratatouille, denn weil wir Fleischfresser sind, kommt noch Cabanossi hinein, und weil hier Champignons rum liegen, die weg müssen, nutze ich die auch noch gleich als weitere Einlage.

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Bunte Gemüsechips

Mein derzeit liebstes Küchengerät -und ich weiß, dass ich mich wiederhole- ist mein Dörrgerät.

Mir fallen ständig neue Sachen ein, die ich gerne mal trocknen würde. Gut, mein Stapel Foodie-Zeitschriften ist nicht ganz unschuldig daran. Anscheinend kommt momentan kaum eine Ausgabe davon ohne Rezepte mit gedörrtem Zeug aus.

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Chicken Tikka Masala aus dem Slowcooker

Der Wind weht kalt ums Eck und mir steht ein langer Arbeitstag bevor. Was bedeutet das? Richtig: Zeit, mal wieder den Slowcooker vom Schrank zu kramen!

Es gibt nichts Schöneres -na gut, fast nichts- als nach einem langen Tag durch das Mistwetter heim zu fahren, und zu wissen, dass daheim ein leckeres, würziges  Curry wartet.

Fast hätte ich ja indisches Gericht geschrieben, nur stimmt das nicht ganz. Chicken Tikka Masala ist nämlich eigentlich ein britisches Gericht. Mir egal, wir mögen es auf jeden Fall!

 

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Eingelegte getrocknete Tomaten zimtkringel-Art

Seit der Dörrautomat im Haus ist, muß das arme Ding fast pausenlos arbeiten. Ich bin einfach so neugierig auszuprobieren, was alles geht. Langsam habe ich aber ein kleines Problem: Auf der eh schon recht vollen Arbeitsplatte stehen nun zig kleine Schüsselchen und Schälchen mit diversem Trockenobst, mit Jerky und mit Gemüse. Entweder sterbe ich demnächst an Völlegefühl, oder an Dehydration.

Logischerweise kann man nicht alles weg knuspern, sondern sollte auch einiges weiter verarbeiten. Eigentlich habe ich eine Ciabattavariante mit eingelegten getrockneten Tomaten im Auge. Und sobald das Rezept steht, wird es auch verbloggt, versprochen! ...aber vor die Ciabatta hat der Küchengott der Trockner und Dörrgeräte das Tomaten-Einlegen gestellt. Und nun stellt sich mal wieder die Frage, welches der gefühlt tausend Rezepte wohl das richtige ist. Die Antwort fällt wie immer zimtkringelig aus: Das selbst gemachte! Und davor steht wiederum eine Menge trial & error. Hier kommen nun also eingelegte Tomaten zimtkringel-Art, die bisher beste Variante:

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Warum ich Suppenpulver selbst herstelle?

Wer ab und zu bei mir liest, wird nicht wirklich erstaunt sein, dass ich mal wieder völlig der Küchengerätemanie verfallen bin...

Mein Name ist Simone, und ich bin dörr-abhängig!

Chor: Hallo Simone!

Im Ernst: Seit Weihnachten ein riesiges Paket mit einem Dörrautomaten für mich unterm (übrigens sehr hübschen, weil von mir ganz allein geschmückten) Weihnachtsbaum lag, bin ich völlig aufs Dörren und Trocknen fixiert.

Nun weiß mein Schweizer natürlich auch, womit man mich so richtig glücklich machen kann, und ja, Küchengeräte stehen ziemlich weit oben auf der Liste! Und das Ding läuft und läuft seither permanent, und hat schon so tolle Sachen, wie Apfelringe, Jerky, getrocknete Tomaten, Birnen, Kiwi und Heidelbeeren ausgespuckt. Manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. Laßt Euch gesagt sein, Bananen sind der Hit, Heidelbeeren sind kleine, blaue, blitzsaure Schrumpeldinger.

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Jetzt beginnen dürre Zeiten... Juhuuu! Jerky für alle!

Ich liebe Geschenke, ich liebe Küchengeräte! Und weil mein Schweizer das weiß, hat er dem Christkind einen Tipp gegeben:

Juhuuu, ich habe eine Dörrautomaten!

Und der durfte auch schon zwei Nachtschichten einlegen, da die Bescherung bereits am 23. stattfand. So konnte ich am 24. früh am Morgen noch ein wenig Dörrmaterial einkaufen gehen. "Ein wenig" umschreibt es eher vage....

Ich habe so einen Spaß!

Und die Resultate können sich sehen lassen, finde ich!

 

 

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Amarenakirschen aus dem Slowcooker

Ich bin ein kleines (naja, quadratisch, praktisch, gutes) Gewohnheitstier, starre im Sommer immer zehn Minuten in die Eiskarte des Lieblingseisdealers und bestelle dann einen großen Amerenabecher. Immer.

 

Von mir aus dürften sie das Eis weg lassen, mir würden die Amarenakirschen und ordentlich Sahne locker zu meinem Glück ausreichen.

 

Schaut jetzt nicht spektakulär aus, isses aber!

 

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Ragù alla Bolognese - langsam gekocht

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Parmigiana di melanzane

Witzig: Wir gehen Einkaufen, ich sehe etwas Tolles, wie heute diese gestreifte Aubergine, muss es unbedingt kaufen, und daheim überlege ich dann erst, was daraus wohl werden könnte. Glücklicherweise besitze ich berufsbedingt geschätzt acht laufende Regalmeter Kochbücher, und natürlich das allwissende Internet mit den Blogs und Sammlungen vieler engagierter Köche und Köchinnen. Das eine ergänzt das andere, laßt Euch nicht erzählen, irgendwas davon sei überflüssig!

Informationen kann man nie genug haben. (Genauso wie Bücher allgemein, Schokolade, oder Küchengeräte!)

Aber zurück zum Kochen: Wenn ich mich also endlich für ein Rezept entschieden habe, kommt im Idealfall  dann noch mindestens eines meiner Küchengeräte zum Einsatz, und der Tag ist mein Freund!

 

Hier und heute also Parmigiana di melanzane aus dem kleinen 1,5l-Slowcooker. Das Originalrezept stammt aus

G. Frankemölles Crocky-Blog und ist dort als Rezeptvideo zu sehen. Danke Gabi, du hast uns schon manches tolle Essen beschert!

 

Arbeitsaufwand gefühlt 5 Minuten, Kochzeit etwa 5 Stunden, Genuß, wie man´s nimmt. Ich: Suuuper! Gatte: Wo ist das Fleisch?

 

Zutaten:

1 Aubergine

Olivenöl

Knoblauch

200g passierte Tomaten (hatte ich nicht da, deshalb eine Dose geschälte Tomaten und 1 EL Tomatenmark)

1 - 2 Kugeln Mozzarella

je eine Prise Salz, Pfeffer und  Zucker

1/2 EL Oregano

ca. 2 EL geriebenen Parmesan

 

Den Einsatz des Slowcookers dünn mit Olivenöl ausreiben. Dann die gewaschene und vom Strunk befreite Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit Pfeffer, Salz und gequetschtem Knoblauch einreiben,

In den Einsatz des Slowcookers schichten. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen.

Aus den passierten Tomaten, falls nötig dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker und, wenn man mag, noch einer Knoblauchzehe, eine kalte Tomatensauce anrühren, und diese über dem Mozzarella verteilen.

Da ich relativ viele Auberginenscheiben hatte, habe ich insgesamt drei Lagen mit Aubergine/Mozzarella/Sauce im Wechsel geschichtet, was aber trotzdem sehr gut funktionierte.

Als letzte Lage den Parmesan gleichmäßig darüber streuen.

Dann den kleinen Crocky 5 Stunden auf high arbeiten lassen, und so lange entspannt den Samstagnachmittag genießen!

Oder, wie in meinem Fall, eine Fougasse mit Kräutern der Provence dazu backen!

 

 

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Falafel aus dem Slowcooker

Hm, zur Zeit stehe ich auf orientalische Gerichte! Es geht doch nichts über würzige Snacks mit frischen, salzigen, scharfen und knackigen Komponenten. Wenn es dann noch easy geht, um so besser!

 

Seltsam, aber wahr, Falafel aus dem Slowcooker funktioniert und sie werden tatsächlich auch gut und braun.

Dazu gibts selbst gebackenes, weiches Naanbrot, das mir hier etwas dunkel geraten ist, Kräuterjoghurt mit MInze und Olivenkraut aus dem Garten, und Karottensalat.

 

Zutaten für die Falafel:

 

1 Dose Kichererbsen, abgespült und abgetropft

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

4 Zehen sautierten,  oder 2 Zehen frischen, gequetschten Knoblauch

2 EL gehackte Petersilie

1 Ei

1 TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

2 TL gemahlenen Kreuzkümmel

1 TL gemahlenen Koriander

Cayennepfeffer nach Geschmack

Saft von 1 Limette

1 Tasse Semmelbrösel

Öl

 

Zubereitung:

 

Die abgespülten, gut abgetropften Kichererbsen mit einer Gabel zerdrücken. Nicht zu fein, aber es sollten keine gröberen Stücke übrig bleiben.  Falafel brauchen Biss und sollten nicht matschig sein. Deshalb nutze ich, obwohl bekennender Küchenmaschinenfan, hier Muskelkraft, statt einem Mixer.

Zwiebel, Knoblauch und die restlichen Zutaten bis zum Limettensaft unterkneten, und abschmecken. Dann so viel Semmelbrösel zugeben, dass eine formbare, nicht zu weiche Masse entsteht. Daraus ca. golfballgroße Bällchen formen und diese leicht platt drücken.

Den Boden des Slowcookers (ich habe den 3,5l-Topf benutzt) mit ca. 2 EL Öl füllen, die Bällchen in den Einsatz legen und einmal wenden, dass sie leicht mit Öl benetzt sind. Mit dieser Menge sollte der Boden des Cookers gerade mit Bällchen gefüllt sein,  es macht aber auch nichts aus, wenn sie sich berühren, oder einige in einer zweiten Lage liegen. Sollte das Öl nicht reichen, die restlichen Falafel einfach in einem kleinen, mit Öl gefüllten Teller kurz wenden.

Deckel drauf, und für ca. 2 Stunden auf high garen. Dann den Deckel kurz lüften, wieder aufsetzen, aber diesmal mit einem Holzlöffel einen Spalt offen halten, damit das Kondenzwasser abziehen kann, und die Falafel bräunen . Noch einmal für zwei Stunden auf high stellen.

Wenn man mag, kann man alle Falafel in der letzten Stunde einmal wenden, sie werde seltsamerweise aber auch braun, wenn man sie einfach liegen läßt. Fertig und lecker sind die Falafel, wenn sie rundum schön hellbraun sind.

 

Dip dazu, und genießen!

 

 

 

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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Miraculöse Tomatensauce aus dem Crocky nicht ganz original, aber sie kommt nahe ran

Ok, Tomatensauce kann nun wirklich jeder. Zur Not Deckel auf, heiß Wasser drauf! Und, ich geb es zu, ich mag die bekannte miraculöse Gewürzmischung aus der gelb-roten Packung. Wahrscheinlich, weil die  nach Kindheit schmeckt.

Aber, das sollte ja wohl auch frisch gehen!

Nun sind die beiden Hauptaromalieferanten beim berühmten Vorbild Sellerie und Oregano. Also: Versuchsreihe rote Nudelsauce läuft!

Und hier nun mein Resultat. Nicht ganz, wie das Original, sondern deutlich fruchtiger. Natürlich funktioniert das genauso in einem schnöden Topf, aber ich wollte 1. den 1,5 l-Slowi mal wieder einsetzen, und glaube 2. noch immer daran, dass langsames, langes Garen das Aroma verstärkt. Ausserdem liebe ich es, alle Zutaten kurz klar zu machen, und dann den Deckel drauf zu legen, um alles für drei Stunden zu vergessen. Am besten morgens in den Topf, dann nen Timer stellen, und abends empfängt uns das Essen, wenn wir heim kommen!

Und ja, man kann den Slowcooker allein lassen. Dafür ist er ja gemacht....und ja, ich war auch erst skeptisch, aber es funktioniert!

 

Zutaten für den kleinen 1,5l-Slowcooker:

 

ca. 100g Knollensellerie, sehr fein geschnitten

1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1 Handvoll Kirschtomaten, geviertelt

1 EL Öl

1 gehäufter TL Zucker

1 Prise Salz

2 gehäufte TL getrockneter Oregano

3 TL Instant Gemüsebrühe

1 (400g) Dose geschälte Tomaten

1 (680ml) Flasche Tomatensugo

 

Easy peasy Zubereitung: Gemüse sehr fein schneiden und im Öl ein paar Minuten anbraten. Zum Schluß die Dosentomaten dazu geben und zwei Minuten mitköcheln. Dann alles in den Einsatz des kleinen Slowcookers füllen, Sugo und Gewürze dazu geben und mischen. 3 Stunden auf high köcheln, nochmal abschmecken, und das sollte es dann schon sein! Einfacher geht es fast nicht!

 

 

 

 

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Schoko-Knabbermix aus dem Slowcooker

Ok, das muss man nun wirklich nicht im Slowcooker machen, aber wenn man schon einen hat, warum nicht? 

 

Wie es der Zufall will, hab ich einen...ok, zwei....bisher.

Jaaa, ich habe ne Menge seltsamer Kochgeräte. So what? Ansonsten bin ich völlig normal. Fast völlig. Oder zumindest oft. Nicht. Egal. 

Dafür koche ich ja auch nur völlig normale Sachen. Wie hier:

Salziges Knabbermix mit Schokoüberzug. Völlig normal. Optisch nicht der Brüller, aber so gut! Ok, von Kochen kann man nicht unbedingt sprechen, aber hey, dies ist mein Blog, ich koche, was ich will! 

 

Aus dem 3,5l Slowcooker bekommt man natürlich eine ganze Menge, ich nenne es mal wohlwollend Häufchen.  Egal. Schokolade UND salziges Knabberzeug auf einmal! Was will man mehr?

 

Die Zutaten können natürlich ganz nach Geschmack variieren. ich hatte folgendes drin:

 

150g Black Pepper Erdnüsse

150g gesalzene Cashewnüsse

250g Sultaninen

3 Handvoll Salzbrezeln

1 Packung Knabbermix mit Fischli, Kräckern, Salzstangen, usw...

6 Tafeln à 100g Vollmilchschokolade

2 Tafeln à 100g Zartbitterschokolade

 

Das Rezept ist nun wirklich kein Hexenwerk: Nüsse und Knabberzeug in den Slowi, die Schokolade drüber verteilen und den Deckel auflegen. Nun wird alles 2 Stunden auf low erwärmt und anschließend durchgemischt.

Vorteil: Die Schokolade brennt nicht an, und man kann nebenher wunderbar andere Couchpotato-Tätigkeiten erledigen, wie zum Beispiel ein nach der Anstrengung dringend nötiges Schläfchen.

Wenn alles gemischt ist, kleine Häufchen (ok. blöde Assoziation, aber wie soll ich es sonst nennen?) auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, und alles einige Stunden trocknen lassen.

 

Es schmeckt echt besser, als es aussieht! Deutlich!

 

 

 

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Knabbernüsse im Senfmantel aus dem Slowcooker

Das fällt nun wirklich in die Rubrik Experimente:

Seit meinem ersten Englandbesuch liebe ich Salt&Vinegar-Chips, und eigentlich wollte ich mit Essig und Nüssen experimentieren, wie sie in Alabama wohl gerne gegessen werden. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich dann allerdings auf einen Hinweis gestoßen, dass man in Kanada gerne in Bars Biernüsse mit Senfgeschmack anbietet, um den Getränkekonsum anzukurbeln. Logischerweise musste ich das sofort ausprobieren.  Nicht das Bier, die Nüsse!

 

Sie sehen wenig spektakulär aus, aber sie schmecken echt nach Senf! Ziemlich...interessant. 

Ausserdem kam so mal wieder mein kleiner 1,5l-Slowcooker zum Zuge.

 

Hier das Rezept: 

500g gesalzene Erdnüsse

150g gesalzene Casehwnüsse

1 EL Öl

1 EL grober Senf (ich habe süßen Weißwurstsenf benutzt)

2 EL brauner Zucker

2 EL Senfpulver

1 EL gemahlender Koriander

1 TL Salz

1 TL Chilipulver

1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Den 1,5l Slowcooker 15 Minuten auf high vorheizen. Dann kommen die Nüsse hinein, Öl und Senf glatt rühren und über die Nüsse geben. Nun vorsichtig mit einem Gummispatel, oder am besten mit den Händen so lange mischen, bis alle Nüsse leicht überzogen sind. Die Gewürze in einer Schüssel gut mischen und über die Nüsse streuen.  Uuuund: Wieder mischen!

Nun kommt der Deckel drauf und der Slowcooker wird auf low gestellt.  Zwei Stunden leicht rösten und dabei etwa alle zwanzig gut durchmischen. Zum Schluß werden noch 30 Minuten auf high mit geöffnetem Deckel angehängt, wobei noch ein bis zweimal alle 10 bis 15 Minuten gerührt wreden sollte. Auf einem Backblech auskühlen lassen, und schon mal das Bier kalt stellen!          

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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Sautierter Knoblauch aus dem Slowcooker

Der kleine Slowi mit 1,5l Inhalt ist bestens für die Zubereitung von Gerichten für 2 Personen geeignet, aber eben auch, um lustige Küchenexperimente damit zu veranstalten.

Eins davon, und noch dazu ein gelungenes, sind sautierte Knoblauchzehen. Also langsam in ca. 80 Grad heißem Öl gar gezogene Zehchen.

Warum das, fragt man sich. Ganz einfach; Weil es geht! Und weil man nicht daneben stehen bleiben muss. Arbeitszeit ca.15 Minuten, den Rest erledigt der Slowcooker.

Die Zehen und auch das dazu gehörige Öl, werden herrlich knoblauchig mild und nicht zuletzt hat man so immer Knoblauch zum Kochen auf Vorrat, ohne dass die Finger jedes mal wieder stinken.

Angeblich soll man nach dem Genuss auch nicht ganz so penetrant müffeln, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. 

Jedenfalls werden die Zehen so weich, dass man sie locker aufs getoastete Baguette streichen, oder statt Kräuterbutter aufs Steak drücken kann. In etwas Balsamico und nach Belieben gewürzt, sind sie auch als kleine Tapas super, und letztlich ist das Öl eine tolle Zutat zu Spaghetti.

 

Wie machen? Ganz einfach: Man nehme (ha! das wollte ich schon immer mal schreiben!) mehrere Knollen Knoblauch und vereinzele die ungeschälten Zehen. Falls sich keiner findet, der einem das überaus lästige Schälen der kleinen Dinger abnimmt, bringt man einfach Wasser zum Kochen, wirft die Zehen hinein, schöpft sie nach ca. 20 Sekunden mit einem Schaumlöffel ab, und schreckt sie in einer bereitstehenden Schüssel mit kaltem Wasser ab. So behandelt lassen sie sich wie blanchierte Mandeln einfach aus der Schale flutschen. Zur Not muss man mit einem kleinen Messerchen die harte Stelle am Keim abschneiden, dann geht das ganz locker von der Hand (wollte ich auch schon immer mal schreiben!).

Ich hab die Zehen dann auf einem Küchentuch abgetrocknet, und in den Slowcooker geworfen. Dann wurden sie mit neutralem Öl (ich hatte Rapsöl) komplett bedeckt. Deckel drauf, zwei Stunden auf high (wenn man sie vorher nicht blanchiert hat, eventuell auch 2,5 Stunden),  dann ist der sautierte Knoblauch fertig zur weiteren Verwendung. 

Ich habe sie in mehrere kleine Gläser abgefüllt. Mit Öl bedeckt sollen sie so mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sein. ...meine allerdings nicht, weil sie schon am nächsten Tag gefuttert wurden und der letzte Rest uns heute Abend wunderbares Knoblauchhuhn beschert hat. 

 

 

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schnell gebratene Asianudeln mit Spargel und Huhn

Nudeln und Spargel aus dem Wok

Wenn bei uns das Pizzataxi vorfährt, ist das in drei von vier Fällen falsch benannt, denn Pizza hat es echt selten im Gepäck bzw. der Warmhaltetasche.

Zumindest, wenn es zu uns unterwegs ist. 

Der Gatte bestellt für gewöhnlich irgendwas mit Flaiiiiiiisch und bei mir sind es verdächtig oft gebratene Asianudeln, mal mit Garnelen, mal mit Ente, mal vegetarisch aber am häufigsten eigentlich mit Huhn. 

Die bringt der nette Fahrer dann bis an die Tür, die Nudeln sind echt lecker und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen. Fast, denn eigentlich könnte man die ja ziemlich flott selbst klöppeln.

Was soll ich sagen, ich bin auch gerne mal ein wenig faul.

Fact of life. 

Heute hab ich aber grünen Spargel im Kühlschrank und der muss nicht nur weg, nein, der soll auch in den gebratenen Nudeln landen.

Deshalb bleibt das Pizzataxi heute mal in der Garage, ich packe jetzt den Wok und die Kochstäbchen aus und rührbrate zur Abwechslung mal selbst. Nudeln und Spargel aus dem Wok

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mein Lieblingsdressing

cremiges Salatdressing mit Joghurt, Saurer Sahne und Kräutern

Der erste Sonntag im Monat... Ihr wisst, was das heißt?!

Richtig, die Leckeres für jeden Tag-Blogger sammeln heute mal wieder Rezepte.

Unser Thema lautet in diesem Monat “Gutes im Glas”
Ooookay, es gibt hier ja schon eine ganze Menge Zeug im Glas: Eingelegtes, Chutneys, Saucen, Salate und Suppen, Gewürzmischungen und ich weiß nicht, was nicht noch alles in Ball Jar, Mason Jar und Weckgläsern Platz gefunden hat. Entsprechend stehen im Vorratsraum zwei große Kisten mit allerlei Glaswaren. Fragt mal den Herrn zimtkringel...

Aber hey, unverhofft kommt bekanntlich oft und man kann ja nie wissen, wann einen ein plötzlicher Einweck-Anfall überkommt und man notfallmäßig Marmelade, Gurken oder Wurst einkochen muss.

Alles schon vorgekommen.

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Schweizer und Schwäbischer Wurstsalat

Schweizer Wurstsalat und Schwäbischer Wurstsalat

Zu Hülf! Zu Hülf! 

Ein rezepttechnischer Hilferuf schallt durch die Nacht!
Tadaaaaa! Frau zimtkringel to the rescue!

Ich werfe mein Superheldinnen-Foodblogger-Cape über und starte durch! Ziiiiiiiiinggggggg!

 

Ja. Nein. Also, mit viel gutem Willen könnte man es vielleicht so auslegen. Tatsächlich hat der Gatte mich einfach gefragt, ob ich denn ein bestimmtes Rezept auf dem Blog hätte, denn ein Freund hätte es furchtbar gerne.

Beide sind momentan ein wenig auf dem Gesundheitstrip, deshalb sollte es sich auch um ein Salatrezept handeln.

Extrem gesund. Hüstel. Wurstsalat

 

Die Wikipedia sagt, Wurstsalat sei ein mit Essig, Öl und Zwiebeln sauer marinierter Salat aus Wurst, meist Brühwurst wie Lyoner. Ok. Ich sage, Salat ist hier Definitionssache, aber Wurstsalat ist einfach extrem lecker ... vorausgesetzt, man ist kein Vegetarier oder gar Veganer.

Dann ist Wurstsalat schlichtweg eine Frechheit.

Wir gehören aber zum Team Yummie! Wurstsalat! Und es ist höchste Zeit, dem hier mal eine Bühne zu geben.

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Böhmische Hefeknödel wie meine Mama sie gekocht hat

große Hefeknödel nach böhmischer Art

Uuuuuund hier sind sie nun, die Böhmischen Hefeknöfel, wie meine Mama Erika sie zur Dillsauce serviert hat. 

Für unsere Familie eines der absoluten Leibgerichte, das schon unsere Oma Marie so auf den Tisch brachte. 

Es handelt sich um luftige, elastische, längliche Knödel, die nach dem Garen in Scheiben geschnitten werden. 

So ein Knödel reicht schon mal locker für mehrere Portionen. Gegessen werden sie normalerweise zu Gerichten mit viel Sauce.

Bei uns eben zu besagter Dillsauce aber auch zu Svickova - Rind in böhmischer Sauce sind sie großartig. 

Sie schmecken frisch zubereitet am Besten, meine Mama hat die ganzen Knödel aber oft auch über Wasserdampf nochmal aufgewärmt bzw. warm gehalten, bis endlich die ganze Familie zum Essen da war. Das Originalrezept, das mir meine Mama hinterlassen hat, war entsprechend auch für vier mittelgroße Knödel gedacht. Ich habe hier nur die halbe Menge genutzt und daraus einen Knödel fabriziert, der fast den Topf gesprengt und locker acht dicke Scheiben geliefert hat. 

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Erbsen-Crostini

knrusprige Brotscheiben mit einem Mus aus grünen Erbsen, dazu Burrata und Dill

Kennt Ihr das auch? Ihr bekocht andere Menschen wirklich gerne. Trotzdem freut Ihr Euch, wenn mal alle weg sind und es endlich mal das gibt, was Ihr und nur Ihr allein mögt?

Keiner, der mit hochgezogenen Augenbrauen in den Topf guckt. Niemand, der vernehmlich durch die Nase schnaubt, wenn er meine Experimente oder gar gesunde Sachen essen soll?

Nun, das ist bei mir heute mal der Fall! Hurray!

Während es bei solchen Gelegenheiten für mich dann schon auch mal Pizza aus der Kühltruhe gibt oder ich es mir mit einem schnellen Burger gemütlich mache, habe ich heute Zeit, viel Zeit! Und vor allem auch Lust, etwas buntes, knuspriges zu basteln.

Trommelwirbel, es gibt weder Leber noch Kürbis, Knödel oder Spargel (meine liebsten Simone-ist-allein-daheim-Speisen), nein, heute gibt es Erbsen! Nur für mich!

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Mama Erikas Rindfleisch in Dillsauce

böhmische Dillsauce mit Rindfleisch und Hefeknödeln nach dem Rezept meiner Mutter

Falls Ihr jemals den Header von zimtkringel gelesen haben solltet, wisst Ihr vielleicht, dass meine Kochgeschichte in den Küchen meiner Omas, meiner Mama und der restlichen Familie begonnen hat und eben diese Familie ihre Rezepte für gewöhnlich etwas vage hielt. 

Auf die Fragen was, wie viel, wann, warum kam oft genug die Antwort "Das merksch dann, musch halt probieren."

Es wurde und wird aus dem Bauch und von Herzen gekocht. Rezepte hat(te) man im Kopf und auf der Zunge.

Dabei gab und gibt es viele Gerichte, deren Weitergabe an diese und nach Möglichkeit weitere Generationen uns wichtig ist.

Schon allein, weil wir sie alle gerne bei Mama und Oma gegessen haben. Einige habe ich hier bei zimtkringel über die Jahre gesammelt. Einige hat meine Mama auch extra für den Blog noch einmal gekocht, mir dann das Rezept zumindest der Spur nach diktiert und mich nebenher fotografieren lassen. Bei Mama Erikas Apfelstrudel fungierte sie vor fast zehn Jahren sogar als Handmodel. 

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Farmersalat

Farmersalat mit Weißkohl, Sellerie, Karotten, Apfel und cremigem Joghurt-Mayo-Dressing

So. Die Sache ist ja die: Ich mag unheimlich gerne Gemüsesalate aller Art.

Also so mit rohem Gemüse. Besonders gerne Krautsalat aka Cole Slaw in sämtlichen Variationen.

Nun gibt es da zwei Haken: Schwierigkeit eins, der Gatte ist kein Fan. Schwierigkeit zwei, es gibt bereits gefühlt zwölfzig Rezepte dazu bei zimtkringel. 

Aber: Ich habe eine ganz persönliche monatliche Überraschungstüte abonniert, soll heißen, ich bekomme eine Obst- und Gemüsekiste geliefert und ab und zu ist da halt auch mal ein kleiner Krautkopf drin. Diesmal auch. 

Ich: Hurray! Der Mann: Uff!

 

So, nun, da ich diese grammatikalisch nicht ganz richtige und inhaltlich einigermaßen verworrene Einleitung hinter mich und Euch gebracht habe, sag ich mal, worauf das hier hinaus läuft: Farmersalat.

Nix anderes, als noch ein Gemüsesalat und ja, Weißkohl ist auch drin. Heißt diesmal nur anders.

 

Dafür passt mein Rezept ganz wunderbar zum laufenden Blogevent CCXXX bei Zorra vom kochtopf mit Host Tanja vom Blog Schlundis. Thema ist nämlich Alles rund um den Rost – Grillideen, Beilagen & Sommergenuss 

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Röstzwiebeln aus dem Airfryer

Röstzwiebeln ganz easy in der Heißluftfritteuse zubereitet

Ich habe einen Schweizer Mann, der seit gut 25 Jahren in Schwaben lebt. Bei seinem allerersten Besuch in Schwabilon, lange, ehe es überhaupt spruchreif wurde, dass er eines Tages hier landen würde, wollte ich ihm unser Ländle ein wenig nahe bringen und habe den armen Kerl gezwungen, mit mir auf einen unserer Aussichtsberge zu wandern, um dort Burg und Burgrestaurant zu besuchen. 

Immer mit dem Versprechen, dass es oben auf der Feste einen ganz wunderbaren Schwäbischen Rostbraten geben werde.

Nun bin ich ja mal so gar kein Outdoormensch, dachte aber, der Mann kommt aus den Bergen, also würde er eine kleine Bergtour wohl zu schätzen wissen.  

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Piccata di Pollo mit Gemüsesalat

mit Paremsan panierte Hühnerschnitzel aus dem Backofen

Ich mag so gerne Schnitzel!

Am liebsten die ganz knusprig panierten Wiener Schnitzel mit schöner, luftiger Panade und gerne einem Salätchen dazu.

Neulich habe ich eine Sendung dazu gesehen, die sich ohne Witz eine gute halbe Stunde mit der Kunst des echten, richtigen Schnitzebratens, pardon, Schnitzelbackens beschäftigt hat.

Und ich fand es spannend! 

Nun bekomme ich so ein paniertes Schnitzel zur Not auch hin, aber so eine richtige Heldin bin ich nicht. Deshalb geh ich, wenn es knuspern soll, auch gerne zur Dorfgaststätte des Vertrauens. Gehen ist hier wörtlich zu nehmen, denn wir wohnen keine 200m davon entfernt - und bestelle mir SchniPoSa. Richtig. Schnitzel mit Pommes und Salat. Ganz schnöde und langweilig. So bin ich. Bissi vom Dorf. 

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Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Dinkelsotto mit geschmolzenen Ofentomaten

Risotto mal mit Dinkel statt mit Reis und dazu geschmolzene Backofentomaten mit Rosmarin und viel Knoblauch

enthält Werbung* Heute ist es soweit: Am 9. Mai feiert die SchapfenMühle den Tag des Dinkels und wir hier bei zimtkringel feiern mit. 

Nachdem ich letzte Woche schon nicht widerstehen konnte, und quasi vor dem Termin unbedingt schon schwäbische Dinkel-Kartoffel-Stecken mit Käse-, Salz-Kümmel- und Gewürztopping gebacken und natürlich auch gevespert habe, zeige ich Euch heute - diesmal termingerecht zum Foodfeiertag - dass man mit Dinkel nicht nur backen kann. 

Heute gibt es Dinkelsotto aus Dinkel wie Reis, der leckeren Reis-Alternative aus dem Angebot der SchapfenMühle. Getoppt wird es mit mediterranen Ofentomaten.

So ist das bei Foodbloggern, Ihr wisst schon.

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rahmiger Mangold

Rahmgemüse mit Mangold schmeckt pur oder als Beilage

Ich musste tatsächlich das halbe Jahrhundert erreichen, ehe ich das erste Mal in meinem Leben Mangold zubereitet habe. Vor ziemlich genauch drei Jahren habe ich für den leider nicht mehr laufenden Foodblogger-Jahreskalender Saisonal schmeckt´s besser Malfatti aus Mangold mit brauner Butter gebastelt. Damals war es übrigens eine echte Gugelfuhr (Kennt Ihr das Wort? Schwäbisch! Schlagt es nach!), Mangold auf unserem Wochenmarkt zu bekommen. 

Dabei ist Mangold, in der Schweiz Krautstiel genannt, eine uralte Kulturform der Rübe, verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe und wurde früher sogar zur Zuckergewinnung genutzt. Diesmal bin ich gleich zum Bio-Stand des Vertrauens gegangen und siehe da: bunter Mangold körbeweise!

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kleine Donauwelle

die gute, altmodische Donauwelle, hier einmal in der kleinen Version

Mein Lieblingskuchen? 

Neben dem Apfelstrudel meiner Mama Erika ist das mit Abstand Donauwelle. So richtig schöne altmodische Donauwelle. 

Und Käsekuchen. Und Schwäbischer Träubleskuchen

Und Marmorkuchen, aber nur, wenn Thomas den backt.

Und Himbeerkuchen. 

Ok, wenn man das so liest, merkt man es nicht so sehr, aber Kuchen ist eigentlich nicht so arg meins und steht relativ selten auf unserem Speiseplan.

Nun haben aber die Leckeres für jeden Tag-Blogger für den Mai das Thema Lieblingskuchen gewählt und plötzlich stand ich vor der Frage, was denn eigentlich mein Lieblingskuchen sei.

Ok, siehe oben. Tja, und dann musste ich  erstmal in meinem eigenem Verzeichnis nachlesen, ob die Donauwelle bei mir nicht schon irgendwo aufgetaucht ist.

Zu meiner eigenen Überraschung gab es sie bislang nicht.

Dabei durfte sie früher praktisch bei keinem Geburtstag und keiner Konfirmation fehlen.

Also sollte es Donauwelle werden. Die ist normalerweise aber ein richtig großer Blechkuchen. Mit ein Grund, warum es die früher bei unseren riesigen Familienfesten praktisch immer gab. 

Da wir dieser Tage ja nur noch ein kleiner Kuchenesserkreis bei zimtkringel sind, bastle ich hier eine kleine Ausgabe davon. 

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Dinkel-Kartoffel-Stecken

knuspriges Gebäck, das lange frisch bleibt: Vesperstecken mit Dinkel und Kartoffeln im Teig und herzhaftem Topping

enthält Werbung*  Ich weiß ja nun nicht, wie sehr Ihr Euch mit irgendwelchen Nahrungsmittel-Feiertagen beschäftigt.

Das verlangt auch kein Mensch. ...es sei denn, Ihr seid vielleicht Foodblogger. Dann rücken so weltbewegende Daten wie z.B. der Tag des Cheeseburgers oder womöglich der Tag der Piña Colada in den Fokus. Oder auch nicht...

Am 9. Mai ist auf jeden Fall der Tag des Dinkels und das ist nun tatsächlich für unsere Region einigermaßen spannend, sitzen wir doch als "Blog aus dem Herzen des Schwabenlandes" praktisch im traditionellen Zentrum des Dinkelanbaus.

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zweierlei Palmiers

Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

Kennt Ihr das schnellste Gebäck überhaupt? Palmiers! Hörst sich fancy an, gell?

Bissi nach Konditor, bissi nach französischer Patisserie, bissi nach Luxus.

Jo. Also. Wir kommen vom Land. Bei uns heißen die Dinger Schweineöhrchen. Nicht ganz so fancy aber lecker sind die kleinen knusprigen Dingerchen allemal. 

Und extrem easy in der Herstellung, sollten sich kurzfristig Gäste ankündigen oder Euch der kleine Knusperhunger überfallen.

Kann ja alles mal passieren. 

Ich wollte eigentlich nur auf die Schnelle etwas Knuspriges zu einer Einladung mitbringen und hatte allerlei Kuchen im Sinn. 

Dann setzte aber nicht nur die Faulheit ein, nein, mir ist noch dazu eingefallen, dass einer der Beteiligten nix Süßes mag.Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

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kleiner Nusszopf mit Streuseln

kleiner Hefezopf mit Haselnussfüllung

Mit fortgeschrittenem Alter - und glaubt mir, an so manchem Morgen empfinde ich mein Alter als deutlich fortgeschritten - wird der Kreis der Lieben, die mit am Kaffeetisch sitzen oft spürbar kleiner. Das ist auch bei uns so. 

Nun könnt Ihr entweder Eure eigene Kuchenzufuhr deutlich steigern, in Kauf nehmen, dass man das ein oder andere trocken gewordene Kuchenstück entsorgen muss - was meinem Schwabenherz natürlich furchtbar zuwider ist - beginnen, rundum Gebäck zu verteilen oder Ihr backt ab sofort einfach kleinere Brötchen, bzw. in diesem Fall deutlich kleinere Kuchen.

Ich habe festgestellt, dass es gar nicht so viele Rezepte gibt, die genau auf unsere Bedürfnisse im Zwei-Personen-Haushalt mit mäßigem Kuchenappetit zugeschnitten sind. Also bastle ich mir selbst welche.

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Larb Gai - Laotischer Salat mit Huhn

Larb Gai - Hähnchensalat nach laotischem Rezept

Tja, Gewohnheiten...

Je älter ich werde, desto lieber und beständiger halte ich an Gewohnheiten fest. 

Eine unserer liebsten Regelmäßigkeiten ist unser allwöchentlicher Foodie Friday. Soll heißen, am Freitagabend gehen Muddi und Vaddi zimtkringel mit den immer gleichen Freunden weg und kommen satt und zufrieden wieder heim.

Und weil unsere Freunde in der selben Altersklasse sind, halten auch sie gerne an Gewohnheiten fest. Eine davon ist, dass unsere liebe Freundin in einem bestimmten Restaurant gerne die Speisekarte studiert, um dann unweigerlich bei ihrem Lieblingsessen zu landen: Larb, Salat aus gehacktem Fleisch, einem der Nationalgerichte

der Demokratischen Volksrepublik Laos . 

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Pesto alla Genovese aus dem Mörser

Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

enthält Werbung* Meinen Hang zu schönem, wertigen Küchengedöns habe ich hier ja nun schon mehrfach aufblitzen lassen. Ok, oft.

Ja, ich weiß. Langweile ich Euch? Nö, oder? 

Ich mag einfach alles, was man auf Herd und Tisch nutzen kann, vorausgesetzt, es taugt und kann was.

Das darf dann gerne brummen, klappern, klingen, klirren oder wie im heutigen Fall auch mal leise vor sich hin wummern.

Soll heißen, ob mit Strom oder ohne, aus Glas, Metall, Porzellan oder Stein? Gerne!

Vorausgesetzt, die Qualität stimmt. 

Nun hat man mir schon länger mal beim schwäbischen Italiener des Vertrauens nahegelegt, ich möge mal echtes Pesto zeigen auf diesem, meinem Blog.

"Oimol was Gscheits." Tja. Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Hoisin Ribs Soho-Art

Spareribs in asiatischer Marinade, im Backofen gegart

Vor vielen Jahren, es muss Anfang der 90er gewesen sein, saßen zwei damals noch recht junge Touris aus Deutschland in einem chinesischen Restaurants im Londoner Stadtteil Soho und verblüfften das Service- und Küchenpersonal. Nicht etwa, weil wir (ja, ich gebe es zu, ich war die eine davon, die andere war eine liebe Freundin, deren Namen ich hier nicht nennen will. Hüstel. Carina!) so toll gewesen wären oder so elegant, eloquent oder weltgewandt. Nein, weil wir es fertig brachten, uns zu zweit durch die halbe Speisekarte zu futtern. Noch dazu in einem Restaurant, das etwas abseits der Tourirouten lag und eher von älteren chinesischen Herrschaften frequentiert wurde. Unsere Anwesenheit und vor allem die Menge, die wir zwei vertilgen konnten, war anscheinend so verblüffend, dass an einer Stelle das Personal aus der Küche kam, um uns ganz offen zu bestaunen. Wahre Geschichte!

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Chicken Rasam - indische Hühnersuppe

Hühnersuppe nach indischem Rezept

Also gut, das läuft jetzt unter Küchenexperiment: Ich koche heute eine Indische Hühnersuppe Chicken Rasam. 

Experiment deshalb, weil wir neulich in einem indischen Restaurant eine Naatu Kozhi Rasam, also eine Suppe vom Landhuhn gegessen haben und allesamt ziemlich begeistert waren. Die war so gut!

Klar, dass ich danach gleich losgetrabt bin, um ein Suppenhuhn zu kaufen.

Problem: Mittlerweile habe ich etwa zwanzig Rezepte gefunden, die der Optik nach der Suppe vom letzten Restaurantbesuch sehr, sehr nahe kommen. Leider sind die Rezepte sehr unterschiedlich und jetzt weiß ich ja auch nicht...

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Fenchelkranz

knuspriger Brotkranz aus Baguetteteig mit Fenchel

Es ist der erste Sonntag des Monats und wie es der Zufall will, ist noch dazu Ostern.

Früher gab es bei uns da oft den netten Osterbrunch mit Familie und/oder Freunden. In diesem Jahr gehen wir alles deutlich kleiner und ruhiger an. 

Aber gut essen kann man ja trotzdem, gell? Während Thomas der zur-Not-ess-ich-Wurst-auch-ohne-Brot-Fraktion angehört, brauche ich meine  Kohlenhydrate. Vorzugsweise in Form eines knusprigen, aromatischen Brotes. Da passt das Thema der Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger für mich ganz formidabel: Brot & Brötchen-Rezepte.

Ich habe mich für einen Baguettering mit Fenchel entschieden. Der schmeckt richtig gut mit Frischkäse, aber passt, wie man weiter unten sieht, auch wunderbar zu Gegrilltem. Schau mer mal, wer an diesem Ostersonntag die Eiersuche schon beendet hat und blogmäßig am Start ist. Hier kommen die Brote und Brötchen der werten Kolleginnen und Kollegen:

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schnelle Gnocchi mit Frischkäse

schnelles Feierabendrezept mit Gnocchi und Frischkäse-Tomatensauce

Es gab mal eine Fernsehwerbung, die mit dem kleinen Hunger zwischendurch warb. Oder war es das Elf-Uhr-Loch? Oder der Milchjieper?

Wenn ich es mir recht überlege, war es wohl alles zusammen... und wenn ich es noch genauer betrachte, läßt das echt tief blicken, was meinen Medienkonsum angeht. Wie dem auch sei. Den kleinen, schnellen Hunger zu Unzeiten kennt wohl jeder. Nun sollte man meinen, das sei bei Foodbloggers daheim kein großes Problem. Da wird kurz ein Kapaun mit Kräuterfüllung in den Backofen geschoben, ein paar frische Trüffelscheibchen über die Herzoginkartoffeln gerieben und die Sauce mit teurem Cognac flambiert.

Ja, is klar. In diesem Sinne: Heute gibt´s schnelle Gnocchi aus dem Kühlregal mit tomatiger Frischkäsesauce. Lasst mich nachdenken...

15 Minuten vom Hüngerchen bis zum Teller?

Ja, könnte wohl hin kommen. 

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Karotten-Apfel-Salat

Salat mit Apfel, gedünsteten Karotten und Sesam

Neulich beim Einkauf: "Wir brauchen noch ein paar Karotten. Ein kleines Bund reicht. Einfach ein paar zarte Möhrchen um Knabbern."

Frau zimtkringel rennt durch die Gemüseabteilung, greift ein paar feine, kleine Karotten und läßt das Auge schweifen. Huh, Karotten, so weit das Auge schweift. Was ist denn heute los? Karottenschwemme? Locken wir den Osterhasen an? Nein, wahrscheinlich werden die eingekellerten Rüben von der letzten Ernte auf den Markt geworfen, ehe die neue Ernte kommt. Um es abzukürzen:

Wir besitzen neuerdings neben dem Minibund feiner Karotten einen 3kg-Sack Riesenkarotten. Und mit Riesenkarotten meine ich tatsächlich riesige, massive Teile. Riiiiiiesig! Die musste ich einfach kaufen. 

Ich sehe viele, viele orangefarbene Gerichte in unserer nahen Zukunft. Und ich sehe ausserdem einen etwas irritiert guckenden Herrn zimtkringel, der wahrscheinlich zunehmend verwirrter sein wird, wenn sich in jeder Mahlzeit, aber auch wirklich jeder Mahrzeit irgendwo Karotten finden werden. Ich mag Karotten. Deshalb gab es die letzten Tage auch schon Karottenkuchen. So!

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Klitzekleiner Karottenkuchen

Karottenkuchen ganz ohne Nüsse im Teig, gerade groß genug für zwei hungrige Kuchenesser

Wie beim letzten (vorletzen? dem davor?) Artikel erwähnt, habe ich ein leichtes Einkaufsproblem, was Lebensmittel angeht. 

Soll heißen, ich kann Superdupersonderangeboten never ever widerstehen. Zumindest, wenn die Qualität stimmt. So kommt es auch, dass wir neuerdings glückliche Besitzer eines ziemlich großen Vorrats an Monsterkarotten sind. Seither gibt es bei uns ziemlich viele Karottengerichte.

Und wie sich der nicht angetraute Ehegatte darüber freut! Nicht.

Gleichzeitig kündigt sich Ostern ja nun schon deutlich an. Ha! Zeit für Karottenkuchen! Juhuuu! Bei meiner Vorliebe für Karotten natürlich nicht das erste Rezept dazu, wie Ihr Euch wahrscheinlich denken könnt. Guckt mal den Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting oder auch den Karottenkuchen mit Mixed Spice an! 

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Marry Me Pasta

Marry Me Pasta, Orecchiette mit Hähnchen in einer tomatigen Sahne-Parmesan-Sauce

Cool, wenn man so uncool ist, dass man ein Rezept in einem englischen Foodyblättchen findet, es nachkocht, für gut befindet und dann, bei der nachträglichen Recherche bemerkt, dass das Ganze vor zwei, drei Jahren wohl ein viraler Internethype war. 

Ein Hype, den man als mittelalte, wenig an TikTok & Co. interessierte Frau mal wieder völlig und absolut verpasst hat. 

Nun gibt es ja durchaus Gründe für solche gehypten Trends. 

Ich sage jetzt nicht, dass alle dieser Gründe Sinn machen. 

Der Großteil erschließt sich mir ehrlich so ganz und gar nicht. Bei der Marry Me Pasta mache ich allerdings eine Ausnahme. Die ist nämlich wirklich tatsächlich eindeutig gut.

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Koch mein Rezept - Ninas Schoko-Dattel-Bites

weiße und dunkle Schokolade mit Datteln, Cranberries, Cashewnüssen, Kürbiskernen, Sesam und Mandelmus - so gut!

Alle paar Monate besuche ich im Rahmen der Aktion Koch mein Rezept eine Bloggerkollegin oder einen Bloggerkollegen.

 

Naja, nicht wirklich. Lasst mich das umformulieren und ein wenig ausholen: Die meisten von uns Foodbloggern kramen in ihren Küchen und Kellern herum, fotografieren dann alles im eigenen Studio - respektive Küche, Keller, wo auch immer - und schreiben im stillen Kämmerlein darüber.

Wenig Interaktion mit Menschen, wie Ihr seht. 

Uuuuuund... ja, ich auch, wenn ich es mir recht überlege.

Mittlerweile schon seit ganz schön vielen Jahren. 

Damit unsere Bloggerwelt nicht ganz so klein bleibt, gibt es Menschen, die Aktionen und Events gestalten.

Unter anderem Volker von Volker mampft, der vor einigen Jahren die Aktion Koch mein Rezept, der große Rezeptetausch gestartet hat. Dabei lost er den unterschiedlichsten Bloggerinnen und Bloggern einen fremden Blog zu, den sie virtuell besuchen, aus dessen Repertoire man dann ein Rezept ausprobiert und über dessen Urheber ein wenig berichtet wird. 

Ich mache da schon eine ganze Weile mit und finde es immer wieder spannend, neue oder auch mal altbekannte Blogs und deren Betreiber kennenlernen zu dürfen und ein Originalrezept aus deren Liste nachzubasteln. 

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Hot Cross Loaf synchron gebacken

Ostern naht. Heute ist mir aufgefallen, dass wir hier bei zimtkringel in drei Wochen um die Zeit tatsächlich ein gemeinsames langes Wochenende haben, was bei unseren Jobs selten genug der Fall ist. Damit ist es aber auch höchste Zeit, endlich meinen Speiseplan nebst Einkaufszettel für Ostern zu schreiben. Bin ich ein wenig obsessiv, was Einkaufslisten angeht? Ja. Definitiv. 

Hot Cross Buns standen schon lange auf meinem ewigen Backplan.

Ja, noch ein Plan. Ihr merkt schon, ich habe wirklich viele Listen. Manche sind allerdings eher langfristig angelegt: Abnehmen, Weltherrschaft, Hot Cross Buns... letztlich wurde es mehr aus Versehen eh ein Hot Cross Loaf.

Entsprechend bin ich mir nicht sicher, ob dieses traditionelle englische Ostergebäck ausgerechnet in diesem Jahr mit einem bei uns ziemlich einsamen Osterfest tatsächlich  zur Ausführung gekommen wäre, hätte es Zorra vom kochtopf nicht als Rezept zum 88ten Synchronbacken ausgesucht.

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Avocadobrötchen mit Ei

ja, auch bei zimtkringels gibt es manchmal Avocado mit Ei und Schinken aufm Brötchen

Wie beliebt muss ein Lebensmittel sein, dass eine ganz neue Erkrankung bzw. Verletzung danach benannt wird? 

Richtig, so beliebt, wie Avocado!

Im Ernst, es gibt seit einiger Zeit eine Indikation, die sich Avocado-Hand nennt. Dahinter steckt eine üble Schnittverletzung an der Handfläche oder den Fingern, die beim unvorsichtigen Aufschneiden oder Entkernen von Avocados entsteht und die oft genug einen chirurgische Eingriff an Sehnen und Nerven erfordert.

Das gesagt mache ich mich jetzt gleich daran, meine in der Obstkiste des Monats gelieferten Avocados aufzuschneiden. Vorsichtig natürlich. 

Ich muss die Dinger jetzt verwerten, denn wie immer sind alle gleichzeitig essreif geworden. Von steinhart zu hui-iss-mich-schnell-ehe-ich-matschig-werde in fünf Tagen.  

Also: Avocadobrot-Alarm!

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kleine Apfeltarte für Zwei

kleiner Apfelkuchen mit Mürbeteig und Frangipane

Es war Sonntagvormittag. Die Sonne schien, wir waren sogar ein wenig an der frischen Luft und prompt war es mir extrem nach einem kleinen süßen Sonntagsdingens.

So wie früher, mit Kaffee und Kuchen und viel Zeit. Doch, das wäre schön gewesen.  

In meiner Kindheit gab es praktisch keinen Sonntag ohne Kuchen. Plural. 

Schon allein, weil eigentlich fast an jedem Sonntag irgendjemand von der lieben Verwandtschaft bei meinen Eltern zum Kaffee einfiel. Entsprechend haben meine Mama Erika und Oma Marie häufig und viel gebacken.

Meist am Mittwoch fürs tägliche Nachmittags-Kaffee-Ritual in Omas Küche und am Samstag dann nochmal eben für den Sonntagskaffee.

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Tavuk pirzola - Hähnchenkoteletts auf türkische Art

Tavuk pirzola, marinierte Hähnchenkoteletts nach türkischem Rezept

Unser Samstagseinkauf führt uns oft zum großen Türkischen Supermarkt in meiner Heimatstadt Kirchheim. 

Gut, im Sommer deutlich häufiger, denn Thomas muss dort immer die PERFEKTE (und ich schreibe das mit Absicht groß) Wassermelone kaufen. Das erfordert immer einen gewissen Auswahlprozeß und erstaunlicherweise liegt er selten daneben. 

Der Sommer ist allerdings fern. Immerhin, heute hat der Frühling schon ein wenig ums Eck geguckt.

Tatsächlich waren wir heute unterwegs, weil ich beim türkischen Supermarkt gerne Gewürze und ab und an auch Geflügelfleisch kaufe. 

Momentan ist Ramadan, Muslime fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Zum täglichen Iftar, dem Fastenbrechen am Abend, werden nach den traditionellen Datteln und Wasser in vielen Familen sehr reichhaltige Hauptspeisen gereicht. Entsprechend gut gefüllt war die eh immer wunderbare Fleischauslage beim Markt unserer Wahl. Tja, da konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Hähnchenkoteletts Tavuk pirzola mussten mit! 

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Smashed Radiesle

schnell eingelegte asiatische Radieschen

Na, wie war Euer Tag?

Nasse Füsse bekommen, blöd angeredet worden, den großen Zeh gestoßen, an der Supermarktkasse, die Ihr ausgesucht habt, sortiert einer vor Euch minutenlang seine Kupfermünzen, um dann festzustellen, dass der Betrag doch nicht reicht, dann niest Euch auch noch einer an und zum guten Schluss fällt das Würstchen aus dem Anti-Stress-Hot-Dog, den Ihr Euch eigentlich nach dem Einkauf verdient hattet? 

Jo, kommt vor. That´s life!

Lasst uns Gemüse verprügeln, das hilft! 

Mit Blick auf mein Rezeptverzeichnis könnte man allerdings meinen, ich hätte tatsächlich ein kleines, Wut-Problem. Ich hab schon Gurken geschlagen und Kartoffeln gecrushed und soll ich Euch was verraten?

Das hilft nicht nur, das schmeckt auch noch gut, denn so nimmt das Gemüse deutlich mehr Geschmack vom Dressing bzw. Topping an. Tja, heute müssen also kleine, unschuldige Radieschen dran glauben. Sorry, not sorry, wir legen schnelle, butterzarte Smashed Radish asiatisch ein. Die sind binnen einer halben Stunde verzehrfertig. 

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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herzhafter Pistazien-Frischkäse

Frischkäsecreme mit Pistazien, lecker als Brotaufstrich oder Dip

Ich mache ja nicht bei vielen sogenannten Foodfeiertagen mit, aber auf Einladung der wunderbaren Susan vom Food & Lifestyleblog Labsalliebe habe ich nun schon ein paar Jahre immer am 26. Februar zum Tag der Pistazie ein Rezept am Start. 

Mal aufwendiger, mal weniger aufwendig, aber immer schön nussig und pistazienhaltig, wie es sich gehört!

 

Ok, in diesem Jahr mache ich es mir echt leicht, denn meine herzhafte Pistazien-Frischkäse-Creme ist echt ein rezepttechnisches Leichtgewicht. 

Mal vom Aufwand abgesehen, die Pistazien von Hand schälen zu müssen, kommt die ganze Köstlichkeit mit ganz wenigen Zutaten aus und ist im Handumdrehen (bzw. Mixerumdrehen) fertig. 

 

Ich glaube, ich war etwa sechs Jahre alt, als ich mit meinen Eltern in Istanbul war und dort die ersten Pistazien probieren durfte.

Seither liebe ich die kleinen grünen Nüsschen, die - ja ja, ich wiederhole mich alle Jahre wieder - botanisch gesehen ja eigentlich gar keine Nüsse sind. Lecker sind sie aber allemal. 

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Marmelade Upside Down Cake

gestürzter Orangenkuchen mit Zitrusmarmelade und fluffigem Rührtei

Habt Ihr neulich meine selbstgemachte Zitrusmarmelade gesehen? Ist schon ein paar Tage her, ich weiß.

Ich mag die unheimlich gerne. Vor allem auf warmem Buttertoast zum Frühstück. 

Problem: Ich habe sechs Gläser davon, bin die einzige hier im Haus, die sie gerne mag und wir frühstücken eh nur am Sonntag, wenn überhaupt. 

Nun weiß ich zufällig, dass demnächst schon wieder eine Kiste mit sonnengereiften Orangen bei uns eintreffen wird. Ok, nicht ganz so zufällig. Wir haben eine Crowdfarming-Kiste abonniert und im Moment läuft die Orangenernte in Spanien noch in vollen Zügen.

Hence mehr Orangen, als wir zwei vertilgen können.

Bei aller Zitrus-Liebe, ich habe mich bestelltechnisch mal wieder ein wenig übernommen und verwerte gerade Orangen, wo ich nur kann. 

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich diversen Menschen von der Marmelade angeboten und dann vergessen habe, auch wirklich zu liefern... Ups.

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Rillettes de thon - Thunfischcreme

Thunfischaufstrich mit eingelegtem Paprika - Rillettes de thon

Da sag noch einer, Foodieblättchen wären nicht lehrreich! Lesen bildet und in diesem Fall nährt es noch dazu. 

Ok, ich gebe eine ganze Menge Geld für Kochbücher und -zeitschriften aus, aber hey, erstens ist das mein Beruf und zweitens... man gönnt sich ja sonst nichts, gell? Um die Papierflut in Grenzen zu halten, habe ich mittlerweile zumindest einige Zeitschriften aus dem Ausland digital abonniert, was mir wiederum viele, viele internationale Anregungen beschert.

Jedenfalls bin ich neulich in einer französichen Kochzeitschrift auf ein Rezept gestoßen, das dort unter Rillettes de thon lief.

Das hat mich neugierig gemacht, denn mit Rillettes verbinde ich den traditionellen französischen Brotaufstrich, für den meist Enten- oder Gänsefleisch sehr lange sanft im eigenen Fett gegart und dann fein gezupft wird.

Das landet dann oft mit weiteren erlesenen Zutaten gemischt in einer Art Schmalztopf, um dann als feine, leicht rustikale Vorspeise auf knusprigem Brot zu landen.

Während mein Englisch ziemlich flüssig ist, holpere ich mich schon seit Schulzeiten durch die französische Sprache. Es geht, aber es ist mühsam. Entsprechend musste ich das Rezept zweimal lesen, ehe mir klar wurde, Rillettes de Thon ist ein stinknormaler Thunfischaufstrich aus Dosenfisch und damit genau das, was der männliche Part im Hause zimtkringel unheimlich gerne mag. Den löffelt er ohne Problem auch ohne Brot ruckzuck weg.

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Weckle mit getrockneten Tomaten

Brötchen mit getrockneten Tomaten

Guten Tag, ich bin´s, die Frau mit den zwölfzig Gläschen, Töpfchen und Tiegelchen im Kühlschrank. 

Kennt Ihr das auch? Für ein Rezept braucht es viereinhalb Kapern, drei Löffel Marmelade oder vielleicht eine halbe getrocknete Tomate.

Nachher steht der Kühlschrank voller angebrochener Gläschen und Packungen, die langsam aber sicher immer weiter nach hinten wandern und irgendwann völlig aus dem Gesichtsfeld und damit aus dem Gedächtnis verschwinden. 

Nun stellt Euch das mal bei jemandem vor, der zum einen sehr neugierig auf allerlei Aromen und Geschmäcker ist und der zum anderen, wie es der Zufall will, vielleiiiiiiiiicht einen kleinen Foodblog betreibt. Genau Sherlock, ich spreche von mir. Kühlschrank, Schränke und Keller sind voll und mir tut es schwabenbedingt unglaublich leid, wenn ich etwas irgendwo in den Tiefen der Schränke vergessen habe und das dann entsorgen muss. Ja, ich leide unter erklärter Kühlschrank-Demenz.

Was ich nicht sehe, vergesse ich schlagartig. 

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Matjes-Kartoffelsalat nur für mich

Kartoffelsalat mit Matjes und Apfel

Hab ich schon erwähnt, dass hier im Haus zwei ganz unterschiedliche Menschen wohnen?

Eine, die unheimlich gerne kocht und ganz viel ausprobieren will. Und ein anderer, der vor 26 Jahren gesagt hat, dass es fast nichts gibt, das er nicht essen mag. Kicher. Ja genau.

Einer davon hat seine Meinung mittlerweile geändert. Ratet mal, wer!

Der arme, arme Herr zimtkringel muss immer Sachen essen, die er nicht mag. (Muss er natürlich nicht.)

Aber ich bekomme immer wieder Zuschriften, die voll Mitleid mit dem guten Mann sind.

Um das nochmal zu betonen: In zimtkringeltown  muss niemand Dinge essen, die er oder sie nicht mag. Und es hungert auch niemand, denn wir haben immer einen geheimen Vorrat im Haus: Gar köstliche Ramensuppen und viele, viele Dosen mit Ravioli. Man(n) weiß nämlich nie, wann die komische Foodbloggerin wieder Gerichte kocht, die gegen die Menschenrechte verstoßen. 

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Walliser Cholera - interessanter Name für eine leckere Pastete

Walliser Gemüse-Kartoffel-Pastete Cholera

Wie viele von Euch wohl wissen, stammt der männliche Part von zimtkringel aus der Schweiz, ist aber schon viele, viele Jahre hier im Herzen des Schwabenlandes daheim. Tatsächlich stelle ich immer wieder fest, dass der Mann deutlich mehr Menschen hier im Dorf und der ganzen Umgebung kennt, als das bei mir wahrscheinlich jemals der Fall sein wird.

Trotzdem und gerade deshalb versuche ich mich immer mal wieder an Rezepten aus seiner Heimat. (Suchet im Suchfeld Schweiz, so werdet Ihr finden!) Manche Versuche waren mit mehr Erfolg gekrönt, manche mit weniger. Und während sich einige davon permanent auf unserem Speiseplan halten, laufen andere streng unter "Gut, ich hab´s probiert, sprechen wir nicht mehr darüber...".

Warum ich das jetzt gerade mal wieder erwähne? Nun, weil bei Zorra vom kochtopf mal wieder ein Blog-Event ansteht. Das 226te in Reihe! Diesmal ist Anika von Ani’s bunte Küche Gastgeberin und hat sie hat das Motto Winterküche mit Herz für die Liebsten ausgesucht. 

 

Die Gelegenheit für mich, mal wieder in Schweizer Rezeptverzeichnissen zu kramen und mit einem Gericht ums Eck zu kommen, das meinem ganz speziellen Liebsten heimatliche Gefühle bringen sollte. Also hopp, in SwissMilk, Betty Bossy, Migusto und marmite gekramt und noch dazu alle meine nicht wenigen Schweizer Kochbücher aus den Regalen gezogen und jaaaaa fündig geworden!

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Coq au Vin

Feines Schmorgericht mit Huhn, Karotten, Schalotten und Champignons: Coq au Vin

Der Frühling läßt hier in Schwabilon noch ein wenig auf sich warten, der alpine Gatte schaut in jeder freien Minute Olympische Winterspiele, mich dagegen veranlasst das graue Wetter vor allem zu einem: Schmorgerichte. 

Ja, ich bin eben ein etwas schlichtes Gemüt: Sommer? Essen! Winter? Essen! Morgens, mittags, abends? Für jede Jahreszeit, Tageszeit, Stimmung findet sich mit etwas Geduld das passende Rezept...

Nun ist Coq au Vin, also Huhn in Rotweinsauce nicht zwingend ein Wintergericht. 

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Dublin Coddle

Herzhafter Eintopf mit Wurst, Speck und Kartoffeln: Dublin Coddle

Diesen Februar legen wir bei der Kulinarischen Weltreise eine Sonderrunde ein.

Wir bekochen kein spezielles Land, sondern zeigen diesmal, wie viele Varianten eines Gerichtes es rund um die Welt gibt. 

Thema ist Eintopf weltweit und ich bin schon gespannt, was sich bei den Mitköchinnen und -köchen alles finden wird.

 

Zuerst habe ich ins Nachbarland geschielt und eine ganze Menge französischer Eintöpfe erwogen, angefangen von Ratatouille über Cassoulet bis hin zum Elsässer Baeckeoffe. Irgendwann zeige ich die auch noch, denn die stehen schon lange auf meiner kopfinternen Kochliste.

Dann ging mein Blick kurz gen Skandinavien um letztlich in einer ganz anderen Ecke zu landen: Irland!

Und nein, nix mit Lamm. Danke der Nachfrage. Vielmehr eine ebenso einfaches, wie leckeres Wohlfühlessen mit Wurst, Kartoffeln und Speck: Dublin Coddle!

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Cherimoya

Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

Bei mir findet man extrem selten Vorstellungen von Produkten, Waren, Lebensmitteln oder gar Restaurants.

Das ein oder andere Kochbuch taucht mal auf, aber auch das nur noch sehr selten.

Entweder fehlt mir die Neigung zum Bildungsauftrag oder es liegt einfach daran, dass ich so selten etwas für mich Neues entdecke, das ich noch dazu unter die Menschheit bringen will.

Oder ich bin einfach faul.

Das könnte natürlich auch sein. 

Deshalb, Surprise, Tusch und Applaus!

Ja, ich hab tatsächlich etwas für mich noch Neues probiert!

In meine letzten CrowdFarming-Kiste habe ich mir Cherimoya gewünscht und auch bekommen.Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Apfelkolatschen synchron gebacken

Hefegebäck mit Apfelfüllung und Streuseln

Zeit, die Küchenmaschine heraus zu holen, denn wir haben mal wieder synchron gebacken und das Nachbacken lohnt sich hier garantiert!

