Schoko-Tiramisu-Kuchen nach Donna Hay aus ihrem neuen Buch Modern Baking

*Werbung durch Buchempfehlung und Verlinkung*

Schwelgen.

Schwelgen ist eine Vokabel, die nicht unbedingt oft in meinem Alltagswortschatz auftaucht.

 

Wenn das dann doch mal der Fall ist, kann man mit fast 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass Essen oder Bücher in irgendeiner Form damit zu tun haben.

Heute frifft beides zu: Ich möchte ich Euch gerne ein Buch vorstellen, für das ich genau diese Vokabel heraus gekramt habe. Schwelgen.

Tatsächlich fällt mir sogar noch mehr dazu ein:

 

Augenweide, unglaublich schön fotografiert, Wasser im Mund zusammengelaufen, lecker und nicht zuletzt:

Mein persönlicher Backbuchfavorit in dieser Saison.

Donna Hay: Modern Baking

Zu viel? Möglich, aber eben: Das Buch ist genau meins!

Wie immer bei zimtkringel halte ich die Besprechung sehr kurz und bastle dafür viel lieber einige Beispielrezepte für Euch nach.

Natürlich will ich Euch die bibliographischen Daten und den Begleittext vom AT Verlag nicht vorenthalten. Den findet Ihr hier:  Klick!

 

Kennt Ihr Donna Hay? Die Australierin ist weltweit eine der erfolgreichsten Kochbuchautorinnen überhaupt. Im Foodbereich werden ihre Titel fast unweigerlich Bestseller. Sie ist praktisch immer irgendwo in Kochshows und Publikationen präsent. Alles Argumente, die sie nicht automatisch auf meiner Favoritenliste auftauchen lassen müssen. Ich könnte Gegenbeispiele nennen. Aber: Die Frau kocht und backt so unglaublich gut und wirkt dabei herrlich sympathisch und offen! Noch dazu kocht sie saisonal und praxisnah, dabei aber einfallsreich und kreativ ohne Ende.

Plus: Spätestens bei Modern Baking habe ich mich unglaublich in die Fotos und die Gestaltung des Buches verliebt.

Als erstes Rezept habe ich mir reines Hüftgold ausgesucht. Wenn schon, denn schon! Ein Fest für alle Schoko-und-Kaffee-Fans!

 

Diese Kombi aus Kuchen und Tiramisu ist das ideale Dessert nach einem schönen Festessen. Üppig. Da kommt der Satz: "Laßt noch Platz fürs Dessert!" nicht ganz unpassend. Ich denke dabei schonmal an das kommende Weihnachtsfest.

 

Allerdings muss man die Gäste danach wahrscheinlich heim rollen, denn bei einer Portion wird es nicht bleiben!

Meine Testesser brauchten nach der jeweils zweiten Portion übrigens einen Schnaps oder wahlweise ein Schläfchen.

 

Schön: Anders, als bei klassischem Tiramisu werden weder rohe Eier, noch Alkohol benötigt. Ausserdem kann man alles locker vorbereiten und dann kalt stellen, bis es letztlich auf den Tisch kommt.

 

Ihr seht: Besser geht es fast nicht, was das lockere Handling angeht.

 

Die Zutaten:

 

250g einfache Schokoladenkekse

100g Butter geschmolzen

125ml Espresso

300ml Sahne

600g Zartbitterschokolade gehackt

Kakao

für die Creme:

375ml Sahne

180g Mascarpone

plus, anders als im Rezept: 2 EL Puderzucker

  • Kekse mit der Butter in der Küchenmaschine fein schreddern
  • Masse auf dem Boden einer runden oder ovalen Form fest drücken und 10 Minuten kalt stellen
  • Espresso mit der Sahne bis kurz vor dem Sieden in einem Topf erwärmen
  • von der Herdplatte nehmen und die Schokolade dazu geben, kurz stehen lassen, bis die Schokolade angeschmolzen ist
  • wieder auf die Herdplatte ziehen und unter Rühren erwärmen, bis die Masse sich glatt rühren läßt
  • Mischung auf dem Keksboden verteilen und 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen
  • für die Creme Sahne und Mascarpone in der Küchenmaschine zu einer glatten Masse rühren
  • anders als im Originalrezept gebe ich dazu noch zwei EL Puderzucker und rühre die klümpchenfrei mit unter (Ich kenne doch meine Zuckerschnuten! Die weinen ja schon fast, weil ich so auf Zartbitterschoki stehe!)
  • Die Creme im Spritzbeutel mit glatter Tülle als Tupfen auf die Schokomasse spritzen
  • vor dem Servieren mit Kakao bestäuben

Boah, für mich hat das fast schon Suchtpotential!

 

Also, Löffel raus, es darf geschlemmt werden!

 

Wie immer an dieser Stelle: Bei zimtkringel landen nur die Bücher, die mich absolut überzeugt haben. Ich urteile und bewerte unabhängig und subjektiv.

My Blog, my rules!

 

Herzlichen Dank an den AT Verlag. Was für ein wunderschönes Buch!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2