Pochierte Eier

Nun mußte ich doch tatsächlich siebenundRÄUSPER!  Jahre alt werden, um das erste Mal pochierte Eier zuzubereiten!

Und warum? Weil ich auch mal einen schönen Salat zeigen möchte!

Und dazu brauche ich eben solche Angebereier...

P.S. neulich habe ich gelernt, dass "lecker" ein verpöntes Wort unter Foodbloggern sein soll. Wie umschreibe ich die Eier denn nun? Angenehm flüssig bis wachsweich, umami im Abgang und schneeweiß-goldgelb in der Optik?

Also, um ehrlich zu sein, in erster Linie finde ich sie lauwarm auf Toast oder im Salat einfach lecker!

So, man nehme:

so viele möglichst frische Eier, wie man lustig ist,

einen großen Topf mit ca. 10cm hoch Wasser darin,

einen Schuß Essig,

eine Schneebesen,

einen Schaumlöffel,

etwas Wagemut und

für die Schisservariante pro Ei eine Tass

Die Eier werden aufgeschlagen und in jeweils einer Tasse platziert. Das Wasser soll simmern, aber nicht kochen und der Schuß Essig kommt natürlich mit in den Topf hinein.

Nun rührt man das Wasser so, dass in der Topfmitte ein kleiner Strudel entsteh.

Jedes Ei einzeln vorsichtig aus der Tasse in den Strudel gleiten lassen.  Durch die Wasserbewegung bleibt das Eiweiß im Idealfall schön kompakt, man darf aber auch mit einem Löffel etwas nachhelfen.

Wahrscheinlich geht das eleganter, aber ich übe ja noch....

Nach 2 bis 4 Minuten , je nach gewünschter Härte, wird das Ei mit dem Schaumlöffel entnommen und das nächste kommt an die Reihe.

Das ist die Schisservariante.

Chuck Norris macht keinen Wasserwirbel, pochiert alle Eier auf einmal und trennt sie dann per Handkantenschlag.

Ob Chuck wohl auch so einen bildhübschen Salat hinbekommt? Das Rezept dazu findet er jedenfalls hier!

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