Mango Lassi

Lassi besteht aus Joghurt, Milch und in diesem Fall aus vollreifen Mangos

Ich habe Mangos. Für unsere Verhältnisse echt viele, viele Mangos. 

Grund dafür ist die letzte CrowdFarming-Kiste, die uns diese Woche erreicht hat. 

Mit Avocados, Kaki und Mangos aus europäischem Anbau war sie diesmal ziemlich exotisch gefüllt und deshalb wenig Gatten-kompatibel, soll heißen, ich bin die einzige, die die Früchte roh und pur mag.

Vorgestern habe ich schon einige in den Obstsalat geschmuggelt, heute werde ich nun deutlich offensiver. Es gibt Mango Lassi!

Zum einen, weil das traditionelle indische Getränk gut schmeckt, dann, weil es echt gesund ist, aber vor allem, und das gebe ich offen zu, weil es mir unglaublich widerstrebt, völlig einwandfreie Früchte verderben zu lassen. Hier wird alles verwertet. Basta! Falls Euch Lassie fremd ist: Es handelt sich dabei um ein Joghurtgetränk aus dem südasiatischen Raum, das vor allem in Indien, Pakistan und Bangladesch beheimatet ist und im Wesentlichen aus Joghurt, Wasser und/oder Milch, Gewürzen und oft Obst besteht. 

Dem Herrn zimtkringel ist Lassi erstmals begegnet, als ihn ein sehr kleiner, sehr energischer Ober in einem indischen Restaurant sehr streng darauf hinwieß, er solle gefälligst die Finger vom dem von ihm bestellten Spezi lassen und Lassi trinken, das sei ayurvedisch gesehen viiiiiiel besser für ihn.

Das hat den Gatten damals ehrlich gesagt ziemlich verwirrt, uns aber dann doch Lassi probieren lassen und ja, wir mögen es sehr gerne. Natürlich ist Mango Lassi deutlich gesünder, als das von Thomas so geliebte Colagetränk - was allerdings auch keine wirkliche Überraschung ist. 

Ja, Mango Lassi ist gesund, enthält es doch die Vitamine A, C, E und Kalzium. Die enthaltenen Ballaststoffe aus Mango und Joghurt unterstützen zudem die Verdauung. 

In unserem einfachen Rezept hier ist allerdings je nach Fruchtsüße Zucker erlaubt. Damit sind wir bei der ayurvedischen Küche wieder komplett raus. Bei der mir deutlich näheren, leckeren Küche, Ayurveda hin oder her, bei der der Gesundheitsgrad eher am Rande eine Rolle spielt, sind wir dafür genau auf den Punkt dabei! 

für zwei große Gläser: 

 

1 große, reife Mango (bei mir 2, weil sie weg mussten)

2 EL Zitronensaft

250g Naturjoghurt

150ml Milch

Zucker oder anderes Süßungsmittel nach Geschmack und je nachdem, wie süß die Mango ist- meine Mangos waren so süß, dass ich diesmal ohne Zucker auskam.

Wer mag, verdünnt mit etwas Eiswasser. 

Optional Kardamom, Zimt, Ingwer, Nelke, Safran oder Minze. Wir sind da eher langweilig und lassen jegliche Gewürze ausser einem Minzblättchen oder einer Zitronenscheibe zur Deko weg.

Dafür mixe ich im Sommer gerne Eiswürfel mit unter.

Die Zubereitung ist wieder mal ganz simpel. Wenn man einigermaßen geschickt mit der Mango ist, geht es sogar einigermaßen easy und ohne Sauerei ab. Ich bin allerdings  anscheinend nicht in der Lage, Mangos zu zerlegen, ohne nachher die komplette Arbeitsplatte putzen zu müssen, aber mei, ich hab halt andere Stärken...

  • Mango schälen, Fruchtfleisch am Stein entlang abschneiden, grob würfeln und in den Behälter des Hochleistungsmixers geben

Alternativ könnt Ihr natürlich auch mit dem Zauberstab oder gar einen Kartoffelstampfer arbeiten, dann fügt Ihr das Eis später zu.

  • Joghurt, Zitronensaft, Milch und falls man das mag, Eiswürfel oder Eiswasser zufügen und alles cremig aufmixen
  • nach Geschmack süßen bzw. würzen und kalt genießen 

Mango Lassi in dieser Konsistenz ist fast schon eine Mahlzeit für sich. Wir mögen es gerne als Dessert oder als kleines, sättinges Zwischendrin. Auch nützlich: Wenn mir mal wieder die Würze z.B. bei indischen Rezepten ein wenig entglitten ist, wirkt Lassi herrlich kühlend und mildernd. 

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Kommentare: 2
  • #1

    El-Fee (Mittwoch, 19 November 2025 20:21)

    Du hast mich gerettet, das ist DIE Idee! Ich hatte auch eine Crowdfarming Kiste mit 3 Mangos und etwa 12 Mandarinen. Ich werde morgen statt Kaffee oder Tee auch Mango-Lassi zu den Weihnachtskeksen machen. Das habe ich bis jetzt erst 2x im indischen Restaurant genossen und es war sehr lecker. Jetzt kann ich es dank dir auch zu Hause zubereiten. Danke sehr!
    Danke sehr!
    El-Fee

  • #2

    El-Fee (Montag, 24 November 2025 19:17)

    War sehr lecker, auch ohne Zucker!