Pressgurka -Schwedischer Gurkensalat

Schwedischer Gurkensalat fürs Blogevent Typisch Schweden

Huch, ich bin schon wieder ländertechnisch unterwegs!

 

Diesmal geht es nach Schweden.

 

Nein, nicht zum Schwedischen Möbelriesen, obwohl, da könnte ich eigentlich auch mal wieder hin. Mein Servietten- und Teelichtvorrat ist schon fast unter die 1000-Stück-Marke gefallen.

 

Ausserdem verspüre ich ein kleines Köttbullar-Hüngerchen. Eigentlich ja Schöttbullar, aber wem sage ich das?

 

Dem Hüngerchen, wenn auch nicht der falschen Bezeichnung, kann man ja glücklicherweise entgegen wirken.

Nein, ich mache heute keine Fleischklopse, oder doch, schon... Tina von Küchenmomente ist Gastgeberin beim neuen Blogevent der lieben Zorra von 1x umrühren bitte, aka KOCHTOPF . Ich vermute mal, beim Thema Schweden werden früher oder später Köttbullar zur Sprache kommen. Ich zeige hier die ideale Beilage dazu: Pressgurka

Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)

Bekanntlich liebe ich ja einfache Dinge, vor allem, wenn sie so interessant sind, wie dieser urschwedische Salat aus wenigen Zutaten:

 

1 Salatgurke

1 Bund glatte Petersilie, nächstes Mal teste ich Dill

3 EL Zucker
3 EL Essigessenz
1 kräftige Prise weißer Pfeffer
1 TL Salz

warmes Wasser

 

Hier werden die armen Gurken gerade gequetscht.

  • Gurke waschen, die Enden kappen und einige Streifen abschälen
  • so dünn, wie möglich hobeln
  • Gurkenscheiben mit zwei kräftigen Prisen Salz mischen, flach in eine Schüssel oder einen tiefen Teller schichten und mit einer andern Schüssel oder einem beschwerten Teller bedecken -> der Saft soll ausgepresst werden!
  • ein Stündchen kalt stellen, dann den ausgetretenen Saft abschütten und die Gurken möglichst noch ausdrücken

Meine Mutter haßt den Part übrigens. Meine Oma hat den Gurkensalat immer ausgepreßt meine Mutter fand es immer eklig. Aber was sie nicht weiß... und so bekommen die Gurken diese spezielle Schlabbrigkeit.

  • Zucker, Essigessenz, Pfeffer und eine Prise Salz mischen, so viel warmes Wasser zugeben, dass es genießbar wird und man probieren kann, ohne dass es einem den Atem verschlägt (alternativ gleich milden Essig statt Essenz nutzen, aber hey, wo ist dann das  Abenteuer?)
  • rühren, bis der Zucker gelöst ist
  • Petersilie grob schneiden
  • Sud und Petersilie zu den Gurkenscheiben geben, mischen und mindestens ein weiteres Stündchen kalt stellen

So, nun aus der Bahn! Es gibt Köttbullar mit Preiselbeeren, Kartöffelchen und vor allem mit herrlich glibschigen, sauer-salzigen Pressgurka! Ich bin gespannt, was es bei Tina sonst noch lecker Schwedisches zu entdecken gibt!

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Kommentare: 5
  • #1

    Tina von Küchenmomente (Sonntag, 27 Januar 2019 16:55)

    Hej Simone,
    wie toll, dass du an den Gurkensalat gedacht hast! Den habe ich tatsächlich genauso zubereitet schon gegessen. Den gab es als Beilage zu Fisch und Kartoffeln, als "unser" Schwede das erste Mal hier für uns gekocht hat.
    Hejhej och tack
    Tina

  • #2

    Simone von zimtkringel (Sonntag, 27 Januar 2019)

    Ach wie schön, dann habe ich ja tatsächlich ein authentisches Rezept erwischt! Ich muß nämlich gestehen, in Schweden war ich noch nicht. Aber es steht auf der Reise-Wunschliste!
    Liebe Grüße
    Simone

  • #3

    Britta Koch (Montag, 04 Februar 2019 06:15)

    Hej Simone!

    Beim Gurkensalat halte ich es eher wie Deine Mutter. Meine Oma hat aber die Gurken auch immer gesalzen und ausgedrückt.

    Wie auch immer. Gurkensalat geht bei mir immer - am liebsten mit extra viel Dill!

    Noch eine Parallele zu meiner Oma: Die nahm auch immer Essigessenz.

    Lieben Dank für die Erinnerung. �

    Herzliche Grüße
    Britta

  • #4

    zorra vom kochtopf (Montag, 18 Februar 2019 13:28)

    Der Name ist ja schon mal lustig. ;-) Und man kann nie genug Servietten, Kerzen und Hüngerchen haben. ;-)

  • #5

    Katrin (Dienstag, 19 Februar 2019 06:32)

    Oh, wie lecker. Muss ich mal probieren. Ich mag ja Gurkensalat mit saurer Sahne. Aber der wäre mal eine schöne Idee.
    Gruß Katrin