Zeit, die Küchenmaschine heraus zu holen, denn wir haben mal wieder synchron gebacken und das Nachbacken lohnt sich hier garantiert!
Zorra hat zum immerhin 87ten Synchronbacken eine böhmische Spezialität ausgesucht: Kolatschen nach einem Rezept aus dem Newsletter von Andrew (Worldloaf). Mit Klick auf den Link landet Ihr beim englischen Originalrezept.
Kolatschen kenne ich noch von meiner Oma Marie.
Bei ihr gab es Kolatschen mit Klecksel-Füllung, soll heißen mit Klecksen aus süßem Quark, aus Mohnmasse, Zwetschgenmus und Apfelmus. Alles auf einer Kolatsche. Das mochte ich sehr gerne.
Zum Synchronbacken soll es eine Apfelfüllung mit Streuseln sein.
Ich freu mich drauf!
Dieses Rezept funktioniert sowohl mit direktem Durchlauf, als auch mit Übernachtgare. Da ich mal wieder viel zu spät begonnen habe, wird mein Hefeteig die Nacht im Kühlschrank
verbringen.
Im Januar 2026 ist die kulinarische Weltreise auf dem Balkan unterwegs.
Albanien ist diesmal das Ziel der Wahl.
Bei einem ersten schnellen Blick auf diverse Kochseiten mit Nationalspeisen war klar, der Herr zimtkringel würde sich freuen. Zitat aus einer Touristikseite: Die albanische Küche ist überwiegend fleischlastig.
Tja, dumm gelaufen für den armen Karnivoren.
Ich habe mir nämlich ein komplett vegetarisches Gericht ausgesucht: Fërgesë Tirane.
Noch dazu mit Feta. Böse Frau zimtkringel!
Fërgesë Tirane, übersetzt Tirana-Auflauf, kommt mit nur wenigen Zutaten aus, was mir wiederum sehr entgegen kommt.
Bei uns gibt es knuspriges Baguette dazu, in vielen Rezepten wird aber auch gerne Reis als Beilage gereicht. Ich geb´s ja zu, ich habe es mir wieder ganz schön leicht gemacht, aber hey, der
Auflauf schmeckt auch jetzt, mitten im Winter wunderbar nach Urlaub. Wenn dieses Jahr die eigenen Tomaten reif sind, mache ich den nächsten Versuch mit sonnengereiftem
Gemüse.
Dreikönigstag in Schwaben. (Ja, liegt auch ein wenig zurück.) Jedenfalls ist das bei uns ein Feiertag, der dieses Jahr allerdings gleich mal mit Schneeräumen rund ums Haus begonnen hatte. Es war kalt!
Das ließ mich bereits am frühen Morgen, Besen in der Hand und schneekehrende, überaus mitteilsame Nachbarn um mich herum, überdenken, was das wohl küchentechnisch bedeuten würde.
Ganz nebenher war natürlich auch noch spannend, was der Kühlschrank am Feiertag so hergab.
Gut, so ganz ungeplant war das Küchenabenteuer natürlich nicht. Selbst ich habe nicht mal aus Versehen ein Paket mit Rindersuppenfleisch im Kühlschrank herumliegen.
Juppheidi und Trallalla, sagt, nerve ich langsam aber sicher mit meinen ganzen Rezepten aus dem Instant Pot aka Multikocher aka Dampfkochtopf?
Da müsst Ihr jetzt leider durch, ich habe nämlich noch immer Spaß an meinem Weihnachtsgeschenk.
Damit es nicht ganz so einseitig wird, zeige ich Euch heute aber eine Blumenkohlsuppe, die Ihr genauso gut auch im ganz normalen Kochtopf blubbern könnt. Dauert in dem Fall nicht einmal bedeutend länger.
Vor nunmehr acht Jahren habe ich hier übrigens schon einmal eine damals orientalisch angehauchte Blumenkohlsuppe gezeigt. Damals als Gastbeitrag für eine hochgeschätzte Bloggerkollegin. Das Rezept brachte mir damals, nebenbei erwähnt, meinen ersten Airfryer als Gewinn bei einem Rezeptwettbewerb ein.
Man sieht, das Thema Küchengeräte zieht sich bei mir kontinuierlich durch.
Nun, das heutige Rezept ist ein wenig herzhafter, mit Käse und Cabanossi und den hier in Schwaben sehr geschätzten Backerbsen.
Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht unbedingt gesellig und mit den Jahren wird das auch nicht besser.
Tatsächlich gehöre ich sogar beim Bloggen zu denen, die nur ganz selten schauen, was die Kolleginnen und Kollegen so machen.
Deshalb versuche ich, bei Blogevents wie der Kulinarischen Weltreise dabei zu sein, um wenigstens ab und zu mit Menschen zu interagieren, die die Interessen teilen, die immerhin einen recht großen Teil meiner knappen Freizeit bestimmen.
Eine weitere Veranstaltung, die es uns Bloggern erlaubt, zumindest virtuelle Besuche zu machen, ist das geniale Blogevent Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt, organisiert von Volker von volkermampft.
Die Experimentierphase mit dem Multikocher hält bei mir noch immer an. Tja, tut mir leid für Euch, aber da müßt Ihr jetzt wohl durch.
Natürlich könnt Ihr dieses Rezept auch locker im normalen Dampfkochtopf zubereiten und auch im normalen Topf sollte es mit etwas Geduld gelingen.
Bei mir kommt eben zur Zeit das neue Küchenspielzeug zum Einsatz, aber das muss Euch nicht weiter tangieren.
Bestimmt habe ich demnächst keine Lust mehr auf gekochtes Zeug - oder, noch wahrscheinlicher, ich entdecke ein neues Küchengadget - und dann werden die Rezepte auch wieder etwas
abwechslungsreicher. Bis dahin zeige ich Euch aber erstmal dieses einfache, herzhafte Winterrezept aus dem Instant Pot. Bei den Aussentemperaturen kommt uns ein warmes Löffel-Gericht mit
viel Gemüse doch wohl sehr gelegen.
So, lang hat es nun wirklich nicht gedauert.
Genau ein Rezept, das Erbsenrisotto, habe ich nach vorgegebenem Rezept im Instant Pot gekocht, dann schon mit einer Rinderragout-Eigenkreation weiter gemacht, die ich Euch demnächst zeige und jetzt kommt also das erste süße Rezept.
Drückt die Daumen, dass meine Zitrusmarmelade gelingt, denn es handelt sich um ein Rezept ganz ohne Gelierzucker oder Pektinzugabe. OK, das ist bei Orangenmarmelade eh so gedacht, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es auch so gelingt. Ich mag die leicht bittere, fruchtige und pappsüße Marmelade seit meinem ersten Aufenthalt in London. Ist schon ein Weilchen her....
Damals gab es bei uns daheim in erster Linie die selbst gemachten Marmeladen aus dem Obst, das im Gärtle meiner Oma wuchs, sprich Träuble (Johannisbeeren für Nichtschwaben), Erdbeeren und Kirschen. Orangen wachsen halt in Schwabilon eher selten.