Zorra hat zum immerhin 87ten Synchronbacken eine böhmische Spezialität ausgesucht: Kolatschen nach einem Rezept aus dem Newsletter von Andrew (Worldloaf). Mit Klick auf den Link landet Ihr beim englischen Originalrezept. 

Kolatschen kenne ich noch von meiner Oma Marie.

Bei ihr gab es Kolatschen mit Klecksel-Füllung, soll heißen mit Klecksen aus süßem Quark, aus Mohnmasse, Zwetschgenmus und Apfelmus. Alles auf einer Kolatsche. Das mochte ich sehr gerne. 

Zum Synchronbacken soll es eine Apfelfüllung mit Streuseln sein. 

Ich freu mich drauf!

Dieses Rezept funktioniert sowohl mit direktem Durchlauf, als auch mit Übernachtgare. Da ich mal wieder viel zu spät begonnen habe, wird mein Hefeteig die Nacht im Kühlschrank verbringen. 

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Fërgesë Tirane - Albanischer Gemüseauflauf mit Käse

Im Januar 2026 ist die kulinarische Weltreise auf dem Balkan unterwegs.

Albanien ist diesmal das Ziel der Wahl.

Bei einem ersten schnellen Blick auf diverse Kochseiten mit Nationalspeisen war klar, der Herr zimtkringel würde sich freuen. Zitat aus einer Touristikseite: Die albanische Küche ist überwiegend fleischlastig.

Tja, dumm gelaufen für den armen Karnivoren.

Ich habe mir nämlich ein komplett vegetarisches Gericht ausgesucht: Fërgesë Tirane.

Noch dazu mit Feta. Böse Frau zimtkringel!

Fërgesë Tirane, übersetzt Tirana-Auflauf, kommt mit nur wenigen Zutaten aus, was mir wiederum sehr entgegen kommt. 

Bei uns gibt es knuspriges Baguette dazu, in vielen Rezepten wird aber auch gerne Reis als Beilage gereicht. Ich geb´s ja zu, ich habe es mir wieder ganz schön leicht gemacht, aber hey, der Auflauf schmeckt auch jetzt, mitten im Winter wunderbar nach Urlaub. Wenn dieses Jahr die eigenen Tomaten reif sind, mache ich den nächsten Versuch mit sonnengereiftem Gemüse.  

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Rest-vom-Fest-Gugelhupf

Rührkuchen mit Schokolade, Marzipan, Spekulatius, Kirschen und Glühwein... Rest vom Fest! Weihnachten ist vorbei.

Die letzten Lichter und Dekorationen sind nun auch schon eine ganze Weile wieder weg geräumt. 

Selbst ich muss langsam zugeben, Weihnachten ist eindeutig vorbei!

Wenn ich allerdings in meinen Küchenschrank gucke, gucken noch ein paar Reste traurig zurück. Die halbe Tüte Spekulatius will keiner mehr und die Flasche Glühwein steht auch in der Ecke. Letztere hatte ich als super innovative Zutat zu einem Adventsdessert gekauft. Super einfallsreich. Nicht. 

Danach ist die Bombenidee irgendwie verpufft, soll heißen, der erste, zweite, dritte, vierte Advent kam und ging, dann die Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr... und das Dessert kam nie auf den Tisch. Nun wäre ich nicht Schwäbin, wenn ich das gute Zeug verkommen lassen würde.

Wir basteln einen Rührkuchen daraus! 

Übrigens habe ich Samstag beim Einkaufen die ersten Schokohasen in den Regalen entdeckt. Ich weiß ja nun auch nicht... wobei ich zu den Menschen gehöre, die im Hochsommer die ersten Lebkuchen kaufen. Nur ein Paket und dann ist Schluß bis zum Advent. Die essen wir aber zur Not auch bei 30 Grad im Schatten auf der Terrasse. Da kennen wir nix. Osterzeug habe ich aber noch nicht gekauft. 

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Kaeng Phanaeng - Thai Instant Pot Panang Curry

Thai Pang Panang Curry, im Multikocher zubereitet

Nerv, nerv, nerv. Jetzt nervt die alte Frau zimtkringel schon wieder mit ihrem doofen Instant Pot. 

Keine Sorge, das relativ milde Panang Curry könnt Ihr auch im ganz normalen Topf kochen.

Dauert bissele länger, aber hey, es schmeckt trotzdem wunderbar!

Bei mir kommt es noch einmal aus dem Instant Pot und dann, ich verspreche es, lasse ich Euch mit dem Teil auch in Ruhe... ach nee... stimmt ja nicht. So ein bis dreizehn Küchenexperimente mit dem etwas unhandlichen, aber trotzdem tollen Teil folgen wohl noch. Tja, sorry, not sorry!

Nach den eher herzhaften Gerichten der letzten Tage war es mir heute jedenfalls nach leichter Thai-Küche. 

Da kam mir das Curry gerade recht.

Mit Hähnchen, Kokosmilch und Limette zu Jasminreis. Der kommt diesmal übrigens auch aus dem Instant Pot, weil ich es mal ausprobieren wollte, aber hey, damit lasse ich Euch in Ruhe. ...nur soviel (hihi, ich kann´s nicht lassen): Abgesehen vom Indischen Würzreis, der echt relativ aufwendig ist, ist mir Reis bisher selten so gelungen, wie hier im Pot!

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Blumenkohl-Käse-Suppe aus dem Multikocher oder auch nicht

Im Multikocher schnell hergestellte, cremige Suppe mit Blumenkohl, Kartoffeln und Käse

Juppheidi und Trallalla, sagt, nerve ich langsam aber sicher mit meinen ganzen Rezepten aus dem Instant Pot aka Multikocher aka Dampfkochtopf? 

Da müsst Ihr jetzt leider durch, ich habe nämlich noch immer Spaß an meinem Weihnachtsgeschenk. 

Damit es nicht ganz so einseitig wird, zeige ich Euch heute aber eine Blumenkohlsuppe, die Ihr genauso gut auch im ganz normalen Kochtopf blubbern könnt. Dauert in dem Fall nicht einmal bedeutend länger.

Vor nunmehr acht Jahren habe ich hier übrigens schon einmal eine damals orientalisch angehauchte Blumenkohlsuppe gezeigt. Damals als Gastbeitrag für eine hochgeschätzte Bloggerkollegin. Das Rezept brachte mir damals, nebenbei erwähnt, meinen ersten Airfryer als Gewinn bei einem Rezeptwettbewerb ein.  

Man sieht, das Thema Küchengeräte zieht sich bei mir kontinuierlich durch. 

Nun, das heutige Rezept ist ein wenig herzhafter, mit Käse und Cabanossi und den hier in Schwaben sehr geschätzten Backerbsen.

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Lauras Fagioli all`uccelletto

Bohnen nach italienischer Art mit Tomate und Salbei

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser. 

Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen. 

Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen. 

Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft. 

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einfaches Rinderragout aus dem Instant Pot

herzhafter Rindertopf mit Gemüse im Instat Pot gegart

Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch. 

Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen. 

Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.

Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.

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Zitrusmarmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen, im Instant Pot gekocht

Marmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen

So, lang hat es nun wirklich nicht gedauert.

Genau ein Rezept, das Erbsenrisotto, habe ich nach vorgegebenem Rezept im Instant Pot gekocht, dann schon mit einer Rinderragout-Eigenkreation weiter gemacht, die ich Euch demnächst zeige und jetzt kommt also das erste süße Rezept.  

Drückt die Daumen, dass meine Zitrusmarmelade gelingt, denn es handelt sich um ein Rezept ganz ohne Gelierzucker oder Pektinzugabe. OK, das ist bei Orangenmarmelade eh so gedacht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es auch so gelingt. Ich mag die leicht bittere, fruchtige und pappsüße Marmelade seit meinem ersten Aufenthalt in London. Ist schon ein Weilchen her....

Damals gab es bei uns daheim in erster Linie die selbst gemachten Marmeladen aus dem Obst, das im Gärtle meiner Oma wuchs, sprich Träuble (Johannisbeeren für Nichtschwaben), Erdbeeren und Kirschen. Orangen wachsen halt in Schwabilon eher selten. 

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Jahresrückblick Foodblogbilanz 2025

Der traditionelle Jahresrückblick der Foodblogger

Das Jahr 2025, so anders als alle anderen Jahre es auch für uns hier in zimtkringeltown war, ist fast vorbei. Fast hätte ich gesagt, püh, geschafft!

Zeit, ein wenig Normalität einkehren zu lassen und eine liebe alte Tradition zu pflegen: Traditionell nehmen wir auch diesmal zum Jahreswechsel wieder am kulinarischen Jahresrückblick für Foodblogger und Foodbloggerinnen, der Foodblogbilanz teil.

Wie bereits seit einigen Jahren laden die netten Menschen von Feed me up before you go-go dazu ein, auf unser Bloggerjahr zurückzublicken.

Wie immer dreht sich bei diesem jährlichen Blog-Event alles um die immer gleichen acht Fragen, die sich die Erfinderin der Foodblogbilanz vor inzwischen zwölf Jahren ausgedacht hat. Für uns eine willkommene Gelegenheit, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, für Euch hoffentlich ein wenig Unterhaltung, der Euch vielleicht die Wartezeit auf Fondue, Sekt und Feuerwerk verkürzt. Habt Spaß!

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schnelle Empanada gallega - Thunfisch-Pastete aus Galizien

mit Thunfisch gefüllte Pastete nach spanischem Rezept

Jo, ich gebe es zu, bei den letzten paar Stationen der kulinarischen Weltreise habe ich kurz aufs Land geschaut und mich dann heimlich still und leise aus der virtuellen Reisegruppe geschlichen. 

Respekt für alle Mitreisenden, die durchgezogen haben und ohne mit der Wimper zu zucken Rezepte zum Beispiel zu Burkina Faso gesucht, gekocht und veröffentlicht haben!  

 

Was ein Glück, dass das Reisejahr 2025 mit Spanien endet. 

Da brauchte ich nicht lange zu überlegen.

Heute gibt es, wie relativ oft bei zimtkringels daheim, Empanada gallega, soll heißen mit Thunfisch gefüllte Teigpastete nach einem Rezept aus Galizien. 

Ja, ich war schon häufiger in Spanien.

Nein, ich war noch nie in Galizien.

Nein, den Jakobsweg habe ich auch nicht gemacht, obwohl eine Etappe davon hier in direkter Nachbarschaft durch meine schwäbische Heimat führt. 

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Risotto aus dem Instant Pot

ganz einfaches Risotto mit Erbsen, im Instant Pot gegart

enthält unverlante, unvergütete Werbung, denn wenn ich das Ding nicht nennen würde, würde der Artikel echt wenig Sinn machen. Wow, diesmal hat mich das Christkind echt überrascht. Schon am 23. lag ein ziemlich massives Paket unter dem geschmückten Baum, mit der strikten Anweisung, ich solle es ja nicht berühren.

Natürlich musste ich es nachts im Vorbeilaufen kurz ganz aus Versehen anstubsen. Hey, ich bin ü50, aber man wird ja wohl mal vorsichtig dran stoßen dürfen, wenn man eh zufällig vorbei läuft. Mehrmals. 

Allerdings war ich nachher auch nicht viel schlauer.

Das Paket war groß und schwer. Punkt.

Wie gut, dass ich nicht neugierig bin.

Also, nicht sehr.

OK, ich bin extrem neugierig, da ich aber am heiligen Vormittag arbeiten war und der Gatte nachher quasi neben dem Baum saß, war die Gelegenheit zu weiteren Spionageversuchen gering. 

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Weihnachtsgruß mit Hot Aperol

Surprise, der Sommerdrink schmeckt auch als heißer Punsch! Hot Aperol, zum Wohl!

Liebe Menschen, langsam aber sicher kehrt ein wenig Ruhe ein und ja, bei uns steht auch schon der Weihnachtsbaum. 

Die Frage ist in der zimtkringel-Weltzentrale ja meist nicht, ob oder gar wie früh er da steht, sondern eher, wie lange...

Mit zwei zwar nicht mehr ganz jungen, aber noch immer ein wenig seltsamen Katzen beträgt die Halbwertszeit unseres Weihnachtschmuckes oft nur wenige Tage.

Wie immer werde ich den Heiligen Vormittag  arbeitend verbringen und die letzten und allerletzten Geschenke an den Mann und die Frau bringen. 

Und wie immer werden wir die Feiertage dann recht ruhig und - was nun niemanden sehr verwundern wird - recht kalorienreich verbringen.

Ehe wir aber demnächst völlig in den Feiertagsmodus schalten, serviere ich Euch, wie es schon langsam gute alte Tradition ist, auch in diesem Jahr eine kleine Leckerei, diesmal in Form eines Cocktails. In diesem Jahr stoßen wir mit einem Hot Aperol an. 

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Espressocreme

Panna Cotta mit Espresso, Kaffeesirup und einem Schlückchen Likör

Boah, kennt Ihr die Schokolade, die in zwei Schichten gegossen ist, unten dunkle Kaffeeschokolade und oben drauf eine Schicht weißer Schoki? Ich mag die unheimlich gerne!

Überhaupt finde ich alles, das ein wenig nach Mokka schmeckt ganz wunderbar.

Blöd nur, dass ich ein absolutes Weichei bin. 

Kaffee nach 15 Uhr, und sei es auch nur wabbeldünne Plörre, bei der man noch den Tassenboden durchscheinen sieht, und ich kann mich von meinem Nachtschlaf verabschieden.

Das ist übrigens genau der Text, über den ich in meiner Jugend die Augen verdreht habe. Der kam von meinen Tanten gefühlt bei jedem Familienkaffee, immer dicht gefolgt von der Frage "Isch des Hag?" Es standen nämlich immer zwei Kannen Kaffee auf dem Tisch: "Echter" Kaffee und der etwas dünn schmeckende koffeeinfreie, der bei uns in Schwaben nach dem Hersteller einfach Hag genannt wurde. Tja, jetzt bin ich die alte Tante.

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Mandarinensalz als Last Minute Geschenk

Geschenk aus der Küche: Mandarinenwürzsalz mit Rosmarin und Chili

Was, schon wieder Weihnachten?

OK, wer es bisher noch nicht bemerkt hat - in den Supermärkten und in der Werbung befinden wir uns ja gefühlt seit Ende der Sommerferien in der Vorweihnachtszeit - dem kann man wahrscheinlich auch nicht mehr helfen. 

Oder doch?

Ich habe mir hier bei zimkringels seit einigen Jahren vorgenommen, knapp vor Weihnachten ein günstiges, recht schnelles, relativ einfaches Rezept für ein kleines Geschenk aus der Küche zu zeigen. 

Im letzten Jahr gab es Rosmarin-Knoblauch-Öl, das Jahr zuvor Schinken- und Salamichips, davor Knabbersterne, Bacon Jam und weiter zurück Weihnachts-Chutney und was nicht noch alles.

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winterlicher Wirsingsalat mit Apfel, Birne und Cranberries

Wirsingsalat mit Birnen, getrockneten Äpfeln, Sellerie, Karotte und Cranberries

Langweile ich Euch langsam aber sicher mit meiner Vorliebe für Rohkost- und Krautsalat?

Ja, ich habe schon wieder ein Rezept am Start.

Hey, ich mag Coleslaw & Co.!

Tatsächlich habe ich in der vergangenen Woche für eine Veranstaltung ein paar Rezepte aus dem neuen Kochbuch eines sehr prominenten Koches zubereiten dürfen.

Unter anderem einen Krautsalat. 

Der schmeckte im Original sehr, sehr gesund... Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, wie er mir eher schmecken würde. Heute habe ich das Rezept deutlich umgebastelt. Tatsächlich blieb nicht mehr sehr viel vom urpsrünglichen Rezept übrig. Jetzt ist er zwar etwas weniger gesund, dafür aber genau so, wie ich ihn gerne mag. Sogar - dem Datum entsprechend - mit ein paar mehr oder weniger weihnachtlichen Zutaten. 

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Fleischkäse mit Steinpilzen

warmer Fleischkäse aus dem Backofen mit Steinpilzen, Zwiebeln und Petersilie

Der kulinarische Werdegang - und das darf ich als Schwäbin sagen - lautet in unseren Gefilden Brezel, Spätzle mit Soß, Maultaschen, Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle und LKW mit ABS. 

Sagt Euch nix?

Nun, wir Schwaben lieben unseren LeberKäsWecken mit A Bissle Senf aka LKW mit ABS. 

Nun gibt es Leberkäswecken bei uns bei jedem Bäcker, Metzger, an der Tanke und ich weiß nicht, wo noch überall. Die Meinungen gehen aber deutlich auseinander was Zusammenstellung, Qualität und nicht zuletzt Dicke der Leberkässcheiben angeht. 

Leberkäse als Bezeichnung ist übrigens ziemlich irreführend, ist doch gar keine Leber drin. 

Fleischkäse wäre wohl die passendere Bezeichnung. Wobei, Käse ist - ausser beim unsäglichen Pizzafleischkäse - meist auch nicht enthalten. 

Bei mir findet Ihr heute eine Deluxe-Version, aufgepimpt mit Steinpilzen, Bratwurst, Zwiebeln und einer ganzen Menge Geschmack!

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kleine weihnachtliche Schoko-Amarena-Torte

Brownieboden, Mascarponecreme und zuckrige Amarenakirschen werden hier zur Weihnachtstorte.

Wenn ich alle Schaltjahre mal Eis essen gehe, schaue ich für gewöhnlich eine gefühlte Viertelstunde in die Eiskarte und bestelle dann unweigerlich einen Amarenabecher.

Jedes. Einzelne. Mal. 

Hey, ich liebe die knackigen, ultra zuckrigen Kirschen einfach!

Nun haben wir Anfang Dezember, es weihnachtet merklich und da wir auf dem Land wohnen, habe eh fast alle Eisdielen gerade geschlossen oder sind zu hippen PopUp-Stores für Beanies oder ähnlichem umfunktioniert. 

Was mich wieder tief in mich gehen läßt, mit der allesumfassenden Frage, wer so viele stylische Häkelmützen braucht... Egal!

Wo war ich? 

Ach ja, Amarenakirschen!

Ich komme aus einer Gegend, in der es an sich nur eine legitime, ultimative Variante der Kirschtorte gibt. Welche? Rischtiiiiiiisch, die Schwarzwälder Kirschtorte natürlich.

Tja, Pech, die backe ich heute nicht.

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Gnocchi all`amatriciana

Gnocchi all`amatriciana, dank Halbfertigprodukten extrem schnell auf dem Tisch

Wow, Foodbloggerin hier. 

Foodblogger sind die Menschen, die stundenlang in der Küche rumpröddeln, wundervolle Gerichte auf den Tisch bringen, Rezepte schreiben und Hochglanzfotos machen.

 

Und dann gibt´s da noch mich: 

Die Foodbloggerin, die "nebenher" Vollzeit im Buchhandel arbeitet, entsprechend lange Tage hat und bei der das Wochenende regelmäßig erst am Samstagnachmittag beginnt.

Nicht, dass wir deswegen essenstechnisch zu kurz kämen.

Allein ein Blick in den Spiegel zeigt, dass wir nicht gerade unterernährt sind. 

Allerdings gibt es bei uns unter der Woche oft genug schnelle Küche.

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Frau Zehras türkisches Brot

Weißbrot nach türkischem Rezept

Wenn ich am Samstag viel Zeit habe, ist und bleibt eine meiner liebsten Einkaufsquellen der Türkische Supermarkt in meiner schwäbischen Geburtstadt. 

Ich entdecke immer wieder Neues.

Nicht zuletzt mag ich das absolut supergute Gebäck, das den ganzen Tag frisch gebacken wird und gleich im Eingangsbereich schon  herrlich duftet. 

Ich liebe Simit und die riesigen Fladenbrote sind auch der Hit!

Und erst die fluffigen Weißbrotlaibe!

Wobei bei fast allem dort tatsächlich die Betonung auf riesig liegt.

 

Nun lebe ich mit dem weltgrößten Brotverschmäher zusammen und meine liebste Brot-mit-Esserin, mit der ich meine Beute immer wunderbar teilen konnte, isst leider nicht mehr mit.

Bei aller Liebe, selbst ich kann diese Riesenteile nicht alleine vertilgen. 

Aber Nachbacken - in klein - müsste doch vielleicht möglich sein? 

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lauwarmer Kartoffel-Endivien-Salat

lauwarmer Kartoffelsalat mit Endivienstreifen

Mein liebster Salat zu Kinderzeiten war der "Andivie" meiner Oma Marie. Sie sprach den mit ganz langem I am Ende aus.  

Ich gebe es zu, ich war fast 20, als mir aufging, dass der Salat Endivie heißt...

Bei meiner Oma wurde der Salat fein geschnitten und danach noch eine Viertelstunde in warmes Wasser gelegt, um die Bitterstoffe zu mildern.

Dann kam er in eine Vinaigrette mit Zwiebeln.

Meistens mache ich das ebenso.

Was die Bitterstoffe angeht, bin ich entweder weniger empfindlich oder man hat die heutigen Sorten weniger bitter gezüchtet. Letzteres, nehme ich an. 

Ich lege den geschnittenen Salat zwar auch ins lauwarme Wasser, ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das mehr mit "weil Oma das so gemacht hat" oder mit wirklicher Zweckmäßigkeit zu tun hat. 

Beim letzen Einkauf habe ich eine monstermäßige Endivie gefunden, an der wir mit Sicherheit mehrmals essen werden. 

Zeit für Variationen!

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Scaloppine ai capperi - Huhn in Kapernsauce

Hähnchenschnitel in Weißweinsauce mit Kapern

Ich mag Kapern wirklich gerne. 

Ich gehe sogar so weit, dass ich die kleinen, sauren Dingerchen bei Gelegenheit direkt aus dem Glas esse. Am liebsten sind sie mir aber in meinen eingelegten getrockneten Tomaten, die es schon vor Jahren auf den Blog geschafft haben. 

Ausser in Vitello tonnato bzw. Pollo tonnato und bei den Ofenkartoffeln tonnato  kommen Kapern bei uns aber relativ selten zum Einsatz. Nicht jeder ist Fan.

Heute dagegen spielen sie zumindest eine tragende Rolle.

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Rote Beete-Raita

Raita, indischer Joghurtdip mit roter Beete und Würzöl mit Curry Leaves

Hab ich schon erwähnt, dass ich die Königin des Dippens bin? 

Ja, ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich mag halt Sößchen und Dips unheimlich gerne.

Wahrscheinlich kommt da mein Hang zum schlampigen Essen durch. Ich finde es extrem entspannend, im Sessel zu sitzen, True Crime zu gucken und dabei knuspriges Brot in leckere Sauce zu tunken. 

Die Freuden fortgeschrittenen Lebens, wie mir scheint.

Andere erleben Abenteuer, ich dippe. Immerhin erlebe ich Abenteuer ohne Ende, wenn ich versuche, die beim Dippen entstandenen Saucenflecken wieder aus den Shirts zu bekommen.

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Julebrød zum Synchronbacken im November 2025

Mitte November, langsam aber sicher wird´s allüberall immer weihnachtlicher.

Ein Grund für Zorra, für das 86te Synchronbacken ein Rezept für Norwegisches Weihnachtsbrot Julebrød, auch Julekake genannt, auszusuchen.

Das Originalrezept ergibt vier Brote!

Ich habe es für uns auf ein Viertel herunter gekürzt. Ein Brot reicht uns locker. 

Und, Julebrød enthält, wie viele skandinavische Advents- und Weihnachtsrezepte ganz schön viel Kardamom. 

Wurx. An dieser Stelle kommt ein unhöfliches Geräusch aus meiner Richtung. Kardamom mag ich nicht. Aber mal so ganz und gar nicht! Schenkt mir eine Tafel Weihnachtsschokolade und seht mich am Horizont verschwinden! 

Nun war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich es um der Authentizität willen trotzdem in den Teig geben sollte.

NEIN. Ich bring´s nicht über mich! Mein Julebrød wird das erste kardamom-lose Julebrød ever.

Ha! Nennt mit Synchronback-Rebellin!

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Eiersalat mit Avocado

Manchmal verblüffe ich mich echt selbst. 

Quell wiederholter Verwunderung ist zum Beispiel mein Rezept für Cuacamole, das ich vor Jahren hier gepostet habe. Also, nicht wegen des Rezeptes. Das nutze ich nach wie vor so oder zumindest ähnlich. Vielmehr wegen der Farbe, die ungünstige Beleuchtung und die Kamera meiner Avocadocreme damals verpaßt haben.

Irgendwie grell und igitt. 

Ich schwöre, normalerweise sieht Guacamole bei mir nicht wie neongrüne Knetmasse aus. Ischschwör!

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Mango Lassi

Lassi besteht aus Joghurt, Milch und in diesem Fall aus vollreifen Mangos

Ich habe Mangos. Für unsere Verhältnisse echt viele, viele Mangos. 

Grund dafür ist die letzte CrowdFarming-Kiste, die uns diese Woche erreicht hat. 

Mit Avocados, Kaki und Mangos aus europäischem Anbau war sie diesmal ziemlich exotisch gefüllt und deshalb wenig Gatten-kompatibel, soll heißen, ich bin die einzige, die die Früchte roh und pur mag.

Vorgestern habe ich schon einige in den Obstsalat geschmuggelt, heute werde ich nun deutlich offensiver. Es gibt Mango Lassi!

Zum einen, weil das traditionelle indische Getränk gut schmeckt, dann, weil es echt gesund ist, aber vor allem, und das gebe ich offen zu, weil es mir unglaublich widerstrebt, völlig einwandfreie Früchte verderben zu lassen. Hier wird alles verwertet. Basta! Falls Euch Lassie fremd ist: Es handelt sich dabei um ein Joghurtgetränk aus dem südasiatischen Raum, das vor allem in Indien, Pakistan und Bangladesch beheimatet ist und im Wesentlichen aus Joghurt, Wasser und/oder Milch, Gewürzen und oft Obst besteht. 

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Bolo, wie ich sie mag

Nennen wir es einfach Hackfleischsauce zu Pasta und gut isses!

Jo. Das ist keine echte, wirkliche, originäre Sauce Bolognese. Ismirklar, isjarecht. 

Das mal gesagt zeige ich Euch heute, was bei uns so unter Bolo läuft. Weniger lange geschmort, ziemlich eingedeutschte Zutaten und auch ganz anders, als der hauseigene Schweizer seine Bolo beispielsweise braut. 

Das hier ist meine Glücklichmach-Tomaten-Hackfleischsauce.

So wie ich sie meistens mache und so, wie ich sie gerne esse. Also, sofern ich sie selbst kochen muss. Noch lieber mag ich es, wenn der Gatte Bolo braut.

Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Heute gibt es also Wohlfühlessen aus dem Pastatopf und so wie ich koche, reicht es für morgen auch noch. Üppig.

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weiche Martinsgänschen aus Quarkteig

Um diese Zeit im Jahr werde ich gerne ein wenig melancholisch.

In diesem Jahr ganz besonders.

Tatsächlich war es früher so, dass bei uns um den Martinstag herum Gans auf den Tisch kam. 

Mein Papa hatte am 14. November Geburtstag und wünschte sich Gänsebraten mit Knödeln, Maronen und Rotkohl. Und weil er gerne einlud, kamen alle seine Arbeiter und natürlich die ganze Familie.

Da wurden dann neben den beiden Backöfen im Haus manchmal sogar die Küchen der Tanten rundum mit Gänsebrätern ausgestattet. 

Im Nachhinein weiß ich natürlich, was das für ein Stress für meine Mama und meine Oma war. Damals fand ich es einfach wunderbar, von der Schule heim zu kommen und den gedeckten Tisch und viele fröhliche Menschen vorzufinden, für die das jährliche Gänseessen ein großes Event war.

Nun, die meisten, die damals um den Tisch saßen, gibt es heute nicht mehr.

Gans und Ente esse ich heute noch sehr gerne, wenn auch deutlich seltener und oft in eher asiatischer Form.

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Kartoffeltopf - ebbas Reachts!

herzhafter Kartoffeltopf mit Würstchen, Pilzen und Gemüse

Wenn man bei uns in Schwaben ein nahrhaftes Gericht haben will, weil es einem vielleicht kalt ist oder man nass geworden ist, man Schnee schippen musste oder einfach der Magen knurrt, wenn man mal genervt ist und man den ganzen Tag nur von A nach B gerannt ist, kurz, wenn man etwas Tröstendes, Wärmendes braucht, dann sagt man:

Jetzt brauch i ebbas Reachts!

Und ebbas Reachts, das ist in meinem Fall dann oft Eintopf oder Suppe, gerne mit Kartoffeln und Gemüse. 

Wenn man mich Schwäbin dann noch richtig glücklich machen will, dann müssen schwäbische Saitenwürstle - andernorts heißen sie Frankfurter oder Wienerle - mit in den Topf.

So ein Kartoffeltopf wärmt Körper und Seele. Bilde ich mir zumindest ein. 

Deshalb bekommt mein liebstes GoTo-Rezept für ungemütliche Tage auch in diesem Monat bei der Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag Blogger mit dem Thema Kreative Winterküche einen eigenen Auftritt. 

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Pilzsauce mit Maroni zum Semmelknödelgröstel

rahmige Sauce mit Champignons und Esskastanien zum gerösteten Semmelknödel

Wie doch die Zeit vergeht! Schon steht das neue Blogevent bei Zorra vom kochtopf auf dem Programm.

Wobei mein heutiges Rezept locker auch zum vergangenen Event rund um Pilze gepaßt hätte. 

Adele & Lukas von Yummy Lavender wünschen sich als Gastgeber des laufenden Events nämlich 

Herbstgenüsse für goldene Tage & dunkle Nächte.

Ich nehme das als Anlass, für mich echte Wohlfühlküche auf den Tisch zu bringen.

Ich liebe die Semmelknödel meiner Mama Erika. Zu Semmelknödeln schmeckt mir eine rahmige, herbstliche Pilzsauce ganz besonders gut. 

Nun habe ich am Wochenende das erste Mal Semmelknödel als Gugelhupf im Backofen gebacken und die Scheiben davon, golden in Butter gebraten, sind die perfekte Unterlage zur Pilzsauce. 

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Mokka-Fudge

Schokofudge mit Mokkatouch - verschenken oder selbst essen!?

Mein Tag beginnt für gewöhnlich mit einer großen Tasse Milchkaffee. Frühstück Ende! 

Am Wochenende sieht das anders aus.

Da zelebrieren wir durchaus die goldene Kaffeestunde und probieren gerne allerhand Kaffeehaltiges aus. 

Das kann schon auch mal Vietnamesischer Ca Phe sein, bei dem ich nach zwei Tassen ehrlich gesagt das Gefühl hatte, eine Woche nicht schlafen zu können. Konnte ich auch nicht, was mich nicht davon abgehalten hat, das Zeug eine zeitlang zu jeder Tages- und Nachtzeit zu brauen.

Schlaf wird eh überbewertet. 

Ich hab auch schon Lebkuchen Kaffee Grog gebastelt, der mehr Dessert als Getränk war und irgendwo hat sich auch noch  Barraquito und sogar eine Mokka-Pavlowa versteckt.

Bei näherem Hinsehen finden sich mit Sicherheit noch mehr Kaffeerezepte. Irgendwo. Ich hab schon längst die Übersicht verloren. Aber Kaffee gibts viel und oft.

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Semmelknödelgugelhupf aus dem Backofen

Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

Bei uns daheim ist die Aufteilung recht simpel:

Der Gatte steht auf Braten, Steak, Gulasch, ich mag eher die Beilagen. 

Wir Schwaben werden groß mit Spätzle und Soß.

Das gilt auch für mich.

Erst groß, dann breit...

Es gibt eigentlich nur eins, was kulinarisch gesehen noch geiler ist: Knödel mit Soß! Yessssssss!

Das Semmelknödelrezept meiner Mama ist ja eh langsam legendär. 

Vorgestern waren der fleischfressende Gatte und ich mal wieder parallel beim Bäcker und haben Brötchen gekauft und dann doch kein einziges davon gebraucht. Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

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Kritharotto oder nennen wir es Orzotto mit Hokkaido? Oder Pastasotto?

Risoni, Orzo oder Kritharaki in der Art eines Risotto mit Kürbis gekocht.

Kritharotto, wasn das? 

Als großer Fan klarer Sprache tun mit solche Wortpuzzle ehrlich gesagt fast ein wenig weh. Tatsächlich mag ich es aber, wenn man schon im Titel lesen kann, was nachher auf den Teller kommt. 

Zumindest phasenweise.

Wenn man gut raten kann. 

Oder mich und meine Schreibweise ein wenig kennt. 

Is auch egal. 

Also: Auf den Teller kommt diesmal eine risotto-ähnliche Speise, die eben auf den Reis verzichtet und dafür Kritharakinudeln nutzt. Ziel ist es ganz klar, dem Gatten den bereits vor Tagen gekauften güldenen Hokkaidokürbis unterzujubeln. Kürbis gehört nämlich für ihn zu den Zutaten, die man(n) eigentlich nicht braucht. Nie nicht. 

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Sesamzopf zum World Bread Day 2025

Butterzopf mit Sesam

Alle Jahre wieder am 16. Oktober feiern Foodblogger aus aller Welt den World Bread Day

Dieses Jahr bereits zum 20ten Mal! Schaut Euch nur mal die tollen Resultate der letzten Jahre an: 

 

20 Jahre World Bread Day!

 

Auch in diesem Jahr hat die formidable Zorra vom Blog 1 x UMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF  zum Backen eingeladen und wieder sind viele, viele Blogger ihrem Aufruf gefolgt.

Schaut Euch dann unbedingt die Zusammenfassung bei ihr an! 

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Spaghetti Mare e Monti

Pasta mit Pilzen und Garnelen - Spaghetti Mare e Monti

Zorra vom Kochtopf wünscht sich für ihr 223tes Blogevent Felix von FEL!X KITCHEN als Gastgeber. Felix wünscht sich Gerichte mit Pilzen von den Teilnehmern. Und zu guter Letzt: Thomas, der Herr zimtkringel, wünscht sich Garnelen zum Abendessen.

Und ich? Ich wünsch mit ein leckeres Essen, das einigermaßen flott geht. Was tun? Dilemma! 

Oder auch nicht. Ich haue einfach Pilze und Garnelen in die Pfanne, packe ein paar Nudeln dazu und schon sind alle glücklich.

Ach ja, das Ganze heißt dann Spaghetti Mare e Monti und ich verspreche Euch, das wird lecker!

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Croque Monsieur und eine absolut leckere Honig-Entdeckung

köstlich geröstetes Schinkenbrot mit Tomate und Gorgonzola und Chili-Honig-Topping hottey

enthält Werbung* Wer hier ab und zu liest, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich schon lange keine Werbung mehr mache.

Es fehlen nicht die Angebote, meist fehlen mir eher Zeit und Lust. 

Ab und zu begegnen mir aber Produkte, die so ganz und gar wie für mich gemacht sind. Juhuuuuu!

Vor einiger Zeit habe ich hier einen selbstgemachten Honig mit Chili gezeigt, was mir wohl die Aufmerksamkeit von Julian und Max, den Machern von hottey,  Deutschlands erstem Hot Honey beschert hat.

Die beiden haben mit gefragt, ob ich Lust hätte, die ungewöhnliche Aromenexplosion aus der gelben Flasche zu testen. 

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Menemen - Türkisches Rührei

Rührei nach türkischem Rezept mit Zwiebeln, Tomaten und Paprika

Nachdem ich die letzte Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag - Blogger glorios verpennt habe, bin ich diesmal wieder am Start. 

Das Thema des Monats Oktober ist Frühstück

Ja... also... dafür, dass wir eigentlich nur am Sonntag frühstücken, gibt es bei zimtkringel doch schon eine ganze Menge Frühstücksrezepte. Das liegt daran, dass ich so gerne schöne Frühstücke plane.

Zur Umsetzung kommen sie dann allerdings nicht immer.

Besser gesagt oft genug nicht.

Ich stelle mir immer knusprige Brötchen mit Honig und Konfitüre vor und bin deshalb notorische Marmeladen- und Konfitürenkäuferin. Aus oben genannten Gründen. Ich bin allerdings eine ebenso berüchtigte Marmeladen- und Konfitürenwegschmeisserin. Die Dinger tendieren bei uns nämlich dazu, einmal auf den Frühstückstisch zu kommen, dann ganz nach hinten in den Monsterkühlschrank zu wandern und dann irgendwann entsorgt zu werden. Schande, ich weiß!

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Mangosalat

Rucola, Mango, Gurke, Paprika und Erdnüsse bilden die Basis dieses asiatisch angehauchten Salates

Die Mango (Mangifera indica) bezeichnet eine tropische Pflanze und deren Frucht. Der Mangobaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mangos (Mangifera) innerhalb der Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae). Der Mangobaum wird häufig kultiviert, liefert Obst sowie Öl und wird als Heilpflanze verwendet.

Ich dachte, ich erwähn`s mal.

Und hab`s direkt aus der Wikipedia abgekupfert. Wollt ich auch erwähnt haben. 

Tatsächlich ist die Mango eine Frucht, die ich ab und zu für mich als Zutat für meine Smoothies kaufe. Für den Gatten nicht.

Der findet Mango eher so mittelgut. 

Sagt er. 

Nun waren neulich in unserer monatlichen Obstkiste europäische Mangos direkt vom Erzeuger. Und ich wusste so gar nicht, wie ich die ganzen Dinger verarbeiten sollte, denn auch ich kann nur eine bestimmte Menge Smoothies trinken. Deshalb habe ich sie in einen klitzekleinen Salat gemischt und dem Gatten nicht gesagt, was drin ist. Gut, er ist nicht doof und hat es als Frucht erkannt. Und geliebt! Ha! Doppelha! 

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Schnelles Pad Thai

Asiatische Bandnudeln mit Garnelen und Gemüse gebraten

Jo, verpennt! Eigentlich ist am ersten Sonntag im Monat bei mir immer ein Beitrag für die Leckeres für jeden Tag - Blogger angesagt und ich hatte ihn auch parat. Also fertig gekocht, fotografiert, geschrieben und auch schon gegessen.

Nur hatte ich leider vergessen, mich in die Teilnehmerliste einzutragen. Doof!

Dabei war im September die asiatische Küche Thema und die mag ich sehr gerne. 

Wobei asiatische Küche natürlich auch ein weites Feld ist. Ich mag sehr gerne verschiedene chinesische Regionalküchen, ausserdem Thai, Indisch, und am Liebsten eigentlich die koreanische Küche... soweit ich Landei das überhaupt richtig vernorden kann.

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Sesam-Baguettchen zum Synchronbacken im September 2025

knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

Hurra, wie haben wieder synchron gebacken!

Zorra vom kochtopf hat sich für den September 2025 ein Rezept ihres Schweizer Landsmanns Marcel Paa ausgesucht und wir sind begeistert. 

Diesmal standen knusprige, recht zierliche 

Sesam-Baguettchen 

auf dem Programm. Mit Klick auf den Link kommt Ihr direkt zu Marcels Originalbeitrag. 

Die kleinen, knusprigen Teilchen, mit Sesam bestreut, passen genau in mein Beuteschema.

Bei uns gab es sie am frühen Nachmittag zu einem kleinen Imbiss mit bissi rotem Sauser - ja, es ist Herbst! - und zuckersüßen Trauben. Mit feinem Sesam bestreut und frisch gebacken passen sie aber auch wunderbar zum Grillabend oder als Grundlage für ein luxuriöses belegtes Baguette.

Ich habe mich diesmal fast genau ans Rezept gehalten und weiß jetzt schon, diese nicht mal so kleinen Weißbrotstangen wird es bei uns bald wieder geben.

Wie immer haben wir am Samstag begonnen und Sonntag fertig gebacken. knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

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Bayrisch Kraut wie von Oma Marie

Geschmortes Filderkraut mit Speckwürfelchen und karamellisierter Zwiebel

Es gibt ein paar Gerichte, die bringe ich unweigerlich mit meiner Oma Marie in Verbindung. Mit Sicherheit ihre Gefüllten Kartoffelknödel. Die liebe ich bis heute.

Dabei gab es die wahrscheinlich gar nicht so oft, wie ich das im Nachhinein erinnere. 

Bayrisch Kraut ist so eine Beilage, die es früher immer wieder zu den Fleischküchle gab, wenn ich mittags aus der Schule heim kam und Oma gekocht hatte.  

Im Unterschied zum Sauerkraut, das bei Oma eine sämige, weiche Angelegenheit war und oft mit darin gegarten, sehr knoblauchigen Hackbällchen auf den Tisch kam, wurde und wird Bayrisch Kraut aus frischem Weißkohl zubreitet. In unserem Fall ist das natürlich Filderkraut, der heimische Spitzkohl unserer Region. 

Bayrisch Kraut wird also nicht vorher fermentiert, sondern nur schnell aus frischem Kraut geschmort und bekommt dadurch einen eher süßlich-herzhaften Touch.  

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Herbstlicher Obstsalat

Obstsalat aus Herbstfrüchten

Meine Neigung, immer zu viel Obst einzukaufen hat jetzt einen neuen Gipfel erreicht: Seit ein paar Monaten bekommen wir Kisten mit Bioobst direkt vom Produzenten. 

Da es sich immer um erntefrische, aber reife saisonale Ware handelt, komme ich regelmäßig in den Uiuiui-Zustand.

 

Ihr kennt den Uiuiui-Zustand?

 

Uiuiui ist der Ton, den Schwaben - zumindest diese Schwäbin hier - ausstoßen, wenn sie der Verdacht beschleicht, dass man womöglich nicht alles, "was Geld koscht hat",  verwerten kann, ehe es zu spät ist.

Und da saisonal in dem Fall halt reifes Obst bedeutet und die Kisten dazu noch üppig sind, hört man mein Uiuiui momentan recht häufig. 

Im September-Paket waren Trauben, Granatäpfel und super saftige, süße, minikleine Birnen. Mangos auch, aber die verwerte ich anderweitig, sonst weint der Mango-verschmähende Gatte.

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Sweet Chili Popcorn

süß, salzig, scharf ... Sweet Chili Popcorn

Um Weihnachten rum habe ich ja schon davon erzählt, dass ich mir selbst ein kleines Geschenk gemacht und einen Popcornmaker gekauft habe.

Selbstverständlich habe ich von da an unglaublich viel Popcorn hergestellt.

Nicht.

 

Aber ich hatte echt die besten Absichten und wollte ganz viele Rezepte dazu erfinden.

Ja. Nein. Eher nicht.

Es gab etwa fünfmal süß-salziges Popcorn und zwei Versionen mit Curry und Garam Masala.

Zur angekündigten Variante mit Parmesan kam es dann schon nicht mehr.

Irgendwie kam mir dann schon das nächste Küchengadget dazwischen.

Aber jetzt! Jetzt fange ich wieder an!

Wahrscheinlich....

 

Für mich als Foodbloggerin ergibt sich aber auch ein echt, wirklich, unglaublich ersthaftes Problem: Popcorn sieht  immer so gleich aus. Nix mit schönen bunten Fotos.

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Kartoffelsuppe für die Seele

Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

Bei uns gibt es Suppe für die Seele.

Ganz einfach, weil Suppe immer gut tut, sowohl dem Bauch, als auch dem Gemüt. 

Aktuell haben wir ein Familienmitglied, das auf Krankenhauskost angewiesen ist.

Das Essen im Hospital muss nicht schlecht sein... ist aber oft auch nicht wirklich gut. 

Ich erinnere mich da an Kässpätzle, die mir dort vor einiger Zeit serviert wurden. Auf die hatte ich mich ehrlich gesagt nach Tagen mit Schonkost richtig gefreut. 

Interessanterweise war damals meine Tante zeitgleich mit mir im Krankenhaus und Wochen später kamen wir beide auf diese Kässpätzle zu Sprechen.

Ja. Die waren sehr, erinnerungswürdig. Und sie waren quadratisch. 

En bloc sozusagen.

Danger sag ich da nur!

Der einfachste Weg, in einem schwäbischen Krankenhaus für eine Patientenrevolte zu sorgen ist, Kässpätzle anzukündigen und dann nicht adäquat und in Qualität zu liefern.Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

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Petit Pains au Chocolat

fluffiger, buttriger, schokogefüllter Plunderteig zum Frühstück

Die kulinarische Weltreise funktioniert ja an sich nach dem Prinzip, jeden Monat Speisen aus einem anderen Land zu zeigen. 

Manchmal fällt mir das aus Gründen schwer.

Zum Beispiel, weil mir die Destination so gar nix sagt, manchmal auch, weil mir das Land zu viel sagt und ab und zu, weil mir die Speisen nicht liegen. Aber das ist ja auch der Gag daran.

Einfach ist unserem kleinen Grüppchen virtuell Reisender dann oft zu einfach.

Dann gibt es aber auch wieder Themen - oft die länderübergreifenden - da fällt mir fast zu viel ein!

Diesen Monat zum Beispiel zeigen wir ganz international Frühstücksrezepte aus aller Welt.

Was nehm ich nur, was nehm ich nur? 

Schließlich fiel meine Wahl auf Frankreich und ein Lieblingsgebäck meines liebsten Lieblingsessers:

Petit Pains au Chocolat.

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Gulasch alla Triestina

Gulasch aus Italien? Ja! Aber sowas von!

Zumindest, wenn es sich um die regionale Spezialität Gulasch alla Triestina aus - na? NA? Wer errät es? Rischtisch! - aus Triest handelt. Wie kommt jetzt ungarisches Gulasch nach Julisch Venetien?

Recht einfach: Triest liegt an der oberen Adria, direkt an der Grenze zu Slowenien.

Tja, und bis zum ersten Weltkrieg gehörte Triest tatsächlich zu Österreich-Ungarn.

Es war sogar der bedeutendste Handelshafen der k.u.k. Kriegsmarine.

Gemeinsame Geschichte in einem großen, damals sehr großen Kaiserreich machten kulinarische Überschneidungen möglich und wahrscheinlich.

Und so landete eben das ungarische Gulaschrezept an der Adria und zählt dort jetzt zu den regionalen Spezialitäten.

Ich finde ja immer spannend, wie sich Speisen durch die Geschichte und über Regionen ausgebreitet haben. 

Triest baut bis heute viel auf diese Küchentradition und gilt unter anderem auch als Stadt der süßen Versuchungen.

Viele Triestiner Dolci, die in den zahlreichen Konditoreien entstehen, basieren auf der multikulturellen Geschichte der Stadt.

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Limonada de Coco aus Kolumbien

Salzig-süßer Mix aus Eiswürfeln, Cocos, Limetten und Minze nach einem Rezept aus Kolumbien.

Wir sind mal wieder mit der Kulinarischen Weltreise unterwegs.

Virtuelles Ziel des Monats ist Kolumbien.

Laßt mich überlegen, wie viele Berührungspunkte ich mit Kolumbien habe. 

Mhm. Genau. Null.

Halt, das ist gelogen, mein Kaffee kommt aus Kolumbien, Die Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Marquéz steht im Regal und klar, auch ich habe schon mit Shakira Waka Waka geträllert. 

Das war´s dann aber auch. 

Ansonsten mußte ich echt erstmal nachschlagen, was essenstechnisch in Kolumbien so geboten ist. 

Gut, dafür steht die Kulinarische Weltreise: Wir nähern uns Ländern an, die uns ansonsten recht fremd sind. 

So, mal sehen...

Also: Kolumbien, an der Nordspitze Südamerikas gelegen, ist geprägt von Regenwäldern, den Anden, seiner weitläufigen Karibikküste und nicht zuletzt von vielen, vielen Kaffeeplantagen.

Kurz habe ich überlegt, ob ich eine Kaffeespezialität zeigen soll. Dann wurde es aber doch etwas ganz anderes: Limonada de Coco

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Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia

italienische Gemüsesuppe mit Salsiccia

Der Blick aufs Thermometer zeigt, es ist eindeutig Sommer und damit wohl eindeutig zu warm für Suppe.

Ha!

Sollte man meinen!

Heute war es mir nämlich unglaublich nach Gemüsesuppe. Es muss ja nicht immer die klassische Mama-Suppe mit Rindfleisch oder Suppenhuhn sein, obwohl beide bei uns schon ziemlich hoch auf der Präferenzliste stehen.

Suppe geht bei uns eigentlich immer.

Das merkt man allein schon daran, dass Ihr, wenn Ihr im Suchfeld Suppe eingebt, im Moment gut 110 Rezepte ausgeworfen bekommt. Von ganz klassisch bis hin zu orientalisch und manchmal auch ein wenig schräg... und deutlich tomatensuppenlastig.

Ich koche halt, was ich selbst gerne mag.

Egal, heute soll es ein wenig sommerlicher sein, also habe ich ein italienisches Rezept gewählt. Da traf es sich gut, dass ich noch Salsiccia von der Sardischen Pasta neulich übrig habe. Also: Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia steht an!

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Caprese gegen den Urlaubs-Ende-Blues

Tomaten, Mozzarella und Basilikum

Da sitzt ich am letzten Urlaubstag schlecht gelaunt im abgedunkelten Zimmer und überlege, dass dieser Sommer doch echt fürn Arsch war. Termine, Termine, Termine.

Null Erholung, nix Schönes erlebt, nur Listen abgearbeitet, Verpflichtungen nachgekommen und kein Ende in Sicht. 

Im Urlaub für nix Zeit, zu nix Lust, nix gesehen und jetzt geht der Arbeitsalltag wieder los. 

Mämämumpf, jammer, jammer!

Ich tu mir echt selbst so leid und habe unglaublich schlechte Laune.

Da klingelt es und meine große Schwester gibt eine ganze Tasche voll Sommer ab: Gemüse aus eigener Ernte.

Tja, was soll ich sagen, der Urlaub ist immer noch vorbei, aber so eine bunte Schüssel mit tollen, super reifen, bunten Tomaten und saftigem Käse hilft mir doch tatsächlich ungemein.

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Kartoffel-Gurken-Salat

Katoffelsalat mit frischer Gurke

So, nun isses raus: Ich betreibe einen Foodblog aus dem Herzen des Schwabenlandes, aber ich beherrsche das ultimative Herzstück der Regionalküche nicht. Aber mal so gar nicht.

Den echten, wirklichen Schwäbischen Kartoffelsalat, den legendären Ebirasalad, dem man nachsagt, er könne schwetza, also reden, den kann ich irgendwie nicht.

Das Schwetza bezieht sich dabei auf den Ton, den er beim Umrühren machen soll. Er soll nämlich lieblich schmatzen.... Ja. Kannichnich. Tutmirleid.

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Sardische Pasta

Mallureddu alla campidanese, eine Pastasalat nach einem Rezept aus Sardinien.

Wie gesagt, wir waren ein wenig Einkaufen. 

Wir haben das große Glück, dass in zwar nicht unmittelbarer aber immerhin erreichbarer Entfernung gleich mehrere italienische Märkte existieren.

Neulich habe ich Euch ja schon mein Parmesanbrot aus den zumindest zum Teil dort erstandenen Waren gezeigt. Übrigens bin ich von dem zwar nicht wirklich schönen aber wunderbar käsigen Brotlaib noch immer ziemlich begeistert. 

Logischerweise haben wir auch dieses Mal wieder Pasta in allerlei Formen mit Heim getragen. 

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Parmesanbrot

Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

Jo, wir haben Urlaub. Nein, wir verreisen nicht. Familie und so. 

 

Das hält uns aber nicht davon ab, einer unserer liebsten Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Ja, wir kaufen unglaublich gerne ein. Noch lieber, wenn es sich um länderspezifische Läden handelt. Wir fahren auch schon mal auf einen Kurztrip nach Frankreich. Kurz einen halben Tag einkaufen.

 

Ziemlich viel Geld lassen wir aber auch in relativ lokal zu erreichenden Läden liegen, gerne im Asiamarkt oder auch im türkischen Supermarkt. Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

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schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat

schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat, Mozzarella und Parmaschinken

Jo, Foodbloggerin hier!

Soll heißen, ich verbacke nur selbst angesetzten Teig aus selbst gemahlenem Mehl von Weizen, den ich selbstverständlich auch selbst angepflanzt, geerntet, gedroschen und zur eigenen Mühle gebracht habe. Am eigenen Bach. 

 

Quatsch, natürlich nicht. 

 

Heute gibts hier Pinsa mit gekauftem Boden. Convenience. Selbst gekauft!

 

Mal ehrlich, ich arbeite im Einzelhandel.

Ich komme Montag bis Freitag nach 19 Uhr heim, Samstag kurz vor halb drei. Oft genug mit wenig Ambitionen, mich noch an den Herd zu stellen.  

Für die wackeren Bäcker und Bäckerinnen gibt es natürlich hier ein Rezept für den selbstgebackenen Boden, vor Jahren beim Synchronbacken so hergestellt und für sehr gut befunden.  

 

Nur, weil manchmal Zeit oder Motivation fehlt, heißt das natürlich nicht, dass wir nicht trotzdem auf leckere Sachen stehen würden. Wäre auch seltsam in einem Foodbloggerhaushalt...

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Schokoladen-Foccacia

saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

Hmpf, das folgende Rezept stammt aus einer Zeitschrift und trug dort die Überschrift "für Kinder".

Also, ich weiß ja nicht..

Da fühle ich mich doch glatt unterrepräsentiert!

Als Kind ü50 darf ich kurz anmerken, dass wir keinen einzigen Minderjährigen benötigt haben, um die gesamte Schoko-Foccacia mit Rumpf und Stumpf bis zum allerletzten Krümel innerhalb kurzer Zeit zu eliminieren.

 

Tatsächlich lag besagte Zeitschrift vorher einige Tage da, wo wir am liebsten Zeitschriften lesen... ich sag jetzt nicht wo das ist... und sogar der nicht unbedingt gebäckaffine Gatte hat nach dem Hefedingens verlangt. saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

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Virgin Blackberry Spritz

Alkoholfreier fruchtiger Cocktail mit Wild Berry, Brombeeren und Minze

War ja fast klar: Heute kümmern wir Leckeres für jeden Tag - Blogger uns um das Thema   

 

Erfrischendes für heiße Tage 

 

und pünktlich dazu steht das Wetter auf Spätherbst.

 

Unsere Themen suchen wir Anfang des Jahres immer passend zum Monat aus. Ein Blick aus dem Fenster zeigt heute zumindest bei uns im Schwabenland graue Wolken, Regen und Gewitter.

Bleibt noch zu erwähnen, dass bei uns diese Woche die Sommerferien begonnen haben. 

Aber genug gemeckert! Es ist Sommer, es wird auch wieder warm und dann freut sich wahrscheinlich manch einer über unsere kühlenden Ideen. 

Mal davon abgesehen, dass man sich mit so einem netten kleinen Mocktail, also einem alkfreien Cocktail, wie ich ihn heute zeige, das Summerfeeling auch herbei trinken kann. Behaupte ich jetzt mal. Nun gut...

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schnell gebratene Asianudeln mit Spargel und Huhn

Nudeln und Spargel aus dem Wok

Wenn bei uns das Pizzataxi vorfährt, ist das in drei von vier Fällen falsch benannt, denn Pizza hat es echt selten im Gepäck bzw. der Warmhaltetasche.

Zumindest, wenn es zu uns unterwegs ist. 

Der Gatte bestellt für gewöhnlich irgendwas mit Flaiiiiiiisch und bei mir sind es verdächtig oft gebratene Asianudeln, mal mit Garnelen, mal mit Ente, mal vegetarisch aber am häufigsten eigentlich mit Huhn. 

Die bringt der nette Fahrer dann bis an die Tür, die Nudeln sind echt lecker und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen. Fast, denn eigentlich könnte man die ja ziemlich flott selbst klöppeln.

Was soll ich sagen, ich bin auch gerne mal ein wenig faul.

Fact of life. 

Heute hab ich aber grünen Spargel im Kühlschrank und der muss nicht nur weg, nein, der soll auch in den gebratenen Nudeln landen.

Deshalb bleibt das Pizzataxi heute mal in der Garage, ich packe jetzt den Wok und die Kochstäbchen aus und rührbrate zur Abwechslung mal selbst. Nudeln und Spargel aus dem Wok

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mein Lieblingsdressing

cremiges Salatdressing mit Joghurt, Saurer Sahne und Kräutern

Der erste Sonntag im Monat... Ihr wisst, was das heißt?!

Richtig, die Leckeres für jeden Tag-Blogger sammeln heute mal wieder Rezepte.

Unser Thema lautet in diesem Monat “Gutes im Glas”
Ooookay, es gibt hier ja schon eine ganze Menge Zeug im Glas: Eingelegtes, Chutneys, Saucen, Salate und Suppen, Gewürzmischungen und ich weiß nicht, was nicht noch alles in Ball Jar, Mason Jar und Weckgläsern Platz gefunden hat. Entsprechend stehen im Vorratsraum zwei große Kisten mit allerlei Glaswaren. Fragt mal den Herrn zimtkringel...

Aber hey, unverhofft kommt bekanntlich oft und man kann ja nie wissen, wann einen ein plötzlicher Einweck-Anfall überkommt und man notfallmäßig Marmelade, Gurken oder Wurst einkochen muss.

Alles schon vorgekommen.

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Schweizer und Schwäbischer Wurstsalat

Schweizer Wurstsalat und Schwäbischer Wurstsalat

Zu Hülf! Zu Hülf! 

Ein rezepttechnischer Hilferuf schallt durch die Nacht!
Tadaaaaa! Frau zimtkringel to the rescue!

Ich werfe mein Superheldinnen-Foodblogger-Cape über und starte durch! Ziiiiiiiiinggggggg!

 

Ja. Nein. Also, mit viel gutem Willen könnte man es vielleicht so auslegen. Tatsächlich hat der Gatte mich einfach gefragt, ob ich denn ein bestimmtes Rezept auf dem Blog hätte, denn ein Freund hätte es furchtbar gerne.

Beide sind momentan ein wenig auf dem Gesundheitstrip, deshalb sollte es sich auch um ein Salatrezept handeln.

Extrem gesund. Hüstel. Wurstsalat

 

Die Wikipedia sagt, Wurstsalat sei ein mit Essig, Öl und Zwiebeln sauer marinierter Salat aus Wurst, meist Brühwurst wie Lyoner. Ok. Ich sage, Salat ist hier Definitionssache, aber Wurstsalat ist einfach extrem lecker ... vorausgesetzt, man ist kein Vegetarier oder gar Veganer.

Dann ist Wurstsalat schlichtweg eine Frechheit.

Wir gehören aber zum Team Yummie! Wurstsalat! Und es ist höchste Zeit, dem hier mal eine Bühne zu geben.

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Böhmische Hefeknödel wie meine Mama sie gekocht hat

große Hefeknödel nach böhmischer Art

Uuuuuund hier sind sie nun, die Böhmischen Hefeknöfel, wie meine Mama Erika sie zur Dillsauce serviert hat. 

Für unsere Familie eines der absoluten Leibgerichte, das schon unsere Oma Marie so auf den Tisch brachte. 

Es handelt sich um luftige, elastische, längliche Knödel, die nach dem Garen in Scheiben geschnitten werden. 

So ein Knödel reicht schon mal locker für mehrere Portionen. Gegessen werden sie normalerweise zu Gerichten mit viel Sauce.

Bei uns eben zu besagter Dillsauce aber auch zu Svickova - Rind in böhmischer Sauce sind sie großartig. 

Sie schmecken frisch zubereitet am Besten, meine Mama hat die ganzen Knödel aber oft auch über Wasserdampf nochmal aufgewärmt bzw. warm gehalten, bis endlich die ganze Familie zum Essen da war. Das Originalrezept, das mir meine Mama hinterlassen hat, war entsprechend auch für vier mittelgroße Knödel gedacht. Ich habe hier nur die halbe Menge genutzt und daraus einen Knödel fabriziert, der fast den Topf gesprengt und locker acht dicke Scheiben geliefert hat. 

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Erbsen-Crostini

knrusprige Brotscheiben mit einem Mus aus grünen Erbsen, dazu Burrata und Dill

Kennt Ihr das auch? Ihr bekocht andere Menschen wirklich gerne. Trotzdem freut Ihr Euch, wenn mal alle weg sind und es endlich mal das gibt, was Ihr und nur Ihr allein mögt?

Keiner, der mit hochgezogenen Augenbrauen in den Topf guckt. Niemand, der vernehmlich durch die Nase schnaubt, wenn er meine Experimente oder gar gesunde Sachen essen soll?

Nun, das ist bei mir heute mal der Fall! Hurray!

Während es bei solchen Gelegenheiten für mich dann schon auch mal Pizza aus der Kühltruhe gibt oder ich es mir mit einem schnellen Burger gemütlich mache, habe ich heute Zeit, viel Zeit! Und vor allem auch Lust, etwas buntes, knuspriges zu basteln.

Trommelwirbel, es gibt weder Leber noch Kürbis, Knödel oder Spargel (meine liebsten Simone-ist-allein-daheim-Speisen), nein, heute gibt es Erbsen! Nur für mich!

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Mama Erikas Rindfleisch in Dillsauce

böhmische Dillsauce mit Rindfleisch und Hefeknödeln nach dem Rezept meiner Mutter

Falls Ihr jemals den Header von zimtkringel gelesen haben solltet, wisst Ihr vielleicht, dass meine Kochgeschichte in den Küchen meiner Omas, meiner Mama und der restlichen Familie begonnen hat und eben diese Familie ihre Rezepte für gewöhnlich etwas vage hielt. 

Auf die Fragen was, wie viel, wann, warum kam oft genug die Antwort "Das merksch dann, musch halt probieren."

Es wurde und wird aus dem Bauch und von Herzen gekocht. Rezepte hat(te) man im Kopf und auf der Zunge.

Dabei gab und gibt es viele Gerichte, deren Weitergabe an diese und nach Möglichkeit weitere Generationen uns wichtig ist.

Schon allein, weil wir sie alle gerne bei Mama und Oma gegessen haben. Einige habe ich hier bei zimtkringel über die Jahre gesammelt. Einige hat meine Mama auch extra für den Blog noch einmal gekocht, mir dann das Rezept zumindest der Spur nach diktiert und mich nebenher fotografieren lassen. Bei Mama Erikas Apfelstrudel fungierte sie vor fast zehn Jahren sogar als Handmodel. 

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Farmersalat

Farmersalat mit Weißkohl, Sellerie, Karotten, Apfel und cremigem Joghurt-Mayo-Dressing

So. Die Sache ist ja die: Ich mag unheimlich gerne Gemüsesalate aller Art.

Also so mit rohem Gemüse. Besonders gerne Krautsalat aka Cole Slaw in sämtlichen Variationen.

Nun gibt es da zwei Haken: Schwierigkeit eins, der Gatte ist kein Fan. Schwierigkeit zwei, es gibt bereits gefühlt zwölfzig Rezepte dazu bei zimtkringel. 

Aber: Ich habe eine ganz persönliche monatliche Überraschungstüte abonniert, soll heißen, ich bekomme eine Obst- und Gemüsekiste geliefert und ab und zu ist da halt auch mal ein kleiner Krautkopf drin. Diesmal auch. 

Ich: Hurray! Der Mann: Uff!

 

So, nun, da ich diese grammatikalisch nicht ganz richtige und inhaltlich einigermaßen verworrene Einleitung hinter mich und Euch gebracht habe, sag ich mal, worauf das hier hinaus läuft: Farmersalat.

Nix anderes, als noch ein Gemüsesalat und ja, Weißkohl ist auch drin. Heißt diesmal nur anders.

 

Dafür passt mein Rezept ganz wunderbar zum laufenden Blogevent CCXXX bei Zorra vom kochtopf mit Host Tanja vom Blog Schlundis. Thema ist nämlich Alles rund um den Rost – Grillideen, Beilagen & Sommergenuss 

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Röstzwiebeln aus dem Airfryer

Röstzwiebeln ganz easy in der Heißluftfritteuse zubereitet

Ich habe einen Schweizer Mann, der seit gut 25 Jahren in Schwaben lebt. Bei seinem allerersten Besuch in Schwabilon, lange, ehe es überhaupt spruchreif wurde, dass er eines Tages hier landen würde, wollte ich ihm unser Ländle ein wenig nahe bringen und habe den armen Kerl gezwungen, mit mir auf einen unserer Aussichtsberge zu wandern, um dort Burg und Burgrestaurant zu besuchen. 

Immer mit dem Versprechen, dass es oben auf der Feste einen ganz wunderbaren Schwäbischen Rostbraten geben werde.

Nun bin ich ja mal so gar kein Outdoormensch, dachte aber, der Mann kommt aus den Bergen, also würde er eine kleine Bergtour wohl zu schätzen wissen.  

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Piccata di Pollo mit Gemüsesalat

mit Paremsan panierte Hühnerschnitzel aus dem Backofen

Ich mag so gerne Schnitzel!

Am liebsten die ganz knusprig panierten Wiener Schnitzel mit schöner, luftiger Panade und gerne einem Salätchen dazu.

Neulich habe ich eine Sendung dazu gesehen, die sich ohne Witz eine gute halbe Stunde mit der Kunst des echten, richtigen Schnitzebratens, pardon, Schnitzelbackens beschäftigt hat.

