kleiner Orangenkuchen für große Mädchen

Kleiner Gugelhupf mir Orange und Arancello

Ab und zu brauche ich einfach ein Stück Kuchen.

Ja, ich weiß, ich hab mich längst als Tortenverschmäherin und Chipsliebhaberin geoutet. Nach wie vor gilt: Lieber ein Stück Salami, als eine Cremetorte!

 

Für Rührkuchen mache ich allerdings jederzeit eine Ausnahme.

 

Hier ist Arancello drin, die orangige Schwester des Limoncello.

Die Farbe ist...nun...es würde mich nicht wundern, wenn mein Kuchen im Dunkeln leuchten würde!

Zutaten für einen kleinen, wirklich ganz kleinen Gugelhupf.

(Die Wahrscheinlichkeit, dass ich etwas abgebe, wird minütlich kleiner.)

 

Für den Teig:

150g Joghurt

2 Eier

50ml Öl

2 EL Orangensaft

Schale einer Orange

200g Zucker

Butter für die Form

30ml Orangello Orangenlikör

240g Weizenmehl plus etwas mehr für die Backform

2 EL Backpulver

1 Prise Salz

 

Für den Guss:

6 EL Puderzucker

3 EL Arancello Orangenlikör

  • Backofen auf 170° Umluft vorheizen
  • kleine Gugelhupfform ausfetten und mit etwas Mehl ausstäuben
  • Joghurt, Eier, Öl, Orangensaft, Likör, Orangenschale und Zucker verrühren
  •  Mehl, Salz und Backpulver gut mischen und dann mit einem Schneebesen oder Rührlöffel möglichst klümpchenfrei unter die Joghurtmischung rühren

Ja, Ihr lest richtig, ich arbeite mal nicht mit der Küchenmaschine! Zum einen, weil es locker auch so geht und der Teig eh nicht geschlagen werden soll, zum anderen, weil ich mir so das Spülen spare... Faulheit siegt!

  • Teig in die Kuchenform einfüllen, etwas glatt streichen und auf der mittleren Leiste im vorgeheizten Backofen 35 bis 40 Minuten backen
  • Stäbchenprobe machen!
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und einige Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen
  • mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel möglichst häufig einstechen
  • Puderzucker mit Likör zu einem relativ flüssigen Guss verrühren
  • mit einem Löffel auf den Kuchen auftragen und dabei darauf achten, dass Guss in die Einstiche sickert

Das, Ladies und Gentlemen, ist mein kleiner, ganz privater Orangen-Poke-Kuchen. Poke-Kuchen, wegen der Löcher, die ich in den Teig gepiekst habe. Da hinein soll der Guss laufen, um den Teig zu aromatisieren und feuchter zu halten.

 

Und jetzt genehmige ich mir ein Stückchen und gleich noch einen Schluck vom Likör.

 

Weil... man gönnt sich ja sonst nichts.

 

Oder fast nichts.

 

Oder so.....

Kommentar schreiben

Kommentare: 0