Huhn, Pute, Ente und Co. kommt bei zimtkringels relativ oft auf den Tisch. Dabei legen wir - wie bei allem - Wert auf gute, artgerechte Haltung und regionale Produkte.


Chicken Sliders - Geflügelburger mit leckerer Soße

Über meine kleine Leidenschaft für internationale Kochzeitschriften habe ich ja nun schon oft berichtet.

 

Neuerdings habe ich eine Serie US-amerikanischer Foodie-Blättchen für mich entdeckt, die allesamt die Südstaatenküche zum Thema haben. 

 

Ich hab ja den Verdacht, das ist in etwa so, wie bei uns die Schwemme an Landküchen-Publikationen der gehobenen Preisklasse.

Bei uns kommen seit einigen Jahren alle Rezepte der Landhaus-Blättchen direkt vom wunderbar in Blumenwiesen gelegenen Landgut, is klar. In den USA dann entsprechend direkt aus den Küchen der wackeren, mütterlichen Southern Belles, die mit der Rüschenschürze am Herd stehen und auf ihre immerblühenden Magnolienbäume schauen. Jo, auch klar. 

Is aber auch egal, jede Zeit hat ihre eigenen Marketingstrategien und gerade ich Kochzeitschriften-Junky sollte mich wahrlich nicht beschweren, denn ich hab Spaß!

 

Heute gibt es also "original Southern Belle"

Chicken Sliders mit White BBQ-Sauce.

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Chicken Chow Mein

Hier kommt ein schnelles Feierabendgericht!

 

Ich schreib den etwas reißerischen Anfangssatz jetzt nur, um von der Tatsache abzulenken, dass es bei uns schon wieder Hühnchen gibt.

Chicken Chow Mein ist allerdings auch ein extrem schnelles Gericht mit viel Geschmack, also darf es bei mir gerne oft (und in großen Portionen) auf dem Teller landen . Vorausgesetzt, jemand spült mir dann meinen sackschweren, riesigen Wok.

Ja, ich hab einen richtig coolen, schon recht alten Wok, den ich noch in meiner Schulzeit von meinem Taschengeld in der Schweiz gekauft habe. Der ist richtig gut aber heftig unhandlich!

An der Stelle: Ich brauche Personal! Vielleicht jemanden, der Spülen als Hobby hat? Und das gerne unentgeltlich macht? Na? Keiner? Ok....

 

Chow Mein ist übrigens mal wieder ein europäisiertes asiatisches Gericht und bedeutet nichts anderes, als gebratene chinesische Nudeln mit Gemüse und manchmal Fleisch oder Tofu. 

So oder so ähnlich steht es wahrscheinlich auf der Speisekarte der meisten Chinarestaurants in aller Welt.... ausser natürlich in China.

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Piri-Piri Chicken Wings

Chickeeeeeeeeen!

Entgegen anders lautender Meldungen sind wir zimtkringels nicht für die Dezimierung des mitteleuropäischen Masthähnchens verantwortlich!

 

Ok, in letzter Zeit gab es hier eine ganze Menge geflügellastiger Rezepte, aber das ist purer Zufall.

 

Leckerer Zufall, aber Zufall.

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Mediterranes Backofenhähnchen

Knuspriges Hähnchen aus dem Backofen mit Bröselkruste und bunten Tomaten

In meiner Kindheit gab es bestimmte Samstagsgerichte.

 

Samstagmorgen wurde gewerkelt, geputzt, renoviert und im Garten gearbeitet, das stand schon mal fest. Am Samstagnachmittag wurde auf jeden Fall gebadet, dann lief die Sportschau, für die Kinder die Muppets oder die Feuersteins, whatsoever und langsam aber sicher zog der Duft von Abendessen durchs Haus.

Eines der liebsten Gerichte waren Grillhähnchen. Plural, denn zu Zeiten, als noch alle daheim wohnten, sollte es schon für mindestens sechs Personen reichen. Also drehten sich am frühen Samstagabend in der Küche meiner Mama in regelmäßigen Abständen Göckele, wie es bei uns heißt, im Drehgrill.

