Julebrød zum Synchronbacken im November 2025

Mitte November, langsam aber sicher wird´s allüberall immer weihnachtlicher.

Ein Grund für Zorra, für das 86te Synchronbacken ein Rezept für Norwegisches Weihnachtsbrot Julebrød, auch Julekake genannt, auszusuchen.

Das Originalrezept ergibt vier Brote!

Ich habe es für uns auf ein Viertel herunter gekürzt. Ein Brot reicht uns locker. 

Und, Julebrød enthält, wie viele skandinavische Advents- und Weihnachtsrezepte ganz schön viel Kardamom. 

Wurx. An dieser Stelle kommt ein unhöfliches Geräusch aus meiner Richtung. Kardamom mag ich nicht. Aber mal so ganz und gar nicht! Schenkt mir eine Tafel Weihnachtsschokolade und seht mich am Horizont verschwinden! 

Nun war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich es um der Authentizität willen trotzdem in den Teig geben sollte.

NEIN. Ich bring´s nicht über mich! Mein Julebrød wird das erste kardamom-lose Julebrød ever.

Ha! Nennt mit Synchronback-Rebellin!

Das Originalrezept stammt von Trine vom Blog Trines Matblogg. Trina backt wie gesagt gleich die vierfache Menge. Für einen kleinen, feinen, übersichtlichen Laib nutze ich: 

250g Weizenmehl + etwas mehr zum Arbeiten
150ml Milch 
1 Ei, verquirlt
7g Frischhefe
38g Zucker
eigentlich 1/2 TL Kardamom - nein, ich kann´s nicht!
1/8TL Salz
38g Butter, in Würfel geschnitten
75g Rosinen


  • Rosinen in warmem Wasser legen ca. 15 Minuten einweichen
  • Weizenmehl, Milch, Hefe, Zucker und ca. 1/4 vom verquirlten Ei in die Schüssel der Küchenmaschine geben - ok, an dieser Stelle käme der Kardamom dazu. BEI MIR NICHT!
  • 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten
  • Butter in kleinen Würfeln hinzufügen und kneten, bis der Teig sich von der Schüssel löst und die gesamte Butter gut in den Teig eingearbeitet ist - das dauert ca. 10 Minuten 
  • Rosinen abgießen und die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken, dann ganz zum Schluß des Knetvorgangs vorsichtig einkneten
  • Schüssel mit einen Deckel bedecken und an einem zugfreien Ort stehen lassen, bis der Teig auf etwa die doppelte Größe aufgegangen ist - das dauert ca. 1,5 Stunden - bei mir im Backofen auf Gärstufe ca. 30 Minuten

  • Teig auf leicht bemehlter Fläche zu einer Kugeln formen, mit einem Tuch bedecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen, dann in die
    gewünschte Form, rund oder länglich, bringen und ein mit Backpapier belegtes Blech legen

  • wieder mit einem Tuch (Plastikfolie geht natürlich auch) bedeckt auf die fast doppelte Größe aufgehen lassen (ca. 1 Stunde)

  • Backofen auf 200°Ober-/Unterhitze vorheizen

  • Laib mit dem übrigen verquirlten Ei einpinseln und ein Muster einschneiden
  • 25–30 Minuten backen, bis das Brot eine schöne Farbe hat und durchgebacken ist - bei vorsichtigem Klopfen auf die Unterseite sollte ein hohles Geräusch ertönen. Die Backzeit gegen Ende beobachten. Sollte das Julebrod zu dunkel werden, kann ein Stück Backpapier darüber gelegt werden
  • das Julebrød auf einem Rost abkühlen lassen und genießen

Traditionell wird Julekake mit Butter, Brunost (braunem Käse) und einer Tasse gutem Tee genossen, aber auch mit mit Sylte (Sülze) und Hering wird ein echtes Weihnachtsessen daraus. Bei uns gab es das Schnittchen mit Butter und Konfitüre zum Frühstück! 

Ein Rezept, so viele Weihnachtsbrote! Schaut mal bei den Mitbäckerinnen und -bäckern vorbei und holt Euch viele, viele Ideen für Euer Weihnachtsfrühstück!

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Bettina von homemade & baked Britta von Backmaedchen 1967 Petra von genusswerke Caroline von Linal's Backhimmel Sylvia von Brotwein Sabine von Einfach Kochen und Mehr Friederike von Fliederbaum Tina von Küchenmomente Tamara von Cake, Cookies and more Tanja von Schlundis Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Laura von Aus Lauras Küche Nadja von Little Kitchen and more Désirée von Momentgenuss Bianca von ELBCUISINE Ilka von Was machst du eigentlich so?!

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Kommentare: 9
  • #1

    Sabine (Mittwoch, 19 November 2025 09:14)

    Liebe Simone, toll sieht es aus dein Weihnachtsbrot aka Julebrød.

    Herzliche Grüße vom Niederrhein
    Sabine

  • #2

    zorra vom kochtopf (Mittwoch, 19 November 2025 10:08)

    Hihi, so ging es mir früher auch mit Kardamom, aber irgendwann habe ich ihn lieben gelernt? Keine Ahnung, wie... sehr wahrscheinlich sind ein paar Geschmacksnerven abgestorben und ich schmecke ihn nicht mehr so stark. ;-)

  • #3

    Tina von Küchenmomente (Mittwoch, 19 November 2025 10:57)

    Na, du Synchronback-Rebellin? Ich schmeiß mich weg... Ich bin sicher, du bist nicht die Einzige, die kein Kardamom mag, die gibt es bestimmt auch in Norwegen, Schweden oder Finnland. Ob mit oder ohne das Gewürz - dein Weihnachtsbrot sieht einfach großartig aus und schmeckte bestimmt oberlecker.
    Liebe Grüße, Tina

  • #4

    Kathrina (Mittwoch, 19 November 2025 12:39)

    Dein Weihnachtsbrot sieht auch ganz hervorragend aus. Es glänzt so richtig toll.

  • #5

    Britta von Backmaedchen 1967 (Mittwoch, 19 November 2025 15:58)

    Liebe Simone, Kardamom hin oder her, dein Brot sieht einfach super aus und wenn man es einfach nicht mag, dann bleibt es halt weg, dass hat sicherlich auch ohne ganz wunderbar geschmeckt. Ich hab dafür die Rosinen wieder rausgepickt und meinem Mann gegeben ;-)
    Liebe Grüße
    Britta

  • #6

    Laura (Donnerstag, 20 November 2025 12:36)

    Da wo ich die Rosinen rauslasse, fehlt bei dir also der Kardamom - spannend! Aber trotzdem sieht dein Brot wirklich zum Anbeißen aus :)

  • #7

    Friederike (Donnerstag, 20 November 2025 19:29)

    Du magst keinen Kardamom, ich mag keine Rosinen... so what! Wunderschön ist dein Brot geworden!

  • #8

    Nadja von Little Kitchen and more (Freitag, 21 November 2025 09:18)

    Das sieht auch richtig toll aus. Liebe Grüsse Nadja

  • #9

    Brotwein (Sonntag, 23 November 2025 14:22)

    Dein Weihnachtsbrot sieht mit oder ohne Kardamom einfach toll aus! Ohne ist es immer noch ein tolles Rosinenbrot. Und das schmeckt immer!
    Viele Grüße Sylvia