Mailänderli

Hmm, Mailänderli, oder Butterplätzchen oder wie wir sie hier nennen: Ausstecherle!

Die wohl gängigsten und einfachsten Weihnachtsplätzchen weit und breit, und trotzdem so gut!

 

Man sagt ja, viele Frauen suchen sich einen Mann, der dem Vater ähnelt...nun, nein, eher nicht....Aber: Sowohl mein Vater als auch mein Schweizer teilen, bzw. teilten die Vorliebe für dieses eine, allerliebste Weihnachtsgebäck. Das hatte früher schon mal zur Folge, dass ich das dreifache Rezept backen mußte. Dabei backe ich die nicht mal sonderlich gerne...

Hier kommen jetzt aber erst einmal die Zutaten für die einfache Menge. Und das werden schon ziemlich viele! Ach, und man merkt auch hier wieder: Dekoration, die hinterher aufs Plätczhen muß, ist so gar nicht meins! Ich kenne BäckerInnen, die da unglaubliche Sorgfalt und Hingabe hinein legen, und wahre Kunstwerke schaffen. Und bin voller Bewunderung. Nur:  Ich....mache das eher nicht!

Zutaten:

250g Butter

250g Zucker

1 Prise Salz

3 Eier

Schale von 1 Zitrone

500g Mehl

Für den Guss:

1 Ei + 2EL Milch

oder 200g Puderzucker, Zitronensaft und Dekozeug, soviel das Herz begehrt!

 

 

Ich frag mich gerade, warum ich ausgerechnet für die Plätzchen, die ich am wenigsten gerne backe, das meiste Equipment  besitze. In der Küchenschublade sind gefühlt noch 30 weitere Ausstecher!

Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Dann Salz, Zitronenschale und Mehl dazu geben und noch einmal rühren, bis es ein gleichmäßiger Teig ist. Diesen mit Folie verpackt eine Stunde kalt stellen.

Auf einer bemehlten Fläche am besten unter Folie ca. 4mm dick ausrollen, Formen ausstechen und diese auf mit Backpapier belegte Bleche legen.

Den Umluftbackofen auf 180° vorheizen.

Je nach Dekowunsch werden die Plätzchen nun entweder mit einer Mischung aus Ei und Milch bestrichen und dann 10 Minuten goldgelb gebacken, oder sie werden "nackig" gebacken und nach dem Auskühlen mit Zuckerguss und Deko versehen.

 

Meine sind in diesem Jahr, wie man sieht, ziemlich einfach gehalten. So sind sie dem Schweizer am liebsten, und ich spar mir die Deko:

 

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