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ziemlich grünes Hühnerfrikasse

Frikassee vom freilaufenden Suppenhuhn mit Spargel, Champignons und Erbsen

Als der Gatte noch Pendler und damit unter der Woche Selbstversorger war, hat er eines Tages ein Lieblingsrezept heim gebracht:

Tiefgekühltes Hühnerfrikassee. Das konnte man - Wunder der Technik! - in der Tüte im Wasserbad aufwärmen. Es schmeckte noch nicht mal sooo schlecht und war nach einem langen Arbeitstag am Abend in der recht spärlich ausgerüsteten Pendlerküche locker zu "kochen". Der Gatte war nachgerade begeistert!

 

Ich finde das Zeug für diesen Zweck ehrlich gesagt auch nicht so übel. Es gibt schlimmeres Fertigfutter.

Allerdings bin ich kein großer Fan von der Optik des Tütenfutters und weiß generell gerne, was so auf den Teller kommt.

Vor allem möchte ich gerne wissen, wo das Geflügel her stammt.

 

Meins, hier und heute, kommt vom Bauern ums Eck. Gestern haben wir auf Bestellung zwei frische Bio-Suppenhühner aus Freilandhaltung bekommen, aus denen Nudelsupp und heute Hühnerfrikassee mit grünem Spargel wurde.

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Nudelsupp

Altmodische Hühnersuppe, lange gekocht, die ganz ohne Suppenwürfel auskommt

Ganz schön hühnerlastig hier in letzter Zeit!

Das liegt mit an meinen Marktbesuchen. Jetzt, wo das Wetter mich wieder auf den Wochenmarkt zieht und ich noch dazu versuche, die regionalen Produzenten ein wenig zu unterstützen, hüpft noch häufiger als sonst Geflügel in den Einkaufskorb.

 

Wenn sich dann noch die seltene, aber sehr erfreuliche Gelegenheit bietet, dass unsere Landwirte des Vertrauens frische freilaufende Suppenhühner anbieten, tja, dann gibt es halt noch ein Hühnerrezept. Oder zwei. Oder drei.

 

Heute nun erstmal eine ganz klassiche Nudelsupp.

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Einmal mit Alles - Buchbesprechung und leckerer Döner

Einmal mit Alles! Döner und eine kleine Buchbesprechung

enthält Werbung in Form einer Buchbesprechung*

Na, wie wär´s mit Döner, Einmal mit Alles und a Bissele scharf?

 

Und jetzt sagt nicht, dass Ihr keinen Döner esst, noch nie gegessen habt und auch nie essen werdet!

Laut Umfrage ist der Döner Kebab das beliebteste Fastfood-Gericht der Deutschen.

Ja, noch vor Burgern, Pommes rot-weiß und der Currywurst!

Mehr als 9000 bundesdeutsche Betriebe produzieren täglich fast 3 Millionen Döner, die selbstverständlich auch am selben Tag in ca. 3 Millionen Mägen (oder wahlweise auf dem möglichst weißen Shirt) landen.

 

Und seien wir mal ehrlich, auch wenn die Vorlieben auseinander gehen, ob vegetarisch, oder mit viiiieeeeel Flaaaaaisch, egal, ob mit Kalb, Huhn, Lamm, Ihr wollt es doch auch:  Einmal mit Alles!

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Homestyle Chicken Curry Brinjal - Hähnchencurry mit Aubergine

Hach ja, Zeitschriften sind einfach schön!

Ich mag die Hochglanz-Blättchen zu Küchenthemen so gerne!

Ja, Insider werden es hier schon gelesen haben, bei zimtkringels daheim stapelt sich überall Papier.

 Bei Kochbüchern und Zeitschriften kenne ich wenig Zurückhaltung und strapaziere damit die Statik unseres alten Bauernhauses und vielleicht auch die Nerven von Herrn zimtkringel.

 

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Chickenwings aus dem Airfryer

Juhuuu, ich hatte gerade ein paar Tage frei. Das rief ja nahezu nach ein paar nahrhaften Spielereien mit meinen Küchenmaschinchen!

