kleine Donauwelle

die gute, altmodische Donauwelle, hier einmal in der kleinen Version

Mein Lieblingskuchen? 

Neben dem Apfelstrudel meiner Mama Erika ist das mit Abstand Donauwelle. So richtig schöne altmodische Donauwelle. 

Und Käsekuchen. Und Schwäbischer Träubleskuchen

Und Marmorkuchen, aber nur, wenn Thomas den backt.

Und Himbeerkuchen. 

Ok, wenn man das so liest, merkt man es nicht so sehr, aber Kuchen ist eigentlich nicht so arg meins und steht relativ selten auf unserem Speiseplan.

Nun haben aber die Leckeres für jeden Tag-Blogger für den Mai das Thema Lieblingskuchen gewählt und plötzlich stand ich vor der Frage, was denn eigentlich mein Lieblingskuchen sei.

Ok, siehe oben. Tja, und dann musste ich  erstmal in meinem eigenem Verzeichnis nachlesen, ob die Donauwelle bei mir nicht schon irgendwo aufgetaucht ist.

Zu meiner eigenen Überraschung gab es sie bislang nicht.

Dabei durfte sie früher praktisch bei keinem Geburtstag und keiner Konfirmation fehlen.

Also sollte es Donauwelle werden. Die ist normalerweise aber ein richtig großer Blechkuchen. Mit ein Grund, warum es die früher bei unseren riesigen Familienfesten praktisch immer gab. 

Da wir dieser Tage ja nur noch ein kleiner Kuchenesserkreis bei zimtkringel sind, bastle ich hier eine kleine Ausgabe davon. 

Hier findet Ihr die Kuchenkreationen der Mitbäckerinnen und Mitbäcker:

Gabi von “Langsam kocht besser” mit Apfelmus-Streuselkuchen (auch gluten- und laktosefrei) Caroline von Linal’s Backhimmel mit Salted Caramel Marmorkuchen Britta von Backmaedchen 1967 mit Zitronen-Schmand Schnitten Daniela von Kartoffelwerkstatt mit Kartoffel Schokokuchen wie noch nie: saftig, nussig & einfach genial Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Saftiger Schokoladenkuchen vom Blech Tina von Küchenmomente mit Rhabarber-Streuselkuchen vom Blech Sylvia von Brotwein mit Mohnkuchen mit Streuseln Barbara von Barbaras Spielwiese mit Zitronenschnitten (aus der ganzen Zitrone) Bianca von ELBCUISINE mit Das besondere Käsekuchen-Rezept: Streusel-Pralinen zum Verlieben

für den Boden 20x25cm in zwei Farben:

140g weiche Butter + etwas mehr für die Form

130g Zucker

3 Eier

240g Weizenmehl Type 405

2 TL Backpulver 

1 EL Backkakao

2 EL Milch

ausserdem:

300g Sauerkirschen aus dem Glas

1 Packung Schokoglasur, bei mir Haselnuss

für die Creme: 

450 ml Milch

50g Zucker

1 Pck. Vanillepuddingpulver

150g weiche Butter


  • weiche Butter ein paar Minten schaumig rühren
  • Zucker und Eier zufügen und ein paar Minuten weiter rühren
  • Mehl mit Backpulver mischen, auf die Butter-Zucker-Eiermischung sieben und unterrühren, bis sich ein einheitlicher Teig ergibt
  • Backofen auf 170° Umluft oder 180° Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen, den Backrahmen darauf setzen (Ihr könnt natürlich auch in einer passenden kleinen Form backen.) und Ränder gründlich, Boden leicht einfetten
  • Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen
  • die Hälfte des Teiges gleichmäßig in der Form verteilen
  • restlichen Teig mit gesiebtem Kakao und Milch glatt rühren, dann auf dem hellen Teig gleichmäßig verteilen und etwas glatt streichen
  • Kirschen auf dem Teig verteilen
  • auf der zweiten Schiene von unten ca. 30 Minuten backen
  • Stäbchenprobe machen!
  • mittlerweile aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen klümpchenfreien Pudding kochen, vom Herd nehmen, in eine Schüssel umfüllen und entweder beim Abkühlen immer wieder umrühren oder direkt auf die Oberfläche ein Stück Klarsichtfolie legen, damit sich keine Haut bildet, abkühlen lassen!
  • fertigen Kuchen aus dem Backofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen
  • aus dem Rahmen lösen
  • Butter für die Creme schaumig aufschlagen, dann löffelweise den abgekühlten Pudding dazu geben und zu einer Buttercreme schlagen
  • Creme auf dem Kuchen verteilen
  • Glassur nach Packungsanweisung schmelzen und gleichmäßig auf der Creme verteilen
  • Glassur fest werden lassen, Kuchen dazu eventuell kalt stellen
  • in Stücke schneiden