Und ich fand es spannend! 

Nun bekomme ich so ein paniertes Schnitzel zur Not auch hin, aber so eine richtige Heldin bin ich nicht. Deshalb geh ich, wenn es knuspern soll, auch gerne zur Dorfgaststätte des Vertrauens. Gehen ist hier wörtlich zu nehmen, denn wir wohnen keine 200m davon entfernt - und bestelle mir SchniPoSa. Richtig. Schnitzel mit Pommes und Salat. Ganz schnöde und langweilig. So bin ich. Bissi vom Dorf. 

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Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Dinkelsotto mit geschmolzenen Ofentomaten

Risotto mal mit Dinkel statt mit Reis und dazu geschmolzene Backofentomaten mit Rosmarin und viel Knoblauch

enthält Werbung* Heute ist es soweit: Am 9. Mai feiert die SchapfenMühle den Tag des Dinkels und wir hier bei zimtkringel feiern mit. 

Nachdem ich letzte Woche schon nicht widerstehen konnte, und quasi vor dem Termin unbedingt schon schwäbische Dinkel-Kartoffel-Stecken mit Käse-, Salz-Kümmel- und Gewürztopping gebacken und natürlich auch gevespert habe, zeige ich Euch heute - diesmal termingerecht zum Foodfeiertag - dass man mit Dinkel nicht nur backen kann. 

Heute gibt es Dinkelsotto aus Dinkel wie Reis, der leckeren Reis-Alternative aus dem Angebot der SchapfenMühle. Getoppt wird es mit mediterranen Ofentomaten.

So ist das bei Foodbloggern, Ihr wisst schon.

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rahmiger Mangold

Rahmgemüse mit Mangold schmeckt pur oder als Beilage

Ich musste tatsächlich das halbe Jahrhundert erreichen, ehe ich das erste Mal in meinem Leben Mangold zubereitet habe. Vor ziemlich genauch drei Jahren habe ich für den leider nicht mehr laufenden Foodblogger-Jahreskalender Saisonal schmeckt´s besser Malfatti aus Mangold mit brauner Butter gebastelt. Damals war es übrigens eine echte Gugelfuhr (Kennt Ihr das Wort? Schwäbisch! Schlagt es nach!), Mangold auf unserem Wochenmarkt zu bekommen. 

Dabei ist Mangold, in der Schweiz Krautstiel genannt, eine uralte Kulturform der Rübe, verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe und wurde früher sogar zur Zuckergewinnung genutzt. Diesmal bin ich gleich zum Bio-Stand des Vertrauens gegangen und siehe da: bunter Mangold körbeweise!

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kleine Donauwelle

die gute, altmodische Donauwelle, hier einmal in der kleinen Version

Mein Lieblingskuchen? 

Neben dem Apfelstrudel meiner Mama Erika ist das mit Abstand Donauwelle. So richtig schöne altmodische Donauwelle. 

Und Käsekuchen. Und Schwäbischer Träubleskuchen

Und Marmorkuchen, aber nur, wenn Thomas den backt.

Und Himbeerkuchen. 

Ok, wenn man das so liest, merkt man es nicht so sehr, aber Kuchen ist eigentlich nicht so arg meins und steht relativ selten auf unserem Speiseplan.

Nun haben aber die Leckeres für jeden Tag-Blogger für den Mai das Thema Lieblingskuchen gewählt und plötzlich stand ich vor der Frage, was denn eigentlich mein Lieblingskuchen sei.

Ok, siehe oben. Tja, und dann musste ich  erstmal in meinem eigenem Verzeichnis nachlesen, ob die Donauwelle bei mir nicht schon irgendwo aufgetaucht ist.

Zu meiner eigenen Überraschung gab es sie bislang nicht.

Dabei durfte sie früher praktisch bei keinem Geburtstag und keiner Konfirmation fehlen.

Also sollte es Donauwelle werden. Die ist normalerweise aber ein richtig großer Blechkuchen. Mit ein Grund, warum es die früher bei unseren riesigen Familienfesten praktisch immer gab. 

Da wir dieser Tage ja nur noch ein kleiner Kuchenesserkreis bei zimtkringel sind, bastle ich hier eine kleine Ausgabe davon. 

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Dinkel-Kartoffel-Stecken

knuspriges Gebäck, das lange frisch bleibt: Vesperstecken mit Dinkel und Kartoffeln im Teig und herzhaftem Topping

enthält Werbung*  Ich weiß ja nun nicht, wie sehr Ihr Euch mit irgendwelchen Nahrungsmittel-Feiertagen beschäftigt.

Das verlangt auch kein Mensch. ...es sei denn, Ihr seid vielleicht Foodblogger. Dann rücken so weltbewegende Daten wie z.B. der Tag des Cheeseburgers oder womöglich der Tag der Piña Colada in den Fokus. Oder auch nicht...

Am 9. Mai ist auf jeden Fall der Tag des Dinkels und das ist nun tatsächlich für unsere Region einigermaßen spannend, sitzen wir doch als "Blog aus dem Herzen des Schwabenlandes" praktisch im traditionellen Zentrum des Dinkelanbaus.

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zweierlei Palmiers

Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

Kennt Ihr das schnellste Gebäck überhaupt? Palmiers! Hörst sich fancy an, gell?

Bissi nach Konditor, bissi nach französischer Patisserie, bissi nach Luxus.

Jo. Also. Wir kommen vom Land. Bei uns heißen die Dinger Schweineöhrchen. Nicht ganz so fancy aber lecker sind die kleinen knusprigen Dingerchen allemal. 

Und extrem easy in der Herstellung, sollten sich kurzfristig Gäste ankündigen oder Euch der kleine Knusperhunger überfallen.

Kann ja alles mal passieren. 

Ich wollte eigentlich nur auf die Schnelle etwas Knuspriges zu einer Einladung mitbringen und hatte allerlei Kuchen im Sinn. 

Dann setzte aber nicht nur die Faulheit ein, nein, mir ist noch dazu eingefallen, dass einer der Beteiligten nix Süßes mag.Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

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kleiner Nusszopf mit Streuseln

kleiner Hefezopf mit Haselnussfüllung

Mit fortgeschrittenem Alter - und glaubt mir, an so manchem Morgen empfinde ich mein Alter als deutlich fortgeschritten - wird der Kreis der Lieben, die mit am Kaffeetisch sitzen oft spürbar kleiner. Das ist auch bei uns so. 

Nun könnt Ihr entweder Eure eigene Kuchenzufuhr deutlich steigern, in Kauf nehmen, dass man das ein oder andere trocken gewordene Kuchenstück entsorgen muss - was meinem Schwabenherz natürlich furchtbar zuwider ist - beginnen, rundum Gebäck zu verteilen oder Ihr backt ab sofort einfach kleinere Brötchen, bzw. in diesem Fall deutlich kleinere Kuchen.

Ich habe festgestellt, dass es gar nicht so viele Rezepte gibt, die genau auf unsere Bedürfnisse im Zwei-Personen-Haushalt mit mäßigem Kuchenappetit zugeschnitten sind. Also bastle ich mir selbst welche.

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Larb Gai - Laotischer Salat mit Huhn

Larb Gai - Hähnchensalat nach laotischem Rezept

Tja, Gewohnheiten...

Je älter ich werde, desto lieber und beständiger halte ich an Gewohnheiten fest. 

Eine unserer liebsten Regelmäßigkeiten ist unser allwöchentlicher Foodie Friday. Soll heißen, am Freitagabend gehen Muddi und Vaddi zimtkringel mit den immer gleichen Freunden weg und kommen satt und zufrieden wieder heim.

Und weil unsere Freunde in der selben Altersklasse sind, halten auch sie gerne an Gewohnheiten fest. Eine davon ist, dass unsere liebe Freundin in einem bestimmten Restaurant gerne die Speisekarte studiert, um dann unweigerlich bei ihrem Lieblingsessen zu landen: Larb, Salat aus gehacktem Fleisch, einem der Nationalgerichte

der Demokratischen Volksrepublik Laos . 

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Pesto alla Genovese aus dem Mörser

Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

enthält Werbung* Meinen Hang zu schönem, wertigen Küchengedöns habe ich hier ja nun schon mehrfach aufblitzen lassen. Ok, oft.

Ja, ich weiß. Langweile ich Euch? Nö, oder? 

Ich mag einfach alles, was man auf Herd und Tisch nutzen kann, vorausgesetzt, es taugt und kann was.

Das darf dann gerne brummen, klappern, klingen, klirren oder wie im heutigen Fall auch mal leise vor sich hin wummern.

Soll heißen, ob mit Strom oder ohne, aus Glas, Metall, Porzellan oder Stein? Gerne!

Vorausgesetzt, die Qualität stimmt. 

Nun hat man mir schon länger mal beim schwäbischen Italiener des Vertrauens nahegelegt, ich möge mal echtes Pesto zeigen auf diesem, meinem Blog.

"Oimol was Gscheits." Tja. Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Hoisin Ribs Soho-Art

Spareribs in asiatischer Marinade, im Backofen gegart

Vor vielen Jahren, es muss Anfang der 90er gewesen sein, saßen zwei damals noch recht junge Touris aus Deutschland in einem chinesischen Restaurants im Londoner Stadtteil Soho und verblüfften das Service- und Küchenpersonal. Nicht etwa, weil wir (ja, ich gebe es zu, ich war die eine davon, die andere war eine liebe Freundin, deren Namen ich hier nicht nennen will. Hüstel. Carina!) so toll gewesen wären oder so elegant, eloquent oder weltgewandt. Nein, weil wir es fertig brachten, uns zu zweit durch die halbe Speisekarte zu futtern. Noch dazu in einem Restaurant, das etwas abseits der Tourirouten lag und eher von älteren chinesischen Herrschaften frequentiert wurde. Unsere Anwesenheit und vor allem die Menge, die wir zwei vertilgen konnten, war anscheinend so verblüffend, dass an einer Stelle das Personal aus der Küche kam, um uns ganz offen zu bestaunen. Wahre Geschichte!

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Chicken Rasam - indische Hühnersuppe

Hühnersuppe nach indischem Rezept

Also gut, das läuft jetzt unter Küchenexperiment: Ich koche heute eine Indische Hühnersuppe Chicken Rasam. 

Experiment deshalb, weil wir neulich in einem indischen Restaurant eine Naatu Kozhi Rasam, also eine Suppe vom Landhuhn gegessen haben und allesamt ziemlich begeistert waren. Die war so gut!

Klar, dass ich danach gleich losgetrabt bin, um ein Suppenhuhn zu kaufen.

Problem: Mittlerweile habe ich etwa zwanzig Rezepte gefunden, die der Optik nach der Suppe vom letzten Restaurantbesuch sehr, sehr nahe kommen. Leider sind die Rezepte sehr unterschiedlich und jetzt weiß ich ja auch nicht...

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Fenchelkranz

knuspriger Brotkranz aus Baguetteteig mit Fenchel

Es ist der erste Sonntag des Monats und wie es der Zufall will, ist noch dazu Ostern.

Früher gab es bei uns da oft den netten Osterbrunch mit Familie und/oder Freunden. In diesem Jahr gehen wir alles deutlich kleiner und ruhiger an. 

Aber gut essen kann man ja trotzdem, gell? Während Thomas der zur-Not-ess-ich-Wurst-auch-ohne-Brot-Fraktion angehört, brauche ich meine  Kohlenhydrate. Vorzugsweise in Form eines knusprigen, aromatischen Brotes. Da passt das Thema der Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger für mich ganz formidabel: Brot & Brötchen-Rezepte.

Ich habe mich für einen Baguettering mit Fenchel entschieden. Der schmeckt richtig gut mit Frischkäse, aber passt, wie man weiter unten sieht, auch wunderbar zu Gegrilltem. Schau mer mal, wer an diesem Ostersonntag die Eiersuche schon beendet hat und blogmäßig am Start ist. Hier kommen die Brote und Brötchen der werten Kolleginnen und Kollegen:

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schnelle Gnocchi mit Frischkäse

schnelles Feierabendrezept mit Gnocchi und Frischkäse-Tomatensauce

Es gab mal eine Fernsehwerbung, die mit dem kleinen Hunger zwischendurch warb. Oder war es das Elf-Uhr-Loch? Oder der Milchjieper?

Wenn ich es mir recht überlege, war es wohl alles zusammen... und wenn ich es noch genauer betrachte, läßt das echt tief blicken, was meinen Medienkonsum angeht. Wie dem auch sei. Den kleinen, schnellen Hunger zu Unzeiten kennt wohl jeder. Nun sollte man meinen, das sei bei Foodbloggers daheim kein großes Problem. Da wird kurz ein Kapaun mit Kräuterfüllung in den Backofen geschoben, ein paar frische Trüffelscheibchen über die Herzoginkartoffeln gerieben und die Sauce mit teurem Cognac flambiert.

Ja, is klar. In diesem Sinne: Heute gibt´s schnelle Gnocchi aus dem Kühlregal mit tomatiger Frischkäsesauce. Lasst mich nachdenken...

15 Minuten vom Hüngerchen bis zum Teller?

Ja, könnte wohl hin kommen. 

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Karotten-Apfel-Salat

Salat mit Apfel, gedünsteten Karotten und Sesam

Neulich beim Einkauf: "Wir brauchen noch ein paar Karotten. Ein kleines Bund reicht. Einfach ein paar zarte Möhrchen um Knabbern."

Frau zimtkringel rennt durch die Gemüseabteilung, greift ein paar feine, kleine Karotten und läßt das Auge schweifen. Huh, Karotten, so weit das Auge schweift. Was ist denn heute los? Karottenschwemme? Locken wir den Osterhasen an? Nein, wahrscheinlich werden die eingekellerten Rüben von der letzten Ernte auf den Markt geworfen, ehe die neue Ernte kommt. Um es abzukürzen:

Wir besitzen neuerdings neben dem Minibund feiner Karotten einen 3kg-Sack Riesenkarotten. Und mit Riesenkarotten meine ich tatsächlich riesige, massive Teile. Riiiiiiesig! Die musste ich einfach kaufen. 

Ich sehe viele, viele orangefarbene Gerichte in unserer nahen Zukunft. Und ich sehe ausserdem einen etwas irritiert guckenden Herrn zimtkringel, der wahrscheinlich zunehmend verwirrter sein wird, wenn sich in jeder Mahlzeit, aber auch wirklich jeder Mahrzeit irgendwo Karotten finden werden. Ich mag Karotten. Deshalb gab es die letzten Tage auch schon Karottenkuchen. So!

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Klitzekleiner Karottenkuchen

Karottenkuchen ganz ohne Nüsse im Teig, gerade groß genug für zwei hungrige Kuchenesser

Wie beim letzten (vorletzen? dem davor?) Artikel erwähnt, habe ich ein leichtes Einkaufsproblem, was Lebensmittel angeht. 

Soll heißen, ich kann Superdupersonderangeboten never ever widerstehen. Zumindest, wenn die Qualität stimmt. So kommt es auch, dass wir neuerdings glückliche Besitzer eines ziemlich großen Vorrats an Monsterkarotten sind. Seither gibt es bei uns ziemlich viele Karottengerichte.

Und wie sich der nicht angetraute Ehegatte darüber freut! Nicht.

Gleichzeitig kündigt sich Ostern ja nun schon deutlich an. Ha! Zeit für Karottenkuchen! Juhuuu! Bei meiner Vorliebe für Karotten natürlich nicht das erste Rezept dazu, wie Ihr Euch wahrscheinlich denken könnt. Guckt mal den Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting oder auch den Karottenkuchen mit Mixed Spice an! 

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Marry Me Pasta

Marry Me Pasta, Orecchiette mit Hähnchen in einer tomatigen Sahne-Parmesan-Sauce

Cool, wenn man so uncool ist, dass man ein Rezept in einem englischen Foodyblättchen findet, es nachkocht, für gut befindet und dann, bei der nachträglichen Recherche bemerkt, dass das Ganze vor zwei, drei Jahren wohl ein viraler Internethype war. 

Ein Hype, den man als mittelalte, wenig an TikTok & Co. interessierte Frau mal wieder völlig und absolut verpasst hat. 

Nun gibt es ja durchaus Gründe für solche gehypten Trends. 

Ich sage jetzt nicht, dass alle dieser Gründe Sinn machen. 

Der Großteil erschließt sich mir ehrlich so ganz und gar nicht. Bei der Marry Me Pasta mache ich allerdings eine Ausnahme. Die ist nämlich wirklich tatsächlich eindeutig gut.

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Koch mein Rezept - Ninas Schoko-Dattel-Bites

weiße und dunkle Schokolade mit Datteln, Cranberries, Cashewnüssen, Kürbiskernen, Sesam und Mandelmus - so gut!

Alle paar Monate besuche ich im Rahmen der Aktion Koch mein Rezept eine Bloggerkollegin oder einen Bloggerkollegen.

 

Naja, nicht wirklich. Lasst mich das umformulieren und ein wenig ausholen: Die meisten von uns Foodbloggern kramen in ihren Küchen und Kellern herum, fotografieren dann alles im eigenen Studio - respektive Küche, Keller, wo auch immer - und schreiben im stillen Kämmerlein darüber.

Wenig Interaktion mit Menschen, wie Ihr seht. 

Uuuuuund... ja, ich auch, wenn ich es mir recht überlege.

Mittlerweile schon seit ganz schön vielen Jahren. 

Damit unsere Bloggerwelt nicht ganz so klein bleibt, gibt es Menschen, die Aktionen und Events gestalten.

Unter anderem Volker von Volker mampft, der vor einigen Jahren die Aktion Koch mein Rezept, der große Rezeptetausch gestartet hat. Dabei lost er den unterschiedlichsten Bloggerinnen und Bloggern einen fremden Blog zu, den sie virtuell besuchen, aus dessen Repertoire man dann ein Rezept ausprobiert und über dessen Urheber ein wenig berichtet wird. 

Ich mache da schon eine ganze Weile mit und finde es immer wieder spannend, neue oder auch mal altbekannte Blogs und deren Betreiber kennenlernen zu dürfen und ein Originalrezept aus deren Liste nachzubasteln. 

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Hot Cross Loaf synchron gebacken

Ostern naht. Heute ist mir aufgefallen, dass wir hier bei zimtkringel in drei Wochen um die Zeit tatsächlich ein gemeinsames langes Wochenende haben, was bei unseren Jobs selten genug der Fall ist. Damit ist es aber auch höchste Zeit, endlich meinen Speiseplan nebst Einkaufszettel für Ostern zu schreiben. Bin ich ein wenig obsessiv, was Einkaufslisten angeht? Ja. Definitiv. 

Hot Cross Buns standen schon lange auf meinem ewigen Backplan.

Ja, noch ein Plan. Ihr merkt schon, ich habe wirklich viele Listen. Manche sind allerdings eher langfristig angelegt: Abnehmen, Weltherrschaft, Hot Cross Buns... letztlich wurde es mehr aus Versehen eh ein Hot Cross Loaf.

Entsprechend bin ich mir nicht sicher, ob dieses traditionelle englische Ostergebäck ausgerechnet in diesem Jahr mit einem bei uns ziemlich einsamen Osterfest tatsächlich  zur Ausführung gekommen wäre, hätte es Zorra vom kochtopf nicht als Rezept zum 88ten Synchronbacken ausgesucht.

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Avocadobrötchen mit Ei

ja, auch bei zimtkringels gibt es manchmal Avocado mit Ei und Schinken aufm Brötchen

Wie beliebt muss ein Lebensmittel sein, dass eine ganz neue Erkrankung bzw. Verletzung danach benannt wird? 

Richtig, so beliebt, wie Avocado!

Im Ernst, es gibt seit einiger Zeit eine Indikation, die sich Avocado-Hand nennt. Dahinter steckt eine üble Schnittverletzung an der Handfläche oder den Fingern, die beim unvorsichtigen Aufschneiden oder Entkernen von Avocados entsteht und die oft genug einen chirurgische Eingriff an Sehnen und Nerven erfordert.

Das gesagt mache ich mich jetzt gleich daran, meine in der Obstkiste des Monats gelieferten Avocados aufzuschneiden. Vorsichtig natürlich. 

Ich muss die Dinger jetzt verwerten, denn wie immer sind alle gleichzeitig essreif geworden. Von steinhart zu hui-iss-mich-schnell-ehe-ich-matschig-werde in fünf Tagen.  

Also: Avocadobrot-Alarm!

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kleine Apfeltarte für Zwei

kleiner Apfelkuchen mit Mürbeteig und Frangipane

Es war Sonntagvormittag. Die Sonne schien, wir waren sogar ein wenig an der frischen Luft und prompt war es mir extrem nach einem kleinen süßen Sonntagsdingens.

So wie früher, mit Kaffee und Kuchen und viel Zeit. Doch, das wäre schön gewesen.  

In meiner Kindheit gab es praktisch keinen Sonntag ohne Kuchen. Plural. 

Schon allein, weil eigentlich fast an jedem Sonntag irgendjemand von der lieben Verwandtschaft bei meinen Eltern zum Kaffee einfiel. Entsprechend haben meine Mama Erika und Oma Marie häufig und viel gebacken.

Meist am Mittwoch fürs tägliche Nachmittags-Kaffee-Ritual in Omas Küche und am Samstag dann nochmal eben für den Sonntagskaffee.

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Tavuk pirzola - Hähnchenkoteletts auf türkische Art

Tavuk pirzola, marinierte Hähnchenkoteletts nach türkischem Rezept

Unser Samstagseinkauf führt uns oft zum großen Türkischen Supermarkt in meiner Heimatstadt Kirchheim. 

Gut, im Sommer deutlich häufiger, denn Thomas muss dort immer die PERFEKTE (und ich schreibe das mit Absicht groß) Wassermelone kaufen. Das erfordert immer einen gewissen Auswahlprozeß und erstaunlicherweise liegt er selten daneben. 

Der Sommer ist allerdings fern. Immerhin, heute hat der Frühling schon ein wenig ums Eck geguckt.

Tatsächlich waren wir heute unterwegs, weil ich beim türkischen Supermarkt gerne Gewürze und ab und an auch Geflügelfleisch kaufe. 

Momentan ist Ramadan, Muslime fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Zum täglichen Iftar, dem Fastenbrechen am Abend, werden nach den traditionellen Datteln und Wasser in vielen Familen sehr reichhaltige Hauptspeisen gereicht. Entsprechend gut gefüllt war die eh immer wunderbare Fleischauslage beim Markt unserer Wahl. Tja, da konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Hähnchenkoteletts Tavuk pirzola mussten mit! 

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Smashed Radiesle

schnell eingelegte asiatische Radieschen

Na, wie war Euer Tag?

Nasse Füsse bekommen, blöd angeredet worden, den großen Zeh gestoßen, an der Supermarktkasse, die Ihr ausgesucht habt, sortiert einer vor Euch minutenlang seine Kupfermünzen, um dann festzustellen, dass der Betrag doch nicht reicht, dann niest Euch auch noch einer an und zum guten Schluss fällt das Würstchen aus dem Anti-Stress-Hot-Dog, den Ihr Euch eigentlich nach dem Einkauf verdient hattet? 

Jo, kommt vor. That´s life!

Lasst uns Gemüse verprügeln, das hilft! 

Mit Blick auf mein Rezeptverzeichnis könnte man allerdings meinen, ich hätte tatsächlich ein kleines, Wut-Problem. Ich hab schon Gurken geschlagen und Kartoffeln gecrushed und soll ich Euch was verraten?

Das hilft nicht nur, das schmeckt auch noch gut, denn so nimmt das Gemüse deutlich mehr Geschmack vom Dressing bzw. Topping an. Tja, heute müssen also kleine, unschuldige Radieschen dran glauben. Sorry, not sorry, wir legen schnelle, butterzarte Smashed Radish asiatisch ein. Die sind binnen einer halben Stunde verzehrfertig. 

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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herzhafter Pistazien-Frischkäse

Frischkäsecreme mit Pistazien, lecker als Brotaufstrich oder Dip

Ich mache ja nicht bei vielen sogenannten Foodfeiertagen mit, aber auf Einladung der wunderbaren Susan vom Food & Lifestyleblog Labsalliebe habe ich nun schon ein paar Jahre immer am 26. Februar zum Tag der Pistazie ein Rezept am Start. 

Mal aufwendiger, mal weniger aufwendig, aber immer schön nussig und pistazienhaltig, wie es sich gehört!

 

Ok, in diesem Jahr mache ich es mir echt leicht, denn meine herzhafte Pistazien-Frischkäse-Creme ist echt ein rezepttechnisches Leichtgewicht. 

Mal vom Aufwand abgesehen, die Pistazien von Hand schälen zu müssen, kommt die ganze Köstlichkeit mit ganz wenigen Zutaten aus und ist im Handumdrehen (bzw. Mixerumdrehen) fertig. 

 

Ich glaube, ich war etwa sechs Jahre alt, als ich mit meinen Eltern in Istanbul war und dort die ersten Pistazien probieren durfte.

Seither liebe ich die kleinen grünen Nüsschen, die - ja ja, ich wiederhole mich alle Jahre wieder - botanisch gesehen ja eigentlich gar keine Nüsse sind. Lecker sind sie aber allemal. 

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Marmelade Upside Down Cake

gestürzter Orangenkuchen mit Zitrusmarmelade und fluffigem Rührtei

Habt Ihr neulich meine selbstgemachte Zitrusmarmelade gesehen? Ist schon ein paar Tage her, ich weiß.

Ich mag die unheimlich gerne. Vor allem auf warmem Buttertoast zum Frühstück. 

Problem: Ich habe sechs Gläser davon, bin die einzige hier im Haus, die sie gerne mag und wir frühstücken eh nur am Sonntag, wenn überhaupt. 

Nun weiß ich zufällig, dass demnächst schon wieder eine Kiste mit sonnengereiften Orangen bei uns eintreffen wird. Ok, nicht ganz so zufällig. Wir haben eine Crowdfarming-Kiste abonniert und im Moment läuft die Orangenernte in Spanien noch in vollen Zügen.

Hence mehr Orangen, als wir zwei vertilgen können.

Bei aller Zitrus-Liebe, ich habe mich bestelltechnisch mal wieder ein wenig übernommen und verwerte gerade Orangen, wo ich nur kann. 

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich diversen Menschen von der Marmelade angeboten und dann vergessen habe, auch wirklich zu liefern... Ups.

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Rillettes de thon - Thunfischcreme

Thunfischaufstrich mit eingelegtem Paprika - Rillettes de thon

Da sag noch einer, Foodieblättchen wären nicht lehrreich! Lesen bildet und in diesem Fall nährt es noch dazu. 

Ok, ich gebe eine ganze Menge Geld für Kochbücher und -zeitschriften aus, aber hey, erstens ist das mein Beruf und zweitens... man gönnt sich ja sonst nichts, gell? Um die Papierflut in Grenzen zu halten, habe ich mittlerweile zumindest einige Zeitschriften aus dem Ausland digital abonniert, was mir wiederum viele, viele internationale Anregungen beschert.

Jedenfalls bin ich neulich in einer französichen Kochzeitschrift auf ein Rezept gestoßen, das dort unter Rillettes de thon lief.

Das hat mich neugierig gemacht, denn mit Rillettes verbinde ich den traditionellen französischen Brotaufstrich, für den meist Enten- oder Gänsefleisch sehr lange sanft im eigenen Fett gegart und dann fein gezupft wird.

Das landet dann oft mit weiteren erlesenen Zutaten gemischt in einer Art Schmalztopf, um dann als feine, leicht rustikale Vorspeise auf knusprigem Brot zu landen.

Während mein Englisch ziemlich flüssig ist, holpere ich mich schon seit Schulzeiten durch die französische Sprache. Es geht, aber es ist mühsam. Entsprechend musste ich das Rezept zweimal lesen, ehe mir klar wurde, Rillettes de Thon ist ein stinknormaler Thunfischaufstrich aus Dosenfisch und damit genau das, was der männliche Part im Hause zimtkringel unheimlich gerne mag. Den löffelt er ohne Problem auch ohne Brot ruckzuck weg.

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Weckle mit getrockneten Tomaten

Brötchen mit getrockneten Tomaten

Guten Tag, ich bin´s, die Frau mit den zwölfzig Gläschen, Töpfchen und Tiegelchen im Kühlschrank. 

Kennt Ihr das auch? Für ein Rezept braucht es viereinhalb Kapern, drei Löffel Marmelade oder vielleicht eine halbe getrocknete Tomate.

Nachher steht der Kühlschrank voller angebrochener Gläschen und Packungen, die langsam aber sicher immer weiter nach hinten wandern und irgendwann völlig aus dem Gesichtsfeld und damit aus dem Gedächtnis verschwinden. 

Nun stellt Euch das mal bei jemandem vor, der zum einen sehr neugierig auf allerlei Aromen und Geschmäcker ist und der zum anderen, wie es der Zufall will, vielleiiiiiiiiicht einen kleinen Foodblog betreibt. Genau Sherlock, ich spreche von mir. Kühlschrank, Schränke und Keller sind voll und mir tut es schwabenbedingt unglaublich leid, wenn ich etwas irgendwo in den Tiefen der Schränke vergessen habe und das dann entsorgen muss. Ja, ich leide unter erklärter Kühlschrank-Demenz.

Was ich nicht sehe, vergesse ich schlagartig. 

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Matjes-Kartoffelsalat nur für mich

Kartoffelsalat mit Matjes und Apfel

Hab ich schon erwähnt, dass hier im Haus zwei ganz unterschiedliche Menschen wohnen?

Eine, die unheimlich gerne kocht und ganz viel ausprobieren will. Und ein anderer, der vor 26 Jahren gesagt hat, dass es fast nichts gibt, das er nicht essen mag. Kicher. Ja genau.

Einer davon hat seine Meinung mittlerweile geändert. Ratet mal, wer!

Der arme, arme Herr zimtkringel muss immer Sachen essen, die er nicht mag. (Muss er natürlich nicht.)

Aber ich bekomme immer wieder Zuschriften, die voll Mitleid mit dem guten Mann sind.

Um das nochmal zu betonen: In zimtkringeltown  muss niemand Dinge essen, die er oder sie nicht mag. Und es hungert auch niemand, denn wir haben immer einen geheimen Vorrat im Haus: Gar köstliche Ramensuppen und viele, viele Dosen mit Ravioli. Man(n) weiß nämlich nie, wann die komische Foodbloggerin wieder Gerichte kocht, die gegen die Menschenrechte verstoßen. 

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Walliser Cholera - interessanter Name für eine leckere Pastete

Walliser Gemüse-Kartoffel-Pastete Cholera

Wie viele von Euch wohl wissen, stammt der männliche Part von zimtkringel aus der Schweiz, ist aber schon viele, viele Jahre hier im Herzen des Schwabenlandes daheim. Tatsächlich stelle ich immer wieder fest, dass der Mann deutlich mehr Menschen hier im Dorf und der ganzen Umgebung kennt, als das bei mir wahrscheinlich jemals der Fall sein wird.

Trotzdem und gerade deshalb versuche ich mich immer mal wieder an Rezepten aus seiner Heimat. (Suchet im Suchfeld Schweiz, so werdet Ihr finden!) Manche Versuche waren mit mehr Erfolg gekrönt, manche mit weniger. Und während sich einige davon permanent auf unserem Speiseplan halten, laufen andere streng unter "Gut, ich hab´s probiert, sprechen wir nicht mehr darüber...".

Warum ich das jetzt gerade mal wieder erwähne? Nun, weil bei Zorra vom kochtopf mal wieder ein Blog-Event ansteht. Das 226te in Reihe! Diesmal ist Anika von Ani’s bunte Küche Gastgeberin und hat sie hat das Motto Winterküche mit Herz für die Liebsten ausgesucht. 

 

Die Gelegenheit für mich, mal wieder in Schweizer Rezeptverzeichnissen zu kramen und mit einem Gericht ums Eck zu kommen, das meinem ganz speziellen Liebsten heimatliche Gefühle bringen sollte. Also hopp, in SwissMilk, Betty Bossy, Migusto und marmite gekramt und noch dazu alle meine nicht wenigen Schweizer Kochbücher aus den Regalen gezogen und jaaaaa fündig geworden!

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Coq au Vin

Feines Schmorgericht mit Huhn, Karotten, Schalotten und Champignons: Coq au Vin

Der Frühling läßt hier in Schwabilon noch ein wenig auf sich warten, der alpine Gatte schaut in jeder freien Minute Olympische Winterspiele, mich dagegen veranlasst das graue Wetter vor allem zu einem: Schmorgerichte. 

Ja, ich bin eben ein etwas schlichtes Gemüt: Sommer? Essen! Winter? Essen! Morgens, mittags, abends? Für jede Jahreszeit, Tageszeit, Stimmung findet sich mit etwas Geduld das passende Rezept...

Nun ist Coq au Vin, also Huhn in Rotweinsauce nicht zwingend ein Wintergericht. 

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Dublin Coddle

Herzhafter Eintopf mit Wurst, Speck und Kartoffeln: Dublin Coddle

Diesen Februar legen wir bei der Kulinarischen Weltreise eine Sonderrunde ein.

Wir bekochen kein spezielles Land, sondern zeigen diesmal, wie viele Varianten eines Gerichtes es rund um die Welt gibt. 

Thema ist Eintopf weltweit und ich bin schon gespannt, was sich bei den Mitköchinnen und -köchen alles finden wird.

 

Zuerst habe ich ins Nachbarland geschielt und eine ganze Menge französischer Eintöpfe erwogen, angefangen von Ratatouille über Cassoulet bis hin zum Elsässer Baeckeoffe. Irgendwann zeige ich die auch noch, denn die stehen schon lange auf meiner kopfinternen Kochliste.

Dann ging mein Blick kurz gen Skandinavien um letztlich in einer ganz anderen Ecke zu landen: Irland!

Und nein, nix mit Lamm. Danke der Nachfrage. Vielmehr eine ebenso einfaches, wie leckeres Wohlfühlessen mit Wurst, Kartoffeln und Speck: Dublin Coddle!

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Cherimoya

Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

Bei mir findet man extrem selten Vorstellungen von Produkten, Waren, Lebensmitteln oder gar Restaurants.

Das ein oder andere Kochbuch taucht mal auf, aber auch das nur noch sehr selten.

Entweder fehlt mir die Neigung zum Bildungsauftrag oder es liegt einfach daran, dass ich so selten etwas für mich Neues entdecke, das ich noch dazu unter die Menschheit bringen will.

Oder ich bin einfach faul.

Das könnte natürlich auch sein. 

Deshalb, Surprise, Tusch und Applaus!

Ja, ich hab tatsächlich etwas für mich noch Neues probiert!

In meine letzten CrowdFarming-Kiste habe ich mir Cherimoya gewünscht und auch bekommen.Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Apfelkolatschen synchron gebacken

Hefegebäck mit Apfelfüllung und Streuseln

Zeit, die Küchenmaschine heraus zu holen, denn wir haben mal wieder synchron gebacken und das Nachbacken lohnt sich hier garantiert!

Zorra hat zum immerhin 87ten Synchronbacken eine böhmische Spezialität ausgesucht: Kolatschen nach einem Rezept aus dem Newsletter von Andrew (Worldloaf). Mit Klick auf den Link landet Ihr beim englischen Originalrezept. 

Kolatschen kenne ich noch von meiner Oma Marie.

Bei ihr gab es Kolatschen mit Klecksel-Füllung, soll heißen mit Klecksen aus süßem Quark, aus Mohnmasse, Zwetschgenmus und Apfelmus. Alles auf einer Kolatsche. Das mochte ich sehr gerne. 

Zum Synchronbacken soll es eine Apfelfüllung mit Streuseln sein. 

Ich freu mich drauf!

Dieses Rezept funktioniert sowohl mit direktem Durchlauf, als auch mit Übernachtgare. Da ich mal wieder viel zu spät begonnen habe, wird mein Hefeteig die Nacht im Kühlschrank verbringen. 

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Fërgesë Tirane - Albanischer Gemüseauflauf mit Käse

Im Januar 2026 ist die kulinarische Weltreise auf dem Balkan unterwegs.

Albanien ist diesmal das Ziel der Wahl.

Bei einem ersten schnellen Blick auf diverse Kochseiten mit Nationalspeisen war klar, der Herr zimtkringel würde sich freuen. Zitat aus einer Touristikseite: Die albanische Küche ist überwiegend fleischlastig.

Tja, dumm gelaufen für den armen Karnivoren.

Ich habe mir nämlich ein komplett vegetarisches Gericht ausgesucht: Fërgesë Tirane.

Noch dazu mit Feta. Böse Frau zimtkringel!

Fërgesë Tirane, übersetzt Tirana-Auflauf, kommt mit nur wenigen Zutaten aus, was mir wiederum sehr entgegen kommt. 

Bei uns gibt es knuspriges Baguette dazu, in vielen Rezepten wird aber auch gerne Reis als Beilage gereicht. Ich geb´s ja zu, ich habe es mir wieder ganz schön leicht gemacht, aber hey, der Auflauf schmeckt auch jetzt, mitten im Winter wunderbar nach Urlaub. Wenn dieses Jahr die eigenen Tomaten reif sind, mache ich den nächsten Versuch mit sonnengereiftem Gemüse.  

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Rest-vom-Fest-Gugelhupf

Rührkuchen mit Schokolade, Marzipan, Spekulatius, Kirschen und Glühwein... Rest vom Fest! Weihnachten ist vorbei.

Die letzten Lichter und Dekorationen sind nun auch schon eine ganze Weile wieder weg geräumt. 

Selbst ich muss langsam zugeben, Weihnachten ist eindeutig vorbei!

Wenn ich allerdings in meinen Küchenschrank gucke, gucken noch ein paar Reste traurig zurück. Die halbe Tüte Spekulatius will keiner mehr und die Flasche Glühwein steht auch in der Ecke. Letztere hatte ich als super innovative Zutat zu einem Adventsdessert gekauft. Super einfallsreich. Nicht. 

Danach ist die Bombenidee irgendwie verpufft, soll heißen, der erste, zweite, dritte, vierte Advent kam und ging, dann die Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr... und das Dessert kam nie auf den Tisch. Nun wäre ich nicht Schwäbin, wenn ich das gute Zeug verkommen lassen würde.

Wir basteln einen Rührkuchen daraus! 

Übrigens habe ich Samstag beim Einkaufen die ersten Schokohasen in den Regalen entdeckt. Ich weiß ja nun auch nicht... wobei ich zu den Menschen gehöre, die im Hochsommer die ersten Lebkuchen kaufen. Nur ein Paket und dann ist Schluß bis zum Advent. Die essen wir aber zur Not auch bei 30 Grad im Schatten auf der Terrasse. Da kennen wir nix. Osterzeug habe ich aber noch nicht gekauft. 

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Kaeng Phanaeng - Thai Instant Pot Panang Curry

Thai Pang Panang Curry, im Multikocher zubereitet

Nerv, nerv, nerv. Jetzt nervt die alte Frau zimtkringel schon wieder mit ihrem doofen Instant Pot. 

Keine Sorge, das relativ milde Panang Curry könnt Ihr auch im ganz normalen Topf kochen.

Dauert bissele länger, aber hey, es schmeckt trotzdem wunderbar!

Bei mir kommt es noch einmal aus dem Instant Pot und dann, ich verspreche es, lasse ich Euch mit dem Teil auch in Ruhe... ach nee... stimmt ja nicht. So ein bis dreizehn Küchenexperimente mit dem etwas unhandlichen, aber trotzdem tollen Teil folgen wohl noch. Tja, sorry, not sorry!

Nach den eher herzhaften Gerichten der letzten Tage war es mir heute jedenfalls nach leichter Thai-Küche. 

Da kam mir das Curry gerade recht.

Mit Hähnchen, Kokosmilch und Limette zu Jasminreis. Der kommt diesmal übrigens auch aus dem Instant Pot, weil ich es mal ausprobieren wollte, aber hey, damit lasse ich Euch in Ruhe. ...nur soviel (hihi, ich kann´s nicht lassen): Abgesehen vom Indischen Würzreis, der echt relativ aufwendig ist, ist mir Reis bisher selten so gelungen, wie hier im Pot!

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Blumenkohl-Käse-Suppe aus dem Multikocher oder auch nicht

Im Multikocher schnell hergestellte, cremige Suppe mit Blumenkohl, Kartoffeln und Käse

Juppheidi und Trallalla, sagt, nerve ich langsam aber sicher mit meinen ganzen Rezepten aus dem Instant Pot aka Multikocher aka Dampfkochtopf? 

Da müsst Ihr jetzt leider durch, ich habe nämlich noch immer Spaß an meinem Weihnachtsgeschenk. 

Damit es nicht ganz so einseitig wird, zeige ich Euch heute aber eine Blumenkohlsuppe, die Ihr genauso gut auch im ganz normalen Kochtopf blubbern könnt. Dauert in dem Fall nicht einmal bedeutend länger.

Vor nunmehr acht Jahren habe ich hier übrigens schon einmal eine damals orientalisch angehauchte Blumenkohlsuppe gezeigt. Damals als Gastbeitrag für eine hochgeschätzte Bloggerkollegin. Das Rezept brachte mir damals, nebenbei erwähnt, meinen ersten Airfryer als Gewinn bei einem Rezeptwettbewerb ein.  

Man sieht, das Thema Küchengeräte zieht sich bei mir kontinuierlich durch. 

Nun, das heutige Rezept ist ein wenig herzhafter, mit Käse und Cabanossi und den hier in Schwaben sehr geschätzten Backerbsen.

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Lauras Fagioli all`uccelletto

Bohnen nach italienischer Art mit Tomate und Salbei

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser. 

Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen. 

Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen. 

Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft. 

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einfaches Rinderragout aus dem Instant Pot

herzhafter Rindertopf mit Gemüse im Instat Pot gegart

Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch. 

Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen. 

Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.

Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.

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Zitrusmarmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen, im Instant Pot gekocht

Marmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen

So, lang hat es nun wirklich nicht gedauert.

Genau ein Rezept, das Erbsenrisotto, habe ich nach vorgegebenem Rezept im Instant Pot gekocht, dann schon mit einer Rinderragout-Eigenkreation weiter gemacht, die ich Euch demnächst zeige und jetzt kommt also das erste süße Rezept.  

Drückt die Daumen, dass meine Zitrusmarmelade gelingt, denn es handelt sich um ein Rezept ganz ohne Gelierzucker oder Pektinzugabe. OK, das ist bei Orangenmarmelade eh so gedacht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es auch so gelingt. Ich mag die leicht bittere, fruchtige und pappsüße Marmelade seit meinem ersten Aufenthalt in London. Ist schon ein Weilchen her....

Damals gab es bei uns daheim in erster Linie die selbst gemachten Marmeladen aus dem Obst, das im Gärtle meiner Oma wuchs, sprich Träuble (Johannisbeeren für Nichtschwaben), Erdbeeren und Kirschen. Orangen wachsen halt in Schwabilon eher selten. 

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Jahresrückblick Foodblogbilanz 2025

Der traditionelle Jahresrückblick der Foodblogger

Das Jahr 2025, so anders als alle anderen Jahre es auch für uns hier in zimtkringeltown war, ist fast vorbei. Fast hätte ich gesagt, püh, geschafft!

Zeit, ein wenig Normalität einkehren zu lassen und eine liebe alte Tradition zu pflegen: Traditionell nehmen wir auch diesmal zum Jahreswechsel wieder am kulinarischen Jahresrückblick für Foodblogger und Foodbloggerinnen, der Foodblogbilanz teil.

Wie bereits seit einigen Jahren laden die netten Menschen von Feed me up before you go-go dazu ein, auf unser Bloggerjahr zurückzublicken.

Wie immer dreht sich bei diesem jährlichen Blog-Event alles um die immer gleichen acht Fragen, die sich die Erfinderin der Foodblogbilanz vor inzwischen zwölf Jahren ausgedacht hat. Für uns eine willkommene Gelegenheit, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, für Euch hoffentlich ein wenig Unterhaltung, der Euch vielleicht die Wartezeit auf Fondue, Sekt und Feuerwerk verkürzt. Habt Spaß!

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schnelle Empanada gallega - Thunfisch-Pastete aus Galizien

mit Thunfisch gefüllte Pastete nach spanischem Rezept

Jo, ich gebe es zu, bei den letzten paar Stationen der kulinarischen Weltreise habe ich kurz aufs Land geschaut und mich dann heimlich still und leise aus der virtuellen Reisegruppe geschlichen. 

Respekt für alle Mitreisenden, die durchgezogen haben und ohne mit der Wimper zu zucken Rezepte zum Beispiel zu Burkina Faso gesucht, gekocht und veröffentlicht haben!  

 

Was ein Glück, dass das Reisejahr 2025 mit Spanien endet. 

Da brauchte ich nicht lange zu überlegen.

Heute gibt es, wie relativ oft bei zimtkringels daheim, Empanada gallega, soll heißen mit Thunfisch gefüllte Teigpastete nach einem Rezept aus Galizien. 

Ja, ich war schon häufiger in Spanien.

Nein, ich war noch nie in Galizien.

Nein, den Jakobsweg habe ich auch nicht gemacht, obwohl eine Etappe davon hier in direkter Nachbarschaft durch meine schwäbische Heimat führt. 

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Risotto aus dem Instant Pot

ganz einfaches Risotto mit Erbsen, im Instant Pot gegart

enthält unverlante, unvergütete Werbung, denn wenn ich das Ding nicht nennen würde, würde der Artikel echt wenig Sinn machen. Wow, diesmal hat mich das Christkind echt überrascht. Schon am 23. lag ein ziemlich massives Paket unter dem geschmückten Baum, mit der strikten Anweisung, ich solle es ja nicht berühren.

Natürlich musste ich es nachts im Vorbeilaufen kurz ganz aus Versehen anstubsen. Hey, ich bin ü50, aber man wird ja wohl mal vorsichtig dran stoßen dürfen, wenn man eh zufällig vorbei läuft. Mehrmals. 

Allerdings war ich nachher auch nicht viel schlauer.

Das Paket war groß und schwer. Punkt.

Wie gut, dass ich nicht neugierig bin.

Also, nicht sehr.

OK, ich bin extrem neugierig, da ich aber am heiligen Vormittag arbeiten war und der Gatte nachher quasi neben dem Baum saß, war die Gelegenheit zu weiteren Spionageversuchen gering. 

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Weihnachtsgruß mit Hot Aperol

Surprise, der Sommerdrink schmeckt auch als heißer Punsch! Hot Aperol, zum Wohl!

Liebe Menschen, langsam aber sicher kehrt ein wenig Ruhe ein und ja, bei uns steht auch schon der Weihnachtsbaum. 

Die Frage ist in der zimtkringel-Weltzentrale ja meist nicht, ob oder gar wie früh er da steht, sondern eher, wie lange...

Mit zwei zwar nicht mehr ganz jungen, aber noch immer ein wenig seltsamen Katzen beträgt die Halbwertszeit unseres Weihnachtschmuckes oft nur wenige Tage.

Wie immer werde ich den Heiligen Vormittag  arbeitend verbringen und die letzten und allerletzten Geschenke an den Mann und die Frau bringen. 

Und wie immer werden wir die Feiertage dann recht ruhig und - was nun niemanden sehr verwundern wird - recht kalorienreich verbringen.

Ehe wir aber demnächst völlig in den Feiertagsmodus schalten, serviere ich Euch, wie es schon langsam gute alte Tradition ist, auch in diesem Jahr eine kleine Leckerei, diesmal in Form eines Cocktails. In diesem Jahr stoßen wir mit einem Hot Aperol an. 

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Espressocreme

Panna Cotta mit Espresso, Kaffeesirup und einem Schlückchen Likör

Boah, kennt Ihr die Schokolade, die in zwei Schichten gegossen ist, unten dunkle Kaffeeschokolade und oben drauf eine Schicht weißer Schoki? Ich mag die unheimlich gerne!

Überhaupt finde ich alles, das ein wenig nach Mokka schmeckt ganz wunderbar.

Blöd nur, dass ich ein absolutes Weichei bin. 

Kaffee nach 15 Uhr, und sei es auch nur wabbeldünne Plörre, bei der man noch den Tassenboden durchscheinen sieht, und ich kann mich von meinem Nachtschlaf verabschieden.

Das ist übrigens genau der Text, über den ich in meiner Jugend die Augen verdreht habe. Der kam von meinen Tanten gefühlt bei jedem Familienkaffee, immer dicht gefolgt von der Frage "Isch des Hag?" Es standen nämlich immer zwei Kannen Kaffee auf dem Tisch: "Echter" Kaffee und der etwas dünn schmeckende koffeeinfreie, der bei uns in Schwaben nach dem Hersteller einfach Hag genannt wurde. Tja, jetzt bin ich die alte Tante.

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Mandarinensalz als Last Minute Geschenk

Geschenk aus der Küche: Mandarinenwürzsalz mit Rosmarin und Chili

Was, schon wieder Weihnachten?

OK, wer es bisher noch nicht bemerkt hat - in den Supermärkten und in der Werbung befinden wir uns ja gefühlt seit Ende der Sommerferien in der Vorweihnachtszeit - dem kann man wahrscheinlich auch nicht mehr helfen. 

Oder doch?

Ich habe mir hier bei zimkringels seit einigen Jahren vorgenommen, knapp vor Weihnachten ein günstiges, recht schnelles, relativ einfaches Rezept für ein kleines Geschenk aus der Küche zu zeigen. 

Im letzten Jahr gab es Rosmarin-Knoblauch-Öl, das Jahr zuvor Schinken- und Salamichips, davor Knabbersterne, Bacon Jam und weiter zurück Weihnachts-Chutney und was nicht noch alles.

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winterlicher Wirsingsalat mit Apfel, Birne und Cranberries

Wirsingsalat mit Birnen, getrockneten Äpfeln, Sellerie, Karotte und Cranberries

Langweile ich Euch langsam aber sicher mit meiner Vorliebe für Rohkost- und Krautsalat?

Ja, ich habe schon wieder ein Rezept am Start.

Hey, ich mag Coleslaw & Co.!

Tatsächlich habe ich in der vergangenen Woche für eine Veranstaltung ein paar Rezepte aus dem neuen Kochbuch eines sehr prominenten Koches zubereiten dürfen.

Unter anderem einen Krautsalat. 

Der schmeckte im Original sehr, sehr gesund... Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, wie er mir eher schmecken würde. Heute habe ich das Rezept deutlich umgebastelt. Tatsächlich blieb nicht mehr sehr viel vom urpsrünglichen Rezept übrig. Jetzt ist er zwar etwas weniger gesund, dafür aber genau so, wie ich ihn gerne mag. Sogar - dem Datum entsprechend - mit ein paar mehr oder weniger weihnachtlichen Zutaten. 

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Fleischkäse mit Steinpilzen

warmer Fleischkäse aus dem Backofen mit Steinpilzen, Zwiebeln und Petersilie

Der kulinarische Werdegang - und das darf ich als Schwäbin sagen - lautet in unseren Gefilden Brezel, Spätzle mit Soß, Maultaschen, Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle und LKW mit ABS. 

Sagt Euch nix?

Nun, wir Schwaben lieben unseren LeberKäsWecken mit A Bissle Senf aka LKW mit ABS. 

Nun gibt es Leberkäswecken bei uns bei jedem Bäcker, Metzger, an der Tanke und ich weiß nicht, wo noch überall. Die Meinungen gehen aber deutlich auseinander was Zusammenstellung, Qualität und nicht zuletzt Dicke der Leberkässcheiben angeht. 

Leberkäse als Bezeichnung ist übrigens ziemlich irreführend, ist doch gar keine Leber drin. 

Fleischkäse wäre wohl die passendere Bezeichnung. Wobei, Käse ist - ausser beim unsäglichen Pizzafleischkäse - meist auch nicht enthalten. 

Bei mir findet Ihr heute eine Deluxe-Version, aufgepimpt mit Steinpilzen, Bratwurst, Zwiebeln und einer ganzen Menge Geschmack!

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kleine weihnachtliche Schoko-Amarena-Torte

Brownieboden, Mascarponecreme und zuckrige Amarenakirschen werden hier zur Weihnachtstorte.

Wenn ich alle Schaltjahre mal Eis essen gehe, schaue ich für gewöhnlich eine gefühlte Viertelstunde in die Eiskarte und bestelle dann unweigerlich einen Amarenabecher.

Jedes. Einzelne. Mal. 

Hey, ich liebe die knackigen, ultra zuckrigen Kirschen einfach!

Nun haben wir Anfang Dezember, es weihnachtet merklich und da wir auf dem Land wohnen, habe eh fast alle Eisdielen gerade geschlossen oder sind zu hippen PopUp-Stores für Beanies oder ähnlichem umfunktioniert. 

Was mich wieder tief in mich gehen läßt, mit der allesumfassenden Frage, wer so viele stylische Häkelmützen braucht... Egal!

Wo war ich? 

Ach ja, Amarenakirschen!

Ich komme aus einer Gegend, in der es an sich nur eine legitime, ultimative Variante der Kirschtorte gibt. Welche? Rischtiiiiiiisch, die Schwarzwälder Kirschtorte natürlich.

Tja, Pech, die backe ich heute nicht.

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Gnocchi all`amatriciana

Gnocchi all`amatriciana, dank Halbfertigprodukten extrem schnell auf dem Tisch

Wow, Foodbloggerin hier. 

Foodblogger sind die Menschen, die stundenlang in der Küche rumpröddeln, wundervolle Gerichte auf den Tisch bringen, Rezepte schreiben und Hochglanzfotos machen.

 

Und dann gibt´s da noch mich: 

Die Foodbloggerin, die "nebenher" Vollzeit im Buchhandel arbeitet, entsprechend lange Tage hat und bei der das Wochenende regelmäßig erst am Samstagnachmittag beginnt.

Nicht, dass wir deswegen essenstechnisch zu kurz kämen.

Allein ein Blick in den Spiegel zeigt, dass wir nicht gerade unterernährt sind. 

Allerdings gibt es bei uns unter der Woche oft genug schnelle Küche.

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Frau Zehras türkisches Brot

Weißbrot nach türkischem Rezept

Wenn ich am Samstag viel Zeit habe, ist und bleibt eine meiner liebsten Einkaufsquellen der Türkische Supermarkt in meiner schwäbischen Geburtstadt. 

Ich entdecke immer wieder Neues.

Nicht zuletzt mag ich das absolut supergute Gebäck, das den ganzen Tag frisch gebacken wird und gleich im Eingangsbereich schon  herrlich duftet. 

Ich liebe Simit und die riesigen Fladenbrote sind auch der Hit!

Und erst die fluffigen Weißbrotlaibe!

Wobei bei fast allem dort tatsächlich die Betonung auf riesig liegt.

 

Nun lebe ich mit dem weltgrößten Brotverschmäher zusammen und meine liebste Brot-mit-Esserin, mit der ich meine Beute immer wunderbar teilen konnte, isst leider nicht mehr mit.

Bei aller Liebe, selbst ich kann diese Riesenteile nicht alleine vertilgen. 

Aber Nachbacken - in klein - müsste doch vielleicht möglich sein? 

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lauwarmer Kartoffel-Endivien-Salat

lauwarmer Kartoffelsalat mit Endivienstreifen

Mein liebster Salat zu Kinderzeiten war der "Andivie" meiner Oma Marie. Sie sprach den mit ganz langem I am Ende aus.  

Ich gebe es zu, ich war fast 20, als mir aufging, dass der Salat Endivie heißt...

Bei meiner Oma wurde der Salat fein geschnitten und danach noch eine Viertelstunde in warmes Wasser gelegt, um die Bitterstoffe zu mildern.

Dann kam er in eine Vinaigrette mit Zwiebeln.

Meistens mache ich das ebenso.

Was die Bitterstoffe angeht, bin ich entweder weniger empfindlich oder man hat die heutigen Sorten weniger bitter gezüchtet. Letzteres, nehme ich an. 

Ich lege den geschnittenen Salat zwar auch ins lauwarme Wasser, ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das mehr mit "weil Oma das so gemacht hat" oder mit wirklicher Zweckmäßigkeit zu tun hat. 

Beim letzen Einkauf habe ich eine monstermäßige Endivie gefunden, an der wir mit Sicherheit mehrmals essen werden. 

Zeit für Variationen!

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Scaloppine ai capperi - Huhn in Kapernsauce

Hähnchenschnitel in Weißweinsauce mit Kapern

Ich mag Kapern wirklich gerne. 

Ich gehe sogar so weit, dass ich die kleinen, sauren Dingerchen bei Gelegenheit direkt aus dem Glas esse. Am liebsten sind sie mir aber in meinen eingelegten getrockneten Tomaten, die es schon vor Jahren auf den Blog geschafft haben. 

Ausser in Vitello tonnato bzw. Pollo tonnato und bei den Ofenkartoffeln tonnato  kommen Kapern bei uns aber relativ selten zum Einsatz. Nicht jeder ist Fan.

Heute dagegen spielen sie zumindest eine tragende Rolle.

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Rote Beete-Raita

Raita, indischer Joghurtdip mit roter Beete und Würzöl mit Curry Leaves

Hab ich schon erwähnt, dass ich die Königin des Dippens bin? 

Ja, ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich mag halt Sößchen und Dips unheimlich gerne.

Wahrscheinlich kommt da mein Hang zum schlampigen Essen durch. Ich finde es extrem entspannend, im Sessel zu sitzen, True Crime zu gucken und dabei knuspriges Brot in leckere Sauce zu tunken. 

Die Freuden fortgeschrittenen Lebens, wie mir scheint.

Andere erleben Abenteuer, ich dippe. Immerhin erlebe ich Abenteuer ohne Ende, wenn ich versuche, die beim Dippen entstandenen Saucenflecken wieder aus den Shirts zu bekommen.

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Julebrød zum Synchronbacken im November 2025

Mitte November, langsam aber sicher wird´s allüberall immer weihnachtlicher.

Ein Grund für Zorra, für das 86te Synchronbacken ein Rezept für Norwegisches Weihnachtsbrot Julebrød, auch Julekake genannt, auszusuchen.

Das Originalrezept ergibt vier Brote!

Ich habe es für uns auf ein Viertel herunter gekürzt. Ein Brot reicht uns locker. 

Und, Julebrød enthält, wie viele skandinavische Advents- und Weihnachtsrezepte ganz schön viel Kardamom. 

Wurx. An dieser Stelle kommt ein unhöfliches Geräusch aus meiner Richtung. Kardamom mag ich nicht. Aber mal so ganz und gar nicht! Schenkt mir eine Tafel Weihnachtsschokolade und seht mich am Horizont verschwinden! 

Nun war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich es um der Authentizität willen trotzdem in den Teig geben sollte.

NEIN. Ich bring´s nicht über mich! Mein Julebrød wird das erste kardamom-lose Julebrød ever.

Ha! Nennt mit Synchronback-Rebellin!

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Eiersalat mit Avocado

Manchmal verblüffe ich mich echt selbst. 

Quell wiederholter Verwunderung ist zum Beispiel mein Rezept für Cuacamole, das ich vor Jahren hier gepostet habe. Also, nicht wegen des Rezeptes. Das nutze ich nach wie vor so oder zumindest ähnlich. Vielmehr wegen der Farbe, die ungünstige Beleuchtung und die Kamera meiner Avocadocreme damals verpaßt haben.

Irgendwie grell und igitt. 

Ich schwöre, normalerweise sieht Guacamole bei mir nicht wie neongrüne Knetmasse aus. Ischschwör!

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Mango Lassi

Lassi besteht aus Joghurt, Milch und in diesem Fall aus vollreifen Mangos

Ich habe Mangos. Für unsere Verhältnisse echt viele, viele Mangos. 

Grund dafür ist die letzte CrowdFarming-Kiste, die uns diese Woche erreicht hat. 

Mit Avocados, Kaki und Mangos aus europäischem Anbau war sie diesmal ziemlich exotisch gefüllt und deshalb wenig Gatten-kompatibel, soll heißen, ich bin die einzige, die die Früchte roh und pur mag.

Vorgestern habe ich schon einige in den Obstsalat geschmuggelt, heute werde ich nun deutlich offensiver. Es gibt Mango Lassi!

Zum einen, weil das traditionelle indische Getränk gut schmeckt, dann, weil es echt gesund ist, aber vor allem, und das gebe ich offen zu, weil es mir unglaublich widerstrebt, völlig einwandfreie Früchte verderben zu lassen. Hier wird alles verwertet. Basta! Falls Euch Lassie fremd ist: Es handelt sich dabei um ein Joghurtgetränk aus dem südasiatischen Raum, das vor allem in Indien, Pakistan und Bangladesch beheimatet ist und im Wesentlichen aus Joghurt, Wasser und/oder Milch, Gewürzen und oft Obst besteht. 

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Bolo, wie ich sie mag

Nennen wir es einfach Hackfleischsauce zu Pasta und gut isses!

Jo. Das ist keine echte, wirkliche, originäre Sauce Bolognese. Ismirklar, isjarecht. 

Das mal gesagt zeige ich Euch heute, was bei uns so unter Bolo läuft. Weniger lange geschmort, ziemlich eingedeutschte Zutaten und auch ganz anders, als der hauseigene Schweizer seine Bolo beispielsweise braut. 

Das hier ist meine Glücklichmach-Tomaten-Hackfleischsauce.

So wie ich sie meistens mache und so, wie ich sie gerne esse. Also, sofern ich sie selbst kochen muss. Noch lieber mag ich es, wenn der Gatte Bolo braut.

Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Heute gibt es also Wohlfühlessen aus dem Pastatopf und so wie ich koche, reicht es für morgen auch noch. Üppig.

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weiche Martinsgänschen aus Quarkteig

Um diese Zeit im Jahr werde ich gerne ein wenig melancholisch.

In diesem Jahr ganz besonders.

Tatsächlich war es früher so, dass bei uns um den Martinstag herum Gans auf den Tisch kam. 

Mein Papa hatte am 14. November Geburtstag und wünschte sich Gänsebraten mit Knödeln, Maronen und Rotkohl. Und weil er gerne einlud, kamen alle seine Arbeiter und natürlich die ganze Familie.

Da wurden dann neben den beiden Backöfen im Haus manchmal sogar die Küchen der Tanten rundum mit Gänsebrätern ausgestattet. 

Im Nachhinein weiß ich natürlich, was das für ein Stress für meine Mama und meine Oma war. Damals fand ich es einfach wunderbar, von der Schule heim zu kommen und den gedeckten Tisch und viele fröhliche Menschen vorzufinden, für die das jährliche Gänseessen ein großes Event war.

Nun, die meisten, die damals um den Tisch saßen, gibt es heute nicht mehr.

Gans und Ente esse ich heute noch sehr gerne, wenn auch deutlich seltener und oft in eher asiatischer Form.

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Kartoffeltopf - ebbas Reachts!

herzhafter Kartoffeltopf mit Würstchen, Pilzen und Gemüse

Wenn man bei uns in Schwaben ein nahrhaftes Gericht haben will, weil es einem vielleicht kalt ist oder man nass geworden ist, man Schnee schippen musste oder einfach der Magen knurrt, wenn man mal genervt ist und man den ganzen Tag nur von A nach B gerannt ist, kurz, wenn man etwas Tröstendes, Wärmendes braucht, dann sagt man:

Jetzt brauch i ebbas Reachts!

Und ebbas Reachts, das ist in meinem Fall dann oft Eintopf oder Suppe, gerne mit Kartoffeln und Gemüse. 

Wenn man mich Schwäbin dann noch richtig glücklich machen will, dann müssen schwäbische Saitenwürstle - andernorts heißen sie Frankfurter oder Wienerle - mit in den Topf.

So ein Kartoffeltopf wärmt Körper und Seele. Bilde ich mir zumindest ein. 

Deshalb bekommt mein liebstes GoTo-Rezept für ungemütliche Tage auch in diesem Monat bei der Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag Blogger mit dem Thema Kreative Winterküche einen eigenen Auftritt. 

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Pilzsauce mit Maroni zum Semmelknödelgröstel

rahmige Sauce mit Champignons und Esskastanien zum gerösteten Semmelknödel

Wie doch die Zeit vergeht! Schon steht das neue Blogevent bei Zorra vom kochtopf auf dem Programm.

Wobei mein heutiges Rezept locker auch zum vergangenen Event rund um Pilze gepaßt hätte. 

Adele & Lukas von Yummy Lavender wünschen sich als Gastgeber des laufenden Events nämlich 

Herbstgenüsse für goldene Tage & dunkle Nächte.

Ich nehme das als Anlass, für mich echte Wohlfühlküche auf den Tisch zu bringen.

Ich liebe die Semmelknödel meiner Mama Erika. Zu Semmelknödeln schmeckt mir eine rahmige, herbstliche Pilzsauce ganz besonders gut. 

Nun habe ich am Wochenende das erste Mal Semmelknödel als Gugelhupf im Backofen gebacken und die Scheiben davon, golden in Butter gebraten, sind die perfekte Unterlage zur Pilzsauce. 

