Wie doch die Zeit vergeht! Schon steht das neue Blogevent bei Zorra vom kochtopf auf dem Programm.
Wobei mein heutiges Rezept locker auch zum vergangenen Event rund um Pilze gepaßt hätte.
Adele & Lukas von Yummy Lavender wünschen sich als Gastgeber des laufenden Events nämlich
Herbstgenüsse für goldene Tage & dunkle Nächte.
Ich nehme das als Anlass, für mich echte Wohlfühlküche auf den Tisch zu bringen.
Ich liebe die Semmelknödel meiner Mama Erika. Zu Semmelknödeln schmeckt mir eine rahmige, herbstliche Pilzsauce ganz besonders gut.
Nun habe ich am Wochenende das erste Mal Semmelknödel als Gugelhupf im Backofen gebacken und die Scheiben
davon, golden in Butter gebraten, sind die perfekte Unterlage zur Pilzsauce.
Mein Tag beginnt für gewöhnlich mit einer großen Tasse Milchkaffee. Frühstück Ende!
Am Wochenende sieht das anders aus.
Da zelebrieren wir durchaus die goldene Kaffeestunde und probieren gerne allerhand Kaffeehaltiges aus.
Das kann schon auch mal Vietnamesischer Ca Phe sein, bei dem ich nach zwei Tassen ehrlich gesagt das Gefühl hatte, eine Woche nicht schlafen zu können. Konnte ich auch nicht, was mich nicht davon abgehalten hat, das Zeug eine zeitlang zu jeder Tages- und Nachtzeit zu brauen.
Schlaf wird eh überbewertet.
Ich hab auch schon Lebkuchen Kaffee Grog gebastelt, der mehr Dessert als Getränk war und irgendwo hat sich auch noch Barraquito und sogar eine Mokka-Pavlowa versteckt.
Bei näherem Hinsehen finden sich mit Sicherheit noch mehr Kaffeerezepte. Irgendwo. Ich hab schon längst die Übersicht verloren. Aber Kaffee gibts viel und oft.
Bei uns daheim ist die Aufteilung recht simpel:
Der Gatte steht auf Braten, Steak, Gulasch, ich mag eher die Beilagen.
Wir Schwaben werden groß mit Spätzle und Soß.
Das gilt auch für mich.
Erst groß, dann breit...
Es gibt eigentlich nur eins, was kulinarisch gesehen noch geiler ist: Knödel mit Soß! Yessssssss!
Das Semmelknödelrezept meiner Mama ist ja eh langsam legendär.
Vorgestern waren der fleischfressende Gatte und ich mal wieder parallel beim Bäcker und haben Brötchen gekauft und dann doch kein einziges davon gebraucht.
Kritharotto, wasn das?
Als großer Fan klarer Sprache tun mit solche Wortpuzzle ehrlich gesagt fast ein wenig weh. Tatsächlich mag ich es aber, wenn man schon im Titel lesen kann, was nachher auf den Teller kommt.
Zumindest phasenweise.
Wenn man gut raten kann.
Oder mich und meine Schreibweise ein wenig kennt.
Is auch egal.
Also: Auf den Teller kommt diesmal eine risotto-ähnliche Speise, die eben auf den Reis verzichtet und dafür Kritharakinudeln nutzt. Ziel ist es ganz klar, dem Gatten den bereits vor Tagen
gekauften güldenen Hokkaidokürbis unterzujubeln. Kürbis gehört nämlich für ihn zu den Zutaten, die man(n) eigentlich nicht braucht. Nie nicht.
Alle Jahre wieder am 16. Oktober feiern Foodblogger aus aller Welt den World Bread Day.
Dieses Jahr bereits zum 20ten Mal! Schaut Euch nur mal die tollen Resultate der letzten Jahre an:
Auch in diesem Jahr hat die formidable Zorra vom Blog 1 x UMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF zum Backen eingeladen und wieder sind viele, viele Blogger ihrem Aufruf gefolgt.
Schaut Euch dann unbedingt die Zusammenfassung bei ihr an!
Zorra vom Kochtopf wünscht sich für ihr 223tes Blogevent Felix von FEL!X KITCHEN als Gastgeber. Felix wünscht sich Gerichte mit Pilzen von den Teilnehmern. Und zu guter Letzt: Thomas, der Herr zimtkringel, wünscht sich Garnelen zum Abendessen.
Und ich? Ich wünsch mit ein leckeres Essen, das einigermaßen flott geht. Was tun? Dilemma!
Oder auch nicht. Ich haue einfach Pilze und Garnelen in die Pfanne, packe ein paar Nudeln dazu und schon sind alle glücklich.
Ach ja, das Ganze heißt dann Spaghetti Mare e Monti und ich verspreche Euch, das wird lecker!
enthält Werbung* Wer hier ab und zu liest, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich schon lange keine Werbung mehr mache.
Es fehlen nicht die Angebote, meist fehlen mir eher Zeit und Lust.
Ab und zu begegnen mir aber Produkte, die so ganz und gar wie für mich gemacht sind. Juhuuuuu!
Vor einiger Zeit habe ich hier einen selbstgemachten Honig mit Chili gezeigt, was mir wohl die Aufmerksamkeit von Julian und Max, den Machern von hottey, Deutschlands erstem Hot Honey beschert hat.
Die beiden haben mit gefragt, ob ich Lust hätte, die ungewöhnliche Aromenexplosion aus der gelben Flasche zu testen.
Nachdem ich die letzte Foodblogparty der Leckeres für jeden Tag - Blogger glorios verpennt habe, bin ich diesmal wieder am Start.
Das Thema des Monats Oktober ist Frühstück!
Ja... also... dafür, dass wir eigentlich nur am Sonntag frühstücken, gibt es bei zimtkringel doch schon eine ganze Menge Frühstücksrezepte. Das liegt daran, dass ich so gerne schöne Frühstücke plane.
Zur Umsetzung kommen sie dann allerdings nicht immer.
Besser gesagt oft genug nicht.
Ich stelle mir immer knusprige Brötchen mit Honig und Konfitüre vor und bin deshalb notorische Marmeladen- und Konfitürenkäuferin. Aus oben genannten Gründen. Ich bin allerdings eine ebenso
berüchtigte Marmeladen- und Konfitürenwegschmeisserin. Die Dinger tendieren bei uns nämlich dazu, einmal auf den Frühstückstisch zu kommen, dann ganz nach hinten in den Monsterkühlschrank zu
wandern und dann irgendwann entsorgt zu werden. Schande, ich weiß!
Kann man mir vorwerfen, dass ich übertreibe? Kann man nicht, oder?
Doch, kann man.
Aber mal gleich so total!
Nach einer heftigen Airfryer-Phase vor einigen Jahren schlief der ganze Hype um die hochgelobte Heißluftfritteuse in der zimtkringelschen Küche irgendwann ein.
Ja, das Thema schlummerte sogar gut drei Jahre komplett.
Das ging so weit, dass ich eines der hochgelobten Geräte komplett weiter gab und das zweite gar nicht erst ausgepackt habe.
Ja, ja, ich weiß, Luxusprobleme. Aber als Foodblogger hat man oft mehr Projekte - in meinem Fall dann auch mehr Küchengeräte - als man überhaupt bedienen kann.
Manche Themen drängen sich quasi dazwischen und beanspruchen Zeit.
Es mag anders aussehen, aber selbst wir können nur begrenzt essen.
Maximal murmelmurmel Mahlzeiten am Tag.
Plus Snacks. Imbisse. Kleine Kostproben.
Und die warmen Getränke mit Kuchen nicht zu vergessen...