Milchkaffee dazu und dann: Juhuuu! Genießen!

 

Übrigens finde ich, dass Donauwelle nach einer Nacht im Kühlschrank gut durchgezogen fast noch besser schmeckt. Sofern was übrig ist. 

 

Das könnte allerdings auch an der Erinnerung an nächtliche Ausflüge in die elterliche Küche nach so manchem Familenfest liegen. 

Nix besseres, als nachts um zwei ein Tellerchen 80er-Jahre-Schichtsalat und ein Stück Donauwelle mit heim zu nehmen. 

 

So schmeckten bei uns viele Jahre lang die Familienfeste.  

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Kommentare: 9
  • #1

    Caroline | Linal's Backhimmel (Sonntag, 03 Mai 2026 09:32)

    Liebe Simone, ich liebe diese klassische Kombination und in klein einfach noch besser �

  • #2

    Barbara (Sonntag, 03 Mai 2026 11:04)

    Hallo Simone,
    sehr gute, dieses Riesen-Trumm von Familienfest-Klassiker mal in klein zu backen. Sieht zum Anbeißen aus!
    Frage: Wie groß war Dein Backrahmen ungefähr?
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • #3

    Daniela (Sonntag, 03 Mai 2026 16:05)

    Liebe Simone,
    was für ein toller Klassiker und irgendwie gehört er zu jedem fest dazu. Danke für das schöne Rezept. Liebe Grüße aus Südbaden Daniela

  • #4

    Britta von Backmaedchen 1967 (Sonntag, 03 Mai 2026 19:29)

    Liebe Simone, ich liebe Donauwelle schön das der Kuchen jetzt einen Platz in deinem Blog bekommen hat.
    Liebe Grüße
    Britta

  • #5

    Tina von Küchenmomente (Sonntag, 03 Mai 2026 20:14)

    Liebe Simone,
    oh ja, an die nächtlichen Ausflüge in Omas Vorratsraum (mit Kühlschrank drin) nach Familienfeiern kann ich mich auch noch gut erinnern. Bei uns war das der Kartoffel- oder Nudelsalat und der Butterkuchen...
    Donauwelle gehört definitiv auch zu meinen Lieblingskuchen, toll dass du den Klassiker mitgebracht hast.
    Herzliche Grüße
    Tina

  • #6

    Kathrina (Montag, 04 Mai 2026 16:18)

    Bei Donauwelle bin ich ja auch immer dabei. Eine meiner besten Freundinnen backt den immer an Geburtstagen, da kommen wir zum Glück auch mehrmals im Jahr in den Genuss.

  • #7

    Bianca von ELBCUISINE (Montag, 04 Mai 2026 20:25)

    Liebe Simone,
    wie köstlich Donauwelle, die erinnert mich an meine Mama und zählt definitiv zu meinen Lieblingskuchen und kleine Kuchen mag ich sowieso. Kulinarische Grüße, Bianca

  • #8

    Gabi (Dienstag, 05 Mai 2026 10:48)

    Oh, "kleine Donauwelle" ist genau richtig für meine Nachbackliste! Denn der Mann und die Tochter lieben die Kombination Schoko + Kirsche, ich mag sie überhaupt nicht. Müssen sie den halt gemeinsam aufessen (schaffen sie bestimmt an zwei Tagen) ;-)

  • #9

    Brotwein (Mittwoch, 06 Mai 2026 18:39)

    Oh, schon lange keine Donauwelle mehr gegessen. Das war früher ja einer DER Klassiker schlechthin. Und das zurecht! Danke für das Rezept.
    Viele Grüße Sylvia