 

Deshalb habe ich mal wieder die Heißluftfritteuse aus dem Schrank geholt. Es war gerade mal Samstag. Weil wir alt sind, bedeutet das: Sofa! Yay! Fernbedienung! Yay! Fingerfood! Doppelyay!

 

Chickenwings und Salätchen, würde ich sagen. 

Das hat dann wenigstens den Anschein eines einigermaßen gesunden Essens. Ausserdem kocht es sich fast von selbst.

Los geht´s!

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Backofen-Wings

So, die Zeit der Festessen ist nun erstmal durch...

 

Zeit für ein wenig Alltagsessen! Und zwar für wirklich gutes Alltagsessen, das sich nach einem langen Arbeitstag fast von selbst brutzelt.

 

Diese Chickenwings mit leicht mediterranem Touch stehen alles in allem in 45 Minuten fix und fertig auf dem Tisch.

 

Ach, und dass man nur ein großes Teil spülen muss, schadet ganz sicher auch nicht.

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teegeräucherte Ente mit Erdnuss-Sauce

selbst in Teerauch geräucherte Entenbrust auf Wokgemüse mit Erdnuss-Sauce

Die Zeit rennt!

 

Weihnachten und das Jahresende stehen unmittelbar vor der Tür und ja, das zweite Jahr der kulinarischen Weltreise neigt sich auch schon wieder dem Ende entgegen.

 

Was für eine gute Gelegenheit, mich bei Volker, dem Organisator und Reiseleiter der Blogger-Aktion, und auch bei allen Mitreisenden zu bedanken.

 

Ich bin von Anfang an dabei, habe bisher nur einmal passen müssen (Island! Da ist mir echt nichts eingefallen!) und durfte viele lustige Menschen kennenlernen.

Ich habe so viele Länderküchen mit dem Kochlöffel bereist, in die es mich sonst wohl nie verschlagen hätte.

Das macht Spaß!

 

Diesmal geht es übrigens nach China.

Seit frühester Jugend liebe ich die asiatische Küche und bin gespannt, was die Mitreisenden so auftischen werden:

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Puten-Shawarma

Kling Glöckchen, klingelingeling.... Na, türmen sich bei Euch auch Apfel, Nuss und Mandelkern, von Plätzchen, Marzipankartoffeln und Dominosteinen ganz zu schweigen?

 

Also, ganz so heftig ist es bei uns zwar nicht, aber ja, der eine oder andere Lebkuchen rutscht schon dazwischen. Ganz von selbst. Ich schwör!

 

Jedenfalls brauch ich nach dem ganzen Süßkram

(Ok, ja, zwei Lebkuchen. Meine Güte. Wer zählt schon mit? Und vielleicht eine Marzipankartoffel. Mit Nougat aussenrum.

Und Plätzchen. Viele Plätzchen.

Aber nicht mit Absicht, ehrlich! Die Dinger sind tückisch, die landen ganz von selbst in meinem Mund....Warum bekomme ich auch so viel von dem Zeug geschenkt? Hmmm, leckeres Zeug...! Danke, Ihr Lieben! Uiiiiiii, Krokant!).

 

Wo war ich? Ach ja, nach so viel Süßem brauch ich was Handfestes. Ich werf den Döner-Spieß an!

Ausserdem stelle ich immer wieder fest, dass so ein Floischle, wie wir sagen, auch ungemein gut für die ein wenig vorweihnachtlich strapazierten Nerven ist.

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Portwein-Pistazien-Hähnchen mit Quittenglasur

Werbung in Form einer Buchempfehlung*

Ohne Spaß, es ist schon vor Tagen passiert: Ich habe das erste Mal in diesem Jahr Last Christmas im Radio gehört!

 

Das heißt wohl, dass Menschen mit Humor bei meinem Lieblingssender arbeiten und - und das ist für mich in dem Fall die dringendere Angelegenheit - dass ich echt langsam zumindest mal das Hauptgericht meines kleinen Weihnachtsessens zeigen sollte.