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Mokka-Fudge

Schokofudge mit Mokkatouch - verschenken oder selbst essen!?

Mein Tag beginnt für gewöhnlich mit einer großen Tasse Milchkaffee. Frühstück Ende! 

Am Wochenende sieht das anders aus.

Da zelebrieren wir durchaus die goldene Kaffeestunde und probieren gerne allerhand Kaffeehaltiges aus. 

Das kann schon auch mal Vietnamesischer Ca Phe sein, bei dem ich nach zwei Tassen ehrlich gesagt das Gefühl hatte, eine Woche nicht schlafen zu können. Konnte ich auch nicht, was mich nicht davon abgehalten hat, das Zeug eine zeitlang zu jeder Tages- und Nachtzeit zu brauen.

Schlaf wird eh überbewertet. 

Ich hab auch schon Lebkuchen Kaffee Grog gebastelt, der mehr Dessert als Getränk war und irgendwo hat sich auch noch  Barraquito und sogar eine Mokka-Pavlowa versteckt.

Bei näherem Hinsehen finden sich mit Sicherheit noch mehr Kaffeerezepte. Irgendwo. Ich hab schon längst die Übersicht verloren. Aber Kaffee gibts viel und oft.

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Semmelknödelgugelhupf aus dem Backofen

Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

Bei uns daheim ist die Aufteilung recht simpel:

Der Gatte steht auf Braten, Steak, Gulasch, ich mag eher die Beilagen. 

Wir Schwaben werden groß mit Spätzle und Soß.

Das gilt auch für mich.

Erst groß, dann breit...

Es gibt eigentlich nur eins, was kulinarisch gesehen noch geiler ist: Knödel mit Soß! Yessssssss!

Das Semmelknödelrezept meiner Mama ist ja eh langsam legendär. 

Vorgestern waren der fleischfressende Gatte und ich mal wieder parallel beim Bäcker und haben Brötchen gekauft und dann doch kein einziges davon gebraucht. Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

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Kritharotto oder nennen wir es Orzotto mit Hokkaido? Oder Pastasotto?

Risoni, Orzo oder Kritharaki in der Art eines Risotto mit Kürbis gekocht.

Kritharotto, wasn das? 

Als großer Fan klarer Sprache tun mit solche Wortpuzzle ehrlich gesagt fast ein wenig weh. Tatsächlich mag ich es aber, wenn man schon im Titel lesen kann, was nachher auf den Teller kommt. 

Zumindest phasenweise.

Wenn man gut raten kann. 

Oder mich und meine Schreibweise ein wenig kennt. 

Is auch egal. 

Also: Auf den Teller kommt diesmal eine risotto-ähnliche Speise, die eben auf den Reis verzichtet und dafür Kritharakinudeln nutzt. Ziel ist es ganz klar, dem Gatten den bereits vor Tagen gekauften güldenen Hokkaidokürbis unterzujubeln. Kürbis gehört nämlich für ihn zu den Zutaten, die man(n) eigentlich nicht braucht. Nie nicht. 

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Sesamzopf zum World Bread Day 2025

Butterzopf mit Sesam

Alle Jahre wieder am 16. Oktober feiern Foodblogger aus aller Welt den World Bread Day

Dieses Jahr bereits zum 20ten Mal! Schaut Euch nur mal die tollen Resultate der letzten Jahre an: 

 

20 Jahre World Bread Day!

 

Auch in diesem Jahr hat die formidable Zorra vom Blog 1 x UMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF  zum Backen eingeladen und wieder sind viele, viele Blogger ihrem Aufruf gefolgt.

Schaut Euch dann unbedingt die Zusammenfassung bei ihr an! 

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Spaghetti Mare e Monti

Pasta mit Pilzen und Garnelen - Spaghetti Mare e Monti

Zorra vom Kochtopf wünscht sich für ihr 223tes Blogevent Felix von FEL!X KITCHEN als Gastgeber. Felix wünscht sich Gerichte mit Pilzen von den Teilnehmern. Und zu guter Letzt: Thomas, der Herr zimtkringel, wünscht sich Garnelen zum Abendessen.

Und ich? Ich wünsch mit ein leckeres Essen, das einigermaßen flott geht. Was tun? Dilemma! 

Oder auch nicht. Ich haue einfach Pilze und Garnelen in die Pfanne, packe ein paar Nudeln dazu und schon sind alle glücklich.

Ach ja, das Ganze heißt dann Spaghetti Mare e Monti und ich verspreche Euch, das wird lecker!

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Croque Monsieur und eine absolut leckere Honig-Entdeckung

köstlich geröstetes Schinkenbrot mit Tomate und Gorgonzola und Chili-Honig-Topping hottey

enthält Werbung* Wer hier ab und zu liest, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich schon lange keine Werbung mehr mache.

Es fehlen nicht die Angebote, meist fehlen mir eher Zeit und Lust. 

Ab und zu begegnen mir aber Produkte, die so ganz und gar wie für mich gemacht sind. Juhuuuuu!

Vor einiger Zeit habe ich hier einen selbstgemachten Honig mit Chili gezeigt, was mir wohl die Aufmerksamkeit von Julian und Max, den Machern von hottey,  Deutschlands erstem Hot Honey beschert hat.

Die beiden haben mit gefragt, ob ich Lust hätte, die ungewöhnliche Aromenexplosion aus der gelben Flasche zu testen. 

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Menemen - Türkisches Rührei

Rührei nach türkischem Rezept mit Zwiebeln, Tomaten und Paprika

Nachdem ich die letzte Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag - Blogger glorios verpennt habe, bin ich diesmal wieder am Start. 

Das Thema des Monats Oktober ist Frühstück

Ja... also... dafür, dass wir eigentlich nur am Sonntag frühstücken, gibt es bei zimtkringel doch schon eine ganze Menge Frühstücksrezepte. Das liegt daran, dass ich so gerne schöne Frühstücke plane.

Zur Umsetzung kommen sie dann allerdings nicht immer.

Besser gesagt oft genug nicht.

Ich stelle mir immer knusprige Brötchen mit Honig und Konfitüre vor und bin deshalb notorische Marmeladen- und Konfitürenkäuferin. Aus oben genannten Gründen. Ich bin allerdings eine ebenso berüchtigte Marmeladen- und Konfitürenwegschmeisserin. Die Dinger tendieren bei uns nämlich dazu, einmal auf den Frühstückstisch zu kommen, dann ganz nach hinten in den Monsterkühlschrank zu wandern und dann irgendwann entsorgt zu werden. Schande, ich weiß!

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Mangosalat

Rucola, Mango, Gurke, Paprika und Erdnüsse bilden die Basis dieses asiatisch angehauchten Salates

Die Mango (Mangifera indica) bezeichnet eine tropische Pflanze und deren Frucht. Der Mangobaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mangos (Mangifera) innerhalb der Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae). Der Mangobaum wird häufig kultiviert, liefert Obst sowie Öl und wird als Heilpflanze verwendet.

Ich dachte, ich erwähn`s mal.

Und hab`s direkt aus der Wikipedia abgekupfert. Wollt ich auch erwähnt haben. 

Tatsächlich ist die Mango eine Frucht, die ich ab und zu für mich als Zutat für meine Smoothies kaufe. Für den Gatten nicht.

Der findet Mango eher so mittelgut. 

Sagt er. 

Nun waren neulich in unserer monatlichen Obstkiste europäische Mangos direkt vom Erzeuger. Und ich wusste so gar nicht, wie ich die ganzen Dinger verarbeiten sollte, denn auch ich kann nur eine bestimmte Menge Smoothies trinken. Deshalb habe ich sie in einen klitzekleinen Salat gemischt und dem Gatten nicht gesagt, was drin ist. Gut, er ist nicht doof und hat es als Frucht erkannt. Und geliebt! Ha! Doppelha! 

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Schnelles Pad Thai

Asiatische Bandnudeln mit Garnelen und Gemüse gebraten

Jo, verpennt! Eigentlich ist am ersten Sonntag im Monat bei mir immer ein Beitrag für die Leckeres für jeden Tag - Blogger angesagt und ich hatte ihn auch parat. Also fertig gekocht, fotografiert, geschrieben und auch schon gegessen.

Nur hatte ich leider vergessen, mich in die Teilnehmerliste einzutragen. Doof!

Dabei war im September die asiatische Küche Thema und die mag ich sehr gerne. 

Wobei asiatische Küche natürlich auch ein weites Feld ist. Ich mag sehr gerne verschiedene chinesische Regionalküchen, ausserdem Thai, Indisch, und am Liebsten eigentlich die koreanische Küche... soweit ich Landei das überhaupt richtig vernorden kann.

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Sesam-Baguettchen zum Synchronbacken im September 2025

knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

Hurra, wie haben wieder synchron gebacken!

Zorra vom kochtopf hat sich für den September 2025 ein Rezept ihres Schweizer Landsmanns Marcel Paa ausgesucht und wir sind begeistert. 

Diesmal standen knusprige, recht zierliche 

Sesam-Baguettchen 

auf dem Programm. Mit Klick auf den Link kommt Ihr direkt zu Marcels Originalbeitrag. 

Die kleinen, knusprigen Teilchen, mit Sesam bestreut, passen genau in mein Beuteschema.

Bei uns gab es sie am frühen Nachmittag zu einem kleinen Imbiss mit bissi rotem Sauser - ja, es ist Herbst! - und zuckersüßen Trauben. Mit feinem Sesam bestreut und frisch gebacken passen sie aber auch wunderbar zum Grillabend oder als Grundlage für ein luxuriöses belegtes Baguette.

Ich habe mich diesmal fast genau ans Rezept gehalten und weiß jetzt schon, diese nicht mal so kleinen Weißbrotstangen wird es bei uns bald wieder geben.

Wie immer haben wir am Samstag begonnen und Sonntag fertig gebacken. knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

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Bayrisch Kraut wie von Oma Marie

Geschmortes Filderkraut mit Speckwürfelchen und karamellisierter Zwiebel

Es gibt ein paar Gerichte, die bringe ich unweigerlich mit meiner Oma Marie in Verbindung. Mit Sicherheit ihre Gefüllten Kartoffelknödel. Die liebe ich bis heute.

Dabei gab es die wahrscheinlich gar nicht so oft, wie ich das im Nachhinein erinnere. 

Bayrisch Kraut ist so eine Beilage, die es früher immer wieder zu den Fleischküchle gab, wenn ich mittags aus der Schule heim kam und Oma gekocht hatte.  

Im Unterschied zum Sauerkraut, das bei Oma eine sämige, weiche Angelegenheit war und oft mit darin gegarten, sehr knoblauchigen Hackbällchen auf den Tisch kam, wurde und wird Bayrisch Kraut aus frischem Weißkohl zubreitet. In unserem Fall ist das natürlich Filderkraut, der heimische Spitzkohl unserer Region. 

Bayrisch Kraut wird also nicht vorher fermentiert, sondern nur schnell aus frischem Kraut geschmort und bekommt dadurch einen eher süßlich-herzhaften Touch.  

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Herbstlicher Obstsalat

Obstsalat aus Herbstfrüchten

Meine Neigung, immer zu viel Obst einzukaufen hat jetzt einen neuen Gipfel erreicht: Seit ein paar Monaten bekommen wir Kisten mit Bioobst direkt vom Produzenten. 

Da es sich immer um erntefrische, aber reife saisonale Ware handelt, komme ich regelmäßig in den Uiuiui-Zustand.

 

Ihr kennt den Uiuiui-Zustand?

 

Uiuiui ist der Ton, den Schwaben - zumindest diese Schwäbin hier - ausstoßen, wenn sie der Verdacht beschleicht, dass man womöglich nicht alles, "was Geld koscht hat",  verwerten kann, ehe es zu spät ist.

Und da saisonal in dem Fall halt reifes Obst bedeutet und die Kisten dazu noch üppig sind, hört man mein Uiuiui momentan recht häufig. 

Im September-Paket waren Trauben, Granatäpfel und super saftige, süße, minikleine Birnen. Mangos auch, aber die verwerte ich anderweitig, sonst weint der Mango-verschmähende Gatte.

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Sweet Chili Popcorn

süß, salzig, scharf ... Sweet Chili Popcorn

Um Weihnachten rum habe ich ja schon davon erzählt, dass ich mir selbst ein kleines Geschenk gemacht und einen Popcornmaker gekauft habe.

Selbstverständlich habe ich von da an unglaublich viel Popcorn hergestellt.

Nicht.

 

Aber ich hatte echt die besten Absichten und wollte ganz viele Rezepte dazu erfinden.

Ja. Nein. Eher nicht.

Es gab etwa fünfmal süß-salziges Popcorn und zwei Versionen mit Curry und Garam Masala.

Zur angekündigten Variante mit Parmesan kam es dann schon nicht mehr.

Irgendwie kam mir dann schon das nächste Küchengadget dazwischen.

Aber jetzt! Jetzt fange ich wieder an!

Wahrscheinlich....

 

Für mich als Foodbloggerin ergibt sich aber auch ein echt, wirklich, unglaublich ersthaftes Problem: Popcorn sieht  immer so gleich aus. Nix mit schönen bunten Fotos.

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Kartoffelsuppe für die Seele

Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

Bei uns gibt es Suppe für die Seele.

Ganz einfach, weil Suppe immer gut tut, sowohl dem Bauch, als auch dem Gemüt. 

Aktuell haben wir ein Familienmitglied, das auf Krankenhauskost angewiesen ist.

Das Essen im Hospital muss nicht schlecht sein... ist aber oft auch nicht wirklich gut. 

Ich erinnere mich da an Kässpätzle, die mir dort vor einiger Zeit serviert wurden. Auf die hatte ich mich ehrlich gesagt nach Tagen mit Schonkost richtig gefreut. 

Interessanterweise war damals meine Tante zeitgleich mit mir im Krankenhaus und Wochen später kamen wir beide auf diese Kässpätzle zu Sprechen.

Ja. Die waren sehr, erinnerungswürdig. Und sie waren quadratisch. 

En bloc sozusagen.

Danger sag ich da nur!

Der einfachste Weg, in einem schwäbischen Krankenhaus für eine Patientenrevolte zu sorgen ist, Kässpätzle anzukündigen und dann nicht adäquat und in Qualität zu liefern.Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

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Petit Pains au Chocolat

fluffiger, buttriger, schokogefüllter Plunderteig zum Frühstück

Die kulinarische Weltreise funktioniert ja an sich nach dem Prinzip, jeden Monat Speisen aus einem anderen Land zu zeigen. 

Manchmal fällt mir das aus Gründen schwer.

Zum Beispiel, weil mir die Destination so gar nix sagt, manchmal auch, weil mir das Land zu viel sagt und ab und zu, weil mir die Speisen nicht liegen. Aber das ist ja auch der Gag daran.

Einfach ist unserem kleinen Grüppchen virtuell Reisender dann oft zu einfach.

Dann gibt es aber auch wieder Themen - oft die länderübergreifenden - da fällt mir fast zu viel ein!

Diesen Monat zum Beispiel zeigen wir ganz international Frühstücksrezepte aus aller Welt.

Was nehm ich nur, was nehm ich nur? 

Schließlich fiel meine Wahl auf Frankreich und ein Lieblingsgebäck meines liebsten Lieblingsessers:

Petit Pains au Chocolat.

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Gulasch alla Triestina

Gulasch aus Italien? Ja! Aber sowas von!

Zumindest, wenn es sich um die regionale Spezialität Gulasch alla Triestina aus - na? NA? Wer errät es? Rischtisch! - aus Triest handelt. Wie kommt jetzt ungarisches Gulasch nach Julisch Venetien?

Recht einfach: Triest liegt an der oberen Adria, direkt an der Grenze zu Slowenien.

Tja, und bis zum ersten Weltkrieg gehörte Triest tatsächlich zu Österreich-Ungarn.

Es war sogar der bedeutendste Handelshafen der k.u.k. Kriegsmarine.

Gemeinsame Geschichte in einem großen, damals sehr großen Kaiserreich machten kulinarische Überschneidungen möglich und wahrscheinlich.

Und so landete eben das ungarische Gulaschrezept an der Adria und zählt dort jetzt zu den regionalen Spezialitäten.

Ich finde ja immer spannend, wie sich Speisen durch die Geschichte und über Regionen ausgebreitet haben. 

Triest baut bis heute viel auf diese Küchentradition und gilt unter anderem auch als Stadt der süßen Versuchungen.

Viele Triestiner Dolci, die in den zahlreichen Konditoreien entstehen, basieren auf der multikulturellen Geschichte der Stadt.

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Limonada de Coco aus Kolumbien

Salzig-süßer Mix aus Eiswürfeln, Cocos, Limetten und Minze nach einem Rezept aus Kolumbien.

Wir sind mal wieder mit der Kulinarischen Weltreise unterwegs.

Virtuelles Ziel des Monats ist Kolumbien.

Laßt mich überlegen, wie viele Berührungspunkte ich mit Kolumbien habe. 

Mhm. Genau. Null.

Halt, das ist gelogen, mein Kaffee kommt aus Kolumbien, Die Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Marquéz steht im Regal und klar, auch ich habe schon mit Shakira Waka Waka geträllert. 

Das war´s dann aber auch. 

Ansonsten mußte ich echt erstmal nachschlagen, was essenstechnisch in Kolumbien so geboten ist. 

Gut, dafür steht die Kulinarische Weltreise: Wir nähern uns Ländern an, die uns ansonsten recht fremd sind. 

So, mal sehen...

Also: Kolumbien, an der Nordspitze Südamerikas gelegen, ist geprägt von Regenwäldern, den Anden, seiner weitläufigen Karibikküste und nicht zuletzt von vielen, vielen Kaffeeplantagen.

Kurz habe ich überlegt, ob ich eine Kaffeespezialität zeigen soll. Dann wurde es aber doch etwas ganz anderes: Limonada de Coco

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Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia

italienische Gemüsesuppe mit Salsiccia

Der Blick aufs Thermometer zeigt, es ist eindeutig Sommer und damit wohl eindeutig zu warm für Suppe.

Ha!

Sollte man meinen!

Heute war es mir nämlich unglaublich nach Gemüsesuppe. Es muss ja nicht immer die klassische Mama-Suppe mit Rindfleisch oder Suppenhuhn sein, obwohl beide bei uns schon ziemlich hoch auf der Präferenzliste stehen.

Suppe geht bei uns eigentlich immer.

Das merkt man allein schon daran, dass Ihr, wenn Ihr im Suchfeld Suppe eingebt, im Moment gut 110 Rezepte ausgeworfen bekommt. Von ganz klassisch bis hin zu orientalisch und manchmal auch ein wenig schräg... und deutlich tomatensuppenlastig.

Ich koche halt, was ich selbst gerne mag.

Egal, heute soll es ein wenig sommerlicher sein, also habe ich ein italienisches Rezept gewählt. Da traf es sich gut, dass ich noch Salsiccia von der Sardischen Pasta neulich übrig habe. Also: Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia steht an!

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Caprese gegen den Urlaubs-Ende-Blues

Tomaten, Mozzarella und Basilikum

Da sitzt ich am letzten Urlaubstag schlecht gelaunt im abgedunkelten Zimmer und überlege, dass dieser Sommer doch echt fürn Arsch war. Termine, Termine, Termine.

Null Erholung, nix Schönes erlebt, nur Listen abgearbeitet, Verpflichtungen nachgekommen und kein Ende in Sicht. 

Im Urlaub für nix Zeit, zu nix Lust, nix gesehen und jetzt geht der Arbeitsalltag wieder los. 

Mämämumpf, jammer, jammer!

Ich tu mir echt selbst so leid und habe unglaublich schlechte Laune.

Da klingelt es und meine große Schwester gibt eine ganze Tasche voll Sommer ab: Gemüse aus eigener Ernte.

Tja, was soll ich sagen, der Urlaub ist immer noch vorbei, aber so eine bunte Schüssel mit tollen, super reifen, bunten Tomaten und saftigem Käse hilft mir doch tatsächlich ungemein.

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Kartoffel-Gurken-Salat

Katoffelsalat mit frischer Gurke

So, nun isses raus: Ich betreibe einen Foodblog aus dem Herzen des Schwabenlandes, aber ich beherrsche das ultimative Herzstück der Regionalküche nicht. Aber mal so gar nicht.

Den echten, wirklichen Schwäbischen Kartoffelsalat, den legendären Ebirasalad, dem man nachsagt, er könne schwetza, also reden, den kann ich irgendwie nicht.

Das Schwetza bezieht sich dabei auf den Ton, den er beim Umrühren machen soll. Er soll nämlich lieblich schmatzen.... Ja. Kannichnich. Tutmirleid.

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Sardische Pasta

Mallureddu alla campidanese, eine Pastasalat nach einem Rezept aus Sardinien.

Wie gesagt, wir waren ein wenig Einkaufen. 

Wir haben das große Glück, dass in zwar nicht unmittelbarer aber immerhin erreichbarer Entfernung gleich mehrere italienische Märkte existieren.

Neulich habe ich Euch ja schon mein Parmesanbrot aus den zumindest zum Teil dort erstandenen Waren gezeigt. Übrigens bin ich von dem zwar nicht wirklich schönen aber wunderbar käsigen Brotlaib noch immer ziemlich begeistert. 

Logischerweise haben wir auch dieses Mal wieder Pasta in allerlei Formen mit Heim getragen. 

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Parmesanbrot

Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

Jo, wir haben Urlaub. Nein, wir verreisen nicht. Familie und so. 

 

Das hält uns aber nicht davon ab, einer unserer liebsten Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Ja, wir kaufen unglaublich gerne ein. Noch lieber, wenn es sich um länderspezifische Läden handelt. Wir fahren auch schon mal auf einen Kurztrip nach Frankreich. Kurz einen halben Tag einkaufen.

 

Ziemlich viel Geld lassen wir aber auch in relativ lokal zu erreichenden Läden liegen, gerne im Asiamarkt oder auch im türkischen Supermarkt. Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

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schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat

schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat, Mozzarella und Parmaschinken

Jo, Foodbloggerin hier!

Soll heißen, ich verbacke nur selbst angesetzten Teig aus selbst gemahlenem Mehl von Weizen, den ich selbstverständlich auch selbst angepflanzt, geerntet, gedroschen und zur eigenen Mühle gebracht habe. Am eigenen Bach. 

 

Quatsch, natürlich nicht. 

 

Heute gibts hier Pinsa mit gekauftem Boden. Convenience. Selbst gekauft!

 

Mal ehrlich, ich arbeite im Einzelhandel.

Ich komme Montag bis Freitag nach 19 Uhr heim, Samstag kurz vor halb drei. Oft genug mit wenig Ambitionen, mich noch an den Herd zu stellen.  

Für die wackeren Bäcker und Bäckerinnen gibt es natürlich hier ein Rezept für den selbstgebackenen Boden, vor Jahren beim Synchronbacken so hergestellt und für sehr gut befunden.  

 

Nur, weil manchmal Zeit oder Motivation fehlt, heißt das natürlich nicht, dass wir nicht trotzdem auf leckere Sachen stehen würden. Wäre auch seltsam in einem Foodbloggerhaushalt...

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Schokoladen-Foccacia

saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

Hmpf, das folgende Rezept stammt aus einer Zeitschrift und trug dort die Überschrift "für Kinder".

Also, ich weiß ja nicht..

Da fühle ich mich doch glatt unterrepräsentiert!

Als Kind ü50 darf ich kurz anmerken, dass wir keinen einzigen Minderjährigen benötigt haben, um die gesamte Schoko-Foccacia mit Rumpf und Stumpf bis zum allerletzten Krümel innerhalb kurzer Zeit zu eliminieren.

 

Tatsächlich lag besagte Zeitschrift vorher einige Tage da, wo wir am liebsten Zeitschriften lesen... ich sag jetzt nicht wo das ist... und sogar der nicht unbedingt gebäckaffine Gatte hat nach dem Hefedingens verlangt. saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

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Virgin Blackberry Spritz

Alkoholfreier fruchtiger Cocktail mit Wild Berry, Brombeeren und Minze

War ja fast klar: Heute kümmern wir Leckeres für jeden Tag - Blogger uns um das Thema   

 

Erfrischendes für heiße Tage 

 

und pünktlich dazu steht das Wetter auf Spätherbst.

 

Unsere Themen suchen wir Anfang des Jahres immer passend zum Monat aus. Ein Blick aus dem Fenster zeigt heute zumindest bei uns im Schwabenland graue Wolken, Regen und Gewitter.

Bleibt noch zu erwähnen, dass bei uns diese Woche die Sommerferien begonnen haben. 

Aber genug gemeckert! Es ist Sommer, es wird auch wieder warm und dann freut sich wahrscheinlich manch einer über unsere kühlenden Ideen. 

Mal davon abgesehen, dass man sich mit so einem netten kleinen Mocktail, also einem alkfreien Cocktail, wie ich ihn heute zeige, das Summerfeeling auch herbei trinken kann. Behaupte ich jetzt mal. Nun gut...

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Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Ja, es ist bekannt, ich finde Küchenmaschinen wundervoll und ich stehe dazu! So kommen Slowcooker, Airfryer, Drehspieß, InstaPot und Dörrautomat bei uns oft und gerne zum Einsatz.

Tja, so hat jeder seine Hobbies.

Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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schnell gebratene Asianudeln mit Spargel und Huhn

Nudeln und Spargel aus dem Wok

Wenn bei uns das Pizzataxi vorfährt, ist das in drei von vier Fällen falsch benannt, denn Pizza hat es echt selten im Gepäck bzw. der Warmhaltetasche.

Zumindest, wenn es zu uns unterwegs ist. 

Der Gatte bestellt für gewöhnlich irgendwas mit Flaiiiiiiisch und bei mir sind es verdächtig oft gebratene Asianudeln, mal mit Garnelen, mal mit Ente, mal vegetarisch aber am häufigsten eigentlich mit Huhn. 

Die bringt der nette Fahrer dann bis an die Tür, die Nudeln sind echt lecker und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen. Fast, denn eigentlich könnte man die ja ziemlich flott selbst klöppeln.

Was soll ich sagen, ich bin auch gerne mal ein wenig faul.

Fact of life. 

Heute hab ich aber grünen Spargel im Kühlschrank und der muss nicht nur weg, nein, der soll auch in den gebratenen Nudeln landen.

Deshalb bleibt das Pizzataxi heute mal in der Garage, ich packe jetzt den Wok und die Kochstäbchen aus und rührbrate zur Abwechslung mal selbst. Nudeln und Spargel aus dem Wok

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mein Lieblingsdressing

cremiges Salatdressing mit Joghurt, Saurer Sahne und Kräutern

Der erste Sonntag im Monat... Ihr wisst, was das heißt?!

Richtig, die Leckeres für jeden Tag-Blogger sammeln heute mal wieder Rezepte.

Unser Thema lautet in diesem Monat “Gutes im Glas”
Ooookay, es gibt hier ja schon eine ganze Menge Zeug im Glas: Eingelegtes, Chutneys, Saucen, Salate und Suppen, Gewürzmischungen und ich weiß nicht, was nicht noch alles in Ball Jar, Mason Jar und Weckgläsern Platz gefunden hat. Entsprechend stehen im Vorratsraum zwei große Kisten mit allerlei Glaswaren. Fragt mal den Herrn zimtkringel...

Aber hey, unverhofft kommt bekanntlich oft und man kann ja nie wissen, wann einen ein plötzlicher Einweck-Anfall überkommt und man notfallmäßig Marmelade, Gurken oder Wurst einkochen muss.

Alles schon vorgekommen.

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Schweizer und Schwäbischer Wurstsalat

Schweizer Wurstsalat und Schwäbischer Wurstsalat

Zu Hülf! Zu Hülf! 

Ein rezepttechnischer Hilferuf schallt durch die Nacht!
Tadaaaaa! Frau zimtkringel to the rescue!

Ich werfe mein Superheldinnen-Foodblogger-Cape über und starte durch! Ziiiiiiiiinggggggg!

 

Ja. Nein. Also, mit viel gutem Willen könnte man es vielleicht so auslegen. Tatsächlich hat der Gatte mich einfach gefragt, ob ich denn ein bestimmtes Rezept auf dem Blog hätte, denn ein Freund hätte es furchtbar gerne.

Beide sind momentan ein wenig auf dem Gesundheitstrip, deshalb sollte es sich auch um ein Salatrezept handeln.

Extrem gesund. Hüstel. Wurstsalat

 

Die Wikipedia sagt, Wurstsalat sei ein mit Essig, Öl und Zwiebeln sauer marinierter Salat aus Wurst, meist Brühwurst wie Lyoner. Ok. Ich sage, Salat ist hier Definitionssache, aber Wurstsalat ist einfach extrem lecker ... vorausgesetzt, man ist kein Vegetarier oder gar Veganer.

Dann ist Wurstsalat schlichtweg eine Frechheit.

Wir gehören aber zum Team Yummie! Wurstsalat! Und es ist höchste Zeit, dem hier mal eine Bühne zu geben.

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Böhmische Hefeknödel wie meine Mama sie gekocht hat

große Hefeknödel nach böhmischer Art

Uuuuuund hier sind sie nun, die Böhmischen Hefeknöfel, wie meine Mama Erika sie zur Dillsauce serviert hat. 

Für unsere Familie eines der absoluten Leibgerichte, das schon unsere Oma Marie so auf den Tisch brachte. 

Es handelt sich um luftige, elastische, längliche Knödel, die nach dem Garen in Scheiben geschnitten werden. 

So ein Knödel reicht schon mal locker für mehrere Portionen. Gegessen werden sie normalerweise zu Gerichten mit viel Sauce.

Bei uns eben zu besagter Dillsauce aber auch zu Svickova - Rind in böhmischer Sauce sind sie großartig. 

Sie schmecken frisch zubereitet am Besten, meine Mama hat die ganzen Knödel aber oft auch über Wasserdampf nochmal aufgewärmt bzw. warm gehalten, bis endlich die ganze Familie zum Essen da war. Das Originalrezept, das mir meine Mama hinterlassen hat, war entsprechend auch für vier mittelgroße Knödel gedacht. Ich habe hier nur die halbe Menge genutzt und daraus einen Knödel fabriziert, der fast den Topf gesprengt und locker acht dicke Scheiben geliefert hat. 

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Erbsen-Crostini

knrusprige Brotscheiben mit einem Mus aus grünen Erbsen, dazu Burrata und Dill

Kennt Ihr das auch? Ihr bekocht andere Menschen wirklich gerne. Trotzdem freut Ihr Euch, wenn mal alle weg sind und es endlich mal das gibt, was Ihr und nur Ihr allein mögt?

Keiner, der mit hochgezogenen Augenbrauen in den Topf guckt. Niemand, der vernehmlich durch die Nase schnaubt, wenn er meine Experimente oder gar gesunde Sachen essen soll?

Nun, das ist bei mir heute mal der Fall! Hurray!

Während es bei solchen Gelegenheiten für mich dann schon auch mal Pizza aus der Kühltruhe gibt oder ich es mir mit einem schnellen Burger gemütlich mache, habe ich heute Zeit, viel Zeit! Und vor allem auch Lust, etwas buntes, knuspriges zu basteln.

Trommelwirbel, es gibt weder Leber noch Kürbis, Knödel oder Spargel (meine liebsten Simone-ist-allein-daheim-Speisen), nein, heute gibt es Erbsen! Nur für mich!

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Mama Erikas Rindfleisch in Dillsauce

böhmische Dillsauce mit Rindfleisch und Hefeknödeln nach dem Rezept meiner Mutter

Falls Ihr jemals den Header von zimtkringel gelesen haben solltet, wisst Ihr vielleicht, dass meine Kochgeschichte in den Küchen meiner Omas, meiner Mama und der restlichen Familie begonnen hat und eben diese Familie ihre Rezepte für gewöhnlich etwas vage hielt. 

Auf die Fragen was, wie viel, wann, warum kam oft genug die Antwort "Das merksch dann, musch halt probieren."

Es wurde und wird aus dem Bauch und von Herzen gekocht. Rezepte hat(te) man im Kopf und auf der Zunge.

Dabei gab und gibt es viele Gerichte, deren Weitergabe an diese und nach Möglichkeit weitere Generationen uns wichtig ist.

Schon allein, weil wir sie alle gerne bei Mama und Oma gegessen haben. Einige habe ich hier bei zimtkringel über die Jahre gesammelt. Einige hat meine Mama auch extra für den Blog noch einmal gekocht, mir dann das Rezept zumindest der Spur nach diktiert und mich nebenher fotografieren lassen. Bei Mama Erikas Apfelstrudel fungierte sie vor fast zehn Jahren sogar als Handmodel. 

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Farmersalat

Farmersalat mit Weißkohl, Sellerie, Karotten, Apfel und cremigem Joghurt-Mayo-Dressing

So. Die Sache ist ja die: Ich mag unheimlich gerne Gemüsesalate aller Art.

Also so mit rohem Gemüse. Besonders gerne Krautsalat aka Cole Slaw in sämtlichen Variationen.

Nun gibt es da zwei Haken: Schwierigkeit eins, der Gatte ist kein Fan. Schwierigkeit zwei, es gibt bereits gefühlt zwölfzig Rezepte dazu bei zimtkringel. 

Aber: Ich habe eine ganz persönliche monatliche Überraschungstüte abonniert, soll heißen, ich bekomme eine Obst- und Gemüsekiste geliefert und ab und zu ist da halt auch mal ein kleiner Krautkopf drin. Diesmal auch. 

Ich: Hurray! Der Mann: Uff!

 

So, nun, da ich diese grammatikalisch nicht ganz richtige und inhaltlich einigermaßen verworrene Einleitung hinter mich und Euch gebracht habe, sag ich mal, worauf das hier hinaus läuft: Farmersalat.

Nix anderes, als noch ein Gemüsesalat und ja, Weißkohl ist auch drin. Heißt diesmal nur anders.

 

Dafür passt mein Rezept ganz wunderbar zum laufenden Blogevent CCXXX bei Zorra vom kochtopf mit Host Tanja vom Blog Schlundis. Thema ist nämlich Alles rund um den Rost – Grillideen, Beilagen & Sommergenuss 

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Röstzwiebeln aus dem Airfryer

Röstzwiebeln ganz easy in der Heißluftfritteuse zubereitet

Ich habe einen Schweizer Mann, der seit gut 25 Jahren in Schwaben lebt. Bei seinem allerersten Besuch in Schwabilon, lange, ehe es überhaupt spruchreif wurde, dass er eines Tages hier landen würde, wollte ich ihm unser Ländle ein wenig nahe bringen und habe den armen Kerl gezwungen, mit mir auf einen unserer Aussichtsberge zu wandern, um dort Burg und Burgrestaurant zu besuchen. 

Immer mit dem Versprechen, dass es oben auf der Feste einen ganz wunderbaren Schwäbischen Rostbraten geben werde.

Nun bin ich ja mal so gar kein Outdoormensch, dachte aber, der Mann kommt aus den Bergen, also würde er eine kleine Bergtour wohl zu schätzen wissen.  

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Piccata di Pollo mit Gemüsesalat

mit Paremsan panierte Hühnerschnitzel aus dem Backofen

Ich mag so gerne Schnitzel!

Am liebsten die ganz knusprig panierten Wiener Schnitzel mit schöner, luftiger Panade und gerne einem Salätchen dazu.

Neulich habe ich eine Sendung dazu gesehen, die sich ohne Witz eine gute halbe Stunde mit der Kunst des echten, richtigen Schnitzebratens, pardon, Schnitzelbackens beschäftigt hat.

Und ich fand es spannend! 

Nun bekomme ich so ein paniertes Schnitzel zur Not auch hin, aber so eine richtige Heldin bin ich nicht. Deshalb geh ich, wenn es knuspern soll, auch gerne zur Dorfgaststätte des Vertrauens. Gehen ist hier wörtlich zu nehmen, denn wir wohnen keine 200m davon entfernt - und bestelle mir SchniPoSa. Richtig. Schnitzel mit Pommes und Salat. Ganz schnöde und langweilig. So bin ich. Bissi vom Dorf. 

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Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Dinkelsotto mit geschmolzenen Ofentomaten

Risotto mal mit Dinkel statt mit Reis und dazu geschmolzene Backofentomaten mit Rosmarin und viel Knoblauch

enthält Werbung* Heute ist es soweit: Am 9. Mai feiert die SchapfenMühle den Tag des Dinkels und wir hier bei zimtkringel feiern mit. 

Nachdem ich letzte Woche schon nicht widerstehen konnte, und quasi vor dem Termin unbedingt schon schwäbische Dinkel-Kartoffel-Stecken mit Käse-, Salz-Kümmel- und Gewürztopping gebacken und natürlich auch gevespert habe, zeige ich Euch heute - diesmal termingerecht zum Foodfeiertag - dass man mit Dinkel nicht nur backen kann. 

Heute gibt es Dinkelsotto aus Dinkel wie Reis, der leckeren Reis-Alternative aus dem Angebot der SchapfenMühle. Getoppt wird es mit mediterranen Ofentomaten.

So ist das bei Foodbloggern, Ihr wisst schon.

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rahmiger Mangold

Rahmgemüse mit Mangold schmeckt pur oder als Beilage

Ich musste tatsächlich das halbe Jahrhundert erreichen, ehe ich das erste Mal in meinem Leben Mangold zubereitet habe. Vor ziemlich genauch drei Jahren habe ich für den leider nicht mehr laufenden Foodblogger-Jahreskalender Saisonal schmeckt´s besser Malfatti aus Mangold mit brauner Butter gebastelt. Damals war es übrigens eine echte Gugelfuhr (Kennt Ihr das Wort? Schwäbisch! Schlagt es nach!), Mangold auf unserem Wochenmarkt zu bekommen. 

Dabei ist Mangold, in der Schweiz Krautstiel genannt, eine uralte Kulturform der Rübe, verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe und wurde früher sogar zur Zuckergewinnung genutzt. Diesmal bin ich gleich zum Bio-Stand des Vertrauens gegangen und siehe da: bunter Mangold körbeweise!

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kleine Donauwelle

die gute, altmodische Donauwelle, hier einmal in der kleinen Version

Mein Lieblingskuchen? 

Neben dem Apfelstrudel meiner Mama Erika ist das mit Abstand Donauwelle. So richtig schöne altmodische Donauwelle. 

Und Käsekuchen. Und Schwäbischer Träubleskuchen

Und Marmorkuchen, aber nur, wenn Thomas den backt.

Und Himbeerkuchen. 

Ok, wenn man das so liest, merkt man es nicht so sehr, aber Kuchen ist eigentlich nicht so arg meins und steht relativ selten auf unserem Speiseplan.

Nun haben aber die Leckeres für jeden Tag-Blogger für den Mai das Thema Lieblingskuchen gewählt und plötzlich stand ich vor der Frage, was denn eigentlich mein Lieblingskuchen sei.

Ok, siehe oben. Tja, und dann musste ich  erstmal in meinem eigenem Verzeichnis nachlesen, ob die Donauwelle bei mir nicht schon irgendwo aufgetaucht ist.

Zu meiner eigenen Überraschung gab es sie bislang nicht.

Dabei durfte sie früher praktisch bei keinem Geburtstag und keiner Konfirmation fehlen.

Also sollte es Donauwelle werden. Die ist normalerweise aber ein richtig großer Blechkuchen. Mit ein Grund, warum es die früher bei unseren riesigen Familienfesten praktisch immer gab. 

Da wir dieser Tage ja nur noch ein kleiner Kuchenesserkreis bei zimtkringel sind, bastle ich hier eine kleine Ausgabe davon. 

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Dinkel-Kartoffel-Stecken

knuspriges Gebäck, das lange frisch bleibt: Vesperstecken mit Dinkel und Kartoffeln im Teig und herzhaftem Topping

enthält Werbung*  Ich weiß ja nun nicht, wie sehr Ihr Euch mit irgendwelchen Nahrungsmittel-Feiertagen beschäftigt.

Das verlangt auch kein Mensch. ...es sei denn, Ihr seid vielleicht Foodblogger. Dann rücken so weltbewegende Daten wie z.B. der Tag des Cheeseburgers oder womöglich der Tag der Piña Colada in den Fokus. Oder auch nicht...

Am 9. Mai ist auf jeden Fall der Tag des Dinkels und das ist nun tatsächlich für unsere Region einigermaßen spannend, sitzen wir doch als "Blog aus dem Herzen des Schwabenlandes" praktisch im traditionellen Zentrum des Dinkelanbaus.

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zweierlei Palmiers

Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

Kennt Ihr das schnellste Gebäck überhaupt? Palmiers! Hörst sich fancy an, gell?

Bissi nach Konditor, bissi nach französischer Patisserie, bissi nach Luxus.

Jo. Also. Wir kommen vom Land. Bei uns heißen die Dinger Schweineöhrchen. Nicht ganz so fancy aber lecker sind die kleinen knusprigen Dingerchen allemal. 

Und extrem easy in der Herstellung, sollten sich kurzfristig Gäste ankündigen oder Euch der kleine Knusperhunger überfallen.

Kann ja alles mal passieren. 

Ich wollte eigentlich nur auf die Schnelle etwas Knuspriges zu einer Einladung mitbringen und hatte allerlei Kuchen im Sinn. 

Dann setzte aber nicht nur die Faulheit ein, nein, mir ist noch dazu eingefallen, dass einer der Beteiligten nix Süßes mag.Palmiers, Schweinohren genannt, sind süß und salzig das wohl schnellste Knuspergebäck ever.

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kleiner Nusszopf mit Streuseln

kleiner Hefezopf mit Haselnussfüllung

Mit fortgeschrittenem Alter - und glaubt mir, an so manchem Morgen empfinde ich mein Alter als deutlich fortgeschritten - wird der Kreis der Lieben, die mit am Kaffeetisch sitzen oft spürbar kleiner. Das ist auch bei uns so. 

Nun könnt Ihr entweder Eure eigene Kuchenzufuhr deutlich steigern, in Kauf nehmen, dass man das ein oder andere trocken gewordene Kuchenstück entsorgen muss - was meinem Schwabenherz natürlich furchtbar zuwider ist - beginnen, rundum Gebäck zu verteilen oder Ihr backt ab sofort einfach kleinere Brötchen, bzw. in diesem Fall deutlich kleinere Kuchen.

Ich habe festgestellt, dass es gar nicht so viele Rezepte gibt, die genau auf unsere Bedürfnisse im Zwei-Personen-Haushalt mit mäßigem Kuchenappetit zugeschnitten sind. Also bastle ich mir selbst welche.

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Larb Gai - Laotischer Salat mit Huhn

Larb Gai - Hähnchensalat nach laotischem Rezept

Tja, Gewohnheiten...

Je älter ich werde, desto lieber und beständiger halte ich an Gewohnheiten fest. 

Eine unserer liebsten Regelmäßigkeiten ist unser allwöchentlicher Foodie Friday. Soll heißen, am Freitagabend gehen Muddi und Vaddi zimtkringel mit den immer gleichen Freunden weg und kommen satt und zufrieden wieder heim.

Und weil unsere Freunde in der selben Altersklasse sind, halten auch sie gerne an Gewohnheiten fest. Eine davon ist, dass unsere liebe Freundin in einem bestimmten Restaurant gerne die Speisekarte studiert, um dann unweigerlich bei ihrem Lieblingsessen zu landen: Larb, Salat aus gehacktem Fleisch, einem der Nationalgerichte

der Demokratischen Volksrepublik Laos . 

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Pesto alla Genovese aus dem Mörser

Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

enthält Werbung* Meinen Hang zu schönem, wertigen Küchengedöns habe ich hier ja nun schon mehrfach aufblitzen lassen. Ok, oft.

Ja, ich weiß. Langweile ich Euch? Nö, oder? 

Ich mag einfach alles, was man auf Herd und Tisch nutzen kann, vorausgesetzt, es taugt und kann was.

Das darf dann gerne brummen, klappern, klingen, klirren oder wie im heutigen Fall auch mal leise vor sich hin wummern.

Soll heißen, ob mit Strom oder ohne, aus Glas, Metall, Porzellan oder Stein? Gerne!

Vorausgesetzt, die Qualität stimmt. 

Nun hat man mir schon länger mal beim schwäbischen Italiener des Vertrauens nahegelegt, ich möge mal echtes Pesto zeigen auf diesem, meinem Blog.

"Oimol was Gscheits." Tja. Handgemörsertes Basilikum-Pesto aus dem Jungthal Mörser

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Hoisin Ribs Soho-Art

Spareribs in asiatischer Marinade, im Backofen gegart

Vor vielen Jahren, es muss Anfang der 90er gewesen sein, saßen zwei damals noch recht junge Touris aus Deutschland in einem chinesischen Restaurants im Londoner Stadtteil Soho und verblüfften das Service- und Küchenpersonal. Nicht etwa, weil wir (ja, ich gebe es zu, ich war die eine davon, die andere war eine liebe Freundin, deren Namen ich hier nicht nennen will. Hüstel. Carina!) so toll gewesen wären oder so elegant, eloquent oder weltgewandt. Nein, weil wir es fertig brachten, uns zu zweit durch die halbe Speisekarte zu futtern. Noch dazu in einem Restaurant, das etwas abseits der Tourirouten lag und eher von älteren chinesischen Herrschaften frequentiert wurde. Unsere Anwesenheit und vor allem die Menge, die wir zwei vertilgen konnten, war anscheinend so verblüffend, dass an einer Stelle das Personal aus der Küche kam, um uns ganz offen zu bestaunen. Wahre Geschichte!

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Chicken Rasam - indische Hühnersuppe

Hühnersuppe nach indischem Rezept

Also gut, das läuft jetzt unter Küchenexperiment: Ich koche heute eine Indische Hühnersuppe Chicken Rasam. 

Experiment deshalb, weil wir neulich in einem indischen Restaurant eine Naatu Kozhi Rasam, also eine Suppe vom Landhuhn gegessen haben und allesamt ziemlich begeistert waren. Die war so gut!

Klar, dass ich danach gleich losgetrabt bin, um ein Suppenhuhn zu kaufen.

Problem: Mittlerweile habe ich etwa zwanzig Rezepte gefunden, die der Optik nach der Suppe vom letzten Restaurantbesuch sehr, sehr nahe kommen. Leider sind die Rezepte sehr unterschiedlich und jetzt weiß ich ja auch nicht...

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Fenchelkranz

knuspriger Brotkranz aus Baguetteteig mit Fenchel

Es ist der erste Sonntag des Monats und wie es der Zufall will, ist noch dazu Ostern.

Früher gab es bei uns da oft den netten Osterbrunch mit Familie und/oder Freunden. In diesem Jahr gehen wir alles deutlich kleiner und ruhiger an. 

Aber gut essen kann man ja trotzdem, gell? Während Thomas der zur-Not-ess-ich-Wurst-auch-ohne-Brot-Fraktion angehört, brauche ich meine  Kohlenhydrate. Vorzugsweise in Form eines knusprigen, aromatischen Brotes. Da passt das Thema der Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger für mich ganz formidabel: Brot & Brötchen-Rezepte.

Ich habe mich für einen Baguettering mit Fenchel entschieden. Der schmeckt richtig gut mit Frischkäse, aber passt, wie man weiter unten sieht, auch wunderbar zu Gegrilltem. Schau mer mal, wer an diesem Ostersonntag die Eiersuche schon beendet hat und blogmäßig am Start ist. Hier kommen die Brote und Brötchen der werten Kolleginnen und Kollegen:

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schnelle Gnocchi mit Frischkäse

schnelles Feierabendrezept mit Gnocchi und Frischkäse-Tomatensauce

Es gab mal eine Fernsehwerbung, die mit dem kleinen Hunger zwischendurch warb. Oder war es das Elf-Uhr-Loch? Oder der Milchjieper?

Wenn ich es mir recht überlege, war es wohl alles zusammen... und wenn ich es noch genauer betrachte, läßt das echt tief blicken, was meinen Medienkonsum angeht. Wie dem auch sei. Den kleinen, schnellen Hunger zu Unzeiten kennt wohl jeder. Nun sollte man meinen, das sei bei Foodbloggers daheim kein großes Problem. Da wird kurz ein Kapaun mit Kräuterfüllung in den Backofen geschoben, ein paar frische Trüffelscheibchen über die Herzoginkartoffeln gerieben und die Sauce mit teurem Cognac flambiert.

Ja, is klar. In diesem Sinne: Heute gibt´s schnelle Gnocchi aus dem Kühlregal mit tomatiger Frischkäsesauce. Lasst mich nachdenken...

15 Minuten vom Hüngerchen bis zum Teller?

Ja, könnte wohl hin kommen. 

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Karotten-Apfel-Salat

Salat mit Apfel, gedünsteten Karotten und Sesam

Neulich beim Einkauf: "Wir brauchen noch ein paar Karotten. Ein kleines Bund reicht. Einfach ein paar zarte Möhrchen um Knabbern."

Frau zimtkringel rennt durch die Gemüseabteilung, greift ein paar feine, kleine Karotten und läßt das Auge schweifen. Huh, Karotten, so weit das Auge schweift. Was ist denn heute los? Karottenschwemme? Locken wir den Osterhasen an? Nein, wahrscheinlich werden die eingekellerten Rüben von der letzten Ernte auf den Markt geworfen, ehe die neue Ernte kommt. Um es abzukürzen:

Wir besitzen neuerdings neben dem Minibund feiner Karotten einen 3kg-Sack Riesenkarotten. Und mit Riesenkarotten meine ich tatsächlich riesige, massive Teile. Riiiiiiesig! Die musste ich einfach kaufen. 

Ich sehe viele, viele orangefarbene Gerichte in unserer nahen Zukunft. Und ich sehe ausserdem einen etwas irritiert guckenden Herrn zimtkringel, der wahrscheinlich zunehmend verwirrter sein wird, wenn sich in jeder Mahlzeit, aber auch wirklich jeder Mahrzeit irgendwo Karotten finden werden. Ich mag Karotten. Deshalb gab es die letzten Tage auch schon Karottenkuchen. So!

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Klitzekleiner Karottenkuchen

Karottenkuchen ganz ohne Nüsse im Teig, gerade groß genug für zwei hungrige Kuchenesser

Wie beim letzten (vorletzen? dem davor?) Artikel erwähnt, habe ich ein leichtes Einkaufsproblem, was Lebensmittel angeht. 

Soll heißen, ich kann Superdupersonderangeboten never ever widerstehen. Zumindest, wenn die Qualität stimmt. So kommt es auch, dass wir neuerdings glückliche Besitzer eines ziemlich großen Vorrats an Monsterkarotten sind. Seither gibt es bei uns ziemlich viele Karottengerichte.

Und wie sich der nicht angetraute Ehegatte darüber freut! Nicht.

Gleichzeitig kündigt sich Ostern ja nun schon deutlich an. Ha! Zeit für Karottenkuchen! Juhuuu! Bei meiner Vorliebe für Karotten natürlich nicht das erste Rezept dazu, wie Ihr Euch wahrscheinlich denken könnt. Guckt mal den Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting oder auch den Karottenkuchen mit Mixed Spice an! 

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Marry Me Pasta

Marry Me Pasta, Orecchiette mit Hähnchen in einer tomatigen Sahne-Parmesan-Sauce

Cool, wenn man so uncool ist, dass man ein Rezept in einem englischen Foodyblättchen findet, es nachkocht, für gut befindet und dann, bei der nachträglichen Recherche bemerkt, dass das Ganze vor zwei, drei Jahren wohl ein viraler Internethype war. 

Ein Hype, den man als mittelalte, wenig an TikTok & Co. interessierte Frau mal wieder völlig und absolut verpasst hat. 

Nun gibt es ja durchaus Gründe für solche gehypten Trends. 

Ich sage jetzt nicht, dass alle dieser Gründe Sinn machen. 

Der Großteil erschließt sich mir ehrlich so ganz und gar nicht. Bei der Marry Me Pasta mache ich allerdings eine Ausnahme. Die ist nämlich wirklich tatsächlich eindeutig gut.

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Koch mein Rezept - Ninas Schoko-Dattel-Bites

weiße und dunkle Schokolade mit Datteln, Cranberries, Cashewnüssen, Kürbiskernen, Sesam und Mandelmus - so gut!

Alle paar Monate besuche ich im Rahmen der Aktion Koch mein Rezept eine Bloggerkollegin oder einen Bloggerkollegen.

 

Naja, nicht wirklich. Lasst mich das umformulieren und ein wenig ausholen: Die meisten von uns Foodbloggern kramen in ihren Küchen und Kellern herum, fotografieren dann alles im eigenen Studio - respektive Küche, Keller, wo auch immer - und schreiben im stillen Kämmerlein darüber.

Wenig Interaktion mit Menschen, wie Ihr seht. 

Uuuuuund... ja, ich auch, wenn ich es mir recht überlege.

Mittlerweile schon seit ganz schön vielen Jahren. 

Damit unsere Bloggerwelt nicht ganz so klein bleibt, gibt es Menschen, die Aktionen und Events gestalten.

Unter anderem Volker von Volker mampft, der vor einigen Jahren die Aktion Koch mein Rezept, der große Rezeptetausch gestartet hat. Dabei lost er den unterschiedlichsten Bloggerinnen und Bloggern einen fremden Blog zu, den sie virtuell besuchen, aus dessen Repertoire man dann ein Rezept ausprobiert und über dessen Urheber ein wenig berichtet wird. 

Ich mache da schon eine ganze Weile mit und finde es immer wieder spannend, neue oder auch mal altbekannte Blogs und deren Betreiber kennenlernen zu dürfen und ein Originalrezept aus deren Liste nachzubasteln. 

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Hot Cross Loaf synchron gebacken

Ostern naht. Heute ist mir aufgefallen, dass wir hier bei zimtkringel in drei Wochen um die Zeit tatsächlich ein gemeinsames langes Wochenende haben, was bei unseren Jobs selten genug der Fall ist. Damit ist es aber auch höchste Zeit, endlich meinen Speiseplan nebst Einkaufszettel für Ostern zu schreiben. Bin ich ein wenig obsessiv, was Einkaufslisten angeht? Ja. Definitiv. 

Hot Cross Buns standen schon lange auf meinem ewigen Backplan.

Ja, noch ein Plan. Ihr merkt schon, ich habe wirklich viele Listen. Manche sind allerdings eher langfristig angelegt: Abnehmen, Weltherrschaft, Hot Cross Buns... letztlich wurde es mehr aus Versehen eh ein Hot Cross Loaf.

Entsprechend bin ich mir nicht sicher, ob dieses traditionelle englische Ostergebäck ausgerechnet in diesem Jahr mit einem bei uns ziemlich einsamen Osterfest tatsächlich  zur Ausführung gekommen wäre, hätte es Zorra vom kochtopf nicht als Rezept zum 88ten Synchronbacken ausgesucht.

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Avocadobrötchen mit Ei

ja, auch bei zimtkringels gibt es manchmal Avocado mit Ei und Schinken aufm Brötchen

Wie beliebt muss ein Lebensmittel sein, dass eine ganz neue Erkrankung bzw. Verletzung danach benannt wird? 

Richtig, so beliebt, wie Avocado!

Im Ernst, es gibt seit einiger Zeit eine Indikation, die sich Avocado-Hand nennt. Dahinter steckt eine üble Schnittverletzung an der Handfläche oder den Fingern, die beim unvorsichtigen Aufschneiden oder Entkernen von Avocados entsteht und die oft genug einen chirurgische Eingriff an Sehnen und Nerven erfordert.

Das gesagt mache ich mich jetzt gleich daran, meine in der Obstkiste des Monats gelieferten Avocados aufzuschneiden. Vorsichtig natürlich. 

Ich muss die Dinger jetzt verwerten, denn wie immer sind alle gleichzeitig essreif geworden. Von steinhart zu hui-iss-mich-schnell-ehe-ich-matschig-werde in fünf Tagen.  

Also: Avocadobrot-Alarm!

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kleine Apfeltarte für Zwei

kleiner Apfelkuchen mit Mürbeteig und Frangipane

Es war Sonntagvormittag. Die Sonne schien, wir waren sogar ein wenig an der frischen Luft und prompt war es mir extrem nach einem kleinen süßen Sonntagsdingens.

So wie früher, mit Kaffee und Kuchen und viel Zeit. Doch, das wäre schön gewesen.  

In meiner Kindheit gab es praktisch keinen Sonntag ohne Kuchen. Plural. 

Schon allein, weil eigentlich fast an jedem Sonntag irgendjemand von der lieben Verwandtschaft bei meinen Eltern zum Kaffee einfiel. Entsprechend haben meine Mama Erika und Oma Marie häufig und viel gebacken.

Meist am Mittwoch fürs tägliche Nachmittags-Kaffee-Ritual in Omas Küche und am Samstag dann nochmal eben für den Sonntagskaffee.

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Tavuk pirzola - Hähnchenkoteletts auf türkische Art

Tavuk pirzola, marinierte Hähnchenkoteletts nach türkischem Rezept

Unser Samstagseinkauf führt uns oft zum großen Türkischen Supermarkt in meiner Heimatstadt Kirchheim. 

Gut, im Sommer deutlich häufiger, denn Thomas muss dort immer die PERFEKTE (und ich schreibe das mit Absicht groß) Wassermelone kaufen. Das erfordert immer einen gewissen Auswahlprozeß und erstaunlicherweise liegt er selten daneben. 

Der Sommer ist allerdings fern. Immerhin, heute hat der Frühling schon ein wenig ums Eck geguckt.

Tatsächlich waren wir heute unterwegs, weil ich beim türkischen Supermarkt gerne Gewürze und ab und an auch Geflügelfleisch kaufe. 

Momentan ist Ramadan, Muslime fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Zum täglichen Iftar, dem Fastenbrechen am Abend, werden nach den traditionellen Datteln und Wasser in vielen Familen sehr reichhaltige Hauptspeisen gereicht. Entsprechend gut gefüllt war die eh immer wunderbare Fleischauslage beim Markt unserer Wahl. Tja, da konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Hähnchenkoteletts Tavuk pirzola mussten mit! 

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Smashed Radiesle

schnell eingelegte asiatische Radieschen

Na, wie war Euer Tag?

Nasse Füsse bekommen, blöd angeredet worden, den großen Zeh gestoßen, an der Supermarktkasse, die Ihr ausgesucht habt, sortiert einer vor Euch minutenlang seine Kupfermünzen, um dann festzustellen, dass der Betrag doch nicht reicht, dann niest Euch auch noch einer an und zum guten Schluss fällt das Würstchen aus dem Anti-Stress-Hot-Dog, den Ihr Euch eigentlich nach dem Einkauf verdient hattet? 

Jo, kommt vor. That´s life!

Lasst uns Gemüse verprügeln, das hilft! 

Mit Blick auf mein Rezeptverzeichnis könnte man allerdings meinen, ich hätte tatsächlich ein kleines, Wut-Problem. Ich hab schon Gurken geschlagen und Kartoffeln gecrushed und soll ich Euch was verraten?

Das hilft nicht nur, das schmeckt auch noch gut, denn so nimmt das Gemüse deutlich mehr Geschmack vom Dressing bzw. Topping an. Tja, heute müssen also kleine, unschuldige Radieschen dran glauben. Sorry, not sorry, wir legen schnelle, butterzarte Smashed Radish asiatisch ein. Die sind binnen einer halben Stunde verzehrfertig. 

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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herzhafter Pistazien-Frischkäse

Frischkäsecreme mit Pistazien, lecker als Brotaufstrich oder Dip

Ich mache ja nicht bei vielen sogenannten Foodfeiertagen mit, aber auf Einladung der wunderbaren Susan vom Food & Lifestyleblog Labsalliebe habe ich nun schon ein paar Jahre immer am 26. Februar zum Tag der Pistazie ein Rezept am Start. 

Mal aufwendiger, mal weniger aufwendig, aber immer schön nussig und pistazienhaltig, wie es sich gehört!

 

Ok, in diesem Jahr mache ich es mir echt leicht, denn meine herzhafte Pistazien-Frischkäse-Creme ist echt ein rezepttechnisches Leichtgewicht. 

Mal vom Aufwand abgesehen, die Pistazien von Hand schälen zu müssen, kommt die ganze Köstlichkeit mit ganz wenigen Zutaten aus und ist im Handumdrehen (bzw. Mixerumdrehen) fertig. 

 

Ich glaube, ich war etwa sechs Jahre alt, als ich mit meinen Eltern in Istanbul war und dort die ersten Pistazien probieren durfte.

Seither liebe ich die kleinen grünen Nüsschen, die - ja ja, ich wiederhole mich alle Jahre wieder - botanisch gesehen ja eigentlich gar keine Nüsse sind. Lecker sind sie aber allemal. 

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Marmelade Upside Down Cake

gestürzter Orangenkuchen mit Zitrusmarmelade und fluffigem Rührtei

Habt Ihr neulich meine selbstgemachte Zitrusmarmelade gesehen? Ist schon ein paar Tage her, ich weiß.

Ich mag die unheimlich gerne. Vor allem auf warmem Buttertoast zum Frühstück. 

Problem: Ich habe sechs Gläser davon, bin die einzige hier im Haus, die sie gerne mag und wir frühstücken eh nur am Sonntag, wenn überhaupt. 

Nun weiß ich zufällig, dass demnächst schon wieder eine Kiste mit sonnengereiften Orangen bei uns eintreffen wird. Ok, nicht ganz so zufällig. Wir haben eine Crowdfarming-Kiste abonniert und im Moment läuft die Orangenernte in Spanien noch in vollen Zügen.

Hence mehr Orangen, als wir zwei vertilgen können.

Bei aller Zitrus-Liebe, ich habe mich bestelltechnisch mal wieder ein wenig übernommen und verwerte gerade Orangen, wo ich nur kann. 

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich diversen Menschen von der Marmelade angeboten und dann vergessen habe, auch wirklich zu liefern... Ups.

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Rillettes de thon - Thunfischcreme

Thunfischaufstrich mit eingelegtem Paprika - Rillettes de thon

Da sag noch einer, Foodieblättchen wären nicht lehrreich! Lesen bildet und in diesem Fall nährt es noch dazu. 

Ok, ich gebe eine ganze Menge Geld für Kochbücher und -zeitschriften aus, aber hey, erstens ist das mein Beruf und zweitens... man gönnt sich ja sonst nichts, gell? Um die Papierflut in Grenzen zu halten, habe ich mittlerweile zumindest einige Zeitschriften aus dem Ausland digital abonniert, was mir wiederum viele, viele internationale Anregungen beschert.

Jedenfalls bin ich neulich in einer französichen Kochzeitschrift auf ein Rezept gestoßen, das dort unter Rillettes de thon lief.

Das hat mich neugierig gemacht, denn mit Rillettes verbinde ich den traditionellen französischen Brotaufstrich, für den meist Enten- oder Gänsefleisch sehr lange sanft im eigenen Fett gegart und dann fein gezupft wird.

Das landet dann oft mit weiteren erlesenen Zutaten gemischt in einer Art Schmalztopf, um dann als feine, leicht rustikale Vorspeise auf knusprigem Brot zu landen.

Während mein Englisch ziemlich flüssig ist, holpere ich mich schon seit Schulzeiten durch die französische Sprache. Es geht, aber es ist mühsam. Entsprechend musste ich das Rezept zweimal lesen, ehe mir klar wurde, Rillettes de Thon ist ein stinknormaler Thunfischaufstrich aus Dosenfisch und damit genau das, was der männliche Part im Hause zimtkringel unheimlich gerne mag. Den löffelt er ohne Problem auch ohne Brot ruckzuck weg.

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Weckle mit getrockneten Tomaten

Brötchen mit getrockneten Tomaten

Guten Tag, ich bin´s, die Frau mit den zwölfzig Gläschen, Töpfchen und Tiegelchen im Kühlschrank. 

Kennt Ihr das auch? Für ein Rezept braucht es viereinhalb Kapern, drei Löffel Marmelade oder vielleicht eine halbe getrocknete Tomate.

Nachher steht der Kühlschrank voller angebrochener Gläschen und Packungen, die langsam aber sicher immer weiter nach hinten wandern und irgendwann völlig aus dem Gesichtsfeld und damit aus dem Gedächtnis verschwinden. 

Nun stellt Euch das mal bei jemandem vor, der zum einen sehr neugierig auf allerlei Aromen und Geschmäcker ist und der zum anderen, wie es der Zufall will, vielleiiiiiiiiicht einen kleinen Foodblog betreibt. Genau Sherlock, ich spreche von mir. Kühlschrank, Schränke und Keller sind voll und mir tut es schwabenbedingt unglaublich leid, wenn ich etwas irgendwo in den Tiefen der Schränke vergessen habe und das dann entsorgen muss. Ja, ich leide unter erklärter Kühlschrank-Demenz.

Was ich nicht sehe, vergesse ich schlagartig. 

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Matjes-Kartoffelsalat nur für mich

Kartoffelsalat mit Matjes und Apfel

Hab ich schon erwähnt, dass hier im Haus zwei ganz unterschiedliche Menschen wohnen?

