Rinderragout aus dem Slowcooker

OK, es ist definitv Herbst.

Hier stürmt und regnet es immer im Wechsel, was wiederum eine herrliche Ausrede für ein deftiges Schmorgericht ist.

Eigentlich sollte es traditionelles Gulasch werden, aber weil ich mal wieder am Rezept herumgebastelt habe und noch dazu der Slowcooker zum Einsatz kommt, taufe ich dieses Rezept hiermit feierlich auf den Namen Rindertopf aus dem Slowcooker.

Ihr dürft es aber auch Gulasch nennen.

Das Schöne am Kochen im Slowcooker ist, dass man, wenn man die Zutaten erst einmal im Pott hat, eigentlich nur noch warten muß. Kein Rühren, kein tatenloses Rumstehen und Aufpassen, dass nichts anbrennt. Nicht nötig!

Also mache ich mich am heutigen Sonntagvormittag ans Schnibbeln, dann habe ich den ganzen Nachmittag Zeit, andere höchst wichtige Dinge zu tun. Wie zum Beispiel, Katzen zu kraulen, Schrott im Fernsehen zu gucken und Eimerweise Milchkaffee zu trinken. So zumindest der Plan. Tatsächlich wird es wohl eher Waschen, Bügeln und Staubsaugen werden, aber immerhin: Nachher wartet ein leckeres Abendessen.

800g Rindergulasch

70g Tomatenmark

Öl zum Anbraten

2 Karotten

2 Knoblauchzehen

1 große Zwiebel

1 rote, milde Pepperoni

100g Bacon

300ml Fleischbrühe

100ml Rotwein

grober Pfeffer, evtl. Salz

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

1 TL Speisestärke in 1/2 Tasse Wasser angerührt


Jetzt aber erst einmal:

  • Knoblauch und Zwiebeln würfeln und in etwas Öl glasig braten
  • Bacon und Karotten würfeln und mitbraten
  • alles in den Einsatz des Slowcookers umfüllen, Tomatenmark und fein geschnittene Pepperoni zugeben und mit Brühe und Rotwein auffüllen
  • Fleisch in gleichmäßige Würfel schneiden und   portionsweise in wenig Öl von allen Seiten gut anbraten
  • mit Gewürzen zur Gemüsemischung geben, den Slowcooker schließen und auf high stellen

Nach etwa vier Stunden sollte es so aussehen.

  • Zeit, noch ein wenig nachzuwürzen und wer eine sämigere Sauce mag, gibt die angerührte Speisestärke dazu und gibt dem Cooker weitere 30 Minuten.

Als Beilage gibt es - mal wieder- Thomas` Leibspeise Kartoffelpüree.

 

Comfort food at its finest!

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