 

Ihr erinnert Euch vielleicht, die letzten Tage gab es hier schon die mit Ahornsirup glasierten Bacon-Karotten aus dem Backofen und ein Kartoffelpüree mit Äpfeln, frischem Meerrettich und Creme fraîche nach Rezepten von Donna Hay. Alles in allem ist mit diesem von mir zwar nicht hübsch fotografierten, dafür aber überaus leckerem Portwein-Pistazien-Hähnchen mit Quittenglasur unser kleines Festtags-Hauptgericht komplett!

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glasiertes Hoi Sin Huhn

Hach Fläschchen, Tiegelchen, Töpfchen, wie ich sie liebe!

 

Falls Zweifel bestehen sollten, ich spreche natürlich von meinem Würzregal.

All die feinen Marinaden, Würzsoßen und Pasten machen mir unglaublich viel Spaß.

 

Ok, langsam nimmt es platzmäßig Ausmaße an, die recht bedenklich sind, aber ich verbrauche ja auch eine Menge davon. Öhm. Ok, Bruchteile.

 

Und ich kaufe laufend was dazu. Und brauche demnächst einen Anbau an der Küche.

Neuerdings kann man in unsererm Lieblingshofmarkt Würzsoßen in mitgebrachte Flaschen abfüllen.

Das Verhängnis nimmt seinen Lauf....

 

Aaaaber: Dafür gibt´s dann eben auch mal auf die Schnelle glasiertes Hoi Sin Huhn in Shaoxing-Marinade.

 

Bämmmmm! Weil ich´s kann!

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Drumsticks in Orangenmarinade

enthält Werbung für unseren liebsten Hofmarkt!*

Was ich an meinen wenigen freien Tagen am meisten liebe?

 

Einmal nicht nach der Uhr leben zu müssen!

 

In den Tag hinein leben zu können, ist für mich Entspannung pur, denn Montag bis Samstag bestimmen Öffnungszeiten, Uhr und Terminkalender meinen Alltag komplett.

 

Zur Entspannung gehört auch, völlig planlos auf den Markt oder in meinen Lieblingsladen zu schlappen, um alles zu kaufen,  was in den Korb hüpft, und erst dann zu entscheiden, was wohl daraus werden wird.

 

Letztes Wochenende habe ich ziemlich spontan beschlossen, dass leicht asiatische Aromen her müssen!

Möglicherweise hat das neue Asiasortiment unseres liebsten Hofmarktes Pusteblume, den ich hier ja schon recht häufig erwähnt habe,  ein wenig dazu beigetragen....

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Cashew Chicken aus dem Slowcooker

Curry mit Huhn, Cashew, Kürbis, Kokosmilch und vielen Gewürzen

Urlaub, Urlaub, Urlaaaaaaaub!

 

Endlich Zeit zum Rumschlumpfen, soll heißen, für kitschige Bücher, junkige Fernsehserien und für`s stundenlange Kochen!

 

Das ist die Gelegenheit, den Slowcooker mal wieder zum Einsatz zu bringen.

 

Der kocht, während ich Zeit habe, mir noch eine oder zwei Folgen unglaublich lehrreicher Krimiserien anzuschauen, Kirschen zu essen und nebenher Katzen zu streicheln, die heute genauso faul sind, wie ich.

 

Kleine Rückblende: 

Urlaub hin oder her, drei Minuten, bevor normalerweise mein Wecker klingelt, bin ich am Morgen wach. Immer. 

Ob das wohl schon unter senile Bettflucht läuft?

Ach was, ich nenne es einfach die Gelegenheit, mir den Marktkorb zu schnappen und Richtung Kirchheim aufzubrechen.

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Marokkanische Briouats - Teigtaschen international

Briouats - knusprige marokkanische Teigtaschen mit Hühnerfleischfüllung

enthält Werbung durch Verlinkung zu den anderen Teilnehmern. Vielleicht habt Ihr die ersten vier Blogevents der Gruppe All you need is... verfolgt? Nach Schmorgerichten im Januar, Blechgerichten im Februar, Waffeln im März und Heimatküche im letzten Monat, steht nun das Thema Teigtaschen international an.