Eine, die unheimlich gerne kocht und ganz viel ausprobieren will. Und ein anderer, der vor 26 Jahren gesagt hat, dass es fast nichts gibt, das er nicht essen mag. Kicher. Ja genau.

Einer davon hat seine Meinung mittlerweile geändert. Ratet mal, wer!

Der arme, arme Herr zimtkringel muss immer Sachen essen, die er nicht mag. (Muss er natürlich nicht.)

Aber ich bekomme immer wieder Zuschriften, die voll Mitleid mit dem guten Mann sind.

Um das nochmal zu betonen: In zimtkringeltown  muss niemand Dinge essen, die er oder sie nicht mag. Und es hungert auch niemand, denn wir haben immer einen geheimen Vorrat im Haus: Gar köstliche Ramensuppen und viele, viele Dosen mit Ravioli. Man(n) weiß nämlich nie, wann die komische Foodbloggerin wieder Gerichte kocht, die gegen die Menschenrechte verstoßen. 

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Walliser Cholera - interessanter Name für eine leckere Pastete

Walliser Gemüse-Kartoffel-Pastete Cholera

Wie viele von Euch wohl wissen, stammt der männliche Part von zimtkringel aus der Schweiz, ist aber schon viele, viele Jahre hier im Herzen des Schwabenlandes daheim. Tatsächlich stelle ich immer wieder fest, dass der Mann deutlich mehr Menschen hier im Dorf und der ganzen Umgebung kennt, als das bei mir wahrscheinlich jemals der Fall sein wird.

Trotzdem und gerade deshalb versuche ich mich immer mal wieder an Rezepten aus seiner Heimat. (Suchet im Suchfeld Schweiz, so werdet Ihr finden!) Manche Versuche waren mit mehr Erfolg gekrönt, manche mit weniger. Und während sich einige davon permanent auf unserem Speiseplan halten, laufen andere streng unter "Gut, ich hab´s probiert, sprechen wir nicht mehr darüber...".

Warum ich das jetzt gerade mal wieder erwähne? Nun, weil bei Zorra vom kochtopf mal wieder ein Blog-Event ansteht. Das 226te in Reihe! Diesmal ist Anika von Ani’s bunte Küche Gastgeberin und hat sie hat das Motto Winterküche mit Herz für die Liebsten ausgesucht. 

 

Die Gelegenheit für mich, mal wieder in Schweizer Rezeptverzeichnissen zu kramen und mit einem Gericht ums Eck zu kommen, das meinem ganz speziellen Liebsten heimatliche Gefühle bringen sollte. Also hopp, in SwissMilk, Betty Bossy, Migusto und marmite gekramt und noch dazu alle meine nicht wenigen Schweizer Kochbücher aus den Regalen gezogen und jaaaaa fündig geworden!

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Coq au Vin

Feines Schmorgericht mit Huhn, Karotten, Schalotten und Champignons: Coq au Vin

Der Frühling läßt hier in Schwabilon noch ein wenig auf sich warten, der alpine Gatte schaut in jeder freien Minute Olympische Winterspiele, mich dagegen veranlasst das graue Wetter vor allem zu einem: Schmorgerichte. 

Ja, ich bin eben ein etwas schlichtes Gemüt: Sommer? Essen! Winter? Essen! Morgens, mittags, abends? Für jede Jahreszeit, Tageszeit, Stimmung findet sich mit etwas Geduld das passende Rezept...

Nun ist Coq au Vin, also Huhn in Rotweinsauce nicht zwingend ein Wintergericht. 

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Dublin Coddle

Herzhafter Eintopf mit Wurst, Speck und Kartoffeln: Dublin Coddle

Diesen Februar legen wir bei der Kulinarischen Weltreise eine Sonderrunde ein.

Wir bekochen kein spezielles Land, sondern zeigen diesmal, wie viele Varianten eines Gerichtes es rund um die Welt gibt. 

Thema ist Eintopf weltweit und ich bin schon gespannt, was sich bei den Mitköchinnen und -köchen alles finden wird.

 

Zuerst habe ich ins Nachbarland geschielt und eine ganze Menge französischer Eintöpfe erwogen, angefangen von Ratatouille über Cassoulet bis hin zum Elsässer Baeckeoffe. Irgendwann zeige ich die auch noch, denn die stehen schon lange auf meiner kopfinternen Kochliste.

Dann ging mein Blick kurz gen Skandinavien um letztlich in einer ganz anderen Ecke zu landen: Irland!

Und nein, nix mit Lamm. Danke der Nachfrage. Vielmehr eine ebenso einfaches, wie leckeres Wohlfühlessen mit Wurst, Kartoffeln und Speck: Dublin Coddle!

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Cherimoya

Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

Bei mir findet man extrem selten Vorstellungen von Produkten, Waren, Lebensmitteln oder gar Restaurants.

Das ein oder andere Kochbuch taucht mal auf, aber auch das nur noch sehr selten.

Entweder fehlt mir die Neigung zum Bildungsauftrag oder es liegt einfach daran, dass ich so selten etwas für mich Neues entdecke, das ich noch dazu unter die Menschheit bringen will.

Oder ich bin einfach faul.

Das könnte natürlich auch sein. 

Deshalb, Surprise, Tusch und Applaus!

Ja, ich hab tatsächlich etwas für mich noch Neues probiert!

In meine letzten CrowdFarming-Kiste habe ich mir Cherimoya gewünscht und auch bekommen.Cherimoya, Zimtapfel oder auch Rahmapfel

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Apfelkolatschen synchron gebacken

Hefegebäck mit Apfelfüllung und Streuseln

Zeit, die Küchenmaschine heraus zu holen, denn wir haben mal wieder synchron gebacken und das Nachbacken lohnt sich hier garantiert!

Zorra hat zum immerhin 87ten Synchronbacken eine böhmische Spezialität ausgesucht: Kolatschen nach einem Rezept aus dem Newsletter von Andrew (Worldloaf). Mit Klick auf den Link landet Ihr beim englischen Originalrezept. 

Kolatschen kenne ich noch von meiner Oma Marie.

Bei ihr gab es Kolatschen mit Klecksel-Füllung, soll heißen mit Klecksen aus süßem Quark, aus Mohnmasse, Zwetschgenmus und Apfelmus. Alles auf einer Kolatsche. Das mochte ich sehr gerne. 

Zum Synchronbacken soll es eine Apfelfüllung mit Streuseln sein. 

Ich freu mich drauf!

Dieses Rezept funktioniert sowohl mit direktem Durchlauf, als auch mit Übernachtgare. Da ich mal wieder viel zu spät begonnen habe, wird mein Hefeteig die Nacht im Kühlschrank verbringen. 

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Fërgesë Tirane - Albanischer Gemüseauflauf mit Käse

Im Januar 2026 ist die kulinarische Weltreise auf dem Balkan unterwegs.

Albanien ist diesmal das Ziel der Wahl.

Bei einem ersten schnellen Blick auf diverse Kochseiten mit Nationalspeisen war klar, der Herr zimtkringel würde sich freuen. Zitat aus einer Touristikseite: Die albanische Küche ist überwiegend fleischlastig.

Tja, dumm gelaufen für den armen Karnivoren.

Ich habe mir nämlich ein komplett vegetarisches Gericht ausgesucht: Fërgesë Tirane.

Noch dazu mit Feta. Böse Frau zimtkringel!

Fërgesë Tirane, übersetzt Tirana-Auflauf, kommt mit nur wenigen Zutaten aus, was mir wiederum sehr entgegen kommt. 

Bei uns gibt es knuspriges Baguette dazu, in vielen Rezepten wird aber auch gerne Reis als Beilage gereicht. Ich geb´s ja zu, ich habe es mir wieder ganz schön leicht gemacht, aber hey, der Auflauf schmeckt auch jetzt, mitten im Winter wunderbar nach Urlaub. Wenn dieses Jahr die eigenen Tomaten reif sind, mache ich den nächsten Versuch mit sonnengereiftem Gemüse.  

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Rest-vom-Fest-Gugelhupf

Rührkuchen mit Schokolade, Marzipan, Spekulatius, Kirschen und Glühwein... Rest vom Fest! Weihnachten ist vorbei.

Die letzten Lichter und Dekorationen sind nun auch schon eine ganze Weile wieder weg geräumt. 

Selbst ich muss langsam zugeben, Weihnachten ist eindeutig vorbei!

Wenn ich allerdings in meinen Küchenschrank gucke, gucken noch ein paar Reste traurig zurück. Die halbe Tüte Spekulatius will keiner mehr und die Flasche Glühwein steht auch in der Ecke. Letztere hatte ich als super innovative Zutat zu einem Adventsdessert gekauft. Super einfallsreich. Nicht. 

Danach ist die Bombenidee irgendwie verpufft, soll heißen, der erste, zweite, dritte, vierte Advent kam und ging, dann die Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr... und das Dessert kam nie auf den Tisch. Nun wäre ich nicht Schwäbin, wenn ich das gute Zeug verkommen lassen würde.

Wir basteln einen Rührkuchen daraus! 

Übrigens habe ich Samstag beim Einkaufen die ersten Schokohasen in den Regalen entdeckt. Ich weiß ja nun auch nicht... wobei ich zu den Menschen gehöre, die im Hochsommer die ersten Lebkuchen kaufen. Nur ein Paket und dann ist Schluß bis zum Advent. Die essen wir aber zur Not auch bei 30 Grad im Schatten auf der Terrasse. Da kennen wir nix. Osterzeug habe ich aber noch nicht gekauft. 

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Kaeng Phanaeng - Thai Instant Pot Panang Curry

Thai Pang Panang Curry, im Multikocher zubereitet

Nerv, nerv, nerv. Jetzt nervt die alte Frau zimtkringel schon wieder mit ihrem doofen Instant Pot. 

Keine Sorge, das relativ milde Panang Curry könnt Ihr auch im ganz normalen Topf kochen.

Dauert bissele länger, aber hey, es schmeckt trotzdem wunderbar!

Bei mir kommt es noch einmal aus dem Instant Pot und dann, ich verspreche es, lasse ich Euch mit dem Teil auch in Ruhe... ach nee... stimmt ja nicht. So ein bis dreizehn Küchenexperimente mit dem etwas unhandlichen, aber trotzdem tollen Teil folgen wohl noch. Tja, sorry, not sorry!

Nach den eher herzhaften Gerichten der letzten Tage war es mir heute jedenfalls nach leichter Thai-Küche. 

Da kam mir das Curry gerade recht.

Mit Hähnchen, Kokosmilch und Limette zu Jasminreis. Der kommt diesmal übrigens auch aus dem Instant Pot, weil ich es mal ausprobieren wollte, aber hey, damit lasse ich Euch in Ruhe. ...nur soviel (hihi, ich kann´s nicht lassen): Abgesehen vom Indischen Würzreis, der echt relativ aufwendig ist, ist mir Reis bisher selten so gelungen, wie hier im Pot!

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Blumenkohl-Käse-Suppe aus dem Multikocher oder auch nicht

Im Multikocher schnell hergestellte, cremige Suppe mit Blumenkohl, Kartoffeln und Käse

Juppheidi und Trallalla, sagt, nerve ich langsam aber sicher mit meinen ganzen Rezepten aus dem Instant Pot aka Multikocher aka Dampfkochtopf? 

Da müsst Ihr jetzt leider durch, ich habe nämlich noch immer Spaß an meinem Weihnachtsgeschenk. 

Damit es nicht ganz so einseitig wird, zeige ich Euch heute aber eine Blumenkohlsuppe, die Ihr genauso gut auch im ganz normalen Kochtopf blubbern könnt. Dauert in dem Fall nicht einmal bedeutend länger.

Vor nunmehr acht Jahren habe ich hier übrigens schon einmal eine damals orientalisch angehauchte Blumenkohlsuppe gezeigt. Damals als Gastbeitrag für eine hochgeschätzte Bloggerkollegin. Das Rezept brachte mir damals, nebenbei erwähnt, meinen ersten Airfryer als Gewinn bei einem Rezeptwettbewerb ein.  

Man sieht, das Thema Küchengeräte zieht sich bei mir kontinuierlich durch. 

Nun, das heutige Rezept ist ein wenig herzhafter, mit Käse und Cabanossi und den hier in Schwaben sehr geschätzten Backerbsen.

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Lauras Fagioli all`uccelletto

Bohnen nach italienischer Art mit Tomate und Salbei

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser. 

Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen. 

Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen. 

Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft. 

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einfaches Rinderragout aus dem Instant Pot

herzhafter Rindertopf mit Gemüse im Instat Pot gegart

Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch. 

Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen. 

Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.

Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.

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Zitrusmarmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen, im Instant Pot gekocht

Marmelade aus Orangen, Zitronen und Clementinen

So, lang hat es nun wirklich nicht gedauert.

Genau ein Rezept, das Erbsenrisotto, habe ich nach vorgegebenem Rezept im Instant Pot gekocht, dann schon mit einer Rinderragout-Eigenkreation weiter gemacht, die ich Euch demnächst zeige und jetzt kommt also das erste süße Rezept.  

Drückt die Daumen, dass meine Zitrusmarmelade gelingt, denn es handelt sich um ein Rezept ganz ohne Gelierzucker oder Pektinzugabe. OK, das ist bei Orangenmarmelade eh so gedacht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es auch so gelingt. Ich mag die leicht bittere, fruchtige und pappsüße Marmelade seit meinem ersten Aufenthalt in London. Ist schon ein Weilchen her....

Damals gab es bei uns daheim in erster Linie die selbst gemachten Marmeladen aus dem Obst, das im Gärtle meiner Oma wuchs, sprich Träuble (Johannisbeeren für Nichtschwaben), Erdbeeren und Kirschen. Orangen wachsen halt in Schwabilon eher selten. 

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Jahresrückblick Foodblogbilanz 2025

Der traditionelle Jahresrückblick der Foodblogger

Das Jahr 2025, so anders als alle anderen Jahre es auch für uns hier in zimtkringeltown war, ist fast vorbei. Fast hätte ich gesagt, püh, geschafft!

Zeit, ein wenig Normalität einkehren zu lassen und eine liebe alte Tradition zu pflegen: Traditionell nehmen wir auch diesmal zum Jahreswechsel wieder am kulinarischen Jahresrückblick für Foodblogger und Foodbloggerinnen, der Foodblogbilanz teil.

Wie bereits seit einigen Jahren laden die netten Menschen von Feed me up before you go-go dazu ein, auf unser Bloggerjahr zurückzublicken.

Wie immer dreht sich bei diesem jährlichen Blog-Event alles um die immer gleichen acht Fragen, die sich die Erfinderin der Foodblogbilanz vor inzwischen zwölf Jahren ausgedacht hat. Für uns eine willkommene Gelegenheit, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, für Euch hoffentlich ein wenig Unterhaltung, der Euch vielleicht die Wartezeit auf Fondue, Sekt und Feuerwerk verkürzt. Habt Spaß!

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schnelle Empanada gallega - Thunfisch-Pastete aus Galizien

mit Thunfisch gefüllte Pastete nach spanischem Rezept

Jo, ich gebe es zu, bei den letzten paar Stationen der kulinarischen Weltreise habe ich kurz aufs Land geschaut und mich dann heimlich still und leise aus der virtuellen Reisegruppe geschlichen. 

Respekt für alle Mitreisenden, die durchgezogen haben und ohne mit der Wimper zu zucken Rezepte zum Beispiel zu Burkina Faso gesucht, gekocht und veröffentlicht haben!  

 

Was ein Glück, dass das Reisejahr 2025 mit Spanien endet. 

Da brauchte ich nicht lange zu überlegen.

Heute gibt es, wie relativ oft bei zimtkringels daheim, Empanada gallega, soll heißen mit Thunfisch gefüllte Teigpastete nach einem Rezept aus Galizien. 

Ja, ich war schon häufiger in Spanien.

Nein, ich war noch nie in Galizien.

Nein, den Jakobsweg habe ich auch nicht gemacht, obwohl eine Etappe davon hier in direkter Nachbarschaft durch meine schwäbische Heimat führt. 

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Risotto aus dem Instant Pot

ganz einfaches Risotto mit Erbsen, im Instant Pot gegart

enthält unverlante, unvergütete Werbung, denn wenn ich das Ding nicht nennen würde, würde der Artikel echt wenig Sinn machen. Wow, diesmal hat mich das Christkind echt überrascht. Schon am 23. lag ein ziemlich massives Paket unter dem geschmückten Baum, mit der strikten Anweisung, ich solle es ja nicht berühren.

Natürlich musste ich es nachts im Vorbeilaufen kurz ganz aus Versehen anstubsen. Hey, ich bin ü50, aber man wird ja wohl mal vorsichtig dran stoßen dürfen, wenn man eh zufällig vorbei läuft. Mehrmals. 

Allerdings war ich nachher auch nicht viel schlauer.

Das Paket war groß und schwer. Punkt.

Wie gut, dass ich nicht neugierig bin.

Also, nicht sehr.

OK, ich bin extrem neugierig, da ich aber am heiligen Vormittag arbeiten war und der Gatte nachher quasi neben dem Baum saß, war die Gelegenheit zu weiteren Spionageversuchen gering. 

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Weihnachtsgruß mit Hot Aperol

Surprise, der Sommerdrink schmeckt auch als heißer Punsch! Hot Aperol, zum Wohl!

Liebe Menschen, langsam aber sicher kehrt ein wenig Ruhe ein und ja, bei uns steht auch schon der Weihnachtsbaum. 

Die Frage ist in der zimtkringel-Weltzentrale ja meist nicht, ob oder gar wie früh er da steht, sondern eher, wie lange...

Mit zwei zwar nicht mehr ganz jungen, aber noch immer ein wenig seltsamen Katzen beträgt die Halbwertszeit unseres Weihnachtschmuckes oft nur wenige Tage.

Wie immer werde ich den Heiligen Vormittag  arbeitend verbringen und die letzten und allerletzten Geschenke an den Mann und die Frau bringen. 

Und wie immer werden wir die Feiertage dann recht ruhig und - was nun niemanden sehr verwundern wird - recht kalorienreich verbringen.

Ehe wir aber demnächst völlig in den Feiertagsmodus schalten, serviere ich Euch, wie es schon langsam gute alte Tradition ist, auch in diesem Jahr eine kleine Leckerei, diesmal in Form eines Cocktails. In diesem Jahr stoßen wir mit einem Hot Aperol an. 

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Espressocreme

Panna Cotta mit Espresso, Kaffeesirup und einem Schlückchen Likör

Boah, kennt Ihr die Schokolade, die in zwei Schichten gegossen ist, unten dunkle Kaffeeschokolade und oben drauf eine Schicht weißer Schoki? Ich mag die unheimlich gerne!

Überhaupt finde ich alles, das ein wenig nach Mokka schmeckt ganz wunderbar.

Blöd nur, dass ich ein absolutes Weichei bin. 

Kaffee nach 15 Uhr, und sei es auch nur wabbeldünne Plörre, bei der man noch den Tassenboden durchscheinen sieht, und ich kann mich von meinem Nachtschlaf verabschieden.

Das ist übrigens genau der Text, über den ich in meiner Jugend die Augen verdreht habe. Der kam von meinen Tanten gefühlt bei jedem Familienkaffee, immer dicht gefolgt von der Frage "Isch des Hag?" Es standen nämlich immer zwei Kannen Kaffee auf dem Tisch: "Echter" Kaffee und der etwas dünn schmeckende koffeeinfreie, der bei uns in Schwaben nach dem Hersteller einfach Hag genannt wurde. Tja, jetzt bin ich die alte Tante.

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Mandarinensalz als Last Minute Geschenk

Geschenk aus der Küche: Mandarinenwürzsalz mit Rosmarin und Chili

Was, schon wieder Weihnachten?

OK, wer es bisher noch nicht bemerkt hat - in den Supermärkten und in der Werbung befinden wir uns ja gefühlt seit Ende der Sommerferien in der Vorweihnachtszeit - dem kann man wahrscheinlich auch nicht mehr helfen. 

Oder doch?

Ich habe mir hier bei zimkringels seit einigen Jahren vorgenommen, knapp vor Weihnachten ein günstiges, recht schnelles, relativ einfaches Rezept für ein kleines Geschenk aus der Küche zu zeigen. 

Im letzten Jahr gab es Rosmarin-Knoblauch-Öl, das Jahr zuvor Schinken- und Salamichips, davor Knabbersterne, Bacon Jam und weiter zurück Weihnachts-Chutney und was nicht noch alles.

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winterlicher Wirsingsalat mit Apfel, Birne und Cranberries

Wirsingsalat mit Birnen, getrockneten Äpfeln, Sellerie, Karotte und Cranberries

Langweile ich Euch langsam aber sicher mit meiner Vorliebe für Rohkost- und Krautsalat?

Ja, ich habe schon wieder ein Rezept am Start.

Hey, ich mag Coleslaw & Co.!

Tatsächlich habe ich in der vergangenen Woche für eine Veranstaltung ein paar Rezepte aus dem neuen Kochbuch eines sehr prominenten Koches zubereiten dürfen.

Unter anderem einen Krautsalat. 

Der schmeckte im Original sehr, sehr gesund... Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, wie er mir eher schmecken würde. Heute habe ich das Rezept deutlich umgebastelt. Tatsächlich blieb nicht mehr sehr viel vom urpsrünglichen Rezept übrig. Jetzt ist er zwar etwas weniger gesund, dafür aber genau so, wie ich ihn gerne mag. Sogar - dem Datum entsprechend - mit ein paar mehr oder weniger weihnachtlichen Zutaten. 

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Fleischkäse mit Steinpilzen

warmer Fleischkäse aus dem Backofen mit Steinpilzen, Zwiebeln und Petersilie

Der kulinarische Werdegang - und das darf ich als Schwäbin sagen - lautet in unseren Gefilden Brezel, Spätzle mit Soß, Maultaschen, Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle und LKW mit ABS. 

Sagt Euch nix?

Nun, wir Schwaben lieben unseren LeberKäsWecken mit A Bissle Senf aka LKW mit ABS. 

Nun gibt es Leberkäswecken bei uns bei jedem Bäcker, Metzger, an der Tanke und ich weiß nicht, wo noch überall. Die Meinungen gehen aber deutlich auseinander was Zusammenstellung, Qualität und nicht zuletzt Dicke der Leberkässcheiben angeht. 

Leberkäse als Bezeichnung ist übrigens ziemlich irreführend, ist doch gar keine Leber drin. 

Fleischkäse wäre wohl die passendere Bezeichnung. Wobei, Käse ist - ausser beim unsäglichen Pizzafleischkäse - meist auch nicht enthalten. 

Bei mir findet Ihr heute eine Deluxe-Version, aufgepimpt mit Steinpilzen, Bratwurst, Zwiebeln und einer ganzen Menge Geschmack!

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kleine weihnachtliche Schoko-Amarena-Torte

Brownieboden, Mascarponecreme und zuckrige Amarenakirschen werden hier zur Weihnachtstorte.

Wenn ich alle Schaltjahre mal Eis essen gehe, schaue ich für gewöhnlich eine gefühlte Viertelstunde in die Eiskarte und bestelle dann unweigerlich einen Amarenabecher.

Jedes. Einzelne. Mal. 

Hey, ich liebe die knackigen, ultra zuckrigen Kirschen einfach!

Nun haben wir Anfang Dezember, es weihnachtet merklich und da wir auf dem Land wohnen, habe eh fast alle Eisdielen gerade geschlossen oder sind zu hippen PopUp-Stores für Beanies oder ähnlichem umfunktioniert. 

Was mich wieder tief in mich gehen läßt, mit der allesumfassenden Frage, wer so viele stylische Häkelmützen braucht... Egal!

Wo war ich? 

Ach ja, Amarenakirschen!

Ich komme aus einer Gegend, in der es an sich nur eine legitime, ultimative Variante der Kirschtorte gibt. Welche? Rischtiiiiiiisch, die Schwarzwälder Kirschtorte natürlich.

Tja, Pech, die backe ich heute nicht.

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Gnocchi all`amatriciana

Gnocchi all`amatriciana, dank Halbfertigprodukten extrem schnell auf dem Tisch

Wow, Foodbloggerin hier. 

Foodblogger sind die Menschen, die stundenlang in der Küche rumpröddeln, wundervolle Gerichte auf den Tisch bringen, Rezepte schreiben und Hochglanzfotos machen.

 

Und dann gibt´s da noch mich: 

Die Foodbloggerin, die "nebenher" Vollzeit im Buchhandel arbeitet, entsprechend lange Tage hat und bei der das Wochenende regelmäßig erst am Samstagnachmittag beginnt.

Nicht, dass wir deswegen essenstechnisch zu kurz kämen.

Allein ein Blick in den Spiegel zeigt, dass wir nicht gerade unterernährt sind. 

Allerdings gibt es bei uns unter der Woche oft genug schnelle Küche.

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Frau Zehras türkisches Brot

Weißbrot nach türkischem Rezept

Wenn ich am Samstag viel Zeit habe, ist und bleibt eine meiner liebsten Einkaufsquellen der Türkische Supermarkt in meiner schwäbischen Geburtstadt. 

Ich entdecke immer wieder Neues.

Nicht zuletzt mag ich das absolut supergute Gebäck, das den ganzen Tag frisch gebacken wird und gleich im Eingangsbereich schon  herrlich duftet. 

Ich liebe Simit und die riesigen Fladenbrote sind auch der Hit!

Und erst die fluffigen Weißbrotlaibe!

Wobei bei fast allem dort tatsächlich die Betonung auf riesig liegt.

 

Nun lebe ich mit dem weltgrößten Brotverschmäher zusammen und meine liebste Brot-mit-Esserin, mit der ich meine Beute immer wunderbar teilen konnte, isst leider nicht mehr mit.

Bei aller Liebe, selbst ich kann diese Riesenteile nicht alleine vertilgen. 

Aber Nachbacken - in klein - müsste doch vielleicht möglich sein? 

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lauwarmer Kartoffel-Endivien-Salat

lauwarmer Kartoffelsalat mit Endivienstreifen

Mein liebster Salat zu Kinderzeiten war der "Andivie" meiner Oma Marie. Sie sprach den mit ganz langem I am Ende aus.  

Ich gebe es zu, ich war fast 20, als mir aufging, dass der Salat Endivie heißt...

Bei meiner Oma wurde der Salat fein geschnitten und danach noch eine Viertelstunde in warmes Wasser gelegt, um die Bitterstoffe zu mildern.

Dann kam er in eine Vinaigrette mit Zwiebeln.

Meistens mache ich das ebenso.

Was die Bitterstoffe angeht, bin ich entweder weniger empfindlich oder man hat die heutigen Sorten weniger bitter gezüchtet. Letzteres, nehme ich an. 

Ich lege den geschnittenen Salat zwar auch ins lauwarme Wasser, ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das mehr mit "weil Oma das so gemacht hat" oder mit wirklicher Zweckmäßigkeit zu tun hat. 

Beim letzen Einkauf habe ich eine monstermäßige Endivie gefunden, an der wir mit Sicherheit mehrmals essen werden. 

Zeit für Variationen!

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Scaloppine ai capperi - Huhn in Kapernsauce

Hähnchenschnitel in Weißweinsauce mit Kapern

Ich mag Kapern wirklich gerne. 

Ich gehe sogar so weit, dass ich die kleinen, sauren Dingerchen bei Gelegenheit direkt aus dem Glas esse. Am liebsten sind sie mir aber in meinen eingelegten getrockneten Tomaten, die es schon vor Jahren auf den Blog geschafft haben. 

Ausser in Vitello tonnato bzw. Pollo tonnato und bei den Ofenkartoffeln tonnato  kommen Kapern bei uns aber relativ selten zum Einsatz. Nicht jeder ist Fan.

Heute dagegen spielen sie zumindest eine tragende Rolle.

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Rote Beete-Raita

Raita, indischer Joghurtdip mit roter Beete und Würzöl mit Curry Leaves

Hab ich schon erwähnt, dass ich die Königin des Dippens bin? 

Ja, ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich mag halt Sößchen und Dips unheimlich gerne.

Wahrscheinlich kommt da mein Hang zum schlampigen Essen durch. Ich finde es extrem entspannend, im Sessel zu sitzen, True Crime zu gucken und dabei knuspriges Brot in leckere Sauce zu tunken. 

Die Freuden fortgeschrittenen Lebens, wie mir scheint.

Andere erleben Abenteuer, ich dippe. Immerhin erlebe ich Abenteuer ohne Ende, wenn ich versuche, die beim Dippen entstandenen Saucenflecken wieder aus den Shirts zu bekommen.

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Julebrød zum Synchronbacken im November 2025

Mitte November, langsam aber sicher wird´s allüberall immer weihnachtlicher.

Ein Grund für Zorra, für das 86te Synchronbacken ein Rezept für Norwegisches Weihnachtsbrot Julebrød, auch Julekake genannt, auszusuchen.

Das Originalrezept ergibt vier Brote!

Ich habe es für uns auf ein Viertel herunter gekürzt. Ein Brot reicht uns locker. 

Und, Julebrød enthält, wie viele skandinavische Advents- und Weihnachtsrezepte ganz schön viel Kardamom. 

Wurx. An dieser Stelle kommt ein unhöfliches Geräusch aus meiner Richtung. Kardamom mag ich nicht. Aber mal so ganz und gar nicht! Schenkt mir eine Tafel Weihnachtsschokolade und seht mich am Horizont verschwinden! 

Nun war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich es um der Authentizität willen trotzdem in den Teig geben sollte.

NEIN. Ich bring´s nicht über mich! Mein Julebrød wird das erste kardamom-lose Julebrød ever.

Ha! Nennt mit Synchronback-Rebellin!

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Eiersalat mit Avocado

Manchmal verblüffe ich mich echt selbst. 

Quell wiederholter Verwunderung ist zum Beispiel mein Rezept für Cuacamole, das ich vor Jahren hier gepostet habe. Also, nicht wegen des Rezeptes. Das nutze ich nach wie vor so oder zumindest ähnlich. Vielmehr wegen der Farbe, die ungünstige Beleuchtung und die Kamera meiner Avocadocreme damals verpaßt haben.

Irgendwie grell und igitt. 

Ich schwöre, normalerweise sieht Guacamole bei mir nicht wie neongrüne Knetmasse aus. Ischschwör!

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Mango Lassi

Lassi besteht aus Joghurt, Milch und in diesem Fall aus vollreifen Mangos

Ich habe Mangos. Für unsere Verhältnisse echt viele, viele Mangos. 

Grund dafür ist die letzte CrowdFarming-Kiste, die uns diese Woche erreicht hat. 

Mit Avocados, Kaki und Mangos aus europäischem Anbau war sie diesmal ziemlich exotisch gefüllt und deshalb wenig Gatten-kompatibel, soll heißen, ich bin die einzige, die die Früchte roh und pur mag.

Vorgestern habe ich schon einige in den Obstsalat geschmuggelt, heute werde ich nun deutlich offensiver. Es gibt Mango Lassi!

Zum einen, weil das traditionelle indische Getränk gut schmeckt, dann, weil es echt gesund ist, aber vor allem, und das gebe ich offen zu, weil es mir unglaublich widerstrebt, völlig einwandfreie Früchte verderben zu lassen. Hier wird alles verwertet. Basta! Falls Euch Lassie fremd ist: Es handelt sich dabei um ein Joghurtgetränk aus dem südasiatischen Raum, das vor allem in Indien, Pakistan und Bangladesch beheimatet ist und im Wesentlichen aus Joghurt, Wasser und/oder Milch, Gewürzen und oft Obst besteht. 

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Bolo, wie ich sie mag

Nennen wir es einfach Hackfleischsauce zu Pasta und gut isses!

Jo. Das ist keine echte, wirkliche, originäre Sauce Bolognese. Ismirklar, isjarecht. 

Das mal gesagt zeige ich Euch heute, was bei uns so unter Bolo läuft. Weniger lange geschmort, ziemlich eingedeutschte Zutaten und auch ganz anders, als der hauseigene Schweizer seine Bolo beispielsweise braut. 

Das hier ist meine Glücklichmach-Tomaten-Hackfleischsauce.

So wie ich sie meistens mache und so, wie ich sie gerne esse. Also, sofern ich sie selbst kochen muss. Noch lieber mag ich es, wenn der Gatte Bolo braut.

Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Heute gibt es also Wohlfühlessen aus dem Pastatopf und so wie ich koche, reicht es für morgen auch noch. Üppig.

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weiche Martinsgänschen aus Quarkteig

Um diese Zeit im Jahr werde ich gerne ein wenig melancholisch.

In diesem Jahr ganz besonders.

Tatsächlich war es früher so, dass bei uns um den Martinstag herum Gans auf den Tisch kam. 

Mein Papa hatte am 14. November Geburtstag und wünschte sich Gänsebraten mit Knödeln, Maronen und Rotkohl. Und weil er gerne einlud, kamen alle seine Arbeiter und natürlich die ganze Familie.

Da wurden dann neben den beiden Backöfen im Haus manchmal sogar die Küchen der Tanten rundum mit Gänsebrätern ausgestattet. 

Im Nachhinein weiß ich natürlich, was das für ein Stress für meine Mama und meine Oma war. Damals fand ich es einfach wunderbar, von der Schule heim zu kommen und den gedeckten Tisch und viele fröhliche Menschen vorzufinden, für die das jährliche Gänseessen ein großes Event war.

Nun, die meisten, die damals um den Tisch saßen, gibt es heute nicht mehr.

Gans und Ente esse ich heute noch sehr gerne, wenn auch deutlich seltener und oft in eher asiatischer Form.

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Kartoffeltopf - ebbas Reachts!

herzhafter Kartoffeltopf mit Würstchen, Pilzen und Gemüse

Wenn man bei uns in Schwaben ein nahrhaftes Gericht haben will, weil es einem vielleicht kalt ist oder man nass geworden ist, man Schnee schippen musste oder einfach der Magen knurrt, wenn man mal genervt ist und man den ganzen Tag nur von A nach B gerannt ist, kurz, wenn man etwas Tröstendes, Wärmendes braucht, dann sagt man:

Jetzt brauch i ebbas Reachts!

Und ebbas Reachts, das ist in meinem Fall dann oft Eintopf oder Suppe, gerne mit Kartoffeln und Gemüse. 

Wenn man mich Schwäbin dann noch richtig glücklich machen will, dann müssen schwäbische Saitenwürstle - andernorts heißen sie Frankfurter oder Wienerle - mit in den Topf.

So ein Kartoffeltopf wärmt Körper und Seele. Bilde ich mir zumindest ein. 

Deshalb bekommt mein liebstes GoTo-Rezept für ungemütliche Tage auch in diesem Monat bei der Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag Blogger mit dem Thema Kreative Winterküche einen eigenen Auftritt. 

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Pilzsauce mit Maroni zum Semmelknödelgröstel

rahmige Sauce mit Champignons und Esskastanien zum gerösteten Semmelknödel

Wie doch die Zeit vergeht! Schon steht das neue Blogevent bei Zorra vom kochtopf auf dem Programm.

Wobei mein heutiges Rezept locker auch zum vergangenen Event rund um Pilze gepaßt hätte. 

Adele & Lukas von Yummy Lavender wünschen sich als Gastgeber des laufenden Events nämlich 

Herbstgenüsse für goldene Tage & dunkle Nächte.

Ich nehme das als Anlass, für mich echte Wohlfühlküche auf den Tisch zu bringen.

Ich liebe die Semmelknödel meiner Mama Erika. Zu Semmelknödeln schmeckt mir eine rahmige, herbstliche Pilzsauce ganz besonders gut. 

Nun habe ich am Wochenende das erste Mal Semmelknödel als Gugelhupf im Backofen gebacken und die Scheiben davon, golden in Butter gebraten, sind die perfekte Unterlage zur Pilzsauce. 

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Mokka-Fudge

Schokofudge mit Mokkatouch - verschenken oder selbst essen!?

Mein Tag beginnt für gewöhnlich mit einer großen Tasse Milchkaffee. Frühstück Ende! 

Am Wochenende sieht das anders aus.

Da zelebrieren wir durchaus die goldene Kaffeestunde und probieren gerne allerhand Kaffeehaltiges aus. 

Das kann schon auch mal Vietnamesischer Ca Phe sein, bei dem ich nach zwei Tassen ehrlich gesagt das Gefühl hatte, eine Woche nicht schlafen zu können. Konnte ich auch nicht, was mich nicht davon abgehalten hat, das Zeug eine zeitlang zu jeder Tages- und Nachtzeit zu brauen.

Schlaf wird eh überbewertet. 

Ich hab auch schon Lebkuchen Kaffee Grog gebastelt, der mehr Dessert als Getränk war und irgendwo hat sich auch noch  Barraquito und sogar eine Mokka-Pavlowa versteckt.

Bei näherem Hinsehen finden sich mit Sicherheit noch mehr Kaffeerezepte. Irgendwo. Ich hab schon längst die Übersicht verloren. Aber Kaffee gibts viel und oft.

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Semmelknödelgugelhupf aus dem Backofen

Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

Bei uns daheim ist die Aufteilung recht simpel:

Der Gatte steht auf Braten, Steak, Gulasch, ich mag eher die Beilagen. 

Wir Schwaben werden groß mit Spätzle und Soß.

Das gilt auch für mich.

Erst groß, dann breit...

Es gibt eigentlich nur eins, was kulinarisch gesehen noch geiler ist: Knödel mit Soß! Yessssssss!

Das Semmelknödelrezept meiner Mama ist ja eh langsam legendär. 

Vorgestern waren der fleischfressende Gatte und ich mal wieder parallel beim Bäcker und haben Brötchen gekauft und dann doch kein einziges davon gebraucht. Semmelknödel, diesmal in der Gugelhupfform im Backofen gegart

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Kritharotto oder nennen wir es Orzotto mit Hokkaido? Oder Pastasotto?

Risoni, Orzo oder Kritharaki in der Art eines Risotto mit Kürbis gekocht.

Kritharotto, wasn das? 

Als großer Fan klarer Sprache tun mit solche Wortpuzzle ehrlich gesagt fast ein wenig weh. Tatsächlich mag ich es aber, wenn man schon im Titel lesen kann, was nachher auf den Teller kommt. 

Zumindest phasenweise.

Wenn man gut raten kann. 

Oder mich und meine Schreibweise ein wenig kennt. 

Is auch egal. 

Also: Auf den Teller kommt diesmal eine risotto-ähnliche Speise, die eben auf den Reis verzichtet und dafür Kritharakinudeln nutzt. Ziel ist es ganz klar, dem Gatten den bereits vor Tagen gekauften güldenen Hokkaidokürbis unterzujubeln. Kürbis gehört nämlich für ihn zu den Zutaten, die man(n) eigentlich nicht braucht. Nie nicht. 

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Sesamzopf zum World Bread Day 2025

Butterzopf mit Sesam

Alle Jahre wieder am 16. Oktober feiern Foodblogger aus aller Welt den World Bread Day

Dieses Jahr bereits zum 20ten Mal! Schaut Euch nur mal die tollen Resultate der letzten Jahre an: 

 

20 Jahre World Bread Day!

 

Auch in diesem Jahr hat die formidable Zorra vom Blog 1 x UMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF  zum Backen eingeladen und wieder sind viele, viele Blogger ihrem Aufruf gefolgt.

Schaut Euch dann unbedingt die Zusammenfassung bei ihr an! 

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Spaghetti Mare e Monti

Pasta mit Pilzen und Garnelen - Spaghetti Mare e Monti

Zorra vom Kochtopf wünscht sich für ihr 223tes Blogevent Felix von FEL!X KITCHEN als Gastgeber. Felix wünscht sich Gerichte mit Pilzen von den Teilnehmern. Und zu guter Letzt: Thomas, der Herr zimtkringel, wünscht sich Garnelen zum Abendessen.

Und ich? Ich wünsch mit ein leckeres Essen, das einigermaßen flott geht. Was tun? Dilemma! 

Oder auch nicht. Ich haue einfach Pilze und Garnelen in die Pfanne, packe ein paar Nudeln dazu und schon sind alle glücklich.

Ach ja, das Ganze heißt dann Spaghetti Mare e Monti und ich verspreche Euch, das wird lecker!

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Croque Monsieur und eine absolut leckere Honig-Entdeckung

köstlich geröstetes Schinkenbrot mit Tomate und Gorgonzola und Chili-Honig-Topping hottey

enthält Werbung* Wer hier ab und zu liest, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich schon lange keine Werbung mehr mache.

Es fehlen nicht die Angebote, meist fehlen mir eher Zeit und Lust. 

Ab und zu begegnen mir aber Produkte, die so ganz und gar wie für mich gemacht sind. Juhuuuuu!

Vor einiger Zeit habe ich hier einen selbstgemachten Honig mit Chili gezeigt, was mir wohl die Aufmerksamkeit von Julian und Max, den Machern von hottey,  Deutschlands erstem Hot Honey beschert hat.

Die beiden haben mit gefragt, ob ich Lust hätte, die ungewöhnliche Aromenexplosion aus der gelben Flasche zu testen. 

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Menemen - Türkisches Rührei

Rührei nach türkischem Rezept mit Zwiebeln, Tomaten und Paprika

Nachdem ich die letzte Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag - Blogger glorios verpennt habe, bin ich diesmal wieder am Start. 

Das Thema des Monats Oktober ist Frühstück

Ja... also... dafür, dass wir eigentlich nur am Sonntag frühstücken, gibt es bei zimtkringel doch schon eine ganze Menge Frühstücksrezepte. Das liegt daran, dass ich so gerne schöne Frühstücke plane.

Zur Umsetzung kommen sie dann allerdings nicht immer.

Besser gesagt oft genug nicht.

Ich stelle mir immer knusprige Brötchen mit Honig und Konfitüre vor und bin deshalb notorische Marmeladen- und Konfitürenkäuferin. Aus oben genannten Gründen. Ich bin allerdings eine ebenso berüchtigte Marmeladen- und Konfitürenwegschmeisserin. Die Dinger tendieren bei uns nämlich dazu, einmal auf den Frühstückstisch zu kommen, dann ganz nach hinten in den Monsterkühlschrank zu wandern und dann irgendwann entsorgt zu werden. Schande, ich weiß!

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Mangosalat

Rucola, Mango, Gurke, Paprika und Erdnüsse bilden die Basis dieses asiatisch angehauchten Salates

Die Mango (Mangifera indica) bezeichnet eine tropische Pflanze und deren Frucht. Der Mangobaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mangos (Mangifera) innerhalb der Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae). Der Mangobaum wird häufig kultiviert, liefert Obst sowie Öl und wird als Heilpflanze verwendet.

Ich dachte, ich erwähn`s mal.

Und hab`s direkt aus der Wikipedia abgekupfert. Wollt ich auch erwähnt haben. 

Tatsächlich ist die Mango eine Frucht, die ich ab und zu für mich als Zutat für meine Smoothies kaufe. Für den Gatten nicht.

Der findet Mango eher so mittelgut. 

Sagt er. 

Nun waren neulich in unserer monatlichen Obstkiste europäische Mangos direkt vom Erzeuger. Und ich wusste so gar nicht, wie ich die ganzen Dinger verarbeiten sollte, denn auch ich kann nur eine bestimmte Menge Smoothies trinken. Deshalb habe ich sie in einen klitzekleinen Salat gemischt und dem Gatten nicht gesagt, was drin ist. Gut, er ist nicht doof und hat es als Frucht erkannt. Und geliebt! Ha! Doppelha! 

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Schnelles Pad Thai

Asiatische Bandnudeln mit Garnelen und Gemüse gebraten

Jo, verpennt! Eigentlich ist am ersten Sonntag im Monat bei mir immer ein Beitrag für die Leckeres für jeden Tag - Blogger angesagt und ich hatte ihn auch parat. Also fertig gekocht, fotografiert, geschrieben und auch schon gegessen.

Nur hatte ich leider vergessen, mich in die Teilnehmerliste einzutragen. Doof!

Dabei war im September die asiatische Küche Thema und die mag ich sehr gerne. 

Wobei asiatische Küche natürlich auch ein weites Feld ist. Ich mag sehr gerne verschiedene chinesische Regionalküchen, ausserdem Thai, Indisch, und am Liebsten eigentlich die koreanische Küche... soweit ich Landei das überhaupt richtig vernorden kann.

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Sesam-Baguettchen zum Synchronbacken im September 2025

knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

Hurra, wie haben wieder synchron gebacken!

Zorra vom kochtopf hat sich für den September 2025 ein Rezept ihres Schweizer Landsmanns Marcel Paa ausgesucht und wir sind begeistert. 

Diesmal standen knusprige, recht zierliche 

Sesam-Baguettchen 

auf dem Programm. Mit Klick auf den Link kommt Ihr direkt zu Marcels Originalbeitrag. 

Die kleinen, knusprigen Teilchen, mit Sesam bestreut, passen genau in mein Beuteschema.

Bei uns gab es sie am frühen Nachmittag zu einem kleinen Imbiss mit bissi rotem Sauser - ja, es ist Herbst! - und zuckersüßen Trauben. Mit feinem Sesam bestreut und frisch gebacken passen sie aber auch wunderbar zum Grillabend oder als Grundlage für ein luxuriöses belegtes Baguette.

Ich habe mich diesmal fast genau ans Rezept gehalten und weiß jetzt schon, diese nicht mal so kleinen Weißbrotstangen wird es bei uns bald wieder geben.

Wie immer haben wir am Samstag begonnen und Sonntag fertig gebacken. knusprig, aromatisch und nicht mal kompliziert: Kleine Baguettes mit Sesam

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Bayrisch Kraut wie von Oma Marie

Geschmortes Filderkraut mit Speckwürfelchen und karamellisierter Zwiebel

Es gibt ein paar Gerichte, die bringe ich unweigerlich mit meiner Oma Marie in Verbindung. Mit Sicherheit ihre Gefüllten Kartoffelknödel. Die liebe ich bis heute.

Dabei gab es die wahrscheinlich gar nicht so oft, wie ich das im Nachhinein erinnere. 

Bayrisch Kraut ist so eine Beilage, die es früher immer wieder zu den Fleischküchle gab, wenn ich mittags aus der Schule heim kam und Oma gekocht hatte.  

Im Unterschied zum Sauerkraut, das bei Oma eine sämige, weiche Angelegenheit war und oft mit darin gegarten, sehr knoblauchigen Hackbällchen auf den Tisch kam, wurde und wird Bayrisch Kraut aus frischem Weißkohl zubreitet. In unserem Fall ist das natürlich Filderkraut, der heimische Spitzkohl unserer Region. 

Bayrisch Kraut wird also nicht vorher fermentiert, sondern nur schnell aus frischem Kraut geschmort und bekommt dadurch einen eher süßlich-herzhaften Touch.  

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Herbstlicher Obstsalat

Obstsalat aus Herbstfrüchten

Meine Neigung, immer zu viel Obst einzukaufen hat jetzt einen neuen Gipfel erreicht: Seit ein paar Monaten bekommen wir Kisten mit Bioobst direkt vom Produzenten. 

Da es sich immer um erntefrische, aber reife saisonale Ware handelt, komme ich regelmäßig in den Uiuiui-Zustand.

 

Ihr kennt den Uiuiui-Zustand?

 

Uiuiui ist der Ton, den Schwaben - zumindest diese Schwäbin hier - ausstoßen, wenn sie der Verdacht beschleicht, dass man womöglich nicht alles, "was Geld koscht hat",  verwerten kann, ehe es zu spät ist.

Und da saisonal in dem Fall halt reifes Obst bedeutet und die Kisten dazu noch üppig sind, hört man mein Uiuiui momentan recht häufig. 

Im September-Paket waren Trauben, Granatäpfel und super saftige, süße, minikleine Birnen. Mangos auch, aber die verwerte ich anderweitig, sonst weint der Mango-verschmähende Gatte.

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Sweet Chili Popcorn

süß, salzig, scharf ... Sweet Chili Popcorn

Um Weihnachten rum habe ich ja schon davon erzählt, dass ich mir selbst ein kleines Geschenk gemacht und einen Popcornmaker gekauft habe.

Selbstverständlich habe ich von da an unglaublich viel Popcorn hergestellt.

Nicht.

 

Aber ich hatte echt die besten Absichten und wollte ganz viele Rezepte dazu erfinden.

Ja. Nein. Eher nicht.

Es gab etwa fünfmal süß-salziges Popcorn und zwei Versionen mit Curry und Garam Masala.

Zur angekündigten Variante mit Parmesan kam es dann schon nicht mehr.

Irgendwie kam mir dann schon das nächste Küchengadget dazwischen.

Aber jetzt! Jetzt fange ich wieder an!

Wahrscheinlich....

 

Für mich als Foodbloggerin ergibt sich aber auch ein echt, wirklich, unglaublich ersthaftes Problem: Popcorn sieht  immer so gleich aus. Nix mit schönen bunten Fotos.

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Kartoffelsuppe für die Seele

Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

Bei uns gibt es Suppe für die Seele.

Ganz einfach, weil Suppe immer gut tut, sowohl dem Bauch, als auch dem Gemüt. 

Aktuell haben wir ein Familienmitglied, das auf Krankenhauskost angewiesen ist.

Das Essen im Hospital muss nicht schlecht sein... ist aber oft auch nicht wirklich gut. 

Ich erinnere mich da an Kässpätzle, die mir dort vor einiger Zeit serviert wurden. Auf die hatte ich mich ehrlich gesagt nach Tagen mit Schonkost richtig gefreut. 

Interessanterweise war damals meine Tante zeitgleich mit mir im Krankenhaus und Wochen später kamen wir beide auf diese Kässpätzle zu Sprechen.

Ja. Die waren sehr, erinnerungswürdig. Und sie waren quadratisch. 

En bloc sozusagen.

Danger sag ich da nur!

Der einfachste Weg, in einem schwäbischen Krankenhaus für eine Patientenrevolte zu sorgen ist, Kässpätzle anzukündigen und dann nicht adäquat und in Qualität zu liefern.Kartoffelsuppe mit viel Gemüse, einmal stückig und einmal cremig

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Petit Pains au Chocolat

fluffiger, buttriger, schokogefüllter Plunderteig zum Frühstück

Die kulinarische Weltreise funktioniert ja an sich nach dem Prinzip, jeden Monat Speisen aus einem anderen Land zu zeigen. 

Manchmal fällt mir das aus Gründen schwer.

Zum Beispiel, weil mir die Destination so gar nix sagt, manchmal auch, weil mir das Land zu viel sagt und ab und zu, weil mir die Speisen nicht liegen. Aber das ist ja auch der Gag daran.

Einfach ist unserem kleinen Grüppchen virtuell Reisender dann oft zu einfach.

Dann gibt es aber auch wieder Themen - oft die länderübergreifenden - da fällt mir fast zu viel ein!

Diesen Monat zum Beispiel zeigen wir ganz international Frühstücksrezepte aus aller Welt.

Was nehm ich nur, was nehm ich nur? 

Schließlich fiel meine Wahl auf Frankreich und ein Lieblingsgebäck meines liebsten Lieblingsessers:

Petit Pains au Chocolat.

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Gulasch alla Triestina

Gulasch aus Italien? Ja! Aber sowas von!

Zumindest, wenn es sich um die regionale Spezialität Gulasch alla Triestina aus - na? NA? Wer errät es? Rischtisch! - aus Triest handelt. Wie kommt jetzt ungarisches Gulasch nach Julisch Venetien?

Recht einfach: Triest liegt an der oberen Adria, direkt an der Grenze zu Slowenien.

Tja, und bis zum ersten Weltkrieg gehörte Triest tatsächlich zu Österreich-Ungarn.

Es war sogar der bedeutendste Handelshafen der k.u.k. Kriegsmarine.

Gemeinsame Geschichte in einem großen, damals sehr großen Kaiserreich machten kulinarische Überschneidungen möglich und wahrscheinlich.

Und so landete eben das ungarische Gulaschrezept an der Adria und zählt dort jetzt zu den regionalen Spezialitäten.

Ich finde ja immer spannend, wie sich Speisen durch die Geschichte und über Regionen ausgebreitet haben. 

Triest baut bis heute viel auf diese Küchentradition und gilt unter anderem auch als Stadt der süßen Versuchungen.

Viele Triestiner Dolci, die in den zahlreichen Konditoreien entstehen, basieren auf der multikulturellen Geschichte der Stadt.

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Limonada de Coco aus Kolumbien

Salzig-süßer Mix aus Eiswürfeln, Cocos, Limetten und Minze nach einem Rezept aus Kolumbien.

Wir sind mal wieder mit der Kulinarischen Weltreise unterwegs.

Virtuelles Ziel des Monats ist Kolumbien.

Laßt mich überlegen, wie viele Berührungspunkte ich mit Kolumbien habe. 

Mhm. Genau. Null.

Halt, das ist gelogen, mein Kaffee kommt aus Kolumbien, Die Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Marquéz steht im Regal und klar, auch ich habe schon mit Shakira Waka Waka geträllert. 

Das war´s dann aber auch. 

Ansonsten mußte ich echt erstmal nachschlagen, was essenstechnisch in Kolumbien so geboten ist. 

Gut, dafür steht die Kulinarische Weltreise: Wir nähern uns Ländern an, die uns ansonsten recht fremd sind. 

So, mal sehen...

Also: Kolumbien, an der Nordspitze Südamerikas gelegen, ist geprägt von Regenwäldern, den Anden, seiner weitläufigen Karibikküste und nicht zuletzt von vielen, vielen Kaffeeplantagen.

Kurz habe ich überlegt, ob ich eine Kaffeespezialität zeigen soll. Dann wurde es aber doch etwas ganz anderes: Limonada de Coco

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Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia

italienische Gemüsesuppe mit Salsiccia

Der Blick aufs Thermometer zeigt, es ist eindeutig Sommer und damit wohl eindeutig zu warm für Suppe.

Ha!

Sollte man meinen!

Heute war es mir nämlich unglaublich nach Gemüsesuppe. Es muss ja nicht immer die klassische Mama-Suppe mit Rindfleisch oder Suppenhuhn sein, obwohl beide bei uns schon ziemlich hoch auf der Präferenzliste stehen.

Suppe geht bei uns eigentlich immer.

Das merkt man allein schon daran, dass Ihr, wenn Ihr im Suchfeld Suppe eingebt, im Moment gut 110 Rezepte ausgeworfen bekommt. Von ganz klassisch bis hin zu orientalisch und manchmal auch ein wenig schräg... und deutlich tomatensuppenlastig.

Ich koche halt, was ich selbst gerne mag.

Egal, heute soll es ein wenig sommerlicher sein, also habe ich ein italienisches Rezept gewählt. Da traf es sich gut, dass ich noch Salsiccia von der Sardischen Pasta neulich übrig habe. Also: Minestrone mit Sommergemüse und Salsiccia steht an!

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Caprese gegen den Urlaubs-Ende-Blues

Tomaten, Mozzarella und Basilikum

Da sitzt ich am letzten Urlaubstag schlecht gelaunt im abgedunkelten Zimmer und überlege, dass dieser Sommer doch echt fürn Arsch war. Termine, Termine, Termine.

Null Erholung, nix Schönes erlebt, nur Listen abgearbeitet, Verpflichtungen nachgekommen und kein Ende in Sicht. 

Im Urlaub für nix Zeit, zu nix Lust, nix gesehen und jetzt geht der Arbeitsalltag wieder los. 

Mämämumpf, jammer, jammer!

Ich tu mir echt selbst so leid und habe unglaublich schlechte Laune.

Da klingelt es und meine große Schwester gibt eine ganze Tasche voll Sommer ab: Gemüse aus eigener Ernte.

Tja, was soll ich sagen, der Urlaub ist immer noch vorbei, aber so eine bunte Schüssel mit tollen, super reifen, bunten Tomaten und saftigem Käse hilft mir doch tatsächlich ungemein.

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Kartoffel-Gurken-Salat

Katoffelsalat mit frischer Gurke

So, nun isses raus: Ich betreibe einen Foodblog aus dem Herzen des Schwabenlandes, aber ich beherrsche das ultimative Herzstück der Regionalküche nicht. Aber mal so gar nicht.

Den echten, wirklichen Schwäbischen Kartoffelsalat, den legendären Ebirasalad, dem man nachsagt, er könne schwetza, also reden, den kann ich irgendwie nicht.

Das Schwetza bezieht sich dabei auf den Ton, den er beim Umrühren machen soll. Er soll nämlich lieblich schmatzen.... Ja. Kannichnich. Tutmirleid.

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Sardische Pasta

Mallureddu alla campidanese, eine Pastasalat nach einem Rezept aus Sardinien.

Wie gesagt, wir waren ein wenig Einkaufen. 

Wir haben das große Glück, dass in zwar nicht unmittelbarer aber immerhin erreichbarer Entfernung gleich mehrere italienische Märkte existieren.

Neulich habe ich Euch ja schon mein Parmesanbrot aus den zumindest zum Teil dort erstandenen Waren gezeigt. Übrigens bin ich von dem zwar nicht wirklich schönen aber wunderbar käsigen Brotlaib noch immer ziemlich begeistert. 

Logischerweise haben wir auch dieses Mal wieder Pasta in allerlei Formen mit Heim getragen. 

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Parmesanbrot

Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

Jo, wir haben Urlaub. Nein, wir verreisen nicht. Familie und so. 

 

Das hält uns aber nicht davon ab, einer unserer liebsten Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Ja, wir kaufen unglaublich gerne ein. Noch lieber, wenn es sich um länderspezifische Läden handelt. Wir fahren auch schon mal auf einen Kurztrip nach Frankreich. Kurz einen halben Tag einkaufen.

 

Ziemlich viel Geld lassen wir aber auch in relativ lokal zu erreichenden Läden liegen, gerne im Asiamarkt oder auch im türkischen Supermarkt. Brot mit Parmesan im Teig und Cheddarwürfeln als Einlage

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schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat

schnelle Pinsa mit lauwarmem Tomatensalat, Mozzarella und Parmaschinken

Jo, Foodbloggerin hier!

Soll heißen, ich verbacke nur selbst angesetzten Teig aus selbst gemahlenem Mehl von Weizen, den ich selbstverständlich auch selbst angepflanzt, geerntet, gedroschen und zur eigenen Mühle gebracht habe. Am eigenen Bach. 

 

Quatsch, natürlich nicht. 

 

Heute gibts hier Pinsa mit gekauftem Boden. Convenience. Selbst gekauft!

 

Mal ehrlich, ich arbeite im Einzelhandel.

Ich komme Montag bis Freitag nach 19 Uhr heim, Samstag kurz vor halb drei. Oft genug mit wenig Ambitionen, mich noch an den Herd zu stellen.  

Für die wackeren Bäcker und Bäckerinnen gibt es natürlich hier ein Rezept für den selbstgebackenen Boden, vor Jahren beim Synchronbacken so hergestellt und für sehr gut befunden.  

 

Nur, weil manchmal Zeit oder Motivation fehlt, heißt das natürlich nicht, dass wir nicht trotzdem auf leckere Sachen stehen würden. Wäre auch seltsam in einem Foodbloggerhaushalt...

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Schokoladen-Foccacia

saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

Hmpf, das folgende Rezept stammt aus einer Zeitschrift und trug dort die Überschrift "für Kinder".

Also, ich weiß ja nicht..

Da fühle ich mich doch glatt unterrepräsentiert!

Als Kind ü50 darf ich kurz anmerken, dass wir keinen einzigen Minderjährigen benötigt haben, um die gesamte Schoko-Foccacia mit Rumpf und Stumpf bis zum allerletzten Krümel innerhalb kurzer Zeit zu eliminieren.

 

Tatsächlich lag besagte Zeitschrift vorher einige Tage da, wo wir am liebsten Zeitschriften lesen... ich sag jetzt nicht wo das ist... und sogar der nicht unbedingt gebäckaffine Gatte hat nach dem Hefedingens verlangt. saftiges Hefegebäck mit viel Schokolade

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Virgin Blackberry Spritz

Alkoholfreier fruchtiger Cocktail mit Wild Berry, Brombeeren und Minze

War ja fast klar: Heute kümmern wir Leckeres für jeden Tag - Blogger uns um das Thema   

 

Erfrischendes für heiße Tage 

 

und pünktlich dazu steht das Wetter auf Spätherbst.

 

Unsere Themen suchen wir Anfang des Jahres immer passend zum Monat aus. Ein Blick aus dem Fenster zeigt heute zumindest bei uns im Schwabenland graue Wolken, Regen und Gewitter.

Bleibt noch zu erwähnen, dass bei uns diese Woche die Sommerferien begonnen haben. 

Aber genug gemeckert! Es ist Sommer, es wird auch wieder warm und dann freut sich wahrscheinlich manch einer über unsere kühlenden Ideen. 

Mal davon abgesehen, dass man sich mit so einem netten kleinen Mocktail, also einem alkfreien Cocktail, wie ich ihn heute zeige, das Summerfeeling auch herbei trinken kann. Behaupte ich jetzt mal. Nun gut...

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Kartoffel-Pastinaken-Suppe aus dem InstantPot

samtige Kartoffel-Pastinaken-Suppe, kann, muss aber nicht im InstantPot gegart werden

Bei meiner Mama gab es viele Jahre lang ein Ritual:

Einmal in der Woche kochte sie sich einen Riesentopf Kartoffelsuppe und freute sich dann immer tellerweise jeden Tag daran.

Da wir im selben Haus wohnten und meine Mama tageweise durchaus Frühaufsteherin war, konnte es passieren, dass mir am Kochtag schon morgens auf meinem Weg zur Arbeit der Duft von herzhafter Suppe im Treppenhaus entgegen waberte.

Das war sozusagen der Duft der Heimat. 

Nun, mir war´s neulich ein wenig nach Erinnerungen mit Wohlfühlfaktor, also musste eine herzhafte Kartoffelsuppe in der Topf. Weil ich es da ähnlich halte, wie meine Mama, wandert auch bei mir noch allerlei anderes Gemüse mit hinein.

Wie immer in letzter Zeit habe ich auch diesmal den InstantPot aus dem Schrank gekramt.

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch im normalen Dampfkochtopf und auch im stinknormalen Kochtopf ganz ohne Dampf. Die Kochzeiten ändern sich dann eben. Ich halte mich bei meiner Beschreibung auch heute wieder an die Abläufe beim InstantPot und vertraue darauf, dass Ihr bei anderen Kochgerätschaften merkt, ob Gemüse gar ist, oder nicht. Ihr seid ja schon groß.

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Letscho in der Turboversion

Ungarisches Paprikagemüse: Letscho wie früher bei Mama

Eines unserer liebsten Sommergerichte ist Ratatouille. Gerne mit Auberginen und frischen Tomaten, Rosmarin, Knoblauch, Salbei, dem ganzen mediterranen Pipapo.

Schön angerichtet, in Muster gelegt, überbacken, fein!

Ich hab sie auch schon - etwas weniger hübsch angerichtet - im Slowcooker zubereitet und sie war auch gut.

 

Wenn´s aber schnell gehen soll und uns das kleine Feierabendhüngerchen überkommt, dann gibt´s ganz handfest Letscho. Das war schon bei meiner Mama so, Bei ihr wanderten oft genug die Wurstreste mit in den Topf, die von der Woche übrig waren und auch weich gewordene Tomaten wurden verwertet.  

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Kürbis-Orange-Suppe aus dem Instant Pot

Knallige Farben bei trübem Wetter: Kürbis-Orangen-Suppe aus dem Instant Pot

Huch, der erste Sonntag des Monats kam diesmal aber irgendwie überraschend...

Ok, wie gut, dass ich ein Rezept für ein winterliches Süppchen parat hatte, denn wie an jedem ersten Sonntag des Monats kochen wir Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger auch diesmal wieder nach einem gemeinsamen Motto. 

Das lautet diesmal "Seelenwärmer und Comfort Food" und was würde da besser passen, als mein cremig-fruchtiges Süppchen aus dem Instant Pot aka Multikocher?

Hier kommt also Kürbisuppe mit einem Hauch Orange und fürs würzige Gschmäckle darf sich jeder nach Lust und Laune Würzöl in den Teller tropfen. Sei es selbstgemacht wie hier oder wie bei mir heute Chili-Knoblauch-Öl, das mir das Christkind direkt vom Lieblingshofmarkt gebracht und unter den Weihnachtsbaum gelegt hat.

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Rinderbrühe aus dem Instant Pot um daraus eine Hochzeits- oder Flädlessuppe zu brauen

Rinderbrühe im Instant Pot aus Markknochen, Beinscheibe und Suppenfleisch gekocht

Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!

Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl  küchentechnisch bedeuten würde.

Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab. 

Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen. 

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Kaeng Phanaeng - Thai Instant Pot Panang Curry

Thai Pang Panang Curry, im Multikocher zubereitet

Nerv, nerv, nerv. Jetzt nervt die alte Frau zimtkringel schon wieder mit ihrem doofen Instant Pot. 

Keine Sorge, das relativ milde Panang Curry könnt Ihr auch im ganz normalen Topf kochen.

Dauert bissele länger, aber hey, es schmeckt trotzdem wunderbar!

