Ofenrösti

 

Ok, eigentlich ist es noch viel zu warm für Herbstgerichte, aber seit letzte Woche der Sommer mal eine kurze Pause eingelegt hat, schwebt mir ein Ofengericht vor, das ich beim Stöbern auf swissmilk.ch irgendwann gelesen und dann leicht auf in Deutschland erhältliche Waren umgemodelt habe: Ofenrösti, auch Hash Browns genannt.

Und da der Sommer nochmal mit Macht zurück gekommen ist, gibt es dazu Ruccolasalat mit Tomaten und Parmesanspänen.

 

Zutaten für die Rösti:

1kg gekochte Kartoffeln vom Vortag

250g gewürfelter Katenschinken

150g gehobelter Käse

200ml Sahne

Salz, Pfeffer, Aromat, Knoblauchpulver

 

Zutaten für den Salat:

Ruccola

einige Tomaten

Parmesan am Stück

Balsamicoessig

Öl

flüssiger Süßstoff

Aromat, Salz, Pfeffer, Maggi

 


Übrigens gab es hier eben eine Diskussion mit meinem Schweizer, ob es der, die oder das Rösti heißt. Da er bei Rösti aber die Nationalhoheit hat (sagt er), hat sich sein DIE Rösti durchgesetzt. Ich sag jetzt mal nix dazu, aber....

 

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die gekochten Kartoffeln mit der Röstiraffel direkt aufs Blech hobeln. Dann die Schinkenwürfel und den Käe dazu geben, alles gut mischen und ebenmäßig verteilen.

Die Sahne mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Aromat kräftig würzen, und gleichmäßig über die Kartoffeln verteilen.

Den Backofen auf 200° Umluft stellen und das Blech in die mittlerer Schiene schieben. Nun hat man gute 20 Minuten Zeit, aus Balsamico, Öl und den Gewürzen eine Salatsauce zu rühren, den Ruccolasalat zu putzen, die Tomaten zu schnibbeln und den Käse zu hobeln.

 

Fertig ist das (harhar) Rösti, wenn die hochstehenden Kartoffelstreifchen nach etwa 20  Minuten knusprig sind.

Ich liebe diese herzhaften Gerichte, die ohne viel Geschirr auskommen. Genuß, ohne Spülhände! ...ok, wie wenn ich von Hand spülen würde. Trotzdem, Ihr wißt, was ich meine!

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