 

Kurz, ganz kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, unsere heimische Teigtaschenvariante - Ja, richtig geraten! Die Maultasche! - aus der Versenkung zu zerren.

Die Dinger sind nämlich extrem lecker und ziemlich vielseitig.

Allerdings gibt es die natürlich hier bei zimtkringel schon, und, ich bin ehrlich, Maultaschen sind bei uns Alltagsküche.

Ein wenig ehrgeizig bin ich ja auch.  Vor allem, wenn sich hier so viele namhafte und hoch produktive Blogger tummeln.

So habe ich mich an einen längst vergangenen Urlaub erinnert und etwas aus Marokko gebastelt. Briouats, die es in süß und würzig gibt.

Ich habe mich für die Version mit Huhn entschieden.

Natürlich gibt es auch wieder eine Linksammlung, die Euch zu den Rezepten der anderen Teilnehmer führt.

Guckt nur mal, wer hier was in Teigtaschen  gepackt hat!

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Putenbrust - stressfreies Sonntagsessen aus dem Slowcooker

Früher gab es bei meinen Eltern zu allen Festtagen entweder Pute, Gans oder Ente. Dazu Mamas hervorragende Semmelknödel (die sollte ich unbedingt auch hier verewigen, fällt mir gerade auf) und Rotkohl...nur dass das bei uns in Schwaben Rotkraut heißt. Und ab und zu überkommt mich einfach die Lust nach nem ordentlichen Stück Fleisch mit Sauce und am besten eben besagten Beilagen.

Ne ganze Pute schaffen wir nicht...obwohl...und ich habe einen Knödelverschmäher an meiner Seite. Ja, sowas gibt´s....Ausserdem soll das ganze ja möglichst streßfrei ablaufen, weshalb ich diesmal einfach Putenbrust in den Slowcooker verfrachte. Das Kraut gibt´s aus dem Glas - schon gut! Ich verfeinere es ja! Und dafür werden dazu wohl selbstgemachte Knöpfle auf den Tisch kommen. Mal sehen, an welcher Stelle mich die Motivation verlässt! Aber hier nun erst einmal der Putenbraten:

 

Zutaten:

1,2kg Putenbrust, die ist leider ohne Haut, dafür glücklicherweise auch ohne Knochen

2 EL Räucherspeckwürfel

2 Möhren

1 Zwiebel fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen klein gewürfelt

2 Tomaten geviertelt

2 EL Tomatenmark

250ml Brühe

1 kräftiger Schuss Rotwein

Öl zum Anbraten

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver

50g sehr kalte Butter zum Binden der Sauce

 

Die Putenbrust rundum mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver einreiben. Ich habe das Fleisch mit Küchengarn etwas in Form gebunden. Das kann man machen, oder auch lassen. ich wollte es einfach mal ausprobieren. Kochsendungen zu gucken bringt einen auf seltsame Ideen. Den Braten in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz anbraten, dann heraus nehmen und im Slowcooker (Ich hab den 3,5l benutzt) platzieren.

In der heißen Pfanne die Speckwürfel und Tomatenmark anbräunen ...dann das angebrannte Zeug raus kratzen, sich ärgern, das Fenster aufreißen, die alte Pfanne einweichen, ne neue Pfanne nehmen, hoffentlich noch Speckwürfel haben, um die in neuem Öl anzubraten, neues Tomatenmark rein geben und diesmal besser aufpassen....

Ok, wer etwas weniger balla ist, kann sich den letzten Absatz sparen. Ich. Nicht.

Die klein geschnittenen Gemüsestücke zum Tomatenmark-Speck-Gemisch  geben und kurz mitbräunen. Brühe angießen und die Röststoffe  - im Gegensatz zu den verkohlten Stücken davor - los kochen.

Den gesamten Pfanneninhalt nun über das Fleisch in den Slowcooker geben, den Schuss Wein dazu geben, sofern man den nicht schon vorher aus lauter Ärger geext hat.

Deckel drauf, und entweder 3,5 Stunden auf high, oder 6 bis 7 Stunden auf low garen, je nachdem, ob man seinen Weinrausch ausschlafen muss.