Bei mir kommt es noch einmal aus dem Instant Pot und dann, ich verspreche es, lasse ich Euch mit dem Teil auch in Ruhe... ach nee... stimmt ja nicht. So ein bis dreizehn Küchenexperimente mit dem etwas unhandlichen, aber trotzdem tollen Teil folgen wohl noch. Tja, sorry, not sorry!

Nach den eher herzhaften Gerichten der letzten Tage war es mir heute jedenfalls nach leichter Thai-Küche. 

Da kam mir das Curry gerade recht.

Mit Hähnchen, Kokosmilch und Limette zu Jasminreis. Der kommt diesmal übrigens auch aus dem Instant Pot, weil ich es mal ausprobieren wollte, aber hey, damit lasse ich Euch in Ruhe. ...nur soviel (hihi, ich kann´s nicht lassen): Abgesehen vom Indischen Würzreis, der echt relativ aufwendig ist, ist mir Reis bisher selten so gelungen, wie hier im Pot!

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Lauras Fagioli all`uccelletto

Bohnen nach italienischer Art mit Tomate und Salbei

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser. 

Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen. 

Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen. 

Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft. 

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einfaches Rinderragout aus dem Instant Pot

herzhafter Rindertopf mit Gemüse im Instat Pot gegart

Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch. 

Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen. 

Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.

Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.

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Risotto aus dem Instant Pot

ganz einfaches Risotto mit Erbsen, im Instant Pot gegart

enthält unverlante, unvergütete Werbung, denn wenn ich das Ding nicht nennen würde, würde der Artikel echt wenig Sinn machen. Wow, diesmal hat mich das Christkind echt überrascht. Schon am 23. lag ein ziemlich massives Paket unter dem geschmückten Baum, mit der strikten Anweisung, ich solle es ja nicht berühren.

Natürlich musste ich es nachts im Vorbeilaufen kurz ganz aus Versehen anstubsen. Hey, ich bin ü50, aber man wird ja wohl mal vorsichtig dran stoßen dürfen, wenn man eh zufällig vorbei läuft. Mehrmals. 

Allerdings war ich nachher auch nicht viel schlauer.

Das Paket war groß und schwer. Punkt.

Wie gut, dass ich nicht neugierig bin.

Also, nicht sehr.

OK, ich bin extrem neugierig, da ich aber am heiligen Vormittag arbeiten war und der Gatte nachher quasi neben dem Baum saß, war die Gelegenheit zu weiteren Spionageversuchen gering. 

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Frühlingsrollen aus dem Airfryer

Frühlingsrollen mit Sommergemüsefüllung aus der Heißluftfritteuse

Langsam aber sicher geht hier in Schwabilon der Sommer dem Ende entgegen. Nach unglaublich heißen Tagen guckt hier heute der Herbst fast schon ums Eck.

Bei meinem Besuch auf dem Wochenmarkt habe ich Berge von Kürbissen und riesige Sonnenblumensträuße bewundert. Das ist bei uns immer das erste Zeichen dafür, dass es dann bald aus ist mit "a Tässle Kaffee auf der Gass" im Marktcafé. Aber: Noch ist Sommer und laut Wetterbericht wird es am Wochenende nochmal richtig warm.

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Corn Ribs aus dem Airfryer

Corn Ribs aus den Airfryer, mit Knoblauch, Parmesan und Chili - der ultimative Snack

Sodele, wir reisen weiter...

Regelmäßige Leser wissen an dieser Stelle wohl schon, was ich meine. 

Richtig! Ich bin auch in diesem Monat wieder bei der Kulinarischen Weltreise dabei und freue mich diesmal sehr über das Ziel USA.

Bereits ganz zu Beginn der monatlichen virtuellen Foodiereiseaktion, im Jahr 2018, waren die USA Thema. Damals gab es bei mir Biscuits & Gravy, ein etwas eigenartiges Südstaatengericht.

Seither findet man bei mir immer wieder Rezepte aus dieser Ecke der USA.

Nicht, dass ich dahin eine persönliche Verbindung hätte. Tatsächlich lese ich einfach seit vielen Jahren immer wieder Romanserien, die dort spielen und in denen erstaunlicherweise immer wieder Essen Thema ist. Ja, ich gebe es zu, man erkennt hier wohl einen roten Faden.

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Curry mit Gemüse und Huhn aus dem Slowcooker

Curry mit Gemüse und Hähnchen aus dem Slowcooker

Ab und zu werde ich gefragt, wie ich Rezepte entwickle. Oder auch, wie ich auf Ideen komme . Und manchmal frag man mich auch ganz einfach, wie ich entscheide, was ich als nächstes koche und was entsprechend im Blog landet.

 

Nun, selbstverständlich gehe ich da mit viel Planung, Tabellen, Hochrechnungen, Logik und äusserstem Kalkül vor.

 

Nicht.

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Asem-Asem Daging - Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

Asem-Asem Daging aus dem Slowcooker, viel Aroma, wenig Arbeit und ein wunderbares Curry als Ergebnis

Wow, dafür, dass ich seit unserem Salzburg-Trip und ein, zwei Einkaufstouren nach Frankreich und in die Schweiz nicht verreist bin, komme ich kulinarisch ganz schön rum: In diesem Monat reist die kulinarische Weltreise nach Singapur.

 

Wie cool ist das denn?

 

Die Küche Singapurs, oder eher die Küchen, Plural, vereint Einflüsse aus den Landesküchen seiner vielen Einwanderer aus Teilen Chinas, Indonesiens und aus Malaysia, aber auch aus Teilen Europas und des nahen Ostens.

Über die Jahre verbanden sich so diverse Länderküchen zu einer ganz eigenen, singapur-typischen Aromenvielfalt.

Man könnte sagen, Singapur hat die Fusionküche mehr oder weniger entdeckt und zu seiner ganz eigenen gemacht.

 

Das macht den Insel- und Stadtstaat nicht nur für Foodies aus aller Welt zum Traumziel, auch die Einheimischen lieben und zelebrieren Essen vom Streetfood bis zur Gourmetküche.

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Pollo Cacciatore aus dem Slowcooker

Pollo Cacciatore, Hähnchen nach Jägerart, hier ganz langsam im Slowcooker gegart.

Laut Wikipedia handelt es sich bei Pollo Cacciatore,  auch Pollo alla Cacciatora genannt, um ein Geflügelrezept der Italienischen Küche, das regional variiert.

Allen Varianten ist gemeinsam, dass das Fleisch nach kurzem Anbraten zusammen mit Knoblauch, Kräutern, Tomatensauce und Wein längere Zeit geschmort wird. 

Ein Schmorgericht! Wir lieben es! Vor allem, wenn am Wochenende viel Zeit ist und sich langsam der Duft der feinen Zutaten in der Küche verteilt.

Heute fehlt mir aber ein wenig die Zeit, den Schmortopf zu überwachen.

 

Ausserdem habe ich ein für Kochblogger desaströses Handycap: Mein Ceranfeld lahmt!

Von fünf Platten funktioniert momentan nur eine. Der Horror!

 

Bis das wieder in Ordnung ist, kommt der Slowcooker zu Ehren.

 

Also, Hähnchen nach Jägerart soll es sein.

Ob da wohl die Pilze gemeint sind? Selbst geschossen habe ich es jedenfalls nicht.

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Pasta la vista, Baby!

 

Nun isses beendet, das geniale

Blog-Event CLXXVI – Pasta la vista, Baby!

bei der noch genialeren Zorra von 1xumrühren aka kochtopf.

 

Warum ich das erwähne?

 

Na, ich war doch die Gastgeberin! Und weil wir hier in zimtkringelhausen alle auf Nudeln aller Art stehen, habe ich mir von der Bloggerschaft Pasta-Rezepte gewünscht.

 

Ich freu mich ohne Ende, dass 26 nudelige Rezepte zusammen gekommen sind.

Klickt mal hin, die Zusammenfassung ist nun online! Klick!

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Fettuccine mit Morcheln

Vielleicht habt Ihr es ja schon bei meinem letzten gezeigten Pastagericht Pasta alla Norma gelesen, ich darf gerade beim 176ten Blog-Event von Zorra von 1xUMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF Gastgeberin sein.

 

Obwohl ich bereits zum drittten Mal in dieser Funktion unterwegs bin, ist die Spannung doch immer wieder groß, ob und wenn ja, welcher Blogger wohl dem Ruf folgt und zu meinem gewählten Thema ein Rezept zeigen wird.

 

Jetzt, fast schon am Ende des Events, für das ich dieses Mal das Motto Pasta la vista, Baby gewählt habe, weiß ich natürlich, dass schon eine ganze Menge extrem nudeliger Beiträge von großartigen Bloggern eingegangen sind.

 

Richtig tolle Sachen! Ich freu mich!

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Orecchiette mit Pilzen und Salbei

Von Orecchiette, den kleinen Öhrchennudeln, die wir vor Jahren bei einer Hochzeitsfeier in Apulien kennengelernt haben, habe ich hier schon berichtet. 

Damals war das mein erster Beitrag zur kulinarischen Weltreise, der Foodblogaktion, die eine immer größer werdende Gruppe von Bloggern nun bereits über zwei Jahre Monat für Monat rein virtuell und natürlich sehr nahrhaft in alle möglichen Länder führt.

Den Auftakt machte im März 2018 Italien und meine handgemachten Orecchiette mit Speck-Tomatensauce paßten damals wunderbar dazu.

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Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

mildes Curry mit Tomaten, Rindfleisch und Erbsen, im Slowcooker gegart

Seit ich am letzten Samstag einen klützekloinen Einkauf beim indischen Laden zwei Dörfer weiter getätigt habe, konnte ich das Wochenende kaum erwarten:

 

Die vielen schönen Gewürze wollten einfach unbedingt ausprobiert werden! 

 

Nun habe ich mir ein mildes Rindercurry aus dem Slowcooker ausgesucht und so wanderte nur ein ganz kleiner Bruchteil meiner Neuerwerbungen in den Topf.

 

Aber hey, was für ein Aroma! Es duftet im ganzen Haus!

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Beef Jerky mit Asia-Marinade

Beef Jerky, Trockenfleisch, asiatisch mariniert

Wenn ein Rezept über die Jahre in einem Blog immer wieder in Variationen auftaucht, gibt es wahrscheinlich verschiedene Gründe.

 

Einfallslosigkeit.

Extremen Spaß am Ergebnis.

Neue Produkte.

Einfallslosigkeit und vielleicht extremen Spaß am Ergebnis.

Ach ja, und eventuell Probleme mit dem Gedächtnis.

Hab ich schon erwähnt, dass wir extremen Spaß an Jerky haben?

 

Und ich mich manchmal wiederhole?

 

Nö, oder?

 

Nun gut, Späßle gmacht. Tatsächlich taucht Trockenfleisch hier so oft auf, weil ich gerne immer neue Marinaden ausprobiere.

Und weil wir Vielfraße sind.

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Lauwarmer Auberginensalat aus dem Slowcooker

Hahaaaaaa! Heute gibt es mal etwas, das nur für mich gedacht ist.

Meins. MEINS! MAAAAAAAAAAAAAAINS! (An der Stelle dramatische Orgelmusik dazu denken!)

Ups, zu viel?

 

Es gibt ein paar Sachen, die ich einfach gern habe, also küchentechnisch meine ich:

 

Ich spiele unheimlich gerne mit der Küchentechnik rum und der Slowcooker ist nach wie vor eines meiner liebsten Teilchen.

Ich könnte immer und überall Auberginen essen. In Variationen und von mir aus auch in großen Portionen! Feta finde ich extrem lecker und die levantinische Küche mit Granatapfel und vielen, vielen Gewürzen finde ich superklasse.

Um es kurz zu machen: Der zimtkringel-Gatte mag das alles nicht. Also, so ganz und gar nicht!

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Einmal mit Alles - Buchbesprechung und leckerer Döner

Einmal mit Alles! Döner und eine kleine Buchbesprechung

enthält Werbung in Form einer Buchbesprechung*

Na, wie wär´s mit Döner, Einmal mit Alles und a Bissele scharf?

 

Und jetzt sagt nicht, dass Ihr keinen Döner esst, noch nie gegessen habt und auch nie essen werdet!

Laut Umfrage ist der Döner Kebab das beliebteste Fastfood-Gericht der Deutschen.

Ja, noch vor Burgern, Pommes rot-weiß und der Currywurst!

Mehr als 9000 bundesdeutsche Betriebe produzieren täglich fast 3 Millionen Döner, die selbstverständlich auch am selben Tag in ca. 3 Millionen Mägen (oder wahlweise auf dem möglichst weißen Shirt) landen.

 

Und seien wir mal ehrlich, auch wenn die Vorlieben auseinander gehen, ob vegetarisch, oder mit viiiieeeeel Flaaaaaisch, egal, ob mit Kalb, Huhn, Lamm, Ihr wollt es doch auch:  Einmal mit Alles!

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Tagliatelle con le Noci

Einfach ist manchmal einfach besser.

Ok, den Spruch konnte man hier bei zimtkringel schon oft lesen.

 

Mein Beitrag zur Rezeptsammlung der All you need is-Blogger ist in diesem Monat wohl ein Paradebeispiel dafür, dass es wenig Aufwand braucht, um ein gutes Essen auf den Teller zu bekommen.

 

Dieser Mai 2020 steht unter dem Motto

Bella Italia - Eine Liebeserklärung an Italien.

 

Normalerweise wäre es jetzt ja langsam aber sicher bei vielen auch an der  Zeit, sich auf den nahenden Urlaub vorzubereiten. Nun ja, dieses Jahr wohl erstmal nicht. Aus Gründen.

 

Also reisen wir eben per Gabel und Weinglas, oder in meinen Fall Cocktailglas,  nach Italien.

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Bärlauchpesto zu selbstgemachter Pasta

selbstgemachte Tagliatelle mit Pesto aus Bärlauch, Mandeln und Käse

Im silbernen Morgenlicht schnürt Frau zimtkringel ihr Leibchen, zieht vernünftige Wanderschuhe an, greift frohgemut den weidenen Henkelkorb, ein Stückchen Käse und einen Kanten Brot um ihr Hüngerchen zu stillen und zieht hinaus in den finsteren, finsteren Wald.

 

Bärlauch will sie sammeln, auf dass die zahlreiche Familie in häuslicher Isolation eine Freude habe, am smaradgrünen Pesto zur handgemachten Pasta.

 

Hach, wie die Vöglein singen! Sie begrüßen den erwachenden Tag.

Schaut! Ein Rehlein!

 

Und wie lieblich die ersten Frühlingsblüten zaghaft ihre Köpflein in die Höhe recken!

 

Einsam ist´s im Wald, nur das metallene Staksen eines einsamen Nordic Walkers hallt durch den silbernen Morgen und Frau zimtkringel beginnt still lächelnd die Bärlauchernte.

 

Seid Ihr verrückt?

 

Corona hin oder her, ich geh doch sonst schon nicht freiwillig an die frische Luft!

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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würzige Bratkartoffeln aus dem Airfryer

knusprige Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse

Kleiner Rückblick: Samstagabend und ich bin ein wenig faul.

 

Ha! Und alt!

Andere machen sich um diese Zeit wahrscheinlich zum Ausgehen fertig. Ich hab mir eben die kuschelige Sofahose angezogen.

 

Was? Sagt nicht, Ihr habt keine Sofahose?

 

Während der Gatte nebenan noch arbeitend am Schreibtisch sitzt, rufe ich jedenfalls mal langsam das Wochenende aus und bastle uns ein stressfreies Abendessen.

 

Am besten eins, das sich noch dazu vom Sofa aus regeln läßt. Ich bin ja bekennende im-Wohnzimmer-vor-der-Glotze-Kartoffeln-Schälerin.

 

Ihr wisst schon, ich hab doch jetzt die passende Hose an...

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langsam geschmortes Rind in Senfsauce

Rinderbraten in Senfsauce, im Slowcooker gegart

Wenn das Wetter kalt und eklig ist, schmecken deftige Gerichte gleich nochmal so gut!

Also, behaupte ich jetzt zumindest mal.

 

Uns Schwaben sagt man ja nach, dass wir zu allem gerne viel Soße essen.

Groß durch Spätzle und Soß ist ein stehender Begriff.

Was soll ich sagen? Soße ist halt auch was Gutes, oder nicht?

Heute gibt es jedenfalls ein besonders feins Sößle, wie wir sagen: Und zwar ein Senfsößle zu sehr langsam gegartem Rinderbraten, zubereitet im Slowcooker.

 

Sonntagsessen, das sich Dank des Slowcookers fast von selbst schmurgelt und butterzart auf die Gabel kommt.

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Shorba Ads - Ägyptische Heilsuppe aus dem Slowcooker

Shorba Ads, Suppe aus roten Linsen nach ägyptischem Rezept

Warum heißt die Shorba Ads wohl ägyptische Heilsuppe?

Weil die eiweiß- und ballaststoffhaltigen Linsen dafür bekannt sind, die Blutzuckerwerte zu regulieren. 

 

Warum gibt es die heute hier?

Zwei Gründe: Die All you need is - Blogger schreiben in diesem Monat zum Thema Hülsenfrüchte und, für mich immer und überall der wichtigste Grund:

Die Suppe schmeckt gut.

Punktum. Einfach gut!

Ach ja, ich hab noch einen Grund: Sie kocht sich im Slowcooker fast von selbst!

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Puten-Shawarma

Kling Glöckchen, klingelingeling.... Na, türmen sich bei Euch auch Apfel, Nuss und Mandelkern, von Plätzchen, Marzipankartoffeln und Dominosteinen ganz zu schweigen?

 

Also, ganz so heftig ist es bei uns zwar nicht, aber ja, der eine oder andere Lebkuchen rutscht schon dazwischen. Ganz von selbst. Ich schwör!

 

Jedenfalls brauch ich nach dem ganzen Süßkram

(Ok, ja, zwei Lebkuchen. Meine Güte. Wer zählt schon mit? Und vielleicht eine Marzipankartoffel. Mit Nougat aussenrum.

Und Plätzchen. Viele Plätzchen.

Aber nicht mit Absicht, ehrlich! Die Dinger sind tückisch, die landen ganz von selbst in meinem Mund....Warum bekomme ich auch so viel von dem Zeug geschenkt? Hmmm, leckeres Zeug...! Danke, Ihr Lieben! Uiiiiiii, Krokant!).

 

Wo war ich? Ach ja, nach so viel Süßem brauch ich was Handfestes. Ich werf den Döner-Spieß an!

Ausserdem stelle ich immer wieder fest, dass so ein Floischle, wie wir sagen, auch ungemein gut für die ein wenig vorweihnachtlich strapazierten Nerven ist.

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Stracci alla Paesana - Pasta rustikal

Na, habt Ihr heute das erste Türchen geöffnet?

Erster Advent, erster Dezember, das heißt dann wohl, dass jetzt die besinnliche Zeit beginnt.

 

Naja, natürlich nicht für jeden. Ich bin Buchhändlerin. Ihr versteht?

In dieser Zeit spüre ich deutlich, dass ich nicht jünger werde.

Aber: Trotz langer Stunden und schwerer Beine am Abend, liebe ich den Advent mit allem drum und dran!

Lichter, Musik, Düfte... und die Gewissheit, dass auch in diesem Jahr spätestens am 24ten der Irrsinn in den Fußgängerzonen ein Ende hat.

 

Nette Kunden und nicht zuletzt Wohlfühlessen helfen übrigens ungemein!

So ein Teller selbstgemachte Pasta ist da manchmal ein Lebensretter.

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Interview bei Gesund mit Genuss - Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse

Na, ob es sich wohl rumgesprochen hat, dass ich einen kleinen Küchengeräte-Knall habe?

 

Jedenfalls wurde ich von den Jungs von Lust mit Genuss  gefragt, ob ich nicht Spaß daran hätte, zusammen mit 29 anderen ausgewählten Bloggern meine Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse in Form eines kleinen Interviews zu teilen.

 

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Udon - Nudeln

unverlangte, unvergütete Werbung, weil man logischerweise den Pastamaker erkennt*

Heute kommt mal ein kleines Grundlagenrezept.

 

Für gewöhnlich vermutet man bei mir ja eher Spätzlerezepte, tatsächlich lieben wir aber die asiatische Küche.

Heute zeige ich Euch das japanische Pendant zu Spätzle, Tagliatelle & Co. : Udon

 

Udon sind quasi die breiten, oder eher die massiven Nudeln der japanischen Küche.

 

Eigentlich stelle ich meine Pasta gerne aus Semola, also Hartweizengrieß her. Zumindest, wenn es um Rezepte aus der italienischen Küche geht.

 

Für Spätzle dagegen benutze ich sogenannten Spätzledunst, den man bei uns in Schwaben natürlich in jedem Supermarkt findet und dazu kommen - ganz wichtig - Eier. 

Nun, hier und heute nicht: Kein Spezialmehl, keine Eier!

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butterzarte Asia Rippchen aus dem Slowcooker

Vor vielen Jahren saß ich mit einer sehr lieben Freundin in einem kleinen chinesischen Restaurant im Londoner  Stadtteil Soho und die gesammelte asiatische Küchenmannschaft pilgerte kichernd und staunend an unserem Tisch vorbei.

Ich weiß nicht recht, was Vielfraß auf Mandarin heißt, aber ich denke, der Begriff könnte wohl mehrmals gefallen sein.

 

Tatsächlich lag das in erster Linie an den wunderbaren frittierten Algen und den glasierten Schweinerippchen, die wir uns bestellt hatten. Nur als einen Gang von vielen. In der Version für zwei Personen. Und zwar jeweils zweimal, soll heißen, für vier Personen....

 

Heute habe ich versucht, ähnliche Rippchen nachzubasteln, zumindest, was die Würze angeht. Allerdings brutzle ich nicht im Wok, sondern gare erst einmal im Slowcooker, dann wird unterm Backofengrill geschmurgelt.

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Döner vom Drehspieß

Das monatliche Synchonbacken ist ein bisschen, wie ein Treffen unter Freunden. Allerdings mit dem deutlichen Vorteil, dass man sich weder schön anziehen, noch die Bude vorher putzen muss. Die Menschen gucken mir zwar in die Küche, aber die Kruschtelecken fotografiere ich natürlich nicht. 

Ganz nebenbei lernt man immer neue Rezepte kennen und als krönenden Abschluß gibt es auch noch etwas Gutes zum Beissen.

 

Coole Sache, oder?

 

Im Juli hat das Rezept noch dazu bombig zu meinem neuesten Küchen-Gadget gepaßt:

 

Fladenbrot aus der Grillpfanne, genau rechtzeitig zum ersten Döner aus dem neuen Rotisserie-Grill und danach immer und immer wieder. Tja, was soll ich sagen? Wir sind gute Esser. Das Rezept zum Brot findet Ihr hier: Klick! Und weil mir mein neuer Grill Spaß macht, gibt es ein bereits getestetes und ratzekahl aufgefuttertes Rezept für Gyros auch schon. Klick!

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Gnocchi aus dem Pastamaker in Salsa Genovese

Ich experimentiere noch immer ein wenig am perfekten Gnocchiteig aus der Nudelmaschine herum.

Der erste Versuch mit Gnocchi mit Bärlauchpesto war schon ganz ok, aber sicher noch verbesserungswürdig. Und natürlich ist mir bewußt, dass man Gnocchi auch von Hand herstellen kann. Guckt mal hier: Klick!

Ich will aber, dass das auch mit meinem Pastamaker funktioniert, schließlich habe ich dazu extra eine Matrize angeschafft.

 

Ausserdem verdient die Salsa Genovese nach Antonio Carluccio würdige Begleiter!

Ich glaube, ich komme der idealen Konsistenz langsam auf die Spur. Die Betonung liegt auf langsam.

 

Für zwei Portionen Gnocchi:

250g gegarte, geschälte und schon einige Tage im Kühlschrank gelagerte Kartoffeln

100g bis 130g Semola rimanicata di grano duro

20g Kartoffelstärke

1 (kleines)  Eigelb

1 Prise Salz

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Gyros vom Drehspieß

in Joghurt eingelegtes Gyros vom Drehspieß

Dumdidumdidum! Ja, es stimmt mich immer fröhlich, wenn ein neues Spielzeug in meinem Maschinenpark eingezogen ist.

Und ja, ich weiß, ich habe eine klitzekleine Meise. Harhar.

Um es kurz zu machen: Ich habe mir einen wönzigen Rotisseriegrill zugelegt. Noch einen. Diesmal vertikal.

 

Anders gesagt: Ihich hab eiheinen Döhönerspieß!

(An dieser Stelle muß man sich eine fröhliche Melodie dazu denken, sonst wirkt es ein wenig albern.)

 

Wie dem auch sei, als ersten Test gab es Gyros, schön knusprig, ein wenig knoblauchig, mit einem Fitzelchen Krautsalat.

Gut war´s!

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Cashew Chicken aus dem Slowcooker

Curry mit Huhn, Cashew, Kürbis, Kokosmilch und vielen Gewürzen

Urlaub, Urlaub, Urlaaaaaaaub!

 

Endlich Zeit zum Rumschlumpfen, soll heißen, für kitschige Bücher, junkige Fernsehserien und für`s stundenlange Kochen!

 

Das ist die Gelegenheit, den Slowcooker mal wieder zum Einsatz zu bringen.

 

Der kocht, während ich Zeit habe, mir noch eine oder zwei Folgen unglaublich lehrreicher Krimiserien anzuschauen, Kirschen zu essen und nebenher Katzen zu streicheln, die heute genauso faul sind, wie ich.

 

Kleine Rückblende: 

Urlaub hin oder her, drei Minuten, bevor normalerweise mein Wecker klingelt, bin ich am Morgen wach. Immer. 

Ob das wohl schon unter senile Bettflucht läuft?

Ach was, ich nenne es einfach die Gelegenheit, mir den Marktkorb zu schnappen und Richtung Kirchheim aufzubrechen.

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Tagliolini mit Curry-Lauch-Sahne

Pastatime!

 

Schon wieder, ich weiß....

Aber ich habe gerade so eine nette neue Matrize für superfeine Tagliatelle, Tagliolini genannt, bekommen. Ausserdem bin ich heute allein zum Essen, da darf es gerne fleischlos sein.

Ausnahmsweise lasse ich die Tomaten aussen vor. Wobei Tomaten um diese Zeit im Jahr schon toll sind. 

Trotzdem: Heute gibt es mal Lauch!

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grüne Tagliatelle mit Ofensugo

Ja, es läßt sich wohl nun nicht länger leugnen:

Passend zu meinem ausgeprägten Hang zu selbstgemachter Pasta aller Art, gesellt sich momentan auch noch eine deutliche Vorliebe für die einfache italienische Küche.

 

Ich kann nicht anders, ich bin einfach urlaubsreif!

Naja, nicht wirklich. Eigentlich essen wir von Januar bis Dezember gerne Italienisch. Laut Statistik geht es uns da, wie 61 Prozent der Deutschen.

 

Wenn das Rezept dann noch mit wenigen guten Zutaten und noch weniger Handgriffen auskommt, hat es Potenzial, auf der Liste meiner Lieblingsgerichte zu landen.

 

So, wie diese Tagliatelle mit einfacher, aber dennoch superaromatischer Sauce aus dem Backofen.

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Peanutbutter-Beef-Burger

Burger mit beef patty, selbstgemachten Briochebuns, frischer Gurke, Erdnußbutter, glasierten Zwiebelen, Bacon und Gorgonzola

Ab und zu hab ich echt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Nun ist unser Kühlschrank immer recht üppig bestückt, also greift sich jeder, was er mag und los geht´s:

 

Bei uns heißt Burgeressen zum Beispiel DoItYourself nach Baukastensystem.

Oder anders gesagt: Weil bei uns die Geschmäcker äusserst verschieden sind, kommen bei einem echten Burgeressen viele Einzelkomponenten auf den Tisch und jeder darf selbst basteln, was er mag.

Der Kühlschrank wird etwas entrümpelt und lustig ist es auch.

Ausserdem entstehen manchmal aus einer Laune heraus Kreationen, die sich sehen lassen können. Wie zum Beispiel dieser Burger mit Erdnussbutter.

In Kombi mit einem der genialen Brioche-Burgerbuns vom letzten Synchronbacken hat er Potential zum neuen Lieblingssnack!

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Linguine mit Artischocken - Linguine ai carciofi

Hier kommt mal wieder ein Rezept, das seinen Ursprung in einem Pastaabend mit lieben Freunden hat.

 

Normalerweise koche ich ja gerne Rezepte nach, die mir besonders gut geschmeckt haben.

Nun, diesmal....nicht so.

 

Einmal testet man ein neues Restaurant, statt zum liebsten Lieblingsitaliener zu gehen, und schon steht man vor Rätseln.

 

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Es wird (fast) bunt! - asiatisch angehauchter Nudelsalat

Für mehr Realität im Internet....oder:

Auch Foodblogger kochen nur mit Wasser.

Weil ich ja eigentlich nicht so Team Pastell und schon gar nicht Team Zurückhaltung bin, sollten heute eigentlich Knallfarben auf den Teller.

Wenn schon, denn schon!

Der Plan war, satt pinkfarbene Pasta mit roter Paprika und knallgrünen Zuckerschoten zu fotografieren. Soweit also zum Plan.

Dabei heraus gekommen sind schweinchenrosa Spaghetti. Seht selbst! Und nein, das Foto ist nicht überbelichtet....die Pasta ist unterfärbt.

Seufz.

 

Ein Nudelsalätchen geht ja bei mir immer.

Schön bunt. So dachte ich.

Und asiatisch.

Mit Erdnüssen.

 

Zwei von drei hat geklappt....

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Biltong zur kulinarischen Weltreise

Die kulinarische Weltreise geht weiter und macht diesmal Station in Südafrika.

 

Hm, was könnte ich da wohl rezepttechnisch beitragen? Kurz war ich versucht, eine Melktert zu backen, aber ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste zeigte, dass die schon dabei ist.

Mehr fiel mir aber auf Anhieb nicht ein, ausser natürlich Braai, aber für so eine richtige große Grillsession fehlt uns momentan die Feuerstelle.

 

Also gut, dann halt etwas, was es hier schon in Variationen auf dem Blog gibt: Ich mache Dörrfleisch! Und zwar sehr zur Freude des Gatten. Der liebt das nämlich. Heute also mal nicht Jerky, das Ihr im Übrigen hier und hier schon finden könnt, sondern die südafrikanische Variante Biltong.

 

So, was ist nun der grundlegende Unterschied zwischen Biltong und Jerky? Jerky wird für gewöhnlich etwas dünner geschnitten und mit mehr Zucker und auch Zusatzstoffen versetzt. Zumindest, wenn man von der US-amerikanischen, heute sehr kommerzialisierten Variante ausgeht. In Südafrika werden neben dem hier genutzten Rind noch eine Menge einheimischer Fleischarten, wie Strauß, Kudu, Springbock, Eland oder Gemsbock genutzt. Alles in allem ist die Südafrikanische Variante wohl die naturbelassenere und deutlich gewürzlastigere. Vor allem Koriander ist eine tragende Aromakomponente.

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Frittierhype allenthalben und ein nettes Gewinnspiel

enthält Werbung durch Markennennung Dass ich seit Jahr und Tag auf Küchentechnik stehe und damals vor Freude fast hyperventiliert hätte, als die erste Heißluftfritteuse bei uns einzog, brauche ich ja wohl nicht nochmal extra zu erwähnen, oder?

 

Dass gerade das Frittieren in allen Variationen momentan der Hype zu sein scheint, haben mir meine letzten Zugriffszahlen gezeigt.

Auf meinem Pinterest-Account  liegt der eigentlich ganz harmlose Artikel über die Kichererbsen aus der Heißluftfritte mit ganz weitem Abstand vorne. Mit internationalen Zugriffen. Ich wundere mich selbst ein wenig. Bei der Gelegenheit, sagt, kennt Ihr meine Pinterestsammmlung überhaupt schon?

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Kartoffel-Lauch-Gratin aus dem Airfryer

Gartin mit Lauch

Was, jetzt macht sie schon wieder Gratin?

 

Logisch!

 

Das Zeug schmeckt aber auch zu gut und kommt mir heute als schnelles Feierabendgericht gerade gelegen.

 

Ausserdem läßt es sich herrlich vorbereiten, verschwindet ruck zuck in der Heißluftfritteuse und ist mit ein paar kleinen Änderungen immer wieder anders.

 

Heute gibt es die flotte, wenig künstlerische, aber genauso leckere Variante mit Speck und Lauch. Weil... ok, der Lauch mußte weg. Und zwar dringend!

 

Für die Puristen habe ich hier die klassische Version.

 

Im Airfryer ist die Schüssel für zwei Hungrige nach ca. 15 Minuten gar, im Backofen bei Umluft dauert`s etwa 15 Minuten länger.

 

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Ravioli mit Spinat-Ricotta-Füllung

Nudelteig aus dem Pastamaker wird zu Ravioli mit einer Füllung aus Spinat und Ricotta

Der Herr Zimtkringel ist manchmal ein ganz Armer:

Er muß essen, was ich zusammen klöpple und oft genug ist das ein wenig... sagen wir mal ... experimentell. Zumindest für seinen Geschmack.

 

Wenn es dann ganz arg kommt, greift er auf seinen Notvorrat zurück: Ravioli aus der Dose.

 

Genau.

 

Ihr hört meine Gedanken, gell?

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Superknuspriges Buttermilk Chicken aus dem Airfryer

Knuspriges Hähnchen in Backteig aus der Heißluftfritteuse

Es gibt verschiedene Gründe für Huhn in zimtkringels Küche:

  1. Huhn schmeckt gut. Punkt.
  2. Der Gatte will ab und an etwas "Gscheids" zu Essen haben.
  3. Zorra vom Kochtopf begeht mit dem 150ten Blogevent "Huhn oder Ei" ihr 15tes Blogjahr und wünscht sich Rezepte mit Huhn und/oder Ei.
  4. Ach ja, Huhn schmeckt unglaublich gut. Hatte ich das schon erwähnt?

Huhn oder Ei? Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Ausserdem hänge ich mental noch immer bei der Tatsache fest, dass es sich um das 150te (!!!) Event und das 15te (!!!) Blogjahr handelt. Blogtechnisch könnte man fast behaupten, Zorra war schon lange vor Huhn und Ei präsent.


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Gnocchi napoletani mit Pilzen in Sherrysahne

Pasta, Pilze, Sahne, Portwein

Na, jetzt habe ich Euch aber schon eine ganze Weile nicht mit Geschichtchen von meinen liebsten Küchenmaschinen belästigt.

Dann wird´s ja  wirklich Zeit, oder?

 

Zumal der Pastawahn offenbar gerade um sich greift.

 

Im Ernst, ich dachte ja erst, das Nudelmachen sei meine ganz persöniche Zen-Erfahrung. Aber nun gucke ich mich auf diversen Blogs um und stelle fest, das geht nicht nur mir so! Überall wird genudelt, wie wild, und irgendwie scheinen doch die meisten genau so einen Spaß daran zu haben, wie ich. Sogar der Gatte macht schon Mundpropaganda für hausgemachte Pasta!

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Ossobuco aus dem Slowcooker

Schmorgericht vom Feinsten: Ossobuco aus dem Slowcooker

Hui, ist das heute draussen wieder kalt und nass! Glücklicherweise bin ich drinnen! Und zwar drinnen in der Küche und gerade dabei, etwas fürs Gemüt zu tun. Falls es irgendwer nämlich noch nicht wissen sollte, Schmorgerichte sind bei dem Wetter gut für die Seele. Also, behaupte ich jetzt einfach mal.

 

Heute hole ich mal wieder eines meiner Lieblingsmaschinchen vom Schrank: Der 3,5l-Slowcooker kommt zum Einsatz!

Selbstverständlich geht Ossobuco traditionell auch im herkömmlichen Schmortopf, aber hey, der Slowcooker ist dafür einfach ideal.

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selbstgeklöppelte Ravioli in Würzbutter

selbstgemachte Pasta aus dem Pastamaker

Ich bin im Herzen des Maultaschencountries daheim. Egal ob geschmälzt oder gebrüht, bei uns sind die Dinger Programm. Und zwar mit Recht. Die sind nämlich lecker.

Allerdings sind sie meist nicht sehr elegant.

 

Ab und zu will ich auch mal bissi elegant. Nämlich. Zum Beispiel, wenn`s um eine Vorspeise für ein kleines Silvestermenue geht. 

 

Ausserdem will ich, seit ich meine kleine Pastamaschine in der Küche stehen habe, mal die  Nudelteigfunktion testen. Also: Ravioli!

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Toastmuffins zum Feiertagsfrühstück

Ei, Schinken, Toast und Käse aus dem Töpfchen. Quasi ein Frühstücksmuffin!

Liebling, komm frühstücken!

 

Naja, wir sind ja nicht in einer amerikanischen Soap. Ganz so lieblich wird bei uns meist nicht zum Frühstück gebeten. Tatsächlich fällt das Frühstück bei uns unter der Woche bis auf die obligatorische Tasse Kaffee eh meist flach und die wird noch eher einsilbig, wenn nicht gar mit einem Gähnen serviert.

 

Am Wochenende sieht das meist anders aus. Sofern der Gatte nicht bei der Arbeit ist.

Und am Feiertag erst recht!

 

Manchmal mache ich da einen riesen Frühstücksaufriß, heute eher nicht...

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Reginette Cacio e Pepe

selbstgemachte frische Pasta mit Käse und Pfeffer

Irgendwie macht mich selbstgemachte, frische Pasta ungemein zufrieden.

 

Ja, ich weiß, Kohlehydrate und so.

 

Aber vor allem gucke ich unheimlich gerne der Nudelmaschine beim Arbeiten zu. Ehrlich! Die macht das so schön und bisher hatte ich eine 100%ige Erfolgsquote.

Wie gesagt, die Maschine macht ja auch die Hauptarbeit, da ist das kein sonderliches Kunststück. Aber hey, schaut Euch mal die Reginette im nächsten Bild an! 

 

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selbstgemachte Fettuccine aus dem Pastamaker

Werbung durch Nennung, unbezahlt, da selbst gekauft *

Ja, ich habe es getan, ich habe mir ganz spontan ein neues Maschinchen zugelegt:

 

Den kleinen Pastamaker aus der Viva-Serie von Philips. Schnuckelig klein, was meiner übervollen Küche sehr entgegen kommt, dabei aber schön massiv, funktional und vor allem: Die relevanten Teile können in die Spülmaschine!

 

Und was soll ich sagen? Sogar Thomas - sonst kein so großer Fan meines Fuhrparks - findet das Teil richtig gut!

 

Als erstes Versuchsrezept gab es gleich mal spät nachts Penne mit Tomatensauce. Dafür, dass wir an sich nicht hungrig waren, haben wir den Topf ganz schön schnell inhaliert!

 

Heute gibt es nun Fettuccine zu langsam gegartem Rinderbraten Stracotto.

Das Rezept dazu werdet Ihr wohl übermorgen hier finden.

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Gebratene Nudeln und Hühnerspieße - heute lasse ich meinen Kochgerätespleen raus zum Spielen!

Hühnerspießchen auf wokgerührten Mie-Nudeln mit Gemüse

Ja, ich habe viele Kochgeräte. Manche machen Brumm, manche machen Töff und einige kommen völlig ohne Kabel und Motor aus. Erstaunlich, aber wahr!

 

Ab und zu lasse ich meinem kleinen Spleen freien Lauf. Diesmal mit Wok, Wasserkocher und Airfryer.

 

Uns war es nach asiatischem do-it-yourself und so gab es gestern zum Abendessen einen recht schnellen Mie-Nudel-Wok mit Gemüse und Hühnerspießchen. Nennen wir die mal Yakitori.

 

Keine Angst, das funktioniert alles natürlich ganz genauso ohne übertriebene Technik, einfach nur mit Herd und Pfanne. Aber wie gesagt:  Ich liebe meinen Koch-Fuhrpark, auch wenn ich wahrscheinlich demnächst anbauen muß, um alles unterzubringen.

 

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Schnelles Zwetschgen-Crumbledessert für zwei

schnell, süß, fruchtig, was will man mehr?

Noch ist Sommer, aber die ersten Zwetschgen sind schon reif und ich mag die Dinger einfach zu gerne!

 

Vor lauter Küchenexperimenten, bzw. den Auswirkungen davon, kam ich in der letzten Zeit kaum dazu, anständig zu Kochen.

 

Heute sollte es auch wieder schnell gehen und das hat auch richtig gut geklappt: In unter 20 Minuten stand dieses süße Zwetschgencrumle mit Joghurt auf dem Tisch!

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Beef Jerky Part III

Beef Jerky - so gut!

Ich tendierte dazu, manche Dinge wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Nicht zuletzt auf Nachfrage eines bestimmten Mannes. Eigentlich bin ich der Meinung, ich würde dabei immer das selbe Rezept nutzen.

Naaaaa! Mööööp! Falsche Annahme, wie ich langsam aber sicher merke, seit ich meine Rezepte hier schriftlich festhalte. Und ich schwöre, das war mir vorher gar nicht bewußt.

 

So kommt hier bereits die dritte (!!!) Version Beef Jerky. Die anderen beiden findet Ihr übrigens hier im Backofen zubereitet und hier mit dem Dörrautomaten.

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Schnelle Köfte und wie das so ist mit kulinarischen Berührungsängsten

Normalerweise koche ich ja leise (manchmal auch laut fluchend, aber das ist eine andere Geschichte) vor mich hin, mache mir dann Gedanken über Deko und maximal noch übers Licht, schieße ein paar Fotos und schreibe über meine Küchenabenteuer.

 

Abgesehen von Esstischbegegnungen mit meinen familieneigenen Testessern, ist das Foodbloggen eher kein Kontaktsport. Klar, man tauscht sich mit anderen Bloggern und natürlich Lesern aus, aber das passiert doch meist eher virtuell.

 

Vergangenes Wochenende hatte ich nun aber ausnahmsweise einmal Gelegenheit, mit meinen Rezepten beim Jubiläum des Hofmarkts unseres Vertrauens stehen zu dürfen, und mit einer Menge Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Das war lustig, denn ob jung oder alt, dick oder dünn, zum Thema Essen hat doch jeder eine Meinung. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich sehr gerne dazu austauschen. Und viele sind Experten. Eigentlich alle.

 

Mein Glück, denn wer würde mein Geschreibsel sonst lesen?

 

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Kichererbsen-Knabberei

Knabbert Ihr auch so gerne? Ich schon!

 

Klar, jetzt sagt mein Gewissen ganz leise: Karottensticks, Sellerie und Radieschen kann man ganz toll knabbern und gesund sind sie auch.

Meine Geschmacksknospen dagegen flüstern vernehmlich: Chiiiiips! Fliiiiiips! Kroeeeepoeeeek! Erdnüsscheeeeen! Iss uns, wir sind ganz klein und so lecker und was so klein ist, hat sicher kaum Kalorien...

 

Nun denn...

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Spareribs aus dem Airfryer

Gegrillte Rippchen aus der Heißluftfritteuse

Verbuchen wir das jetzt unter Küchenexperimente, neue Technikspielereien oder schieben wir es einfach auf den unglaublichen Appetit der Familie zimtkringel auf alles, was knusprig und saftig ist?

 

Tatsache ist ja, dass ich vor einiger Zeit schon Spareribs im Slowcooker gebrutzelt habe, die schon sehr gut und vor allem zart und extrem saftig waren. Aaaaaber, großes Aber, ich habe so unheimlichen Spaß an meinen vielen bunten, glitzernden, brummenden Maschinchen. Und die Spareribs flüsterten mir leise "Brutzel uns im Fön!" ins Ohr. Da konnte ich wohl kaum nein sagen, das versteht Ihr sicher, oder?

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Teriyakibällchen aus dem Airfryer

Es ist Samstag und mir ist es mal wieder nach einem schnellen, würzigen Essen.

Ausserdem wollte ich ewig schon mein Glück mit selbstgemachter Würzsauce probieren und habe mich an eine eigene Version einer Teriyaki-Sauce gewagt.

 

Sonst noch jemand, der es mag, wenn Fleisch eine leicht süßlich-rauchige Note hat?

Ich liebe ja Barbecuesauce und einen deutlichen Schlag Honig habe ich in die Sauce geschmuggelt. Na, Ihr werdet ja sehen...

 

Ausserdem darf mein  Schätzchen, der Airfryer heute wieder brummen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Küchenmaschinen toll finde?

Ok, habe ich. Ab und zu. Ok oft. Ich weiß.

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Scotch Eggs aus dem Airfryer

Enthält Werbung Wir. Haben. Urlaub. Urlaub. Uuuuurlaub! Man sollte meinen, ich mache es mir gemütlich und liege mit einem Buch im Garten, aber irgendwie klappt das bei mir nicht. Der Haushalt will erledigt sein und irgendwie drängen sich mir laufend irgendwelche Rezepte auf, die gekocht, gebacken oder sonst irgendwie gebastelt sein wollen.

So auch diese Eiervariante: Scotch Eggs.

Ausserdem haben uns liebe Freunde eine tolle Barbecue-Sauce verehrt, die unbedingt ausprobiert sein wollte. Klar, dass die gleich mit rein mußte!

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Krustenbraten - Be my valentine!

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schnelle Paprika-Antipasti aus dem Airfryer als Samstagabendsnack

Es wird mal wieder Zeit für meine kleine, ganz eigene Rubrik A Weckle.

Zum einen, weil ich die Dinger einfach gerne esse, zum andern, weil ich mal wieder viel zu viel eingekauft habe. 

Also gemüsemäsig. Das passiert mir immer wieder.

Irgendwie sind mir die roten Paprika wie von selbst in den Einkaufskorb gehüpft.

Ausserdem ist heute Samstag und es muß was Schnelles, Unkompliziertes auf den Tisch!

 

Zeit, die Heißluftfritteuse anzuwerfen. Wir brutzeln schnelle Antipasti!

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Blumenkohl-Hühnercurry aus dem Slowcooker

Dumdidumdidum, Sonntagfrüh um halb sieben....ich bin ein Frühaufsteher.

Morgens hab ich die meisten Ideen und Lust, tausend Dinge zu erledigen.

 

Gut, das läßt im Laufe des Tages nach, aber jetzt bin ich erstmal wach und koche. Nur blöd, dass der Rest der Familie sich wegen a) Nachtarbeit oder b) extrem wichtigen Katzengeschäften gerade erst hingelegt hat.

Mittagessen gibt es heute also voraussichtlich irgendwann am sehr späten Nachmittag.

 

Geistesblitz! Ein Fall für den Slowcooker!

 

Das ist die Möglichkeit, eines meiner liebsten Küchenspielzeuge mal wieder in Einsatz zu bringen.

Mal sehen, was der Kühlschrank so her gibt....

Es wird .... Trommelwirbel! .... eine Variante Chicken Tikka Masala mit Blumenkohl!

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Filet mit Kampotpfeffer - aus dem Airfryer

feines Filet aus dem Philips Airfryer XXL

Oh weh, es ist wieder passiert: Ein neues Gerät ist in unsere Küche eingezogen!

Nein, im Ernst, ich freu mich so! Dank der wundervollen Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten und ihrem Suppenwettbewerb, bei dem ich das Glück hatte, zu gewinnen, wohnt seit wenigen Tagen ein wundervoller, glänzender, toller Airfryer XXL, sprich eine ziemlich große Heißluftfritteuse bei uns.

Und schlagartig ist die ganze Familie Fan! Sogar der Mann, der normalerweise eine steile Stirnfalte bekommt, wenn ich wieder ein Gerät anschleppe.

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Süßkartoffeln nach Ottolenghi

*Dieser Artikel enthält eine Buchempfehlung und wird deshalb als Werbung gekennzeichnet*

November....graues Wetter, nass und kalt. Der Winter steht schon fast vor der Tür.

 

Alle Jahre wieder heißt das für Thomas und mich zum einen, wir haben noch einmal eine Woche Urlaub, quasi, um Anlauf zu nehmen und dann locker in die stressige Adventszeit zu starten, die in unseren Berufen recht viel Arbeit, lange Tage und Anstrengung mit sich bringt.

Zudem wird es nun auch Zeit, den Garten winterfest zu machen und unsere Teichbewohner, die Schildkröten, in ihr Winterquartier zu bringen.

Nun, ich war heute, am ersten Urlaubstag, jedenfalls schon fleissig: Die Schildkröten sitzen in ihren Winterbecken, die Pflanzen sind im Winterraum. Ich habe mich ordentlich dreckig gemacht, bin nass geworden und trotzdem heftig ins Schwitzen gekommen.

Das schreit förmlich nach ein wenig Comfortfood. Bei mir sind das heute orientalisch angehauchte Süßkartoffeln nach einem Rezept des wunderbaren Yotam Ottolenghi.

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Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

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Zarte Spareribs aus dem Slowcooker

Ok, der Sommer ist wohl fürs Erste vorbei. Dieses Jahr kam unser Grill nicht einmal zum Einsatz. Jedes Mal, wenn ich ihn im Abstellraum sehe, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Das heißt aber nicht, dass wir deshalb auf leckere BBQ-Spareribs verzichten würden! Wozu hab ich mein Lieblingsgerät, den Slowcooker?

 

Heute gibt´s nun also eine kleine Schweinerei, langsam gegart!

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Dörrbohnen

Winter is coming!

Ok, ein running gag für Game of Thrones-Freunde, aber es stimmt ja auch: Noch ist Sommer, die Märkte sind voller tollem, frischem Gemüse, aber der Winter wird auch in diesem Jahr wieder kommen.

Und dann freuen wir uns - besonders mein Mann - über diese kleinen, nach Algen aussehenden, verschrumpelten Dörrdinger: Buschbohnen!

Dieses Jahr das erste Mal überhaupt selbst gedörrt.

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Hongshaorou - glasierter Schweinebauch aus dem Slowcooker

Ich liebe diesen ewig geschmurgelten süß-salzigen Schweinebauch!

 

Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die an einen Restaurantbesuch in Soho mit meiner lieben Freundin Carina , als uns die Küchenmannschaft leise kichernd besichtigen kam. Und das nur, weil wir bereits zum wiederholten Mal die eigentlich eh schon für mehrere Personen gedachten Gerichte nachbestellten. Spätestens, als wir versuchten, die glasierten Rippchen mit Stäbchen zu essen, waren wir wohl die Sensation des Hauses....

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Rhabarbersirup für Faule aus dem Slowcooker

Jaaaa, schon gut! Ich habe es wieder getan! Die Augen waren beim Einkaufen mal wieder deutlich

größer, als der Verstand.

 

Fakt ist, der Frühling hat sich mal kurz blicken lassen und auf dem Markt lag an jedem Stand bündelweise Rhabarber. Ich mag Rhabarber. Alle Blogger bloggen über Rhabarber. Und das sieht bei allen so schön aus. Ich will auch!

Nur: Weder mein Liebster noch meine Mutter wollen Rhabarber essen, denn die böse Oxalsäure verträgt einfach nicht jeder.

Fakt zwei: Ich habe hier gut zwei Kilo Rhabarber liegen, die mich vorwurfsvoll angucken.

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Ratatouille aus dem Slow Cooker

Sonntag, die Sonne scheint endlich mal wieder, das schreit doch geradezu nach einem kleinen Ausflug!

 

Das ist die Gelegenheit, meinen Slow Cooker mal wieder vom Schrank zu holen. Der darf arbeiten, während wir ein wenig unterwegs sind, und wenn wir dann heim kommen, ist das Essen fertig:

Ratatouille, oder zumindest etwas in der Art soll es werden. Nicht wirklich originale Ratatouille, denn weil wir Fleischfresser sind, kommt noch Cabanossi hinein, und weil hier Champignons rum liegen, die weg müssen, nutze ich die auch noch gleich als weitere Einlage.

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Bunte Gemüsechips

Mein derzeit liebstes Küchengerät -und ich weiß, dass ich mich wiederhole- ist mein Dörrgerät.

Mir fallen ständig neue Sachen ein, die ich gerne mal trocknen würde. Gut, mein Stapel Foodie-Zeitschriften ist nicht ganz unschuldig daran. Anscheinend kommt momentan kaum eine Ausgabe davon ohne Rezepte mit gedörrtem Zeug aus.

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Chicken Tikka Masala aus dem Slowcooker

Der Wind weht kalt ums Eck und mir steht ein langer Arbeitstag bevor. Was bedeutet das? Richtig: Zeit, mal wieder den Slowcooker vom Schrank zu kramen!

Es gibt nichts Schöneres -na gut, fast nichts- als nach einem langen Tag durch das Mistwetter heim zu fahren, und zu wissen, dass daheim ein leckeres, würziges  Curry wartet.

Fast hätte ich ja indisches Gericht geschrieben, nur stimmt das nicht ganz. Chicken Tikka Masala ist nämlich eigentlich ein britisches Gericht. Mir egal, wir mögen es auf jeden Fall!

 

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Eingelegte getrocknete Tomaten zimtkringel-Art

Seit der Dörrautomat im Haus ist, muß das arme Ding fast pausenlos arbeiten. Ich bin einfach so neugierig auszuprobieren, was alles geht. Langsam habe ich aber ein kleines Problem: Auf der eh schon recht vollen Arbeitsplatte stehen nun zig kleine Schüsselchen und Schälchen mit diversem Trockenobst, mit Jerky und mit Gemüse. Entweder sterbe ich demnächst an Völlegefühl, oder an Dehydration.

Logischerweise kann man nicht alles weg knuspern, sondern sollte auch einiges weiter verarbeiten. Eigentlich habe ich eine Ciabattavariante mit eingelegten getrockneten Tomaten im Auge. Und sobald das Rezept steht, wird es auch verbloggt, versprochen! ...aber vor die Ciabatta hat der Küchengott der Trockner und Dörrgeräte das Tomaten-Einlegen gestellt. Und nun stellt sich mal wieder die Frage, welches der gefühlt tausend Rezepte wohl das richtige ist. Die Antwort fällt wie immer zimtkringelig aus: Das selbst gemachte! Und davor steht wiederum eine Menge trial & error. Hier kommen nun also eingelegte Tomaten zimtkringel-Art, die bisher beste Variante:

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Warum ich Suppenpulver selbst herstelle?

Wer ab und zu bei mir liest, wird nicht wirklich erstaunt sein, dass ich mal wieder völlig der Küchengerätemanie verfallen bin...

Mein Name ist Simone, und ich bin dörr-abhängig!

Chor: Hallo Simone!

Im Ernst: Seit Weihnachten ein riesiges Paket mit einem Dörrautomaten für mich unterm (übrigens sehr hübschen, weil von mir ganz allein geschmückten) Weihnachtsbaum lag, bin ich völlig aufs Dörren und Trocknen fixiert.

Nun weiß mein Schweizer natürlich auch, womit man mich so richtig glücklich machen kann, und ja, Küchengeräte stehen ziemlich weit oben auf der Liste! Und das Ding läuft und läuft seither permanent, und hat schon so tolle Sachen, wie Apfelringe, Jerky, getrocknete Tomaten, Birnen, Kiwi und Heidelbeeren ausgespuckt. Manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. Laßt Euch gesagt sein, Bananen sind der Hit, Heidelbeeren sind kleine, blaue, blitzsaure Schrumpeldinger.

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Jetzt beginnen dürre Zeiten... Juhuuu! Jerky für alle!

Ich liebe Geschenke, ich liebe Küchengeräte! Und weil mein Schweizer das weiß, hat er dem Christkind einen Tipp gegeben:

Juhuuu, ich habe eine Dörrautomaten!

Und der durfte auch schon zwei Nachtschichten einlegen, da die Bescherung bereits am 23. stattfand. So konnte ich am 24. früh am Morgen noch ein wenig Dörrmaterial einkaufen gehen. "Ein wenig" umschreibt es eher vage....

Ich habe so einen Spaß!

Und die Resultate können sich sehen lassen, finde ich!

 

 

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Amarenakirschen aus dem Slowcooker

Ich bin ein kleines (naja, quadratisch, praktisch, gutes) Gewohnheitstier, starre im Sommer immer zehn Minuten in die Eiskarte des Lieblingseisdealers und bestelle dann einen großen Amerenabecher. Immer.

 

Von mir aus dürften sie das Eis weg lassen, mir würden die Amarenakirschen und ordentlich Sahne locker zu meinem Glück ausreichen.

 

Schaut jetzt nicht spektakulär aus, isses aber!

 

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Ragù alla Bolognese - langsam gekocht

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Parmigiana di melanzane

Witzig: Wir gehen Einkaufen, ich sehe etwas Tolles, wie heute diese gestreifte Aubergine, muss es unbedingt kaufen, und daheim überlege ich dann erst, was daraus wohl werden könnte. Glücklicherweise besitze ich berufsbedingt geschätzt acht laufende Regalmeter Kochbücher, und natürlich das allwissende Internet mit den Blogs und Sammlungen vieler engagierter Köche und Köchinnen. Das eine ergänzt das andere, laßt Euch nicht erzählen, irgendwas davon sei überflüssig!

Informationen kann man nie genug haben. (Genauso wie Bücher allgemein, Schokolade, oder Küchengeräte!)

Aber zurück zum Kochen: Wenn ich mich also endlich für ein Rezept entschieden habe, kommt im Idealfall  dann noch mindestens eines meiner Küchengeräte zum Einsatz, und der Tag ist mein Freund!

 

Hier und heute also Parmigiana di melanzane aus dem kleinen 1,5l-Slowcooker. Das Originalrezept stammt aus

G. Frankemölles Crocky-Blog und ist dort als Rezeptvideo zu sehen. Danke Gabi, du hast uns schon manches tolle Essen beschert!

 

Arbeitsaufwand gefühlt 5 Minuten, Kochzeit etwa 5 Stunden, Genuß, wie man´s nimmt. Ich: Suuuper! Gatte: Wo ist das Fleisch?

 

Zutaten:

1 Aubergine

Olivenöl

Knoblauch

200g passierte Tomaten (hatte ich nicht da, deshalb eine Dose geschälte Tomaten und 1 EL Tomatenmark)

1 - 2 Kugeln Mozzarella

je eine Prise Salz, Pfeffer und  Zucker

1/2 EL Oregano

ca. 2 EL geriebenen Parmesan

 

Den Einsatz des Slowcookers dünn mit Olivenöl ausreiben. Dann die gewaschene und vom Strunk befreite Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit Pfeffer, Salz und gequetschtem Knoblauch einreiben,

In den Einsatz des Slowcookers schichten. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen.

Aus den passierten Tomaten, falls nötig dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker und, wenn man mag, noch einer Knoblauchzehe, eine kalte Tomatensauce anrühren, und diese über dem Mozzarella verteilen.

Da ich relativ viele Auberginenscheiben hatte, habe ich insgesamt drei Lagen mit Aubergine/Mozzarella/Sauce im Wechsel geschichtet, was aber trotzdem sehr gut funktionierte.

Als letzte Lage den Parmesan gleichmäßig darüber streuen.

Dann den kleinen Crocky 5 Stunden auf high arbeiten lassen, und so lange entspannt den Samstagnachmittag genießen!

Oder, wie in meinem Fall, eine Fougasse mit Kräutern der Provence dazu backen!

 

 

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Falafel aus dem Slowcooker

Hm, zur Zeit stehe ich auf orientalische Gerichte! Es geht doch nichts über würzige Snacks mit frischen, salzigen, scharfen und knackigen Komponenten. Wenn es dann noch easy geht, um so besser!

 

Seltsam, aber wahr, Falafel aus dem Slowcooker funktioniert und sie werden tatsächlich auch gut und braun.

Dazu gibts selbst gebackenes, weiches Naanbrot, das mir hier etwas dunkel geraten ist, Kräuterjoghurt mit MInze und Olivenkraut aus dem Garten, und Karottensalat.

 

Zutaten für die Falafel:

 

1 Dose Kichererbsen, abgespült und abgetropft

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

4 Zehen sautierten,  oder 2 Zehen frischen, gequetschten Knoblauch

2 EL gehackte Petersilie

1 Ei

1 TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

2 TL gemahlenen Kreuzkümmel

1 TL gemahlenen Koriander

Cayennepfeffer nach Geschmack

Saft von 1 Limette

1 Tasse Semmelbrösel

Öl

 

Zubereitung:

 

Die abgespülten, gut abgetropften Kichererbsen mit einer Gabel zerdrücken. Nicht zu fein, aber es sollten keine gröberen Stücke übrig bleiben.  Falafel brauchen Biss und sollten nicht matschig sein. Deshalb nutze ich, obwohl bekennender Küchenmaschinenfan, hier Muskelkraft, statt einem Mixer.

Zwiebel, Knoblauch und die restlichen Zutaten bis zum Limettensaft unterkneten, und abschmecken. Dann so viel Semmelbrösel zugeben, dass eine formbare, nicht zu weiche Masse entsteht. Daraus ca. golfballgroße Bällchen formen und diese leicht platt drücken.

Den Boden des Slowcookers (ich habe den 3,5l-Topf benutzt) mit ca. 2 EL Öl füllen, die Bällchen in den Einsatz legen und einmal wenden, dass sie leicht mit Öl benetzt sind. Mit dieser Menge sollte der Boden des Cookers gerade mit Bällchen gefüllt sein,  es macht aber auch nichts aus, wenn sie sich berühren, oder einige in einer zweiten Lage liegen. Sollte das Öl nicht reichen, die restlichen Falafel einfach in einem kleinen, mit Öl gefüllten Teller kurz wenden.

Deckel drauf, und für ca. 2 Stunden auf high garen. Dann den Deckel kurz lüften, wieder aufsetzen, aber diesmal mit einem Holzlöffel einen Spalt offen halten, damit das Kondenzwasser abziehen kann, und die Falafel bräunen . Noch einmal für zwei Stunden auf high stellen.

Wenn man mag, kann man alle Falafel in der letzten Stunde einmal wenden, sie werde seltsamerweise aber auch braun, wenn man sie einfach liegen läßt. Fertig und lecker sind die Falafel, wenn sie rundum schön hellbraun sind.

 

Dip dazu, und genießen!

 

 

 

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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Miraculöse Tomatensauce aus dem Crocky nicht ganz original, aber sie kommt nahe ran

Ok, Tomatensauce kann nun wirklich jeder. Zur Not Deckel auf, heiß Wasser drauf! Und, ich geb es zu, ich mag die bekannte miraculöse Gewürzmischung aus der gelb-roten Packung. Wahrscheinlich, weil die  nach Kindheit schmeckt.

Aber, das sollte ja wohl auch frisch gehen!

Nun sind die beiden Hauptaromalieferanten beim berühmten Vorbild Sellerie und Oregano. Also: Versuchsreihe rote Nudelsauce läuft!

Und hier nun mein Resultat. Nicht ganz, wie das Original, sondern deutlich fruchtiger. Natürlich funktioniert das genauso in einem schnöden Topf, aber ich wollte 1. den 1,5 l-Slowi mal wieder einsetzen, und glaube 2. noch immer daran, dass langsames, langes Garen das Aroma verstärkt. Ausserdem liebe ich es, alle Zutaten kurz klar zu machen, und dann den Deckel drauf zu legen, um alles für drei Stunden zu vergessen. Am besten morgens in den Topf, dann nen Timer stellen, und abends empfängt uns das Essen, wenn wir heim kommen!

Und ja, man kann den Slowcooker allein lassen. Dafür ist er ja gemacht....und ja, ich war auch erst skeptisch, aber es funktioniert!

 

Zutaten für den kleinen 1,5l-Slowcooker:

 

ca. 100g Knollensellerie, sehr fein geschnitten

1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1 Handvoll Kirschtomaten, geviertelt

1 EL Öl

1 gehäufter TL Zucker

1 Prise Salz

2 gehäufte TL getrockneter Oregano

3 TL Instant Gemüsebrühe

1 (400g) Dose geschälte Tomaten

1 (680ml) Flasche Tomatensugo

 

Easy peasy Zubereitung: Gemüse sehr fein schneiden und im Öl ein paar Minuten anbraten. Zum Schluß die Dosentomaten dazu geben und zwei Minuten mitköcheln. Dann alles in den Einsatz des kleinen Slowcookers füllen, Sugo und Gewürze dazu geben und mischen. 3 Stunden auf high köcheln, nochmal abschmecken, und das sollte es dann schon sein! Einfacher geht es fast nicht!

 

 

 

 

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Schoko-Knabbermix aus dem Slowcooker

Ok, das muss man nun wirklich nicht im Slowcooker machen, aber wenn man schon einen hat, warum nicht? 

 

Wie es der Zufall will, hab ich einen...ok, zwei....bisher.

Jaaa, ich habe ne Menge seltsamer Kochgeräte. So what? Ansonsten bin ich völlig normal. Fast völlig. Oder zumindest oft. Nicht. Egal. 

Dafür koche ich ja auch nur völlig normale Sachen. Wie hier:

Salziges Knabbermix mit Schokoüberzug. Völlig normal. Optisch nicht der Brüller, aber so gut! Ok, von Kochen kann man nicht unbedingt sprechen, aber hey, dies ist mein Blog, ich koche, was ich will! 

