Kernige Roggen-Dinkelbrötchen zum Synchronbacken #25

Huch, ich werde echt langsam alt: Die ganze Woche dachte ich daran, dass ja am Wochenende das 25te Synchronbacken ansteht, nur am Samstag, als es eigentlich zur Sache gehen sollte, hatte ich es komplett vergessen!

Dabei hatten Zorra von kochtopf.me und Sandra von From-Snuggs-Kitchen, von der dieses Mal auch das Rezept stammt, die idealen Sonntagsbrötchen ausgesucht:

Kernige Roggen-Dinkelbrötchen.

 

Macht nix, ausser, dass mein Roggensauerteig diesmal eben ungefüttert ans Werk gehen mußte, war das Rezept so pflegeleicht, dass es nicht so viel Vorarbeit erforderte. Die größte Schwierigkeit war eigentlich, mich am fortgeschrittenen Samstagabend nochmal vom Sofa zu hieven.

 

Ja, ich bin alt. Bei meiner Vorstellung eines gelungenen Samstagabends spielt mittlerweile meist an irgendeiner Stelle das Sofa eine feste Rolle.

Guckt mal, wer sich ausser mir am Samstagabend noch vom Sofa weg und zum Backofen hin bewegt hat: 

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Sandra von From-Snuggs-Kitchen Conny von Mein wunderbares Chaos Becky von Becky's Diner Katrin von Summsis Hobbyküche Steffi von dulcipessa Britta von Brittas Kochbuch Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft Ingrid von auchwas Dagmar von Dagmar's brotecke Tanja von Tanja's Süß & Herzhaft Tina von Küchenmomente Caroline von Linal's Backhimmel Manuela von Vive la réduction! Sylvia von Brotwein Simone von Aus der Lameng

Aber jetzt erst einmal zu den Zutaten für 8 Brötchen:

 

275g Roggenmehl Type 997

115g Dinkelvollkornmehl

10g Roggensauer

270g lauwarmes Wasser

2g Frischhefe

20g Honig

55g Sonnenblumenkerne

15g Leinsamen

20g Sesam hell

 

Da ich so spät dran war, und auch ein kleinwenig sofageschädigt, habe ich mir das Anrösten der Sämereien gespart. Im Original ist das aber vorgesehen. Sei`s drum!

Der Rest der samstäglichen Vorarbeiten sind ziemlich easy:

  • alle Zutaten in der Küchenmaschine gut verkneten
  • mit einem Tuch bedeckt über Nacht in der warmen Küche gehen lassen

Am schlecht ausgeleuchteten Bild sehr Ihr schon, es war einigermaßen spät und mich zog es bereits zurück zu meinem Sofa. Der Teig war ganz schön kompakt, aber hey, Hefe und Sauerteig würden über Nacht schon ihre Arbeit machen. Hoffte ich.

Hm, das ideale Sonntagmorgen-Brötchenrezept: Einfach formen, backen, fertig! ...Dachte ich. Leider habe den Sauerteig wohl doch zu stiefmütterlich behandelt, denn der Teig ist nicht sonderlich aufgegangen. Na egal, nun erstmal

  • Backofen auf 250°Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Teig auf dem bemehlten Backbrett erst zu einer Stange formen, dann acht gleiche Teile davon abstechen und die Brötchen formen
  • Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch etwas nachformen

Mit mir geht es mal wieder durch, deshalb verpasse ich den Brötchen ein Gittermuster, in der Hoffnung, dass sie heftig aufgehen und ich dann riesige gemusterte Brötchen bekomme.

  • Temperatur auf 230° senken, Backofen mit der Wassersprühflasche ausschwaden und Blech sofort in den Ofen schieben -> 20 Minuten backen und auf einem Gitter abkühlen lassen

Ok, sonderlich aufgegangen sind sie nicht, schließlich sind es ja Roggenbrötchen, die immer ziemlich kompakt daher kommen. Geschmacklich sind sie aber richtig gut geworden. Die mache ich nochmal!

 

Und jetzt: Frühstückszeit!

 

Wie toll, dass wieder so viele mitgebacken haben und herzlichen Dank an Sandra und Zorra!

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Kommentare: 4
  • #1

    zorra vom kochtopf (Mittwoch, 18 April 2018 11:10)

    Mein Hintern füllt sich am Samstagabend auch am wohlsten auf dem Sofa. ;-) Ich geselle mich also gerne zu dir und geniessen gemeinsam deine Brötchen, falls noch welche vom Morgen da sind. ;-)

  • #2

    Conny (Mittwoch, 18 April 2018 13:05)

    Liebe Simone,
    das hat sich aber wirklich gelohnt, dass Du Dich am Samstagabend nochmal aufgerafft hast! Ich mochte die Brötchen auch sehr gerne. Und die Kombi aus unkompliziert und lecker ist eh unschlagbar.
    Herzlichst, Conny

  • #3

    Dagmar (Mittwoch, 18 April 2018 14:56)

    Die Brötchen haben ja eine tolle Farbe....die schmecken bestimmt richtig lecker.

    Lieben Gruß
    Dagmar

  • #4

    Simone von zimtkringel (Mittwoch, 18 April 2018 15:06)

    Hallo Ihr Lieben,
    stimmt, schnell, unkompliziert und lecker ist auch meine Lieblingskombi!
    Liebe Dagmar, ich glaube die Farbe ist schlicht einer Kombination aus Dinkelvollkorn und dem dunklen Honig aus eigener Erzeugung geschuldet. Beides leider nicht mein Verdienst, aber geschmeckt haben sie tatsächlich richtig gut!
    Liebe Grüße
    Simone