Nach Ende der Garzeit (laut Tabelle Kerntemperatur 80-90°C, und ja, ein Fleischthermometer ist ne feine Sache!)  das Fleisch aus dem Cooker nehmen, die Sauce in einen Topf schütten und nach Wunsch mit dem Stabmixer pürieren. Man kann das Gemüse  aber auch am Stück lassen. Zum Schluss die möglichst kalte Butter zum Abziehen der Sauce einrühren.

 

Guten Appetit!

 

Übrigens: Die Motivation verließ mich kurz vor dem Rotkohl. Dafür gab es Bohnensalat. 

 

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Tepsija, hier mal mit Hähnchen gefüllt

So schmeckt der Sommer! Und in Ermangelung eines Riesengrills tut es auch der Backofen.

Dieses wunderbare Kochutensil nennt sich Tepsija und kommt auf direktem Weg aus Kroatien. Meine Schwägerin und mein Bruder haben mir das Riesenteil mitgebracht, und es paßt gerade mal so in meinen Backofen, wobei es Varianten von ganz klein bis riesig gibt.

Das Ding - nicht viel anderes, als eine sehr große, emaillierte Blechform, ist superpraktisch  und liefert tolle Resultate.  Es funktioniert genauso auf dem Grill, auf dem Herd, wie auch im Backofen und läßt sich nach kurzem Einweichen in klarem Wasser auch wieder rückstandslos reinigen.

 

Zutaten:

5 große Kartoffeln

2 Spitzpaprika

2 große Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

3 Tomaten

8 Hühnerbeine

Öl

Salz

Pfeffer

geräuchertes Paprikapulver

 

Eigentlich kann aber alles hinein, wonach einem gerade der Sinn steht.

Hier habe ich einfach die rohen geschälten Kartoffeln und das geputze Gemüse grob  gewürfelt, gewürzt und in der Tepsija mit etwas Öl gemischt. Nicht zuviel Öl, denn die Hühnerbeine geben noch einmal genug Fett ab.

Die Hühnerschenkel falls nötig auftauen, waschen, abtrocknen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.  Einfach auf das Gemüse legen, alles bei 200°C Umluft in den Backofen schieben, und warten, bis alles knusprig braun ist. Super lecker und super einfach!

 

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Mildes Hühnercurry mit Süßkartoffeln und Auberginen

Yesssss, ich liebe es, nach der Arbeit heim zu kommen, und das Essen ist fertig!

Und noch mehr liebe ich, wenn es indisch daher kommt! Ok, quasi indisch...machen wir uns keine Illusionen, so richtig indisch scharf würde es uns mitteleuropäischen Weicheiern wahrscheinlich ein Loch in den Magen brennen. 

Heute soll es also mal wieder Curry geben, und zwar mit Huhn und Gemüse. Und das tollste daran: Ich hab alles in der Mittagspause in den Crockpot geworfen, Arbeitsaufwand etwa 15 Minuten, und nachher ist es fertig, wenn ich heim komme!

 

Die Farbe ist übrigens nicht geschönt, das sieht echt so knallig aus.

 

 

 

 

 

Zutaten:

500g Hühnerbrust oder ausgelöste Hühnerbeine

200ml Kokosmilch

150g Naturjoghurt

1 mittlere Süßkartoffel

1 kleine Aubergine

1 rote Spitzpaprika

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Currypulver

2 EL Tomatenmark

1 cm frischer Ingwer, gerieben

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

1 TL gemahlener Koriander

1 TL Sambal Oelek oder einige Spritzer Tabasco

Salz nach Geschmack (ich bin ja bekennende Aromat-Verwenderin!)

 

Kokosmilch und Tomatenmark mit Joghurt und den Gewürzen im Slowcooker glatt rühren, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und Ingwer und den Knoblauch möglichst klein reiben, bzw. quetschen und dazu geben.

Das übrige Gemüse putzen und in mittlere Würfel schneiden, das Huhn in  mundgerechte Stücke schneiden und alles unter die Marinade mischen.

Deckel drauf, 6 Stunden auf high schmurgeln und sich aufs Abendessen freuen! 

 

 

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