 

Aus dem 3,5l Slowcooker bekommt man natürlich eine ganze Menge, ich nenne es mal wohlwollend Häufchen.  Egal. Schokolade UND salziges Knabberzeug auf einmal! Was will man mehr?

 

Die Zutaten können natürlich ganz nach Geschmack variieren. ich hatte folgendes drin:

 

150g Black Pepper Erdnüsse

150g gesalzene Cashewnüsse

250g Sultaninen

3 Handvoll Salzbrezeln

1 Packung Knabbermix mit Fischli, Kräckern, Salzstangen, usw...

6 Tafeln à 100g Vollmilchschokolade

2 Tafeln à 100g Zartbitterschokolade

 

Das Rezept ist nun wirklich kein Hexenwerk: Nüsse und Knabberzeug in den Slowi, die Schokolade drüber verteilen und den Deckel auflegen. Nun wird alles 2 Stunden auf low erwärmt und anschließend durchgemischt.

Vorteil: Die Schokolade brennt nicht an, und man kann nebenher wunderbar andere Couchpotato-Tätigkeiten erledigen, wie zum Beispiel ein nach der Anstrengung dringend nötiges Schläfchen.

Wenn alles gemischt ist, kleine Häufchen (ok. blöde Assoziation, aber wie soll ich es sonst nennen?) auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, und alles einige Stunden trocknen lassen.

 

Es schmeckt echt besser, als es aussieht! Deutlich!

 

 

 

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Knabbernüsse im Senfmantel aus dem Slowcooker

Das fällt nun wirklich in die Rubrik Experimente:

Seit meinem ersten Englandbesuch liebe ich Salt&Vinegar-Chips, und eigentlich wollte ich mit Essig und Nüssen experimentieren, wie sie in Alabama wohl gerne gegessen werden. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich dann allerdings auf einen Hinweis gestoßen, dass man in Kanada gerne in Bars Biernüsse mit Senfgeschmack anbietet, um den Getränkekonsum anzukurbeln. Logischerweise musste ich das sofort ausprobieren.  Nicht das Bier, die Nüsse!

 

Sie sehen wenig spektakulär aus, aber sie schmecken echt nach Senf! Ziemlich...interessant. 

Ausserdem kam so mal wieder mein kleiner 1,5l-Slowcooker zum Zuge.

 

Hier das Rezept: 

500g gesalzene Erdnüsse

150g gesalzene Casehwnüsse

1 EL Öl

1 EL grober Senf (ich habe süßen Weißwurstsenf benutzt)

2 EL brauner Zucker

2 EL Senfpulver

1 EL gemahlender Koriander

1 TL Salz

1 TL Chilipulver

1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Den 1,5l Slowcooker 15 Minuten auf high vorheizen. Dann kommen die Nüsse hinein, Öl und Senf glatt rühren und über die Nüsse geben. Nun vorsichtig mit einem Gummispatel, oder am besten mit den Händen so lange mischen, bis alle Nüsse leicht überzogen sind. Die Gewürze in einer Schüssel gut mischen und über die Nüsse streuen.  Uuuund: Wieder mischen!

Nun kommt der Deckel drauf und der Slowcooker wird auf low gestellt.  Zwei Stunden leicht rösten und dabei etwa alle zwanzig gut durchmischen. Zum Schluß werden noch 30 Minuten auf high mit geöffnetem Deckel angehängt, wobei noch ein bis zweimal alle 10 bis 15 Minuten gerührt wreden sollte. Auf einem Backblech auskühlen lassen, und schon mal das Bier kalt stellen!          

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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Sautierter Knoblauch aus dem Slowcooker

Der kleine Slowi mit 1,5l Inhalt ist bestens für die Zubereitung von Gerichten für 2 Personen geeignet, aber eben auch, um lustige Küchenexperimente damit zu veranstalten.

Eins davon, und noch dazu ein gelungenes, sind sautierte Knoblauchzehen. Also langsam in ca. 80 Grad heißem Öl gar gezogene Zehchen.

Warum das, fragt man sich. Ganz einfach; Weil es geht! Und weil man nicht daneben stehen bleiben muss. Arbeitszeit ca.15 Minuten, den Rest erledigt der Slowcooker.

Die Zehen und auch das dazu gehörige Öl, werden herrlich knoblauchig mild und nicht zuletzt hat man so immer Knoblauch zum Kochen auf Vorrat, ohne dass die Finger jedes mal wieder stinken.

Angeblich soll man nach dem Genuss auch nicht ganz so penetrant müffeln, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. 

Jedenfalls werden die Zehen so weich, dass man sie locker aufs getoastete Baguette streichen, oder statt Kräuterbutter aufs Steak drücken kann. In etwas Balsamico und nach Belieben gewürzt, sind sie auch als kleine Tapas super, und letztlich ist das Öl eine tolle Zutat zu Spaghetti.

 

Wie machen? Ganz einfach: Man nehme (ha! das wollte ich schon immer mal schreiben!) mehrere Knollen Knoblauch und vereinzele die ungeschälten Zehen. Falls sich keiner findet, der einem das überaus lästige Schälen der kleinen Dinger abnimmt, bringt man einfach Wasser zum Kochen, wirft die Zehen hinein, schöpft sie nach ca. 20 Sekunden mit einem Schaumlöffel ab, und schreckt sie in einer bereitstehenden Schüssel mit kaltem Wasser ab. So behandelt lassen sie sich wie blanchierte Mandeln einfach aus der Schale flutschen. Zur Not muss man mit einem kleinen Messerchen die harte Stelle am Keim abschneiden, dann geht das ganz locker von der Hand (wollte ich auch schon immer mal schreiben!).

Ich hab die Zehen dann auf einem Küchentuch abgetrocknet, und in den Slowcooker geworfen. Dann wurden sie mit neutralem Öl (ich hatte Rapsöl) komplett bedeckt. Deckel drauf, zwei Stunden auf high (wenn man sie vorher nicht blanchiert hat, eventuell auch 2,5 Stunden),  dann ist der sautierte Knoblauch fertig zur weiteren Verwendung. 

Ich habe sie in mehrere kleine Gläser abgefüllt. Mit Öl bedeckt sollen sie so mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sein. ...meine allerdings nicht, weil sie schon am nächsten Tag gefuttert wurden und der letzte Rest uns heute Abend wunderbares Knoblauchhuhn beschert hat. 

 

 

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schnell gebratene Asianudeln mit Spargel und Huhn

Nudeln und Spargel aus dem Wok

Wenn bei uns das Pizzataxi vorfährt, ist das in drei von vier Fällen falsch benannt, denn Pizza hat es echt selten im Gepäck bzw. der Warmhaltetasche.

Zumindest, wenn es zu uns unterwegs ist. 

Der Gatte bestellt für gewöhnlich irgendwas mit Flaiiiiiiisch und bei mir sind es verdächtig oft gebratene Asianudeln, mal mit Garnelen, mal mit Ente, mal vegetarisch aber am häufigsten eigentlich mit Huhn. 

Die bringt der nette Fahrer dann bis an die Tür, die Nudeln sind echt lecker und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen. Fast, denn eigentlich könnte man die ja ziemlich flott selbst klöppeln.

Was soll ich sagen, ich bin auch gerne mal ein wenig faul.

Fact of life. 

Heute hab ich aber grünen Spargel im Kühlschrank und der muss nicht nur weg, nein, der soll auch in den gebratenen Nudeln landen.

Deshalb bleibt das Pizzataxi heute mal in der Garage, ich packe jetzt den Wok und die Kochstäbchen aus und rührbrate zur Abwechslung mal selbst. Nudeln und Spargel aus dem Wok

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mein Lieblingsdressing

cremiges Salatdressing mit Joghurt, Saurer Sahne und Kräutern

Der erste Sonntag im Monat... Ihr wisst, was das heißt?!

Richtig, die Leckeres für jeden Tag-Blogger sammeln heute mal wieder Rezepte.

Unser Thema lautet in diesem Monat “Gutes im Glas”
Ooookay, es gibt hier ja schon eine ganze Menge Zeug im Glas: Eingelegtes, Chutneys, Saucen, Salate und Suppen, Gewürzmischungen und ich weiß nicht, was nicht noch alles in Ball Jar, Mason Jar und Weckgläsern Platz gefunden hat. Entsprechend stehen im Vorratsraum zwei große Kisten mit allerlei Glaswaren. Fragt mal den Herrn zimtkringel...

Aber hey, unverhofft kommt bekanntlich oft und man kann ja nie wissen, wann einen ein plötzlicher Einweck-Anfall überkommt und man notfallmäßig Marmelade, Gurken oder Wurst einkochen muss.

Alles schon vorgekommen.

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Schweizer und Schwäbischer Wurstsalat

Schweizer Wurstsalat und Schwäbischer Wurstsalat

Zu Hülf! Zu Hülf! 

Ein rezepttechnischer Hilferuf schallt durch die Nacht!
Tadaaaaa! Frau zimtkringel to the rescue!

Ich werfe mein Superheldinnen-Foodblogger-Cape über und starte durch! Ziiiiiiiiinggggggg!

 

Ja. Nein. Also, mit viel gutem Willen könnte man es vielleicht so auslegen. Tatsächlich hat der Gatte mich einfach gefragt, ob ich denn ein bestimmtes Rezept auf dem Blog hätte, denn ein Freund hätte es furchtbar gerne.

Beide sind momentan ein wenig auf dem Gesundheitstrip, deshalb sollte es sich auch um ein Salatrezept handeln.

Extrem gesund. Hüstel. Wurstsalat

 

Die Wikipedia sagt, Wurstsalat sei ein mit Essig, Öl und Zwiebeln sauer marinierter Salat aus Wurst, meist Brühwurst wie Lyoner. Ok. Ich sage, Salat ist hier Definitionssache, aber Wurstsalat ist einfach extrem lecker ... vorausgesetzt, man ist kein Vegetarier oder gar Veganer.

Dann ist Wurstsalat schlichtweg eine Frechheit.

Wir gehören aber zum Team Yummie! Wurstsalat! Und es ist höchste Zeit, dem hier mal eine Bühne zu geben.

mehr lesen 2 Kommentare

Böhmische Hefeknödel wie meine Mama sie gekocht hat

große Hefeknödel nach böhmischer Art

Uuuuuund hier sind sie nun, die Böhmischen Hefeknöfel, wie meine Mama Erika sie zur Dillsauce serviert hat. 

Für unsere Familie eines der absoluten Leibgerichte, das schon unsere Oma Marie so auf den Tisch brachte. 

Es handelt sich um luftige, elastische, längliche Knödel, die nach dem Garen in Scheiben geschnitten werden. 

So ein Knödel reicht schon mal locker für mehrere Portionen. Gegessen werden sie normalerweise zu Gerichten mit viel Sauce.

Bei uns eben zu besagter Dillsauce aber auch zu Svickova - Rind in böhmischer Sauce sind sie großartig. 

Sie schmecken frisch zubereitet am Besten, meine Mama hat die ganzen Knödel aber oft auch über Wasserdampf nochmal aufgewärmt bzw. warm gehalten, bis endlich die ganze Familie zum Essen da war. Das Originalrezept, das mir meine Mama hinterlassen hat, war entsprechend auch für vier mittelgroße Knödel gedacht. Ich habe hier nur die halbe Menge genutzt und daraus einen Knödel fabriziert, der fast den Topf gesprengt und locker acht dicke Scheiben geliefert hat. 

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Erbsen-Crostini

knrusprige Brotscheiben mit einem Mus aus grünen Erbsen, dazu Burrata und Dill

Kennt Ihr das auch? Ihr bekocht andere Menschen wirklich gerne. Trotzdem freut Ihr Euch, wenn mal alle weg sind und es endlich mal das gibt, was Ihr und nur Ihr allein mögt?

Keiner, der mit hochgezogenen Augenbrauen in den Topf guckt. Niemand, der vernehmlich durch die Nase schnaubt, wenn er meine Experimente oder gar gesunde Sachen essen soll?

Nun, das ist bei mir heute mal der Fall! Hurray!

Während es bei solchen Gelegenheiten für mich dann schon auch mal Pizza aus der Kühltruhe gibt oder ich es mir mit einem schnellen Burger gemütlich mache, habe ich heute Zeit, viel Zeit! Und vor allem auch Lust, etwas buntes, knuspriges zu basteln.

Trommelwirbel, es gibt weder Leber noch Kürbis, Knödel oder Spargel (meine liebsten Simone-ist-allein-daheim-Speisen), nein, heute gibt es Erbsen! Nur für mich!

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schnell gebratene Asianudeln mit Spargel und Huhn

Nudeln und Spargel aus dem Wok

Wenn bei uns das Pizzataxi vorfährt, ist das in drei von vier Fällen falsch benannt, denn Pizza hat es echt selten im Gepäck bzw. der Warmhaltetasche.

Zumindest, wenn es zu uns unterwegs ist. 

Der Gatte bestellt für gewöhnlich irgendwas mit Flaiiiiiiisch und bei mir sind es verdächtig oft gebratene Asianudeln, mal mit Garnelen, mal mit Ente, mal vegetarisch aber am häufigsten eigentlich mit Huhn. 

Die bringt der nette Fahrer dann bis an die Tür, die Nudeln sind echt lecker und ich habe auch fast kein schlechtes Gewissen. Fast, denn eigentlich könnte man die ja ziemlich flott selbst klöppeln.

Was soll ich sagen, ich bin auch gerne mal ein wenig faul.

Fact of life. 

Heute hab ich aber grünen Spargel im Kühlschrank und der muss nicht nur weg, nein, der soll auch in den gebratenen Nudeln landen.

Deshalb bleibt das Pizzataxi heute mal in der Garage, ich packe jetzt den Wok und die Kochstäbchen aus und rührbrate zur Abwechslung mal selbst. Nudeln und Spargel aus dem Wok

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mein Lieblingsdressing

cremiges Salatdressing mit Joghurt, Saurer Sahne und Kräutern

Der erste Sonntag im Monat... Ihr wisst, was das heißt?!

Richtig, die Leckeres für jeden Tag-Blogger sammeln heute mal wieder Rezepte.

Unser Thema lautet in diesem Monat “Gutes im Glas”
Ooookay, es gibt hier ja schon eine ganze Menge Zeug im Glas: Eingelegtes, Chutneys, Saucen, Salate und Suppen, Gewürzmischungen und ich weiß nicht, was nicht noch alles in Ball Jar, Mason Jar und Weckgläsern Platz gefunden hat. Entsprechend stehen im Vorratsraum zwei große Kisten mit allerlei Glaswaren. Fragt mal den Herrn zimtkringel...

Aber hey, unverhofft kommt bekanntlich oft und man kann ja nie wissen, wann einen ein plötzlicher Einweck-Anfall überkommt und man notfallmäßig Marmelade, Gurken oder Wurst einkochen muss.

Alles schon vorgekommen.

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Schweizer und Schwäbischer Wurstsalat

Schweizer Wurstsalat und Schwäbischer Wurstsalat

Zu Hülf! Zu Hülf! 

Ein rezepttechnischer Hilferuf schallt durch die Nacht!
Tadaaaaa! Frau zimtkringel to the rescue!

Ich werfe mein Superheldinnen-Foodblogger-Cape über und starte durch! Ziiiiiiiiinggggggg!

 

Ja. Nein. Also, mit viel gutem Willen könnte man es vielleicht so auslegen. Tatsächlich hat der Gatte mich einfach gefragt, ob ich denn ein bestimmtes Rezept auf dem Blog hätte, denn ein Freund hätte es furchtbar gerne.

Beide sind momentan ein wenig auf dem Gesundheitstrip, deshalb sollte es sich auch um ein Salatrezept handeln.

Extrem gesund. Hüstel. Wurstsalat

 

Die Wikipedia sagt, Wurstsalat sei ein mit Essig, Öl und Zwiebeln sauer marinierter Salat aus Wurst, meist Brühwurst wie Lyoner. Ok. Ich sage, Salat ist hier Definitionssache, aber Wurstsalat ist einfach extrem lecker ... vorausgesetzt, man ist kein Vegetarier oder gar Veganer.

Dann ist Wurstsalat schlichtweg eine Frechheit.

Wir gehören aber zum Team Yummie! Wurstsalat! Und es ist höchste Zeit, dem hier mal eine Bühne zu geben.

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Böhmische Hefeknödel wie meine Mama sie gekocht hat

große Hefeknödel nach böhmischer Art

Uuuuuund hier sind sie nun, die Böhmischen Hefeknöfel, wie meine Mama Erika sie zur Dillsauce serviert hat. 

Für unsere Familie eines der absoluten Leibgerichte, das schon unsere Oma Marie so auf den Tisch brachte. 

Es handelt sich um luftige, elastische, längliche Knödel, die nach dem Garen in Scheiben geschnitten werden. 

So ein Knödel reicht schon mal locker für mehrere Portionen. Gegessen werden sie normalerweise zu Gerichten mit viel Sauce.

Bei uns eben zu besagter Dillsauce aber auch zu Svickova - Rind in böhmischer Sauce sind sie großartig. 

Sie schmecken frisch zubereitet am Besten, meine Mama hat die ganzen Knödel aber oft auch über Wasserdampf nochmal aufgewärmt bzw. warm gehalten, bis endlich die ganze Familie zum Essen da war. Das Originalrezept, das mir meine Mama hinterlassen hat, war entsprechend auch für vier mittelgroße Knödel gedacht. Ich habe hier nur die halbe Menge genutzt und daraus einen Knödel fabriziert, der fast den Topf gesprengt und locker acht dicke Scheiben geliefert hat. 

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Erbsen-Crostini

knrusprige Brotscheiben mit einem Mus aus grünen Erbsen, dazu Burrata und Dill

Kennt Ihr das auch? Ihr bekocht andere Menschen wirklich gerne. Trotzdem freut Ihr Euch, wenn mal alle weg sind und es endlich mal das gibt, was Ihr und nur Ihr allein mögt?

Keiner, der mit hochgezogenen Augenbrauen in den Topf guckt. Niemand, der vernehmlich durch die Nase schnaubt, wenn er meine Experimente oder gar gesunde Sachen essen soll?

Nun, das ist bei mir heute mal der Fall! Hurray!

Während es bei solchen Gelegenheiten für mich dann schon auch mal Pizza aus der Kühltruhe gibt oder ich es mir mit einem schnellen Burger gemütlich mache, habe ich heute Zeit, viel Zeit! Und vor allem auch Lust, etwas buntes, knuspriges zu basteln.

Trommelwirbel, es gibt weder Leber noch Kürbis, Knödel oder Spargel (meine liebsten Simone-ist-allein-daheim-Speisen), nein, heute gibt es Erbsen! Nur für mich!

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

mehr lesen 13 Kommentare

Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Frühlingsrollen aus dem Airfryer

Frühlingsrollen mit Sommergemüsefüllung aus der Heißluftfritteuse

Langsam aber sicher geht hier in Schwabilon der Sommer dem Ende entgegen. Nach unglaublich heißen Tagen guckt hier heute der Herbst fast schon ums Eck.

Bei meinem Besuch auf dem Wochenmarkt habe ich Berge von Kürbissen und riesige Sonnenblumensträuße bewundert. Das ist bei uns immer das erste Zeichen dafür, dass es dann bald aus ist mit "a Tässle Kaffee auf der Gass" im Marktcafé. Aber: Noch ist Sommer und laut Wetterbericht wird es am Wochenende nochmal richtig warm.

mehr lesen 5 Kommentare

Corn Ribs aus dem Airfryer

Corn Ribs aus den Airfryer, mit Knoblauch, Parmesan und Chili - der ultimative Snack

Sodele, wir reisen weiter...

Regelmäßige Leser wissen an dieser Stelle wohl schon, was ich meine. 

Richtig! Ich bin auch in diesem Monat wieder bei der Kulinarischen Weltreise dabei und freue mich diesmal sehr über das Ziel USA.

Bereits ganz zu Beginn der monatlichen virtuellen Foodiereiseaktion, im Jahr 2018, waren die USA Thema. Damals gab es bei mir Biscuits & Gravy, ein etwas eigenartiges Südstaatengericht.

Seither findet man bei mir immer wieder Rezepte aus dieser Ecke der USA.

Nicht, dass ich dahin eine persönliche Verbindung hätte. Tatsächlich lese ich einfach seit vielen Jahren immer wieder Romanserien, die dort spielen und in denen erstaunlicherweise immer wieder Essen Thema ist. Ja, ich gebe es zu, man erkennt hier wohl einen roten Faden.

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Frühlingsrollen aus dem Airfryer

Frühlingsrollen mit Sommergemüsefüllung aus der Heißluftfritteuse

Langsam aber sicher geht hier in Schwabilon der Sommer dem Ende entgegen. Nach unglaublich heißen Tagen guckt hier heute der Herbst fast schon ums Eck.

Bei meinem Besuch auf dem Wochenmarkt habe ich Berge von Kürbissen und riesige Sonnenblumensträuße bewundert. Das ist bei uns immer das erste Zeichen dafür, dass es dann bald aus ist mit "a Tässle Kaffee auf der Gass" im Marktcafé. Aber: Noch ist Sommer und laut Wetterbericht wird es am Wochenende nochmal richtig warm.

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Corn Ribs aus dem Airfryer

Corn Ribs aus den Airfryer, mit Knoblauch, Parmesan und Chili - der ultimative Snack

Sodele, wir reisen weiter...

Regelmäßige Leser wissen an dieser Stelle wohl schon, was ich meine. 

Richtig! Ich bin auch in diesem Monat wieder bei der Kulinarischen Weltreise dabei und freue mich diesmal sehr über das Ziel USA.

Bereits ganz zu Beginn der monatlichen virtuellen Foodiereiseaktion, im Jahr 2018, waren die USA Thema. Damals gab es bei mir Biscuits & Gravy, ein etwas eigenartiges Südstaatengericht.

Seither findet man bei mir immer wieder Rezepte aus dieser Ecke der USA.

Nicht, dass ich dahin eine persönliche Verbindung hätte. Tatsächlich lese ich einfach seit vielen Jahren immer wieder Romanserien, die dort spielen und in denen erstaunlicherweise immer wieder Essen Thema ist. Ja, ich gebe es zu, man erkennt hier wohl einen roten Faden.

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Curry mit Gemüse und Huhn aus dem Slowcooker

Curry mit Gemüse und Hähnchen aus dem Slowcooker

Ab und zu werde ich gefragt, wie ich Rezepte entwickle. Oder auch, wie ich auf Ideen komme . Und manchmal frag man mich auch ganz einfach, wie ich entscheide, was ich als nächstes koche und was entsprechend im Blog landet.

 

Nun, selbstverständlich gehe ich da mit viel Planung, Tabellen, Hochrechnungen, Logik und äusserstem Kalkül vor.

 

Nicht.

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Asem-Asem Daging - Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

Asem-Asem Daging aus dem Slowcooker, viel Aroma, wenig Arbeit und ein wunderbares Curry als Ergebnis

Wow, dafür, dass ich seit unserem Salzburg-Trip und ein, zwei Einkaufstouren nach Frankreich und in die Schweiz nicht verreist bin, komme ich kulinarisch ganz schön rum: In diesem Monat reist die kulinarische Weltreise nach Singapur.

 

Wie cool ist das denn?

 

Die Küche Singapurs, oder eher die Küchen, Plural, vereint Einflüsse aus den Landesküchen seiner vielen Einwanderer aus Teilen Chinas, Indonesiens und aus Malaysia, aber auch aus Teilen Europas und des nahen Ostens.

Über die Jahre verbanden sich so diverse Länderküchen zu einer ganz eigenen, singapur-typischen Aromenvielfalt.

Man könnte sagen, Singapur hat die Fusionküche mehr oder weniger entdeckt und zu seiner ganz eigenen gemacht.

 

Das macht den Insel- und Stadtstaat nicht nur für Foodies aus aller Welt zum Traumziel, auch die Einheimischen lieben und zelebrieren Essen vom Streetfood bis zur Gourmetküche.

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Pollo Cacciatore aus dem Slowcooker

Pollo Cacciatore, Hähnchen nach Jägerart, hier ganz langsam im Slowcooker gegart.

Laut Wikipedia handelt es sich bei Pollo Cacciatore,  auch Pollo alla Cacciatora genannt, um ein Geflügelrezept der Italienischen Küche, das regional variiert.

Allen Varianten ist gemeinsam, dass das Fleisch nach kurzem Anbraten zusammen mit Knoblauch, Kräutern, Tomatensauce und Wein längere Zeit geschmort wird. 

Ein Schmorgericht! Wir lieben es! Vor allem, wenn am Wochenende viel Zeit ist und sich langsam der Duft der feinen Zutaten in der Küche verteilt.

Heute fehlt mir aber ein wenig die Zeit, den Schmortopf zu überwachen.

 

Ausserdem habe ich ein für Kochblogger desaströses Handycap: Mein Ceranfeld lahmt!

Von fünf Platten funktioniert momentan nur eine. Der Horror!

 

Bis das wieder in Ordnung ist, kommt der Slowcooker zu Ehren.

 

Also, Hähnchen nach Jägerart soll es sein.

Ob da wohl die Pilze gemeint sind? Selbst geschossen habe ich es jedenfalls nicht.

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Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

mildes Curry mit Tomaten, Rindfleisch und Erbsen, im Slowcooker gegart

Seit ich am letzten Samstag einen klützekloinen Einkauf beim indischen Laden zwei Dörfer weiter getätigt habe, konnte ich das Wochenende kaum erwarten:

 

Die vielen schönen Gewürze wollten einfach unbedingt ausprobiert werden! 

 

Nun habe ich mir ein mildes Rindercurry aus dem Slowcooker ausgesucht und so wanderte nur ein ganz kleiner Bruchteil meiner Neuerwerbungen in den Topf.

 

Aber hey, was für ein Aroma! Es duftet im ganzen Haus!

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Beef Jerky mit Asia-Marinade

Beef Jerky, Trockenfleisch, asiatisch mariniert

Wenn ein Rezept über die Jahre in einem Blog immer wieder in Variationen auftaucht, gibt es wahrscheinlich verschiedene Gründe.

 

Einfallslosigkeit.

Extremen Spaß am Ergebnis.

Neue Produkte.

Einfallslosigkeit und vielleicht extremen Spaß am Ergebnis.

Ach ja, und eventuell Probleme mit dem Gedächtnis.

Hab ich schon erwähnt, dass wir extremen Spaß an Jerky haben?

 

Und ich mich manchmal wiederhole?

 

Nö, oder?

 

Nun gut, Späßle gmacht. Tatsächlich taucht Trockenfleisch hier so oft auf, weil ich gerne immer neue Marinaden ausprobiere.

Und weil wir Vielfraße sind.

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Lauwarmer Auberginensalat aus dem Slowcooker

Hahaaaaaa! Heute gibt es mal etwas, das nur für mich gedacht ist.

Meins. MEINS! MAAAAAAAAAAAAAAINS! (An der Stelle dramatische Orgelmusik dazu denken!)

Ups, zu viel?

 

Es gibt ein paar Sachen, die ich einfach gern habe, also küchentechnisch meine ich:

 

Ich spiele unheimlich gerne mit der Küchentechnik rum und der Slowcooker ist nach wie vor eines meiner liebsten Teilchen.

Ich könnte immer und überall Auberginen essen. In Variationen und von mir aus auch in großen Portionen! Feta finde ich extrem lecker und die levantinische Küche mit Granatapfel und vielen, vielen Gewürzen finde ich superklasse.

Um es kurz zu machen: Der zimtkringel-Gatte mag das alles nicht. Also, so ganz und gar nicht!

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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würzige Bratkartoffeln aus dem Airfryer

knusprige Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse

Kleiner Rückblick: Samstagabend und ich bin ein wenig faul.

 

Ha! Und alt!

Andere machen sich um diese Zeit wahrscheinlich zum Ausgehen fertig. Ich hab mir eben die kuschelige Sofahose angezogen.

 

Was? Sagt nicht, Ihr habt keine Sofahose?

 

Während der Gatte nebenan noch arbeitend am Schreibtisch sitzt, rufe ich jedenfalls mal langsam das Wochenende aus und bastle uns ein stressfreies Abendessen.

 

Am besten eins, das sich noch dazu vom Sofa aus regeln läßt. Ich bin ja bekennende im-Wohnzimmer-vor-der-Glotze-Kartoffeln-Schälerin.

 

Ihr wisst schon, ich hab doch jetzt die passende Hose an...

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langsam geschmortes Rind in Senfsauce

Rinderbraten in Senfsauce, im Slowcooker gegart

Wenn das Wetter kalt und eklig ist, schmecken deftige Gerichte gleich nochmal so gut!

Also, behaupte ich jetzt zumindest mal.

 

Uns Schwaben sagt man ja nach, dass wir zu allem gerne viel Soße essen.

Groß durch Spätzle und Soß ist ein stehender Begriff.

Was soll ich sagen? Soße ist halt auch was Gutes, oder nicht?

Heute gibt es jedenfalls ein besonders feins Sößle, wie wir sagen: Und zwar ein Senfsößle zu sehr langsam gegartem Rinderbraten, zubereitet im Slowcooker.

 

Sonntagsessen, das sich Dank des Slowcookers fast von selbst schmurgelt und butterzart auf die Gabel kommt.

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Shorba Ads - Ägyptische Heilsuppe aus dem Slowcooker

Shorba Ads, Suppe aus roten Linsen nach ägyptischem Rezept

Warum heißt die Shorba Ads wohl ägyptische Heilsuppe?

Weil die eiweiß- und ballaststoffhaltigen Linsen dafür bekannt sind, die Blutzuckerwerte zu regulieren. 

 

Warum gibt es die heute hier?

Zwei Gründe: Die All you need is - Blogger schreiben in diesem Monat zum Thema Hülsenfrüchte und, für mich immer und überall der wichtigste Grund:

Die Suppe schmeckt gut.

Punktum. Einfach gut!

Ach ja, ich hab noch einen Grund: Sie kocht sich im Slowcooker fast von selbst!

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Interview bei Gesund mit Genuss - Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse

Na, ob es sich wohl rumgesprochen hat, dass ich einen kleinen Küchengeräte-Knall habe?

 

Jedenfalls wurde ich von den Jungs von Lust mit Genuss  gefragt, ob ich nicht Spaß daran hätte, zusammen mit 29 anderen ausgewählten Bloggern meine Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse in Form eines kleinen Interviews zu teilen.

 

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butterzarte Asia Rippchen aus dem Slowcooker

Vor vielen Jahren saß ich mit einer sehr lieben Freundin in einem kleinen chinesischen Restaurant im Londoner  Stadtteil Soho und die gesammelte asiatische Küchenmannschaft pilgerte kichernd und staunend an unserem Tisch vorbei.

Ich weiß nicht recht, was Vielfraß auf Mandarin heißt, aber ich denke, der Begriff könnte wohl mehrmals gefallen sein.

 

Tatsächlich lag das in erster Linie an den wunderbaren frittierten Algen und den glasierten Schweinerippchen, die wir uns bestellt hatten. Nur als einen Gang von vielen. In der Version für zwei Personen. Und zwar jeweils zweimal, soll heißen, für vier Personen....

 

Heute habe ich versucht, ähnliche Rippchen nachzubasteln, zumindest, was die Würze angeht. Allerdings brutzle ich nicht im Wok, sondern gare erst einmal im Slowcooker, dann wird unterm Backofengrill geschmurgelt.

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Cashew Chicken aus dem Slowcooker

Curry mit Huhn, Cashew, Kürbis, Kokosmilch und vielen Gewürzen

Urlaub, Urlaub, Urlaaaaaaaub!

 

Endlich Zeit zum Rumschlumpfen, soll heißen, für kitschige Bücher, junkige Fernsehserien und für`s stundenlange Kochen!

 

Das ist die Gelegenheit, den Slowcooker mal wieder zum Einsatz zu bringen.

 

Der kocht, während ich Zeit habe, mir noch eine oder zwei Folgen unglaublich lehrreicher Krimiserien anzuschauen, Kirschen zu essen und nebenher Katzen zu streicheln, die heute genauso faul sind, wie ich.

 

Kleine Rückblende: 

Urlaub hin oder her, drei Minuten, bevor normalerweise mein Wecker klingelt, bin ich am Morgen wach. Immer. 

Ob das wohl schon unter senile Bettflucht läuft?

Ach was, ich nenne es einfach die Gelegenheit, mir den Marktkorb zu schnappen und Richtung Kirchheim aufzubrechen.

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Peanutbutter-Beef-Burger

Burger mit beef patty, selbstgemachten Briochebuns, frischer Gurke, Erdnußbutter, glasierten Zwiebelen, Bacon und Gorgonzola

Ab und zu hab ich echt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Nun ist unser Kühlschrank immer recht üppig bestückt, also greift sich jeder, was er mag und los geht´s:

 

Bei uns heißt Burgeressen zum Beispiel DoItYourself nach Baukastensystem.

Oder anders gesagt: Weil bei uns die Geschmäcker äusserst verschieden sind, kommen bei einem echten Burgeressen viele Einzelkomponenten auf den Tisch und jeder darf selbst basteln, was er mag.

Der Kühlschrank wird etwas entrümpelt und lustig ist es auch.

Ausserdem entstehen manchmal aus einer Laune heraus Kreationen, die sich sehen lassen können. Wie zum Beispiel dieser Burger mit Erdnussbutter.

In Kombi mit einem der genialen Brioche-Burgerbuns vom letzten Synchronbacken hat er Potential zum neuen Lieblingssnack!

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Biltong zur kulinarischen Weltreise

Die kulinarische Weltreise geht weiter und macht diesmal Station in Südafrika.

 

Hm, was könnte ich da wohl rezepttechnisch beitragen? Kurz war ich versucht, eine Melktert zu backen, aber ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste zeigte, dass die schon dabei ist.

Mehr fiel mir aber auf Anhieb nicht ein, ausser natürlich Braai, aber für so eine richtige große Grillsession fehlt uns momentan die Feuerstelle.

 

Also gut, dann halt etwas, was es hier schon in Variationen auf dem Blog gibt: Ich mache Dörrfleisch! Und zwar sehr zur Freude des Gatten. Der liebt das nämlich. Heute also mal nicht Jerky, das Ihr im Übrigen hier und hier schon finden könnt, sondern die südafrikanische Variante Biltong.

 

So, was ist nun der grundlegende Unterschied zwischen Biltong und Jerky? Jerky wird für gewöhnlich etwas dünner geschnitten und mit mehr Zucker und auch Zusatzstoffen versetzt. Zumindest, wenn man von der US-amerikanischen, heute sehr kommerzialisierten Variante ausgeht. In Südafrika werden neben dem hier genutzten Rind noch eine Menge einheimischer Fleischarten, wie Strauß, Kudu, Springbock, Eland oder Gemsbock genutzt. Alles in allem ist die Südafrikanische Variante wohl die naturbelassenere und deutlich gewürzlastigere. Vor allem Koriander ist eine tragende Aromakomponente.

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Frittierhype allenthalben und ein nettes Gewinnspiel

enthält Werbung durch Markennennung Dass ich seit Jahr und Tag auf Küchentechnik stehe und damals vor Freude fast hyperventiliert hätte, als die erste Heißluftfritteuse bei uns einzog, brauche ich ja wohl nicht nochmal extra zu erwähnen, oder?

 

Dass gerade das Frittieren in allen Variationen momentan der Hype zu sein scheint, haben mir meine letzten Zugriffszahlen gezeigt.

Auf meinem Pinterest-Account  liegt der eigentlich ganz harmlose Artikel über die Kichererbsen aus der Heißluftfritte mit ganz weitem Abstand vorne. Mit internationalen Zugriffen. Ich wundere mich selbst ein wenig. Bei der Gelegenheit, sagt, kennt Ihr meine Pinterestsammmlung überhaupt schon?

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Kartoffel-Lauch-Gratin aus dem Airfryer

Gartin mit Lauch

Was, jetzt macht sie schon wieder Gratin?

 

Logisch!

 

Das Zeug schmeckt aber auch zu gut und kommt mir heute als schnelles Feierabendgericht gerade gelegen.

 

Ausserdem läßt es sich herrlich vorbereiten, verschwindet ruck zuck in der Heißluftfritteuse und ist mit ein paar kleinen Änderungen immer wieder anders.

 

Heute gibt es die flotte, wenig künstlerische, aber genauso leckere Variante mit Speck und Lauch. Weil... ok, der Lauch mußte weg. Und zwar dringend!

 

Für die Puristen habe ich hier die klassische Version.

 

Im Airfryer ist die Schüssel für zwei Hungrige nach ca. 15 Minuten gar, im Backofen bei Umluft dauert`s etwa 15 Minuten länger.

 

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Superknuspriges Buttermilk Chicken aus dem Airfryer

Knuspriges Hähnchen in Backteig aus der Heißluftfritteuse

Es gibt verschiedene Gründe für Huhn in zimtkringels Küche:

  1. Huhn schmeckt gut. Punkt.
  2. Der Gatte will ab und an etwas "Gscheids" zu Essen haben.
  3. Zorra vom Kochtopf begeht mit dem 150ten Blogevent "Huhn oder Ei" ihr 15tes Blogjahr und wünscht sich Rezepte mit Huhn und/oder Ei.
  4. Ach ja, Huhn schmeckt unglaublich gut. Hatte ich das schon erwähnt?

Huhn oder Ei? Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Ausserdem hänge ich mental noch immer bei der Tatsache fest, dass es sich um das 150te (!!!) Event und das 15te (!!!) Blogjahr handelt. Blogtechnisch könnte man fast behaupten, Zorra war schon lange vor Huhn und Ei präsent.


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Ossobuco aus dem Slowcooker

Schmorgericht vom Feinsten: Ossobuco aus dem Slowcooker

Hui, ist das heute draussen wieder kalt und nass! Glücklicherweise bin ich drinnen! Und zwar drinnen in der Küche und gerade dabei, etwas fürs Gemüt zu tun. Falls es irgendwer nämlich noch nicht wissen sollte, Schmorgerichte sind bei dem Wetter gut für die Seele. Also, behaupte ich jetzt einfach mal.

 

Heute hole ich mal wieder eines meiner Lieblingsmaschinchen vom Schrank: Der 3,5l-Slowcooker kommt zum Einsatz!

Selbstverständlich geht Ossobuco traditionell auch im herkömmlichen Schmortopf, aber hey, der Slowcooker ist dafür einfach ideal.

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Toastmuffins zum Feiertagsfrühstück

Ei, Schinken, Toast und Käse aus dem Töpfchen. Quasi ein Frühstücksmuffin!

Liebling, komm frühstücken!

 

Naja, wir sind ja nicht in einer amerikanischen Soap. Ganz so lieblich wird bei uns meist nicht zum Frühstück gebeten. Tatsächlich fällt das Frühstück bei uns unter der Woche bis auf die obligatorische Tasse Kaffee eh meist flach und die wird noch eher einsilbig, wenn nicht gar mit einem Gähnen serviert.

 

Am Wochenende sieht das meist anders aus. Sofern der Gatte nicht bei der Arbeit ist.

Und am Feiertag erst recht!

 

Manchmal mache ich da einen riesen Frühstücksaufriß, heute eher nicht...

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Gebratene Nudeln und Hühnerspieße - heute lasse ich meinen Kochgerätespleen raus zum Spielen!

Hühnerspießchen auf wokgerührten Mie-Nudeln mit Gemüse

Ja, ich habe viele Kochgeräte. Manche machen Brumm, manche machen Töff und einige kommen völlig ohne Kabel und Motor aus. Erstaunlich, aber wahr!

 

Ab und zu lasse ich meinem kleinen Spleen freien Lauf. Diesmal mit Wok, Wasserkocher und Airfryer.

 

Uns war es nach asiatischem do-it-yourself und so gab es gestern zum Abendessen einen recht schnellen Mie-Nudel-Wok mit Gemüse und Hühnerspießchen. Nennen wir die mal Yakitori.

 

Keine Angst, das funktioniert alles natürlich ganz genauso ohne übertriebene Technik, einfach nur mit Herd und Pfanne. Aber wie gesagt:  Ich liebe meinen Koch-Fuhrpark, auch wenn ich wahrscheinlich demnächst anbauen muß, um alles unterzubringen.

 

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Schnelles Zwetschgen-Crumbledessert für zwei

schnell, süß, fruchtig, was will man mehr?

Noch ist Sommer, aber die ersten Zwetschgen sind schon reif und ich mag die Dinger einfach zu gerne!

 

Vor lauter Küchenexperimenten, bzw. den Auswirkungen davon, kam ich in der letzten Zeit kaum dazu, anständig zu Kochen.

 

Heute sollte es auch wieder schnell gehen und das hat auch richtig gut geklappt: In unter 20 Minuten stand dieses süße Zwetschgencrumle mit Joghurt auf dem Tisch!

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Beef Jerky Part III

Beef Jerky - so gut!

Ich tendierte dazu, manche Dinge wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Nicht zuletzt auf Nachfrage eines bestimmten Mannes. Eigentlich bin ich der Meinung, ich würde dabei immer das selbe Rezept nutzen.

Naaaaa! Mööööp! Falsche Annahme, wie ich langsam aber sicher merke, seit ich meine Rezepte hier schriftlich festhalte. Und ich schwöre, das war mir vorher gar nicht bewußt.

 

So kommt hier bereits die dritte (!!!) Version Beef Jerky. Die anderen beiden findet Ihr übrigens hier im Backofen zubereitet und hier mit dem Dörrautomaten.

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Schnelle Köfte und wie das so ist mit kulinarischen Berührungsängsten

Normalerweise koche ich ja leise (manchmal auch laut fluchend, aber das ist eine andere Geschichte) vor mich hin, mache mir dann Gedanken über Deko und maximal noch übers Licht, schieße ein paar Fotos und schreibe über meine Küchenabenteuer.

 

Abgesehen von Esstischbegegnungen mit meinen familieneigenen Testessern, ist das Foodbloggen eher kein Kontaktsport. Klar, man tauscht sich mit anderen Bloggern und natürlich Lesern aus, aber das passiert doch meist eher virtuell.

 

Vergangenes Wochenende hatte ich nun aber ausnahmsweise einmal Gelegenheit, mit meinen Rezepten beim Jubiläum des Hofmarkts unseres Vertrauens stehen zu dürfen, und mit einer Menge Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Das war lustig, denn ob jung oder alt, dick oder dünn, zum Thema Essen hat doch jeder eine Meinung. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich sehr gerne dazu austauschen. Und viele sind Experten. Eigentlich alle.

 

Mein Glück, denn wer würde mein Geschreibsel sonst lesen?

 

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Kichererbsen-Knabberei

Knabbert Ihr auch so gerne? Ich schon!

 

Klar, jetzt sagt mein Gewissen ganz leise: Karottensticks, Sellerie und Radieschen kann man ganz toll knabbern und gesund sind sie auch.

Meine Geschmacksknospen dagegen flüstern vernehmlich: Chiiiiips! Fliiiiiips! Kroeeeepoeeeek! Erdnüsscheeeeen! Iss uns, wir sind ganz klein und so lecker und was so klein ist, hat sicher kaum Kalorien...

 

Nun denn...

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Spareribs aus dem Airfryer

Gegrillte Rippchen aus der Heißluftfritteuse

Verbuchen wir das jetzt unter Küchenexperimente, neue Technikspielereien oder schieben wir es einfach auf den unglaublichen Appetit der Familie zimtkringel auf alles, was knusprig und saftig ist?

 

Tatsache ist ja, dass ich vor einiger Zeit schon Spareribs im Slowcooker gebrutzelt habe, die schon sehr gut und vor allem zart und extrem saftig waren. Aaaaaber, großes Aber, ich habe so unheimlichen Spaß an meinen vielen bunten, glitzernden, brummenden Maschinchen. Und die Spareribs flüsterten mir leise "Brutzel uns im Fön!" ins Ohr. Da konnte ich wohl kaum nein sagen, das versteht Ihr sicher, oder?

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Teriyakibällchen aus dem Airfryer

Es ist Samstag und mir ist es mal wieder nach einem schnellen, würzigen Essen.

Ausserdem wollte ich ewig schon mein Glück mit selbstgemachter Würzsauce probieren und habe mich an eine eigene Version einer Teriyaki-Sauce gewagt.

 

Sonst noch jemand, der es mag, wenn Fleisch eine leicht süßlich-rauchige Note hat?

Ich liebe ja Barbecuesauce und einen deutlichen Schlag Honig habe ich in die Sauce geschmuggelt. Na, Ihr werdet ja sehen...

 

Ausserdem darf mein  Schätzchen, der Airfryer heute wieder brummen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Küchenmaschinen toll finde?

Ok, habe ich. Ab und zu. Ok oft. Ich weiß.

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Scotch Eggs aus dem Airfryer

Enthält Werbung Wir. Haben. Urlaub. Urlaub. Uuuuurlaub! Man sollte meinen, ich mache es mir gemütlich und liege mit einem Buch im Garten, aber irgendwie klappt das bei mir nicht. Der Haushalt will erledigt sein und irgendwie drängen sich mir laufend irgendwelche Rezepte auf, die gekocht, gebacken oder sonst irgendwie gebastelt sein wollen.

So auch diese Eiervariante: Scotch Eggs.

Ausserdem haben uns liebe Freunde eine tolle Barbecue-Sauce verehrt, die unbedingt ausprobiert sein wollte. Klar, dass die gleich mit rein mußte!

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Krustenbraten - Be my valentine!

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schnelle Paprika-Antipasti aus dem Airfryer als Samstagabendsnack

Es wird mal wieder Zeit für meine kleine, ganz eigene Rubrik A Weckle.

Zum einen, weil ich die Dinger einfach gerne esse, zum andern, weil ich mal wieder viel zu viel eingekauft habe. 

Also gemüsemäsig. Das passiert mir immer wieder.

Irgendwie sind mir die roten Paprika wie von selbst in den Einkaufskorb gehüpft.

Ausserdem ist heute Samstag und es muß was Schnelles, Unkompliziertes auf den Tisch!

 

Zeit, die Heißluftfritteuse anzuwerfen. Wir brutzeln schnelle Antipasti!

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Blumenkohl-Hühnercurry aus dem Slowcooker

Dumdidumdidum, Sonntagfrüh um halb sieben....ich bin ein Frühaufsteher.

Morgens hab ich die meisten Ideen und Lust, tausend Dinge zu erledigen.

 

Gut, das läßt im Laufe des Tages nach, aber jetzt bin ich erstmal wach und koche. Nur blöd, dass der Rest der Familie sich wegen a) Nachtarbeit oder b) extrem wichtigen Katzengeschäften gerade erst hingelegt hat.

Mittagessen gibt es heute also voraussichtlich irgendwann am sehr späten Nachmittag.

 

Geistesblitz! Ein Fall für den Slowcooker!

 

Das ist die Möglichkeit, eines meiner liebsten Küchenspielzeuge mal wieder in Einsatz zu bringen.

Mal sehen, was der Kühlschrank so her gibt....

Es wird .... Trommelwirbel! .... eine Variante Chicken Tikka Masala mit Blumenkohl!

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Filet mit Kampotpfeffer - aus dem Airfryer

feines Filet aus dem Philips Airfryer XXL

Oh weh, es ist wieder passiert: Ein neues Gerät ist in unsere Küche eingezogen!

Nein, im Ernst, ich freu mich so! Dank der wundervollen Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten und ihrem Suppenwettbewerb, bei dem ich das Glück hatte, zu gewinnen, wohnt seit wenigen Tagen ein wundervoller, glänzender, toller Airfryer XXL, sprich eine ziemlich große Heißluftfritteuse bei uns.

Und schlagartig ist die ganze Familie Fan! Sogar der Mann, der normalerweise eine steile Stirnfalte bekommt, wenn ich wieder ein Gerät anschleppe.

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Süßkartoffeln nach Ottolenghi

*Dieser Artikel enthält eine Buchempfehlung und wird deshalb als Werbung gekennzeichnet*

November....graues Wetter, nass und kalt. Der Winter steht schon fast vor der Tür.

 

Alle Jahre wieder heißt das für Thomas und mich zum einen, wir haben noch einmal eine Woche Urlaub, quasi, um Anlauf zu nehmen und dann locker in die stressige Adventszeit zu starten, die in unseren Berufen recht viel Arbeit, lange Tage und Anstrengung mit sich bringt.

Zudem wird es nun auch Zeit, den Garten winterfest zu machen und unsere Teichbewohner, die Schildkröten, in ihr Winterquartier zu bringen.

Nun, ich war heute, am ersten Urlaubstag, jedenfalls schon fleissig: Die Schildkröten sitzen in ihren Winterbecken, die Pflanzen sind im Winterraum. Ich habe mich ordentlich dreckig gemacht, bin nass geworden und trotzdem heftig ins Schwitzen gekommen.

Das schreit förmlich nach ein wenig Comfortfood. Bei mir sind das heute orientalisch angehauchte Süßkartoffeln nach einem Rezept des wunderbaren Yotam Ottolenghi.

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Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

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Zarte Spareribs aus dem Slowcooker

Ok, der Sommer ist wohl fürs Erste vorbei. Dieses Jahr kam unser Grill nicht einmal zum Einsatz. Jedes Mal, wenn ich ihn im Abstellraum sehe, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Das heißt aber nicht, dass wir deshalb auf leckere BBQ-Spareribs verzichten würden! Wozu hab ich mein Lieblingsgerät, den Slowcooker?

 

Heute gibt´s nun also eine kleine Schweinerei, langsam gegart!

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Dörrbohnen

Winter is coming!

Ok, ein running gag für Game of Thrones-Freunde, aber es stimmt ja auch: Noch ist Sommer, die Märkte sind voller tollem, frischem Gemüse, aber der Winter wird auch in diesem Jahr wieder kommen.

Und dann freuen wir uns - besonders mein Mann - über diese kleinen, nach Algen aussehenden, verschrumpelten Dörrdinger: Buschbohnen!

Dieses Jahr das erste Mal überhaupt selbst gedörrt.

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Hongshaorou - glasierter Schweinebauch aus dem Slowcooker

Ich liebe diesen ewig geschmurgelten süß-salzigen Schweinebauch!

 

Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die an einen Restaurantbesuch in Soho mit meiner lieben Freundin Carina , als uns die Küchenmannschaft leise kichernd besichtigen kam. Und das nur, weil wir bereits zum wiederholten Mal die eigentlich eh schon für mehrere Personen gedachten Gerichte nachbestellten. Spätestens, als wir versuchten, die glasierten Rippchen mit Stäbchen zu essen, waren wir wohl die Sensation des Hauses....

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Rhabarbersirup für Faule aus dem Slowcooker

Jaaaa, schon gut! Ich habe es wieder getan! Die Augen waren beim Einkaufen mal wieder deutlich

größer, als der Verstand.

 

Fakt ist, der Frühling hat sich mal kurz blicken lassen und auf dem Markt lag an jedem Stand bündelweise Rhabarber. Ich mag Rhabarber. Alle Blogger bloggen über Rhabarber. Und das sieht bei allen so schön aus. Ich will auch!

Nur: Weder mein Liebster noch meine Mutter wollen Rhabarber essen, denn die böse Oxalsäure verträgt einfach nicht jeder.

Fakt zwei: Ich habe hier gut zwei Kilo Rhabarber liegen, die mich vorwurfsvoll angucken.

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Ratatouille aus dem Slow Cooker

Sonntag, die Sonne scheint endlich mal wieder, das schreit doch geradezu nach einem kleinen Ausflug!

 

Das ist die Gelegenheit, meinen Slow Cooker mal wieder vom Schrank zu holen. Der darf arbeiten, während wir ein wenig unterwegs sind, und wenn wir dann heim kommen, ist das Essen fertig:

Ratatouille, oder zumindest etwas in der Art soll es werden. Nicht wirklich originale Ratatouille, denn weil wir Fleischfresser sind, kommt noch Cabanossi hinein, und weil hier Champignons rum liegen, die weg müssen, nutze ich die auch noch gleich als weitere Einlage.

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Bunte Gemüsechips

Mein derzeit liebstes Küchengerät -und ich weiß, dass ich mich wiederhole- ist mein Dörrgerät.

Mir fallen ständig neue Sachen ein, die ich gerne mal trocknen würde. Gut, mein Stapel Foodie-Zeitschriften ist nicht ganz unschuldig daran. Anscheinend kommt momentan kaum eine Ausgabe davon ohne Rezepte mit gedörrtem Zeug aus.

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Chicken Tikka Masala aus dem Slowcooker

Der Wind weht kalt ums Eck und mir steht ein langer Arbeitstag bevor. Was bedeutet das? Richtig: Zeit, mal wieder den Slowcooker vom Schrank zu kramen!

Es gibt nichts Schöneres -na gut, fast nichts- als nach einem langen Tag durch das Mistwetter heim zu fahren, und zu wissen, dass daheim ein leckeres, würziges  Curry wartet.

Fast hätte ich ja indisches Gericht geschrieben, nur stimmt das nicht ganz. Chicken Tikka Masala ist nämlich eigentlich ein britisches Gericht. Mir egal, wir mögen es auf jeden Fall!

 

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Eingelegte getrocknete Tomaten zimtkringel-Art

Seit der Dörrautomat im Haus ist, muß das arme Ding fast pausenlos arbeiten. Ich bin einfach so neugierig auszuprobieren, was alles geht. Langsam habe ich aber ein kleines Problem: Auf der eh schon recht vollen Arbeitsplatte stehen nun zig kleine Schüsselchen und Schälchen mit diversem Trockenobst, mit Jerky und mit Gemüse. Entweder sterbe ich demnächst an Völlegefühl, oder an Dehydration.

Logischerweise kann man nicht alles weg knuspern, sondern sollte auch einiges weiter verarbeiten. Eigentlich habe ich eine Ciabattavariante mit eingelegten getrockneten Tomaten im Auge. Und sobald das Rezept steht, wird es auch verbloggt, versprochen! ...aber vor die Ciabatta hat der Küchengott der Trockner und Dörrgeräte das Tomaten-Einlegen gestellt. Und nun stellt sich mal wieder die Frage, welches der gefühlt tausend Rezepte wohl das richtige ist. Die Antwort fällt wie immer zimtkringelig aus: Das selbst gemachte! Und davor steht wiederum eine Menge trial & error. Hier kommen nun also eingelegte Tomaten zimtkringel-Art, die bisher beste Variante:

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Warum ich Suppenpulver selbst herstelle?

Wer ab und zu bei mir liest, wird nicht wirklich erstaunt sein, dass ich mal wieder völlig der Küchengerätemanie verfallen bin...

Mein Name ist Simone, und ich bin dörr-abhängig!

Chor: Hallo Simone!

Im Ernst: Seit Weihnachten ein riesiges Paket mit einem Dörrautomaten für mich unterm (übrigens sehr hübschen, weil von mir ganz allein geschmückten) Weihnachtsbaum lag, bin ich völlig aufs Dörren und Trocknen fixiert.

Nun weiß mein Schweizer natürlich auch, womit man mich so richtig glücklich machen kann, und ja, Küchengeräte stehen ziemlich weit oben auf der Liste! Und das Ding läuft und läuft seither permanent, und hat schon so tolle Sachen, wie Apfelringe, Jerky, getrocknete Tomaten, Birnen, Kiwi und Heidelbeeren ausgespuckt. Manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. Laßt Euch gesagt sein, Bananen sind der Hit, Heidelbeeren sind kleine, blaue, blitzsaure Schrumpeldinger.

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Jetzt beginnen dürre Zeiten... Juhuuu! Jerky für alle!

Ich liebe Geschenke, ich liebe Küchengeräte! Und weil mein Schweizer das weiß, hat er dem Christkind einen Tipp gegeben:

Juhuuu, ich habe eine Dörrautomaten!

Und der durfte auch schon zwei Nachtschichten einlegen, da die Bescherung bereits am 23. stattfand. So konnte ich am 24. früh am Morgen noch ein wenig Dörrmaterial einkaufen gehen. "Ein wenig" umschreibt es eher vage....

Ich habe so einen Spaß!

Und die Resultate können sich sehen lassen, finde ich!

 

 

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Amarenakirschen aus dem Slowcooker

Ich bin ein kleines (naja, quadratisch, praktisch, gutes) Gewohnheitstier, starre im Sommer immer zehn Minuten in die Eiskarte des Lieblingseisdealers und bestelle dann einen großen Amerenabecher. Immer.

 

Von mir aus dürften sie das Eis weg lassen, mir würden die Amarenakirschen und ordentlich Sahne locker zu meinem Glück ausreichen.

 

Schaut jetzt nicht spektakulär aus, isses aber!

 

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Ragù alla Bolognese - langsam gekocht

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Parmigiana di melanzane

Witzig: Wir gehen Einkaufen, ich sehe etwas Tolles, wie heute diese gestreifte Aubergine, muss es unbedingt kaufen, und daheim überlege ich dann erst, was daraus wohl werden könnte. Glücklicherweise besitze ich berufsbedingt geschätzt acht laufende Regalmeter Kochbücher, und natürlich das allwissende Internet mit den Blogs und Sammlungen vieler engagierter Köche und Köchinnen. Das eine ergänzt das andere, laßt Euch nicht erzählen, irgendwas davon sei überflüssig!

Informationen kann man nie genug haben. (Genauso wie Bücher allgemein, Schokolade, oder Küchengeräte!)

Aber zurück zum Kochen: Wenn ich mich also endlich für ein Rezept entschieden habe, kommt im Idealfall  dann noch mindestens eines meiner Küchengeräte zum Einsatz, und der Tag ist mein Freund!

 

Hier und heute also Parmigiana di melanzane aus dem kleinen 1,5l-Slowcooker. Das Originalrezept stammt aus

G. Frankemölles Crocky-Blog und ist dort als Rezeptvideo zu sehen. Danke Gabi, du hast uns schon manches tolle Essen beschert!

 

Arbeitsaufwand gefühlt 5 Minuten, Kochzeit etwa 5 Stunden, Genuß, wie man´s nimmt. Ich: Suuuper! Gatte: Wo ist das Fleisch?

 

Zutaten:

1 Aubergine

Olivenöl

Knoblauch

200g passierte Tomaten (hatte ich nicht da, deshalb eine Dose geschälte Tomaten und 1 EL Tomatenmark)

1 - 2 Kugeln Mozzarella

je eine Prise Salz, Pfeffer und  Zucker

1/2 EL Oregano

ca. 2 EL geriebenen Parmesan

 

Den Einsatz des Slowcookers dünn mit Olivenöl ausreiben. Dann die gewaschene und vom Strunk befreite Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit Pfeffer, Salz und gequetschtem Knoblauch einreiben,

In den Einsatz des Slowcookers schichten. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen.

Aus den passierten Tomaten, falls nötig dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker und, wenn man mag, noch einer Knoblauchzehe, eine kalte Tomatensauce anrühren, und diese über dem Mozzarella verteilen.

Da ich relativ viele Auberginenscheiben hatte, habe ich insgesamt drei Lagen mit Aubergine/Mozzarella/Sauce im Wechsel geschichtet, was aber trotzdem sehr gut funktionierte.

Als letzte Lage den Parmesan gleichmäßig darüber streuen.

Dann den kleinen Crocky 5 Stunden auf high arbeiten lassen, und so lange entspannt den Samstagnachmittag genießen!

Oder, wie in meinem Fall, eine Fougasse mit Kräutern der Provence dazu backen!

 

 

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Falafel aus dem Slowcooker

Hm, zur Zeit stehe ich auf orientalische Gerichte! Es geht doch nichts über würzige Snacks mit frischen, salzigen, scharfen und knackigen Komponenten. Wenn es dann noch easy geht, um so besser!

 

Seltsam, aber wahr, Falafel aus dem Slowcooker funktioniert und sie werden tatsächlich auch gut und braun.

Dazu gibts selbst gebackenes, weiches Naanbrot, das mir hier etwas dunkel geraten ist, Kräuterjoghurt mit MInze und Olivenkraut aus dem Garten, und Karottensalat.

 

Zutaten für die Falafel:

 

1 Dose Kichererbsen, abgespült und abgetropft

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

4 Zehen sautierten,  oder 2 Zehen frischen, gequetschten Knoblauch

2 EL gehackte Petersilie

1 Ei

1 TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

2 TL gemahlenen Kreuzkümmel

1 TL gemahlenen Koriander

Cayennepfeffer nach Geschmack

Saft von 1 Limette

1 Tasse Semmelbrösel

Öl

 

Zubereitung:

 

Die abgespülten, gut abgetropften Kichererbsen mit einer Gabel zerdrücken. Nicht zu fein, aber es sollten keine gröberen Stücke übrig bleiben.  Falafel brauchen Biss und sollten nicht matschig sein. Deshalb nutze ich, obwohl bekennender Küchenmaschinenfan, hier Muskelkraft, statt einem Mixer.

Zwiebel, Knoblauch und die restlichen Zutaten bis zum Limettensaft unterkneten, und abschmecken. Dann so viel Semmelbrösel zugeben, dass eine formbare, nicht zu weiche Masse entsteht. Daraus ca. golfballgroße Bällchen formen und diese leicht platt drücken.

Den Boden des Slowcookers (ich habe den 3,5l-Topf benutzt) mit ca. 2 EL Öl füllen, die Bällchen in den Einsatz legen und einmal wenden, dass sie leicht mit Öl benetzt sind. Mit dieser Menge sollte der Boden des Cookers gerade mit Bällchen gefüllt sein,  es macht aber auch nichts aus, wenn sie sich berühren, oder einige in einer zweiten Lage liegen. Sollte das Öl nicht reichen, die restlichen Falafel einfach in einem kleinen, mit Öl gefüllten Teller kurz wenden.

Deckel drauf, und für ca. 2 Stunden auf high garen. Dann den Deckel kurz lüften, wieder aufsetzen, aber diesmal mit einem Holzlöffel einen Spalt offen halten, damit das Kondenzwasser abziehen kann, und die Falafel bräunen . Noch einmal für zwei Stunden auf high stellen.

Wenn man mag, kann man alle Falafel in der letzten Stunde einmal wenden, sie werde seltsamerweise aber auch braun, wenn man sie einfach liegen läßt. Fertig und lecker sind die Falafel, wenn sie rundum schön hellbraun sind.

 

Dip dazu, und genießen!

 

 

 

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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Miraculöse Tomatensauce aus dem Crocky nicht ganz original, aber sie kommt nahe ran

Ok, Tomatensauce kann nun wirklich jeder. Zur Not Deckel auf, heiß Wasser drauf! Und, ich geb es zu, ich mag die bekannte miraculöse Gewürzmischung aus der gelb-roten Packung. Wahrscheinlich, weil die  nach Kindheit schmeckt.

Aber, das sollte ja wohl auch frisch gehen!

Nun sind die beiden Hauptaromalieferanten beim berühmten Vorbild Sellerie und Oregano. Also: Versuchsreihe rote Nudelsauce läuft!

Und hier nun mein Resultat. Nicht ganz, wie das Original, sondern deutlich fruchtiger. Natürlich funktioniert das genauso in einem schnöden Topf, aber ich wollte 1. den 1,5 l-Slowi mal wieder einsetzen, und glaube 2. noch immer daran, dass langsames, langes Garen das Aroma verstärkt. Ausserdem liebe ich es, alle Zutaten kurz klar zu machen, und dann den Deckel drauf zu legen, um alles für drei Stunden zu vergessen. Am besten morgens in den Topf, dann nen Timer stellen, und abends empfängt uns das Essen, wenn wir heim kommen!

Und ja, man kann den Slowcooker allein lassen. Dafür ist er ja gemacht....und ja, ich war auch erst skeptisch, aber es funktioniert!

 

Zutaten für den kleinen 1,5l-Slowcooker:

 

ca. 100g Knollensellerie, sehr fein geschnitten

1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1 Handvoll Kirschtomaten, geviertelt

1 EL Öl

1 gehäufter TL Zucker

1 Prise Salz

2 gehäufte TL getrockneter Oregano

3 TL Instant Gemüsebrühe

1 (400g) Dose geschälte Tomaten

1 (680ml) Flasche Tomatensugo

 

Easy peasy Zubereitung: Gemüse sehr fein schneiden und im Öl ein paar Minuten anbraten. Zum Schluß die Dosentomaten dazu geben und zwei Minuten mitköcheln. Dann alles in den Einsatz des kleinen Slowcookers füllen, Sugo und Gewürze dazu geben und mischen. 3 Stunden auf high köcheln, nochmal abschmecken, und das sollte es dann schon sein! Einfacher geht es fast nicht!

 

 

 

 

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Schoko-Knabbermix aus dem Slowcooker

Ok, das muss man nun wirklich nicht im Slowcooker machen, aber wenn man schon einen hat, warum nicht? 

 

Wie es der Zufall will, hab ich einen...ok, zwei....bisher.

Jaaa, ich habe ne Menge seltsamer Kochgeräte. So what? Ansonsten bin ich völlig normal. Fast völlig. Oder zumindest oft. Nicht. Egal. 

