Elsässer Gugelhupf zum Synchronbacken im Januar 2024

Neues Jahr, neues Glück!

Ein paar gute alte Traditionen pflegen wir natürlich weiter.

Eine der nahrhaftesten ist das regelmäßig stattfindende Synchronbacken, organisiert von Zorra von 1xUMRÜHREN BITTE aka KOCHTOPF für das Zorra jeweils ein Rezept auswählt, das dann an einem Wochenende zeitgleich, sprich synchron, von ganz vielen Teilnehmern gebacken wird.

Die Entstehnungsschritte, die Erfolge und auch mal kleinere Katastrophen werden auf den Socialmediakanälen gezeigt. Dieses Event hier konntet und könnt Ihr zum Beispiel auf Instagram unter #synchronGugelhupf, #synchronbacken oder #synchronbackendasoriginal mitverfolgen.

Am folgenden Mittwoch - sprich ab dem Moment, ab dem Ihr diesen Text hier jetzt lesen könnt, veröffentlichen dann die Blogger unter den Mitbäckerinnen und -bäckern ihr individuelles Rezept auf den Blogs. Mitbacken kann aber jeder, ob mit oder ohne Blog, Spaß macht es immer und das Resultat kann sich meistens sehen lassen.

Diesmal haben wir einen Elsässer Gugelhupf gebacken, den Zorra bereits 2007 nach einem Rezept von Christine Ferber und Sarah Wiener gebacken und leicht verändert hat. Das Rezept von Zorra findet Ihr hier: Klick!

Meines ist wieder ein wenig anders. Ich kenne meine Kuchenesser hier in zimtkringelhausen und habe den Zuckeranteil gleich mal entgegen jedem Trend erhöht.

Dafür sind bei mir die geforderten in Kirschwasser eingelegten Rosinen enthalten. Bei vielen rosinenverschmähenden Mitbäckerinnen und -bäckern werdet Ihr aber auch tolle rosinenlose Varianten finden.

Auch diesmal sind wieder viele tolle Menschen dabei:


Für einen Gugelhupf:

 

500g Weizenmehl

120g Puderzucker
7g Salz
200ml lauwarme Milch
180g zimmerwarme Butter + mehr für die Form
25g frische Hefe
2 Eier
100g Rosinen
3 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
3 EL gehackte Mandeln

 

 

 

Diesmal backen wir ausnahmsweise nicht mit Übernachtgare. Die einzige Vorarbeit am Vortag:

  • Rosinen in je 3 EL Kirschwasser und Wasser einweichen und über Nacht durchziehen lassen

Am Backtag:

  • Hefe und lauwarme Milch (die gesamte Menge) verrühren
  • 100g vom Mehl dazusieben und alles zu einem flüssigen Teig verrühren
  • Vorteig mit etwas Mehl bestreuen und zugedeckt 20 Minuten gehen lassen
  • restliches Mehl, Puderzucker, Salz, Eier und weiche Butter zufügen und alles in der Küchenmaschine erst ein paar Minuten auf niedrigster Stufe kneten
  • Knetstufe erhöhen und so lange kneten lassen, bis sich ein glänzender, geschmeidiger Teig ergibt
  • Rosinen leicht ausdrücken, zufügen und gut unterkneten lassen
  • Teig zugedeckt an einem warmen Platz ca. 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat
  • Aufgegangenen Teig von Hand oder mit der Maschine noch einmal kurz durchkneten
  • weitere 20 Minuten gehen lassen
  • Form großzügig ausbuttern und mit den gehackten Mandeln ausstreuen
  • Teig gleichmäßig in der Form verteilen
  • zugedeckt nochmal 1,5 Stunden gehen lassen, damit er sein Volumen ungefähr verdoppeln kann.
  • Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen, bevor der Gugelhupf in den Ofen geschoben wird, die Temperatur auf 180° reduzieren
  • 45 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen
  • Gugelhupf vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen
  • mit Puderzucker bestäuben
  • genießen!

Liebe Menschen, das hat wieder Spaß gemacht!

 

Vielen Dank an die Organisatorin und jetzt aus der Bahn, ich muss jetzt Kaffee trinken und erstaunlich fluffigen Gugelhupf essen!

 

Kleiner Nachtrag: Normalerweise schmeckt Hefeteig am nächsten Tag ja gerne mal wie alter Schuh. Hier dagegen haben wir sogar am Tag zwei nach dem Backen noch gerne die Reste gegessen.

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Kommentare: 9
  • #1

    Kathrina (Mittwoch, 24 Januar 2024 09:56)

    Dein Gugelhupf sieht auch super lecker aus. Ich war auch echt begeistert, wie lange der frisch hält.

  • #2

    zorra vom kochtopf (Mittwoch, 24 Januar 2024 11:11)

    Stimmt, er ist wirklich nicht sehr süß, da kann man gut etwas mehr Zucker zugeben. Und gut, dass er auch ohne Übernachtgare an Tag 2 noch gut schmeckt, daran konnte ich mich nämlich nicht mehr erinnern.

  • #3

    Regina (Mittwoch, 24 Januar 2024 11:31)

    Mich hat gerade das "wenig" Süße begeistert. Ich bin kein Marmeladefan. Aber auf Hefekuchen aller Art mag ich Marmelade sehr :-) .

  • #4

    Britta von Backmaedchen 1967 (Mittwoch, 24 Januar 2024 12:32)

    Dein Gugelhupf sieht richtig toll aus liebe Simone. Wir waren auch total begeistert wie gut er noch am nächsten Tag geschmeckt hat.
    Liebe Grüße
    Britta

  • #5

    Susanne (Mittwoch, 24 Januar 2024)

    Der sieht zum Reinbeissen aus! (Das nächste Mal teile ich den Teig, einmal mit, einmal ohne Rosinen :-) ).

  • #6

    Friederike (Mittwoch, 24 Januar 2024 17:12)

    Sehr schön geworden! Du hast es gleich besser gemacht als ich und mehr Zucker verwendet ;-)) Ich wollte das Rezept erst einmal testen...
    lg

  • #7

    Tina von Küchenmomente (Mittwoch, 24 Januar 2024 18:04)

    Ich feiere dich gerade, weil du einfach mal "den Zuckeranteil gleich mal entgegen jedem Trend erhöht" hast. Aber ich stimme dir zu, der Hefeteiggugel war der Erste, der am nächsten Tag auch noch richtig gut schmeckte.
    Liebe Grüße
    Tina

  • #8

    Caroline | Linal's Backhimmel (Donnerstag, 25 Januar 2024 09:26)

    Ich habe zwar mit Rosinen gebacken, aber dafür auf das Kirschwasser verzichtet ;)
    Aber dafür dürfen wir die Rezepte ja abwandeln, so dass jeder am Ende mit seinem Ergebnis happy ist.
    Liebe Grüße
    Caroline

  • #9

    Zoe von fluffig&hart (Dienstag, 30 Januar 2024 18:11)

    Ich muss Dir Recht geben, wir haben ihn auch einige Tage später noch gut essen können, der perfekte Hefeteig.