Focaccia mit Tomaten und ein tolles Buch

Luftige Focaccia mit Tomaten und Rosmarin

unvergütete Werbung in Form einer Buchbespechung*

Lang, lang ist es her, seit Ihr hier eine Buchbesprechung zu lesen bekommen habt.

 

Dabei habe ich das Buch, um das es heute gehen soll, schon einige Wochen daheim.

Leider kam mir das kleine Missgeschick eines superdämlichen Unfalls dazwischen und jetzt bin ich deutlich gehandicapt.

Einhändiges Tippen geht langsam wieder, wobei die Betonung auf langsam liegt. Kochen und Backen habe ich nach wie vor auf Thomas als Sous Chef ausgelagert.

 

Dem Herrn zimtkringel hat To mate von Claire Thomson, erschienen beim Sieveking Verlag, tatsächlich auf den ersten Blick gefallen.

Das will wirklich etwas heißen, bei einem intuitiven Koch wie Thomas, der an sich alles ohne Rezept, nach Lust und Laune kocht und backt, und der den Unmengen an Kochbüchern in unserer Wohnung schon immer recht skeptisch gegenüber steht.

Trotzdem oder gerade deshalb gestalten wir diese Buchvorstellung, wie das immer bei zimtkringel passiert:

Kurze Vorstellung des Buches, laaaange Buchbekochung, bzw. diesmal eher BuchbeBACKUNG. In dem Fall eben durch den Kochbuchskeptiker.

 

Nach langem Auswahlverfahren hat sich Thomas die saftige Tomaten-Focaccia als erstes Rezept ausgesucht.

Immerhin standen 80 tomatige Rezepte zur Auswahl, von Dips und Saucen über Suppen zu Salaten, gebacken, frittiert, geschmort, gekocht, geröstet, süß, sauer, scharf...

Alles da und alles mit Tomaten! Rezepte mit sonnengereiften, frischen Früchten, aber auch solchen, die mit Tomaten aus Glas und Dose auskommen.

Hier beim Sieveking Verlag Klick! könnt Ihr einen Blick ins Buch werfen.

Besser noch, geht in die Buchhandlung des Vertrauens und gebt diesem Traum aller Tomatenliebhaber ein neues Zuhause!

Große Tomatenliebe!

Die Focaccia gab es übrigens auf meinen zarten Wunsch hin. Es hat durchaus etwas für sich, wenn man leidend guckt. Dann wird man - zumindest hier im Hause zimtkringel - aufs Feinste bekocht und bebacken.

Ich mag fluffigen Hefeteig nun mal unheimlich gerne.

Als zweites Rezept aus To mate standen die von Thomas favorisierten Schmortomaten mit Bratwurst und Rotwein an. Super aromatisch und sowas von tomatig!... und so schnell weg, dass leider keine Fotos davon existieren. Momentan stecken diverse Buchzeichen zwischen den Seiten. (Meine natürlich! Ich bin krank, ich darf mir was wünschen. Finde ich jedenfalls...)

Tomatige Fischsuppe? Amatriciana? Tomaten-Safran-Risotto? Nehm ich! Und gerne genau in der Reihenfolge!

Ihr mögt Tomaten so gerne, wie wir? Claire Thomson, Köchin, Kolumnistin, nicht zuletzt Bloggerkollegin (5oclockapron.com) und Autorin von vielen erfolgreichen Kochbüchern, hat das passende Rezept für Euch.

Jetzt aber zum fluffigen Tomaten-Fladen!

Hier handelte es sich übrigens um Thomas´ ersten Hefeteig ever. Ganz nach Anleitung im Buch und sehr gelungen!

 

Für eine ofenfeste Form 30x20cm:

 

500g Weizenmehl Type 550

20g Frischhefe (im Original 7g Trockenhefe)

330ml lauwarmes Wasser

6 EL Öl + mehr zum Einfetten (bei uns Raps, im Original Olivenöl, das verträgt hier aber nicht jeder)

1 TL Salz

200g Kirschtomaten

8 Salbeiblätter oder 2 Zweige Rosmarin (bei uns Rosmarin)

1/2 TL Meersalzflocken

 

  • Hefe im Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen
  • Mehl und Hefewasser in der Küchenmaschine kräftig vermengen
  • 2 EL vom Öl und Salz zufügen und 10 Minuten kneten, bis er nicht mehr klebrig ist
  • in einer mit Öl eingefetteten Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
  • Ofenform mit Öl fetten
  • den Teig darin gleichmäßig verteilen
  • mit den Fingern kleine Mulden eindrücken und ca. 1 EL Öl darauf verteilen
  • Backofen auf 230° Ober-/Unterhitze vorheizen
  • ein paar der Tomaten halbieren und zusammen mit den Rosmarinnadeln bzw. dem Salbei auf dem Teig verteilen, dabei einige der Tomaten in den Teig eindrücken
  • alles mit den Salzflocken bestreuen
  • ca. 25 Minuten auf mittlerer Schien backen, bis der Teig aufgegangen und goldbraun ist
  • aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem restlichen Öl beträufeln
  • vor dem Aufschneiden mindestens eine Viertelstunde ruhen lasssen

Das, liebe Freunde, war die fluffigste, saftigste Focaccia aller Zeiten!

So schmeckt der Sommer, auch wenn hier langsam aber sicher Socken- und Kuscheldeckenwetter ist.


Unser Dank gilt dem Sieveking Verlag. Was für ein schönes, gelungenes Buch! Jetzt jammere ich einfach so lange, bis der Sous Chef sich einmal quer durchgekocht und alle meine Rezeptwünsche erfüllt hat!

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