Walnuss-Kleie-Topfbrot, heimisches Superfood

Samstagnachmittag. Gerade bin ich von der Arbeit heim gekommen und hab das erste Mal in dieser Woche Zeit. So richtig Zeit.

Ein Konzept, das mir nicht so vertraut ist.

 

Also nutze ich mal den angebrochenen Nachmittag und überlege mir, was ich wohl für das Event "heimisches Superfood" von Sina von Giftigeblonde und Christina von The Apricot Lady extrem gesundes und superfoodiges basteln könnte.

 

Irgendwie bin ich ja nicht so die Superfood-Frau und mir will auf Anhieb auch nix zum Thema einfallen.

 

Ich hab im Laden gut einen laufenden Meter Bücher zum Thema stehen, aber...ach, ich weiß auch nicht! Ich bin mehr Team "Schmeckt super", als Team Superfood.

 

 

Na, dann fange ich halt mal an, ein Topfbrot zu backen. Is ja nichts wirklich neues.

Topfbrot. Mit Nüssen. Und Kleie. Von unserer Mühle im Nachbardorf.

Nüsse. Kleie. Nachbardorf. Geistesblitz!

zimtkringel proudly presents: Nuss-Kleie-Brot aus heimischem Superfood! Tadaaaaa!

Zutaten:

450g Weizenmehl Type 550

15g Weizenkleie

80g Walnusskerne, grob zerkleinert

1,5 TL Salz

6g Frischhefe

350ml Wasser

Die Zubereitung ist mal wieder denkbar einfach:

Hefe im Wasser auflösen und alle übrigen Zutaten dazu geben. Es muß nicht geknetet werden, es reicht, wenn gut gemischt ist und es keine Mehlnester mehr hat. Schüssel zudecken und einfach mal 5 bis 10 Stunden in der warmen Küche vergessen.

 

Das gibt mir jetzt Zeit, Superfood zu googeln...

 

Weizenkleie enthält die Vitamine A, B1-B3, B6 und Vitamin E, ähnlich dem hochgelobten Chia-Samen, wächst aber vor unserer Haustür und hat damit die weitaus bessere Ökobilanz. Dass Walnüsse eine Menge an Omega-3-, und Omega-6-Fettsäuren enthalten und dazu einen ganzen Sack voller Vitamine und Mineralstoffe, brauche ich Euch wahrscheinlich gar nicht erst zu erzählen. Dazu ist der Weizen hier bei uns zwischen Teck und Hohenneuffen gewachsen und wurde regional in einer familiengeführten, kleinen Handwerksmühle verarbeitet. Viel regionaler und superfoodiger geht quasi nicht.

So, nachdem ich jetzt rundum informiert bin, heize ich den Backofen und meinen großen Topf samt Deckel auf 250°  bei Ober- und Unterhitze vor. Ok, der Teig ist gut gegangen, aber der Topf ist trotzdem etwas zu geräumig, wie Ihr seht. Schadet aber nix!

Den Teig löse ich mit der Teigkarte nur von der Schüsselwand und schiebe ihn vorsichtig noch in der Schüssel zu einem Laib zusammen. Wenn der Ofen samt Topf die gewünschte Temperatur erreicht hat, stürze ich den Teig in den Topf, Deckel drauf und für 5 Minuten in den Backofen damit! Dann die Temperatur auf 225° reduzieren und mit geschlossenem Deckel 30 Minuten backen. Zum Schluß noch weitere 20 Minuten ohne Deckel weiter backen, aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen!

Liebe Sina, liebe Christina, ich  hoffe, das Brot geht als Superfood durch! Geschmeckt hat es schonmal ziemlich super, wenn ich auch leise Zweifel habe, dass der dicke Leberwurstbelag, den ich mir darauf gegönnt habe, in die selbe Kategorie paßt. Ich sag ja: Eher Team "Schmeckt super", als Team Superfood!

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Kommentare: 2
  • #1

    Christina (Samstag, 23 September 2017 22:54)

    Dein Brot sieht klasse aus *.*
    Vielen Dank für die Teilnahme am Event �
    lG
    Christina

  • #2

    Anett (Dienstag, 26 September 2017 15:30)

    Liebe Simone,

    ist ja ein witziges Rezept , hab ich noch nie ausprobiert, Brot im Topf zu backen.
    Sieht jedenfalls sehr lecker aus und gesund auch noch ;).

    Liebe Grüße
    Anett