Fastfood auf indisch: Pakora

Pakora, in Kichererbsenteig panierte Gemüsestückchen. Knusprig, würzig und schnell gemacht.

Wohooo, gerade noch geschafft!

Seit Wochen steht bei mir ein Säckchen Kichererbsenmehl in der Kühe, weil ich unbedingt längst mal Pakora machen wollte.

Zum einen, weil ich diese kleinen frittierten Gemüsehäppchen unheimlich gerne mag, zum anderen und besonders, weil die Kulinarische Weltreise im Oktober in Indien Station macht.

 

 

Blöd nur, dass  bei mir tausend Sachen dazwischen kamen und ich immer dachte, jetzt aber, jetzt dann, jetzt bald....

Uff, heute ist der letzte Tag und Volker von volkermampft, der dieses lustige Dauerevent dankenswerterweise organisiert, hat schon gefragt, ob wohl noch was kommt. Jooo, kommt: Schnelle Pakora mit Blumenkohl, Zucchini, Zwiebeln und Paprika. Fastfood, im wahrsten Sinne des Wortes!

Pakora, Pakoda oder Bhajia beziehungsweise Bhaji sind nichts anderes, als in lecker gewürztem Kichererbsenteig fritterierte kleine Snacks, die in Indien und Pakistan gerne an Straßenständen verkauft werden. Hier in Mitteleuropa bekommt man sie oft als Vorspeise in indischen Restaurants. Meist wird Gemüse frittiert, es gibt aber auch Varianten mit Fleisch, Fisch, Paneer und sogar mit Brot als Innenleben.  Dazu bietet sich ein gutes Chutney an. Ich stehe allerdings momentan auf Sriracha-Mayo, wie man auf dem Foto sieht und auch Thai Sweet Chili Sauce steht momentan auf meiner Hitliste.

 

Für eine ordentliche Portion Gemüse-Pakora für zwei bis drei Knusperer braucht man:

1 kleinen Blumenkohl

1 kleine Zucchini

2 kleine Zwiebeln

1 rote Spitzparika

250g Kichererbsenmehl

1 TL Kreuzkümmel gemahlen

1/4 TL Cayennepfeffer

1/4 TL Knoblauch granuliert

1/2 TL Koriander gemahlen

1 TL Paprika edelsüß

300ml kaltes Wasser

Salz

1 Liter Öl zum Frittieren

Die Herstellung ist denkbar einfach:

  • Öl in einem hochwandigen Topf erhitzen (Ja, tatsächlich, die Küchengeräteverrückte arbeitet heute mal ohne Schnickschnack!)
  • Mehl mit den Gewürzen und dem Salz gut mischen
  • Wasser unter Rühren dazu geben und Teig so lange mit einem Schneebesen schlagen, bis er klümpchenfrei ist
  • Gemüse waschen und trimmen, da es nicht vorgekocht wird, sollten die Stücke möglichst dünn bzw. klein geschnitten sein, damit es beim Frittieren gart
  • das Öl ist bereit, wenn ein kleiner Test-Teigtropfen sprudelnd nach oben steigt
  • Gemüse durch den Teig ziehen und portionsweise vorsichtig ins heiße Öl geben
  • ca. 7 Minuten frittieren, dann mit einem Schaumlöffel abfischen
  • auf einen Küchentuch abfetten, nochmal salzen und noch möglichst heiß servieren

So, jetzt noch ein zwei Dips meiner Wahl dazu und ich bin glücklich und satt!

 

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Franziska (Freitag, 26 Oktober 2018 21:29)

    Liebe Simone,

    vielen Dank für dein Rezept und all die anderen, die du eingesammelt hast! Mir triefte der Zahn. Lach.

    Liebe Grüße,
    Franziska

  • #2

    Franziska (Samstag, 27 Oktober 2018 07:55)

    Guten Morgen, Simone.

    Hat dir schon mal jemand gesagt, daß deine Rezepte nicht nur lecker sind, sondern auch eine Kampfansage an die Waage? =D Vielen Dank für die vielen leckeren Rezepte, grade jetzt die Indischen.
    Ein angenehmes Wochenende und ganz viel Seelenfutter wünsche ich dir!

    Liebe Grüße
    Franziska

  • #3

    Simone von zimtkringel (Sonntag, 28 Oktober 2018 10:27)

    Hallöchen Franziska,
    ja, da sind ein paar echte Klopper dabei. Aber sooo gut! Ich könnte ja sagen, ich trainiere das unter der Woche wieder ab. Also, beim Sport. Den ich bald anfange. Sobald ich passende Schuhe habe. Die kaufe ich im Sommerschlußverkauf. Nächstes Jahr.
    Ok, wem mache ich was vor?
    Ich freu mich jedenfalls, wenn Euch das eine oder andere Rezept gefällt! ...und jetzt jogge ich in die Küche. Das gilt doch auch als Sport, oder?
    Grüßle
    Simone