Dafür koche ich ja auch nur völlig normale Sachen. Wie hier:

Salziges Knabbermix mit Schokoüberzug. Völlig normal. Optisch nicht der Brüller, aber so gut! Ok, von Kochen kann man nicht unbedingt sprechen, aber hey, dies ist mein Blog, ich koche, was ich will! 

 

Aus dem 3,5l Slowcooker bekommt man natürlich eine ganze Menge, ich nenne es mal wohlwollend Häufchen.  Egal. Schokolade UND salziges Knabberzeug auf einmal! Was will man mehr?

 

Die Zutaten können natürlich ganz nach Geschmack variieren. ich hatte folgendes drin:

 

150g Black Pepper Erdnüsse

150g gesalzene Cashewnüsse

250g Sultaninen

3 Handvoll Salzbrezeln

1 Packung Knabbermix mit Fischli, Kräckern, Salzstangen, usw...

6 Tafeln à 100g Vollmilchschokolade

2 Tafeln à 100g Zartbitterschokolade

 

Das Rezept ist nun wirklich kein Hexenwerk: Nüsse und Knabberzeug in den Slowi, die Schokolade drüber verteilen und den Deckel auflegen. Nun wird alles 2 Stunden auf low erwärmt und anschließend durchgemischt.

Vorteil: Die Schokolade brennt nicht an, und man kann nebenher wunderbar andere Couchpotato-Tätigkeiten erledigen, wie zum Beispiel ein nach der Anstrengung dringend nötiges Schläfchen.

Wenn alles gemischt ist, kleine Häufchen (ok. blöde Assoziation, aber wie soll ich es sonst nennen?) auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, und alles einige Stunden trocknen lassen.

 

Es schmeckt echt besser, als es aussieht! Deutlich!

 

 

 

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Knabbernüsse im Senfmantel aus dem Slowcooker

Das fällt nun wirklich in die Rubrik Experimente:

Seit meinem ersten Englandbesuch liebe ich Salt&Vinegar-Chips, und eigentlich wollte ich mit Essig und Nüssen experimentieren, wie sie in Alabama wohl gerne gegessen werden. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich dann allerdings auf einen Hinweis gestoßen, dass man in Kanada gerne in Bars Biernüsse mit Senfgeschmack anbietet, um den Getränkekonsum anzukurbeln. Logischerweise musste ich das sofort ausprobieren.  Nicht das Bier, die Nüsse!

 

Sie sehen wenig spektakulär aus, aber sie schmecken echt nach Senf! Ziemlich...interessant. 

Ausserdem kam so mal wieder mein kleiner 1,5l-Slowcooker zum Zuge.

 

Hier das Rezept: 

500g gesalzene Erdnüsse

150g gesalzene Casehwnüsse

1 EL Öl

1 EL grober Senf (ich habe süßen Weißwurstsenf benutzt)

2 EL brauner Zucker

2 EL Senfpulver

1 EL gemahlender Koriander

1 TL Salz

1 TL Chilipulver

1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Den 1,5l Slowcooker 15 Minuten auf high vorheizen. Dann kommen die Nüsse hinein, Öl und Senf glatt rühren und über die Nüsse geben. Nun vorsichtig mit einem Gummispatel, oder am besten mit den Händen so lange mischen, bis alle Nüsse leicht überzogen sind. Die Gewürze in einer Schüssel gut mischen und über die Nüsse streuen.  Uuuund: Wieder mischen!

Nun kommt der Deckel drauf und der Slowcooker wird auf low gestellt.  Zwei Stunden leicht rösten und dabei etwa alle zwanzig gut durchmischen. Zum Schluß werden noch 30 Minuten auf high mit geöffnetem Deckel angehängt, wobei noch ein bis zweimal alle 10 bis 15 Minuten gerührt wreden sollte. Auf einem Backblech auskühlen lassen, und schon mal das Bier kalt stellen!          

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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Sautierter Knoblauch aus dem Slowcooker

Der kleine Slowi mit 1,5l Inhalt ist bestens für die Zubereitung von Gerichten für 2 Personen geeignet, aber eben auch, um lustige Küchenexperimente damit zu veranstalten.

Eins davon, und noch dazu ein gelungenes, sind sautierte Knoblauchzehen. Also langsam in ca. 80 Grad heißem Öl gar gezogene Zehchen.

Warum das, fragt man sich. Ganz einfach; Weil es geht! Und weil man nicht daneben stehen bleiben muss. Arbeitszeit ca.15 Minuten, den Rest erledigt der Slowcooker.

Die Zehen und auch das dazu gehörige Öl, werden herrlich knoblauchig mild und nicht zuletzt hat man so immer Knoblauch zum Kochen auf Vorrat, ohne dass die Finger jedes mal wieder stinken.

Angeblich soll man nach dem Genuss auch nicht ganz so penetrant müffeln, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. 

Jedenfalls werden die Zehen so weich, dass man sie locker aufs getoastete Baguette streichen, oder statt Kräuterbutter aufs Steak drücken kann. In etwas Balsamico und nach Belieben gewürzt, sind sie auch als kleine Tapas super, und letztlich ist das Öl eine tolle Zutat zu Spaghetti.

 

Wie machen? Ganz einfach: Man nehme (ha! das wollte ich schon immer mal schreiben!) mehrere Knollen Knoblauch und vereinzele die ungeschälten Zehen. Falls sich keiner findet, der einem das überaus lästige Schälen der kleinen Dinger abnimmt, bringt man einfach Wasser zum Kochen, wirft die Zehen hinein, schöpft sie nach ca. 20 Sekunden mit einem Schaumlöffel ab, und schreckt sie in einer bereitstehenden Schüssel mit kaltem Wasser ab. So behandelt lassen sie sich wie blanchierte Mandeln einfach aus der Schale flutschen. Zur Not muss man mit einem kleinen Messerchen die harte Stelle am Keim abschneiden, dann geht das ganz locker von der Hand (wollte ich auch schon immer mal schreiben!).

Ich hab die Zehen dann auf einem Küchentuch abgetrocknet, und in den Slowcooker geworfen. Dann wurden sie mit neutralem Öl (ich hatte Rapsöl) komplett bedeckt. Deckel drauf, zwei Stunden auf high (wenn man sie vorher nicht blanchiert hat, eventuell auch 2,5 Stunden),  dann ist der sautierte Knoblauch fertig zur weiteren Verwendung. 

Ich habe sie in mehrere kleine Gläser abgefüllt. Mit Öl bedeckt sollen sie so mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sein. ...meine allerdings nicht, weil sie schon am nächsten Tag gefuttert wurden und der letzte Rest uns heute Abend wunderbares Knoblauchhuhn beschert hat. 

 

 

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Italienisch angehauchte Fleischküchle

Fleischküchle, Hackbällchen in der leicht italienischen Variante mit getrockneten Tomaten und Mozzarellafüllung

Völlig egal, wie die kleinen oder auch mal größeren Bällchen aus Hackfleisch bei Euch heißen mögen, Tatsache ist doch, Buletten, oder wie es bei uns heißt, Fleischküchle, gibt es in fast allen Kulturen.

Es gibt sie in verschiedenen Varianten, warm, kalt oder irgendwo dazwischen, mit allerlei Gemüse, aus vielerlei Fleisch, mal mit Ketchup, mal zwischen zwei Brötchenhälften, mit Pommes, mit Bratkartoffeln oder auch mal üppig in Sauce ertränkt mit einem Klecks Preiselbeerkompott. 

Tatsache ist allerdings, dass es nur eine, wirklich wahre, einzige, wunderbare, echte Variante gibt:

Das sind die Fleischküchle meiner Oma Marie. Damals noch auch selbst gewolftem Schweinehack, heftig nach Knoblauch duftend und zum Mittagessen nach der Schule in Schweineschmalz gebraten.

Der Klassiker. Nur so!

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Quarkbällchen aus dem Airfryer

Quarkbällchen aus dem Airfryer mit Zwetschgenröster

Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?  

Doch, kann man.

Aber mal gleich so total!

Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.

Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.

Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.

Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann. 

Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit. 

Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.

Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.

Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.

Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen... 

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Fleischküchle aus dem Airfryer

Fleischküchle aus der Heißluftfritteuse

Wer hier ab und zu mal liest, weiß, dass im Hause zimtkringel oft genug zwei kulinarisch diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinander treffen.

Während ich Team Küchenexperiment mit starker Neigung gen internationaler Küche bin, steht der Gatte eher für Hausmannskost, gerne mit Fleisch.

Wenn irgendwo Sauce und Kartoffeln, idealerweise als Pü dabei sind, freut er sich besonders. 

Seine Meinung zum Kartoffelbrei hat er hier ja schon ausführlich dargelegt. 

Weil bei uns zeittechnisch bedingt in den letzten Wochen die Küche oft genug kalt blieb und das Liefertaxi bei uns praktisch schon eine eigene Haltestelle hat, soll es heute aber mal wieder ein wenig bodenständige Küche geben. Und weil ich mal wieder wenig Zeit habe, kommt auch hier wieder die Küchenelektronik ins Spiel.

 

Bei uns gibt es heute Fleischküchle aus dem Airfryer.

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Frühlingsrollen aus dem Airfryer

Frühlingsrollen mit Sommergemüsefüllung aus der Heißluftfritteuse

Langsam aber sicher geht hier in Schwabilon der Sommer dem Ende entgegen. Nach unglaublich heißen Tagen guckt hier heute der Herbst fast schon ums Eck.

Bei meinem Besuch auf dem Wochenmarkt habe ich Berge von Kürbissen und riesige Sonnenblumensträuße bewundert. Das ist bei uns immer das erste Zeichen dafür, dass es dann bald aus ist mit "a Tässle Kaffee auf der Gass" im Marktcafé. Aber: Noch ist Sommer und laut Wetterbericht wird es am Wochenende nochmal richtig warm.

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Corn Ribs aus dem Airfryer

Corn Ribs aus den Airfryer, mit Knoblauch, Parmesan und Chili - der ultimative Snack

Sodele, wir reisen weiter...

Regelmäßige Leser wissen an dieser Stelle wohl schon, was ich meine. 

Richtig! Ich bin auch in diesem Monat wieder bei der Kulinarischen Weltreise dabei und freue mich diesmal sehr über das Ziel USA.

Bereits ganz zu Beginn der monatlichen virtuellen Foodiereiseaktion, im Jahr 2018, waren die USA Thema. Damals gab es bei mir Biscuits & Gravy, ein etwas eigenartiges Südstaatengericht.

Seither findet man bei mir immer wieder Rezepte aus dieser Ecke der USA.

Nicht, dass ich dahin eine persönliche Verbindung hätte. Tatsächlich lese ich einfach seit vielen Jahren immer wieder Romanserien, die dort spielen und in denen erstaunlicherweise immer wieder Essen Thema ist. Ja, ich gebe es zu, man erkennt hier wohl einen roten Faden.

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Curry mit Gemüse und Huhn aus dem Slowcooker

Curry mit Gemüse und Hähnchen aus dem Slowcooker

Ab und zu werde ich gefragt, wie ich Rezepte entwickle. Oder auch, wie ich auf Ideen komme . Und manchmal frag man mich auch ganz einfach, wie ich entscheide, was ich als nächstes koche und was entsprechend im Blog landet.

 

Nun, selbstverständlich gehe ich da mit viel Planung, Tabellen, Hochrechnungen, Logik und äusserstem Kalkül vor.

 

Nicht.

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Asem-Asem Daging - Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

Asem-Asem Daging aus dem Slowcooker, viel Aroma, wenig Arbeit und ein wunderbares Curry als Ergebnis

Wow, dafür, dass ich seit unserem Salzburg-Trip und ein, zwei Einkaufstouren nach Frankreich und in die Schweiz nicht verreist bin, komme ich kulinarisch ganz schön rum: In diesem Monat reist die kulinarische Weltreise nach Singapur.

 

Wie cool ist das denn?

 

Die Küche Singapurs, oder eher die Küchen, Plural, vereint Einflüsse aus den Landesküchen seiner vielen Einwanderer aus Teilen Chinas, Indonesiens und aus Malaysia, aber auch aus Teilen Europas und des nahen Ostens.

Über die Jahre verbanden sich so diverse Länderküchen zu einer ganz eigenen, singapur-typischen Aromenvielfalt.

Man könnte sagen, Singapur hat die Fusionküche mehr oder weniger entdeckt und zu seiner ganz eigenen gemacht.

 

Das macht den Insel- und Stadtstaat nicht nur für Foodies aus aller Welt zum Traumziel, auch die Einheimischen lieben und zelebrieren Essen vom Streetfood bis zur Gourmetküche.

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Pollo Cacciatore aus dem Slowcooker

Pollo Cacciatore, Hähnchen nach Jägerart, hier ganz langsam im Slowcooker gegart.

Laut Wikipedia handelt es sich bei Pollo Cacciatore,  auch Pollo alla Cacciatora genannt, um ein Geflügelrezept der Italienischen Küche, das regional variiert.

Allen Varianten ist gemeinsam, dass das Fleisch nach kurzem Anbraten zusammen mit Knoblauch, Kräutern, Tomatensauce und Wein längere Zeit geschmort wird. 

Ein Schmorgericht! Wir lieben es! Vor allem, wenn am Wochenende viel Zeit ist und sich langsam der Duft der feinen Zutaten in der Küche verteilt.

Heute fehlt mir aber ein wenig die Zeit, den Schmortopf zu überwachen.

 

Ausserdem habe ich ein für Kochblogger desaströses Handycap: Mein Ceranfeld lahmt!

Von fünf Platten funktioniert momentan nur eine. Der Horror!

 

Bis das wieder in Ordnung ist, kommt der Slowcooker zu Ehren.

 

Also, Hähnchen nach Jägerart soll es sein.

Ob da wohl die Pilze gemeint sind? Selbst geschossen habe ich es jedenfalls nicht.

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Rindfleischcurry aus dem Slowcooker

mildes Curry mit Tomaten, Rindfleisch und Erbsen, im Slowcooker gegart

Seit ich am letzten Samstag einen klützekloinen Einkauf beim indischen Laden zwei Dörfer weiter getätigt habe, konnte ich das Wochenende kaum erwarten:

 

Die vielen schönen Gewürze wollten einfach unbedingt ausprobiert werden! 

 

Nun habe ich mir ein mildes Rindercurry aus dem Slowcooker ausgesucht und so wanderte nur ein ganz kleiner Bruchteil meiner Neuerwerbungen in den Topf.

 

Aber hey, was für ein Aroma! Es duftet im ganzen Haus!

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Beef Jerky mit Asia-Marinade

Beef Jerky, Trockenfleisch, asiatisch mariniert

Wenn ein Rezept über die Jahre in einem Blog immer wieder in Variationen auftaucht, gibt es wahrscheinlich verschiedene Gründe.

 

Einfallslosigkeit.

Extremen Spaß am Ergebnis.

Neue Produkte.

Einfallslosigkeit und vielleicht extremen Spaß am Ergebnis.

Ach ja, und eventuell Probleme mit dem Gedächtnis.

Hab ich schon erwähnt, dass wir extremen Spaß an Jerky haben?

 

Und ich mich manchmal wiederhole?

 

Nö, oder?

 

Nun gut, Späßle gmacht. Tatsächlich taucht Trockenfleisch hier so oft auf, weil ich gerne immer neue Marinaden ausprobiere.

Und weil wir Vielfraße sind.

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Lauwarmer Auberginensalat aus dem Slowcooker

Hahaaaaaa! Heute gibt es mal etwas, das nur für mich gedacht ist.

Meins. MEINS! MAAAAAAAAAAAAAAINS! (An der Stelle dramatische Orgelmusik dazu denken!)

Ups, zu viel?

 

Es gibt ein paar Sachen, die ich einfach gern habe, also küchentechnisch meine ich:

 

Ich spiele unheimlich gerne mit der Küchentechnik rum und der Slowcooker ist nach wie vor eines meiner liebsten Teilchen.

Ich könnte immer und überall Auberginen essen. In Variationen und von mir aus auch in großen Portionen! Feta finde ich extrem lecker und die levantinische Küche mit Granatapfel und vielen, vielen Gewürzen finde ich superklasse.

Um es kurz zu machen: Der zimtkringel-Gatte mag das alles nicht. Also, so ganz und gar nicht!

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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würzige Bratkartoffeln aus dem Airfryer

knusprige Bratkartoffeln aus der Heißluftfritteuse

Kleiner Rückblick: Samstagabend und ich bin ein wenig faul.

 

Ha! Und alt!

Andere machen sich um diese Zeit wahrscheinlich zum Ausgehen fertig. Ich hab mir eben die kuschelige Sofahose angezogen.

 

Was? Sagt nicht, Ihr habt keine Sofahose?

 

Während der Gatte nebenan noch arbeitend am Schreibtisch sitzt, rufe ich jedenfalls mal langsam das Wochenende aus und bastle uns ein stressfreies Abendessen.

 

Am besten eins, das sich noch dazu vom Sofa aus regeln läßt. Ich bin ja bekennende im-Wohnzimmer-vor-der-Glotze-Kartoffeln-Schälerin.

 

Ihr wisst schon, ich hab doch jetzt die passende Hose an...

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langsam geschmortes Rind in Senfsauce

Rinderbraten in Senfsauce, im Slowcooker gegart

Wenn das Wetter kalt und eklig ist, schmecken deftige Gerichte gleich nochmal so gut!

Also, behaupte ich jetzt zumindest mal.

 

Uns Schwaben sagt man ja nach, dass wir zu allem gerne viel Soße essen.

Groß durch Spätzle und Soß ist ein stehender Begriff.

Was soll ich sagen? Soße ist halt auch was Gutes, oder nicht?

Heute gibt es jedenfalls ein besonders feins Sößle, wie wir sagen: Und zwar ein Senfsößle zu sehr langsam gegartem Rinderbraten, zubereitet im Slowcooker.

 

Sonntagsessen, das sich Dank des Slowcookers fast von selbst schmurgelt und butterzart auf die Gabel kommt.

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Shorba Ads - Ägyptische Heilsuppe aus dem Slowcooker

Shorba Ads, Suppe aus roten Linsen nach ägyptischem Rezept

Warum heißt die Shorba Ads wohl ägyptische Heilsuppe?

Weil die eiweiß- und ballaststoffhaltigen Linsen dafür bekannt sind, die Blutzuckerwerte zu regulieren. 

 

Warum gibt es die heute hier?

Zwei Gründe: Die All you need is - Blogger schreiben in diesem Monat zum Thema Hülsenfrüchte und, für mich immer und überall der wichtigste Grund:

Die Suppe schmeckt gut.

Punktum. Einfach gut!

Ach ja, ich hab noch einen Grund: Sie kocht sich im Slowcooker fast von selbst!

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Interview bei Gesund mit Genuss - Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse

Na, ob es sich wohl rumgesprochen hat, dass ich einen kleinen Küchengeräte-Knall habe?

 

Jedenfalls wurde ich von den Jungs von Lust mit Genuss  gefragt, ob ich nicht Spaß daran hätte, zusammen mit 29 anderen ausgewählten Bloggern meine Erfahrungen mit der Heißluftfritteuse in Form eines kleinen Interviews zu teilen.

 

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butterzarte Asia Rippchen aus dem Slowcooker

Vor vielen Jahren saß ich mit einer sehr lieben Freundin in einem kleinen chinesischen Restaurant im Londoner  Stadtteil Soho und die gesammelte asiatische Küchenmannschaft pilgerte kichernd und staunend an unserem Tisch vorbei.

Ich weiß nicht recht, was Vielfraß auf Mandarin heißt, aber ich denke, der Begriff könnte wohl mehrmals gefallen sein.

 

Tatsächlich lag das in erster Linie an den wunderbaren frittierten Algen und den glasierten Schweinerippchen, die wir uns bestellt hatten. Nur als einen Gang von vielen. In der Version für zwei Personen. Und zwar jeweils zweimal, soll heißen, für vier Personen....

 

Heute habe ich versucht, ähnliche Rippchen nachzubasteln, zumindest, was die Würze angeht. Allerdings brutzle ich nicht im Wok, sondern gare erst einmal im Slowcooker, dann wird unterm Backofengrill geschmurgelt.

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Cashew Chicken aus dem Slowcooker

Curry mit Huhn, Cashew, Kürbis, Kokosmilch und vielen Gewürzen

Urlaub, Urlaub, Urlaaaaaaaub!

 

Endlich Zeit zum Rumschlumpfen, soll heißen, für kitschige Bücher, junkige Fernsehserien und für`s stundenlange Kochen!

 

Das ist die Gelegenheit, den Slowcooker mal wieder zum Einsatz zu bringen.

 

Der kocht, während ich Zeit habe, mir noch eine oder zwei Folgen unglaublich lehrreicher Krimiserien anzuschauen, Kirschen zu essen und nebenher Katzen zu streicheln, die heute genauso faul sind, wie ich.

 

Kleine Rückblende: 

Urlaub hin oder her, drei Minuten, bevor normalerweise mein Wecker klingelt, bin ich am Morgen wach. Immer. 

Ob das wohl schon unter senile Bettflucht läuft?

Ach was, ich nenne es einfach die Gelegenheit, mir den Marktkorb zu schnappen und Richtung Kirchheim aufzubrechen.

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Peanutbutter-Beef-Burger

Burger mit beef patty, selbstgemachten Briochebuns, frischer Gurke, Erdnußbutter, glasierten Zwiebelen, Bacon und Gorgonzola

Ab und zu hab ich echt keine Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Nun ist unser Kühlschrank immer recht üppig bestückt, also greift sich jeder, was er mag und los geht´s:

 

Bei uns heißt Burgeressen zum Beispiel DoItYourself nach Baukastensystem.

Oder anders gesagt: Weil bei uns die Geschmäcker äusserst verschieden sind, kommen bei einem echten Burgeressen viele Einzelkomponenten auf den Tisch und jeder darf selbst basteln, was er mag.

Der Kühlschrank wird etwas entrümpelt und lustig ist es auch.

Ausserdem entstehen manchmal aus einer Laune heraus Kreationen, die sich sehen lassen können. Wie zum Beispiel dieser Burger mit Erdnussbutter.

In Kombi mit einem der genialen Brioche-Burgerbuns vom letzten Synchronbacken hat er Potential zum neuen Lieblingssnack!

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Biltong zur kulinarischen Weltreise

Die kulinarische Weltreise geht weiter und macht diesmal Station in Südafrika.

 

Hm, was könnte ich da wohl rezepttechnisch beitragen? Kurz war ich versucht, eine Melktert zu backen, aber ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste zeigte, dass die schon dabei ist.

Mehr fiel mir aber auf Anhieb nicht ein, ausser natürlich Braai, aber für so eine richtige große Grillsession fehlt uns momentan die Feuerstelle.

 

Also gut, dann halt etwas, was es hier schon in Variationen auf dem Blog gibt: Ich mache Dörrfleisch! Und zwar sehr zur Freude des Gatten. Der liebt das nämlich. Heute also mal nicht Jerky, das Ihr im Übrigen hier und hier schon finden könnt, sondern die südafrikanische Variante Biltong.

 

So, was ist nun der grundlegende Unterschied zwischen Biltong und Jerky? Jerky wird für gewöhnlich etwas dünner geschnitten und mit mehr Zucker und auch Zusatzstoffen versetzt. Zumindest, wenn man von der US-amerikanischen, heute sehr kommerzialisierten Variante ausgeht. In Südafrika werden neben dem hier genutzten Rind noch eine Menge einheimischer Fleischarten, wie Strauß, Kudu, Springbock, Eland oder Gemsbock genutzt. Alles in allem ist die Südafrikanische Variante wohl die naturbelassenere und deutlich gewürzlastigere. Vor allem Koriander ist eine tragende Aromakomponente.

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Frittierhype allenthalben und ein nettes Gewinnspiel

enthält Werbung durch Markennennung Dass ich seit Jahr und Tag auf Küchentechnik stehe und damals vor Freude fast hyperventiliert hätte, als die erste Heißluftfritteuse bei uns einzog, brauche ich ja wohl nicht nochmal extra zu erwähnen, oder?

 

Dass gerade das Frittieren in allen Variationen momentan der Hype zu sein scheint, haben mir meine letzten Zugriffszahlen gezeigt.

Auf meinem Pinterest-Account  liegt der eigentlich ganz harmlose Artikel über die Kichererbsen aus der Heißluftfritte mit ganz weitem Abstand vorne. Mit internationalen Zugriffen. Ich wundere mich selbst ein wenig. Bei der Gelegenheit, sagt, kennt Ihr meine Pinterestsammmlung überhaupt schon?

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Kartoffel-Lauch-Gratin aus dem Airfryer

Gartin mit Lauch

Was, jetzt macht sie schon wieder Gratin?

 

Logisch!

 

Das Zeug schmeckt aber auch zu gut und kommt mir heute als schnelles Feierabendgericht gerade gelegen.

 

Ausserdem läßt es sich herrlich vorbereiten, verschwindet ruck zuck in der Heißluftfritteuse und ist mit ein paar kleinen Änderungen immer wieder anders.

 

Heute gibt es die flotte, wenig künstlerische, aber genauso leckere Variante mit Speck und Lauch. Weil... ok, der Lauch mußte weg. Und zwar dringend!

 

Für die Puristen habe ich hier die klassische Version.

 

Im Airfryer ist die Schüssel für zwei Hungrige nach ca. 15 Minuten gar, im Backofen bei Umluft dauert`s etwa 15 Minuten länger.

 

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Superknuspriges Buttermilk Chicken aus dem Airfryer

Knuspriges Hähnchen in Backteig aus der Heißluftfritteuse

Es gibt verschiedene Gründe für Huhn in zimtkringels Küche:

  1. Huhn schmeckt gut. Punkt.
  2. Der Gatte will ab und an etwas "Gscheids" zu Essen haben.
  3. Zorra vom Kochtopf begeht mit dem 150ten Blogevent "Huhn oder Ei" ihr 15tes Blogjahr und wünscht sich Rezepte mit Huhn und/oder Ei.
  4. Ach ja, Huhn schmeckt unglaublich gut. Hatte ich das schon erwähnt?

Huhn oder Ei? Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Ausserdem hänge ich mental noch immer bei der Tatsache fest, dass es sich um das 150te (!!!) Event und das 15te (!!!) Blogjahr handelt. Blogtechnisch könnte man fast behaupten, Zorra war schon lange vor Huhn und Ei präsent.


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Ossobuco aus dem Slowcooker

Schmorgericht vom Feinsten: Ossobuco aus dem Slowcooker

Hui, ist das heute draussen wieder kalt und nass! Glücklicherweise bin ich drinnen! Und zwar drinnen in der Küche und gerade dabei, etwas fürs Gemüt zu tun. Falls es irgendwer nämlich noch nicht wissen sollte, Schmorgerichte sind bei dem Wetter gut für die Seele. Also, behaupte ich jetzt einfach mal.

 

Heute hole ich mal wieder eines meiner Lieblingsmaschinchen vom Schrank: Der 3,5l-Slowcooker kommt zum Einsatz!

Selbstverständlich geht Ossobuco traditionell auch im herkömmlichen Schmortopf, aber hey, der Slowcooker ist dafür einfach ideal.

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Toastmuffins zum Feiertagsfrühstück

Ei, Schinken, Toast und Käse aus dem Töpfchen. Quasi ein Frühstücksmuffin!

Liebling, komm frühstücken!

 

Naja, wir sind ja nicht in einer amerikanischen Soap. Ganz so lieblich wird bei uns meist nicht zum Frühstück gebeten. Tatsächlich fällt das Frühstück bei uns unter der Woche bis auf die obligatorische Tasse Kaffee eh meist flach und die wird noch eher einsilbig, wenn nicht gar mit einem Gähnen serviert.

 

Am Wochenende sieht das meist anders aus. Sofern der Gatte nicht bei der Arbeit ist.

Und am Feiertag erst recht!

 

Manchmal mache ich da einen riesen Frühstücksaufriß, heute eher nicht...

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Gebratene Nudeln und Hühnerspieße - heute lasse ich meinen Kochgerätespleen raus zum Spielen!

Hühnerspießchen auf wokgerührten Mie-Nudeln mit Gemüse

Ja, ich habe viele Kochgeräte. Manche machen Brumm, manche machen Töff und einige kommen völlig ohne Kabel und Motor aus. Erstaunlich, aber wahr!

 

Ab und zu lasse ich meinem kleinen Spleen freien Lauf. Diesmal mit Wok, Wasserkocher und Airfryer.

 

Uns war es nach asiatischem do-it-yourself und so gab es gestern zum Abendessen einen recht schnellen Mie-Nudel-Wok mit Gemüse und Hühnerspießchen. Nennen wir die mal Yakitori.

 

Keine Angst, das funktioniert alles natürlich ganz genauso ohne übertriebene Technik, einfach nur mit Herd und Pfanne. Aber wie gesagt:  Ich liebe meinen Koch-Fuhrpark, auch wenn ich wahrscheinlich demnächst anbauen muß, um alles unterzubringen.

 

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Schnelles Zwetschgen-Crumbledessert für zwei

schnell, süß, fruchtig, was will man mehr?

Noch ist Sommer, aber die ersten Zwetschgen sind schon reif und ich mag die Dinger einfach zu gerne!

 

Vor lauter Küchenexperimenten, bzw. den Auswirkungen davon, kam ich in der letzten Zeit kaum dazu, anständig zu Kochen.

 

Heute sollte es auch wieder schnell gehen und das hat auch richtig gut geklappt: In unter 20 Minuten stand dieses süße Zwetschgencrumle mit Joghurt auf dem Tisch!

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Beef Jerky Part III

Beef Jerky - so gut!

Ich tendierte dazu, manche Dinge wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Nicht zuletzt auf Nachfrage eines bestimmten Mannes. Eigentlich bin ich der Meinung, ich würde dabei immer das selbe Rezept nutzen.

Naaaaa! Mööööp! Falsche Annahme, wie ich langsam aber sicher merke, seit ich meine Rezepte hier schriftlich festhalte. Und ich schwöre, das war mir vorher gar nicht bewußt.

 

So kommt hier bereits die dritte (!!!) Version Beef Jerky. Die anderen beiden findet Ihr übrigens hier im Backofen zubereitet und hier mit dem Dörrautomaten.

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Schnelle Köfte und wie das so ist mit kulinarischen Berührungsängsten

Normalerweise koche ich ja leise (manchmal auch laut fluchend, aber das ist eine andere Geschichte) vor mich hin, mache mir dann Gedanken über Deko und maximal noch übers Licht, schieße ein paar Fotos und schreibe über meine Küchenabenteuer.

 

Abgesehen von Esstischbegegnungen mit meinen familieneigenen Testessern, ist das Foodbloggen eher kein Kontaktsport. Klar, man tauscht sich mit anderen Bloggern und natürlich Lesern aus, aber das passiert doch meist eher virtuell.

 

Vergangenes Wochenende hatte ich nun aber ausnahmsweise einmal Gelegenheit, mit meinen Rezepten beim Jubiläum des Hofmarkts unseres Vertrauens stehen zu dürfen, und mit einer Menge Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Das war lustig, denn ob jung oder alt, dick oder dünn, zum Thema Essen hat doch jeder eine Meinung. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich sehr gerne dazu austauschen. Und viele sind Experten. Eigentlich alle.

 

Mein Glück, denn wer würde mein Geschreibsel sonst lesen?

 

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Kichererbsen-Knabberei

Knabbert Ihr auch so gerne? Ich schon!

 

Klar, jetzt sagt mein Gewissen ganz leise: Karottensticks, Sellerie und Radieschen kann man ganz toll knabbern und gesund sind sie auch.

Meine Geschmacksknospen dagegen flüstern vernehmlich: Chiiiiips! Fliiiiiips! Kroeeeepoeeeek! Erdnüsscheeeeen! Iss uns, wir sind ganz klein und so lecker und was so klein ist, hat sicher kaum Kalorien...

 

Nun denn...

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Spareribs aus dem Airfryer

Gegrillte Rippchen aus der Heißluftfritteuse

Verbuchen wir das jetzt unter Küchenexperimente, neue Technikspielereien oder schieben wir es einfach auf den unglaublichen Appetit der Familie zimtkringel auf alles, was knusprig und saftig ist?

 

Tatsache ist ja, dass ich vor einiger Zeit schon Spareribs im Slowcooker gebrutzelt habe, die schon sehr gut und vor allem zart und extrem saftig waren. Aaaaaber, großes Aber, ich habe so unheimlichen Spaß an meinen vielen bunten, glitzernden, brummenden Maschinchen. Und die Spareribs flüsterten mir leise "Brutzel uns im Fön!" ins Ohr. Da konnte ich wohl kaum nein sagen, das versteht Ihr sicher, oder?

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Teriyakibällchen aus dem Airfryer

Es ist Samstag und mir ist es mal wieder nach einem schnellen, würzigen Essen.

Ausserdem wollte ich ewig schon mein Glück mit selbstgemachter Würzsauce probieren und habe mich an eine eigene Version einer Teriyaki-Sauce gewagt.

 

Sonst noch jemand, der es mag, wenn Fleisch eine leicht süßlich-rauchige Note hat?

Ich liebe ja Barbecuesauce und einen deutlichen Schlag Honig habe ich in die Sauce geschmuggelt. Na, Ihr werdet ja sehen...

 

Ausserdem darf mein  Schätzchen, der Airfryer heute wieder brummen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Küchenmaschinen toll finde?

Ok, habe ich. Ab und zu. Ok oft. Ich weiß.

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Scotch Eggs aus dem Airfryer

Enthält Werbung Wir. Haben. Urlaub. Urlaub. Uuuuurlaub! Man sollte meinen, ich mache es mir gemütlich und liege mit einem Buch im Garten, aber irgendwie klappt das bei mir nicht. Der Haushalt will erledigt sein und irgendwie drängen sich mir laufend irgendwelche Rezepte auf, die gekocht, gebacken oder sonst irgendwie gebastelt sein wollen.

So auch diese Eiervariante: Scotch Eggs.

Ausserdem haben uns liebe Freunde eine tolle Barbecue-Sauce verehrt, die unbedingt ausprobiert sein wollte. Klar, dass die gleich mit rein mußte!

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Krustenbraten - Be my valentine!

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schnelle Paprika-Antipasti aus dem Airfryer als Samstagabendsnack

Es wird mal wieder Zeit für meine kleine, ganz eigene Rubrik A Weckle.

Zum einen, weil ich die Dinger einfach gerne esse, zum andern, weil ich mal wieder viel zu viel eingekauft habe. 

Also gemüsemäsig. Das passiert mir immer wieder.

Irgendwie sind mir die roten Paprika wie von selbst in den Einkaufskorb gehüpft.

Ausserdem ist heute Samstag und es muß was Schnelles, Unkompliziertes auf den Tisch!

 

Zeit, die Heißluftfritteuse anzuwerfen. Wir brutzeln schnelle Antipasti!

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Blumenkohl-Hühnercurry aus dem Slowcooker

Dumdidumdidum, Sonntagfrüh um halb sieben....ich bin ein Frühaufsteher.

Morgens hab ich die meisten Ideen und Lust, tausend Dinge zu erledigen.

 

Gut, das läßt im Laufe des Tages nach, aber jetzt bin ich erstmal wach und koche. Nur blöd, dass der Rest der Familie sich wegen a) Nachtarbeit oder b) extrem wichtigen Katzengeschäften gerade erst hingelegt hat.

Mittagessen gibt es heute also voraussichtlich irgendwann am sehr späten Nachmittag.

 

Geistesblitz! Ein Fall für den Slowcooker!

 

Das ist die Möglichkeit, eines meiner liebsten Küchenspielzeuge mal wieder in Einsatz zu bringen.

Mal sehen, was der Kühlschrank so her gibt....

Es wird .... Trommelwirbel! .... eine Variante Chicken Tikka Masala mit Blumenkohl!

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Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker

Huhn süß-sauer aus dem Slowcooker.

Ich habe frei, also keine Zeit. Is klar, oder?

 

Wenn ich frei habe, möchte ich immer viel erledigen, aber am Abend trotzdem etwas Gutes auf dem Teller haben.

Wie gut, dass mir meine wundervolle Küchentechnik dabei ein wenig unter die Arme greift.

Meine Güte, langsam höre ich mich fast an, als würde ich für das Zeug Provision bekommen. Irgendwann sollte ich das mal jemandem vorschlagen. Oh, by the way: Bekomme ich nicht! Also Provision meine ich. Was aber meine Begeisterung nicht mindert. Zartes Huhn aus dem Slowcooker ist einfach der Hit.

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Rinderragout mit leichtem Adventstouch

Da ist sie wieder, die Adventszeit!

Nicht nur, dass wir armen Buchhändlerlein jetzt wieder viele lange anstrengende Stunden im Laden stehen, die Wochenenden sind natürlich auch verplant: Weihnachtsmärkte und Freunde wollen besucht sein, Plätzchen und Stollen gebacken und in großem Stil wieder vertilgt werden, lange Spaziergänge im Schnee wären schön und irgendwer sollte noch Geschenke, Weihnachtsbaum und was nicht noch alles besorgen. Soweit zum Wunschbild. Was davon klappt, ist eher die Frage. 

Tatsächlich mag ich diese Zeit sehr gerne, auch wenn sie verflixt vollgepackt ist.

Mit ein wenig Organisation, Slowcooker & Co. kommt sogar noch ab und zu etwas Warmes auf den Tisch. Unter der Woche wird wohl der Airfryer noch häufiger ins Spiel kommen, als bisher eh schon. Was wäre ich nur ohne meine geliebten Maschinchen? Heute liefert der Slowcooker zum Beispiel Rinderragout, das nach dem Besuch auf der Adventsausstellung auf den Tisch kommen soll:

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Filet mit Kampotpfeffer - aus dem Airfryer

feines Filet aus dem Philips Airfryer XXL

Oh weh, es ist wieder passiert: Ein neues Gerät ist in unsere Küche eingezogen!

Nein, im Ernst, ich freu mich so! Dank der wundervollen Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten und ihrem Suppenwettbewerb, bei dem ich das Glück hatte, zu gewinnen, wohnt seit wenigen Tagen ein wundervoller, glänzender, toller Airfryer XXL, sprich eine ziemlich große Heißluftfritteuse bei uns.

Und schlagartig ist die ganze Familie Fan! Sogar der Mann, der normalerweise eine steile Stirnfalte bekommt, wenn ich wieder ein Gerät anschleppe.

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Süßkartoffeln nach Ottolenghi

*Dieser Artikel enthält eine Buchempfehlung und wird deshalb als Werbung gekennzeichnet*

November....graues Wetter, nass und kalt. Der Winter steht schon fast vor der Tür.

 

Alle Jahre wieder heißt das für Thomas und mich zum einen, wir haben noch einmal eine Woche Urlaub, quasi, um Anlauf zu nehmen und dann locker in die stressige Adventszeit zu starten, die in unseren Berufen recht viel Arbeit, lange Tage und Anstrengung mit sich bringt.

Zudem wird es nun auch Zeit, den Garten winterfest zu machen und unsere Teichbewohner, die Schildkröten, in ihr Winterquartier zu bringen.

Nun, ich war heute, am ersten Urlaubstag, jedenfalls schon fleissig: Die Schildkröten sitzen in ihren Winterbecken, die Pflanzen sind im Winterraum. Ich habe mich ordentlich dreckig gemacht, bin nass geworden und trotzdem heftig ins Schwitzen gekommen.

Das schreit förmlich nach ein wenig Comfortfood. Bei mir sind das heute orientalisch angehauchte Süßkartoffeln nach einem Rezept des wunderbaren Yotam Ottolenghi.

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Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

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Zarte Spareribs aus dem Slowcooker

Ok, der Sommer ist wohl fürs Erste vorbei. Dieses Jahr kam unser Grill nicht einmal zum Einsatz. Jedes Mal, wenn ich ihn im Abstellraum sehe, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Das heißt aber nicht, dass wir deshalb auf leckere BBQ-Spareribs verzichten würden! Wozu hab ich mein Lieblingsgerät, den Slowcooker?

 

Heute gibt´s nun also eine kleine Schweinerei, langsam gegart!

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Dörrbohnen

Winter is coming!

Ok, ein running gag für Game of Thrones-Freunde, aber es stimmt ja auch: Noch ist Sommer, die Märkte sind voller tollem, frischem Gemüse, aber der Winter wird auch in diesem Jahr wieder kommen.

Und dann freuen wir uns - besonders mein Mann - über diese kleinen, nach Algen aussehenden, verschrumpelten Dörrdinger: Buschbohnen!

Dieses Jahr das erste Mal überhaupt selbst gedörrt.

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Hongshaorou - glasierter Schweinebauch aus dem Slowcooker

Ich liebe diesen ewig geschmurgelten süß-salzigen Schweinebauch!

 

Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die an einen Restaurantbesuch in Soho mit meiner lieben Freundin Carina , als uns die Küchenmannschaft leise kichernd besichtigen kam. Und das nur, weil wir bereits zum wiederholten Mal die eigentlich eh schon für mehrere Personen gedachten Gerichte nachbestellten. Spätestens, als wir versuchten, die glasierten Rippchen mit Stäbchen zu essen, waren wir wohl die Sensation des Hauses....

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Rhabarbersirup für Faule aus dem Slowcooker

Jaaaa, schon gut! Ich habe es wieder getan! Die Augen waren beim Einkaufen mal wieder deutlich

größer, als der Verstand.

 

Fakt ist, der Frühling hat sich mal kurz blicken lassen und auf dem Markt lag an jedem Stand bündelweise Rhabarber. Ich mag Rhabarber. Alle Blogger bloggen über Rhabarber. Und das sieht bei allen so schön aus. Ich will auch!

Nur: Weder mein Liebster noch meine Mutter wollen Rhabarber essen, denn die böse Oxalsäure verträgt einfach nicht jeder.

Fakt zwei: Ich habe hier gut zwei Kilo Rhabarber liegen, die mich vorwurfsvoll angucken.

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Ratatouille aus dem Slow Cooker

Sonntag, die Sonne scheint endlich mal wieder, das schreit doch geradezu nach einem kleinen Ausflug!

 

Das ist die Gelegenheit, meinen Slow Cooker mal wieder vom Schrank zu holen. Der darf arbeiten, während wir ein wenig unterwegs sind, und wenn wir dann heim kommen, ist das Essen fertig:

Ratatouille, oder zumindest etwas in der Art soll es werden. Nicht wirklich originale Ratatouille, denn weil wir Fleischfresser sind, kommt noch Cabanossi hinein, und weil hier Champignons rum liegen, die weg müssen, nutze ich die auch noch gleich als weitere Einlage.

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Bunte Gemüsechips

Mein derzeit liebstes Küchengerät -und ich weiß, dass ich mich wiederhole- ist mein Dörrgerät.

Mir fallen ständig neue Sachen ein, die ich gerne mal trocknen würde. Gut, mein Stapel Foodie-Zeitschriften ist nicht ganz unschuldig daran. Anscheinend kommt momentan kaum eine Ausgabe davon ohne Rezepte mit gedörrtem Zeug aus.

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Chicken Tikka Masala aus dem Slowcooker

Der Wind weht kalt ums Eck und mir steht ein langer Arbeitstag bevor. Was bedeutet das? Richtig: Zeit, mal wieder den Slowcooker vom Schrank zu kramen!

Es gibt nichts Schöneres -na gut, fast nichts- als nach einem langen Tag durch das Mistwetter heim zu fahren, und zu wissen, dass daheim ein leckeres, würziges  Curry wartet.

Fast hätte ich ja indisches Gericht geschrieben, nur stimmt das nicht ganz. Chicken Tikka Masala ist nämlich eigentlich ein britisches Gericht. Mir egal, wir mögen es auf jeden Fall!

 

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Eingelegte getrocknete Tomaten zimtkringel-Art

Seit der Dörrautomat im Haus ist, muß das arme Ding fast pausenlos arbeiten. Ich bin einfach so neugierig auszuprobieren, was alles geht. Langsam habe ich aber ein kleines Problem: Auf der eh schon recht vollen Arbeitsplatte stehen nun zig kleine Schüsselchen und Schälchen mit diversem Trockenobst, mit Jerky und mit Gemüse. Entweder sterbe ich demnächst an Völlegefühl, oder an Dehydration.

Logischerweise kann man nicht alles weg knuspern, sondern sollte auch einiges weiter verarbeiten. Eigentlich habe ich eine Ciabattavariante mit eingelegten getrockneten Tomaten im Auge. Und sobald das Rezept steht, wird es auch verbloggt, versprochen! ...aber vor die Ciabatta hat der Küchengott der Trockner und Dörrgeräte das Tomaten-Einlegen gestellt. Und nun stellt sich mal wieder die Frage, welches der gefühlt tausend Rezepte wohl das richtige ist. Die Antwort fällt wie immer zimtkringelig aus: Das selbst gemachte! Und davor steht wiederum eine Menge trial & error. Hier kommen nun also eingelegte Tomaten zimtkringel-Art, die bisher beste Variante:

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Warum ich Suppenpulver selbst herstelle?

Wer ab und zu bei mir liest, wird nicht wirklich erstaunt sein, dass ich mal wieder völlig der Küchengerätemanie verfallen bin...

Mein Name ist Simone, und ich bin dörr-abhängig!

Chor: Hallo Simone!

Im Ernst: Seit Weihnachten ein riesiges Paket mit einem Dörrautomaten für mich unterm (übrigens sehr hübschen, weil von mir ganz allein geschmückten) Weihnachtsbaum lag, bin ich völlig aufs Dörren und Trocknen fixiert.

Nun weiß mein Schweizer natürlich auch, womit man mich so richtig glücklich machen kann, und ja, Küchengeräte stehen ziemlich weit oben auf der Liste! Und das Ding läuft und läuft seither permanent, und hat schon so tolle Sachen, wie Apfelringe, Jerky, getrocknete Tomaten, Birnen, Kiwi und Heidelbeeren ausgespuckt. Manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger. Laßt Euch gesagt sein, Bananen sind der Hit, Heidelbeeren sind kleine, blaue, blitzsaure Schrumpeldinger.

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Jetzt beginnen dürre Zeiten... Juhuuu! Jerky für alle!

Ich liebe Geschenke, ich liebe Küchengeräte! Und weil mein Schweizer das weiß, hat er dem Christkind einen Tipp gegeben:

Juhuuu, ich habe eine Dörrautomaten!

Und der durfte auch schon zwei Nachtschichten einlegen, da die Bescherung bereits am 23. stattfand. So konnte ich am 24. früh am Morgen noch ein wenig Dörrmaterial einkaufen gehen. "Ein wenig" umschreibt es eher vage....

Ich habe so einen Spaß!

Und die Resultate können sich sehen lassen, finde ich!

 

 

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Amarenakirschen aus dem Slowcooker

Ich bin ein kleines (naja, quadratisch, praktisch, gutes) Gewohnheitstier, starre im Sommer immer zehn Minuten in die Eiskarte des Lieblingseisdealers und bestelle dann einen großen Amerenabecher. Immer.

 

Von mir aus dürften sie das Eis weg lassen, mir würden die Amarenakirschen und ordentlich Sahne locker zu meinem Glück ausreichen.

 

Schaut jetzt nicht spektakulär aus, isses aber!

 

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Ragù alla Bolognese - langsam gekocht

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Parmigiana di melanzane

Witzig: Wir gehen Einkaufen, ich sehe etwas Tolles, wie heute diese gestreifte Aubergine, muss es unbedingt kaufen, und daheim überlege ich dann erst, was daraus wohl werden könnte. Glücklicherweise besitze ich berufsbedingt geschätzt acht laufende Regalmeter Kochbücher, und natürlich das allwissende Internet mit den Blogs und Sammlungen vieler engagierter Köche und Köchinnen. Das eine ergänzt das andere, laßt Euch nicht erzählen, irgendwas davon sei überflüssig!

Informationen kann man nie genug haben. (Genauso wie Bücher allgemein, Schokolade, oder Küchengeräte!)

Aber zurück zum Kochen: Wenn ich mich also endlich für ein Rezept entschieden habe, kommt im Idealfall  dann noch mindestens eines meiner Küchengeräte zum Einsatz, und der Tag ist mein Freund!

 

Hier und heute also Parmigiana di melanzane aus dem kleinen 1,5l-Slowcooker. Das Originalrezept stammt aus

G. Frankemölles Crocky-Blog und ist dort als Rezeptvideo zu sehen. Danke Gabi, du hast uns schon manches tolle Essen beschert!

 

Arbeitsaufwand gefühlt 5 Minuten, Kochzeit etwa 5 Stunden, Genuß, wie man´s nimmt. Ich: Suuuper! Gatte: Wo ist das Fleisch?

 

Zutaten:

1 Aubergine

Olivenöl

Knoblauch

200g passierte Tomaten (hatte ich nicht da, deshalb eine Dose geschälte Tomaten und 1 EL Tomatenmark)

1 - 2 Kugeln Mozzarella

je eine Prise Salz, Pfeffer und  Zucker

1/2 EL Oregano

ca. 2 EL geriebenen Parmesan

 

Den Einsatz des Slowcookers dünn mit Olivenöl ausreiben. Dann die gewaschene und vom Strunk befreite Aubergine in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit Pfeffer, Salz und gequetschtem Knoblauch einreiben,

In den Einsatz des Slowcookers schichten. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen.

Aus den passierten Tomaten, falls nötig dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Oregano, Zucker und, wenn man mag, noch einer Knoblauchzehe, eine kalte Tomatensauce anrühren, und diese über dem Mozzarella verteilen.

Da ich relativ viele Auberginenscheiben hatte, habe ich insgesamt drei Lagen mit Aubergine/Mozzarella/Sauce im Wechsel geschichtet, was aber trotzdem sehr gut funktionierte.

Als letzte Lage den Parmesan gleichmäßig darüber streuen.

Dann den kleinen Crocky 5 Stunden auf high arbeiten lassen, und so lange entspannt den Samstagnachmittag genießen!

Oder, wie in meinem Fall, eine Fougasse mit Kräutern der Provence dazu backen!

 

 

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Falafel aus dem Slowcooker

Hm, zur Zeit stehe ich auf orientalische Gerichte! Es geht doch nichts über würzige Snacks mit frischen, salzigen, scharfen und knackigen Komponenten. Wenn es dann noch easy geht, um so besser!

 

Seltsam, aber wahr, Falafel aus dem Slowcooker funktioniert und sie werden tatsächlich auch gut und braun.

Dazu gibts selbst gebackenes, weiches Naanbrot, das mir hier etwas dunkel geraten ist, Kräuterjoghurt mit MInze und Olivenkraut aus dem Garten, und Karottensalat.

 

Zutaten für die Falafel:

 

1 Dose Kichererbsen, abgespült und abgetropft

1/2 Zwiebel, fein gewürfelt

4 Zehen sautierten,  oder 2 Zehen frischen, gequetschten Knoblauch

2 EL gehackte Petersilie

1 Ei

1 TL Salz

Pfeffer nach Geschmack

2 TL gemahlenen Kreuzkümmel

1 TL gemahlenen Koriander

Cayennepfeffer nach Geschmack

Saft von 1 Limette

1 Tasse Semmelbrösel

Öl

 

Zubereitung:

 

Die abgespülten, gut abgetropften Kichererbsen mit einer Gabel zerdrücken. Nicht zu fein, aber es sollten keine gröberen Stücke übrig bleiben.  Falafel brauchen Biss und sollten nicht matschig sein. Deshalb nutze ich, obwohl bekennender Küchenmaschinenfan, hier Muskelkraft, statt einem Mixer.

Zwiebel, Knoblauch und die restlichen Zutaten bis zum Limettensaft unterkneten, und abschmecken. Dann so viel Semmelbrösel zugeben, dass eine formbare, nicht zu weiche Masse entsteht. Daraus ca. golfballgroße Bällchen formen und diese leicht platt drücken.

Den Boden des Slowcookers (ich habe den 3,5l-Topf benutzt) mit ca. 2 EL Öl füllen, die Bällchen in den Einsatz legen und einmal wenden, dass sie leicht mit Öl benetzt sind. Mit dieser Menge sollte der Boden des Cookers gerade mit Bällchen gefüllt sein,  es macht aber auch nichts aus, wenn sie sich berühren, oder einige in einer zweiten Lage liegen. Sollte das Öl nicht reichen, die restlichen Falafel einfach in einem kleinen, mit Öl gefüllten Teller kurz wenden.

Deckel drauf, und für ca. 2 Stunden auf high garen. Dann den Deckel kurz lüften, wieder aufsetzen, aber diesmal mit einem Holzlöffel einen Spalt offen halten, damit das Kondenzwasser abziehen kann, und die Falafel bräunen . Noch einmal für zwei Stunden auf high stellen.

Wenn man mag, kann man alle Falafel in der letzten Stunde einmal wenden, sie werde seltsamerweise aber auch braun, wenn man sie einfach liegen läßt. Fertig und lecker sind die Falafel, wenn sie rundum schön hellbraun sind.

 

Dip dazu, und genießen!

 

 

 

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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Miraculöse Tomatensauce aus dem Crocky nicht ganz original, aber sie kommt nahe ran

Ok, Tomatensauce kann nun wirklich jeder. Zur Not Deckel auf, heiß Wasser drauf! Und, ich geb es zu, ich mag die bekannte miraculöse Gewürzmischung aus der gelb-roten Packung. Wahrscheinlich, weil die  nach Kindheit schmeckt.

Aber, das sollte ja wohl auch frisch gehen!

Nun sind die beiden Hauptaromalieferanten beim berühmten Vorbild Sellerie und Oregano. Also: Versuchsreihe rote Nudelsauce läuft!

Und hier nun mein Resultat. Nicht ganz, wie das Original, sondern deutlich fruchtiger. Natürlich funktioniert das genauso in einem schnöden Topf, aber ich wollte 1. den 1,5 l-Slowi mal wieder einsetzen, und glaube 2. noch immer daran, dass langsames, langes Garen das Aroma verstärkt. Ausserdem liebe ich es, alle Zutaten kurz klar zu machen, und dann den Deckel drauf zu legen, um alles für drei Stunden zu vergessen. Am besten morgens in den Topf, dann nen Timer stellen, und abends empfängt uns das Essen, wenn wir heim kommen!

Und ja, man kann den Slowcooker allein lassen. Dafür ist er ja gemacht....und ja, ich war auch erst skeptisch, aber es funktioniert!

 

Zutaten für den kleinen 1,5l-Slowcooker:

 

ca. 100g Knollensellerie, sehr fein geschnitten

1 kleine Zwiebel, sehr fein geschnitten

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1 Handvoll Kirschtomaten, geviertelt

1 EL Öl

1 gehäufter TL Zucker

1 Prise Salz

2 gehäufte TL getrockneter Oregano

3 TL Instant Gemüsebrühe

1 (400g) Dose geschälte Tomaten

1 (680ml) Flasche Tomatensugo

 

Easy peasy Zubereitung: Gemüse sehr fein schneiden und im Öl ein paar Minuten anbraten. Zum Schluß die Dosentomaten dazu geben und zwei Minuten mitköcheln. Dann alles in den Einsatz des kleinen Slowcookers füllen, Sugo und Gewürze dazu geben und mischen. 3 Stunden auf high köcheln, nochmal abschmecken, und das sollte es dann schon sein! Einfacher geht es fast nicht!

 

 

 

 

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Schoko-Knabbermix aus dem Slowcooker

Ok, das muss man nun wirklich nicht im Slowcooker machen, aber wenn man schon einen hat, warum nicht? 

 

Wie es der Zufall will, hab ich einen...ok, zwei....bisher.

Jaaa, ich habe ne Menge seltsamer Kochgeräte. So what? Ansonsten bin ich völlig normal. Fast völlig. Oder zumindest oft. Nicht. Egal. 

Dafür koche ich ja auch nur völlig normale Sachen. Wie hier:

Salziges Knabbermix mit Schokoüberzug. Völlig normal. Optisch nicht der Brüller, aber so gut! Ok, von Kochen kann man nicht unbedingt sprechen, aber hey, dies ist mein Blog, ich koche, was ich will! 

 

Aus dem 3,5l Slowcooker bekommt man natürlich eine ganze Menge, ich nenne es mal wohlwollend Häufchen.  Egal. Schokolade UND salziges Knabberzeug auf einmal! Was will man mehr?

 

Die Zutaten können natürlich ganz nach Geschmack variieren. ich hatte folgendes drin:

 

150g Black Pepper Erdnüsse

150g gesalzene Cashewnüsse

250g Sultaninen

3 Handvoll Salzbrezeln

1 Packung Knabbermix mit Fischli, Kräckern, Salzstangen, usw...

6 Tafeln à 100g Vollmilchschokolade

2 Tafeln à 100g Zartbitterschokolade

 

Das Rezept ist nun wirklich kein Hexenwerk: Nüsse und Knabberzeug in den Slowi, die Schokolade drüber verteilen und den Deckel auflegen. Nun wird alles 2 Stunden auf low erwärmt und anschließend durchgemischt.

Vorteil: Die Schokolade brennt nicht an, und man kann nebenher wunderbar andere Couchpotato-Tätigkeiten erledigen, wie zum Beispiel ein nach der Anstrengung dringend nötiges Schläfchen.

Wenn alles gemischt ist, kleine Häufchen (ok. blöde Assoziation, aber wie soll ich es sonst nennen?) auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, und alles einige Stunden trocknen lassen.

 

Es schmeckt echt besser, als es aussieht! Deutlich!

 

 

 

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Knabbernüsse im Senfmantel aus dem Slowcooker

Das fällt nun wirklich in die Rubrik Experimente:

Seit meinem ersten Englandbesuch liebe ich Salt&Vinegar-Chips, und eigentlich wollte ich mit Essig und Nüssen experimentieren, wie sie in Alabama wohl gerne gegessen werden. Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich dann allerdings auf einen Hinweis gestoßen, dass man in Kanada gerne in Bars Biernüsse mit Senfgeschmack anbietet, um den Getränkekonsum anzukurbeln. Logischerweise musste ich das sofort ausprobieren.  Nicht das Bier, die Nüsse!

 

Sie sehen wenig spektakulär aus, aber sie schmecken echt nach Senf! Ziemlich...interessant. 

Ausserdem kam so mal wieder mein kleiner 1,5l-Slowcooker zum Zuge.

 

Hier das Rezept: 

500g gesalzene Erdnüsse

150g gesalzene Casehwnüsse

1 EL Öl

1 EL grober Senf (ich habe süßen Weißwurstsenf benutzt)

2 EL brauner Zucker

2 EL Senfpulver

1 EL gemahlender Koriander

1 TL Salz

1 TL Chilipulver

1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Den 1,5l Slowcooker 15 Minuten auf high vorheizen. Dann kommen die Nüsse hinein, Öl und Senf glatt rühren und über die Nüsse geben. Nun vorsichtig mit einem Gummispatel, oder am besten mit den Händen so lange mischen, bis alle Nüsse leicht überzogen sind. Die Gewürze in einer Schüssel gut mischen und über die Nüsse streuen.  Uuuund: Wieder mischen!

Nun kommt der Deckel drauf und der Slowcooker wird auf low gestellt.  Zwei Stunden leicht rösten und dabei etwa alle zwanzig gut durchmischen. Zum Schluß werden noch 30 Minuten auf high mit geöffnetem Deckel angehängt, wobei noch ein bis zweimal alle 10 bis 15 Minuten gerührt wreden sollte. Auf einem Backblech auskühlen lassen, und schon mal das Bier kalt stellen!          

 

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Schweinehaxe aus dem Slowcooker

Ja, es geht wirklich! Entgegen der Aussage eines nicht näher bezeichneten Mannes aus meinem unmittelbaren Umfeld, kann man tatsächlich Fleisch im Slowcooker herstellen, das man nicht (Zitat) "saufen" kann.

Mit anderen Worten: Es geht tatsächlich aus knusprig! Siehe Bild!

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie im Leben Schweinehaxe zubereitet, und bin eigentlich auch kein Freund großer Schweinefleischknubbel, aber das war -ohne mich selbst loben zu wollen- Spitzenklasse! Und das ganze ohne vorgegebenem Rezept.

Was bin ich eine Heldin!

 

Problem: Nun muss ich versuchen, die Zubereitung irgendwie zu dokumentieren, und falle in die Routine meiner Mutter:

Mengenangabe Pi mal Daumen!

 

Zutaten:

2 Schweinehaxen roh (hier etwa 1,5kg, mit Knochen natürlich)

2 Tassen Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch. Petersilienwurzel, Petersilie) klein geschnitten

eine Handvoll Kirschtomaten

2 EL Tomatenmark

1 große Zwiebel gewürfelt

1/2 Liter Fleischbrühe

1/4 Liter Rotwein

2 EL Öl

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

 

Die gewürfelte Zwiebel im Öl braun werden lassen. Ich habe einen Slowcooker mit Anbratfunktion, spare mir also das Spülen einer Pfanne. Beim traditionellen Keramikeinsatz röstet man das Gemüse eben in einer Pfanne an. Zur Zwiebel kommt das Tomatenmark und wird zwecks Röstaromen kurz mitgebrutzelt. Dann das Suppengemüse beigeben und auch das kurz anbraten. die Tomaten kommen oben drauf. Mittlerweile habe ich die Haxen gewaschen und von eventuell vorhandenen Borsten befreit. Nun werden sie rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprika eingerieben und auf das gebratene Gemüsebett in den Slowcooker gelegt.

Brühe und Rotwein zugießen, Deckel drauf und eine Stunde auf high, dann 7 Stunden auf low gar ziehen lassen.

 

Etwa eine halbe Stunde vor Garzeitende den Backofengrill vorheizen. Bei mir geht das auf Stufe 3, was wohl ca 250° C entspricht.

Nun die Haxen vorsichtig aus dem Slowcooker heben. Am besten mit zwei Kochlöffeln oder der Schaumkelle, denn das Fleisch ist bereits sehr zart. Auf ein Schneidebrett legen, und die Schwarte rundum in Rauten einschneiden. Die Haxen auf ein Backblech legen, unter den Grill schieben, und knusprig grillen. Dabei mehrmals drehen, damit die Schwarte überall knusprig wird. Vorsicht, das geht relativ schnell!

Nebenbei die Sauce mit dem Pürierstab mixen, und eventuell nachwürzen.

Viel Spaß und guten Appetit!

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Sautierter Knoblauch aus dem Slowcooker

Der kleine Slowi mit 1,5l Inhalt ist bestens für die Zubereitung von Gerichten für 2 Personen geeignet, aber eben auch, um lustige Küchenexperimente damit zu veranstalten.

Eins davon, und noch dazu ein gelungenes, sind sautierte Knoblauchzehen. Also langsam in ca. 80 Grad heißem Öl gar gezogene Zehchen.

Warum das, fragt man sich. Ganz einfach; Weil es geht! Und weil man nicht daneben stehen bleiben muss. Arbeitszeit ca.15 Minuten, den Rest erledigt der Slowcooker.

Die Zehen und auch das dazu gehörige Öl, werden herrlich knoblauchig mild und nicht zuletzt hat man so immer Knoblauch zum Kochen auf Vorrat, ohne dass die Finger jedes mal wieder stinken.

Angeblich soll man nach dem Genuss auch nicht ganz so penetrant müffeln, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. 

Jedenfalls werden die Zehen so weich, dass man sie locker aufs getoastete Baguette streichen, oder statt Kräuterbutter aufs Steak drücken kann. In etwas Balsamico und nach Belieben gewürzt, sind sie auch als kleine Tapas super, und letztlich ist das Öl eine tolle Zutat zu Spaghetti.

 

Wie machen? Ganz einfach: Man nehme (ha! das wollte ich schon immer mal schreiben!) mehrere Knollen Knoblauch und vereinzele die ungeschälten Zehen. Falls sich keiner findet, der einem das überaus lästige Schälen der kleinen Dinger abnimmt, bringt man einfach Wasser zum Kochen, wirft die Zehen hinein, schöpft sie nach ca. 20 Sekunden mit einem Schaumlöffel ab, und schreckt sie in einer bereitstehenden Schüssel mit kaltem Wasser ab. So behandelt lassen sie sich wie blanchierte Mandeln einfach aus der Schale flutschen. Zur Not muss man mit einem kleinen Messerchen die harte Stelle am Keim abschneiden, dann geht das ganz locker von der Hand (wollte ich auch schon immer mal schreiben!).

Ich hab die Zehen dann auf einem Küchentuch abgetrocknet, und in den Slowcooker geworfen. Dann wurden sie mit neutralem Öl (ich hatte Rapsöl) komplett bedeckt. Deckel drauf, zwei Stunden auf high (wenn man sie vorher nicht blanchiert hat, eventuell auch 2,5 Stunden),  dann ist der sautierte Knoblauch fertig zur weiteren Verwendung. 

Ich habe sie in mehrere kleine Gläser abgefüllt. Mit Öl bedeckt sollen sie so mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sein. ...meine allerdings nicht, weil sie schon am nächsten Tag gefuttert wurden und der letzte Rest uns heute Abend wunderbares Knoblauchhuhn beschert hat. 

 

 

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