Adventskalender

Na, ist es Euch schon weihnachtlich zumute?

Zeit wird´s!

Das ist mir spätestens klar, seit vor einigen Tagen ein kleiner Junge bei uns in der Buchhandlung gefühlt eine Stunde Ihr Kinderlein kommet in Dauerschleife gesungen hat. Erstaunlich textsicher, dafür kam er mit etwa der Hälfte der Töne aus. Die fehlenden Höhen und Tiefen machte er aber locker mit extremer Inbrunst wieder wett.

 

Ist das nicht toll? In der Adventszeit singt und klingt es überall. Und ich liebe es!

 

 

Seit ich weiß, dass ich in diesem Jahr wieder die Ehre habe, bei Zorras legendärem Adventskalender ein Türchen zu füllen, habe ich überlegt, mit was ich die sogenannte stille Zeit in Verbindung bringe.

 

Öhm, Familie, Essen und Musik.

Also, nicht nur natürlich, aber als wiederkehrendes Thema ist das schon da.

 

Wenn ich es mir aber recht überlege, dann sind das Lieder und Melodien, die sich schon mein ganzes Leben lang durch diese Zeit ziehen. Wirklich still war die stille Zeit bei uns nämlich nie.

Wir hatten Schallplatten!

 

Und mein Papa sang für gewöhnlich mit.

 

Sankt Niklas war ein Seemann. Das weiß ich aus sicherer Quelle. Freddy Quinn hat es mir gesagt. Die Wiener Sängerknaben liesen den Schnee gar nicht mal so leise rieseln, und der little Drummerboy played his drum for us, Pa rum pum pum pum.

Boney M. sang bei uns schon zum Frühstück Mary's little Boy Child und wechselten sich munter mit Heintje ab, dessen Heidschibumbeidschi locker in Chris Reas Driving home for christmas überging. 

 

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